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(11) |
EP 0 268 829 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.10.1990 Patentblatt 1990/40 |
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Anmeldetag: 21.10.1987 |
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Dichtungsstreifen für Glasdächer und Glasfasaden
Sealing strip for glass roofs and glass façades
Ruban d'étanchéité pour toits vitrés et façades vitrées
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH FR GB LI |
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Priorität: |
21.11.1986 DE 3639848
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.06.1988 Patentblatt 1988/22 |
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Patentinhaber: Lacker, Herbert |
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D-72179 Waldachtal (DE) |
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Erfinder: |
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- Lacker, Herbert
D-72179 Waldachtal (DE)
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Vertreter: Ott, Elmar, Dipl.-Ing. |
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Kappelstrasse 8 72160 Horb 1 72160 Horb 1 (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 139 177 US-A- 3 084 483
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GB-A- 2 163 203
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Dichtung mit Dichtungsstreifen für Glasdächer und Glasfassaden
gemäß der Gattung des Hauptanspruchs.
[0002] Es sind Dichtungsstreifen bekannt, die auf einer aus Vierkantrohr bestehenden Metallkonstruktion
aufgebracht sind und als Dichtungs- und Auflageelement für Glaselemente bzw. Glasscheiben
dienen. Mit derartigen Konstruktionen werden Senkrecht- und Schrägverglasungen ausgeführt.
Bei herkömmlichen Dichtungsstreifen werden diese als separate waagrechte und senkrechte
Streifen ausgebildet, wobei im Verbindungsbereich zwischen waagrechten und senkrechten
Dichtungsstreifen ohne Hilfsmaßnahmen bisher ein sicheres Abdichten gegen eindringendes
Wasser nicht erreicht werden kann. Häufig wird daher im Bereich der Stoßfugen eine
zusätzliche äußere Abdichtung mittels Silikonmasse vorgenommen, die jedoch aufgrund
starker Temperaturschwankungen und sonstiger Witterungseinflüsse regelmäßig nur eine
verhältnismäßig geringe Lebensdauer hat. Außerdem kann die Silikonmasse nur bei trockener
Witterung verarbeitet werden, was häufig Verzögerungen bei der Montage mit sich bringt.
[0003] Aus GB-A 2 163 203 ist ein überlappendes Ineinandergreifen von sich kreuzenden vertikalen
und horizontalen Dichtungsstreifen für Dächer und Fassadenelemente bekannt. Nachteile
können sich insoweit allerdings für den Fall ergeben, daß Wasser bei den äußeren Dichtungsstreifen
im Bereich der Fugen eindringt, da dieses nicht problemlos nach unten abgeführt werden
kann.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dichtung mit Dichtungsstreifen für
Glasdächer und Glasfassaden oder dergleichen zu schaffen, die ohne zusätzliche Hilfsdichtungen,
insbesondere im Stoßbereich, auf Dauer eine sichere Abdichtung gegen Wasser gewähren.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe wird durch die im Hauptanspruch angegebenen Merkmale erhalten.
Durch die überlappende Ausführung im Verbindungsbereich zwischen senkrecht und waagrecht
verlaufenden Dichtungsstreifen wird erreicht, daß die an den Dichtlippen auftretenden
Fugen waagerecht verlaufen und im Bereich der senkrechten Dichtungsstreifen angeordnet
sind. Selbst wenn bei den äußeren Dichtungsstreifen im Bereich dieser Fugen Wasser
eindringen würde, könnte dieses auf den senkrecht verlaufenden inneren Dichtungsstreifen
nach unten abfließen und am unteren Bereich der Glasfassade problemlos abgeführt werden.
Zusätzliche Silikon-Abdichtungsmaßnahmen sind hier nicht mehr erforderlich und es
wird eine auf Dauer sichere Abdichtung erzielt.
[0006] Die stirnseitig an den waagrecht verlaufenden Dichtungsstreifen angeordneten Dichtungslippen
greifen in eine Aussparung an den senkrecht verlaufenden Dichtungsstreifen ein und
werden dadurch Teil der an den Längsrändern der senkrecht verlaufenden äußeren Dichtungsstreifen
angeordneten Dichtungslippen. Die stirnseitigen Dichtungsstreifen können nachträglich
anvulkanisiert werden, wobei ein gerundeter Übergang zwischen den stirnseitigen Dichtungslippen
und den entlang der Längsränder verlaufenden Dichtungslippen für eine gute Abdichtung
gegen Regenwasser oder dergleichen vorgesehen ist.
[0007] An der den Dichtungslippen abgewandten Seite der Dichtungsbänder können ebenfalls
Dichtungsrillen bzw. Dichtungslippen vorgesehen sein, die bei den äußeren Dichtungsstreifen
auf der Oberseite des Bodens des Dichtungsstreifens aufliegen können. Entsprechende,
mit diesen Dichtungsrillen zusammenwirkende Dichtungsrillen können auch auf der den
Dichtungsbändern zugewandten Fläche des Dichtungsstreifens vorgesehen sein. In diese
Dichtungsrillen können an der Stirnseite der waagrechten Dichtungsstreifen verlaufende
Dichtungslippen eingreifen, wodurch eine besonders gute Verbindung zwischen waagerechten
und senkrechten Dichtungsstreifen erzielt wird.
[0008] Besonders vorteilhaft ist es, bei den außen am Glas anliegenden, waagrechten Dichtungsstreifen
zusätzliche, entlang ihrer Stirnseiten verlaufende Dichtungslippen vorzusehen, die
seitlich an den Längsrändern der Dichtungsstreifen überstehen. Das Ende der waagrecht
verlaufenden Dichtungsstreifen erhält somit in etwa eine T-förmige äußere Kontur,
die das Eingreifen der stirnseitig angeordneten Dichtungslippen in eine Aussparung
an den senkrecht verlaufenden Dichtungsstreifen ermöglicht.
[0009] Bei den inneren Dichtungsstreifen ist ein gemeinsamer Zwischenraum gebildet, der
von den an den Längsrändern verlaufenden Dichtungslippen der senkrechten und waagrechten
Dichtungsstreifen nach außen begrenzt ist. Dieser gemeinsame Zwischenraum hat den
Vorteil, daß Schwitzwasser oder im Notfall auch eindringendes Regenwasser innen von
den waagrechten Dichtungsstreifen zu den senkrechten Dichtungsstreifen und von dort
nach außen abfließen kann.
[0010] Es können jeweils mehrere benachbarte Dichtungslippen zu Dichtungsbändern zusammengefaßt
werden, die über einen schmalen Steg mit dem Boden des Dichtungsstreifens verbunden
sind. Durch diese schmale Stegverbindung ist es möglich, die zu Dichtbändern zusammengefaßten
Dichtungslippen im Bereich des Steges auf einfache Weise vom Dichtstreifen abzutrennen,
wodurch die Aussparungen geschaffen werden können, in die die Stirnseiten der waagrecht
angeordneten Dichtungsstreifen überlappend eingreifen.
[0011] Im überlappenden Bereich, wo die waagrechten und senkrechten Dichtungsstreifen ineinandergreifen,
kann zwischen den Dichtungsstreifen eine formschlüssige Verbindung vorgesehen sein,
die auch höheren Zugkräften sicher standhält. Hierzu werden vorzugsweise ineinandergreifende
Dichtungsrillen verwendet.
[0012] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert.
[0014] Es zeigen:
Figur 1 den Schnitt durch eine Glasfasadenkonstruktion im Bereich der Dichtungsstreifen,
Figur 2a die Draufsicht auf die äußeren Dichtungsstreifen im Bereich eines Kreuzungspunktes,
Figur 2b den Querschnitt des längsverlaufenden Dichtungsstreifens von Figur 2a,
Figur 2c einen Schnitt entlang der Schnittlinie II-11 gemäß Figur 2a,
Figur 3a die Draufsicht auf die inneren Dichtungsstreifen im Bereich eines Kreuzungspunktes,
Figur 3b und Figur 3c jeweils den Querschnitt der beiden zugehörigen Dichtungsstreifen
von Figur 3a.
[0015] Figur 1 zeigt einen Ausschnitt im Bereich der Dichtungsstreifen 1, 2, zwischen denen
aus Isolierglas bestehende Glaselemente 3 angeordnet sind. Der innere Dichtungsstreifen
2 liegt auf einem Stahlrohr 4 auf, während der äußere Dichtungsstreifen 1 von einer
Metallschiene 5 gehalten und gegen die äußere Glasfläche 6 gepreßt wird. Die Dichtungsstreifen
1, 2 sind aus Gummi gefertigt, wobei der äußere Dichtungsstreifen 1 angeformte Dichtungslippen
7 hat, die das Eindringen von Regenwasser oder dergleichen verhindern sollen. Damit
ein sicheres Abdichten auch im Bereich der Kreuzungspunkte gewährleistet ist, sind
die Dichtungsstreifen 1, 2 dort entsprechend den Figuren 2a bis 3c ausgebildet.
[0016] In Figur 2a ist ein senkrecht verlaufender äußerer Dichtungsstreifen 1 und ein waagerecht
verlaufender Dichtungsstreifen 11 im Bereich eines Kreuzungspunktes dargestellt. Der
waagrecht verlaufende Dichtungsstreifen wird in Pfeilrichtung a bei der Montage in
eine Aussparung 8 überlappend eingesetzt. Die Aussparung 8 wird dadurch gebildet,
daß die Dichtungslippen 7, die ein Dichtungsband 9 bilden ausgeklingt bzw. abgetrennt
werden. Am waagrechten Dichtungsstreifen 11 befindet sich ein stirnseitiges Dichtungsband
10, welches genau in die Aussparung 8 paßt und somit die Fortsetzung des Dichtungsbandes
9 in diesem Bereich darstellt.
[0017] An der Unterseite des Dichtungsbandes 10 sind Rillen 12 (Figur 2c) ausgebildet, die
in entsprechende Rillen 13 am Dichtungsstreifen 1 eingreifen, wodurch eine auf Zugbeanspruchung
hochbelastbare Verbindung zwischen senkrechtem und waagrechtem Dichtungsstreifen entsteht.
Die Dichtungsrillen 13 verlaufen an den Längsrändern 14 des senkrechten Dichtungsstreifens
1 über die gesamte Länge unterhalb der Dichtungsbänder 9.
[0018] Die stimseitig verlaufenden Dichtungslippen 7, die das Dichtungsband 10 des Dichtungsstreifens
11 bilden, sind an der Verbindungslinie 15 mit dem übrigen Dichtungsstreifen 11 durch
Anvulkanisierung verbunden.
[0019] Bei der Ausbildung der Dichtungslippen 7 ist hier von besonderer Bedeutung, daß im
Eckbereich 16 zwischen den waagrecht verlaufenden und den stirnseitig verlaufenden
Dichtungslippen 7 ein gerundeter Übergang ausgebildet ist. Dieser gerundete Übergang
gewährleistet ein sicheres Abdichten gegen Regenwasser oder dergleichen.
[0020] Figur 2b zeigt den Querschnitt des senkrecht verlaufenden Dichtungsstreifens 1, dessen
Dichtungsbänder 9 nur über schmale Stege 17, die am Längsrand ausgebildet sind, mit
dem Boden 18 des Dichtungsstreifens 1 verbunden sind. Die Stege 17 erlauben es, auf
sehr einfache Weise, eine gewünschte Aussparung 8 an jeder beliebigen Stelle des Dichtungsstreifens
1 anzubringen. Hierzu muß lediglich der schmale Steg mit einem Messer abgetrennt werden.
[0021] In den Figuren 3a bis 3c ist ein senkrecht verlaufender Dichtungsstreifen 2 und ein
waagrecht verlaufender Dichtungsstreifen 22, die beide als innere Dichtungen dienen
im Bereich eines Kreuzungspunktes dargestellt. Beide Dichtungsstreifen 2, 22 besitzen
Dichtungslippen 19, die Dichtungsbänder 20, 21 bilden. Am Dichtungsstreifen 2 ist
eine Aussparung 23 vorgesehen, in die der Dichtungsstreifen 22 mit seiner Stirnseite
24 überlappend in Pfeilrichtung b eingesetzt wird. Zu diesem Zweck ist an der Unterseite
des Dichtungsstreifens 22 ein Absatz 25 dadurch ausgebildet, daß an der Unterseite
verlaufende Auflagebänder 26 entlang der Trennlinien 27 abgeschnitten sind. Ein entsprechender
Absatz 28 ist übrigens auch bei dem äußeren Dichtungsstreifen 11 stirnseitig ausgebildet
(Figur 2c).
[0022] Bei der inneren Dichtung, die aus dem Dichtungsstreifen 2 und 22 besteht, ist der
Zwischenraum 29, der von den Dichtungsbändern 20, 21 begrenzt ist, ein gemeinsamer
Raum in welchem gegebenenfalls eindringendes Wasser in Pfeilrichtung w nach unten
abfließen kann.
[0023] Die Dichtungsbänder 20 sind entsprechend den Dichtungsbändern 9 nur über schmale
Stege 30 mit dem Boden 31 des Dichtungsbandes 2 verbunden, so daß auch hier auf einfache
Weise an beliebiger Stelle Aussparungen 23 angebracht werden können. Auch die Auflagebänder
26 sind nur über schmale Stege 32 mit dem übrigen Dichtungsstreifen 22 verbunden.
[0024] Am Dichtungsstreifen 2 können außerdem Dichtungssrillen 33 ausgebildet sein, die
mit entsprechenden Rillen im Bereich des Absatzes 25 zusammenwirken können, damit
die Dichtungsstreifen 2, 22 nach dem Zusammenbau der gesamten Konstruktion eine formschlüssige
Verbindung eingehen und somit hohen Zugkräften standhalten können.
1. Dichtung mit Dichtungsstreifen für Glasdächer und Glasfassaden oder dergleichen,
die zwischen Glas (3) und einer vorzugsweise aus Metall bestehenden außen und innen
verlaufenden Rahmenkonstruktion waagrecht und senkrecht verlaufend angeordnet sind
und entlang ihrer Längsränder angeformte Dichtungslippen (7) haben, dadurch gekennzeichnet,
daß die waagrecht verlaufenden Dichtungsstreifen (11, 22) im Stoßbereich stirnseitig
in entsprechenden Aussparungen (8, 23) der an den senkrecht verlaufenden Dichtungsstreifen
(1, 2) vorhandenen Dichtungslippen (7, 19), die im Einbauzustand am Glas (3).anliegen,
überlappend eingreifen, wobei im Bereich des stirnseitigen Dichtungsbandes (10) des
waagrecht verlaufenden Dichtungsstreifens (1) Dichtungsrillen (12) vorgesehen sind,
die in entsprechende Dichtungsrillen (13) des senkrecht verlaufenden Dichtungsstreifens
(1) im Bereich der am Kreuzungspunkt vorgesehenen Aussparung (8) eingreifen, wobei
an der den Dichtungslippen (7, 19) abgewandten Seite der Dichtungsbänder (9, 20) Dichtungsrillen
(13, 33) vorgesehen sind.
2. Dichtung mit Dichtungsstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
außen am Glas (3) anliegenden, waagerechten Dichtungsstreifen (11) zusätzliche entlang
ihrer Stirnseiten verlaufende Dichtungslippen (7) haben, die seitlich an deren Längsrändern
(17) überstehen.
3. Dichtung mit Dichtungsstreifen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
stirnseitigen Dichtungslippen (7) am waagrechten Dichtungsstreifen (11) anvulkanisiert
sind und einen gerundeten Übergang im Eckbereich (16) zwischen stirnseitigen und längsverlaufenden
Dichtungslippen (7) haben.
4. Dichtung mit Dichtungsstreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß bei den inneren Dichtungsstreifen (2, 22) ein gemeinsamer Zwischenraum
(29) besteht, der von den an den Längsrändern verlaufenden Dichtungslippen (19) nach
außen abgegrenzt ist.
5. Dichtung mit Dichtungsstreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß jeweils mehrere benachbarte Dichtungslippen (7, 19) zu Dichtungsbändern
(9, 10; 20, 21) zusammengefaßt sind, die wenigstens zum Teil nur über jeweils schmale
Stege (17, 30) mit dem Boden (18, 31) der Dichtungsstreifen (1, 2) verbunden sind.
6. Dichtung mit Dichtungsstreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß an der dem Glas (3) abgewandten Seite der waagrecht verlaufenden
Dichtungsstreifen (11, 22) im Bereich der überlappend eingreifenden Stirnseiten jeweils
ein Absatz (25, 28) ausgebildet ist.
7. Dichtung mit Dichtungsstreifen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils
am Absatz (28) Dichtungsrillen (12) ausgebildet sind, die in am Längsrand (14) des
überlappten anderen Dichtungsstreifens (1) vorhandene Dichtungsrillen (13) eingreifen.
8. Dichtung mit Dichtungsstreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß im überlappenden Bereich eine formschlüssige Verbindung zwischen
den sich überlappenden Dichtungsstreifen (1, 11; 2, 22) besteht.
1. Seal with sealing strips for glass roofs and glass facades or the like, which are
arranged in horizontally and vertically directed manner between the glass (3) and
a preferably metallic outer and inner frame structure and have sealing lips (7) shaped
along their longitudinal edges, characterized in that the horizontal sealing strips
(11, 22) frontally engage in overlapping manner in the joint region in corresponding
recesses (8, 23) of the sealing lips (7, 19) present on the vertical sealing strips
(1, 2) and which in the installed state engage on the glass (3) and in the vicinity
of the frontal sealing tape (10) of the horizontal sealing strip (1) sealing grooves
(12) are provided, which engage in corresponding sealing grooves (13) of the vertical
sealing strip (1) in the vicinity of the recess (8) provided at the intersection,
sealing grooves (13, 33) being provided on the side of the seling tapes (9, 20) remote
from the sealing lips (7, 19).
2. Seal with sealing strips according to claim 1, characterized in that the horizontal
sealing strips (11) engaging externally on glass (3) additionally are provided along
their fronts with sealing lips (7), which project laterally over the longitudinal
edges (17).
3. Seal with sealing strips according to claim 2, characterized in that the frontal
sealing lips (7) are prevulcanized on the horizontal sealing strip (11) and have a
rounded transition in the corner area (16) between the frontal and longitudinal sealing
lips (7).
4. Seal with sealing strips according to one of the preceding claims, characterized
in that with respect to the inner sealing strips (2, 22), a common gap (29) is formed,
which is externally bounded by the sealing lips (19) on the longitudinal edges.
5. Seal with sealing strips according to one of the preceding claims, characterized
in that in each case several adjacent sealing lips (7, 19) are combined to form sealing
tapes (9, 10; 20, 21), which are at least partly connected solely by narrow webs (17,
30) to the bottom (18, 31) of the sealing strips (1, 2).
6. Seal with sealing strips according to one of the preceding claims, characterized
in that a step (25, 28) is in each case formed on the side remote from the glass (3)
of the horizontal sealing strips (11, 22) in the vicinity of the overlappingly engaging
fronts.
7. Seal with sealing strips according to claim 8, characterized in that sealing grooves
(12) are formed on the step (28) and engage in sealing grooves (13) provided on the
longitudinal edge (14) of the overlapped other sealing strip (1).
8. Seal with sealing strips according to one of the preceding claims, characterized
in that a positive connection is formed between the overleapping sealing strips (1,
11; 2, 22) in the overlapping area.
1. Joint, destiné à des toits vitrés et à des façades en verre, ou similaires, ce
joint comportant des profilés d'étanchéité qui sont disposés horizontalement et verticalement
entre le verre (3) et une structure formant un cadre, de préférence en métal, qui
s'étend à l'extérieur et à l'intérieur, ces profilés étant munis de lèvres (7) d'étanchéité
formées le long de bords longitudinaux des profilés, joint caractérisé en ce que les
profilés (11, 22) d'étanchéité qui s'étendent horizontalement pénètrent, avec recouvrement
dans la zone de jonction, par leur partie frontale, dans des évidements (8, 23) correspondants
des lèvres (7, 19) d'étanchéité qui existent sur les profilés (1, 2) d'étanchéité
qui s'étendent verticalement et qui, à l'état monté sont appliquées sur le verre (3),
des rides (12) d'étanchéité étant prévues dans la zone de la bande (10) d'étanchéité
située du côté frontal du profilé (1) d'étanchéité qui s'étend horizontalement, lesdites
rides (12) d'étanchéité pénétrant dans des rides (13) d'étanchéité correspondantes
du profilé (1) d'étanchéité qui s'étend verticalement, dans la zone de l'évidement
(8) prévu au point de croisement, des rides (13, 33) d'étanchéité étant prévues sur
le côté des bandes (9, 20) d'étanchéité opposé aux lèvres (7, 19) d'étanchéité.
2. Joint comportant des profilés d'étanchéité selon la revendication 1, caractérisé
en ce que les profilés (11) horizontaux d'étanchéité appliqués à l'extérieur sur le
verre, sont dotés de lèvres (7) d'étanchéité supplémentaires, qui s'étendent le long
de leurs côtés frontaux et qui dépassent latéralement sur leurs bords (17) longitudinaux.
3. Joint comportant des profilés d'étanchéité selon la revendication 2, caractérisé
en ce que les lèvres (7) d'étanchéité situées sur le côté frontal sont vulcanisées
sur le profilé (11) d'étanchéité horizontal et présentent une transition arrondie
dans la zone (16) d'angle entre les lèvres (7) d'étanchéité du côté frontal et celles
qui s'étendent longitudinalement.
4. Joint comportant des profilés d'étanchéité selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un espace intermédiaire (29) commun existe dans les profilés
(2, 22) d'étanchéité intérieurs, cet espace étant limité vers l'extérieur par les
lèvres (19) d'étanchéité qui s'étendent sur les bords longitudinaux.
5. Joint comportant des profilés d'étanchéité selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que, dans chaque cas, plusieurs lèvres (7, 19) d'étanchéité voisines
sont rassemblées pour former des bandes (9, 10; 20, 21) d'étanchéité, qui ne sont
reliées au moins partiellement que par d'étroites parties (17, 30) de liaison à la
base (18, 31) des profilés (1, 2) d'étanchéité.
6. Joint comportant des profilés d'étanchéité selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que, sur le côté dirigé à l'opposé du verre (3) des profilés (11,
22) d'étanchéité qui s'étendent horizontalement, un décrochement (25, 28) est formé
dans chaque cas dans la zone des côtés frontaux qui pénètrent avec recouvrement.
7. Joint comportant des profilés d'étanchéité selon la revendication 6, caractérisé
en ce que, dans chaque cas, sur le décrochement (28) sont formées des rides (12) d'étanchéité,
qui pénètrent dans les rides (13) d'étanchéité existant sur le bord longitudinal (14)
de l'autre profilé (1) d'étanchéité qui se trouve recouvert.
8. Joint comportant des profilés d'étanchéité selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que, dans la zone de recouvrement, il y a une liaison de blocage
géométrique entre les profilés (1, 11; 2, 22) d'étanchéité qui se recouvrent.