[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Drapieren von Vorhängen gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1 sowie alternativ gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
7.
[0002] Beim Drapieren eines Fenster- oder Türvorhangs wird der Vorhangstoff zu einem balkenartigen
Bündel zusammengefaltet (Zick-Zack-Faltung bzw. Mäander-Faltung) und über zwei im
horizontalen Abstand oberhalb des Fensters oder der Tür angeordnete Haltestäbe gelegt.
Anschließend wird zur Herstellung eines Drapierbogens zwischen den beiden Haltestäben
der untere Teil des Vorhangstoffes unter Ausbildung von kreissegmentförmigen Falten
nach unten gezogen, wobei es äußerst schwierig ist und dementsprechend viel Geschicklichkeit
verlangt, die oberste bzw. die oberen Falten zwischen den beiden Haltestäben straff
zu halten. Zu diesem Zweck ist nach der US-A2 588 246 an jedem Haltestab zwar ein
gesonderter Haltestift vorgesehen, zwischen dem und dem Haltestab der Vorhangstoff
festklemmbar sein soll. Einen sicheren Halt bietet diese einfache Klemmung jedoch
ebenfalls nicht.
[0003] Aus der US-A 2 244 129 ist es bekannt, Vorhangstoff durch sich senkrecht zur Wand
erstreckende Ring hindurchzudrapieren, wobei es sich jeweils um geschlossene Ringe
handelt, so daß der Vorhangstoff durch die Ringe regelrecht hindurchgefädelt werden
muß. Diese Arbeit erfordert relativ hohe Geschicklichkeit und darüber hinaus ist das
Ergebnis nicht besonders schön.
[0004] Auch bei dem Vorschlag nach der US-A 2 431 934 wird der Vorhang durch Ringe hindurchdrapiert.
Die Ringe erstrecken sich jedoch jeweils parallel zur Wand und sind oben offen, so
daß das vorerwähnte Hindurchfädeln des Vorhangstoffs entfällt. Auch ist bei dieser
Ausführungsform die Ausbildung eines sogenannten Drapierbogens möglich. Es ist jedoch
nicht gewährleistet, daß dabei die obersten Falten stets straff gehalten sind.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt zunächst die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
zum Drapieren von Vorhängen gemäß dem Oberbegriff des Patentansprüches 1 zu schaffen,
mit der sich in einfacher Weise ein Drapierbogen ausbilden läßt, wobei gleichzeitig
sichergestellt sein soll, daß die sich über dem Drapierbogen erstreckenden obersten
Falten stets straff gehalten sind.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Maßnahmen des Patentanspruches 1 gelöst.
[0007] Unter Verwendung der erfindungsgemäß ausgebildeten Drapierhalter ist es auch für
eine ungeübte Person ohne besondere Geschicklichkeit möglich, einen Drapierbogen zwischen
zwei im horizontalen Abstand voneinander angeordneten Haltern auszubilden. Es besteht
nicht die Gefahr, daß bei der Ausbildung des Drapierbogens die obersten Falten mit
nach unten gezogen werden, so daß der Vorhang zwischen den beiden Haltern regelrecht
"durchhängt". Zu diesem Zweck sind auch nicht zwei oder mehr Parnonen erforderlich,
so wie dies beim Drapieren eines Vorhangs nach der eingangs geschilderten herkömmlichen
Methode in der Regel notwendig ist, vor allem wenn es sich um größere Drapierbögen
bzw. um größere Abstände zwischen den Vorhanghalten handelt.
[0008] Vorzugsweise besteht der erfindungsgemäß ausgebildete Halter aus einem U-förmig gebogenen
Flachbandprofil, Insbesondere Flacheisen, wobei der im montierten Zustand obere Schenkel
kürzer bemessen ist als der untere Schenkel, mit dem der Halter an einer aufrechten
Wand oder dgl. befestigbar ist. Bei dieser Ausführungsform handelt es sich um eine
besonders einfache Konstruktion, die dementsprechend kostengünstig herstellbar ist.
[0009] In bezug auf eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 7 sei erwähnt,
daß eine solche Vorrichtung bekannt ist aus dem "Kirsch Drapery Hardware Catalogue
No. 46". Der dort unter der Bestell-Nr. 54 66 dargestellte "Festoon Ring" ist als
sichtbarer Zierring ausgebildet. Er besteht aus Lucite oder Plexiglas. An seiner Oberseite
ist ein schmaler Einschnitt vorgesehen, der durch zwei nach innen gebogene freie Enden
begrenzt ist.
[0010] Ausgehend von diesem Stand der Technik hat sich der Erfinder desweiteren die Aufgabe
gestellt, eine Drapiervorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 7 zu
schaffen, die in einfacher Weise die Herstellung von Drapierbögen in Verbindung mit
Stoffrosetten an den Drapiervorrichtungen ermöglicht.
[0011] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 7 gelöst.
[0012] Nachstehend werden bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung
anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäß ausgebildeten Drapierhalter in Seitenansicht;
Fig. 2 den Drapierhalter nach Fig. 1 im Schnitt längs Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 die Anordnung der erfindungsgemäßen Drapierhalter oberhalb eines Fensters unter
Darstellung eines zwischen diesen beiden Haltern ausgebildeten Drapierbogens sowie
unter Darstellung (gestrichelt) eines Zwischenhalters zur Ausbildung von zwei Drapierbögen
zwischen den beiden äußeren Drapierhaltern;
Fig. 4 einen Zwischenhalter in Seitenansicht und verkleinertem Maßstab;
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Drapierhalters in perspektivischer
Ansicht;
Fig. 6 - 9 die Darstellung des Drapierens eines Vorhanges unter Verwendung eines Halters
nach Fig. 5 jeweils in perspektivischer Ansicht; und
Fig. 10 einen fertig drapierten Fenstervorhang unter Verwendung von drei im horizontalen
Abstand über dem Fenster angeordneten Drapierhaltern nach Fig. 5.
[0013] Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung zum Drapieren von Vorhängen oder dgl.
ist gekennzeichnet durch mindestens einen, insbesondere zwei im horizontalen Abstand
voneinander angeordnete, U-förmig gebogene Halter 10, über deren im montierten Zustand
jeweils obere Schenkel 11 ein zu einem balkenartigen Bündel drapierter Vorhangstoff
13 gelegt wird, um dann von außen nach innen zwischen oberem und unterem Schenkel
der genannten Halter hindurchgeführt zu werden derart, daß der Vorhangstoff unter
Aufrechterhaltung der vorgegebenen Drapierung an den Haltern 10 festgehalten ist.
Der untere Schenkel des erfindungsgemäß ausgebildeten Halters 10 ist in den Figuren
1 und 2 mit der Bezugsziffer 12 gekennzeichnet.
[0014] Der U-förmige Halter 10 ist aus einem Flachbandprofil, nämlich lackiertem Flacheisen,
gebogen, wobei der im montierten Zustand obere Schenke 11 etwas kürzer bemessen ist
als der untere Schenkel 12, mit dem der Halter 10 an einer aufrechten Wand 14 befestigbar
ist (Befestigungsschrauben 15).
[0015] Der im montierten Zustand obere Schenkel 11 ist an seinem freien, d. h. der Wand
14 zugewandten Ende, zunächst nach oben und dann nach vorne unten gebogen unter Ausbildung
eines nach unten offenen C- oder U-förmigen Abschlusses 16, der den über den oberen
Schenkel 11 gelegten Vorhangstoff regelrecht festklemmt (siehe Fig. 1).
[0016] Der end- bzw. innenseitige Abschluß 16 des oberen Schenkels 11 dient somit sowohl
als seitlicher als auch oberer Anschlag mit Klemmwirkung gegenüber dem über den oberen
Schenke 11 gelegten Vorhangstoff, selbstverständlich unter der Voraussetzung, daß
der zu einem balkenartigen Bündel drapierte Vorhangstoff eine größere Höhe aufweist
als der Abstand zwischen dem unteren Ende des Abschlusses 16 und der Oberseite des
oberen Schenkels 11. Um dies sicherzustellen, betragt dieser Abstand vorzugsweise
etwa 5 bis 10 mm, insbesondere etwa 6 bis 7 mm.
[0017] Im Bereich der U-förmigen Biegung 17 des Halters 10 ist ebenfalls eine über die Oberseite
des oberen Schenkels 11 ragende äußere Begrenzung für den über den oberen Schenkel
11 gelegten Vorhangstoff 13 angeordnet, und zwar in Form einer die U-förmige Biegung
(17) des Halters 10 sowohl oben als auch unten überdeckende Rosette 18. Die Rosette
18 wird im Bereich der U-förmigen Biegung 17 des Halters 10 mittels einer in Fig.
1 nur angedeuteten Schraube 19 befestigt- Stattdessen ist auch eine Niet-, Kleb- oder
Lötverbindung denkbar.
[0018] Das freie Ende des unteren Schenkels 12 des U-förmig gebogenen Halters 10 ist nach
unten gebogen unter Ausbildung eines laschenartigen Anschlußteils 20, über den der
Halter 10 an der Wand 14 befestigbar ist, und zwar mittels der im Abstand übereinander
angeordneten Befestigungsschrauben 15. Zu diesem Zweck sind im Anschlußteil 20 Durchgangslöcher
21 vorgesehen (siehe Fig. 2). Die Löcher 21 sind entsprechend Fig. 2 als Langlöcher
ausgebildet, so daß bei der Montage die Halter 10 geringfügig in der Höhe verschoben
werden können zum Höhenausgleich mit einem im horizontalen Abstand angeordneten Halter
gleicher Art.
[0019] Zwischen oberem Schenkel 11 und unterem Schenkel 12 kann noch ein weiterer Zwischenschenkel
vorgesehen sein, der bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel nicht dargestellt ist.
Dieser erstreckt sich etwa parallel zu dem oberen und unteren Schenkel, so daß der
zu einem balkenartigen Bündel drapierte Vorhangstoff 13 zwischen oberem Schenkel 11
und Zwischenschenkel einerseits sowie Zwischenschenkel und unterem Schenkel 12 andererseits
hindurchführbar ist.
[0020] Zu der kürzeren Ausbildung des oberen Schenkels 11 gegenüber dem unteren schenke
12 des Halters 10 sei noch gesagt, daß dadurch die Einführung des zu einem balken-
bzw. brettartigen Bündel drapierten Vorhangstoffs in den Bereich zwischen oberem und
unteren Schenke erheblich erleichtert wird, und zwar durch den Spalt zwischen der
aufrechten Wand 14 oder dgl. und dem freien inneren Ende des oberen Schenkels 11 hindurch.
Der drapierte Vorhangstoff 13 wird durch diesen Spalt hindurch in den Bereich zwischen
oberem und unterem Schenke des Halters 10 regelrecht "eingefädelt". Dieses "Einfädeln"
wird zusätzlich begünstigt durch die beschriebene Ausführung des wandseitigen Endabschlusses
16 des oberen Schenkels 11. Die Gefahr eines Verhakens des "einzufädeinden" Vorhangstoffs
13 besteht nicht. Der obere Schenkel 11 ist um eine Länge kürzer als der unter Schenkel
12, die vorzugsweise etwa dem lichten Abstand zwischen oberem und unterem Schenke
entspricht.
[0021] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der obere Schenke 11 in Richtung zu seinem freien
Ende hin geringfügig zum unteren Schenkel 12 hin geneigt ist, wobei der Neigungswinkel
gegenüber dem unteren Schenke 12 etwa 5 bis 10° beträgt. Dadurch wird eine erhöhte
Klemmwirkung zwischen drapiertem Vorhangstoff 13 einerseits und Halter 10 andererseits
erhalten.
[0022] Es sei noch darauf hingewiesen, daß in den Figuren 1 und 2 der drapierte Vorhangstoff
13 aus Gründen der vereinfachten Darstellung gestrichelte gezeichnet ist.
[0023] Zur Ausbildung von zwei oder mehr Drapierbögen zwischen zwei äußeren Haltern 10 der
beschriebenen Art sind ein oder mehr Zwischenhalter nach Art eines Hakens 22 vorgesehen
(siehe Fig. 3 und 4), der im Abstand von einer aufrechten Wand oder dgl. an dieser
befestigbar ist.
[0024] Konkret ist der Zwischenhaken 22 ebenfalls aus einem Flachbandprofil, vorzugsweise
lackiertem Racheisen gebogen. Das freie Hakenende ist durch eine frontseitige Rosette
23 abgedeckt entsprechend der Rosette 18 des Hakens 10. Zur Befestigung des Hakens
22 im Abstand von einer aufrechten Wand oder dgl. ist der wandseitige Schenkel 24
des Hakens 22 zweimal um 90° abgewinkelt unter Ausbildung eines wandparallelen Anschlußteiles
25, in dem mindestens zwei übereinander angeordnete Löcher 26 für den Durchgang von
Befestigungsschrauben oder dgl. vorgesehen sind.
[0025] In Fig. 3 ist eine mögliche Position des Zwischenhakens 22 relativ zu den beiden
randseitigen Haltern 10 unter Ausbildung von zwei Drapierbögen 27 gestrichelt dargestellt.
Wird der Zwischenhaken 22 weggelassen, kann sich zwischen den beiden Randhaltern 10
nur ein einziger Drapierbogen 28 ausbilden.
[0026] Der Zwischenhaken 22 kann auch als loser U-Bügel ausgebildet sein, der im montierten
Zustand nach oben offen ist, wobei der vordere Schenkel wiederum durch eine Sichtblende
in Form einer Rosette 23 abgedeckt sein kann.
[0027] Unter Verwendung der beschriebenen Halter ist es für jedermann denkbar einfach, Vorhänge
zu drapieren, und zwar unter Ausbildung von horizontalen Drapierbögen und drapierten
Schals, die von den erfindungsgemäßen ausgebildeten Haltern 10 sich jeweils nach unten
erstrecken zur seitlichen Begrenzung eines Fensters oder einer Tür.
[0028] Die Fig. 5-10 zeigen eine weitere Ausführungsform eines Drapier-Halters 100 und dessen
Verwendung unter Ausbildung von Stoff-Rosetten 107 im Bereich des Halters unter Abdeckung
desselben (siehe Fig. 9 und 10). Insofern stellt der Halter 100 regelrecht eine Art
Zierhalter dar.
[0029] Der Heiter 100 besteht aus einem etwa C-förmig gebogenen Flachband aus Metall oder
dergleichen. Er ist über einen L-förmigen Tragbügel 105 im Abstand von einer Wand
14 an dieser befestigt (Befestigungsplatte 108 und Befestigungsschrauben 109 in Fig.
5) derart, daß die durch seine beiden Zinken 101, 102 definierte Ebene sich etwa parallel
zur Wand 14 bzw. dessen Oberfläche erstreckt. Zur Ausbildung der erwähnten Rosetten
107 wird zunächst entsprechend Fig. 6 der Vorhangstoff 13 mäanderförmig übereinandergefaltet
über den L-förmigen Tragbügel 105 gelegt. Dann wird entsprechend Fig. 7 eine obere
Läge von Vorhangstoff nach vorne zwischen den beiden Zinken 101 und 102 hindurch gezogen
(siehe Pfeil 110 in Fig. 7), wobei die beiden Zinken 101, 102 sich dabei federelastisch
auseinanderbiegen (siehe Pfeile 103, 104 in Fig. 7). Der Vorhangstoff wird etwa soweit
zwischen den beiden Zinken 101, 102 hindurch nach vorne gezogen, wie in Fig. 8 dargestellt.
Ist dieser Vorgang beendet, kehren die beiden Zinken 101, 102 entsprechend den Pfeilen
111, 112 wieder in ihre Ausgangslage zurück.
[0030] Anschließend wird der nach vorne gezogene Teil des Vorhangstoffes 13 zurück über
die Zinken 101, 102 und zwischen diesen hindurch entsprechend Fig. 9 gestülpt (siehe
Pfeile 113, 114, 115 in Fig. 9), wodurch die gewünschte Rosette 107 entsteht.
[0031] In Fig. 10 ist ein über einem Fenster 116 fertig drapierter Vorhang 13 dargestellt,
wobei die Drapierung unter Verwendung von drei im horizontalen Abstand über dem Fenster
116 angeordneten Drapier-Haltern 100 entsprechend Fig. 5 durchgeführt ist.
1. Vorrichtung zum Drapieren von Vorhängen, bestehend aus mindestens einem, insbesondere
zwei im horizontalen Abstand voneinander angeordneten, jeweils etwa U-förmig gebogenen
Halter(n) (10),
dadurch gekennzeichnet, daß der U-förmige Halter (10) aus einem Flachbandprofil, insbesondere Flacheisen,
gebogen ist, wobei der im montierten Zustand obere Schenkel (11) kürzer bemessen ist
als der untere Schenkel (12), mit dem der Halter (10) an einer aufrechten Wand (14)
befestigbar ist, daß über den bzw. die im montierten Zustand des bzw. der Halter (10)
jeweils oberen Schenkel (11) und zwischen diesem und dem jeweils unteren Schenkel
(12) ein zu einem balken- bzw. brettartigen Bündel gefalteter Vorhangstoff (13) legbar
bzw. hindurchführbar ist, derart, daß er unter Aufrechterhaltung einer vorgegebenen
Drapierung festgehalten ist, wobei der im montierten Zustand obere Schenkel (11) an
seinem wandseitigen freien Ende nach oben gebogen ist unter Ausbildung einer wandseitigen
Begrenzung für den über den oberen Schenkel (11) gelegten Vorhangstoff (13), und daß
im Bereich der U-förmigen Biegung (17) des Halters (10) ebenfalls eine über die Oberseite
des oberen Schenkels (11) ragende äußere Begrenzung für den über den oberen Schenkel
(11) gelegten Vorhangstoff (13) angeordnet ist, vorzugsweise in Form einer den U-förmigen
Biegeabschintt (17) des Halters (10) abdeckende Scheibe, Rosette (18) oder Sichtblende.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des unteren
Schenkels (12) des U-förmig gebogenen Halters (10) nach unten bzw. vom oberen Schenkel
(12) etwa im rechten Winkel nach unten gebogen ist unter Ausbildung eines Anschlußteils
(20), über den der Halter (10) an einer aufrechten Wand (14) befestigbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen oberem (11)
und unterem (12) Schenkel noch ein weiterer Zwischenschenkel vorgesehen ist, der sich
etwa parallel zum oberen und unteren Schenkel erstreckt, so daß der zu einem balken-
oder brettartigen Bündel gefaltete Vorhangstoff (13) zwischen oberem Schenkel (11)
und Zwischenschenkel einerseits und Zwischenschenkel und unterem Schenkel (12) andererseits
hindurchführbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß oberer (11)
und unterer (12) Schenkel des U-förmig gebogenen Halters (10) und/oder gegebenenfalls
der Zwischenschenkel gegeneinander geneigt sind, wobei der Neigungswinkel bis zu etwa
10° beträgt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die am wandseitigen
freien Ende des oberen Schenkels (11) nach oben gebogene Begrenzungslasche zusätzlich
zur U-Biegung (17) des Halters (10) hin nach vorne und unten unter Ausbildung eines
zum unteren Schenkel (12) hin offenen C- oder U-förmigen Endabschlusses (16) gebogen
ist derart, daß der über den oberen Schenkel (11) gelegte Vorhangstoff (13) am wandseitigen
Ende desselben sowohl seitlich als auch oben gehalten ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausbildung
von zwei oder mehr Drapierbögen (27) zwischen zwei äußeren, im horizontalen Abstand
voneinander angeordneten Haltern (10) ein oder mehrere Zwischenhalter jeweils nach
Art eines Hakens (22) vorgesehen sind, der bzw. die jeweils im Abstand von einer aufrechten
Wand (14) an dieser befestigbar ist bzw. sind.
7. Vorrichtung zum Drapieren von Vorhängen, bestehend aus mindestens einem, insbesondere
zwei im horizontalen Abstand voneinander angeordneten, zwei federelastisch auseinanderbiegbare
Schenkel bzw. Zinken (101, 102) aufweisenden Halter(n) (100), der bzw. die jeweils
mittels eines L-förmigen Tragelements (105) so im Abstand von einer Wand (14) an dieser
angeordnet ist bzw. sind, daß sich die durch die beiden Schenkel bzw. Zinken (101,
102) des Halters (100) definierte Ebene etwa parallel zur Wandfläche erstreckt, wobei
das Tragelement (105) jeweils im Bereich des die beiden Schenkel bzw. Zinken (101,
102) des Halters (100) miteinander verbindenden Steges (106) am Halter (100) angeschlossen
ist und sich etwa senkrecht zu der durch die beiden Zinken (101, 102) des Halters
(100) definierten Ebene erstreckt,
dadurch gekennzeichnet, daß
i) die beiden Schenkel bzw. Zinken (101, 102) mit dem Steg (106) einen etwa U- oder
C-förmig gebogenen Halter definieren,
ii) der Halter (100) aus einem Flachband aus Metall besteht, und
(iii) die freien Enden der beiden Schenkel bzw. Zinken (101, 102) jeweils etwa ringförmig
nach außen, unten und innen gebogen sind (Fig. 5).
1. Device for draping curtains, comprising at least one, in particular two holder(s)
(10), which are arranged at a horizontal spacing from one another and are in each
case bent in the form of a U, characterized in that the U-shaped holder (10) is bent
from a flat strip profile, in particular flat steel, the upper - in the assembled
state - limb (11) being shorter than the lower limb (12), by which the holder (10)
can be fastened on an upright wall (14), in that a curtain fabric (13) which is folded
to form a swag can be placed over the respectively upper limb or limbs - in the assembled
state of the holder or holders (10) - and/or can be guided through between the said
upper limb (11) and the respectively lower limb (12), such that it is held so as to
retain a predetermined draping, the upper - in the assembled state - limb (11) being
bent upwards at its wall-side free end so as to form a wall-side limiting means for
the curtain fabric which has been placed over the upper limb (11), and in that an
outer limiting means, which projects above the top side of the upper limb (11), for
the curtain fabric (13) which has been placed over the upper limb (11) is likewise
arranged in the region of the U-shaped bend (17) of the holder (10), preferably in
the form of a disc, rosette (18) or screen covering the U-shaped bend section (17)
of the holder (10).
2. Device according to Claim 1, characterized in that the free end of the lower limb
(12) of the holder (10) which is bent in a U-shape is bent downwards, or bent downwards
approximately at a right angle from the upper limb (11), so as to form a connection
part (20), by means of which the holder (10) can be fastened on an upright wall (14).
3. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that a further intermediate limb
is also provided between the upper (11) and lower (12) limbs, which intermediate limb
extends approximately parallel to the upper and lower limbs, so that the curtain fabric
(13), which has been folded to form a swag, can be guided through between upper limb
(11) and intermediate limb, on the one hand, and between intermediate limb and lower
limb (12) on the other hand.
4. Device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that upper (11) and lower
(12) limbs of the holder (10) which has been bent in a U-shape and/or, if appropriate,
the intermediate limb are inclined with respect to one another, the angle of inclination
being up to approximately 10°.
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the limiting bracket
which is bent upwards at the wall-side free end of the upper limb (11) is additionally
bent forwards and downwards towards the U-bend (17) of the holder (10), so as to form
a C- or U-shaped terminating portion (16) which is open towards the lower limb (12),
such that the curtain fabric (13) which has been placed over the upper limb (11) is
held both at the side and at the top at the wall-side end of the said upper limb.
6. Device according to one of Claims 1 to 5, characterized in that, for the purpose of
forming two or more draped curves (27), one or more intermediate holders, in each
case in the manner of a hook (22), are provided between two outer holders (10) arranged
at a horizontal spacing from one another, which intermediate holder or holders can
in each case be fastened to an upright wall (14), in each case at a distance therefrom.
7. Device for draping curtains, comprising at least one holder (100), in particular two
holders (100) which are arranged at a horizontal spacing from one another and have
two limbs or prongs (101, 102) which can be bent apart resiliently, which holder or
holders is or are arranged on a wall at a distance therefrom (14), in each case by
means of an L-shaped bearing element (105), such that the plane defined by the two
limbs or prongs (101, 102) of the holder (100) extends approximately parallel to the
surface of the wall, the bearing element (105) being connected to the holder (100),
in each case in the region of the web (106) which connects the two limbs or prongs
(101, 102) of the holder (100) to one another, and extending approximately perpendicular
to the plane defined by the two prongs (101, 102) of the holder (100), characterized
in that
i) the two limbs or prongs (101, 102) together with the web (106) define a holder
which is bent approximately in a U- or C-shape,
ii) the holder (100) comprises a flat strip of metal, and
iii) the free ends of the two limbs or prongs (101, 102) are in each case bent outwards,
downwards and inwards in an approximately annular manner (Fig. 5).
1. Dispositif pour draper des rideaux, comprenant au moins un support (10), en particulier
deux supports espacés horizontalement l'un de l'autre, courbé(s) à peu près en forme
de U, caractérisé en ce que le support en forme de U (10) est courbé à partir d'un
profilé plat en bande, en particulier un fer plat, la branche supérieure (11) à l'état
monté ayant une dimension plus courte que la branche inférieure (12), par laquelle
le support (10) peut être fixé à une paroi verticale (14), en ce qu'au-dessus de la
branche supérieure (11), à l'état monté, du ou des supports (10), et entre celle-ci
et la branche inférieure (12), on peut poser et faire passer respectivement un tissu
de rideau (13) plié en un paquet en forme de poutre ou de planche de manière à l'immobiliser
en maintenant un drapement préétabli, en sorte que la branche supérieure (11) à l'état
monté est recourbée vers le haut à son extrémité libre tournée vers la paroi en formant
une butée de limitation du côté du mur pour le tissu de rideau (13) posé au-dessus
de la branche supérieure (11), et que dans la région de la courbe en U (17) du support
(10) est disposée également une butée de limitation extérieure faisant saillie au-dessus
de la face supérieure de la branche supérieure (11) pour le tissu de rideau (13) posé
au-dessus de la branche supérieure (11), de préférence sous la forme d'un disque,
d'une rosette (18) ou d'un pare-vue recouvrant la section courbe en U (17) du support
(10).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'extrémité libre de la
branche inférieure (12) du support (10) courbé en U est recourbée vers le bas, notamment
à peu près à angle droit en s'éloignant de la branche supérieure (12), en formant
un élément de raccordement (20) par l'intermédiaire duquel le support (10) peut être
fixé à une paroi verticale (14).
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce qu'entre les branches
supérieure (11) et inférieure (12) est prévue en outre une branche intermédiaire s'étendant
à peu près parallèlement aux branches supérieure et inférieure, de telle sorte que
le tissu de rideau (13) plié en un paquet en forme de poutre ou de planche peut passer
d'une part entre les branches supérieure (11) et intermédiaire et d'autre part entre
les branches intermédiaire et inférieure (12).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les branches
supérieure (11) et inférieure (12) du support (10) courbé en U et/ou le cas échéant
la branche intermédiaire sont mutuellement inclinées, l'angle d'inclinaison pouvant
atteindre environ 10°.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la patte de
limitation repliée vers le haut à l'extrémité libre de la branche supérieure (11)
est en outre repliée vers l'avant en direction de la courbe en U (17) du support (10)
en formant un arrêt d'extrémité ouvert (16) en forme de C ou de U, de telle sorte
que le tissu rideau (13) posé au-dessus de la branche supérieure (11) est maintenu
à l'extrémité de celle-ci tournée vers le mur aussi bien latéralement que par dessus.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que pour la formation
de deux courbes de drapement (27) ou davantage entre deux supports extérieurs (10)
disposés à distance horizontale l'un de l'autre sont prévus un ou plusieurs supports
intermédiaires en forme de crochet (22), qui peut ou peuvent être fixés à une paroi
verticale (14) à distance de celle-ci.
7. Dispositif pour draper des rideaux, comprenant au moins un support (100), en particulier
deux supports espacés horizontalement l'un de l'autre, présentant deux branches ou
dents (101, 102) pouvant être courbées élastiquement à l'écart l'une de l'autre, lequel
support ou lesquels supports peut(peuvent) être fixé(s) à la paroi (14) par l'intermédiaire
d'un élément porteur (105) en L, de telle manière que le plan défini par les deux
branches ou dents (101, 102) du support (100) s'étend à peu près parallèlement à la
surface de la paroi, en sorte que l'élément porteur (105) est raccordé au support
(100) dans la région de la traverse (106) reliant l'une à l'autre les deux dents (101,
102) du support (100) et s'étend à peu près perpendiculairement au plan défini par
les deux dents (101, 102) du support (100), caractérisé en ce que :
i) les deux branches ou dents (101, 102) définissent avec la traverse (106) un support
courbé à peu près en U ou en C,
ii) le support (100) est formé à partir d'une bande plate en métal, et
iii) les extrémités libres des deux branches ou dents (101, 102) sont courbées chacune
à peu près en forme d'anneau, vers l'extérieur, le bas et l'intérieur.