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(11) |
EP 0 268 047 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.11.1990 Patentblatt 1990/45 |
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Anmeldetag: 02.10.1987 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B66B 9/20 |
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Schrägaufzug, insbesondere Material- oder Personenaufzug
Inclined lift, in particular for goods or persons
Ascenseur incliné, en particulier pour matériaux ou personnes
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
11.10.1986 DE 3634702
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.05.1988 Patentblatt 1988/21 |
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Patentinhaber: Albert Böcker GmbH & Co. KG |
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D-4712 Werne (DE) |
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Erfinder: |
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- Böcker, Albert
D-4712 Werne (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 175 838 FR-A- 2 390 371 US-A- 3 891 062
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FR-A- 2 038 496 US-A- 2 526 071
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schrägaufzug, insbesondere Material- oder Personenaufzug
mit mehreren Teleskopschüssen, welche Führungsschienen für einen daran verfahrbaren,
ein Lastaufnahmemittel tragenden Schlitten bilden, welcher mittels Oberrollen und
Unterrollen an dem Schienenprofil geführt ist.
[0002] Es ist ein derartiger Schrägaufzug bekannt, bei dem zusätzlich zu den üblicherweise
äußeren seitlichen Führungsrollen innere seitliche Führungsrollen angeordnet sind,
welche gegenüber den äußeren seitlichen Führungsrollen elastisch verstellbar sind.
Hierdurch ist eine Anpassung an unterschiedliche Durchmesser (Breiten) der Führungsschienen
möglich. Bei der bekannten Vorrichtung ist somit eine elastische Nachstellvorrichtung
hinsichtlich der Breite der hohlprofilartig ausgebildeten Führungsschienen gegeben,
wobei die Nachstellung mittels Spiralfedern erfolgt (US-PS 3 891 062).
[0003] Es ist ein weiterer, für den Materialtransport bestimmter Schrägaufzug bekannt, bei
dem am Schlitten Schwingen angeordnet sind, welche die Ober-und Unterrollen tragen
(DS-OS 3 222 508). Die Lagerung der Rollen an Schwingen soll das Uberfahren von Knickstellen
erleichtern; zum anderen wird eine Vergleichmäßigung der Lastübertragung beim Ueberfahren
der Schienenstöße erreicht.
[0004] Die Rollenbestückung nach dem vorgenannten Std. d. T. ist vorzugsweise geeignet für
Schrägaufzüge für den ausschließlichen Materialtransport, wie sie durch die DE-OS
35 41 836 bekannt geworden sind. Derartige Schrägaufzüge bestehen aus Teleskopschüssen,
welche aus leiterartig verbundenen Schienenprofilen gebildet sind. Die bekannten Schienenprofile
sind etwa U-förmig ausgebildet, also "offene" Profile, welche im Bereich ihrer zueinanderweisenden
unteren Doppelschenkel durch Quergurte verbunden sind. Die Ober- und Unterrollen führen
sich dabei oberhalb und unterhalb des Oberflansches dieser offenen Profile, so daß
beim Uebergang von einem Teleskopschuß auf den folgenden Teleskopschuß vom Schlitten
jeweils eine Flanschdicke überfahren werden muß. Die hieraus resultierenden Anforderungen
an die Schlittenführung sind mit der technischen Lehre nach der DE-OS 32 22 508 so
lange beherrschbar, wie das Profil im Bereich der Anlage der Ober- und Unterrollen
sowie ggf. von Seitenrollen (Außen- oder Innenrollen) keine besondere Profilgebung
erfährt, welche den Uebergang von einem Profil zum anderen wesentlich vergrößert.
[0005] Bei der Gestaltung von Schrägaufzügen insbesondere für den Personen- oder ggf. kombinierten
Personen- und Materialtransport soll aus Sicherheitsgründen geschlossenen Hohlprofilen
der Vorzug gegeben werden, welche teleskopartig ineinandergesteckt und - mit Ausnahme
des letzten, untersten Teleskopschusses - nur im Bereich ihrer oberen Enden durch
eine Quertraverse verbunden sind. Die Ober- bzw. Unterrollen können nur an den Ober-
bzw. Unterseiten dieser Profile geführt werden, wobei vom untersten Profil bis zum
obersten Profil eine erhebliche Durchmesserveränderung gegeben ist, welcher durch
die Erfindung Rechnung getragen werden soll. Bei derartigen Profilen finden als Zwangsausschubmittel
bevorzugt Bolzenketten Verwendung, wie sie in der zum zweitrangigen Std. d. T gehörenden
älteren deutschen Patentanmeldung P 36 28 447 bei Verwendung eines offenen Profiles
beschrieben sind.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es somit, einen Schrägaufzug der eingangs genannten Gattung
dahingehend zu verbessern, daß bei relativ großen Abstandsveränderungen der Profilhöhe
der Schienenführung beim Uebergang von einem Teleskopschuß zum nächstfolgenden eine
sichere und zuverlässige Schlittenführung gegeben ist. Es soll gewährleistet sein,
daß die Ober- bzw. Unterrollen unabhängig von der Ausfahrlänge der einzelnen Teleskopschüsse
stets mit einem bestimmbaren Spiel bzw. mit einem bestimmbaren Anpreßdruck an den
Führungsschienen anliegen, so daß das Lastaufnahmemittel exakt an den Führungsschienen
geführt und - bei Bruch des Lastseiles - die aus dem Std. d. T. (DE-OS 32 33 508)
bekannte Exzenterbremse sicher greifen kann.
[0007] Die Erfindung löst die Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches 1.
[0008] Hiernach ist am Schlitten eine Vorrichtung vorgesehen, welche beim Ueberfahren der
Uebergangsstelle durch den Schlitten den Abstand der Rollen selbstätig verändert,
so daß in Folge dieser selbstätigen Verstellung der Rollenabstand zwischen Oberrolle
und Unterrolle beim Auffahren des Schlittens stufenweise verringert und beim Abfahren
des Schlittens stufenweise vergrößert wird, so daß der Rollenabstand jeweils automatisch
an die verringerte "Dicke" bzw. den verringerten "Durchmesser" des nächstfolgenden
kleineren Profils bzw. umgekehrt angepaßt wird.
[0009] Nach der erfindungsgemäßen Lehre ist somit ausschließlich am Schlitten eine Vorrichtung
vorgesehen, welche geeignet ist, den Rollen einen solchen Anpreßdruck zu vermitteln,
daß sie selbsttätig beim Übergang von einer Schiene auf die andere sowohl der Breite
als auch der Höhe nach dem verringerten bzw. vergrößerten Schienenprofil folgen.
[0010] Der Rollenverstellung dient eine Gasfeder, welche zwischen dem Schlitten einerseits
und der Unterrolle bzw. der Unterrolle und der Seitenrolle andererseits eingespannt
ist.
[0011] Derartige Gasfedern mit einer Vorspannung von beispielsweise 190 Kp sind geeignet,
den nötigen Andruck für die Rollen aufzubringen und aufgrund ihres großen Verstellbereiches
den Schlitten sicher an den sich im Querschnitt verändernden Schienen zu führen.
[0012] Das Parallelogrammgelenk ermöglicht bei entsprechender Bemessung der Gelenkarme und
der Schwenkwinkel eine gleichzeitige Verstellung sowohl der Unterrolle als auch der
Seitenrolle über nur eine einzige Gasfeder, wobei die Abstimmung der Schwenkwinkel
und Gelenkarme auf das Schienenprofil beim Übergang von einem Schienenprofil zum anderen
stets sowohl die Anlage der Unterrolle als auch die Anlage der Seitenrolle gewährleistet.
[0013] Weitere Merkmale der Erfindung sind durch die Unteransprüche gekennzeichnet.
[0014] Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Oberrolle abstandsunveränderlich am Schlitten
anzuordnen und lediglich die Unterrolle sowie ggf. zur sicheren seitlichen Führung
die Seitenrolle (Außenrolle) zwangszuverstellen, wobei die vorbeschriebene Zwangsverstellung
bei geschlossenen Hohlprofilen wegen der großen Abstandsveränderung bei jedem Schienenübergang
vom untersten bis zum obersten Profil Anwendung findet (Ansprüche 2 - 4).
[0015] Erfindungsgemäß sind dem Schlitten an jeder Führungsschiene in Hintereinanderanordnung
zwei Rollensätze (also insgesamt vier Rollensätze) zugeordnet, wobei jeder Rollensatz
aus einer Oberrolle, einer Unterrolle und einer Seitenrolle besteht und wobei zumindest
die jeweils "oberen" und "unteren" Rollensätze getrennt einstellbar sind (Anspruch
5). Dies ermöglicht es, die vorbeschriebenen Rollensätze unterschiedlich stark vorzuspannen,
wobei es sich gemäß Anspruch 6 als vorteilhaft erwiesen hat, daß die in Aufzugsrichtung
vordere Gasfeder den höheren Vorspanndruck aufweist, weil beim Aufziehen des Schlittens
unter Last das Lastseil auf den Schlittenrahmen ein Moment ausübt, welches geeignet
ist, den Abstand der in Aufzugsrichtung vorderen Rollen zu vergrößern.
[0016] Sofern es sich als zweckmäßig erweist, den Anpreßdruck zu verringern oder zu vergrößern,
kann dies über eine verstellbare Lagerung der Gasfeder am Schlitten oder am Rollensatz
vollzogen werden (Anspruch 7), wobei vorzugsweise jedem Rollensatz eine Gasfeder zugeordnet
ist (Anspruch 8).
[0017] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung (Anspruch 9) sind die die beiden benachbarten
Führungsschienen eines Teleskopschusses verbindenden Quertraversen in der Schienenfolge
wechselweise unterschiedlich ausgebildet, wobei bei einem Teleskopschuß im Querschnitt
geschlossene Rechteckprofile und beim nächsten Teleskopschuß zwei mit Abstand voneinander
angeordnete U-Profile vorgesehen sind, derart, daß die Länge der längeren Rechteckseite
des im Querschnitt geschlossenen Rechteckprofiles kleiner ist als der Abstand zwischen
den Stegen der U-Profile des nachfolgenden größeren Profiles. Auf diese Weise wird
ermöglicht, daß zwischen den Stegen des U-Profile und außenseitig des Rechteckprofils
die in den Ansprüchen 10 und 11 gekennzeichneten Zwangsausschubmittel bzw. Zwangseinschubmittel
geführt werden können, wobei als Zwangsausschubmittel Bolzenketten gemäß der zum zweitrangigen
Std. d. T. gehörenden deutschen Patentanmeldung P 3 628 447 und als Zwangseinschubmittel
Rückholseite Verwendung finden können. Eine andere Bemessung der Quertraversen ist
dann gegeben, wenn als Zwangsausschubmittel und Zwangseinschubmittel ein Mehrfachteleskopzylinder
Verwendung findet, welcher in Folge einer Synchronbeaufschlagung gewährleistet, daß
alle Teleskopstufen unter Zurücklegung gleicher Wege pro Zeiteinheit gleichzeitig
zueinander ausfahren bzw. gleichzeitig zueinander einfahren.
[0018] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles unter Verwendung
von sechs Teleskopschüssen (Schienen 1 - 6 näher erläutert.
[0019] Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung die Gesamtansicht eines Schrägaufzuges
Fig. 2 den untersten Teleskopschuß und den diesem folgenden in einer Explosionszeichnung
Fig. 3 einen Querschnitt gemäß Linie 111-111 nach Fig. 2 in vergrößerter Darstellung
Fig. 4 eine Ansicht in Pfeilrichtung IV nach Fig. 5.
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Schlitten nach der Linie V-V gemäß Fig. 4.
Fig. 6 eine Darstellung des Schlittenüberganges von der Schiene 1 auf die Schiene
2 - 4
Fig. 7 eine Darstellung des Schlittenüberganges von der Schiene 4 auf die Schiene
5
Fig. 8 den Schnitt VIII-VIII nach Fig. 5 bei Anlage der Führungsrollen an der Schiene
1
Fig. 9 den Schnitt VIII-VIII nach Fig. 5 bei Anlage der Führungsrollen an der Schiene
4
Fig. 10 die Führung der Bolzenketten
Fig. 11 die Führung des Rückholseiles
[0020] Die einzelnen Teleskopschüsse werden im folgenden mit dem Begriff "Schienen" bezeichnet.
[0021] Aus der Fig. 1 ist der Schrägaufzug 7 ersichtlich, welcher teleskopierbare Schienen
1 - 6 aufweist, wobei die Schiene 5 gegenüber der Schiene 6 mittels eines aus Zylinder
35 und Kolbenstange 36 bestehenden Schubkolbengetriebes 37 teleskopierbar ist, wobei
die Kolbenstange 36 an der Quertraverse 17 (Fig. 10) der Schiene 5 angeschlossen ist.
Die Schienen 1 - 6 sind auf einem als fahrbarer Einachsanhänger ausgebildeten Fahrgestell
38 über eine Teleskopstütze 39 schwenkbar abgestützt.
[0022] Das mit 8 bezeichnete Lastaufnahmemittel ruht auf einem Schlitten 9, welcher über
ein Lastseil mittels Winden 40 bewegt wird.
[0023] Es ist ersichtlich, daß jede aus zwei parallel zueinander angeordneten Schienenprofilen
13 bzw. 13' gebildete Schiene an ihrem oberen Ende 15 eine obere Quertraverse 17 aufweist.
[0024] Der Schlitten selbst besteht in seinem Grundaufbau (s. Fig. 5) aus zwei Längsträgern
40 sowie zwei U-förmigen Querträgern 41, welche einen nach unten weisenden Bügelschenkel
42 aufweisen. Der Längsträger 40 dient gleichzeitig dem Anschluß der Anschlußkonsole
44 für das Lastseil sowie der Exzenterbremse 45.
[0025] Aus den Fig. 5, 8 und 9 ist erkennbar, daß an Konsolen 14 des Schlittengrundrahmens
Gasfedern 34 angeschlossen sind, welche anderenends mit Buchsen 47 bzw. 47' verbunden
sind. (In der Fig. 5 ist nur eine Gasfeder 34 dargestellt, vorzugsweise ist jedem
aus Oberrolle 10, Unterrolle 11 und Seitenrolle 12 gebildeten Rollensatz eine Gasfeder
zugeordnet.)
[0026] Die Gasfeder 34 wirkt über den kurzen Arm 46 des oberen Gelenkarmes 26 auf die beiden
Gelenkarme 26 eines Parallelogrammgelenkes, so daß durch die Gasfeder 34 das Parallelogrammgelenk
verstellt werden kann. Die Buchsen 47 bzw. 47' sind frei drehbar auf einer Welle 49
angeordnet. Bei unterschiedlicher Vorspannung der Gasfedern 34 bzw. bei unterschiedlicher
Anordnung (unterschiedliche Wirkstellung) an der Konsole bzw. an der Buchse kann so
beispielsweise durch die in Aufzugsrichtung obere Gasfeder ein höherer Andruck als
durch die untere Gasfeder erzeugt werden. Der untere Gelenkarm 26 (es sind in Bewegungsrichtung
des Schlittens (Pfeilrichtung 27) jeweils zwei Gelenkarme 26 nebeneinander vorgesehen)
ist einenends im Bereich des Bügelschenkels 42 an einer Achse 50 und anderenends drehbar
an dem Rollenbock 53 angelenkt.
[0027] Der in Pfeilrichtung 27 versetzt angeordnete Gelenkarm 26 ist mit seinem unteren
freien Ende drehbar am freien Ende der Achse 50 angeschlossen.
[0028] Die unteren Enden der Bügelschenkel 42 sind durch einen Längsträger 52 miteinander
verbunden.
[0029] Aus Fig. 6 ist ersichtlich, daß bei Bewegung des Schlittens 9 in Pfeilrichtung 27
die Oberrolle 10 zunächst auf die Schiene 2 auflaufen wird, wobei sich der Rollenabstand
a verändert. Diese Veränderung setzt sich fort beim Auflaufen auf die Schienen 3 und
4, so daß der Rollenabstand bei der Schiene 4 sich, wie durch a' gekennzeichnet, entsprechend
vergrößert hat.
[0030] Aus der Fig. 10 ist ersichtlich, daß zum Zwangsausschub der geschlossenen Hohlprofile
jeweils vom oberen Ende 15 einer Schiene über das obere Ende 15 der nächstfolgenden
Schiene zum unteren Ende 31 der folgenden Schiene (Festpunkt 54) eine als Flyerkette
ausgebildete Bolzenkette 32 geführt ist.
[0031] Dem Zwangseinschub gemäß Fig. 11 dient ein Rückholseil 33, welches jeweils vom oberen
Ende 15 einer Schiene über das untere Ende 31 der folgenden Schiene zum oberen Ende
15 der nächstfolgenden Schiene geführt und dort befestigt ist.
1. Schrägaufzug (7), insbesondere Material-oder Personenaufzug mit mehreren Teleskopschüssen,
welche Führungsschienen (Schienen 1-6) für einen daran verfahrbaren, ein Lastaufnahmemittel
(8) tragenden Schlitten (9) bilden, welcher mittels Oberrollen (10) und Unterrollen
(11) an dem Schienenprofil (13, 13') geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Schlitten
(9) eine den Rollenabstand (a, a') zwischen Oberrollen (10) und Unterrolle (U) beim
Übergang von einer Schiene (6-1 bzw. 1-6) größeren (kleineren) Querschnitts auf eine
Schiene kleineren (größeren) Querschnitts selbstätig verringernde (vergrößernde) Rollenverstellung
(16) angeordnet ist, daß der Rollenverstellung (16) eine oder mehrere zwischen dem
Schlitten (9) und der Unterrolle (11) und/oder Seitenrolle (12) eingespannte Gasfedern
(34) dienen und daß zwischen Gasfeder (34) und der Unterrolle (11) und Seitenrolle
(12) ein Parallelogrammgelenk (Gelenkarme 26) angeordnet ist.
2. Schrägaufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Schlitten (9) eine
den Rollenabstand (a, a') zwischen Oberrolle (10) einerseits und Unterrolle (11) sowie
Seitenrolle (12) andererseits selbstätig verringernde (vergrößernde) Rollenverstellung
(16) angeordnet ist.
3. Schrägaufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberrolle (10) abstandsunveränderlich
und die Unterrolle (11) abstandsveränderlich am Schlitten (9) gelagert sind.
4. Schrägaufzug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (9)
mittels Oberrollen (10), Unterrollen (11) und Seitenrollen (12) an den Schienen (1-6)
geführt ist und die Oberrolle (10) abstandsunveränderlich, die Unterrolle (11) und
die Seitenrolle (12) abstandsveränderlich am Schlitten (9) gelagert sind.
5. Schrägaufzug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (9)
- in Bewegungsrichtung (Pfeil 27) gesehen - jeweils mit Bezug auf ein Schienenprofil
(13, 13') einer Schiene in Hintereinanderanordnung zwei aus je einer Oberrolle (10),
einer Unterrolle (11) und einer Seitenrolle (12) gebildete Rollensätze aufweist und
daß Unterrolle (11) und Seitenrolle (12) jedes Rollensatzes über jeweils eine Rollenverstellung
(16) verstellbar sind.
6. Schrägaufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den in Hintereinanderanordnung
vorgesehenen Rollensätzen unterschiedlich stark vorgespannte Gasfedern (34) zugeordnet
sind, derart, daß die in Aufzugsrichtung (entgegen Pfeil 27) vordere Gasfeder (34)
den höheren Vorspanndruck aufweist.
7. Schrägaufzug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasfedern (34) in
unterschiedlichen Wirkstellungen am Schlitten (9) und/oder Rollensatz (Gelenkarme
26) festlegbar sind.
8. Schrägaufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Rollensatz eine
Gasfeder (34) zugeordnet ist.
9. Schrägaufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die benachbarten
Schienenprofile (13, 13') einer Schiene (1-6) verbindenden oberen Quertraversen (17)
unterschiedlich ausgebildet sind, derart, daß in der Schienenfolge aneinanderfolgende
Quertraversen wechselweise einerseits aus im Querschniitt geschlossenen Rechteckprofilen
(29) und andererseits aus zwei mit Abstand voneinander angeordneten, mit den U-Schenkeln
voneinander wegweisenden U-Profilen (30) ausgebildet sind, wobei die Länge (L) der
längeren Rechteckseite kürzer ist als der Abstand (A) zwischen den Stegen der U-Profile
des nächstfolgenden größeren Profils.
10. Schrägaufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Zwangsausschubmittel
für die einzelnen Schienen (1-5) jeweils vom oberen Ende (15) einer Schiene (z.B.
6) über das obere Ende (15) der folgenden Schiene (z.B. 5) zum unteren Ende (31) der
nächstfolgenden Schiene (z.B. 4) geführte Bolzenketten (32) vorgesehen sind.
11. Schrägaufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Zwangseinschubmittel
für die einzelnen Schienen (1-5) jeweils vom oberen Ende (15) einer Schiene (z.B.
6) über das untere Ende (31) der folgenden Schiene (z.B. 5) zum oberen Ende (15) der
nächstfolgenden Schiene (z.B. 4) geführte Rückholseile (33) vorgesehen sind.
12. Schrägaufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Zwangseinschubmittel
ein Mehrfachteleskopzylinder vorgesehen ist, dessen einzelne Teleskopstufen jeweils
mit den oberen Quertraversen (17) der Schienen (1-6) verbunden sind, derart, daß mittels
Synchronbeaufschlagung die einzelnen Teleskopstufen des Mehrfachteleskopzylinders
in gleichen Zeiten gleiche Wege durchlaufen.
1. Sloping elevator (7), in particular elevator for materials or passengers, having
a plurality of telescope runners which form guide rails (rails 1-6) for a slide (9)
which bears a load-carrying means (8) and is displaceable on said rails, said slide
being guided by means of top rollers (10) and bottom rollers (11) on the rail profile
(13, 13'), characterized in that a roller adjuster (16) is arranged on the slide (9),
which roller adjuster automatically decreases (increases) the roller distance (a,
a') between top rollers (10) and bottom roller (11) when the slide travels from a
rail (6-1 or 1-6) of greater (smaller) cross-section to a rail of smaller (greater)
cross-section, in that one or more gas springs (34), braced between the slide (9)
and the bottom roller (11) and/or slide roller (12) serve as the roller adjuster (16),
and in that a parallelogram joint (joint arms 26) is arranged between gas spring (34)
and the bottom roller (11) and side roller (12).
2. Sloping elevator according to Claim 1, characterized in that a roller adjuster
(16) is arranged on the slide (9), which roller adjuster automatically decreases (increases)
the roller distance (a, a') between top roller (10) on the one hand and bottom roller
(11) and side roller (12) on the other hand.
3. Sloping elevator according to Claim 1, characterized in that the top roller (10)
is mounted on the slide (9) non-variably in terms of distance and the bottom roller
(11) is mounted on the slide (9) variably in terms of distance.
4. Sloping elevator according to Claims 1 and 2, characterized in that the slide (9)
is guided on the rails (1-6) by means of top rollers (10), bottom rollers (11) and
side rollers (12) and the top roller (10) is mounted on the slide (9) non-variably
in terms of distance; the bottom roller (11) and the side roller (12) are mounted
on the slide (9) variably in terms of distance.
5. Sloping elevator according to Claims 1 and 2, characterized in that the slide (9)
- seen in the direction of movement (arrow 27) - has two sets of rollers, each formed
from a top roller (10), a bottom roller (11) and a side roller (12), in relation to
a rail profile (13, 13') of a rail in successive arrangement in each case, and in
that the bottom roller (11) and the side roller (12) of each set of rollers are adjustable
via a roller adjuster (16) in each case.
6. Sloping elevator according to Claim 1, characterized in that gas springs (34),
prestressed to varying degrees, are assigned to the sets of rollers provided in successive
arrangement in such a way that the front gas spring (34) in the direction of elevation
(against arrow 27) has the higher prestress pressure.
7. Sloping elevator according to Claim 6, characterized in that the gas springs (34)
can be fastened in different operation positions on the slide (9) and/or set of rollers
(joint arms 26).
8. Sloping elevator according to Claim 1, characterized in that one gas spring (34)
is assigned to each set of rollers.
9. Sloping elevator according to Claim 1, characterized in that the top transverse
bars (17) connecting the adjacent rail profiles (13, 13') of a rail (1-6) are constructed
differently in such a way that transverse bars following on in the sequence of rails
are constructed alternately, on the one hand, from rectangular profiles (29) of closed
cross section and, on the other hand, from two U-shaped profiles (30) arranged spaced
apart with the U-shaped legs pointing away from each other, the length (L) of the
longer rectangular side being shorter than the distance (A) between the webs of the
U-shaped profiles of the subsequent larger profile.
10. Sloping elevator according to Claim 1, characterized in that riveted drive chains
(32) are provided as the forced extension mechanism for the individual rails (1-5),
guided in each case from the top end (15) of one rail (e.g. 6) via the top end (15)
of the following rail (e.g. 5) to the bottom end (31) of the subsequent rail (e.g.
4).
11. Sloping elevator according to Claim 1, characterized in that return cables (33)
are provided as the forced retraction mechanism for the individual rails (1-5), guided
in each case from the top end (15) of one rail (e.g. 5) via the bottom end (31) of
the following rail (e.g. 5) to the top end (15) of the subsequent rail (e.g. 4).
12. Sloping elevator according to Claim 1, characterized in that a multi-telescope
cylinder is provided as the forced retraction mechanism, the individual telescope
stages of said multi-telescope cylinder being connected in each case to the top transverse
bars (17) of the rails (1-6) in such a way that, by means of synchronous charging,
the individual telescope stages of the multi-telescope cylinder pass along the same
paths in the same times.
1. Elévateur incliné (7), en particulier élévateur pour objets ou pour personnes,
comportant plusieurs éléments télescopiques, formant des rails de guidage (rails 1-6)
pour un chariot (9) déplaçable sur lesdits rails, portant un moyen de réception de
charge (8), lequel chariot est guidé sur le profil de rail (13, 13') au moyen de roulettes
supérieures (10) et de roulettes inférieures (11), caractérisé en ce qu'un dispositif
d'ajustage des roulettes (16) réduisant (agrandissant) automatiquement l'écartement
des roulettes (a, a') entre roulettes supérieures (10) et roulettes inférieures (11)
au moment du passage d'un rail (6-1 ou 1-6) de section transversale plus grande (plus
petite) à un rail de section transversale plus petite (plus grande) est placé sur
le chariot (9), en ce qu'un ou plusieurs ressorts pneumatiques (34) assujettis entre
le chariot (9) et la roulette inférieure (11) et/ou roulette latérale (12) font office
de dispositif d'ajustage des roulettes (16) et en ce qu'un assemblage articulé parallélogrammatique
(bras articulés 26) est placé entre le ressort pneumatique (34) et la roulette inférieure
(11) et la roulette latérale (12).
2. Elévateur incliné suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'un dispositif
d'ajustage des roullettes (16) réduisant (agrandissant) automatiquement l'écartement
des roulettes (a, a') entre roulette supérieurs (10), d'une part, et roulette inférieure
(11) et roulette latérale (12), d'autre part, est assemblé au chariot (9).
3. Élévateur incliné suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la roulette
supérieure (10) est montée, en ne pouvant s'écarter, et la roulette inférieure (11)
est montée, avec faculté de s'écarter, sur le chariot (9).
4. Elévateur incliné suivant les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le chariot
(9) est guidé sur les rails (1-6) au moyen de roulettes supérieures (10), de roulettes
inférieures (11) et de roulettes latérales (12) et en ce que (dans chaque train de
roulettes) la roulette supérieure (10) est montée, sans pouvoir s'écarter, et la roulette
inférieure (11) et la roulette latérale (12) sont montées, avec faculté de s'écarter,
sur le chariot (9).
5. Elévateur incliné suivant les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le chariot
(9) - vu dans le sens de déplacement (flèche 27) - présente, chaque fois en référence
à un profil (13, 13') d'un rail, montés d'affilée, deux trains de roulettes constitués
respectivement par une roulette supérieure (10), une roulette inférieure (11) et une
roulette latérale (12) et en ce que la roulette inférieure (11) et la roulette latérale
(12) de chaque train de roulettes peuvent être ajustés par l'entremise d'un dispositif
d'ajustage de roulettes (16) respectif.
6. Elévateur incliné suivant la revendication 1, caractérisé en ce que des ressorts
pneumatiques (34) à tensions préalables d'intensités différentes sont associés aux
trains de roulettes prévus d'affilée, de telle manière le ressort pneumatique (34)
avant en direction de l'élévateur (à l'encontre de la flèche 27) présente la tension
préalable la plus élevée.
7. Elévateur incliné suivant la revendication 6, caractérisé en ce que les ressorts
pneumatiques (34) peuvent être calés en diverses positions actives sur le chariot
(9) et/ou train de roulettes.
8. Elévateur incliné suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'un ressort pneumatique
(34) est associé à chaque train de roulettes.
9. Elévateur incliné suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les traverses
supérieures (17) reliant les profils de rail voisins (13, 13') d'un rail (1 - 6) sont
configurées différemment, de telle manière que des traverses se suivant dans l'ordre
des rails soient matérialisées en alternance par des profilés rectangulaires (29)
à section fermée, d'une part, et par deux profilés en U (30), disposés à distance
l'un de l'autre, avec des branches en U pointées en direction opposée, la longueur
(L) du plus grand côté du rectangle étant plus courte que la distance (A) entre les
ailes du profilé en U plus grand, venant immédiatement à sa suite.
10. Elévateur incliné suivant la revendication 1, caractérisé en ce que sont prévues,
en tant que moyens de déboîtement forcé pour les divers rails (1 - 5), des chaînes
d'axes (32) guidées respectivement de l'extrémité supérieure (15) d'un rail (par ex:
6) par-dessus l'extrémité supérieure (15) du rail suivant (par ex: 5) à l'extrémite
inférieure (31) du rail consécutif immédiat (par ex: 4).
11. Elévateur incliné suivant la revendication 1, caractérisé en ce que sont prévus,
en tant que moyens d'emboîtement forcé pour les divers rails (1 - 5), des câbles de
retour (33) guidés respectivement de l'extrémité supérieure (15) d'un rail (par ex:
6) par l'extrémité inférieure (31) du rail suivant (par ex: 5) à l'extrémité supérieure
(15) du rail consécutif immédiat (par ex: 4).
12. Elévateur incliné suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'est prévu,
en tant que moyen de déboîtement forcé, un vérin télescopique, dont les divers étages
télescopiques sont respectivement raccordés au traverses supérieures (17) des rails
(1 - 6), de telle manière que les divers étages télescopiques dudit vérin télescopique
parcourent les mêmes distances dans les mêmes intervalles de temps par mise sous pression
synchronisée.