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EP 0 266 669 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.08.1990 Patentblatt 1990/31 |
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Anmeldetag: 28.10.1987 |
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Hydrozyklon, bzw. Hydrozyklonteile, sowie Verfahren zu deren Herstellung
Hydrocyclone, or hydrocyclone parts, and methods for manufacturing them
Hydrocyclones, en particulier parties de hydrocyclones et méthodes pour leur fabrication
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE ES FR GB IT SE |
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Priorität: |
29.10.1986 DE 3636734
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.05.1988 Patentblatt 1988/19 |
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Patentinhaber: AKW Apparate und Verfahren GmbH |
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D-92242 Hirschau (DE) |
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Erfinder: |
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- Donhauser, Friedrich, Dipl.-Ing.
D-8450 Amberg (DE)
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Vertreter: Richter, Bernhard, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt,
Beethovenstrasse 10 90491 Nürnberg 90491 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 704 381 DE-A- 3 240 723 US-A- 4 053 393
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DE-A- 2 361 556 FR-A- 2 282 296
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- SOVIET INVENTIONS ILLUSTRATED, 85-322432/51, Woche 8551, 14. Januar 1986, Derwent
Publications LTD, London, GB; & SU-A-635 193 (CELLULOSE EQUIP RES) 15-06-1985
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft zunächst einen Hydrozyklon, bzw. Hydrozyklonteile, bestehend
aus einer harten, tragenden Außenschicht aus Kunststoff und einer demgegenüber weicheren
Innenschicht aus Kunststoff. Ein solcher Hydrozyklon ist aus Fig. 6 der US-A 4 053
393 bekannt. Dies genügt aber nicht den Anforderungen an die Tragfähigkeit und Stabilität
der Außenschicht und die Verschleißfestigkeit der Innenschicht, die im praktischen
Betrieb verlangt bzw. angestrebt werden. Aus US-A 3 800 946 sind zwar Hydrozyklone
bekannt, die in sich einstückig aus abriebfestem Polyurethan bestehen. Dies weicht
prinzipiell vom zweischichtigen Aufbau eines Hydrozyklons aus einer Außenschicht und
einer Innenschicht gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 ab.
[0002] DE-A 2 361 556 zeigt einen Hydrozyklon, bestehend aus einem zylindrischen, nach unten
konisch sich verjüngenden Behälter. Sowohl der zylindrische, als auch der nach unten
sich konisch verjüngende Behälter bestehen aus zwei Kunststoffschichten. Die äußere,
tragende Schicht soll aus einem stabilen Kunststoff, insbesondere einem glasfaserverstärktem
Kunstharz hergestellt sein, während die Innenschicht aus einem thermoplastischen Kunststoff
bestehen soll. Der für die Innenschicht vorgesehene Kunststoff verschleißt relativ
rasch. Sobald dies nur teilweise geschehen ist hat dies in sehr kurzer Zeit eine Zerstörung
der Außenschicht, nämlich des glasfaserverstärkten Kunstharzes zur Folge. Dies wiederum
bewirkt das Austreten der Suspension an dem betreffenden Abschnitt des Hydrozyklons,
d.h. der Hydrozyklon ist nicht mehr brauchbar.
[0003] Ferner sind Hydrozyklone, bzw. Hydrozyklonteile bekannt, bei denen die Außenschicht
aus einer Stahlhülle und die Innenschicht aus einem relativ weichen Polyurethan besteht.
Dies ist in mehrfacher Hinsicht nachteilig. Die Herstellung einer solchen Stahlhülle
oder -schicht ist ziemlich teuer. Die Stahlhülle ist sehr schwer, wodurch das Gesamtgewicht
der Hydrozyklons entsprechend erhöht wird. Ein solches Gewicht behindert aber die
Montage und etwaige Reparaturen, bei denen der Hydrozyklon oder seine Teile ausgewechselt
werden müssen. Ein schwerer Hydrozyklon verlangt stabilere bzw. stärkere Fundamente.
Im Falle eines Transportes ergeben sich entsprechend höhere Transportkosten. Ist die
Innenschicht nach längerer Betriebszeit abgerieben, so wird dann die äußere Stahlschicht
oder -hülle von den Bestandteilen der im Hydrozyklon zu verarbeitenden Suspension
sehr rasch abgetragen werden, da Stahl gegen einen hiervon verursachten Abrieb eine
relativ geringe Verschleißfestigkeit hat.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht demgegenüber darin, einen Hydrozyklon, bzw. Hydrozyklonteile
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 dahingehend zu verbessern, daß die Trag- und
Abriebfestigkeit eines solchen Hydrozyklons gesteigert wird, wobei seine Herstellungskosten
gering sein sollen und wobei ferner für die jeweils gewünschte Verbindung der Außenschicht
und der Innenschicht gesorgt ist.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe wird zunächst ausgehend vom eingangs zitierten Oberbegriff
des Anspruches 1 darin gesehen, daß die Außenschicht aus einem relativ harten Polyurethan
und die Innenschicht aus einem demgegenüber weicheren, verschleißfesteren Polyurethan
besteht, und daß die Außenschicht und die Innenschicht an ihren gemeinsamen Übergangs-
bzw. Berührungsflächen miteinander in einem Gießverbund stehen. Eine Außenschicht
aus einem relativ harten Polyurethan hat wesentlich bessere Trageigenschften als eine
Außenschicht aus einem Kunststoff nach dem Stand der Technik. Derartige Polyurethane
sind so fest, daß sie sich auch nicht unter dem Innendruck des Hydrozyklons verformen.
Die Nachteile der aus Stahl bestehenden Außenschicht nach dem weiteren erläuterten
Stand der Technik sind ebenfalls vermieden. Die abriebfeste Innenschicht aus Polyurethan
ist wesentlich widerstandfähiger als die vorbekannten Kunststoff-Innenschichten. Ist
die Innenschicht eines Hydrozyklons gemäß der Erfindung nach entsprechender Betriebsdauer
an dieser oder jener Stelle durch die Suspension verschlissen, bzw. abgetragen, so
hat die erfindungsgemäß vorgesehene Außenschicht aus relativ hartem Polyurethan gegenüber
der Suspension eine wesentlich höhere Verschleißfestigkeit als bei den bekannten Hydrozyklonen.
Dies verlängert die Lebensdauer des Hydrozyklons entsprechend.
[0006] Bereits mit diesem Teil der Erfindung wird der überraschende Effekt erreicht, daß
eine Verbesserung in der Funktion zusammen mit einer Reduzierung der Herstellungskosten
erreicht wird, während in der Regel funktionelle Verbesserungen eines Gegenstandes
mit entsprechenden Mehraufwendungen in der Fertigung erkauft werden müssen. Der gemäß
diesem Anspruch 1 vorgesehene Gießverbund zwischen Außenschicht und Innenschicht bewirkt,
daß beim Gießvorgang ein Verbund beider Schichten erreicht wird. Ein solcher Verbund
bewirkt eine innige Haftung zwischen Innenschicht und Außenschicht, die beim erläuterten
Stand der Technik nicht gegeben ist. Hierdurch ergibt sich eine größere Stabilität
des Hydrozyklons, bzw. Hydrozyklonteiles und in solchen Fällen, in denen bereits ein
Teil der Innenschicht verschlissen wurde, trotzdem noch einen hinreichenden Halt des
verbleibenden Teiles der Innensicht an der Außenschicht.
[0007] Eine alternative Lösung der vorgenannten Aufgabe wird ausgehend ebenfalls von dem
eingangs zitierten Oberbegriff des Anspruches 1 darin gesehen, daß die Außenschicht
aus einem relativ harten Polyurethan und die Innenschicht aus einem demgegenüber weicheren,
verschleißfesteren Polyurethan besteht, und daß zwischen Außenschicht und Innenschicht
eine Silikontrennschicht vorgesehen ist. Hierdurch werden zunächst die bereits vorstehend
zum Anspruch 1 erläuterten Vorteile erreicht. Anstelle des Gießverbundes gemäß Anspruch
1 ist nun zwischen Außenschicht und Innenschicht eine Silikontrennschicht vorgesehen.
Dies gibt die Möglichkeit, nach einem ganz oder teilweisen Verschleiß der Innenschicht
diese relativ einfacher Weise, z.B. durch Aufstoßen oder Klopfen mit einem Hammer,
von der Außenschicht zu lösen. Danach kann eine in der Fabrik hergestellte neue Innenschicht
in die noch vorhandene Außenschicht wieder eingesetzt werden.
[0008] Eine bevorzugte kombinierte Anwendung der Merkmale des Anspruches 1 einerseits und
der Merkmale des Anspruches 2 andererseits wird gemäß der Erfindung darin gesehen,
daß bei einem aus mehreren Teilen zusammengesetzten Hydrozyklon bei dessen oberen,
den Suspensionszulauf und den Überlauf aufweisenden Teil zwischen Außenschicht und
Innenschicht ein Gießverbund miteinander vorhanden ist, während beim übrigen Bereich
des Hydrozyklons, in dem die Trennung der Fraktionen und der Austrag der schweren
bzw. groben Fraktion erfolgt, zwischen Außenschicht und Innenschicht eine Silikontrennschicht
vorgesehen ist. Dabei kann ferner der übrige Bereich des Hydrozyklons aus einem Mittelteil
und einem Unterteil bestehen. Hiermit ist der feste, die Stabilität erhöhende Zusammenhalt
durch den Gießverband auf den durch den Zulauf entsprechend beanspruchten oberen Teil
beschränkt, während der besonders dem Verschleiß ausgesetzte untere Bereich (Unterteil,
bzw. Mittelteil und Unterteil) die schnelle und leichte Auswechselbarkeit einer verschlissenen
Innenschicht ermöglicht.
[0009] Die Merkmale der Ansprüche 5 und 6 stellen bevorzugte Härte-Angaben der für die Außenschicht
und die Innenschicht verwendete Polyurethane dar.
[0010] Mit der Erfindung sollen ferner vorteilhafte Verfahren zur Herstellung solcher Hydrozyklone,
bzw. Hydrozyklonteile geschaffen werden. Hierzu sieht die Erfindung zunächst vor,
daß zunächst die äußere tragende Schicht angefertigt und dann der Werkstoff der inneren,
weicheren Schicht in die äußere Schicht eingegossen und zur Aushärtung gebracht wird.
Dies hat den Vorteil, daß der Werkstoff der inneren Schicht nicht zweimal wärmebehandelt
werden muß. Eine wiederholte Wärmebehandlung könnte nämlich bei manchen Polyurethanen
dazu führen, daß hierunter ihre Verschleißfestigkeit leidet. Dafür müssen bei dieser
Variante der Erfindung etwas größere Formkosten für das Gießen der äußeren Schicht
in Kauf genommen werden.
[0011] Als alternativ mögliches Verfahren zur Herstellung eines Hydrozyklons, bzw. von Hydrozyklonteilen
nach der Erfindung kann vorgesehen sein, daß zunächst die innere, weichere Schicht
aus einem Polyäther-Polyurethan mit einer Shore-Härte im Bereich um 80 Shore A gegossen
wird, daß anschließend eine Erwärmung (Temperung) dieser inneren Schicht und dann
deren Umgießen mit der Außenschicht aus dem härteren Polyurethan erfolgt. Dies ergibt
die Möglichkeit, unter Reduzierung der Formkosten die Außenschicht um die Innenschicht
herumzugießen. Das hierzu angegebene Polyäther-Polyurethan verträgt auch ohne Einbuße
der Verschleißfestigkeit die zweite Wärmebehandlung in Form eines Temperns. Ein solches
Polyäther-Polyurethan wird beispielsweise von der Firma Dupont hergestellt. Dies ist
billiber als die Herstellung der Hydrozyklone nach der o.g. US-PS 4 053 393.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und nachstehend
beschrieben. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1: einen Längsschnitt durch einen aus Unterteil, Mittelteil und Oberteil zusammengesetzten
Hydrozyklon,
Fig. 2: einen Schnitt gemäß der Linie 11-11 in Fig. 1.
[0013] Der Hydrozyklon nach der Erfindung besteht im Prinzip aus drei Teilen, nämlich dem
unteren Teil 1, dem mittleren Teil 2 und dem oberen Teil 3. Der untere Teil 1 bildet
einen Austrag 4 für die schwere, bzw. grobe Fraktion. Der Mittelteil 2 bildet einen
Bereich 5, in dem im wesentlichen durch den Hydrozykloneffekt die feine, bzw. leichte
Fraktion der Suspension von der groben bzw. schweren Fraktion getrennt wird. Der obere
Teil 3 enthält einen Suspensionszulauf 6 und einen Überlauf 10 der feinen, bzw. leichteren
Fraktion. Die vorgenannten Funktionen eines Hydrozyklones sind bekannt.
[0014] Gemäß der Erfindung bestehen die Teile, sofern sie eine tragende Funktion haben,
aus einer durchweg mit 7 bezifferten Außenschicht aus einem relativ harten Polyurethan,
das somit die Tragfunktion übernehmen kann, und einer demgegenüber weicheren, sehr
verschleißfesten Innenschicht 8 aus einem entsprechend weicheren Polyurethan. In einer
bevorzugten Ausführung der Erfindung ist die Shore-Härte der Außenschicht 7 im Bereich
von 95 bis 105 Shore gelegen, während die Shore-Härte der Innenschichten 8 bevorzugt
75 bis 85 Shore A beträgt.
[0015] Die Schichten 7, 8 sind an ihrer Berührungsfläche 9 bevorzugt durch eine Gießverbund
miteinander verbunden und aneinander gehalten. Es kann aber auch so vorgegangen werden,
daß nach dem Gießen einer dieser beiden Schichten auf denen zur Anlage an die Gegenfläche
der zweiten Schicht bestimmten Fläche eine dünne Silikonschicht 11 aufgetragen, bevorzugt
aufgesprüht wird. Damit kann nach entsprechendem Verschleiß die Innenschicht leicht
von der Außenschicht gelöst und durch eine andere Innenschicht ersetzt werden. Im
vorliegenden Ausführungsbeispiel empfiehlt es sich, im Oberteil 3 Außen- und Innenschicht
durch einen Gießverbund fest aneinander zu halten, dagegen beim Mittelteil 2 und Unterteil
1 zwischen Außen- und Innenschicht die vorgenannte Silikonschicht vorzusehen, da dort
der größte Verschleiß zu erwarten ist. Diese Silikonschicht ist in der Zeichnung lediglich
durch die Ziffer 11 und die zugehörige Trennlinie zwischen den inneren und äußeren
Schichten der Hydrozyklonteile 2 und 1 angedeutet.
[0016] Man kann entweder zunächst die jeweiligen Außenschichten 7 herstellen und dann die
Innenschichten 8 in diese eingießen, oder aber zunächst die Innenschicht gießen und
dann nach entsprechendem Tempern der Innenschicht, die Außenschicht um diese herumgießen.
Im letztgenannten Fall ist für die Innenschicht ein Polyurethan zu wählen, das ohne
Verlust an Verschleißfestigkeit die zweimalige Wärmebehandlung aushält. Hierzu ist
ein Polyäther-Polyurethan von einer Shore-Härte im Bereich von 80 Shore A vorgesehen.
[0017] Die Erfindung ist vorstehend an dem Ausführungsbeispiel eines Hydrozyklons erläutert,
der aus mehreren Teilen zusammengesetzt ist. Wie bereits eingangs erwähnt, bezieht
sich die Erfindung auch auf einen derart ausgestalteten, d.h. in sich einteiligen
Hydrozyklon. Im letztgenannten Fall empfiehlt sich der obengenannte Gießverbund.
1. Hydrozyklon, bzw. Hydrozyklonteile, bestehend aus einer harten, tragenden Außenschicht
aus Kunststoff und einer demgegenüber weicheren Innenschicht aus Kunststoff, dadurch
gekennzeichnet, daß die Außenschicht (7) aus einem relativ harten Polyurethan und
die Innenschicht (8) aus einem demgegenüber weicheren, verschleißfesteren Polyurethan
besteht, und daß die Außenschicht (7) und die Innenschicht (8) an ihren gemeinsamen
Übergangs- bzw. Berührungsflächen (9) miteinander in einem Gießverbund stehen.
2. Hydrozyklon, bzw. Hydrozyklonteile, bestehend aus einer harten, tragenden Außenschicht
aus Kunststoff und einer demgegenüber weicheren Innenschicht aus Kunststoff, dadurch
gekennzeichnet, daß die Außenschicht (7) aus einem relativ harten Polyurethan und
die Innenschicht (8) aus einem demgegenüber weicheren, verschleißfesteren Polyurethan
besteht, und daß zwischen Außenschicht (7) und Innenschicht (8) eine Silikontrennschicht
(11) vorgesehen ist.
3. Hydrozyklon, bestehend aus Hydrozyklonteilen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß bei dessen oberem, den Suspensionszulauf (6) und den Überlauf
(10) aufweisenden Teil (3) zwischen Außenschicht (7) und Innenschicht (8) ein Gießverbund
miteinander vorhanden ist, während beim übrigen Bereich des Hydrozyklons, in dem die
Trennung der Fraktionen und der Austrag der schweren bzw. groben Fraktion erfolgt,
zwischen Außenschicht (7) und Innenschicht (8) eine Silikontrennschicht (11) vorgesehen
ist.
4. Hydrozyklon nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der übrige Bereich des
Hydrozyklons aus einem Mittelteil (2) und einem Unterteil (1) besteht.
5. Hydrozyklon, bzw. Hydrozyklonteile nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Shore-Härte der Außenschicht 95-105 Shore A beträgt.
6. Hydrozyklon, bzw. Hydrozyklonteile nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Shore-Härte der Innenschicht 75-85 Shore A beträgt.
7. Verfahren zur Herstellung eines Hydrozyklons, bzw. von Hydrozyklonteilen nach einem
der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst die äußere tragende Schicht
(7) angefertigt und dann der Werkstoff der inneren, weicheren Schicht (8) in die äußere
Schicht eingegossen und zur Aushärtung gebracht wird.
8. Verfahren zur Herstellung eines Hydrozyklons, bzw. von Hydrozyklonteilen nach einem
der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst die innere, weichere Schicht
(8) aus einem Polyäther-Polyurethan mit einer Shore-Härte im Bereich um 80 Shore A
gegossen wird, daß anschließend eine Erwärmung (Temperung) dieser inneren Schicht
und dann deren Umgießen mit der Außenschicht aus dem härteren Polyurethan erfolgt.
1. Hydrocyclone ou, respectivement, parties d'hydrocyclone constitué(es) par une couche
extérieure porteuse dure en matière plastique et par une couche intérieure en une
matière plastique moins dure que celle-ci, caractérisé(es) par le fait que la couche
extérieure (7) est composée de polyuréthane plus résistant à l'usure et moins dur
que celui-ci, et par le fait que la couche extérieure (7) et la couche intérieure
(8) sont reliées entre elles par une liaison par coulée sur leurs surfaces communes
(9) de jonction ou, respectivement, de contact.
2. Hydrocyclone ou, respectivement, parties d'hydrocyclone constitué(es) par une couche
extérieure porteuse dure en matière plastique et par une couche intérieure en une
matière plastique moins dure que celle-ci, caractérisé(es) par le fait que la couche
extérieure (7) est composée de polyuréthane relativement dure et la couche intérieure
(8) d'un polyuréthane plus résistant à l'usure et moins dur que celui-ci, et par le
fait qu'une couche de séparation en silicone (11) est prévue entre la couche extérieure
(7) et la couche intérieure (8).
3. Hydrocyclone composé de parties d'hydrocyclone selon les revendications 1 et 2,
caractérisé par le fait qu'il existe une liaison mutuelle par coulée entre la couche
extérieure (7) et la couche intérieure (8) dans sa région supérieure (3) qui comporte
l'entrée de la suspension (6) et le trop-plein (10), cependant qu'il est prévu une
couche de séparation en silicone (11) entre la couche extérieure (7) et la couche
intérieure (8) dans la région restante de l'hydrocyclone dans laquelle a lieu la séparation
des fractions et l'extraction de la fraction lourde ou, respectivement, grossière.
4. Hydrocyclone selon la revendication 3, caractérisé par le fait que la région restante
de l'hydrocyclone est composée d'une partie centrale (2) et d'une partie inférieure
(1).
5. Hydrocyclone ou, respectivement, parties d'hydrocyclone selon l'une des revendications
1 à 4, caractérisé(es) par le fait que la dureté Shore de la couche extérieure est
de 95 à 105 Shore A.
6. Hydrocyclone ou, respectivement, parties d'hydrocyclone selon l'une des revendications
1 à 5, caractérisé(es) par le fait que la dureté Shore de la couche intérieure est
de 75 à 85 Shore A.
7. Procédé pour la fabrication d'un hydrocyclone ou, respectivement, de parties d'hydrocyclone
selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que l'on fabrique tout
d'abord la couche porteuse extérieure (7), que l'on coule ensuite dans la couche extérieure
la matière de la couche intérieure moins dure (8), et que l'on amène celle-ci à durcir.
8. Procédé pour la fabrication d'un hydrocyclone ou, respectivement, de parties d'hydrocyclone
selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que l'on coule tout
d'abord la couche intérieure moins dure (8) à partir d'un polyéther-polyuréthane dont
la dureté Shore est aux environs de 80 Shore A, et qu'a lieu ensuite un chauffage
(recuit) de cette couche intérieure, puis que l'on entoure celle-ci par coulée de
la couche extérieure de polyuréthane plus dur.
1. Hydrocyclone or hydrocyclone parts consisting of a hard supporting outer layer
of synthetic material and a comparatively softer inner layer of synthetic material,
characterised thereby, that the outer layer (7) consists of a relatively hard polyurethane
and the inner layer (8) consists of a comparative softer polyurethane more resistant
to wear and that the outer layer (7) and the inner layer (8) at their common transition
or contact surfaces (9) each stand in a cast bond with the other.
2. Hydrocyclone or hydrocyclone parts consisting of a hard supporting outer layer
of synthetic material and a comparatively softer inner layer of synthetic material,
characterised thereby, that the outer layer (7) consists of a relatively hard polyurethane
and the inner layer (8) consists of a comparative softer polyurethane more resistant
to wear and that a silicone interface (11) is provided between the outer layer (7)
and the inner layer (8).
3. Hydrocyclone consisting of hydrocyclone parts according to the claims 1 and 2,
characterised thereby, that at its upper part (3) displaying the suspension inlet
(6) and the overflow (10), a cast bond is present between the outer layer (7) and
the inner layer (8), whilst a silicone interface (11) is provided between the outer
layer (7) and the inner layer (8) in the remaining region of the hydrocyclone, in
which the separation of the fractions and the discharge of the heavy or coarse fraction
takes place.
4. Hydrocyclone according to claim 3, characterised thereby, that the remaining region
of the hydrocyclone consists of a middle part (2) and a lower part (1).
5. Hydrocyclone or hydrocyclone parts according to one of the claims 1 to 4, characterised
thereby, that the Shore hardness of the outer layer amounts to 95 to 105 Shore A.
6. Hydrocyclone or hydrocyclone parts according to one of the claims 1 to 5, characterised
thereby, that the Shore hardness of the inner layer amounts to 75 to 85 Shore A.
7. Method for the manufacture of a hydrocyclone or of hydrocyclone parts according
to one of the claims 1 to 6, characterised thereby, that the outer supporting layer
(7) is produced first and the material of the inner softer layer (8) is then poured
into the outer layer and caused to harden.
8. Method for the manufacture of a hydrocyclone or of hydrocyclone parts according
to one of the claims 1 to 6, characterised thereby, that the inner softer layer (8)
of a polyether-polyurethane of a Shore hardness in the range around 80 Shore A is
cast first and a heating (tempering) of this inner layer and then casting the outer
layer of the harder polyurethane around it take place subsequently.
