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<ep-patent-document id="EP87202166B1" file="EP87202166NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0268328" kind="B1" date-publ="19910306" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDE....FRGB..ITLI..NLSE......................</B001EP><B005EP>R</B005EP><B007EP>DIM360   - Ver 2.5 (21 Aug 1997)
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<description id="desc" lang="de">
<heading id="h0001"><u style="single">Technisches Gebiet</u></heading>
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein umstellbares Schloß für Zimmertüren und Wertbehälter mit zwei dem Management und dem Kunden zugeordneten Schließwerken, bei dem jedes der Schließwerke unabhängig vom anderen einen gemeinsamen Riegel oder Fallenriegel betätigt.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<heading id="h0002"><u style="single">Stand der Technik</u></heading>
<p id="p0002" num="0002">Bei Mietfachanlagen ist es üblich, die Schließfachtür mit zwei Schlössern auszurüsten, um sicherzustellen, daß ein Bankangestellter mit eingreifen muß, um das Fach zu öffnen. Man will damit vermeiden, daß der nicht berechtigte Besitzer eines Schlüssels ein Schließfach gewaltlos ausrauben kann.</p>
<p id="p0003" num="0003">Es ist weiterhin üblich, bei Wertschränken, insbesondere Banktresoren, mehr als ein Schloß vorzusehen, um eine gegenseitige Überwachung zu ermöglichen und das Ausrauben des Schrankes durch Geiselnahme oder gewaltsame Beschaffung des Schlüssels zu erschweren.</p>
<p id="p0004" num="0004">In beiden Fällen müssen beide Verschlüsse betätigt werden, um die Tür oder den Behälter zu öffnen.</p>
<p id="p0005" num="0005">Die Erfindung bezieht sich auf die Anwendung von Umstellschlössern im Hotelbereich, in Büroanlagen oder bei Wertbehältern allgemein.</p>
<p id="p0006" num="0006">In vielen modernen Hotelanlagen werden sämtliche Gästezimmer, Nebenräume und Wirtschaftsräume über Hauptschlüsselanlagen abgesichert. Jeder Gast erhält seinen Schlüssel, der Etagenservice kann mit einem Schlüssel alle Zimmer einer Etage öffnen, der Hoteldirektor hat mit dem Generalhauptschlüssel Zugang zu allen Räumen des Hauses.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0007" num="0007">Dieses System hat jedoch eine Reihe von Nachteilen. Beim Verlust einzelner Schlüssel reicht es zwar aus, die betreffenden Schließzylinder auszutauschen, aber beim Verlust von Gruppen- oder Hauptschlüsseln müssen unter hohem Aufwand Dutzende oder gar Hunderte von Zylindern ausgewechselt werden.</p>
<p id="p0008" num="0008">Neuerdings werden elektronische Schlösser eingesetzt, die mit elektrisch kodierten Schlüsseln oder Magnetkarten betätigt werden. Elektronische Schlösser können bei jedem Gastwechsel leicht umprogrammiert werden. Diese Schlösser erfordern aber eine umfangreiche Verkabelung zur Stromversorgung. Außerdem muß man bei dieser Gelegenheit Signalleitungen mitverlegen, um den Schließzustand aller Türen zentral anzuzeigen. Eine nachträgliche Umrüstung von Hotelanlagen ist wegen der erforderlichen Wandaufbrüche sehr teuer. Nachteilig ist ferner, daß elektronische Anlagen störanfälliger sind als rein mechanische Lösungen, also erhöhten Wartungsaufwand erfordern.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0009" num="0009">Aus dem US-Patent 3.130.572 ist es bekannt, ein Hoteltürschloß mit einem Hauptschließwerk und einem Kundenschließwerk derart auszustatten, daß das Kundenschließwerk bei jedem Gastwechsel mit Hilfe des Meisterschlüssels auf einen anderen Kundenschlüssel umgestellt werden kann. In das Türblatt ist ein konventionelles Schloß eingebaut, das einen Vierkantdorn aufweist, von dem eine Falle betätigt wird. Auf der Innenseite der Tür ist auf den Dorn eine Handhabe aufgesetzt. An der Außenseite des Türblattes wird ein Gehäuse montiert, das die Kontrollmechanismen aufnimmt. Der Vierkantdorn des Türschlosses ragt dabei in eine Art Nuß ein, die mechanisch über eine Verzahnung mit einem oberen Kundenschließwerk und einem unteren Hauptschließwerk gekuppelt ist. Beide Schließwerke sind als spezielle Zylinderschlösser ausgebildet.<br/>
Über einen Druckring, Kugeln und andere mechanische Verbindungsglieder können vom Hauptschließwerk aus die Zylinderstifte des Kundenschließwerkes für eine Umstellung freigegeben werden. Die Umstellmechanik ist recht kompliziert und störanfällig.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die europäische Patentanmeldung 0 111 363 zeigt ein umstellbares Wertbehälterschloß, bei dem der Riegel aufgeteilt ist und beide Teile durch getrennte Zuhaltungen gesteuert werden. Die Zuhaltungen stehen aber nicht unmittelbar in Kontakt mit den kodierten Schlüsselbärten, sondern es sind abtastende Übertragungselemente vorgesehen, die über Verzahnungen in die Zuhaltungen eingreifen.</p>
<heading id="h0003"><u style="single">Darstellung der Erfindung</u></heading>
<p id="p0011" num="0011">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfaches und langlebiges Schloßsystem zu schaffen, das bei hoher Kopiersicherheit ohne Aufwand umstellbar ist und vor allem zur nachträglichen Ausrüstung von Hotelanlagen geeignet ist.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0012" num="0012">Ausgehend von der US-A- 3 130 572 wird die gestellte Aufgabe der Erfindung mit den kennzeichnenden Merkmalen der Patenspruches 1 gelöst.</p>
<p id="p0013" num="0013">Der Grundgedanke dabei ist, daß der Manager bei jedem Gastoder Kundenwechsel oder auch beim Verlust eines Schlüssels das Kunden-Schloß auf einen Schlüssel anderer Kodierung umstellen kann, so daß Mißbräuche nahezu ausgeschlossen sind.</p>
<p id="p0014" num="0014">In der bevorzugten Ausführungsform wird das Schloß als Kastenschloß mit geringen Umbaumaßnahmen auf das vorhandene Zimmertürschloß aufgesetzt, nachdem Klinken, Schloßschilde und Schloßzylinder entfernt sind. Die Befestigung erfolgt mit<!-- EPO <DP n="6"> --> Hilfe von Schrauben, die von innen durchgesteckt werden.</p>
<p id="p0015" num="0015">Bei Schlössern mit 7-facher Zuhaltung erhält man 78.125 Kombinationen; man könnte theoretisch das Schloß jeden Tag auf einen anderen von 78.000 Schlüsseln umstellen.</p>
<p id="p0016" num="0016">Das gleiche Schloßsystem kann aber auch bei Neubauten als Einsteckschloß ausgeführt werden.</p>
<p id="p0017" num="0017">Weiterhin ist es möglich, ein solches Schloß für Wertbehälter, z.B. Zimmersafes, einzusetzen.</p>
<heading id="h0004"><u style="single">Beschreibung der Zeichnungen</u></heading>
<p id="p0018" num="0018">Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand von Fig. 1 - 11 der Zeichnung erläutert.
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>Fig. 1 zeigt den Ausschnitt einer Zimmertür mit aufgesetztem Schloß,</li>
<li>Fig. 2 die Innenansicht,</li>
<li>Fig. 3 das eigentliche Schloß in der Perspektive,</li>
<li>Fig. 4 - 11 die auseinandergezogenen Einzelteile des Schlosses.</li>
</ul></p>
<p id="p0019" num="0019">In Fig. 1 ist mit 1 das Türblatt bezeichnet, in das ein übliches Normschloß 2 eingesetzt ist. Die Falle trägt die Ziffer 3, der nicht mehr benötigte Riegel die Ziffer 4. Von der Flurseite her ist das neuartige Schloß mit dem Schutzgehäuse 5 aufgesetzt. Man erkennt die langgestreckten Schlüssellöcher 6 und 7 für Doppelbartschlüssel. Das Gehäuse 5 wird mit verdeckten Schrauben von der Türinnenseite aus befestigt.</p>
<p id="p0020" num="0020">Die Türinnenansicht nach Fig. 2 zeigt über dem Schloßschild 8 eine Handhabe 9, die über die übliche Schloßnuß die Falle 3 betätigt. Eine weitere Handhabe 10 dient der Sperrung der Fallenbewegung. Es soll damit verhindert werden, daß der Zimmerservice von außen aufschließt, wenn der Gast nicht gestört werden möchte. Ein Markierungspfeil 10a zeigt an, ob das Schloß gesperrt ist oder nicht.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0021" num="0021">Die perspektivische Ansicht des eigentlichen Schlosses nach Fig. 3 offenbart die U-Form des Gehäuses 11. Ein flacher Deckel 12 zeigt verschiedene Langlöcher und die Schlüssellöcher 6a, 7a. Er ist mit Hilfe der Schrauben 25, 26 befestigt.</p>
<p id="p0022" num="0022">Fig. 4 zeigt die Einzelheiten des U-förmigen Schloßgehäuses 11. Es kann entweder aus abgekantetem Blech bestehen oder als Druckgußteil hergestellt sein. An die Bodenplatte 11a schließen sich langgestreckte Seitenwände 11b, 11c an. In der Symmetrieachse sind zwei Führungssäulen 11d, 11e mit Gewindelöchern angeordnet. Eine größere Kreisöffnung 11f dient der Lagerung einer in Fig. 5 dargestellten Schloßnuß. Eine kleinere Öffnung 11g führt eine in Fig. 5 erkennbare Sperrscheibe. Vier Gewindelöcher 11h, 11i, 11j, 11k dienen der Befestigung eines Zwischendeckels nach Fig. 6. An den Seitenwänden 11b, 11c sind Aussparungen 111, 11m, 11n, 11o zur Führung des Deckels nach Fig. 11 vorgesehen.</p>
<p id="p0023" num="0023">In Fig. 5 ist ein Hauptschieber 13 dargestellt, dessen Querschnitt sich in dem Bereich einer Schloßnuß 14 stark verringert. Eine Aussparung 13a umfaßt die Nase 14a der mit Vierkantloch versehenen Schloßnuß. Bei einer Aufwärtsbewegung des Schiebers dreht sich die Schloßnuß 14 im Uhrzeigersinn. Sie ist über einen nicht dargestellten Vierkantdorn mit der Schloßnuß des Einbauschlosses 2 verbunden, so daß die Bewegung des Hauptschiebers 13 zum Rückzug der Falle 3 führt.<br/>
Die Sperrscheibe 15 nimmt eine Position ein, in der ihre Ecke 15a über eine Sperrnase 13d den Schieber 13 blockiert. Eine Linksdrehung um etwa 30° hebt die Sperre auf. Ein Führungsstift 15b gleitet in einem Schlitz 16a eines Zwischendeckels 16, so daß die Drehbewegung der Sperrscheibe begrenzt ist.<br/>
Der Schieber 13 trägt zwei Mitnehmerstifte 13b, 13c, die in die Tourstiftschieber nach Fig. 9 eingreifen.</p>
<p id="p0024" num="0024">Der Zwischendeckel nach Fig. 6 weist außer verschiedenen Durchbrüchen zwei Schlüsseldorne 16b und 16c auf. Ein weiterer Dorn 16d dient als Lagerzapfen für einen Steuerhebel (Fig. 7). Ein Dorn 16e greift in den Umstellschieber (Fig. 8) und den<!-- EPO <DP n="8"> --> einen Tourstiftschieber (Fig. 9) ein.</p>
<p id="p0025" num="0025">Fig. 7 zeigt einen Zwischenschieber 17, der eine Steuerkurve 17a für den Management-Schlüssel aufweist. Wichtig ist ferner eine Aussparung 17b, die bei Verstellung des Schiebers den Stift 15b mitnimmt und den Hauptschieber 13 freigibt. In Notfällen kann also der Manager die Tür auch dann öffnen, wenn sie von innen verriegelt ist.<br/>
Weiterhin ist ein Stift 17c vorgesehen, dessen Bedeutung später erläutert wird.<br/>
Der Zwischenschieber 17 betätigt außerdem einen Steuerhebel 18, dessen Steuerstift 18a den unteren Tourstiftschieber (Fig. 9) sperrt, wenn der Management-Schlüssel um 180° gedreht wird.</p>
<p id="p0026" num="0026">Fig. 8 offenbart einen Umstellschieber 19 mit einer Steuerkurve 19a für den Management-Schlüssel und Umstellstiften 19b und 19c. Die beiden Schieberpositionen (Arretierung der Zuhaltungen und Freigabe zur Umstellung) werden durch einen Rasthebel 20 gesichert.</p>
<p id="p0027" num="0027">In Fig. 9 ist der Tourstiftschieber 21 für das Management-Schloß über dem Tourstiftschieber 22 des Kunden-Schlosses angeordnet. Die Steuerkurven sind mit 21a, 22a bezeichnet, die Tourstifte mit 21b, 22b.</p>
<p id="p0028" num="0028">In Fig. 10 sind Zuhaltungen 23, 24 dargestellt, die als Pakete auf den Schiebern 21, 22 aufliegen. Die Schlitze 23a, 24a umfassen die Säulen 11d, 11g in Fig. 4. Die Zahnbereiche 23b, 24b werden nach Neukodierung von den Stiften 19b und 19c festgehalten. Die Zuhaltungen 24 weisen eine ganz besondere Form auf: Sie zeigen unten rechts eine Verbreiterung mit einem Einlauftrichter 24c. Wenn der Management-Schlüssel umgedreht wird, geht der Schieber 17 nach oben und der Stift 17c richtet die Zuhaltungen 24 einheitlich aus. Bei der Umstellung des Schlosses auf einen neuen Kunden-Schlüssel ist es also nicht erforderlich, daß der bisherige Kunden-Schlüssel eingesteckt und betätigt wird.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0029" num="0029">Alle Teile des Schlosses werden durch den Deckel 12 zusammengehalten, der mit den Säulen 11d, 11e verschraubt wird. Die Vorsprünge 12a, 12b, 12c, 12d bewirken eine zusätzliche Justierung am Gehäuse 11.</p>
<p id="p0030" num="0030">Die Handhabung des neuartigen Schlosses ist folgende: Der Kunde oder Gast steckt seinen Schlüssel in das untere Schlüsselloch, dreht den Schlüssel bis zur Freigabe der Tür, dreht den Schlüssel zurück und zieht ihn wieder ab. Zur Öffnung von innen dient die obere Handhabe. Beim Eintreffen eines neuen Gastes erhält dieser einen beliebigen neuen Schlüssel, der vom Manager dazu benutzt wird, das Schloß auf diesen ausgewählten Schlüssel umzustellen. Dazu steckt er den Management-Schlüssel in das zugehörige Schließwerk, dreht ihn um 180°, um den Umstellschieber 19 zu verstellen, steckt den Kundenschlüssel ein, dreht ihn um 90°. Wenn jetzt der Management-Schlüssel zurückgedreht und abgezogen wird, sind alle Zuhaltungen des Kunden-Schließwerkes auf den eingeführten Schlüssel umgestellt.</p>
<p id="p0031" num="0031">Als herausragender Vorteil ist dabei anzusehen, daß man zur Neukodierung des Schlosses den bisher passenden Schlüssel nicht benötigt. Dies stellt nicht nur eine organisatorische Vereinfachung dar, sondern erspart auch viel Zeit und Kosten in all den Fällen, in denen der Kunde oder Gast den Schlüssel verloren oder mitgenommen hat.</p>
<p id="p0032" num="0032">Sehr wichtig ist dabei, daß jedem Schlüsselbesitzer auch in seiner Abwesenheit die Schlüsselgewalt entzogen werden kann. Der Kunde oder Gast sollte sogar darauf hingewiesen werden, daß nach Ablauf der Mietdauer eine mißbräuchliche Benutzung des Schlüssels verhindert werden kann.</p>
<p id="p0033" num="0033">Die Umstellung der Schlösser beim Gästewechsel kann auch etagenweise erfolgen, indem man von Tür zu Tür die Schlösser umstellt und sofort die Schlüsselanhänger mit den Zimmernummern an den ausgewählten Schlüsseln befestigt.<!-- EPO <DP n="10"> --></p>
<heading id="h0005"><u style="single">Gewerbliche Verwertbarkeit</u></heading>
<p id="p0034" num="0034">Das bisher beschriebene Umstellschloß ist sehr gut für einen nachträglichen Einbau geeignet, weil man lediglich die Türgriffe, Schloßschilder und den Schloßzylinder entfernen muß, ohne das genormte Einsteckschloß ausbauen zu müssen. Anschließend bohrt man mit einer Bohrlehre zwei oder vier neue Befestigungslöcher, setzt das Schloß mit dem Vierkantzapfen auf, verschraubt es mit dem inneren Schloßschild und befestigt die Handhaben.<br/>
Da das Schutzgehäuse und das neue Schloßschild größer gewählt werden können als die alten Beschläge, ist noch nicht einmal die Lackierung des Türblattes auszubessern.</p>
<p id="p0035" num="0035">Bei der nachträglichen Umstellung von Anlagen im Hotelbereich oder in Büros steht die Längsachse des Schloßgehäuses senkrecht.</p>
<p id="p0036" num="0036">Bei der Neuanfertigung von Türen kann es auch mit waagrechter Hauptachse direkt in Türblätter mit einer Mindestdicke von 50 mm eingesetzt werden, da das eigentliche Schloß bei 7-facher Zuhaltung nur etwa 30 mm dick ist. In diesem Falle wird der Hauptschieber 13 um einen Riegel oder eine auf dem Schieber gelagerte Falle verlängert.</p>
<p id="p0037" num="0037">Mit waagrechter Hauptachse und Zusatzriegel kann das Kastenschloß auch an der Rückseite von Wertbehältertüren, insbesondere Zimmersafes, befestigt werden. Vorzugsweise benutzt man ein und denselben Schlüssel für die Zimmertür und den Safe. Für den Gast hat dies den Vorteil, daß er nur einen Schlüssel mitführen muß und daß er nicht ständig zwei ähnliche Schlüssel verwechselt. Aus Sicherheitsgründen wird jedoch für den Zimmersafe ein besonderer Management-Schlüssel benutzt, damit das Etagenpersonal keinen Zugang zu den Zimmersafes hat.</p>
<p id="p0038" num="0038">Um zu vermeiden, daß der Gast seinen Kundenschlüssel aus Versehen in das dem Management oder Service vorbehaltene Schlüsselloch 6 steckt, kann der Dorn 16b einen größeren Durchmesser<!-- EPO <DP n="11"> --> aufweisen als der Dorn 16c. Entsprechendes gilt für die Schlüsselbohrungen. Zur Vermeidung von Verwechslungen könnte man aber auch vor dem Schlüsselloch 6 eine Klappe anordnen.</p>
</description><!-- EPO <DP n="12"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Umstellbares Schloß (5) für Zimmertüren (1) und Wertbehälter mit zwei dem Management und dem Kunden zugeordneten Schließwerken (21, 23; 22, 24), bei dem jedes der Schließwerke (21, 23 und 22, 24) unabhängig vom anderen einen gemeinsamen Riegel oder Fallenriegel (3) betätigt,<br/>
dadurch gekennzeichnet,<br/>
daß ein mit der Schloßnuß (14) gekoppelter Hauptschieber (13) zwei Mitnehmerstifte(13b, 13c) aufweist, die in die Tourstiftschieber (21, 22) des Management-Schließwerkes und des Kunden-Schließwerkes eingreifen,<br/>
daß sämtliche Zuhaltungen (24) des Kunden-Schließwerkes mit zusätzlichen trichterförmigen Steueraussparungen (24c) versehen sind und<br/>
daß ein Zwischenschieber (17) mit Steuerkurve (17a) für den Management-Schlüssel vorgesehen ist, dessen Steuerstift (17c) die Zuhaltungen (24) des Kunden-Schließwerkes ordnet und während der Umstellung auf einen anderen Kunden-Schlüssel festhält.<!-- EPO <DP n="13"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Umstellbares Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Management-Schlüssel sogenannte Serviceschlüssel zugeordnet sind, die über das Management-Schließwerk das Schloß öffnen, ohne den Zwischenschieber zu betätigen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Umstellbares Schloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptschieber (13) eine Sperrnase (13d) aufweist, in die eine Sperrscheibe (15) eingreift, die vom Innenraum aus über eine Handhabe (10) betätigbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Umstellbares Schloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Türinnenseite eine mit der Schloßnuß des eingebauten Normschlosses (2) verbundene Handhabe (9) vorgesehen ist und daß der Schloßriegel als Falle (3) aus-gebildet ist.<!-- EPO <DP n="14"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Umstellbares Schloß nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schließwerke (21, 23 und 22, 24) untereinander in einem Schutzgehäuse (5) untergebracht sind, daß der Abstand der Schlüssellochachsen dem Abstand der Zimmertürstandardschlösser (72 mm) entspricht, daß die Schlüssellochachse des Management-Schließwerkes (21, 23) mit der Schloßnußachse des Standardschlosses (2) zusammenfällt und daß die Schlüssellochachse des Kunden-Schließwerkes (22, 24) mit der Betätigungsachse der Innenverriegelung (Handhabe 10) und der Schlüssellochachse des Standardschlosses (2) zusammenfällt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Umstellbares Schloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptschieber (13) in Schließrichtung in einen Riegel übergeht und daß das Schloßgehäuse an der Rückseite der Tür eines Zimmersafes befestigt ist, wobei eine beliebige Anzahl von unterschiedlichen Kunden-Schlüsseln vorgesehen ist, die vom Management beim Kundenwechsel zugeteilt werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Umstellbares SChloß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein und derselbe Kundenschlüssel zur Betätigung von Zimmertür und Zimmersafe dient, während die Management-Schließwerke unterschiedlich kodiert sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Umstellbares Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlüsseldorn (16b) des Management-Schließwerkes (21, 23) einen anderen Durchmesser aufweist als der Schlüsseldorn (16c) des Kunden-Schließwerkes (22, 24).</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A convertible lock (5) for room doors (1) and containers of valuables, having two locking mechanisms (21, 23; 22, 24) allocated to the management and to the customer, wherein each of the locking mechanisms (21, 23 and 22, 24), independently of the other, actuates a common bolt or falling latch (3),<br/>
characterised in that,<br/>
<br/>
a main slide (13) which is coupled to the lock hub (14) comprises two entrainment pins (13b, 13c)which engage in the turn pin slides (21, 22) of the management's locking mechanism and of the customer's locking mechanism,<br/>
that all the tumblers (24) of the customer's locking mechanism are provided with additional funnel-shaped control recesses (24c), and<br/>
that an intermediate slide (17) with a cam (17a) is provided for the management's key, and its control pin (17c) arranges the tumblers (24) of the customer's locking mechanism and holds them during the adaptation to another customer's key.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>A convertible lock according to Claim 1, characterised in that so-called service keys are associated with the management's key and open the lock via the management's locking mechanism without actuating the intermediate slide.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>A convertible lock according to Claims 1 and 2, characterised in that the main slide (13) comprises a detent projection (13d) in which there engages a detent wheel (15) which can be actuated from the inside room via a handle (10).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>A convertible lock according to Claims 1 and 2, characterised in that a handle (9) connected to the<!-- EPO <DP n="16"> --> lock hub of the installed standard lock (2) is provided at the inside of the door and that the lock bolt is constructed in the form of a latch (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>A convertible lock according to Claims 1 and 4, characterised in that the two locking mechanisms (21, 23 and 22, 24) are accommodated one below the other in a protective housing (5), that the spacing of the keyhole axes corresponds to the spacing of the standard room door locks (72 mm), that the keyhole axis of the management's locking mechanism (21, 23) coincides with the axis of the hub of the standard lock (2), and that the keyhole axis of the customer's locking mechanism (22, 24) coincides with the actuating axis of the inside locking means (handle 10) and with the keyhole axis of the standard lock (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>A convertible lock according to Claims 1 and 2, characterised in that the main slide (13) changes over into a bolt in the closing direction, and that the lock housing is secured to the back of the door of a room safe, and any desired number of different customer's keys is provided which are allocated by the management on a change of customer.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>A convertible lock according to Claim 6, characterised in that one and the same customer's key serves to actuate room door and room safe while the management's locking mechanisms are differently coded.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>A convertible lock according to Claim 1, characterised in that the key pin (16b) of the management's locking mechanism (21, 23) has a different diameter from the key pin (16c) of the customer's locking mechanism (22, 24).</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="17"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Serrure adaptable (5) pour portes de chambres (1) et de coffres-forts qui comporte deux dispositif de fermeture (21, 23 ; 22, 24), l'un pour la direction, l'autre pour le client, et dans laquelle chaque dispositif de fermeture (21, 23 et 22, 24) actionne indépendamment de l'autre un verrou ou un loqueteau (3) commun, caractérisé en ce qu'un poussoir (13) accouplé au pignon de serrure (14) comporte deux chevilles d'entraînement (13b, 13c) qui sont en prise avec les poussoirs (21, 22) à chevilles à tour du dispositif de fermeture réservé à la direction et du dispositif de fermeture réservé au client, en ce que tous les arrêts de pênes (24) du dispositif de fermeture réservé au client comportent des évidements de commande supplémentaires (24c) en forme d'entonnoirs et en ce que le dispositif de fermeture de la direction comporte un poussoir intermédiaire (17) qui comprend une courbe de commande (17a) et dont la cheville de commande (17c) met en ordre les arrêts de pênes (24) du dispositif de fermeture du client et les maintient pendant la réadaptation à une autre clé du client.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Serrure adaptable selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'à la clé de la direction sont associées des clés de service qui ouvrent la serrure par l'intermédiaire du dispositif de fermeture de la direction sans aucune manoeuvre du poussoir intermédiaire.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Serrure adaptable selon la revendication 1 et 2, caractérisée en ce que le poussoir principal (13) comporte un bec d'arrêt (13d) entre lequel s'engage un disque d'arrêt (15) qui peut être manoeuvré de l'intérieur au moyen d'une poignée (10).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Serrure adaptable selon la revendication 1 et 2, caractérisée en ce qu'elle comporte, du côté de<!-- EPO <DP n="18"> --> l'intérieur de la porte, une poignée (9) reliée au pignon de la serrure normale encastrée (2) et en ce que le verrou de la serrure a la forme d'un pêne dormant (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Serrure adaptable selon la revendication 1 et 4, caractérisée en ce que les deux dispositifs de fermeture (21, 23 et 22, 24) sont disposés l'un au-dessous de l'autre dans une enveloppe de protection (5), en ce que la distance entre les axes des trous de serrure correspond à la distance entre les trous de serrure des portes de chambres standard (72 mm), en ce que l'axe du trou de serrure du dispositif de fermeture (21, 23) réservé à la direction coïncide avec l'axe du pignon de la serrure standard (2) et en ce que l'axe du trou de serrure du dispositif de fermeture (22, 24) réservé au client coïncide avec l'axe de manoeuvre du dispositif de verrouillage intérieur (poignée 10) et avec l'axe du trou de serrure de la serrure standard (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Serrure adaptable selon la revendication 1 et 2, caractérisée en ce que le poussoir principal (13) se prolonge, dans la direction de fermeture, par un verrou et, en ce que l'enveloppe de la serrure est fixée du côté arrière de la porte d'un coffre de chambre et qu'il y a un nombre quelconque de clés différentes réservées aux clients qui sont distribuées par la direction au moment du changement de clients.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Serrure adaptable selon la revendication 6, caractérisée en ce qu'une seule et même clé réservée au client sert à la fois pour la porte de la chambre et le coffre de la chambre tandis que les dispositifs de fermeture de la direction sont codés différemment.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Serrure adaptable selon la revendication 1, caractérisée en ce que le mandrin de clé (16b) du dispositif de fermeture (21, 23) de la direction a un autre diamètre<!-- EPO <DP n="19"> --> que le mandrin de clé (16c) du dispositif de fermeture (22, 24) du client.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="20"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
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