(19)
(11) EP 0 268 283 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
25.05.1988  Patentblatt  1988/21

(21) Anmeldenummer: 87117005.6

(22) Anmeldetag:  18.11.1987
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4F21V 21/02, F21V 21/14, F21V 21/04
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 20.11.1986 DE 8631005 U

(71) Anmelder: THORN LICHT GmbH
D-59755 Arnsberg (DE)

(72) Erfinder:
  • Grimm, Manfred
    D-5760 Arnsberg 1 (DE)

(74) Vertreter: Fritz, Edmund Lothar, Dipl.-Chem. et al
Patentanwaltskanzlei Fritz Mühlenberg 74
59759 Arnsberg
59759 Arnsberg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Deckeneinbauleuchte


    (57) Deckeneinbauleuchte. Sie dient dem Tragen der Leuchte auf Tragprofilen einer Zwischendecke. Die Träger sind zweiarmige Schwenkhebel (22), die in am Leuchtengehäuse (11) befestigten Lagerteilen (20) drehbar gelagert sind. Die Schwenkhebel weisen je einen zur Auflage auf ein Tragprofil (14) bestimmten langen Arm (34) und je einen kurzen Arm (35) auf. In einem unterhalb des kurzen Armes (35) des Schwenkhebels angeordneten Gewinde (42) des Lagerteiles (20) ist eine auf diesen kurzen Arm zu gerichtete Stellschraube (21) geführt, die ein Auflager (43) für den kurzen Arm des Schwenkhebels aufweist oder bildet.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Deckeneinbauleuchte gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

    [0002] Derartige Deckeneinbauleuchten werden zu ihrer Montage in Zwischendecken von unten her in eine Öffnung der betreffenden Zwischendecke eingesetzt und dann müssen die Träger in die vorgesehene Tragstellung, in der sie auf Tragprofilen der Zwischendecke aufsitzen, gebracht und in diesen Stellungen befestigt werden. Die bisherigen Lösungen hierzu befriedigen nicht.

    [0003] Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, eine Deckeneinbauleuchte der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art zu schaffen, bei der die Träger auf baulich einfache und kostengünstige Weise in ihre jeweiligen Tragstellungen gebracht sind und in diesen gehalten werden können.

    [0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in Anspruch 1 angegebene Deckeneinbauleuchte gelöst.

    [0005] Bei dieser Deckeneinbauleuchte kann der Stellmechanismus zum Verstellen des als zweiarmiger Schwenkhebel ausgebildeten Trägers nur aus der in einem Gewinde des Lagerteiles geführten Stellschraube bestehen, da diese direkt an dem kurzen Arm des Schwenkhebels angreifen kann. Dies ist baulich äußerst einfach, betriebssicher und ermöglicht auch äußerst einfache, stufenlose Verstellung des Schwenkhebels in jede gewünschte Winkelstellung, in der er auf dem betreffenden Tragprofil einer Zwischendecke aufsitzt, nur durch Drehen der Stellschraube mittels eines von Hand an sie angesetzten Handwerkzeuges, wie eines Schraubendrehers oder eines Schlüssels, je nach Ausbildung des unteren Endbereiches der Stellschraube. Die Stellschraube ist dabei problemlos von unten her im Leuchtengehäuse zum Drehen mittels des Handwerkzeuges zugänglich und kann auch jederzeit ohne Abnahme der Leuchte zur Verstellung ihrer Höhenlage gedreht werden. Auch erlaubt die Stellschraube feinfühlige Einstellung der jeweils gewünschten Höhenlage. Beispielsweise kann, wenn das Leuchtengehäuse einen Flansch untenseitig aufweist, dieser feinfühlig an die Zwischendecke von unten her durch Drehen der Stellschrauben angelegt werden ohne Gefahr der Überlastung.

    [0006] Der untere Endbereich der Stellschraube kann vorzugsweise einen Schlitz oder einen Kreuzschlitz zum Ansetzen eines Schraubendrehers aufweisen. Es ist jedoch auch möglich, ihn auch mit Angriffsflächen für andere Handwerkzeuge zu versehen , bspw. mit einem Mehrkantkopf.

    [0007] Das Lagerteil und der Schwenkhebel können kostengünstig und stabil jeweils einstückig durch Stanzen und Biegen aus Blech hergestellt sein, wobei das Lagerteil vorzugsweise aus federelastischem Blech hergestellt sein kann, um es auf besonders einfache Weise unter eigener Vorspannung am Leuchtengehäuse kraft- und formschlüssig durch Einclipsen in Öffnungen von ihm anbringen zu können.

    [0008] Wie erwähnt, ermöglicht der Schwenkhebel auch die stufenlose Einstellung des Leuchtengehäuses in unterschiedliche Höhe zur Anpassung an die Tragprofilanordnung der betreffenden Zwischendecke.

    [0009] Das Lagerteil kann vorzugsweise einen U-förmigen Bereich aufweisen, dessen beiden Schenkel an die betreffende Seitenwand des Leuchtengehäuses angesetzt sind und an denen je ein hakenförmiger Ansatz angeordnet ist, die mindestens einen Durchbruch des Leuchtengehäuses durchdringen und je einen Freischnitt oder Hinterschnitt aufweisen, in die die betreffende Seitenwand des Leuchtengehäuses formschlüssig eingreift. Es ist dann nur noch erforderlich, dieses Lagerteil am Leuchtengehäuse in einer Stellung zu halten, in der dieser formschlüssige Eingriff der betreffenden Seitenwand des Leuchtengehäuses in die Freischnitte der hakenförmigen Ansätze gesichert ist. Dies kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Bevorzugt kann zu diesem Zweck das Lagerteil mindestens eine federnde Zunge aufweisen, die einen Durchbruch des Leuchtengehäuses durchdringt und an einem Rand von ihm mit federnder Vorspannung anliegt, so daß hierdurch die Haken des Lagerteils an die in ihre Freischnitte eingreifenden Seitenwandrandbereiche andrücken. Obwohl die Haken nach unten gerichtet sein können, ist es besonders zweckmäßig , sie nach oben zu richten und die federnde Zunge untenseitig am Lagerteil anzuordnen, da diese Zunge dann zweckmäßig das Gewinde für die Stellschraube aufweisen kann, so daß sie dadurch eine Doppelfunktion erhält.

    [0010] Auch andere Befestigungsmöglichkeiten für das Lagerteil können vorgesehen sein. Bspw. kann oft auch vorgesehen sein, es an das Leuchtengehäuse durch Punktschweißen anzuschweißen oder es auf sonstige Weise zu befestigen.

    [0011] Besonders zweckmäßig ist es, wenn der Schwenkhebel in eine aufrechte Stellung einstellbar ist, in der er das Einsetzen des Leuchtengehäuses in die betreffende Öffnung einer Zwischendecke nicht behindert und daß er dann aus dieser Stellung, in der er vorzugsweise mit seinem kurzen Arm auf der Stellschraube aufsitzen kann, durch die Stellschraube verschwenkt werden kann, so daß sein langer Arm auf das betreffende Tragprofil fällt oder durch die Stellschraube auf es bewegt wird. Die Stellschrauben werden dann so lange durch entsprechendes Drehen nach oben verstellt, bis die auf den Tragprofilen aufliegenden langen Arme der Schwenkhebel in die Winkelstellungen eingestellt sind, die die gewünschte Höheneinstellung der Leuchte ergeben. Es ist also eine äußerst einfache, rasche Montage der Deckeneinbauleuchte auf den Tragprofilen möglich, die so einfach ist, daß sie selbst von ungeübten Personen problemlos vorgenommen werden kann. Auch ist nachträgliche Höhenverstellung der Deckeneinbauleuchte relativ zur Zwischendecke jederzeit möglich. Zur Abnahme der Deckeneinbauleuchte ist es nur erforderlich, die Stellschrauben so weit nach unten zu drehen, daß die Deckeneinbauleuchte unter dabei durch die Tragprofile und ggf. die Zwischendecke erfolgendem Hochschwenken der langen Arme der Schwenkhebel in die Abnahme der Deckeneinbauleuchte nicht mehr behindernde Winkelstellungen abgenommen werden kann. Bevorzugt kann die Stellschraube mit dem Schwenkhebel mechanisch nicht verbunden sein, sondern der Schwenk­hebel auf ihr nur aufliegen, so daß sie dann ein Auflager zum losen Aufliegen des Schwenkhebels bildet. Gewünschtenfalls ist es auch möglich, die Stellschraube mit dem kurzen Arm des Schwenkhebels mechanisch so zu verbinden, daß der Schwenkhebel durch die Stellschraube in beiden Drehrichtungen zwangsmäßig verschwenkbar ist. Bspw. kann zu diesem Zweck vorteilhaft der kurze Arm einen Längsschlitz aufweisen, der von der Stellschraube durchdrungen ist und die Stellschraube weist oberhalb und unterhalb dieses Schlitzes je eine Ringschulter oder dgl. auf, die breiter als der Schlitz sind und von denen die untere Ringschulter oder dgl. das Auflager für den kurzen Arm des Schwenkhebels bildet. Mindestens eine solche Schulter kann bspw. dadurch gebildet sein, daß die Stellschraube einen gesonderten Ring, bspw. einen Sprengring aufweist, der in eine Ringnut ihres Hauptkörpers oberhalb ihres Gewindes eingesetzt ist.

    [0012] Die Schwenkhebel können irgendwelche geeigneten Ausbildungen haben. Vorzugsweise können sie gestanzte und gebogene Blechteile bilden, an die Lagerzapfen durch das Stanzen mit angeformt sind, die in Lagerbohrungen des Lagerteiles eingesetzt sind und die Drehlagerung des Schwenkhebels am Lagerteil bewirken. Besonders zweckmäßig kann dabei der Schwenkhebel einen langen plattenförmigen Bereich aufweisen, der den langen Arm und einen Bereich des kurzen Armes bildet, wobei an diesen Bereich des kurzen Armes ein rechtwinklig abgebogener, vorzugsweise ebener Bereich obenseitig anschließt, der einerseits die Lagerzapfen und andererseits einen vorderen Schenkel eines aus Flachmaterial bestehenden Winkels bildet, dessen hinterer Schenkel ungefähr rechtwinklig zum vorderen Schenkel abgewinkelt ist, wobei die Stellschraube in der aufrechten Stellung dieses Schwenkhebels an dem hinteren Schenkel des Winkels und in den Tragstellungen des Schwenkhebels, in denen sein langer Arm auf dem Tragprofil der betreffenden Zwischendecke zum Tragen der Leuchte aufsitzt, an dem vorderen Schenkel des Winkels angreift. Bei dieser Bauart kann auf besonders einfache Weise der Schwenkhebel nur durch Stanzen und Biegen einstückig kostengünstig äußerst stabil hergestellt sein.

    [0013] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:

    Fig. 1 eine teilweise gebrochene stirnseitige Ansicht einer in eine Zwischendecke eingesetzten und mittels auf Tragprofilen der Zwischendecke aufsitzenden Schwenkhebeln in ihrer Einbaustellung gehaltenen Deckeneinbauleuchte,

    Fig. 2 einen Teilschnitt durch die Deckeneinbauleuchte nach Fig. 1, der in vergößerter Darstellung eine einzelne Tragvorrichtung zeigt,

    Fig. 3 einen Teilschnitt durch die Leuchte nach Fig. 1, ähnlich dem nach Fig. 2, wobei jedoch der dargestellte Schwenkhebel in eine aufrechte Stellung eingestellt ist, die dem Einsetzen der Leuchte in die Zwischendecke von unten her dient,

    Fig. 4 und 5 je eine schaubildliche Ansicht des Lagerteiles und des Schwenkhebels einer einzelnen Tragvorrichtung.



    [0014] Die in der Zeichnung dargestellte Deckeneinbauleuchte 10 weist in diesem Ausführungsbeispiel ein gerades, quaderförmiges,längliches Leuchtengehäuse 11 mit geraden Längsseitenwänden 12, Stirnwänden 12ʹ und einer Decke 12ʺ auf. Die Erfindung ist jedoch nicht hierauf beschränkt, sondern kann auch bei beliebig anderen Ausführungsformen von Leuchtengehäusen entsprechend vorgesehen werden, wie bspw. bei Leuchten mit runden, ovalen oder sonstigen Leuchtengehäusen.

    [0015] Die dargestellte Leuchte ist mittels insgesamt vier unter sich gleich ausgebildeten Tragvorrichtungen 13 an zwei zu ihren beiden Längsseiten angeordneten Tragprofilen 14 einer von einer Massivdecke 15 abgehängten Zwischendecke 16 gelagert. Ihr Leuchtengehäuse 11 weist an seinen Längsseiten 12 untenseitig je eine nach oben offene Rinne 17 auf, die sich direkt unterhalb der unteren Querstege 19 der betreffenden Tragprofile 14 befinden und von da aus ragt das Leuchtengehäuse 11 in den Zwischenraum zwischen der Zwischendecke 16 und der Massivdecke 15 hinein.

    [0016] Die einzelne Tragvorrichtung 13 besteht aus nur drei einstückigen Teilen, nämlich einem Lagerteil 20 mit einer Stellschraube 21 und einem im Lagerteil 20 schwenkbar gelagerten doppelarmigen, ungefähr geraden Schwenkhebel 22.

    [0017] Das Lagerteil 20 besteht aus federndem Stahl und ist als Stanz- und Biegeteil einstückig ausgebildet. Es weist einen sich im wesentlichen über seine Höhe erstreckenden U-förmigen Hauptkörper 23 auf, dessen beiden Schenkel 24 mit ihren vertikalen freien , sich parallel zum Mittelsteg 46 erstreckenden Längskanten 47 an die betreffende Längsseitenwand 12 des Leuchtengehäuses 11 angesetzt sind. An diesen Kanten 47 sind in der Nähe ihrer oberen Enden hakenförmige Vorsprünge 25 angeordnet, deren nach oben offenen Freischnitte 26 in den unteren Bereichen ungefähr so breit sind wie die betreffende Seitenwand 12 dick ist. Diese Haken 25 durchdringen Schlitze in der betreffenden Seitenwand 12 des Gehäuses 11 und diese Seitenwand ragt von oben in die unteren Bereiche der Freischnitte26 formschlüssig hinein.

    [0018] Dieses Lagerteil 20 weist ferner einen als federnde Zunge 27 ausgebildeten Boden auf, der einstückig in den vertikalen Mittelsteg 46 des U-förmigen Hauptkörpers 23 unter ungefähr 90°-Abwinklung übergeht. Dieser ebene Boden ragt gemäß Fig. 4 im entspannten Zustand schräg nach unten und steht über den Hauptkörper 23 seitlich über, wobei er einen Schlitz in der betreffenden Seitenwand 12 des Leuchtengehäuses 11 durchdringt und an den unteren Rand dieses Schlitzes mit federnder Vorspannung angedrückt ist. Diese federnde Zunge 27 wird so durch diesen Schlitzrand nach oben in ungefähr horizontale Lage gedrückt. Am aus dem Leuchtengehäuse 12 nach außen überstehenden Endbereich dieser federnden Zunge 27 sind mit der Zunge einstückige Lappen 30,31 schräg nach unten hinten und schräg nach oben vorne wie dargestellt abgewinkelt, wobei der durch eine U-förmige Stanzung der Zunge 27 gebildete und schräg nach unten abgewinkelte Lappen 30 an der Außenseite der Seitenwand 12 anliegt, so daß das Lagerteil 20 hierdurch gegen Abziehen in horizontaler Richtung gesichert ist. Der obere Lappen 31 erstreckt sich über die Breite der federnden Zunge und hat dieselbe Schrägneigung zur Horizontalen wie der untere Lappen 30. Dieser obere Lappen 31 dient dazu, daß die Montage dieses Lagerteiles 20 an der Seitenwand 12 besonders einfach ist. Zu dieser Montage steckt man zuerst die Haken 25 durch den oder die ihnen zugeordneten Schlitze in der Seitenwand 12 hindurch und drückt dann den unteren Bereich des Hauptkörpers 23 des Lagerteiles 20 auf die Seitenwand 12 zu, wobei der obere Lappen 31 der federnden Zunge 27 zur Anlage an den unteren Rand des betreffenden Schlitzes der Seitenwand 12 kommt und hierdurch wird die Zunge 27 nach oben gedrückt, wobei auch der untere Lappen 30 sie dann noch weiter nach oben drückt. Wenn dann der untere Lappen 30 über den unteren Rand des Schlitzes hinaus nach außen aus dem Gehäuse 12 herausgeführt ist, schnappt die federnde Zunge 27 von selbst in die in Fig. 2 dargestellte, ungefähr horizontale, federnd vorgespannte Stellung zurück und die Montage dieses Lagerteiles ist damit bereits beendet. Sie kann also auch ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen in Sekundenschnelle in der beschriebenen Weise erfolgen.

    [0019] In den beiden Schenkeln 24 weist das Lagerteil 20 Lagerbohrungen 29 auf. In diesem Ausführungsbeispiel sind es insgesamt zwei miteinander fluchtende Lagerbohrungspaare, wobei in diesem Ausführungsbeispiel die Zapfen 32 des Schwenkhebels 22 in den unteren Lagerbohrungen drehbar gelagert sind. Er kann jedoch auch in den oberen Lagerbohrungen mit seinen Lagerzapfen 32 zur entsprechend höheren Drehlagerung eingesetzt werden, wenn dies wegen besonders hoher Tragprofile 14 erwünscht sein sollte.

    [0020] Dieser Schwenkhebel 22 weist einen langen, ebenen, plattenförmigen Hauptbereich 33 auf, der den langen Arm 34 und einen unteren Bereich des kurzen Armes 35 des Schwenkhebels 22 bildet. In diesen Hauptbereich 33 ist eine buchtförmige Ausnehmung 36 von oben her eingelassen, in die ein rechtwinklig vom Hauptteil 33 abgewinkelter, sich in Längsrichtung des langen Armes erstreckender vorderer ebener Schenkel 39 eines aus Flachmaterial bestehenden ungefähr rechtwinkligen Winkels 37 obenseitig hineinragt. Der hintere oder rückwärtige ebene Schenkel 40 des Winkels 37 ist in horizontaler Stellung des langen Armes 34 des Schwenkhebels 22 ungefähr vertikal gerichtet. Am vorderen Ende des vorderen Schenkels 39 sind die beiden Lagerzapfen 32 dieses einstückigen Schwenkhebels 22 mit angeformt, mittels denen er in den miteinander fluchtenden betreffenden Lagerlöchern des Lagerteiles 20 drehbar gelagert ist. Im Abstand von diesen Lagerzapfen 32 geht der vordere Schenkel 39 des Winkels 37 unter 90°-Abwinklung in das Hauptteil 33 im Bereich des kurzen Armes 35 über.

    [0021] Der Schwenkhebel 22 ist starr und aus einem entsprechend gestanzten Zuschnitt so gebogen, daß der Bereich dieses Zuschnittes, der den Winkel 37 mit den Lagerzapfen 32 bildet, im ganzen um 90° aus der Ebene des Hauptbereiches 33 abgewinkelt ist und dann der den hinteren Schenkel 40 des Winkels 37 bildende Bereich dieses Zuschnittes um 90° nach oben abgebogen ist.

    [0022] An der Kante des langen Armes 34 des Schwenkhebels 22, der zum Inkontaktkommen mit einem Tragprofil 14 bestimmt ist, ist eine zick-zack-förmige, gerade Verzahnung 41 durch das Stanzen des Zuschnittes mit gebildet, mit der also der lange Arm 34 auf dem betreffenden Tragprofil 14 in der Betriebsstellung der Leuchte 10 diese mittragend aufsitzt. Durch diese Verzahnung 41 wird der Halt des Leuchtengehäuses 11 verbessert.

    [0023] Die horizontale Drehachse des Schwenkhebels 22 verläuft parallel zur betreffenden Seitenwand 12, an der das Lagerteil 20 befestigt ist. Der plattenförmige Hauptbereich 33 des Schwenkhebels 22 verläuft in einer vertikalen Ebene. Der Hauptkörper 23 des Lagerteiles 20 ist ebenfalls wie der zugeordnete Seitenwandbereich vertikal gerichtet und kann in diesem Ausführungsbeispiel mit den oberen Enden der Schenkel 24 des Hauptkörpers 23 an die Decke 12ʺ des Leuchtengehäuses 11 anstossen, wobei dies mit durch die federnde Zunge 27 bewirkter Kraft erfolgt. Das Lagerteil 20 ist absolut sicher in seiner vorbestimmten Stellung kraft- und formschlüssig gehalten.

    [0024] Die Schwenkhebel 22 sind für das Einsezten der Deckeneinbauleuchte 10 in die Zwischendecke 16 in vertikale Stellung (Fig. 3) verschwenkbar. Da dabei die plattenförmigen Hauptbereiche 33 teilweise in den Innenraum des Leuchtengehäuses 12, wie in Fig. 3 dargestellt, hineinragen, sind am Leuchtengehäuse 11 entsprechende Durchbrüche vorgesehen, die als schmale Schlitze ausgebildet sein können.

    [0025] In der federnden Zunge 27 ist in der Nähe ihres rückwärtigen Endes eine Gewindebohrung 42 vorgesehen, in die die hier als Madenschraube ausgebildete Stellschraube 21 eingeschraubt ist.

    [0026] Zum Einsetzen der Leuchte 10 in die Zwischendecke 16 werden die Stellschrauben 21 aller vier Tragvorrichtungen 13 so weit nach unten geschraubt, daß die Schwenkhebel 22 die in Fig. 3 dargestellte aufrechte Stellung einnehmen können, in denen die hinteren Schenkel 40 ihrer Winkel 37 auf den oberen Enden der Stellschrauben 21 lose aufliegen. Diese oberen Enden der Stellschrauben 21 bilden Auflager 43 für die Winkel 37 der Schwenkhebel 22. Man setzt dann die Leuchte durch die Öffnung der Zwischendecken hindurch so weit ein, bis die beiden Rinnen 17 des Leuchtengehäuses 11 an den Querstegen 19 der betreffenden Tragprofile 14 anliegen. Nunmehr werden die Stellschrauben 21 mittels eines in ihre untenseitigen Schlitze eingesetzten Schraubendrehers von Hand nach oben geschraubt, wodurch sie die kurzen Arme 35 der Schwenkhebel 22 nach oben drücken und hierdurch die Schwenkhebel 22 so verschwenken, daß ihre langen Arme 34 aus den vertikalen Stellungen in schräg geneigte Stellungen gelangen und nunmehr können ggf. diese Schwenkhebel durch ihr Eigendrehmoment auf die Tragprofile 14 fallen da sie mit den Stellschrauben 21 in diesem Ausführungsbeispiel nicht bewegungsschlüssig verbunden sind. Oder, wenn die Schwenkhebel 22 ausreichend schwergängig gelagert sind, wird dieses Abwärtsschwenken der langen Arme 34 vollends mittels der Stellschrauben 21 durchgeführt. Die Stellschrauben 21 werden dann in jedem Fall so weit in die Lagerteile 20 nach oben geschraubt, bis die langen Arme 34 der Schwenkhebel 22 in der vorgesehenen Einbaustellung der Leuchte 10 auf den Tragprofilen 14 sicher in Kontakt mit ihnen aufliegen und so die Leuchte 10 dann allein tragen können. Die mechanische Montage dieser Deckeneinbauleuchte ist damit bereits beendet. Sie ist also außerordentlich einfach und rasch zu montieren, selbst von ungeübten Personen. Auch läßt sie sich wieder rasch und einfach abnehmen, indem man lediglich die Stellschrauben 21 so weit nach unten schraubt, bis die Leuchte 10 nach unten aus der Zwischendecke 16 unter dabei erfolgendem Hochschwenken der langen Arme 34 der Schwenkhebel 22 abgenommen werden kann.

    [0027] Wie ferner ersichtlicht ist, durchdringen die kurzen Arme 35 der Schwenkhebel 22 Durchbrüche 44 in den Mittelstegen 46 der U-förmigen Körper 23 der Lagerteile 20.

    [0028] Zur Höheneinstellung der Leuchte 10 können die langen Schwenkhebelarme 34, wenn sie auf den Tragprofilen 14 aufliegen, stufenlos von schräg nach oben bis schräg nach unten mittels der Stellschrauben 21 verstellt werden.

    [0029] Bei der dargestellten Leuchte 10 befinden sich die Lagerteile 20 im wesentlichen im Innenraum des Gehäuses 11 und aus ihm ragen vom Lagerteil 20 nur die seiner Befestigung dienenden 25 und der die Lappen 30,31 aufweisende Endbereich der Zunge 27 heraus, wogegen insbesondere der U-förmige Hauptkörper 23 sich mit seinen Lagerlöchern für die Drehlagerung und der das Gewinde 42 für die Stellschraube 21 aufweisende Hauptbereich der Zunge 27 im Innenraum des Gehäuses 11 befinden, was besonders günstig ist.


    Ansprüche

    1. Deckeneinbauleuchte, die zur Anordnung in einer Ausnehmung einer Zwischendecke eines Gebäuderaumes oder dgl. bestimmt ist und Träger aufweist, die dem Tragen der Leuchte auf Tragprofilen der Zwischendecke dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger zweiarmige Schwenkhebel (22) sind, die in am Leuchtengehäuse (11) befestigten Lagerteilen (20) drehbar gelagert sind, daß die Schwenkhebel je einen zur Auflage auf ein Tragprofil (14) bestimmten langen Arm (34) und je einen kurzen Arm (35) aufweisen, und daß in einem unterhalb des kurzen Armes (35) des Schwenkhebels angeordneten Gewinde (42) des Lagerteiles (20) eine auf diesen kurzen Arm zu gerichtete Stellschraube (21) geführt ist, die ein Auflager (43) für den kurzen Arm des Schwenkhebels aufweist oder bildet.
     
    2. Deckeneinbauleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellschraube (21) in der Einbaustellung der Leuchte ungefähr vertikal gerichtet ist.
     
    3. Deckeneinbauleuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellschraube (21) am unteren Ende einen Schlitz oder Kreuzschlitz für einen Schraubendreher aufweist.
     
    4. Deckeneinbauleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß der Schwenkhebel (22) aus seiner Winkelstellung, in der sein langer Arm (34) in der Einbaustellung der Leuchte ungefähr vertikal gerichtet ist, bis in eine horizontale oder schräg abwärts gerichtete Winkelstellung des langen Armes (34) verschwenkbar ist.
     
    5. Deckeneinbauleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der lange Arm (34) des Schwenkhebels ebene, plattenförmige Gestalt aufweist, die sich vorzugsweise in einer geometrischen vertikalen Ebene erstreckt.
     
    6. Deckeneinbauleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich des langen Armes (34) des Schwenkhebels (22), der dem Inkontaktkommen mit einem Tragprofil einer Zwischendecke dient, eine gerade, zick-zack-förmige Verzahnung (41) aufweist.
     
    7. Deckeneinbauleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der kurze Arm (35) des Schwenkhebels (22) einen Winkel (37) aufweist, dessen der Drehachse des Schwenkhebels benachbarter vorderer Schenkel sich ungefähr in Richtung des langen Armes (34) und dessen hinterer Schenkel (40) zu dem vorderen Schenkel (39) vorzugsweise ungefähr senkrecht gerichtet ist.
     
    8. Deckeneinbauleuchte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Ende des vorderen Schenkels (39) des Winkels (37) zwei Lagerzapfen (32) angeordnet sind, die im Lagerteil (20) drehbar gelagert sind.
     
    9. Deckeneinbauleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerteil (20) einen U-förmigen Bereich (23) aufweist, der sich in der Einbaustellung der Leuchte vertikal erstreckt und der mit seinen beiden Schenkeln (24) an der betreffenden Seitenwand (12) des Leuchtengehäuses (11) anliegt, wobei an diesen Schenkeln je ein Haken (25) mit angeformt ist, die je einen Freischnitt oder Hinterschnitt (26) aufweisen und mindestens eine Öffnung der betreffenden Seitenwand durchdringen und in die diese Seitenwand des Leuchtengehäuses formschlüssig eingreift, wobei an einem Ende des U-förmigen Bereichs (23) mindestens eine federnde Zunge (27) angeordnet ist, die durch einen Durchbruch dieser Seitenwand des Leuchtengehäuses nach außen hindurchragt und diese mit einem abgewinkelten Ansatz (30) außenseitig hintergreift und die an einem Rand des von ihr durchdrungenen Durchbruches der Seitenwand (12) mit Vorspannung federnd angedrückt ist, hierdurch die Haken (25) in von ihr wegführender Richtung drückend.
     
    10. Deckeneinbauleuchte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die federnde Zunge (27) am Lagerteil (20) untenseitig angeordnet ist und das Gewinde (42) für die Stellschraube (21) aufweist.
     
    11. Deckeneinbauleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerteil (20) an die Decke (12ʺ) des Leuchtengehäuses (11) anstößt.
     
    12. Deckeneinbauleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerteil (20) einen Durchbruch für den kurzen Arm des Schwenkhebels aufweist.
     
    13. Deckeneinbauleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellschraube (21) mit dem Schwenkhebel (22) mechanisch nicht verbunden ist, sondern der Schwenkhebel auf ihr nur aufliegen kann.
     
    14. Deckeneinbauleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellschraube mit dem Schwenkhebel bewegungsschlüssig verbunden ist.
     
    15. Deckeneinbauleuchte nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel (22) einen langen plattenförmigen Bereich aufweist, der den langen Arm (34) und einen Bereich des kurzen Armes (35) bildet, wobei an diesen Bereich des kurzen Armes ein rechtwinklig abgebogener, vorzugsweise ebener Bereich obenseitig anschließt, der einerseits die Lagerzapfen (32) und andererseits einen vorderen Schenkel (39) eines aus Flachmaterial bestehenden Winkels (37) bildet, dessen hinterer Schenkel (40) zum vorderen Schenkel vorzugsweise ungefähr rechtwinklig abgewinkelt ist, wobei die Stellschraube (21) in der aufrechten Stellung dieses Schwenkhebels (22) an dem hinteren Schenkel des Winkels und in den Tragestellungen des Schwenkhebels, in denen sein langer Arm auf dem Tragprofil der betreffenden Zwischendecke zum Tragen der Leuchte, aufsitzt, an dem vorderen Schenkel des Winkels angreift oder angreifen kann.
     
    16. Deckeneinbauleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Lagerteil (20) vollständig oder im wesentlichen im Innenraum des Leuchtengehäuses befindet, vorzugsweise von ihm nur seiner Befestigung dienende Teile (25, 27) auf dem Leuchtengehäuse (11) herausragen.
     




    Zeichnung