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(11) |
EP 0 264 561 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.07.1993 Patentblatt 1993/29 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.08.1987 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: G12B 5/00 |
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Ein auf einem festen Grundkörper in der Höhe einstellbar gelagerter Tisch
Table tiltably mounted on a fixed base member
Table réglable en hauteur montée sur une base rigide
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
22.10.1986 DE 3635884
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.04.1988 Patentblatt 1988/17 |
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Patentinhaber: Dr. Johannes Heidenhain GmbH |
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D-83292 Traunreut (DE) |
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Erfinder: |
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- Dangschat, Holmer. Dipl.-Ing.
D-8225 Traunreut (DE)
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Entgegenhaltungen: :
GB-A- 2 018 171
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US-A- 3 897 139
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 8, no. 60 (P-262)(1497) 22 März 1989,& JP-A-58 211112
(HITACHI) 8 Dezember 1983
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen auf einem festen Grundkörper in der Höhe einstellbar
gelagerten Tisch gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Im der US-PS 3,897,139 werden ein höhenverstellbarer, sonst aber fester Bolzen (16)
mit einem räumlichen Gelenk (36, 38) als Drehpunkt, zwei mit jeweils zwei räumlichen
Gelenken (56, 70) versehene Höheneinstellelemente (18) und eine Blattfeder (80) zur
Verdrehsicherung verwendet.
[0003] Aus der DE-OS 28 13 407 ist ein auf einem festen Grundkörper einstellbar gelagerter
Tisch zum Verkippen von Instrumenten oder von Meßeinrichtungen bekannt. Dieser einstellbare
Tisch ist auf dem festen Grundkörper mittels dreier Verstellelemente gelagert, die
rotationssymmetrisch zur Mitte zur Mitte des einstellbaren Tisches an dessen Peripherie
angeordnet sind. Diese drei Verstellelemente sind mit dem festen Grundkörper über
jeweils eine tangential angeordnete Blattfeder als Drehgelenk mit tangentialer Drehachse
und mit dem einstellbaren Tisch als räumliches Gelenk über jeweils eine Kugelfläche
verbunden, die in eine entsprechende konkave Aussparung des einstellbaren Tisches
eingreift. Jedes Verstellelement besteht aus einem Trägerkörper mit einem mittig angeordneten
prismatischen Einschnitt, der durch eine Grundplatte begrenzt ist. An der Außenfläche
dieser Grundplatte ist parallel zum prismatischen Einschnitt die Blattfeder befestigt,
die mit dem festen Grundkörper in tangentialer Richtung fest verbunden ist. An der
Innenfläche dieser Grundplatte ist parallel zum prismatischen Einschnitt eine Gewindespindel
angebracht, die in eine entsprechende Gewindebohrung eines zylindrischen Stellbolzens
eingreift, dessen Außenfläche die Flächen des prismatischen Einschnittes spielfrei
tangiert und dessen freies Ende mit der Kugelfläche versehen ist, die in die entsprechende
konkave Aussparung des einstellbaren Tisches eingreift. Zur Einstellung des einstellbaren
Tisches ist in der Kugelfläche des Stellbolzens ein Innensechskant vorgesehen, in
den ein Einstellwerkzeug durch eine Aussparung im einstellbaren Tisch eingreift. Zur
Erhöhung der Steifigkeit wird die Außenfläche des Stellbolzens mit einer weiteren
Blattfeder an die Fläche des prismatischen Einschnitts angedrückt. In einer anderen
Ausführungsform sind zwei Wälzkörper in der Außenfläche der Grundplatte des Trägerkörpers
befestigt, die in entsprechende kegelförmige Aussparungen eingreifen, die im festen
Grundkörper in tangentialer Richtung angeordnet sind und ein Drehgelenk mit tangentialer
Drehachse bilden. In einer weiteren Ausführungsform eines Drehgelenks mit tangentialer
Drehachse ist ein Zylinderstift in der Außenfläche der Grundplatte des Trägerkörpers
befestigt, der in eine entsprechende prismatische Aussparung eingreift, die im festen
Grundkörper in tangentialer Richtung angeordnet ist. Weiterhin können die drei Verstellelemente
mit dem einstellbaren Tisch über jeweils ein Drehgelenk mit tangentialer Drehachse
und mit dem festen Grundkörper über jeweils eine Kugelfläche und eine entsprechende
konkave Aussparung als räumliches Gelenk verbunden sein. Bei diesem auf dem festen
Grundkörper einstellbar gelagerten Tisch sind die aus mehreren Elementen zusammengesetzten
Verstellelemente relativ aufwendig aufgebaut und weisen eine größere Bauhöhe zwischen
dem einstellbaren Tisch und dem festen Grundkörper auf; zudem müssen die konkaven
Aussparungen des einstellbaren Tisches exakt mit den Befestigungsnuten für die Blattfedern
bzw. mit den kegelförmigen Aussparungen oder den prismatischen Aussparungen im festen
Grundkörper fluchten, was einen höheren Fertigungsaufwand bedingt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem auf einem festen Grundkörper
in der Höhe einstellbar gelagerten Tisch die Verstellelemente einfacher und mit kleinerer
Bauhöhe auszubilden sowie die Steifigkeit des einstellbaren Tisches zu erhöhen.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
1 gelöst.
[0006] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß durch die
einfacher aufgebauten Verstellelemente eine preiswertere Fertigung und Montage und
durch die kleinere Bauhöhe der Verstellelemente ein geringerer Abstand zwischen dem
einstellbaren Tisch und dem festen Grundkörper ermöglicht werden. Dieser einstellbare
Tisch unterliegt keinem Verschleiß durch Punktberührungen, erfährt weder beim Einstellen
noch bei Temperaturänderungen eine Dezentrierung und/oder Verdrehung und weist eine
statisch bestimmte Auflage und eine erhöhte Steifigkeit auf.
[0007] Vorteilhafte Ausbildungen entnimmt man den Unteransprüchen.
[0008] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnung näher erläutert.
[0009] Es zeigen
- Figur 1
- einen auf einem festen Grundkörper einstellbar gelagerten Tisch in einer Seitenansicht
und
- Figur
- 2 in einer Draufsicht und
- Figur 3
- ein Verstellelement in einem Längsschnitt.
[0010] In Figur 1 ist ein auf einem festen Grundkörper G1 einstellbar gelagerter Tisch T1
in einer Seitenansicht und in Figur 2 in einer Draufsicht dargestellt. Der einstellbare
Tisch T1 weist rotationssymmetrisch zur Mitte an seiner Peripherie drei gleiche Verstellelemente
V1 auf, die einerseits fest mit dem einstellbaren Tisch T1 und andererseits über jeweils
ein räumliches Gelenk mit dem festen Grundkörper G1 verbunden sind.
[0011] Jedes Verstellelement V1 besteht aus einem Gewindebolzen GB1, an dessem einen Ende
eine konvexe Kugelfläche FV1 und an dessem anderen Ende ein Schlitz S zum Eingriff
eines nicht gezeigten Einstellwerkzeuges vorgesehen sind. Die Gewindebolzen GB1 befinden
sich in durchgehenden Gewindebohrungen BB1, die im einstellbaren Tisch T1 rotationssymmetrisch
zu seiner Mitte an der Peripherie vorgesehen sind; dieses Eingreifen des Gewindebolzens
GB1 in die Gewindebohrung BB1 bildet die feste Verbindung zwischen dem Verstellelement
V1 und dem einstellbaren Tisch T1. Ferner weist jedes Verstellelement V1 ein scheibenförmiges
Stützelement SE1 auf.
[0012] Die konvexen Kugelflächen FV1 der drei Gewindebolzen GB1 greifen jeweils in konkave
Kugelflächen FS1 der drei scheibenförmigen Stützelemente SE1 ein, die auf der Oberfläche
OG1 des festen Grundkörpers G1 aufliegen und in der Ebene dieser Oberfläche OG1 frei
verschiebbar sind. Die konvexe Kugelfläche FV1 des Verstellelements V1 und die konkave
Kugelfläche FS1 des Stützelements SE1 bilden das räumliche Gelenk zwischen dem Verstellelement
V1 und dem festen Grundkörper G1. Die freie Verschiebbarkeit der Stützelemente SE1
senkrecht zur Verstellrichtung der Verstellelemente V1 auf der Oberfläche OG1 des
festen Grundkörpers G1 schließt das Einwirken von Zwangskräften auf den einstellbaren
Tisch T1 nach dessen Einstellung aus, so daß die Ebenheit seiner Oberfläche OT1 zur
Aufnahme von Instrumenten oder Meßeinrichtungen nicht beeinträchtigt wird.
[0013] Neben jedem Verstellelement V1 in radialer Richtung ist eine Zugfeder Z vorgesehen,
die in beliebiger Weise im festen Grundkörper G1 befestigt ist, im einstellbaren Tisch
T1 eine Bohrung BT durchragt und mittels eines die Bohrung BT überspannenden Haltestiftes
HS gehaltert ist. Die Zugfedern Z sollen die Auflagekraft des einstellbaren Tisches
T1 zusätzlich zu seinem Eigengewicht verstärken. Die feste Verbindung der Verstellelemente
V1 mit dem einstellbaren Tisch T1 erhöht die Steifigkeit des einstellbaren Tisches
T1, die durch das Vorsehen der Zugfedern Z weiter vergrößert wird, wodurch ein eventuell
vorhandenes Gewindespiel zwischen den Gewindebolzen GB1 der Verstellelemente V1 und
den Gewindebohrungen BB1 des einstellbaren Tisches T1 weiter reduziert wird.
[0014] Um beim Einstellen des einstellbaren Tisches T1 auf einen bestimmten Abstand und/oder
auf eine bestimmte Winkellage bezüglich des festen Grundkörpers G1 mittels des in
die Schlitze S der Verstellelemente V1 eingreifenden Einstellwerkzeuges eine Verdrehung
und/oder Dezentrierung des einstellbaren Tisches T1 bezüglich des festen Grundkörpers
G1 ausschließen, sind zwischen den drei Verstellelementen V1 tangential an der Peripherie
des einstellbaren Tisches T1 zwischen dem einstellbaren Tisch T1 und dem festen Grundkörper
G1 parallel zur Oberfläche OG1 des festen Grundkörpers G1 drei Streben ST1 jeweils
mit dem einen Ende über ein Distanzelement D1 an der Unterseite UT1 des einstellbaren
Tisches T1 und mit dem anderen Ende über ein Distanzelement D1 an der Oberfläche OG1
des festen Grundkörpers G1 befestigt. Nahe den Befestigungspunkten weisen die Streben
ST1 an beiden Enden jeweils ein Biegegelenk BG1 mit parallel zur Oberfläche OG1 des
festen Grundkörpers G1 verlaufenden Drehachsen auf, um das Einstellen des Abstandes
und/oder der Winkellage des einstellbaren Tisches T1 bezüglich des festen Grundkörpers
G1 zwangskräftefrei zu ermöglichen. Die drei Streben ST1 werden jeweils durch eine
Blattfeder gebildet, die an beiden Enden seitliche Querschnittsverminderungen als
Biegegelenke BG1 besitzen; in nicht gezeigter Weise können die Streben ST1 auch aus
Flachstäben bestehen.
[0015] In Figur 3 ist ein Verstellelement V2 in einem Längsschnitt als bevorzugte Variante
des Verstellelementes V1 nach Figur 1 dargestellt. Jedes dieser drei Verstellelemente
V2 besteht aus einem Gewindebolzen GB2, an dessem einen Ende eine konkave Kugelfläche
FV2 und an dessem anderen Ende zwei axial verlaufende Einsenkungen E symmetrisch zur
Mittelachse vorgesehen sind. Der Gewindebolzen GB2 befindet sich in einer durchgehenden
Gewindebohrung BB2, von denen drei im einstellbaren Tisch T2 rotationssymmetrisch
zu seiner Mitte an der Peripherie vorgesehen sind; dieses Eingreifen des Gewindebolzens
GB2 in die Gewindebohrung BB2 bildet die feste Verbindung zwischen dem Verstellelement
V2 und dem einstellbaren Tisch T2. Ferner weist jedes Verstellelement V2 ein scheibenförmiges
Stützelement SE2 auf.
[0016] Die konkaven Kugelflächen FV2 der drei Gewindebolzen GB2 greifen jeweils in konvexe
Kugelflächen FS2 der drei scheibenförmigen Stützelemente SE2 ein, die auf der Oberfläche
OG2 des festen Grundkörpers G2 aufliegen und in der Ebene dieser Oberfläche OG2 frei
verschiebbar sind. Die konkave Kugelfläche FV2 des Verstellelements V2 und die konvexe
Kugelfläche FS2 des Stützelements SE2 bilden das räumliche Gelenk zwischen dem Verstellelement
V2 und dem festen Grundkörper G2.
[0017] Das Verstellelement V2 enthält noch eine Gewindescheibe GS, die in einem Abstand
über dem Gewindebolzen GB2 in der Gewindebohrung BB2 des einstellbaren Tisches T2
angeordnet ist und zwei axial verlaufende Bohrungen B symmetrisch zur Mittelachse
aufweist, die mit den Einsenkungen E des Gewindebolzens GB2 fluchten. Mitnehmerstifte
MS greifen in die unteren Hälften der beiden Bohrungen B der Gewindescheibe GS und
in die Einsenkungen E des Gewindebolzens GB2 zur gegenseitigen Kopplung ein. Die oberen
Hälften der beiden Bohrungen B der Gewindescheibe GS dienen zum Eingriff eines nicht
gezeigten Einstellwerkzeugs zum Einstellen des Abstandes und/oder der Winkellage des
einstellbaren Tisches T2 bezüglich des festen Grundkörpers G2; die freie Verschiebbarkeit
der Stützelemente SE2 senkrecht zur Verstellrichtung der Verstellelemente V2 auf der
Oberfläche OG2 des festen Grundkörpers G2 schließen das Einwirken von Zwangskräften
auf den einstellbaren Tisch T2 nach dessen Einstellung aus, so daß die Ebenheit seiner
Oberfläche OT2 zur Aufnahme von Instrumenten oder Meßeinrichtungen nicht beeinträchtigt
wird.
[0018] Die Gewindescheibe GS weisen noch eine Mittenbohrung MBS, der Gewindebolzen GB2 eine
Mittenbohrung MBB und das Stützelement SE2 eine Mittenbohrung MBE auf, durch die eine
Spannschraube SS hindurch in eine Gewindebohrung R des festen Grundkörpers G2 eingreift.
Nach dem Einstellen des einstellbaren Tisches T2 bezüglich des festen Grundkörpers
G2 wird die Spannschraube SS angezogen, so daß ein eventuell vorhandenes Gewindespiel
zwischen der Gewindescheibe GS und der Gewindebohrung BB2 sowie zwischen dem Gewindebolzen
GB2 und der Gewindebohrung BB2 des einstellbaren Tisches T2 ausgeschaltet wird. Die
feste Verbindung der Verstellelemente V2 mit dem einstellbaren Tisch T2 erhöht die
Steifigkeit des einstellbaren Tisches T2, die durch das Anziehen der Spannschrauben
SS weiter vergrößert wird. Die Durchmesser der Mittenbohrung MBS der Gewindescheibe
GS, der Mittenbohrung MBB des Gewindebolzens GB2 und der Mittenbohrung MBE des Stützelements
SE2 sind so bemessen, daß die Innenwände dieser Mittenbohrungen MBS, MBB, MBE weder
beim Einstellen des einstellbaren Tisches T2 noch nach dem Anziehen der Spannschraube
SS in Kontakt mit dem Schaft der Spannschraube SS stehen. Die Spannschrauben SS nach
Figur 3 ersetzen die Zugfedern Z nach Figur 1.
[0019] Um beim Einstellen des einstellbaren Tisches T2 auf einen bestimmten Abstand und/oder
auf eine bestimmte Winkellage bezüglich des festen Grundkörpers G2 mittels des in
die beiden Bohrungen B der Gewindeschraube GS eingreifenden Einstellwerkzeuges eine
Verdrehung und/oder Dezentrierung des einstellbaren Tisches T2 bezüglich des festen
Grundkörpers G2 auszuschließen, sind zwischen den drei Verstellelementen V2 tangential
an der Peripherie des einstellbaren Tisches T2 zwischen dem einstellbaren Tisch T2
und dem festen Grundkörper G2 parallel zur Oberfläche OG2 des festen Grundkörpers
G2 drei Streben ST2 jeweils mit dem einen Ende über ein Distanzelement D2 an der Unterseite
UT2 des einstellbaren Tisches T2 und mit dem anderen Ende über ein Distanzelement
D2 an der Oberfläche OG2 des festen Grundkörpers G2 befestigt. Nahe den Befestigungspunkten
weisen die Streben ST2 an beiden Enden jeweils ein Biegegelenk BG2 mit parallel zur
Oberfläche OG2 des festen Grundkörpers G2 verlaufenden Drehachsen auf, um das Einstellen
des Abstandes und/oder der Winkellage des einstellbaren Tisches T2 bezüglich des festen
Grundkörpers G2 zwangskräftefrei zu ermöglichen. Die drei Streben ST2 werden jeweils
durch eine Blattfeder gebildet, die an beiden Enden seitliche Querschnittsverminderungen
als Biegegelenke BG2 besitzen; in nicht dargestellter Weise können die Streben ST2
auch aus Flachstäben bestehen.
[0020] Die Querschnittsverminderungen an den beiden Enden der Streben ST1, ST2 erlauben
jeweils auch Winkelbeweglichkeiten der Streben ST1, ST2 mit einer Drehachse senkrecht
zur Oberfläche OG2 des festen Grundkörpers G2 sowie um eine Drehachse in Längserstreckung
der Streben ST1, ST2.
[0021] Weiterhin können in nicht gezeigter Weise die drei Verstellelemente V1, V2 in kinematischer
Umkehrung mit dem festen Grundkörper G1, G2 fest verbunden und mit dem einstellbaren
Tisch T1, T2 über ein räumliches Gelenk verbunden sein, wobei das räumliche Gelenk
mit der Unterseite UT1, UT2 des einstellbaren Tisches T1, T2 senkrecht zur Verstellrichtung
der Verstellelemente V1, V2 frei verschiebbar verbunden ist.
[0022] In nicht dargestellter Weise können auch mehr als drei Verstellelemente zwischen
dem festen Grundkörper und dem einstellbaren Tisch vorgesehen sein; der einstellbare
Tisch kann eine beliebige Form aufweisen.
1. Ein auf einem festen Grundkörper (G1; G2) in der Höhe einstellbar gelagerter, zur
Aufnahme von Instrumenten oder von Meßeinrichtungen geeigneter Tisch (T1; T2) mit
mehreren gleichen Verstellelementen (V1; V2), die an der Peripherie des einstellbaren
Tisches (T1; T2) angeordnet und mit dem einstellbaren Tisch (T1; T2) oder dem festen
Grundkörper fest verbunden sowie mit dem festen Grundkörper (G1; G2) bzw. dem einstellbaren
Tisch (T1; T2) über jeweils ein räumliches Gelenk (FV1, FS1; FV2, FS2) verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, daß das räumliche Gelenk (FV1, FS1; FV2, FS2) mit dem festen
Grundkörper (G1; G2) bzw. dem einstellbaren Tisch (T1; T2) senkrecht zur Verstellrichtung
der Verstellelemente (V1; V2) zweidimensional verschiebbar verbunden ist, daß zwischen
dem einstellbaren Tisch (T1; T2) und dem festen Grundkörper (G1; G2) mehrere Streben
(ST1; ST2) mit dem einen Ende am einstellbaren Tisch (T1; T2) und mit dem anderen
Ende am festen Grundkörper (G1; G2) befestigt sind und daß die Streben (ST1; ST2)
an beiden Enden jeweils ein Biegegelenk (BG1; BG2) aufweisen, wobei die Streben (ST1;
ST2) so angeordnet sind, daß die verlängerten Projektionslinien der Streben (ST1;
ST2) auf den Grundkörper (G1; G2) sich nicht in einem Punkt auf dem Grundkörper (G1;
G2) schneiden.
2. Einstellbar gelagerter Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß drei Streben
(ST1; ST2) tangential an der Peripherie des einstellbaren Tisches (T1; T2) zwischen
drei Verstellelementen (V1; V2) vorgesehen sind, die rotationssymmetrisch zur Mitte
des einstellbaren Tisches (T1; T2) angeordnet sind.
3. Einstellbar gelagerter Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellelement
(V1) aus einem Gewindebolzen (GB1) in einer Gewindebohrung (BB1) des einstellbaren
Tisches (T1) und aus einem verschiebbar auf dem festen Grundkörper (G1) aufliegenden
Stützelement (SE1) besteht und das räumliche Gelenk (FV1, FS1) dadurch gebildet wird,
daß eine konvexe Kugelfläche (FV1) am einen Ende des Gewindebolzens (GB1) in eine
konkave Kugelfläche (FS1) des Stützelementes (SE1) eingreift.
4. Einstellbar gelagerter Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellelement
(V2) aus einem Gewindebolzen (GB2) in einer Gewindebohrung (BB2) des einstellbaren
Tisches (T2) und aus einem verschiebbar auf dem festen Grundkörper (G2) aufliegenden
Stützelement (SE2) besteht und das räumliche Gelenk (FV2, FS2) dadurch gebildet wird,
daß eine konkave Kugelfläche (FV2) am einen Ende des Gewindebolzens (GB2) in eine
konvexe Kugelfläche (FS2) des Stützelementes (SE2) eingreift.
5. Einstellbar gelagerter Tisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Verstellelement
(V1) in radialer Richtung zwischen dem einstellbaren Tisch (T1) und dem festen Grundkörper
(G1) eine Zugfeder (Z) zugeordnet ist, die mit dem einen Ende am einstellbaren Tisch
(T1) und mit dem anderen Ende am festen Grundkörper (G1) befestigt ist.
6. Einstellbar gelagerter Tisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das andere
Ende des Gewindebolzens (GB1) mit einem Schlitz (S) zum Eingriff eines Einstellwerkzeuges
versehen ist.
7. Einstellbar gelagerter Tisch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das andere
Ende des Gewindebolzens (GB2) zwei Einsenkungen (E) zur Aufnahme zweier Mitnehmerstifte
(MS) aufweist, die in die unteren Hälften zweier Bohrungen (B) in einer Gewindescheibe
(GS) eingreifen, die in einem Abstand von dem Gewindebolzen (GB2) in der Gewindebohrung
(BB2) des einstellbaren Tisches (T2) angeordnet ist, und daß eine Spannschraube (SS)
durch eine Mittenbohrung (MBS) der Gewindescheibe (GS), durch eine Mittenbohrung (MBB)
des Gewindebolzens (GB2) und durch eine Mittenbohrung (MBE) des Stützelementes (SE2)
in eine Gewindebohrung (R) des festen Grundkörpers (G2) eingreift.
8. Einstellbar gelagerter Tisch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen
Hälften der beiden Bohrungen (B) in der Gewindescheibe (GS) zum Eingriff eines Einstellwerkzeuges
dienen.
9. Einstellbar gelagerter Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei den
Streben (ST1; ST2) die Biegegelenke (BG1; BG2) jeweils in Form einer Querschnittverminderung
ausgebildet sind.
10. Einstellbar gelagerter Tisch nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben
(ST1; ST2) aus Blattfedern gebildet sind.
1. A table (T1; T2) suitable for receiving instruments or measuring devices which is
height-adjustably mounted on a fixed base member (G1; G2), with a plurality of identical
adjusting elements (V1; V2) which are arranged on the periphery of the adjustable
table (T1; T2) and rigidly connected to the adjustable table (T1; T2) or the fixed
base member as well as connected in each case via a spatial joint (FV1, FS1; FV2,
FS2) to the adjustable table (T1; T2) or the fixed base member (G1; G2), characterised in that the spatial joint (FV1, FS1; FV2, FS2) is connected for displacement two-dimensionally
perpendicularly to the displacement direction of the adjusting elements (V1; V2),
in that between the adjustable table (T1; T2) and the fixed base element (G1; G2)
a number of struts (St1; ST2) are fixed with one end to the adjustable table (T1;
T2) and with the other end to the fixed base element (G1; G2) and that the struts
(ST1; ST2) each have a flexing element (BG1; BG2) at both ends, in which the struts
(ST1; ST2) are so arranged that the extended projection lines of the struts (ST1;
ST2) do not intersect at a point on the base member (G1; G2).
2. Adjustably mounted table according to claim 1, characterised in that three struts (ST1; ST2) are provided tangentially on the periphery of the
adjustable table (T1; T2) between three adjusting elelemnts (V1; V2) which are arranged
axially symmetrical to the centre of the adjustable table (T1; T2).
3. Adjustably mounted table according to claim 1, characterised in that the adjusting element (V1) consists of a threaded bolt (GB1) in a threaded
bore (BB1) of the adjustable table (T1) and of a support element (SE1) displaceably
situated on the fixed element (G1) and the spatial joint (FV1, FS1) is formed in such
a way that a convex spherical surface (FV1) at one end of the threaded bolt (GB1)
engages a concave spherical surface (FS1) of the support element (SE1).
4. Adjustably mounted table according to claim 1, characterised in that the adjusting element (V2) consists of a threaded bolt (GB2) in a threaded
bore (BB2) of the adjustable table (T2) and of a support element (SE2) displaceably
situated on the fixed base element (G2) and the spatial joint (FV2, FS2) is formed
by a concave spherical surface (FV2) at one end of the threaded bolt (GB2) engaging
in a convex spherical surface (FS2) of the support element (SE2).
5. Adjustably mounted table according to claim 3, characterised in that each adjusting element (V1) is provided with a tension spring (Z) in the
radial direction between the adjustable table (T1) and the fixed base element (G1),
the tension spring (Z) being secured at one end with the adjustable table (T1) and
the other end with the fixed base element (G1).
6. Adjustably mounted table according to claim 3, characterised in that the other end of the threaded bolt (GB1) is provided with a slot (S) for
engagement by an adjusting tool.
7. Adjustably mounted table according to claim 4, characterised in that the other end of the threaded bolt (GB2) has two recesses (E) for receiving
two driving pins (MS) which engage in a threaded disc (GS) in the lower halves of
two bores (B), which threaded disc is arranged at a distance from the threaded bolt
(GB2) in the threaded bore (BB2) of the adjustable table (T2), and that a clamping
screw (SS) engages in a threaded bore (R) of the fixed base element (G2) through a
central bore (MBS) of the threaded disc (GS), through a central bore (MBB) of the
threaded bolt (GB2) and through a central bore (MBE) of the support element (SE2).
8. Adjustably mounted table according to claim 7, characterised in that the upper halves of the two bores (B) in the threaded disc (GS) are for engagement
by the adjusting tool.
9. Adjustably mounted table according to claim 1, characterised in that the flexing joints (BG1; BG2) of tile struts (ST1; ST2) in each case are
formed with a diminishing cross-section.
10. Adjustably mounted table according to claim 9, characterised in that the struts (ST1; ST2) consist of leaf springs.
1. Une table (T1; T2) destinée au montage d'instruments ou de dispositifs de mesure et
montée avec possibilité de réglage en hauteur sur une base (G1; G2) fixe, comportant
plusieurs éléments de réglage (V1; V2) identiques qui sont disposés à la périphérie
de la table (T1; T2) réglable, sont reliés de manière rigide à la table (T1; T2) réglable
ou à la base (G1; G2) fixe et par une articulation à mouvement spatial (FV1, FS1;
FV2, FS2) à la base (G1; G2) fixe ou à la table (T1; T2) réglable, caractérisé par
le fait que l'articulation à mouvement spatial (FV1, FS1; FV2, FS2) est reliée à la
base (G1; G2) fixe ou à la table (T1; T2) réglable avec possibilité de déplacement
dans deux dimensions, perpendiculairement à la direction de déplacement de l'élément
de réglage (V1; V2), par le fait qu'entre la table (T1; T2) réglable et la base (G1;
G2) fixe, plusieurs entretoises (ST1; ST2) sont fixées par une extrémité à la table
(T1; T2) réglable et, par l'autre extrémité, à la base (G1; G2) fixe et par le fait
que les entretoises (ST1; ST2) comportent à chacune de leurs extrémités un joint articulé
de flexion (BG1; BG2), les entretoises (ST1; ST2) étant disposées de manière telle
que le point d'intersection des prolongements de leurs projections sur la base (G1;
G2) ne soit pas situé sur ladite base (G1; G2).
2. Table réglable selon la revendication 1, caractérisée par le fait qu'il est prévu
trois entretoises (ST1; ST2) disposées tangentiellement sur la périphérie de la table
réglable (T1; T2) entre trois éléments de réglage (V1; V2) qui sont disposés avec
symétrie de révolution par rapport au centre.
3. Table réglable selon la revendication 1, caractérisée par le fait que l'élément de
réglage (V1) est constitué par un boulon fileté (GB1) vissé dans un taraudage (BB1)
de la table réglable (T1) et par un élément d'appui (SE1) appliqué avec possibilité
de déplacement sur la base (G1) et par le fait que l'articulation à mouvement spatial
(FV1, FS1) est formée par une surface sphérique (FV1) convexe à l'une des extrémités
du boulon fileté (GB1) qui pénètre dans une surface sphérique (FS1) concave de l'élément
d'appui (SE1).
4. Table réglable selon la revendication 1, caractérisée par le fait que l'élément de
réglage (V2) est constitué par un boulon fileté (GB2) vissé dans un taraudage (BB2)
de la table réglable (T2) et par un élément d'appui (SE2) appliqué avec possibilité
de déplacement sur la base (G2) et par le fait que l'articulation à mouvement spatial
(FV2, FS2) est formée par une surface sphérique (FV2) concave à l'une des extrémités
du boulon fileté (GB2) qui pénètre dans une surface sphérique (FS2) convexe de l'élément
d'appui (SE2).
5. Table réglable selon la revendication 3, caractérisée par le fait qu'un ressort de
traction (Z) est associé à chaque élément de réglage (V1) et est disposé dans la direction
radiale entre la table réglable (T1) et la base (G1) fixe, lequel ressort est fixé
par l'une de ses extrémités sur la table réglable (T1) et par son autre extrémité
sur la base (G1) fixe.
6. Table réglable selon la revendication 3, caractérisée par le fait que l'autre extrémité
du boulon fileté (GB1) comporte une fente (S) destinée à l'introduction d'un outil
de réglage.
7. Table réglable selon la revendication 4, caractérisée par le fait que l'autre extrémité
du boulon fileté (GB2) comporte deux trous (E) destinés à recevoir deux pions d'entraînement
qui pénètrent dans la moitié inférieure de deux perçages (B) d'une rondelles filetée
(GS) placée dans la taraudage (BB2) de la table réglable (T2), à distance du boulon
fileté (GB2), et par le fait qu'une vis de serrage (SS) traverse une perçage central
(MBS) de la rondelle filetée (GS), un perçage central (MBB) du boulon fileté (GB2)
et un perçage central (MBE) de l'élément d'appui (SE2) et pénètre dans un taraudage
(R) de la base (G2) fixe.
8. Table réglable selon la revendication 7, caractérisée par le fait que les moitiés
supérieures des deux perçages (B) de la rondelle filetée (GS) sont destinées à l'introduction
d'un outil de réglage.
9. Table réglable selon la revendication 1, caractérisée par le fait que les joints articulé
de flexion (BG1; BG2) des entretoises (ST1; ST2) se présentent sous la forme d'une
réduction de section.
10. Table réglable selon la revendication 9, caractérisée par le fait que les entretoises
(ST1; ST2) sont constituées par des ressorts à lames.

