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(11) |
EP 0 267 486 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.10.1990 Patentblatt 1990/40 |
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Anmeldetag: 27.10.1987 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F24F 13/14 |
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Vorrichtung zum Leiten eines Luftstroms
Device for guiding an air stream
Dispositif pour diriger un courant d'air
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI NL SE |
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Priorität: |
12.11.1986 DE 3638614
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.05.1988 Patentblatt 1988/20 |
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Patentinhaber: HAPPEL GmbH & Co. |
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D-4690 Herne 2 (DE) |
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Erfinder: |
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- Habel, Wilhelm, Ing. grad.
D-4690 Herne 2 (DE)
- Klaner, Gerwin, Dipl.-Ing.
D-4322 Sprockhövel (DE)
- Leuchtmann, Gustav
D-4716 Olfen (DE)
- Minnerop, Klaus, Dipl.-Ing.
D-4630 Bochum (DE)
- Steinhoff, Norbert, Dipl.-Ing.
D-4650 Gelsenkirchen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Cohausz & Florack
Patentanwälte |
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Postfach 33 02 29 40435 Düsseldorf 40435 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Leiten eines Luftstroms durch Lamellen,
die am Auslaß einer den Luftstrom führenden, insbesondere erzeugenden Einrichtung
angeordnet sind, wobei je zwei Lamellen mit ihren der Luftstromquelle zugewandten
seitlichen Längskanten an einer Achse oder zwei nahe beieinander liegenden Achsen
drehbeweglich angelenkt sind, um ein Lamellenpaar zu bilden, das mit benachbarten
Lamellenpaaren Luftkanäle bildet, deren Breite durch Verschwenken der Lamellen veränderbar
ist.
[0002] Solche V-förmig angeordneten Lamellen sind am Auslaß einer einen Luftstrom führenden
Einrichtung aus der US-Patentschrift 2 224 312 bekannt. Bei dieser bekannten Luftleiteinrichtung
wird durch das einzelne Verstellen der Lamellen erreicht, daß die zwischen den Lamellenpaaren
austretenden Luftströme in Stärke und Richtung zueinander unterschiedlich sind. Insbesondere
soll hierdurch bei einer Abzweigung eines Luftstroms ein gleichmäßiger Luftstrom erreicht
werden. Nach einem anfänglichen Einstellen soll diese Einstellung permanent erhalten
bleiben.
[0003] Bei diesen als auch bei üblichen Luftleiteinrichtungen hat es sich gezeigt, daß die
Eindringtiefe des Luftstroms in den Raum insbesondere bei Luftheizgeräten nicht genügend
tief ist. Dies zeigt sich besonders dann, wenn ein solches Luftheizgerät an der Decke
einer Halle befestigt ist und vertikal nach unten bläst. Wird dagegen ein solches
Luftheizgerät an der Wand einer Halle befestigt, so ist die Luftverteilung meist nicht
genügend gleichmäßig. Je nach der Befestigungsweise an der Decke oder an der Wand
ist es erforderlich, unterschiedliche Luftleiteinrichtungen vorzusehen.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Luftleitvorrichtung der eingangs genannten Art
so zu verbessern, daß die Eindringteile in den Raum leicht und exakt veränderbar ist.
Insbesondere ist es Aufgabe der Erfindung, eine Luftleiteinrichtung zu schaffen, die
bei einer vertikalen Ausströmrichtung eine größere Eindringtiefe und bei einer horizontalen
Ausströmrichtung eine bessere Durchmischung der Raumluft und gleichmäßigere Verteilung
der Zuluft erreicht.
[0005] Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Lamellen derart durch
Verschwenken ständig verstellbar sind, daß bei einer Strömungsrichtung in und nach
den Luftkanälen in Richtung der anströmenden Luft die Luftkanäle eine kleinere Breite
aufweisen als in einer zur anströmenden Luft schrägen Richtung, und daß die Lamellen
durch ein Gestänge verstellbar sind, wobei jeweils eine Lamelle eines Lamellenpaares
unabhängig von der zweiten Lamelle desselben Lamellenpaares verstellbar ist.
[0006] Sind die Luftkanäle in Richtung der anströmenden Luft eingestellt, so bilden die
Lamellen bzw. Profile zwischen sich die kleinsten freien Strömungsquerschnitte, wodurch
in den Kanälen sehr hohe Luftströmungsgeschwindigkeiten erreicht werden, so daß die
austretende Luft eine große Eindringtiefe erreicht. Sind dagegen die Profile so schräg
zueinander angeordnet, daß die zwischen ihnen befindlichen Luftkanäle von der anströmenden
Richtung abweichen, so bilden die Profile zwischen sich größere freie Strömungsquerschnitte,
die zu einer breiteren Verteilung der ausströmenden Luft im Raum führen. Die erstere
Einstellung ist besonders vorteilhaft bei an der Decke von Räumen angeordneten Luftauslässen,
wobei die Luft senkrecht nach unten strömt und die zweitere Anordnung ist besonders
von Vorteil bei an den Wänden von Räumen angeordneten Ausläßen. Um eine gleichmäßige
und zueinander gleichförmige Verstellung der Lamellen zu erreichen, sind die Lamellen
durch ein Gestänge verstellbar. Hierbei kann jede zweite Lamelle an einer zur anströmenden
Luft ersten rechtwinkligen Stange angelenkt sein und die übrigen Lamellen an einer
zweiten Stange.
[0007] Besonders vorteilhaft ist es, wenn ein beliebiger Bruchteil, vorzugsweise eine Hälfte
der nebeneinander liegenden Lamellenpaare gemeinsam aber unabhängig von den Lamellenpaaren
der anderen Gruppe verstellbar sind. Damit kann mindestens eine Hälfte des austretenden
Luftstroms in einer Schrägrichtung ausgeblasen werden und die restliche Hälfte in
der entgegengesetzten Schrägrichtung, so daß eine optimale Verteilung der Luft erreichbar
ist. Dies ist bei Deckengeräten besonders zweckmäßig. Hierzu wird auch vorgeschlagen,
daß die Lamellen in der Weise miteinander gekoppelt sind, daß bei einer Verstellung
der einen Lamellenhälfte nach außen die andere Lamellenhälfte in die entgegengesetzte
Richtung nach außen verstellt wird.
[0008] Besonders hohe und genau gerichtete Strömungen werden dann erreicht, wenn die Lamellen
einen gewölbten Querschnitt aufweisen, wobei die Außenfläche, die den Luftkanal bilden
konvex geformt sind. Eine einfache und sichere Befestigungsweise wird dann geschaffen,
wenn an den Lamelleninnenseiten längsangeordnete Schraubkanäle angeformt sind.
[0009] Luftaustrittsgeschwindigkeit und Vermischung mit der Raumluft werden noch dadurch
verbessert, daß die seitlichen Stirnseiten des Zwischenraumes jeden Lamellenpaares
offen sind, um Sekundärluft eintreten zu lassen. Hierzu wird auch vorgeschlagen, daß
für einen freien Eintritt von Sekundärluft in die Zwischenräume die Lamellenpaare
vor dem Auslaß befestigt sind.
[0010] Um besonders weit auseinandergerichtete, insbesondere auch waagerechte Teilluftströme
zu erhalten, wird vorgeschlagen, daß die Achsen einer Anzahl, insbesondere einer Hälfte
der Lamellen in einer Ebene liegen, die zur Ebene der übrigen Achsen in einem Winkel
a liegt. Hierbei kann der Winkel a 30 bis 120°, insbesondere ca. 90
° betragen. Um mehr als zwei Teilluftströme zu erhalten, wird vorgeschlagen, daß die
Lamellen an den Seiten eines Pyramidenstumpfes angelenkt sind. Alternativ wird vorgeschlagen,
daß die Achsen der Lamellen in einer Zylinderfläche liegen.
[0011] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen in Querschnitten dargestellt
und werden im folgenden näher beschrieben.
[0012] Es zeigen:
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch eine Luftleitvorrichtung an der Wand eines
Raumes mit waagerecht in den Raum gerichtetem Luftstrom;
Fig. 2 eine Luftleiteinrichtung nach Figur 1 in einer mittleren Schrägstellung;
Fig. 3 eine Luftleiteinrichtung nach Figur 1 und 2 mit maximaler Schrägstellung;
Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch eine Luftleiteinrichtung an der Decke eines
Raums mit senkrecht nach unten gerichtetem Luftstrom mit maximaler Austrittsgeschwindigkeit;
Fig. 5 eine Luftleiteinrichtung nach Figur 4, deren Luftstrom in zwei schräg gestellte
Teilluftströme aufgeteilt ist,
Fig. 6 eine Luftleiteinrichtung nach Figur 4 oder 5 mit maximaler Schrägstellung der
beiden Teilluftströme,
Fig. 7 perspektivisch eine weitere Ausführungsform mit rechtwinklig zueinander angeordneten
Austrittsöffnungen, wobei die Lamellen beider Austrittsöffnungen einen senkrechten
Luftstrom erzeugen;
Fig. 8 perspektivisch die Ausführungsform nach Fig. 7 mit einer Lamellenstellung,
die zwei waagerechte Luftströme erzeugt,
Fig. 9 in Seitenansicht eine der Fig. 7 ähnliche Ausführungsform mit rechtwinklig
zueinander angeordneten Austrittsöffnungen, wobei die Lamellen beider Austrittsöffnungen
einen senkrechten Luftstrom erzeugen und
Fig. 10 in Seitenansicht eine der Fig. 8 ähnliche Ausführungsform mit einer Lamellenstellung,
die zwei waagerechte Luftströme erzeugt.
[0013] Die Vorrichtung weist mehrere Lamellen 1a, 1b auf, die auch Flachprofile, Klappen,
Leitbleche, Jalousieprofile genannt werden können und von denen je zwei 1 a, 1 b ein
Lamellenpaar 2 bilden. Hierzu sind die Lamellen 1 a, 1 b mit ihrem einen Ende an einer
Achse 3 angelenkt. Diese Achse 3 ist auf der der Luftstromquelle zugewandten Seite
des Lamellenpaars, so daß die anströmende Luft 4 zuerst auf die Achse 3 auftrifft
und danach in Luftkanäle 5 gelangt, die jeweils zwischen den Lamellenpaaren 2 gebildet
werden. Damit bilden die einander benachbarten Lamellen 1 a, 1 b zweier verschiedener
Lamellenpaare zwischen sich jeweils einen Luftkanal, der in Anströmrichtung 6 zur
Außenseite hin sich verjüngt. Die Drehachse ist in Strömungsrichtung mit einem Radius
versehen, der eine aerodynamisch günstige Anströmung der Luftkanäle gewährleistet.
[0014] Die um die Achse 3 drehverstellbaren Lamellen 1a, 1 können so verstellt werden, daß
der Zwischenraum 7 zwischen zwei Lamellen eines Lamellenpaars 2 kleiner wird und der
Luftkanal 5 größer als auch der Zwischenraum größer und der Luftkanal 5 entsprechend
kleiner. In dem in Figur 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel zeigt die in Figur
1 zu ersehene Stellung eine minimale Breite B der Luftkanäle 5, so daß die hierdurch
austretende Luft eine sehr hohe Geschwindigkeit und damit eine große Raumtiefe erreicht.
Hierbei ist die Ausströmrichtung 8 gleich oder parallel zur Anströmrichtung 6.
[0015] Soll die Ausströmrichtung 8 schräg zur Anströmrichtung 6 sein, so werden die Lamellen
1a nicht um dengleichen Drehwinkel verstellt wie die Lamellen 1 b, sondern eine der
beiden Lamellenarten 1 a oder 1 b wird stärker verdreht als die andere, so daß die
iri Figur 2 dargestellte schräge Mittelstellung erreicht wird. Aufgrund der größeren
Breite B ist hier die Ausströmgeschwindigkeit geringer als bei Figur 1, so daß die
geringeren Austrittsgeschwindigkeiten der Zuluft eine geringere Eindringtiefe bewirken.
Werden die Lamellen noch stärker in Schräglage verschwenkt, wobei wiederum die Lamellen
1a stärker nach unten entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht werden als die Lamellen
1b, so wird die in Figur 3 dargestellte Stellung erzeugt, bei der der größte freie
Strömungsquerschnitt (B Maximum) und eine maximale Schrägstellung und damit Ausströmablenkung
geschaffen wird. Die erreichte Eindringtiefe ist verhältnismäßig gering aber die Luftumlenkung
verhältnismäßig groß.
[0016] Das gleichmäßige Verstellen aller Lamellen 1a, 1b, wobei die Lamellen 1 a jeweils
parallel zueinander liegen und gleichmäßig drehverstellt werden und die Lamellen 1
auch stets zueinander parallel verbleiben und um andere Drehwinkel verstellt werden,
wird durch ein Gestänge 9 erzeugt, daß aus rechtwinklig zur anströmenden Luft 4 liegenden
Stangen 10 und 11 besteht, wobei die Stange 10 alle Lamellen 1 a und die Stange 11
alle Lamellen 1 b über Gelenk 12 miteinander verbindet. Durch diese Befestigungsart
ist sichergestellt, daß alle Lamellen 1a dieselben Drehbewegungen ausführen. Das gleiche
gilt für die Lamellen 1b. Darüber hinaus ist zumindest eine Lamelle 1 a über eine
schräge Gelenkstange 13 mit einer Lamelle 1 verbunden, wobei diese Gelenkstange 13
schräg zur anströmenden Luft und zu den Stangen 10, 11 ist. Damit ist die Anlenkstelle
14 der Stange 13 an der Lamelle 1b in einem unterschiedlichen Abstand A1 als der Abstand
A2 der Anienkstelle 15 der Stange 13 an der Lamelle 1a zur Achse 3.
[0017] Die Gelenke und Anlenkstellen können durch Schraubkanäle 16 gebildet sein, die an
den Innenseiten der Lamellen angeformt sind. Die Außenflächen der Lamellen 1a, 1 sind
konvex geformt, so daß die Luftkanäle düsenförmig arbeiten.
[0018] Das Ausführungsbeispiel nach Figuren 4 bis 6 unterscheidet sich von dem nach den
Figuren 1 bis 3 dadurch, daß ein Teil 2a der Lamellen zu einer Seite verschwenkbar
ist und der andere Teil 2b der Lamellen zur anderen Seite, so daß der anströmende
Luftstrom geteilt wird. Ein solches Aufteilen des Luftstroms nach zwei entgegengesetzten
Seiten ist besonders dann von Vorteil, wenn der Luftauslaß sich an der Decke eines
Raumes oder einer Halle befindet.
[0019] Bei diesem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 bis 6 ist das Gestänge in jeweils zwei
Stangenpaare 10, 11 aufgeteilt, von denen ein Stangenpaar einen Lamellenteil 2a und
das andere Stangenpaar den zweiten Lamellenteil 2b steuert. Hierbei sind an den Stangen
Betätigungsstangen so angelenkt, daß bei einem Verschwenken der Lamellen eines Teils
2a oder Hälfte der andere Teil 2b oder die andere Hälfte in entgegengesetzter Drehrichtung
verschwenkt. Die Lamellen 1a, 1 b eines einzigen Lamellenpaares 2 bilden zwischen
sich den Zwischenraum 7, der zu den Stirnseiten hin offen ist, um Sekundärluft eintreten
zu lassen. Diese Sekundärluft strömt dann in Ausströmrichtung 8 aus, da sie von der
durch die Luftkanäle 5 hindurchströmenden Luft mitgenommen wird. Hierbei ist von Bedeutung,
daß der kleinste Freiströmungsquerschnitt des Luftkanals 5 sich weit vorne an den
freien Enden der Lamellen 1a, 1b befindet. Um auf besonders einfache Weise einen freien
Eintritt von Sekundärluft in die Zwischenräume 7 zu gewährleisten sind die Lamellen
so weit vor dem Auslaß eines Gerätes oder eines Luftkanals angeordnet, daß die Stirnseiten
frei sind.
[0020] Im Ausführungsbeispiel nach den Figuren 7 und 8 sind eine Hälfte der Lamellen und
damit vier Lamellen 1a, 1b am Rand einer ersten Austrittsöffnung 17 befestigt, die
45
° geneigt zur Eintrittsöffnung 19 liegt, wobei die zweite Austrittsöffnung 18 einen
Winkel von 90
° zur ersten Austrittsöffnung 17 und einen Winkel von 45 0 zur Eintrittsöffnung 19 bildet.
Die drei Öffnungen 17, 18, 19 bilden damit ein gerades Prisma mit einem rechtwinkligen
und gleichschenkligen Dreieck als Grundfläche. Alternativ können auch vier Austrittsöffnungen
vorgesehen sein, die einen Pyramidenstumpf bilden, dessen Grundfläche die Eintrittsöffnung
bildet. Hierbei kann die obere zur Eintrittsöffnung parallele Fläche des Stumpfes
eine weitere Austrittsöffnung bilden.
[0021] In der senkrechten Lamellenstellung nach Figur 7 bilden die Luftströme beider Austrittsöffnungen
17, 18 einen senkrechten Gesamtluftstrom 20 und in der Stellung nach Figur 8 zwei
Teilluftströme 21, 22, die waagerecht entgegengesetzt gerichtet sind und damit entlang
der Decke einer Halle oder Raumes strömen.
[0022] Die Ausführungsform nach den Fig. 9 und 10 unterscheidet sich von der nach Fig. 7
und 8 im wesentlichen dadurch, daß die die Lamellen 1a, 13 verbindenden Stangen 10,11,13
dargestellt sind und zwischen den innersten und damit untersten zwei Lamellen im Gehäuseinnern
ein rechtwinklig abgebogenes Luftleitblech 23 angeordnet ist, das einen Luftstrom
zwischen diesen zwei Lamellen verhindert.
1. Vorrichtung zum Leiten eines Luftstromes durch zueinander parallele Lamellen (1a,
1 b), die am Auslaß einer den Luftstrom führenden, insbesondere erzeugenden Einrichtung
angeordnet sind, wobei je zwei Lamellen (1 a, 1b) mit ihren der Luftstromquelle zugewandten
seitlichen Längskanten an einer Achse (3) oder zwei nahe beieinander liegenden Achsen
drehbeweglich angelenkt sind, um ein Lamellenpaar (2) zu bilden, das mit benachbarten
Lamellenpaaren (2) Luftkanäle (5) bildet, deren Breite durch Verschwenken der Lamellen
(1a, 1b) veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (1a, 1b) derart
durch Verschwenken ständig verstellbar sind, daß bei einer Strömungsrichtung (8) in
und nach den Luftkanälen (5) in Richtung der anströmenden Luft (6) die Luftkanäle
(5) eine kleinere Breite (B) aufweisen als in einer zur anströmenden Luft (6) schrägen
Richtung, und daß die Lamellen (1a, 1b) durch ein Gestänge (9, 10, 11) verstellbar
sind, wobei jeweils eine Lamelle (1 a) eines Lamellenpaares (2) unabhängig von der
zweiten Lamelle desselben Lamellenpaares (2) verstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede zweite Lamelle (1a)
an einer ersten zur anströmenden Luft rechtwinkligen Stange (10) angelenkt ist und
die übrigen Lamellen (1 b) an einer zweiten Stange (11).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hälfte der
nebeneinander liegenden Lamellenpaare (2) unabhängig von den Lamellenpaaren (2) der
zweiten Hälfte verstellbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (1a, 1b)
in der Weise miteinander gekoppelt sind, daß bei einer Verstellung des einen Lamellenteils
(2a) nach außen der andere Lamellenteil (2b) in die entgegengesetzte Richtung nach
außen verstellt wird.
5. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lamellen (1a, 1b) einen gewölbten Querschnitt aufweisen, wobei die Außenflächen, die
den Luftkanal bilden, konvex geformt sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an
den Lamelleninnenseiten längsangeordnete Schraubkanäle (16) angeformt sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
eine Lamelle (1 a) eines Lamellenpaares (2) mit derjenigen Lamelle (1b) eines anderen
Lamellenpaares (2), die nicht parallel zur ersten Lamelle (1a) steht, über eine Gelenkstange
(13) verbunden ist, wobei die beiden Anlenkstellen (14, 15) in unterschiedlichen Abständen
(A1) und (A2) zu den Achsen (3) liegen.
8. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
seitlichen Stirnseiten des Zwischenraumes (7) jeden Lamellenpaares (2) offen sind
um Sekundärluft eintreten zu lassen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß für einen freien Eintritt
von Sekundärluft in die Zwischenräume (7) die Lamellenpaare (2) vor dem Auslaß befestigt
sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Achsen (3) einer Anzahl, insbesondere einer Hälfte der Lamellen (1a, 1b) in einer
Ebene liegen, die zur Ebene der übrigen Achsen (3) in einem Winkel (a) liegt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (a) 30 bis
120°, insbesondere ca. 90° beträgt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen
(1 a, 1b) an den Seiten eines Pyramidenstumpfes angelenkt sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Achsen (3) der Lamellen (1 a, 1 b) in einer Zylinderfläche liegen.
1. A device for guiding an air stream by parallel lamellae (1 a, 1b) which are disposed
at the outlet of a device guiding and more particularly producing the air stream,
each two lamellae (1 a, 1 b) being rotatably articulated via their lateral longitudinal
edges adjacent the source of the air stream to a pivot (3) or to two pivots disposed
closely adjacent to one another, to form a pair (2) of lamellae which cooperates with
adjacent pairs of lamellae (2) to form air channels (5), whose width can be changed
by pivoting the lamellae (1 a, 1 b), characterized in that the lamellae (1 a, 1b)
can always be so adjusted by pivoting that with a direction (8) of flow in and to
the air channels (5) in the direction of the inflowing air (6) the air channels (5)
have a smaller width (b) than in the direction at an inclination to the inflowing
air (6), and the lamellae (1 a, 1 b) can be adjusted via a linkage (9, 10, 11), each
lamella (1 a) of a pair (2) of lamellae being adjustable independently of the second
lamella of the same pair (2).
2. A device according to claim 1, characterized in that each second lamella (1 a)
is articulated to a first rod (10) at right angles to the inflowing air, the other
lamellae (1 b) being articulated to a second rod (11).
3. A device according to claims 1 or 2, characterized in that one half of the pairs
(2) of lamellae disposed one beside the other can be adjusted independently of the
pairs (2) of lamellae of the second half.
4. A device according to claim 3, characterized in that the lamellae (1 a, 1 b) are
so coupled to one another that when one part (2a) of a lamella is adjusted outwards,
the other part (2b) of the lamella is adjusted outwards in the opposite direction.
5. A device according to one of the preceding claims, characterized in that the lamellae
(1a, 1b) have an arcuate cross-section, the outer surfaces forming the air channel
being convex in shape.
6. A device according to one of the preceding claims, characterized in that longitudinally
disposed helical channels (16) are formed on the insides of the lamellae.
7. A device according to one of the preceding claims, characterized in that at least
one lamella (1a) of one pair (2) of lamellae is connected via a linkage rod (13) to
that lamella (1 b) of another pair (2) of lamellae which is not parallel with the
first lamella (1a), the two places (14, 15) of articulation being situated at different
distances (A1) and (A2) from the pivots (3).
8. A device according to one of the preceding claims, characterized in that the lateral
end faces of the gap (7) between each pair (2) of lamellae are open to admit secondary
air.
9. An apparatus according to claim 8, characterized in that for an unobstructed entrance
of secondary air into the gaps (7), the pairs (2) of lamellae are attached in front
of the outlet.
10. A device according to one of the preceding claims, characterized in that the pivots
(3) of a number, more particularly one half of the lamellae (1 a, 1 b) lie in a plane
lying at an angle (a) to the plane of the other pivots (3).
11. A device according to claim 10, characterized in that the angle (a) is 30 to 120°, more particularly about 90°.
12. A device according to claims 10 or 11, characterized in that the lamellae (1 a,
1 b) are articulated to the sides of a frustrum.
13. A device according to one of claims 1 to 9, characterized in that the pivots (3)
of the lamellae (1a, 1b) lie in a cylindrical surface.
1. Dispositif pour diriger un courant d'air à travers des lamelles (1 a, 1b) parallèles
entre elles qui sont disposées à la sortie d'un dispositif guidant, en particulier
créant le courant d'air, deux lamelles (1 a, 1b) à chaque fois étant articulées pivotantes
par leurs arêtes longitudinales latérales tournées vers la source de courant d'air
à un axe (3) ou à deux axes se trouvant près l'un de l'autre, afin de former une paire
de lamelles (2) qui forme avec des paires de lamelles (2) voisines des canaux d'air
(5) dont la largeur peut être modifiée par pivotement des lamelles (1a, 1 b), caractérisé
en ce que les lamelles (1 a, 1b) sont réglables en permanence par pivotement de telle
manière que, dans le cas d'une direction d'écoulement (8) dans et après les canaux
d'air (5) dans la direction de l'air affluant (6), les canaux d'air (5) présentent
une largeur (B) plus faible que dans une direction oblique par rapport à l'air affluant
(6), et que les lamelles (1a, 1b) sont déplaçables au moyen d'une tringlerie (9, 10
et 11), une lamelle (1a) d'une paire de lamelles (2) étant déplaçable à chaque fois
indépendamment de la seconde lamelle de la même paire de lamelles (2).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une lamelle (1a) sur
deux est articulée à une première tringle (10) orthogonale à l'air affluant et les
autres lamelles (1b) à une seconde tringle (11).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une moitié des paires
de lamelles (2) se trouvant côte à côte est déplaçable indépendamment des paires de
lamelles (2) de la seconde moitié.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que les lamelles (1 a, 1
b) sont accouplées entre elles de telle manière que dans le cas d'un déplacement d'une
partie de lamelle (2a) vers l'extérieur, l'autre partie de lamelle (2b) est déplacée
vers l'extérieur dans la direction opposée.
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les
lamelles (1 a, 1 b) présentent une section transversale bombée, les surfaces extérieures
qui forment le canal d'air étant conformées convexes.
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des
canaux à vis (16) disposés longitudinalement sont conformés sur les faces intérieures
des lamelles.
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au
moins une lamelle (1 a) d'une paire de lamelles (2) est reliée par une tige d'articulation
(13) à la lamelle (1b) d'une autre paire de lamelles (2) qui ne se trouve pas parallèle
à la première lamelle (1a), les deux points d'articulation (14, 15) se trouvant à
des distances (A1) et (A2), différentes de l'axe (3).
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les
côtés frontaux latéraux de l'espace intermédiaire (7) de chaque paire de lamelles
(2) sont ouverts pour laisser pénétrer l'air secondaire.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que, pour une entrée libre
de l'air secondaire dans les espaces intermédiaires (7), les paires de lamelles (2)
sont fixées avant la sortie.
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les
axes (3) d'un certain nombre des lamelles (1a, 1b), en particulier de la moitié, se
trouvent dans un plan qui forme un angle (a) avec le plan des autres axes (3).
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'angle (a) est de
30 à 120°, en particulier d'environ 90°.
12. Dispositif selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que les lamelles
(1a, 1b) sont articulées sur les faces d'un tronc de pyramide.
13. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les axes
(3) des lamelles (1a, 1 b) se trouvent dans une surface cylindrique.