| (19) |
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(11) |
EP 0 269 701 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.11.1991 Patentblatt 1991/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.06.1987 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE8700/260 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8707/672 (17.12.1987 Gazette 1987/28) |
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| (54) |
MÖBELSCHARNIER
FURNITURE HINGE
CHARNIERE POUR MEUBLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
14.06.1986 DE 8616146 U 06.09.1986 DE 3630446
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.06.1988 Patentblatt 1988/23 |
| (73) |
Patentinhaber: PAUL HETTICH GMBH & CO. |
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D-32269 Kirchlengern (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- GROSS, Jürgen
D-4904 Enger (DE)
- BENEKE, Ulrich
D-4980 Bünde (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stracke, Alexander, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Dipl.-Ing. Loesenbeck
Dipl.-Ing. Stracke
Jöllenbecker Strasse 164
Postfach 10 18 82 33518 Bielefeld 33518 Bielefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 043 903 DE-A- 3 020 158 DE-A- 3 446 544
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WO-A-86/02402 DE-A- 3 119 571 US-A- 3 969 787
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Möbelschamier mit einem in einer Aussparung
einer Tür o.dgl. einlaßbaren Gehäuse und einem Schamierarm, welcher über mindestens
eine Gelenklasche gelenkig mit dem Gehäuse verbunden und der mittels einer Befestigungsschraube
an einer Schnellmontageplatte befestigt ist, wobei die Schnellmontageplatte ihrerseits
lösbar an einem möbelseitig festiegbaren Tragteil (14) befestigt und mit einer federbelasteten
Klinke versehen ist, welche mit einer Haltenase einem Vorsprung des Tragteils untergreift
und daß der Schamierarm mittels einer Abdeckkappe abgedeckt ist Aus der den Oberbegriff
bildenden WO-A-86/02402 ist ein in Rede stehendes, als Schnellmontagescharnier ausgebildetes
Scharnier bekannt. Die im Sinne einer Klinke zu sehenden Halteklammem der Schnellmontageplatte
sind von außen frei zugänglich. Naturgemäß passiert es immer wieder, daß beispielsweise
beim putzen eines Schrankfaches die Klinke versehentlich betätigt wird. Darüber hinaus
passiert es häufiger, daß in einem Schrankfach untergebrachte Gegenstände gegen die
Klinke drücken und die Verbindung lösen. Der Scharnierarm des vorbekannten Scharniers
ist durch eine Abdeckkappe geschützt, die jedoch mit der Klinke in technisch-funktionener
Hinsicht in keiner Wirkverbindung zur Klinke steht. Auch bei einem aus der DE-OS 30
20 158 bekannten Scharnier hat die Abdeckkappe außer der abdeckenden oder schützenden
Funktion keine weiteren Aufgaben. Damit die Einstellschrauben betätigt werden können,
ist ist die Abdeckkappe mit einem Zapfen versehen, der in eine Bohrung des Schamierarmes
eingreift und eine Schwenkachse bildet, dadurch wird lediglich erreicht, daß beim
Verdrehen der Einstellschrauben die Abdeckkappe verlegt wird.
[0002] Der vorliegenden Erfindung liegt demzufolge die Aufgabe zugrunde, ein Möbelschamier
der gattungsgemäßen Art auf einfachste Art und Weise so zu gestalten, daß die Sicherheit
eines derartigen Möbelscharniers gegen versehentliche Trennung der Schnellmontageplatte
von dem am Möbelteil festgelegten Tragteil erhöht wird. Außerdem soll die beabsichtigte
Trennung der Schnellmontageplatte vom Tragteil vereinfacht werden.
[0003] Die gestellte Aufgabe wird durch den Kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die Blockiereinrichtung steht nunmehr die Abdeckkappe mit der Klinke in einer
solchen Wirkverbindung, daß die Betätigung der Klinke verhindert wird, wenn die Abdeckkappe
auf dem Schamierarm aufliegt. Dadurch ist auf einfachste Art und Weise ohne zusätzliche
Bauteile ein ungewolltes Trennen von Schnellmontageplatte und Tragteil wirksam verhindert
Dadurch wird praktisch ohne Mehraufwand die Sicherheit erhöht, wenn man von einem
höheren Materialbedarf absieht. Wird außerdem die Abdeckkappe drehbar an der Klinke
gelagert, wird sie gleichzeitig ein Betätigungsglied für die Klinke, so daß diese
besonders einfach zu betätigen ist. Zum Lösen der Schnellmontageplatte von dem Tragteil
muß dann lediglich eine Zugkraft auf die Abdeckkappe aufgebracht werden. Außerdem
kann weder das Aufstecken der Abdeckkappe vergessen werden noch kann sie verlorengehen.
Da insbesondere bei vom Käufer selbst montierten Möbeln die Scharnierteile bereits
an den Möbelteilen festgelegt sind, entfällt die ansonsten lose mitzuliefernde Abdeckkappe.
Außerdem ist die Abdeckkappe im Zuge der Fertigung des Scharniers anbringbar, so daß
dem Käufer ein komplett montiertes Scharnier geliefert wird. Günstige Kräfte für die
Betätigung der Klinke ergeben sich, wenn die Abdeckkappe an der Klinke in dem der
Haltenase gegenüberliegenden Bereich drehbar festgelegt ist, und daß die Drehachse
der Abdeckkappe parallel und im Abstand zur Schwenkachse der Klinke liegt
[0004] Weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung sind Gegenstand von weiteren Unteransprüchen
und ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele.
[0005] Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Möbelschamiers,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Schamierarm des Möbelschamiers gemäß Fig. 1,
Fig. 3 einen teilweise dargestellten Längsschnitt durch den hinteren Bereich eines
Scharnierarmes eines Möbelschamiers nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 4 eine Ansicht einer Abdeckkappe in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 3,
Fig. 5 eine Ansicht einer Abdeckkappe in Richtung des Pfeiles V in Fig. 2,
Fig. 6 eine der Fig. 7 entsprechende Ansicht einer Abdeckkappe nach einem weiteren
Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 7 eine weitere Ausführungsform mit drehbar angeordneter Abdeckkappe, teilweise
geschnitten,
Fig. 8 eine der Fig. 7 entsprechende Darstellung, jedoch mit im Winkel zum Scharnierarm
stehender Abdeckkappe und
Fig. 9 eine der Fig. 8 entsprechende Darstellung, jedoch mit einem der Klinke zugeordneten
Widerlager.
[0006] Das in Fig. 1 dargestellte und insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 versehene Möbelschamier
besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse 11, einem Schamierarm 12, einer Gelenklasche
13, einem Tragteile 14 sowie einer Schnellmontageplatte 15 mit einer Klinke 16a und
einer Abdeckkappe 17.
[0007] Wie die Fig. 2 besonders zeigtr ist der Schamierarm 12 über eine Befestigungsschraube
18 mit der Schnellmontageplatte 16 verbunden.
[0008] Über eine Verstellschraube 19 kann der Scharnierarm 12 bezüglich seiner Höhenlage
gegenüber der Schnellmontageplatte 16 verstellt werden.
[0009] Die Befestigungsschraube 18 durchtritt den Schamierarm 12 im Bereich eines Langloches
20 oder eines Schlitzes, so daß auch eine Längsverstellung zwischen Schamierarm 12
und Schnellmontageplatte 16 möglich ist.
[0010] Fig. 2zeigtweiterhin, daß die Klinke 16a durch eine Feder 21 belastet und mit einer
Haltenase 22 versehen ist, welche einen Vorsprung 22a des Tragteiles 14 untergreift.
[0011] Weiterhin ist die Schnellmontageplatte 16 mit einer Achse 23 versehen, welche in
eine Aussparung 24 des Tragteils 14 eingreift. Diese Aussparung 24 befindet sich auf
der dem Vorsprung 22a gegenüberliegenden Stirnseite des Tragteiles 14, so daß die
Schnellmontageplatte 16 über die Achse 23 und die Klinke 16a mit ihrer Haltenase 22
im montierten Zustand sicher am Tragteil 14 festgelegt ist.
[0012] Wie die Fig. 2 weiterhin deutlich zeigt, ist der Schamierarm 12 durch die Abdeckkappe
17 derartig abgedeckt, daß sowohl die Verstellschraube 19 wie auch die Befestigungsschraube
18 überdeckt sind und außerdem ist die Abdeckkappe 17 mit einem Zapfen 25 versehen,
welcher in einer Ausnehmung 26 der Klinke 16a hineinragt. Dieser Zapfen 25 verhindert
in der in Fig. 2 gezeigten Stellung eine Betätigung der Klinke 16a im Sinne des Lösens
dieser Klinke vom Tragteil 14, so daß dieser Zapfen 25 ganz allgemein auch als Blockiereinrichtung
angesprochen werden könnte.
[0013] Durch diese Konstruktion - wie schon erwähnt - wird eine unbeabsichtigte Trennung
des Scharniearms 12 nebst Schnellmontageplatte 16 vom Tragteil 14 verhindert. Erst
nach Abnehmen der Abdeckkappe 17 ist der Schwenkweg der Klinke 16a wieder frei, so
daß nunmehr eine bewußte Demontage von Scharnierarm 12 nebst Schnellmontageplatte
16 gegenüber dem Tragteil 14 durchführbar ist.
[0014] Die Abdeckkappe 17 ist beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 mit einem Spreizzapfen
27 versehen, der kraftschlüssig in ein Langloch 28 des Schamierarms 12 eingreift.
[0015] Der Zapfen 25 der Abdeckkappe 17, der in die Ausnehmung 26 der Klinke 16 eingreift,
kann so dimensioniert sein, daß er unter Erzielung eines leichten preßsitzes in die
erwähnte Ausnehmung 26 eingreift. Ebenso kann der Zapfen 25 als Spreizzapfen ausgebildet
sein, so daß eine sichere Festlegung des Zapfens 25 in der Ausnehmung,26 erzielt wird.
[0016] Wie Fig. 2 in Verbindung mit Fig. 5 deutlich macht, ist das der Klinke 16a abgewandte
Ende der Abdeckkappe 17 mit einem geschlossenen Randsteg 34 ausgestattet, der unmittelbar
auf dem Scharnierarm 12 aufliegt Beim Ausführungsbeispiel einer Abdeckkappe gemäß
Fig. 6 ist diese in dem gleichen Bereich mit einem Schlitz 29 versehen, was dann erforderlich
werden kann, wenn der Scharnierarm 12 gekröpft ist und der Abstand zwischen der Verstellschraube
19 und dem in Fig. 2 durch strichpunktierte Linien angedeuteten, gekröpften Bereich
30 des Schamierarms 12 relativ klein ist. Bei einer möglichen Längsverstellung des
Scharnierarms 12 gegenüber der Schnellmontageplatte 16 kann sich eine Zwischenstellung
ergeben, in der dann die Abdeckkappe 17 die Verstellschraube 19 nicht mehr vollständig
überdeckt, woraus die Notwendigkeit des in diesem Bereich angeordneten Schlitzes 29
der Abdeckkappe 17 resultiert.
[0017] In Fig. 3 ist gezeigt, daß die Abdeckkappe 17 bei entsprechender Gestaltung eines
Schamierarms 12 einseitig auch mit einer Zunge 31 versehen sein kann, welche dann
zum Zwecke ihrer Festlegung am Scharnierarm 12 in einen Schlitz 32 des Schamierarms
12 eingeschoben wird. In Fig. 6 ist die die aus Fig. 3 ersichtliche Abdeckkappe 17
noch einmal in der durch den Pfeil 6 gekennzeichneten Richtung dargestellt.
[0018] Bei den in den Fig. 7 bis 9 dargestellten Ausführungsbeispielen ist die Abdeckkappe
17 drehbar an der Klinke 16a gelagert. In den vorliegenden Ausführungsbeispielen ist
dazu die Klinke 16a an der äußeren, der Befestigungsschraube 18 abgewandt liegenden
Seite gabelförmig ausgebildet. In zwei fluchtend zueinander liegende Bohrungen der
dadurch gebildeten Seitenstege ist ein Stift 35 eingesetzt, auf den die Abdeckkappe
17 drehbar gelagert ist. Dazu ist der Zapfen 25 mit einer entsprechenden Bohrung versehen.
Bei der Darstellung nach der Fig. 7 liegt die Abdeckkappe 17 parallel zum Schamierarm
12, und die Klinke 16a befindet sich in der Blockierstellung. Bei der Darstellung
nach der Fig. 8 ist die Abdeckkappe 17 in eine Winkelstellung zum Schamierarm 12 gebracht.
Außerdem ist auf die Abdeckkappe 17 eine'in Pfeilrichtung A wirkende Kraft aufgebracht,
wodurch die Haltenase 22 der Klinke 16a außer Eingriff mit dem Vorsprung 22a gebracht
wurde. Wie aus der Fig. 8 erkennbar, kann dann die Schnellmontageplatte 16 vom Tragteil
14 abgenommen werden. Demnach hat die Abdeckkappe nicht nur eine Sicherheitsfunktion,
sondern ist auch gleichzeitig eine Handhabe für die Klinke 16a. Die Ausführung nach
der Fig. 9 unterscheidet sich von der Ausführung nach den Fig. 7 und 8 durch zwei
parallel und im Abstand zueinander angeordnete Nocken 36, die an der äußeren, dem
Stift 35 zugeordneten Seite an der Schnellmontageplatte 16 angesetzt sind, und ein
ortsfestes Widerlager für das zugeordnete Stirnende der Abdeckkappe 17 beim Überführen
in die Winkelstellung bilden. Wie die Fig. 9 deutlich zeigt, wird durch die Nocken
36 die Klinke 16a beim Überführen der Abdeckkappe 17 in die Winkelstellung gleichzeitig
entriegelt Es braucht deshalb keine zusätzliche Kraft zum Entriegeln aufgebracht werden.
[0019] Es sei noch erwähnt, daß sich die Art der Anbringung der Abdeckkappe 17 an der Klinke
16a lach der jeweiligen Ausführung der Abdeckkappe 17 richtet. Ferner ist es denkbar,
auf den durchgehenden Stift 35 zu verzichten und beispielsweise bei einer entsprechenden
Auslegung des Zapfens 25 diesen in vorstehende Ansätze einzurasten. Zweckmäßigerweise
sollte jedoch die Abdeckkappe 17 formschlüssig an der Klinke 16a angebracht werden,
damit beim Betätigen ein ungewolltes Abziehen vermieden wird. Im Gegensatz zu den
Darstellungen nach den Fig. 7 bis 9 ist es auch denkbar, den Zapfen 25 der Abdeckkappe
17 gabelförmig auszubilden, und die Klinke 16a mit einem vorstehenden Zapfen zu versehen.
Im Gegensatz zu den Ausführungen nach den Fig. 2 bis 6 ist bei der Ausführung nach
den Fig. 7 bis 9 die Klinke 16a so gestaltet, daß die der Haltenase 22 abgewandt liegende
Fläche gegenüber den zugeordneten Kanten des Tragteils 16 zurückspringt.
[0020] Die Abdeckkappe 17 ist in vorteilhafter Weise einstückig ausgebrdet und könnte zweckmäßigerweise
im Kunststoffspritzgußverfahren oder im Zinkdruckgußverfahren hergestellt werden.
1. Möbelscharnier mit einem in einer Aussparung einer Tür o.dgl. einlaßbaren Gehäuse
(11) und einem Schamierann (12), welcher über mindestens eine Gelenklasche (13) gelenkig
mit dem Gehäuse (11) verbunden und der mittels einer Befestigungsschraube (18) an
einer Schnellmontageplatte (16) befestigt ist, wobei die Schnellmontageplatte (16)
ihrerseits lösbar an einem möbelseitig festlegbaren Tragteil (14) befestigt und mit
einer federbelasteten Klinke (16a) versehen ist, welche mit einer Haltenase (22) einen
Vorsprung (22a) des Tragteils (14) untergreift, und daß der Schamierarm (12) mittels
einer ihn und mindestens die Befestigungsschraube (18) überdeckenden, mit dem Schamierarm
verbundenen Abdeckkappe (17) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckappe
(17) mit einer, im Schwenkbereich der Klinke (16a) liegenden und aufdiese unmittelbar
einwirkenden, die Betätigung des Klinke (16a) verhindernden Blockiereinrichtung versehen
ist.
2. Möbelschamier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blockiereinrichtung
der Abdeckkappe (17) aus einem Zapfen (25) besteht, der in eine Ausnehmung (26) der
Klinke (16) hineinragt
3. Möbelschamier nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (25) als
Spreizzapfen ausgebildet und unter Erzielung eines leichten Preßsitzes in die Ausnehmung
(26) eindrückbar ist.
4. Möbelschamier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckkappe (17)
an der Klinke (16a) im der Haltenase (22) gegenüberliegenden Bereich drehbar festgelegt
ist, und daß die Drehachse der Abdeckkappe (17) parallel und im Abstand zur Schwenkachse
der Klinke (16) liegt, wobei die Blockiereinrichtung in einer Winkelstellung der Abdeckklappe
(17) zum Schamierarm (12) die Klinke (16a) freigibt.
5. Möbelscharnier nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Klinke (16a) an
der der Haltenase (22) gegenüberliegenden Seite ein ortsfestes Widerlager zugeordnet
ist, gegen das sich die zugewandt liegende Stirnfläche der Abdeckkappe (17) beim Überführen
in die Winkelstellung zum Schamierarm (12) abstützt.
6. Möbelschamier nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das ortsfeste Widerlager
aus zwei parallel und im Abstand zueinander verlaufenden, an der Schnellmontageplatte
(16) angeordneten Nocken (36) gebildet ist.
7. Möbelschamiernach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 4 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Klinke (16a) im Bereich der Lagerung der Abdeckkappe (17)
gabelförmig ausgebildet ist, daß in die gebildeten Seitenstege ein Stift (35) eingesetzt
ist, auf dem die Abdeckkappe (17) drehbar angeordnet ist
8. Möbelscharnier nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckkappe (17)
mittels einer formschlüssigen Verbindung oder einer Rastverbindung an der Klinke (16a)
drehbar angeordnet ist.
9. Möbelschamier nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckkappe (17) mit einem Spreizzapfen (27) versehen ist, der in ein Langloch
(28) des Schamierarmes (12) eingedrückt ist.
1. A furniture hinge comprising a housing (11) which can be let in a recess in a door
or the like, and a hinge arm (12) which is pivotably connected to the housing (11)
by way of at least one hinge bar (13) and which is fixed by means of a fixing screw
(18) to a quick-action mounting plate (16), wherein the quick-action mounting plate
(16) is in turn releasably fixed to a support member (14) which can be secured in
position on the item of furniture, and is provided with a spring-loaded latch (16a)
which engages by means of a holding nose (22) under a projection (22a) on the support
menber (14), and the hinge arm (12) is provided with a cover cap (17) which covers
over the hinge arm and at least the fixing screw (18) and is connected to the hinge
arm, characterised in that the cover cap (17) is provided with a locking means which
is disposed in the region of pivotal movement of the latch (16a) and which acts directly
thereon to prevent actuation of the latch (16a).
2. A furniture hinge according to claim 1 characterised in that the locking means
of the cover cap (17) comprises a peg (25) which projects into a recess (26) in the
latch (16a).
3. A furniture hinge according to claim 2 characterised in that- the peg (25) is in
the form of a spreadable peg and can be pressed into the recess (26), to provide a
light press fit.
4. A furniture hinge according to claim 1 characterised in that the cover cap (17)
is rotatably secured to the latch (16a) in the region in opposite relationship to
the holding nose (22) and that the axis of rotation of the cover cap (17) is parallel
to and at a spacing from the axis of pivotal movement of the latch (16a), wherein
the locking means releases the latch (16a) in an angular position of the cover cap
(17) relative to the hinge arm (12).
5. A furniture hinge according to claim 4 characterised in that associated with the
latch (16a) at the side opposite to the holding nose (22) is a stationary support
means against which the end face which is theretowards of the cover cap (17) bears
when it is moved into the angular position relative to the hinge arm (12).
6. A furniture hinge according to claim 5 characterised in that the stationary support
means is formed from two projections (36) which extend parallel to and at a spacing
from each other and which are disposed on the quick-action mounting plate (16).
7. A furniture hinge according to one or more of preceding claims 4 to 6 characterised
in that the latch (16a) is of a forked configuration in the region of the mounting
of the cover cap (17) and that fitted into the side limb portions formed thereby is
a pin (35) on which the cover cap (17) is rotatably arranged.
8. A furniture hinge according to claim 4 characterised in that the cover cap (17)
is arranged rotatably on the latch (16a) by means of a positive connection or a detent
connection.
9. A furniture hinge according to one or more of the preceding claims characterised
in that the cover cap (17) is provided with a spreadable peg (27) which is pressed
into a slot (28) in the hinge arm (12).
1. Charnière pour meuble, avec un boîtier (11), susceptible d'être introduit dans
un évidement de porte ou similaire et un bras de charnière (12), qui est relié de
façon articulée au boîtier (11), par l'intermédiaire d'au moins une attache articulée
(13), et qui est fixé à une plaque de montage rapide (16) au moyen d'une vis de fixation
(18), la plaque de montage rapide (16) étant de son côté fixée de façon amovible à
une partie de support ( 14 ), susceptible d'être fixée côté meuble, et pourvue d'un
cliquet (16a) sollicité élastiquement, qui saisit, à l'aide d'un ergot de maintien
(22), une saillie (22a) de la partie de support (14), et le bras de charnière (12)
étant pourvu d'un capuchon de recouvrement (17), le recouvrant et recouvrant au moins
la vis de fixation (18), relié au bras de charnière, caractérisée en ce que le capuchon
de recouvrement (17) est pourvu d'un dispositif de blocage, situé dans la zone de
pivotement du cliquet (16a) et agissant directement sur celui-ci, empêchant l'actionnement
du cliquet (16a).
2. Charnière pour meuble selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif
de blocage du capuchon de recouvrement (17) se compose d'un tourillon (25) gui pénètre
dans un évidement (26) du cliquet (16a).
3. Charnière pour meuble selon la revendication 2, caractérisée en ce que le tourillon
(25) est réalisé sous forme de tourillon expansible et est susceptible d'être introduit
par pression dans l'évidement (26), en obtenant un ajustage légèrement serré.
4. Charnière pour meuble selon la revendication 1, caractérisée en ce que le capuchon
de recouvrement (17) est fixé à rotation sur le cliquet (16a), dans la zone opposée
à l'ergot de maintien (22), et l'axe de rotation du capuchon de recouvrement (17)
est parallèle à et espacé de l'axe de pivotement du cliquet (16), le dispositif de
blocage libérant le cliquet (16a) dans une position angulaire déterminée du capuchon
de recouvrement (17) par rapport au bras de charnière (12).
5. Charnière pour meuble selon la revendication 4, caractérisée en ce que, du côté
opposé à l'ergot de maintien (22), est associée au cliquet (16a) une butée fixe, contre
laquelle prend appui la surface frontale, tournée vers elle, du capuchon de recouvrement
(17), lors du passage de la position angulaire déterminée par rapport au bras de charnière
(12).
6. Charnière pour meuble selon la revendication 5, caractérisée en ce que la butée
fixe est formée par deux protubérances (36) parallèles et espacées l'une de l'autre,
disposées sur la plaque de montage rapide (16).
7. Charnière pour meuble selon une ou plusieurs des revendications précédentes 4 à
6, caractérisée en ce que, dans la zone de support du capuchon de recouvrement (17),
le cliquet (16a) est fourchu, une tige (25), sur laquelle le capuchon de recouvrement
(17) est disposé tournant, étant insérée dans la nervure latérale formée.
8. Charnière pour meuble selon la revendication 1, caractérisée en ce que le capuchon
de recouvrement (17) est disposé tournant sur le cliquet (16a), à l'aide d'une liaison
par ajustement de forme ou d'une liaison par encliquetage.
9. Charnière pour meuble selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
en ce que le capuchon de recouvrement (17) est pourvu d'un tourillon expansible (27),
qui est inséré par pression dans un trou allongé (28) du bras de charnière (12).