(19)
(11) EP 0 265 759 B2

(12) NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den Einspruch:
14.05.1997  Patentblatt  1997/20

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
29.08.1990  Patentblatt  1990/35

(21) Anmeldenummer: 87114878.9

(22) Anmeldetag:  12.10.1987
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6A47H 19/00

(54)

Vorrichtung zum Drapieren von Vorhängen

Device for draping curtains

Dispositif pour draper les tentures


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI NL SE

(30) Priorität: 29.10.1986 DE 3636845

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
04.05.1988  Patentblatt  1988/18

(73) Patentinhaber:
  • AB A. Svensson & Co.
    S-21219 Malmö (SE)
  • Sunweco AB
    S-21219 Malmö (SE)

(72) Erfinder:
  • Hannerstig, Christer
    S-236 00 Höllviksnäs (SE)

(74) Vertreter: Popp, Eugen, Dr. et al
MEISSNER, BOLTE & PARTNER Widenmayerstrasse 48
80538 München
80538 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-C- 449 312
US-A- 851 678
US-A- 2 244 129
US-A- 2 480 360
US-A- 2 637 384
US-A- 3 901 303
US-A- 464 499
US-A- 1 980 918
US-A- 2 431 934
US-A- 2 588 246
US-A- 3 417 807
US-A- 4 284 258
   
  • Kirsch Drapery Hardware, Cat. No. 54
  • Kirsch Drapery Hardware, Ca. No. 43
  • Extract from Kirsch Publication - Window Inspirations
   


Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Drapieren von Vorhängen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 sowie alternativ gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 7.

[0002] Beim Drapieren eines Fenster- oder Türvorhangs wird der Vorhangstoff zu einem balkenartigen Bündel zusammengefaltet (Zick-Zack-Faltung bzw. Mäander-Faltung) und über zwei im horizontalen Abstand oberhalb des Fensters oder der Tür angeordnete Haltestäbe gelegt. Anschließend wird zur Herstellung eines Drapierbogens zwischen den beiden Haltestäben der untere Teil des Vorhangstoffes unter Ausbildung von kreissegmentförmigen Falten nach unten gezogen, wobei es äußerst schwierig ist und dementsprechend viel Geschicklichkeit verlangt, die oberste bzw. die oberen Falten zwischen den beiden Haltestäben straff zu halten. Zu diesem Zweck ist nach der US-A2 588 246 an jedem Haltestab zwar ein gesonderter Haltestift vorgesehen, zwischen dem und dem Haltestab der Vorhangstoff festklemmbar sein soll. Einen sicheren Halt bietet diese einfache Klemmung jedoch ebenfalls nicht.

[0003] Aus der US-A 2 244 129 ist es bekannt, Vorhangstoff durch sich senkrecht zur Wand erstreckende Ring hindurchzudrapieren, wobei es sich jeweils um geschlossene Ringe handelt, so daß der Vorhangstoff durch die Ringe regelrecht hindurchgefädelt werden muß. Diese Arbeit erfordert relativ hohe Geschicklichkeit und darüber hinaus ist das Ergebnis nicht besonders schön.

[0004] Auch bei dem Vorschlag nach der US-A 2 431 934 wird der Vorhang durch Ringe hindurchdrapiert. Die Ringe erstrecken sich jedoch jeweils parallel zur Wand und sind oben offen, so daß das vorerwähnte Hindurchfädeln des Vorhangstoffs entfällt. Auch ist bei dieser Ausführungsform die Ausbildung eines sogenannten Drapierbogens möglich. Es ist jedoch nicht gewährleistet, daß dabei die obersten Falten stets straff gehalten sind.

[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt zunächst die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Drapieren von Vorhängen gemäß dem Oberbegriff des Patentansprüches 1 zu schaffen, mit der sich in einfacher Weise ein Drapierbogen ausbilden läßt, wobei gleichzeitig sichergestellt sein soll, daß die sich über dem Drapierbogen erstreckenden obersten Falten stets straff gehalten sind.

[0006] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Maßnahmen des Patentanspruches 1 gelöst.

[0007] Unter Verwendung der erfindungsgemäß ausgebildeten Drapierhalter ist es auch für eine ungeübte Person ohne besondere Geschicklichkeit möglich, einen Drapierbogen zwischen zwei im horizontalen Abstand voneinander angeordneten Haltern auszubilden. Es besteht nicht die Gefahr, daß bei der Ausbildung des Drapierbogens die obersten Falten mit nach unten gezogen werden, so daß der Vorhang zwischen den beiden Haltern regelrecht "durchhängt". Zu diesem Zweck sind auch nicht zwei oder mehr Parnonen erforderlich, so wie dies beim Drapieren eines Vorhangs nach der eingangs geschilderten herkömmlichen Methode in der Regel notwendig ist, vor allem wenn es sich um größere Drapierbögen bzw. um größere Abstände zwischen den Vorhanghalten handelt.

[0008] Vorzugsweise besteht der erfindungsgemäß ausgebildete Halter aus einem U-förmig gebogenen Flachbandprofil, Insbesondere Flacheisen, wobei der im montierten Zustand obere Schenkel kürzer bemessen ist als der untere Schenkel, mit dem der Halter an einer aufrechten Wand oder dgl. befestigbar ist. Bei dieser Ausführungsform handelt es sich um eine besonders einfache Konstruktion, die dementsprechend kostengünstig herstellbar ist.

[0009] In bezug auf eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 7 sei erwähnt, daß eine solche Vorrichtung bekannt ist aus dem "Kirsch Drapery Hardware Catalogue No. 46". Der dort unter der Bestell-Nr. 54 66 dargestellte "Festoon Ring" ist als sichtbarer Zierring ausgebildet. Er besteht aus Lucite oder Plexiglas. An seiner Oberseite ist ein schmaler Einschnitt vorgesehen, der durch zwei nach innen gebogene freie Enden begrenzt ist.

[0010] Ausgehend von diesem Stand der Technik hat sich der Erfinder desweiteren die Aufgabe gestellt, eine Drapiervorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 7 zu schaffen, die in einfacher Weise die Herstellung von Drapierbögen in Verbindung mit Stoffrosetten an den Drapiervorrichtungen ermöglicht.

[0011] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 7 gelöst.

[0012] Nachstehend werden bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 einen erfindungsgemäß ausgebildeten Drapierhalter in Seitenansicht;

Fig. 2 den Drapierhalter nach Fig. 1 im Schnitt längs Linie II-II in Fig. 1;

Fig. 3 die Anordnung der erfindungsgemäßen Drapierhalter oberhalb eines Fensters unter Darstellung eines zwischen diesen beiden Haltern ausgebildeten Drapierbogens sowie unter Darstellung (gestrichelt) eines Zwischenhalters zur Ausbildung von zwei Drapierbögen zwischen den beiden äußeren Drapierhaltern;

Fig. 4 einen Zwischenhalter in Seitenansicht und verkleinertem Maßstab;

Fig. 5 eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Drapierhalters in perspektivischer Ansicht;

Fig. 6 - 9 die Darstellung des Drapierens eines Vorhanges unter Verwendung eines Halters nach Fig. 5 jeweils in perspektivischer Ansicht; und

Fig. 10 einen fertig drapierten Fenstervorhang unter Verwendung von drei im horizontalen Abstand über dem Fenster angeordneten Drapierhaltern nach Fig. 5.



[0013] Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung zum Drapieren von Vorhängen oder dgl. ist gekennzeichnet durch mindestens einen, insbesondere zwei im horizontalen Abstand voneinander angeordnete, U-förmig gebogene Halter 10, über deren im montierten Zustand jeweils obere Schenkel 11 ein zu einem balkenartigen Bündel drapierter Vorhangstoff 13 gelegt wird, um dann von außen nach innen zwischen oberem und unterem Schenkel der genannten Halter hindurchgeführt zu werden derart, daß der Vorhangstoff unter Aufrechterhaltung der vorgegebenen Drapierung an den Haltern 10 festgehalten ist. Der untere Schenkel des erfindungsgemäß ausgebildeten Halters 10 ist in den Figuren 1 und 2 mit der Bezugsziffer 12 gekennzeichnet.

[0014] Der U-förmige Halter 10 ist aus einem Flachbandprofil, nämlich lackiertem Flacheisen, gebogen, wobei der im montierten Zustand obere Schenke 11 etwas kürzer bemessen ist als der untere Schenkel 12, mit dem der Halter 10 an einer aufrechten Wand 14 befestigbar ist (Befestigungsschrauben 15).

[0015] Der im montierten Zustand obere Schenkel 11 ist an seinem freien, d. h. der Wand 14 zugewandten Ende, zunächst nach oben und dann nach vorne unten gebogen unter Ausbildung eines nach unten offenen C- oder U-förmigen Abschlusses 16, der den über den oberen Schenkel 11 gelegten Vorhangstoff regelrecht festklemmt (siehe Fig. 1).

[0016] Der end- bzw. innenseitige Abschluß 16 des oberen Schenkels 11 dient somit sowohl als seitlicher als auch oberer Anschlag mit Klemmwirkung gegenüber dem über den oberen Schenke 11 gelegten Vorhangstoff, selbstverständlich unter der Voraussetzung, daß der zu einem balkenartigen Bündel drapierte Vorhangstoff eine größere Höhe aufweist als der Abstand zwischen dem unteren Ende des Abschlusses 16 und der Oberseite des oberen Schenkels 11. Um dies sicherzustellen, betragt dieser Abstand vorzugsweise etwa 5 bis 10 mm, insbesondere etwa 6 bis 7 mm.

[0017] Im Bereich der U-förmigen Biegung 17 des Halters 10 ist ebenfalls eine über die Oberseite des oberen Schenkels 11 ragende äußere Begrenzung für den über den oberen Schenkel 11 gelegten Vorhangstoff 13 angeordnet, und zwar in Form einer die U-förmige Biegung (17) des Halters 10 sowohl oben als auch unten überdeckende Rosette 18. Die Rosette 18 wird im Bereich der U-förmigen Biegung 17 des Halters 10 mittels einer in Fig. 1 nur angedeuteten Schraube 19 befestigt- Stattdessen ist auch eine Niet-, Kleb- oder Lötverbindung denkbar.

[0018] Das freie Ende des unteren Schenkels 12 des U-förmig gebogenen Halters 10 ist nach unten gebogen unter Ausbildung eines laschenartigen Anschlußteils 20, über den der Halter 10 an der Wand 14 befestigbar ist, und zwar mittels der im Abstand übereinander angeordneten Befestigungsschrauben 15. Zu diesem Zweck sind im Anschlußteil 20 Durchgangslöcher 21 vorgesehen (siehe Fig. 2). Die Löcher 21 sind entsprechend Fig. 2 als Langlöcher ausgebildet, so daß bei der Montage die Halter 10 geringfügig in der Höhe verschoben werden können zum Höhenausgleich mit einem im horizontalen Abstand angeordneten Halter gleicher Art.

[0019] Zwischen oberem Schenkel 11 und unterem Schenkel 12 kann noch ein weiterer Zwischenschenkel vorgesehen sein, der bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel nicht dargestellt ist. Dieser erstreckt sich etwa parallel zu dem oberen und unteren Schenkel, so daß der zu einem balkenartigen Bündel drapierte Vorhangstoff 13 zwischen oberem Schenkel 11 und Zwischenschenkel einerseits sowie Zwischenschenkel und unterem Schenkel 12 andererseits hindurchführbar ist.

[0020] Zu der kürzeren Ausbildung des oberen Schenkels 11 gegenüber dem unteren schenke 12 des Halters 10 sei noch gesagt, daß dadurch die Einführung des zu einem balken- bzw. brettartigen Bündel drapierten Vorhangstoffs in den Bereich zwischen oberem und unteren Schenke erheblich erleichtert wird, und zwar durch den Spalt zwischen der aufrechten Wand 14 oder dgl. und dem freien inneren Ende des oberen Schenkels 11 hindurch. Der drapierte Vorhangstoff 13 wird durch diesen Spalt hindurch in den Bereich zwischen oberem und unterem Schenke des Halters 10 regelrecht "eingefädelt". Dieses "Einfädeln" wird zusätzlich begünstigt durch die beschriebene Ausführung des wandseitigen Endabschlusses 16 des oberen Schenkels 11. Die Gefahr eines Verhakens des "einzufädeinden" Vorhangstoffs 13 besteht nicht. Der obere Schenkel 11 ist um eine Länge kürzer als der unter Schenkel 12, die vorzugsweise etwa dem lichten Abstand zwischen oberem und unterem Schenke entspricht.

[0021] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der obere Schenke 11 in Richtung zu seinem freien Ende hin geringfügig zum unteren Schenkel 12 hin geneigt ist, wobei der Neigungswinkel gegenüber dem unteren Schenke 12 etwa 5 bis 10° beträgt. Dadurch wird eine erhöhte Klemmwirkung zwischen drapiertem Vorhangstoff 13 einerseits und Halter 10 andererseits erhalten.

[0022] Es sei noch darauf hingewiesen, daß in den Figuren 1 und 2 der drapierte Vorhangstoff 13 aus Gründen der vereinfachten Darstellung gestrichelte gezeichnet ist.

[0023] Zur Ausbildung von zwei oder mehr Drapierbögen zwischen zwei äußeren Haltern 10 der beschriebenen Art sind ein oder mehr Zwischenhalter nach Art eines Hakens 22 vorgesehen (siehe Fig. 3 und 4), der im Abstand von einer aufrechten Wand oder dgl. an dieser befestigbar ist.

[0024] Konkret ist der Zwischenhaken 22 ebenfalls aus einem Flachbandprofil, vorzugsweise lackiertem Racheisen gebogen. Das freie Hakenende ist durch eine frontseitige Rosette 23 abgedeckt entsprechend der Rosette 18 des Hakens 10. Zur Befestigung des Hakens 22 im Abstand von einer aufrechten Wand oder dgl. ist der wandseitige Schenkel 24 des Hakens 22 zweimal um 90° abgewinkelt unter Ausbildung eines wandparallelen Anschlußteiles 25, in dem mindestens zwei übereinander angeordnete Löcher 26 für den Durchgang von Befestigungsschrauben oder dgl. vorgesehen sind.

[0025] In Fig. 3 ist eine mögliche Position des Zwischenhakens 22 relativ zu den beiden randseitigen Haltern 10 unter Ausbildung von zwei Drapierbögen 27 gestrichelt dargestellt. Wird der Zwischenhaken 22 weggelassen, kann sich zwischen den beiden Randhaltern 10 nur ein einziger Drapierbogen 28 ausbilden.

[0026] Der Zwischenhaken 22 kann auch als loser U-Bügel ausgebildet sein, der im montierten Zustand nach oben offen ist, wobei der vordere Schenkel wiederum durch eine Sichtblende in Form einer Rosette 23 abgedeckt sein kann.

[0027] Unter Verwendung der beschriebenen Halter ist es für jedermann denkbar einfach, Vorhänge zu drapieren, und zwar unter Ausbildung von horizontalen Drapierbögen und drapierten Schals, die von den erfindungsgemäßen ausgebildeten Haltern 10 sich jeweils nach unten erstrecken zur seitlichen Begrenzung eines Fensters oder einer Tür.

[0028] Die Fig. 5-10 zeigen eine weitere Ausführungsform eines Drapier-Halters 100 und dessen Verwendung unter Ausbildung von Stoff-Rosetten 107 im Bereich des Halters unter Abdeckung desselben (siehe Fig. 9 und 10). Insofern stellt der Halter 100 regelrecht eine Art Zierhalter dar.

[0029] Der Heiter 100 besteht aus einem etwa C-förmig gebogenen Flachband aus Metall oder dergleichen. Er ist über einen L-förmigen Tragbügel 105 im Abstand von einer Wand 14 an dieser befestigt (Befestigungsplatte 108 und Befestigungsschrauben 109 in Fig. 5) derart, daß die durch seine beiden Zinken 101, 102 definierte Ebene sich etwa parallel zur Wand 14 bzw. dessen Oberfläche erstreckt. Zur Ausbildung der erwähnten Rosetten 107 wird zunächst entsprechend Fig. 6 der Vorhangstoff 13 mäanderförmig übereinandergefaltet über den L-förmigen Tragbügel 105 gelegt. Dann wird entsprechend Fig. 7 eine obere Läge von Vorhangstoff nach vorne zwischen den beiden Zinken 101 und 102 hindurch gezogen (siehe Pfeil 110 in Fig. 7), wobei die beiden Zinken 101, 102 sich dabei federelastisch auseinanderbiegen (siehe Pfeile 103, 104 in Fig. 7). Der Vorhangstoff wird etwa soweit zwischen den beiden Zinken 101, 102 hindurch nach vorne gezogen, wie in Fig. 8 dargestellt. Ist dieser Vorgang beendet, kehren die beiden Zinken 101, 102 entsprechend den Pfeilen 111, 112 wieder in ihre Ausgangslage zurück.

[0030] Anschließend wird der nach vorne gezogene Teil des Vorhangstoffes 13 zurück über die Zinken 101, 102 und zwischen diesen hindurch entsprechend Fig. 9 gestülpt (siehe Pfeile 113, 114, 115 in Fig. 9), wodurch die gewünschte Rosette 107 entsteht.

[0031] In Fig. 10 ist ein über einem Fenster 116 fertig drapierter Vorhang 13 dargestellt, wobei die Drapierung unter Verwendung von drei im horizontalen Abstand über dem Fenster 116 angeordneten Drapier-Haltern 100 entsprechend Fig. 5 durchgeführt ist.


Ansprüche

1. Vorrichtung zum Drapieren von Vorhängen, bestehend aus mindestens einem, insbesondere zwei im horizontalen Abstand voneinander angeordneten, jeweils etwa U-förmig gebogenen Halter(n) (10),
dadurch gekennzeichnet, daß der U-förmige Halter (10) aus einem Flachbandprofil, insbesondere Flacheisen, gebogen ist, wobei der im montierten Zustand obere Schenkel (11) kürzer bemessen ist als der untere Schenkel (12), mit dem der Halter (10) an einer aufrechten Wand (14) befestigbar ist, daß über den bzw. die im montierten Zustand des bzw. der Halter (10) jeweils oberen Schenkel (11) und zwischen diesem und dem jeweils unteren Schenkel (12) ein zu einem balken- bzw. brettartigen Bündel gefalteter Vorhangstoff (13) legbar bzw. hindurchführbar ist, derart, daß er unter Aufrechterhaltung einer vorgegebenen Drapierung festgehalten ist, wobei der im montierten Zustand obere Schenkel (11) an seinem wandseitigen freien Ende nach oben gebogen ist unter Ausbildung einer wandseitigen Begrenzung für den über den oberen Schenkel (11) gelegten Vorhangstoff (13), und daß im Bereich der U-förmigen Biegung (17) des Halters (10) ebenfalls eine über die Oberseite des oberen Schenkels (11) ragende äußere Begrenzung für den über den oberen Schenkel (11) gelegten Vorhangstoff (13) angeordnet ist, vorzugsweise in Form einer den U-förmigen Biegeabschintt (17) des Halters (10) abdeckende Scheibe, Rosette (18) oder Sichtblende.
 
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des unteren Schenkels (12) des U-förmig gebogenen Halters (10) nach unten bzw. vom oberen Schenkel (12) etwa im rechten Winkel nach unten gebogen ist unter Ausbildung eines Anschlußteils (20), über den der Halter (10) an einer aufrechten Wand (14) befestigbar ist.
 
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen oberem (11) und unterem (12) Schenkel noch ein weiterer Zwischenschenkel vorgesehen ist, der sich etwa parallel zum oberen und unteren Schenkel erstreckt, so daß der zu einem balken- oder brettartigen Bündel gefaltete Vorhangstoff (13) zwischen oberem Schenkel (11) und Zwischenschenkel einerseits und Zwischenschenkel und unterem Schenkel (12) andererseits hindurchführbar ist.
 
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß oberer (11) und unterer (12) Schenkel des U-förmig gebogenen Halters (10) und/oder gegebenenfalls der Zwischenschenkel gegeneinander geneigt sind, wobei der Neigungswinkel bis zu etwa 10° beträgt.
 
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die am wandseitigen freien Ende des oberen Schenkels (11) nach oben gebogene Begrenzungslasche zusätzlich zur U-Biegung (17) des Halters (10) hin nach vorne und unten unter Ausbildung eines zum unteren Schenkel (12) hin offenen C- oder U-förmigen Endabschlusses (16) gebogen ist derart, daß der über den oberen Schenkel (11) gelegte Vorhangstoff (13) am wandseitigen Ende desselben sowohl seitlich als auch oben gehalten ist.
 
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausbildung von zwei oder mehr Drapierbögen (27) zwischen zwei äußeren, im horizontalen Abstand voneinander angeordneten Haltern (10) ein oder mehrere Zwischenhalter jeweils nach Art eines Hakens (22) vorgesehen sind, der bzw. die jeweils im Abstand von einer aufrechten Wand (14) an dieser befestigbar ist bzw. sind.
 
7. Vorrichtung zum Drapieren von Vorhängen, bestehend aus mindestens einem, insbesondere zwei im horizontalen Abstand voneinander angeordneten, zwei federelastisch auseinanderbiegbare Schenkel bzw. Zinken (101, 102) aufweisenden Halter(n) (100), der bzw. die jeweils mittels eines L-förmigen Tragelements (105) so im Abstand von einer Wand (14) an dieser angeordnet ist bzw. sind, daß sich die durch die beiden Schenkel bzw. Zinken (101, 102) des Halters (100) definierte Ebene etwa parallel zur Wandfläche erstreckt, wobei das Tragelement (105) jeweils im Bereich des die beiden Schenkel bzw. Zinken (101, 102) des Halters (100) miteinander verbindenden Steges (106) am Halter (100) angeschlossen ist und sich etwa senkrecht zu der durch die beiden Zinken (101, 102) des Halters (100) definierten Ebene erstreckt,
dadurch gekennzeichnet, daß

i) die beiden Schenkel bzw. Zinken (101, 102) mit dem Steg (106) einen etwa U- oder C-förmig gebogenen Halter definieren,

ii) der Halter (100) aus einem Flachband aus Metall besteht, und

(iii) die freien Enden der beiden Schenkel bzw. Zinken (101, 102) jeweils etwa ringförmig nach außen, unten und innen gebogen sind (Fig. 5).


 


Claims

1. Device for draping curtains, comprising at least one, in particular two holder(s) (10), which are arranged at a horizontal spacing from one another and are in each case bent in the form of a U, characterized in that the U-shaped holder (10) is bent from a flat strip profile, in particular flat steel, the upper - in the assembled state - limb (11) being shorter than the lower limb (12), by which the holder (10) can be fastened on an upright wall (14), in that a curtain fabric (13) which is folded to form a swag can be placed over the respectively upper limb or limbs - in the assembled state of the holder or holders (10) - and/or can be guided through between the said upper limb (11) and the respectively lower limb (12), such that it is held so as to retain a predetermined draping, the upper - in the assembled state - limb (11) being bent upwards at its wall-side free end so as to form a wall-side limiting means for the curtain fabric which has been placed over the upper limb (11), and in that an outer limiting means, which projects above the top side of the upper limb (11), for the curtain fabric (13) which has been placed over the upper limb (11) is likewise arranged in the region of the U-shaped bend (17) of the holder (10), preferably in the form of a disc, rosette (18) or screen covering the U-shaped bend section (17) of the holder (10).
 
2. Device according to Claim 1, characterized in that the free end of the lower limb (12) of the holder (10) which is bent in a U-shape is bent downwards, or bent downwards approximately at a right angle from the upper limb (11), so as to form a connection part (20), by means of which the holder (10) can be fastened on an upright wall (14).
 
3. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that a further intermediate limb is also provided between the upper (11) and lower (12) limbs, which intermediate limb extends approximately parallel to the upper and lower limbs, so that the curtain fabric (13), which has been folded to form a swag, can be guided through between upper limb (11) and intermediate limb, on the one hand, and between intermediate limb and lower limb (12) on the other hand.
 
4. Device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that upper (11) and lower (12) limbs of the holder (10) which has been bent in a U-shape and/or, if appropriate, the intermediate limb are inclined with respect to one another, the angle of inclination being up to approximately 10°.
 
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the limiting bracket which is bent upwards at the wall-side free end of the upper limb (11) is additionally bent forwards and downwards towards the U-bend (17) of the holder (10), so as to form a C- or U-shaped terminating portion (16) which is open towards the lower limb (12), such that the curtain fabric (13) which has been placed over the upper limb (11) is held both at the side and at the top at the wall-side end of the said upper limb.
 
6. Device according to one of Claims 1 to 5, characterized in that, for the purpose of forming two or more draped curves (27), one or more intermediate holders, in each case in the manner of a hook (22), are provided between two outer holders (10) arranged at a horizontal spacing from one another, which intermediate holder or holders can in each case be fastened to an upright wall (14), in each case at a distance therefrom.
 
7. Device for draping curtains, comprising at least one holder (100), in particular two holders (100) which are arranged at a horizontal spacing from one another and have two limbs or prongs (101, 102) which can be bent apart resiliently, which holder or holders is or are arranged on a wall at a distance therefrom (14), in each case by means of an L-shaped bearing element (105), such that the plane defined by the two limbs or prongs (101, 102) of the holder (100) extends approximately parallel to the surface of the wall, the bearing element (105) being connected to the holder (100), in each case in the region of the web (106) which connects the two limbs or prongs (101, 102) of the holder (100) to one another, and extending approximately perpendicular to the plane defined by the two prongs (101, 102) of the holder (100), characterized in that

i) the two limbs or prongs (101, 102) together with the web (106) define a holder which is bent approximately in a U- or C-shape,

ii) the holder (100) comprises a flat strip of metal, and

iii) the free ends of the two limbs or prongs (101, 102) are in each case bent outwards, downwards and inwards in an approximately annular manner (Fig. 5).


 


Revendications

1. Dispositif pour draper des rideaux, comprenant au moins un support (10), en particulier deux supports espacés horizontalement l'un de l'autre, courbé(s) à peu près en forme de U, caractérisé en ce que le support en forme de U (10) est courbé à partir d'un profilé plat en bande, en particulier un fer plat, la branche supérieure (11) à l'état monté ayant une dimension plus courte que la branche inférieure (12), par laquelle le support (10) peut être fixé à une paroi verticale (14), en ce qu'au-dessus de la branche supérieure (11), à l'état monté, du ou des supports (10), et entre celle-ci et la branche inférieure (12), on peut poser et faire passer respectivement un tissu de rideau (13) plié en un paquet en forme de poutre ou de planche de manière à l'immobiliser en maintenant un drapement préétabli, en sorte que la branche supérieure (11) à l'état monté est recourbée vers le haut à son extrémité libre tournée vers la paroi en formant une butée de limitation du côté du mur pour le tissu de rideau (13) posé au-dessus de la branche supérieure (11), et que dans la région de la courbe en U (17) du support (10) est disposée également une butée de limitation extérieure faisant saillie au-dessus de la face supérieure de la branche supérieure (11) pour le tissu de rideau (13) posé au-dessus de la branche supérieure (11), de préférence sous la forme d'un disque, d'une rosette (18) ou d'un pare-vue recouvrant la section courbe en U (17) du support (10).
 
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'extrémité libre de la branche inférieure (12) du support (10) courbé en U est recourbée vers le bas, notamment à peu près à angle droit en s'éloignant de la branche supérieure (12), en formant un élément de raccordement (20) par l'intermédiaire duquel le support (10) peut être fixé à une paroi verticale (14).
 
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce qu'entre les branches supérieure (11) et inférieure (12) est prévue en outre une branche intermédiaire s'étendant à peu près parallèlement aux branches supérieure et inférieure, de telle sorte que le tissu de rideau (13) plié en un paquet en forme de poutre ou de planche peut passer d'une part entre les branches supérieure (11) et intermédiaire et d'autre part entre les branches intermédiaire et inférieure (12).
 
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les branches supérieure (11) et inférieure (12) du support (10) courbé en U et/ou le cas échéant la branche intermédiaire sont mutuellement inclinées, l'angle d'inclinaison pouvant atteindre environ 10°.
 
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la patte de limitation repliée vers le haut à l'extrémité libre de la branche supérieure (11) est en outre repliée vers l'avant en direction de la courbe en U (17) du support (10) en formant un arrêt d'extrémité ouvert (16) en forme de C ou de U, de telle sorte que le tissu rideau (13) posé au-dessus de la branche supérieure (11) est maintenu à l'extrémité de celle-ci tournée vers le mur aussi bien latéralement que par dessus.
 
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que pour la formation de deux courbes de drapement (27) ou davantage entre deux supports extérieurs (10) disposés à distance horizontale l'un de l'autre sont prévus un ou plusieurs supports intermédiaires en forme de crochet (22), qui peut ou peuvent être fixés à une paroi verticale (14) à distance de celle-ci.
 
7. Dispositif pour draper des rideaux, comprenant au moins un support (100), en particulier deux supports espacés horizontalement l'un de l'autre, présentant deux branches ou dents (101, 102) pouvant être courbées élastiquement à l'écart l'une de l'autre, lequel support ou lesquels supports peut(peuvent) être fixé(s) à la paroi (14) par l'intermédiaire d'un élément porteur (105) en L, de telle manière que le plan défini par les deux branches ou dents (101, 102) du support (100) s'étend à peu près parallèlement à la surface de la paroi, en sorte que l'élément porteur (105) est raccordé au support (100) dans la région de la traverse (106) reliant l'une à l'autre les deux dents (101, 102) du support (100) et s'étend à peu près perpendiculairement au plan défini par les deux dents (101, 102) du support (100), caractérisé en ce que :

i) les deux branches ou dents (101, 102) définissent avec la traverse (106) un support courbé à peu près en U ou en C,

ii) le support (100) est formé à partir d'une bande plate en métal, et

iii) les extrémités libres des deux branches ou dents (101, 102) sont courbées chacune à peu près en forme d'anneau, vers l'extérieur, le bas et l'intérieur.


 




Zeichnung