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EP 0 266 762 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.01.1993 Patentblatt 1993/03 |
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Anmeldetag: 05.11.1987 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01H 77/10 |
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Strombegrenzendes elektrisches Schaltgerät
Current limiting electric switching device
Appareil électrique de commutation limitant le courant
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
06.11.1986 DE 3637913
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.05.1988 Patentblatt 1988/19 |
| (73) |
Patentinhaber: Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH |
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60596 Frankfurt (DE) |
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Erfinder: |
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- Hochhaus, Hermann, Dr.
D-2350 Neumünster (DE)
- Drewes, Helmut, Dipl.-Ing.
D-2315 Barmissen (DE)
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Vertreter: Vogl, Leo, Dipl.-Ing. et al |
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Licentia
Patent-Verwaltungs-G.m.b.H.
Theodor-Stern-Kai 1 60596 Frankfurt 60596 Frankfurt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 463 320 US-A- 4 409 573
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GB-A- 1 052 519
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein elektrisches Schaltgerät gemäß Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] In Schaltgeräten mit strombegrenzender Charakteristik werden möglichst kurze Ausschaltverzugszeiten
(z. B. 2 ms oder weniger) gefordert. Diese Zeiten können mit den üblichen Schloßkonstruktionen
(Ein-/Ausschaltmechanismus, Schnellauslösevorrichtung mittels magnetischem Auslöser)
aufgrund der zu beschleunigenden Massen und der zu durchfahrenden Hebelwege nicht
erreicht werden.
[0003] Der Kurzschlußstrom selbst muß deshalb zur beschleunigten Öffnung der Schaltglieder
beitragen (dynamische Öffnung). Die elektrodynamische Wirkung auf die Kontaktarme
ist im allgemeinen in Nennstrom- und Überlastbereich relativ klein, im Kurzschlußfall
ergeben sich aber durch die quadratische Stromabhängigkeit nutzbare Kräfte. Problematisch
sind Ströme, deren Amplitude zwar ein Abheben und eine geringe Öffnung der Kontaktstücke
bewirken, aber für eine weitere Beschleunigung der Kontaktarmmassen zu klein sind.
Hier kann es zum erneuten Schließen der Kontakte bzw. zu unerwünschten Prellvorgängen
kommen. Um dieses zu verhindern, ist aus der DE-A-1463 320 eine Konstruktion bekannt,
bei der zwischen dem beweglichen Kontaktstück des Kontaktsystems und einem die Entklinkung
eines Schaltschlosses bewirkenden Dreh- oder Schwenkhebel eine lösbare Zahnstangenkupplung
vorhanden ist, die einen Kraftschluß zwischen dem beweglichen Kontaktstück und dem
Dreh- oder Schwenkhebel dann herstellt, wenn das bewegliche Kontaktstück bestrebt
ist, beim Öffnungsvorgang entgegengesetzt zur Öffnungsbewegung eine Schließbewegung
auszuführen, z. B. beim Rückprellen von einem Anschlag oder bei nur unvollkommener
Öffnung.
[0004] Aus US-A-4 409 573 und GB-A-1 052 519 sind auch elektrische Schaltgeräte mit mindestens
einem beweglichen Kontaktarm bekannt, wobei der Kontaktarm aber nur in einer bestimmten
Stellung verriegelbar ist. Bei dieser Vorrichtungen ist ein Verriegeln des Schaltkontaktarmes
in beliebigen, von den Öffnungskräften abhängigen Positionen nicht möglich.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Schaltgerät der vorangehend erwähnten Art derart
zu verbessern, daß nach einer elektrodynamischen Öffnung des Kontaktsystems mit einfachen
Mitteln eine betriebssichere Arretierung des beweglichen Schaltkontaktarmes in beliebigen,
von den Öffnungskräften abhängigen Positionen gewährleistet wird, die wieder lösbar
ist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1-4 und des Anspruchs 7
angegebenen Merkmale gelöst.
[0007] Die besonderen Vorteile der Erfindung sind darin zu sehen, daß mit relativ wenigen
Konstruktionsteilen die zusätzliche Schaltfunktion integriert werden kann, und die
Lichtbogenlöschung bei erhöhter Sicherheit für das Schaltsystem und die nachgeordneten
und zu schützenden Elemente verbessert wird. Der Schloßauslösemechanismus kann einfacher
gestaltet werden, da dessen mechanische Verzugszeit nicht mehr kritisch für das Ausschaltverhalten
ist. Je nach Schaltgerätetyp und Stromstärke kann ein Mindestkontaktabstand eingestellt
werden, bei dem es frühestens zur Offenhaltung nach dem dynamischen Abheben kommt.
Durch geschickte Formgebung der Rastnasen kann auf den aufschlagenden Schaltkontaktarm
eine progressive Hemmung erwirkt werden, die ein starkes Aufschlagen und/oder Zurückprellen
bei sehr hohen Strömen verhindert.
[0008] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt. Es zeigen
- Fig. 1
- eine Kontakteinrichtung in drei Schaltstellungen mit einer Verzahnung am beweglichen
Kontaktarm und einer Feder im Gehäuseboden,
- Fig. 2
- die Kontakteinrichtung mit einer Auflauffläche am Kontaktarm und einer Reibrolle am
Gehäuseboden, ebenfalls in drei Schaltstellungen,
- Fig. 3
- eine Verzahnung in einer Gehäusewand, die mit einem Bolzen im Kontaktarm zusammenwirkt
und
- Fig. 4
- eine Variante mit Nocken in gegenüberliegenden Gehäusewandungen, die mit einem Nocken
am Kontaktarm zusammenwirken.
[0009] Gemäß Fig. 1a befindet sich der Schalter in der Schaltstellung "Ein". Das Kontaktstück
1 am beweglichen Kontaktarm 2 liegt auf dem festen Kontaktstück 3, das auf einer schleifenförmigen
Stromzuführung 4 angeordnet ist. Das Schaltschloß 5 ist in verriegelter Stellung.
Durch die Hebelmechanik und eine Feder 6 ist eine bestimmte Kontaktkraft vorgegeben.
An einem Teil des Kontaktarmes 2 ist eine Verzahnung 7 angebracht, die mit einer im
Gehäuseboden angeordneten Feder 8 zusammenwirkt. Am Kontaktarm 2 sind der untere Kniegelenkhebel
9 des Schaltschlosses 5 und die Schaltwelle 10 über einem Hebel 11 mittels eines Bolzens
12 angelenkt. Bei einem hohen Kurzschlußstrom wird der bewegliche Kontaktarm 2 entgegen
der Kraft der Feder 6 durch die Kräfte, die durch die schleifenförmige Gestaltung
der Stromzuführung entstehen, abgestoßen und dreht um eine Achse A (Bolzen 12) auf
einer Kreisbahn a (Fig. 1b Schalter dynamisch geöffnet). Ist die Abstoßungskraft insgesamt
so stark, daß die Feder 8 zumindest in die erste Verzahnung 7 einrastet, ist ein erneutes
Schließen bzw. Zurückprallen der Kontakte nicht mehr möglich. Der Lichtbogen zwischen
den Kontaktstücken muß schnellstens von diesen auf Laufschienen oder direkt in ein
Löschsystem kommutieren. Das inzwischen entriegelte Schaltschloß 5 wirkt kurze Zeit
später auf den Kontaktarm 2 und hebt diesen auf einen anderen Weg b um den Drehpunkt
B, wobei die Verrastung aufgehoben wird. Der Arm wird auf dem weg b bis zur Endposition
geführt (Fig. 1c Schalter offen).
[0010] In der Ausführungsform nach Fig. 2 wird eine stufenlose Hemmung dadurch erreicht,
daß der Kontaktarm 2 statt einer Verzahnung wie im Beispiel nach Fig. 1 einen mit
einem Radius r abgerundeten Teil 13 aufweist, der mit einer federbelasteten Reibrolle
14, 15 im Gehäuseboden zusammenwirkt. In Richtung des Pfeiles 16 kann der Kontaktarm
2 entlang der Rolle 15 bewegt werden. In der Gegenrichtung (Schließen der Kontakte)
verkeilt die Rolle 15 den Kontaktarm 2 mit dem Gehäuseboden. Die Hemmung wird wieder
aufgehoben, wenn das mechanische Schaltschloß 5 den Kontaktarm 2 vom Weg a mit dem
Drehpunkt A auf den Weg b mit dem Drehpunkt B hebt in Richtung Ausschaltestellung
Fig. 2c bewegt. Die Fig. 2b zeigt die dynamische Offenstellung, in der der Kontaktarm
2 durch die Reibrolle 15 am Rücklauf gehindert wird.
[0011] Die Variante nach Fig. 3 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach Fig. 1 prinzipiell
dadurch, daß die Nocken 17 zur Verklinkung bzw. Verrastung Teil einer Gehäuse- oder
Schottwand 18 sind oder als besonderes Bauteil in diese eingefügt werden können. Das
Gegenstück für die Nocken 17 kann ein Bolzen 19 im Kontaktarm 2 sein. Bei einer dynamischen
Öffnung der Kontaktstücke wird der Kontaktarm 2 um die Achse A auf einer Kreisbahn
a bewegt und in einer durch die elektrodynamischen Kräfte und die Kraft der Feder
6 bestimmten Stellung verrastet. Die Nockenreihe 17 ist so gestaltet, daß sie in ihrem
Radius der Kreisbahn a entspricht. Die Verrastung wird wieder durch die nachfolgende
Drehung der Schaltwelle 10 (Achse B mit der Kreisbahn b) aufgehoben.
[0012] Eine andere Lösung des Problems ist in Fig. 4 dargestellt. Danach sind Nocken 21
in gegenüberliegenden Gehäusewandungen 20 angebracht. Eine Beschränkung auf bestimmte
Radien ist nicht erforderlich. Die Verrastung geschieht durch einen elastischen Nocken
22 am beweglichen Kontaktarm 2. Die Kraft in Öffnungsrichtung bewirkt ein "Überratschen"
der Nocken bis zum Stillstand des Kontaktarmes 2. Die Bewegung des Armes zurück oder
auch in volle Offenstellung des Schaltgerätes erfordert mindestens eine Kraft F zur
Überwindung weiterer Nocken. Diese Kraft muß vom entriegelten Schaltschloß zur Öffnung,
bzw. von der mechanischen oder elektrischen Betätigungseinheit (Federspeicher, Spule,
Anker, motorischer Antrieb, manuelle Bedienungseinrichtung) aufgebracht werden.
1. Elektrisches Schaltgerät mit zwei Kontaktstücken (1, 3) je Polbahn, von denen mindestens
eines an einem beweglichen Schaltkontaktarm (2) gelagert ist, der in einem Drehpunkt
(A) auf einem fest mit der Schaltwelle (10) verbundenen Anlenkteil gelagert ist und
im Kurzschlußfall vor dem Ansprechen des Auslösers mit einer Schwenkbewegung um diesen
Drehpunkt (A) den Kontakt öffnet, auf den dabei Verriegelungselemente einwirken, die
ein Zurückprellen verhindern und den Kontaktarm (2) in beliebigen, von den Öffnungskräften
abhängigen Positionen festsetzen, und wobei die Verriegelung beim Öffnen des Schaltschlosses
über die Drehung der Schaltwelle (10) aufgehoben wird, indem das Anlenkteil mit einem
Mitnehmer auf den Kontaktarm einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktarm
(2) eine an seinem drehbar gelagerten Ende ausgebildete Verriegelungskontur (7, 13)
aufweist, die beim Zurückprellen des Kontaktarmes (2) um seinen Drehpunkt (A) mit
einem federnden, ortsfest in dem Schaltgerät angebrachten Sperrelement (8, 15) zusammenwirkt,
und daß beim Schließen des Kontaktarmes (2) um den Drehpunkt der Schaltwelle (B) die
Kontur (7, 13) und das Sperrelement (8, 15) außer Eingriff sind.
2. Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungskontur als
Verzahnung (7) und das Sperrelement als am Gehäuseboden befestigte Rastfeder (8) ausgebildet
ist.
3. Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungskontur als
Auflaufkurve (13) und das Sperrelement als am Gehäuseboden befestigte, federnde Reibrolle
(15) ausgebildet ist, die von einer Druckfeder (14) beim Zurückprellen des Kontaktarmes
zwischen Auflaufkurve (13) und Gehäuseboden geklemmt wird.
4. Elektrisches Schaltgerät mit zwei Kontaktstücken (1, 3) je Polbahn, von denen mindestens
eines an einem beweglichen Schaltkontaktarm (2) gelagert ist, der in einem Drehpunkt
(A) auf einem fest mit der Schaltwelle (10) verbundenen Anlenkteil gelagert ist und
im Kurzschlußfall vor dem Ansprechen des Auslösers mit einer Schwenkbewegung um diesen
Drehpunkt (A) den Kontakt öffnet, auf den dabei Verriegelungselemente einwirken, die
ein Zurückprellen verhindern und den Kontaktarm (2) in beliebigen, von den Öffnungskräften
abhängigen Positionen festsetzen, und wobei die Verriegelung beim Öffnen des Schaltschlosses
über die Drehung der Schaltwelle (10) aufgehoben wird, indem das Anlenkteil mit einem
Mitnehmer auf den Kontaktarm einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verriegelungskontur
(17) ortsfest im Schaltgerät angeordnet ist, die beim Zurückprellen des Kontaktarmes
(2) um seinen Drehpunkt (A) mit einem federnden Sperrelement (19) zusammenwirkt, das
am drehbar gelagerten Ende des Kontaktarmes (2) befestigt ist, und daß beim Schließen
des Kontaktarmes (2) um den Drehpunkt der Schaltwelle (B) die Verriegelungskontur
(17) und das Sperrelement (19) außer Eingriffe sind.
5. Schaltgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungskontur (17)
als bogenförmige Sägezahn-Verzahnung, die mit ihrer Krümmung einer Kreisbahn (a) um
den Drehpunkt (A) des Kontaktarmes (2) entspricht, und daß das Sperrelement (19) als
Bolzen ausgebildet ist.
6. Schaltgerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungskontur
(17) an einen besonderen, für den Einsatz in die Gehäuse- oder Schottwand bestimmten
Bauteil (18) ausgebildet ist.
7. Elektrisches Schaltgerät mit zwei Kontaktstücken (1, 3) je Polbahn, von denen mindestens
eines an einem beweglichen Schaltkontaktarm (2) gelagert ist, der in einem Drehpunkt
(A) auf einem fest mit der Schaltwelle (10) verbundenen Anlenkteil gelagert ist und
im Kurzschlußfall vor dem Ansprechen des Auslösers mit einer Schwenkbewegung um diesen
Drehpunkt (A) den Kontakt öffnet, auf den dabei Verriegelungselemente einwirken, die
ein Zurückprellen verhindern und den Kontaktarm (2) in beliebigen, von den Öffnungskräften
abhängigen Positionen festsetzen, und wobei die Verriegelung beim Öffnen des Schaltschlosss
über die Drehung der Schaltwelle (10) aufgehoben wird, indem das Anlenkteil mit einem
Mitnehmer auf den Kontaktarm einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlenkteil
(11) der Schaltwelle (10) eine Nockenkontur (22) aufweist, die beim Zurückprellen
des Kontaktarmes (2) mit einer Rolle (20) zusammenwirkt, die in einem Langloch (21)
des Kontaktarmes (2) gleitend geführt ist und von einer Zugfeder (6) in die Nockenkontur
(22) hineingezogen wird, daß bei einer öffnenden Drehung der Schaltwelle (10) der
in der Nockenkontur (22) verriegelte Kontaktarm (2) gegen einen im Schaltgerät ortsfest
angeordneten Anschlag (23) geführt wird und daß bei weiterer Drehung der Schaltwelle
(10) die Verriegelung aufgehoben wird, indem die Rolle (20) auf der Nockenkontur (22)
in ihre Ausgangsposition zurückgleitet.
8. Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken-
oder Verriegelungskontur (7, 13, 17, 22) so ausgebildet ist, daß die Verriegelung
erst nach Überschreitung eines Mindest-Kontaktabstandes einsetzt.
1. Electric switching apparatus with two contact studs (1, 3) of respective pole paths,
of which at least one is mounted on a movable switch contact arm (2), which is mounted
in a fulcrum (A) on a pivot member fixedly connected with the switch shaft (10) and
in the short circuit case, before response of the trip device, opens the contact by
a pivot movement about this fulcrum (A), on which contact in that case locking elements
act which prevent a rebounding and arrest the contact arm (2) in a desired position
dependent on the opening force, and wherein the locking is lifted on opening of the
switch lock by way of rotation of the switch shaft (10) in that the pivot member acts
by an entrainer on the contact arm, characterised thereby that the contact arm (2)
has a locking profile (7, 13) which is formed at its rotatably mounted end and which,
on rebounding of the contact arm (2) about its fulcrum (A), co-operates with a resilient
blocking element (8, 15) mounted at a stationary location in the switching apparatus,
and that on closing of the contact arm (2) about the fulcrum (B) of the switch shaft
the profile (7, 13) and the blocking element (8, 15) are out of engagement.
2. Switching apparatus according to claim 1, characterised thereby that the locking profile
is constructed as a toothing (7) and the blocking element as a detent spring (8) fastened
to the housing base.
3. Switching apparatus according to claim 1, characterised thereby that the locking profile
is constructed as a lifting cam (13) and the blocking element as a resilient friction
roller (15), which is fastened to the housing base and which on rebounding of the
contact arm is clamped by a compression spring (14) between lifting cam (13) and housing
base.
4. Electric switching apparatus with two contact studs (1, 3) of respective pole paths,
of which at least one is mounted on a movable switch contact arm (2), which is mounted
in a fulcrum (A) on a pivot member fixedly connected with the switch shaft (10) and
in the short circuit case, before response of the trip device, opens the contact by
a pivot movement about this fulcrum (A) on which contact in that case locking elements
act which prevent a rebounding and arrest the contact arm (2) in a desired position
dependent on the opening force, and wherein the locking is lifted on opening of the
switch lock by way of rotation of the switch shaft (10) in that the pivot member acts
by an entrainer on the contact arm, characterised thereby that a locking profile (17)
is arranged at a stationary location in the switch housing and, on rebounding of the
contact arm (2) about its fulcrum (A), co-operates with a resilient blocking element
(19) which is fastened to the rotatably mounted end of the contact arm (2), and that
on closing of the contact arm (2) about the fulcrum (B) of the switch shaft the profile
(17) and the blocking element (19) are out of engagement.
5. Switching apparatus according to claim 4, characterised thereby that the locking profile
(17) is constructed as a curved sawtooth toothing, which corresponds in its curvature
to an arc (9) about the fulcrum (A) of the contact arm, and that the blocking element
(19) is constructed as a pin.
6. Switching apparatus according to claim 4 or 5, characterised thereby that the locking
profile (17) is constructed at a separate component (18) intended for insertion into
the housing wall or compartment wall.
7. Electric switching apparatus with two contact studs (1, 3) of respective pole paths,
of which at least one is mounted on a movable switch contact arm (2), which is mounted
in a fulcrum (A) on a pivot member fixedly connected with the switch shaft (10) and
in the short circuit case, before response of the trip device, opens the contact by
a pivot movement about this fulcrum (A) on which contact in that case locking elements
act which prevent a rebounding and arrest the contact arm (2) in a desired position
dependent on the opening force, and wherein the locking is lifted on opening of the
switch lock by way of rotation of the switch shaft (10) in that the pivot member acts
by an entrainer on the contact arm, characterised thereby that the pivot member (11)
of the switch shaft (10) has a cam profile (22), which on rebounding of the contact
arm (2) co-operates with a roller (20), which is slidingly guided in an elongate hole
(21) of the contact arm (2) and is drawn into the cam profile (22) by a tension spring
(6), that on an opening rotation of the switch shaft (10) the contact arm (2) locked
in the cam profile (22) is guided towards an abutment (23) arranged at a stationary
location in the switching apparatus, and that on further rotation of the switch shaft
(10) the locking is lifted, in that the roller (20) slides back on the cam profile
(22) into its start position.
8. Switching apparatus according to one of claims 1 to 7, characterised thereby that
the cam profile or locking profile (7, 13, 17, 22) is so constructed that the locking
is introduced only after exceeding of a minimum contact gap.
1. Appareil électrique de distribution avec deux plots de contact (1, 3) par base, dont
au moins un est disposé sur la barre de contact de commutation (2) qui est logée dans
un point de rotation (A) sur une partie articulée reliée fixement à l'arbre de commutation
(10) et s'ouvre en cas de court-circuit avant la réaction du déclencheur avec un mouvement
pivotant autour de ce point de rotation (A), sur lequel agissent alors des éléments
de verrouillage qui empêchent un rebondissement et fixent la barre de contact (2)
dans n'importe quelle position dépendant des forces d'ouverture et selon lequel le
verrouillage est supprimé lors de l'ouverture du verrou de maintien à la rotation
de l'arbre de commutation (10), ce en quoi la partie articulée agit sur la barre de
contact, caractérisé en ce que la barre de contact (2) présente un contour de verrouillage
(7, 13) conçu avec une extrémité logée en rotation, qui agit conjointement avec un
élément d'arrêt (8, 15) à ressort fixe disposé dans l'appareil de distribution lors
du rebondissement de la barre de contact (2) autour de son point de rotation (A) et
en ce que lors de la fermeture de la barre de contact (2) autour du point de rotation
(B) de l'arbre de commutation le contour (7, 13) et l'élément d arrêt (8, 15) sont
hors service.
2. Appareil de distribution selon la revendication 1, caractérisé en ce que le contour
de verrouillage est conçu comme une denture (7) et l'élément d'arrêt comme un ressort
(8) fixé au fond du coffret.
3. Appareil de distribution selon la revendication 1, caractérisé en ce que le contour
de verrouillage est conçu comme une courbe de montée (13) et l'élément d'arrêt comme
un rouleau de friction souple (15) fixé au fond du coffret, qui est coincé par un
ressort à pression (14) entre le fond du coffret et la courbe de montée (13) lors
du rebondissement de la barre de contact.
4. Appareil électrique de distribution avec deux plots de contact (1, 3) par base, dont
au moins un est disposé sur la barre de contact de commutation (2) qui est logée dans
un point de rotation (A) sur une partie articulée reliée fixement à l'arbre de commutation
(10) et s'ouvre en cas de court-circuit avant la réaction du déclencheur avec un mouvement
pivotant autour du point de rotation (A), sur lequel agissent alors des éléments de
verrouillage qui empêchent un rebondissement et fixent la barre de contact (2) dans
n'importe quelle position dépendant des forces d'ouverture et selon lequel le verrouillage
est supprimé lors de l'ouverture du verrou de maintien à la rotation de l'arbre de
commutation (10), ce en quoi la partie articulée agit sur la barre de contact, caractérisé
en ce qu'un contour de verrouillage (17) est disposé fixement dans l'appareil de distribution,
qui agit conjointement avec un élément d'arrêt à ressort (19) autour du point de rotation
(A) lors du rebondissement de la barre de contact (2) l'élément étant fixé à l'extrémité
de la barre de contact (2) logée en rotation et en ce que lors de la fermeture de
la barre de contact (2) autour du point de rotation (B) de l'arbre de commutation
le contour de verrouillage (17) et l'élément d'arrêt (19) sont hors service.
5. Appareil de distribution selon la revendication 4, caractérisé en ce que le contour
de verrouillage (17) est conçu comme une denture en dent de scie de forme arquée,
qui correspond avec sa courbure à une trajectoire circulaire (a) autour du point de
rotation (A) de la barre de contact (2) et en ce que l'élément d'arrêt (19) est conçu
comme un bouton.
6. Appareil de distribution selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que le contour
de verrouillage (17) est conçu comme un composant particulier (18) pour le montage
dans la paroi de coffret ou de cloison.
7. Appareil électrique de distribution avec deux plots de contact (1, 3) par base, dont
au moins un est disposé sur la barre de contact de commutation (2) qui est logée dans
un point de rotation (A) sur une partie articulée reliée fixement à l'arbre de commutation
(10) et s'ouvre en cas de court-circuit avant la réaction du déclencheur avec un mouvement
pivotant autour du point de rotation (A), sur lequel agissent alors des éléments de
verrouillage qui empêchent un rebondissement et fixent la barre de contact (2) dans
n'importe quelle position dépendant des forces d'ouverture et selon lequel le verrouillage
est supprimé lors de l'ouverture du verrou de maintien à la rotation de l'arbre de
commutation (10), ce en quoi la partie articulée agit sur la barre de contact, caractérisé
en ce que la partie articulée (11) de l'arbre de commutation (10) présente un contour
à came (22), qui agit conjointement avec un rouleau (20), qui coulisse dans un trou
longitudinal (21) de la barre de contact (2) et qui est tiré dans le contour à came
(22) par un ressort à traction (6), en ce que lors d'une autre rotation d'ouverture
de l'arbre de commutation (10) la barre de contact (2) verrouillée dans le contour
à came (22) est guidée contre une butée (23) disposée fixement dans l'appareil de
distribution et en ce que lors de la rotation supplémentaire de l'arbre de commutation
(10) le verrouillage est supprimé du fait que le rouleau (20) retourne en coulissant
dans sa position de départ sur le contour à came (22).
8. Appareil de distribution selon les revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le
contour de verrouillage (17) et le contour à came (7, 13, 17, 22) sont conçus de façon
que le verrouillage n'intervienne qu'après dépassement d'un écart de contact minimum.