[0001] Die Erfindung betrifft eine Ausstellungsvitrine mit einem Grundkörper und einer diesen
überspannenden Kuppel.
[0002] Ausstellungsvitrinen werden vielerorts eingesetzt und dienen im wesentlichen zur
Aufnahme von Produkten, die einem Publikum dargeboten werden sollen. Die Ausstellungsvitrinen
erfüllen dabei zum einem die Funktion, daß die Produkte ohne große Mühe betrachtet
werden können, zum anderen wird aber auch die Funktion erfüllt, daß die Produkte
vor einem unbefugten Zugriff gesichert sind.
[0003] Verbreitet werden Ausstellungsvitrinen verwendet, die in einem wesentlichen Bereich
ihrer Ausbildung aus einem transparenten Material gefertigt sind. Mindestens ein
Teil dieses transparenten Materials ist dabei als Schiebe- oder Klapptür ausgebildet.
Es sind darüber hinaus Vitrinen be kanntgeworden, bei denen eine Kuppel manuell von
einem die Kuppel tragenden Grundkörper abnehmbar ausgebildet ist. Derartige Vitrinen
weisen den Nachteil auf, daß die ausgestellten Produkte nicht gleichzeitig von allen
Seiten der Ausstellungsvitrinen aus zugänglich sind. Des weiteren erweisen sich die
Türen von üblichen Vitrinen beim Entnehmen von Produkten aus der Vitrine insbesondere
dann als hinderlich, wenn sich mehrere Betrachter im Bereich der Vitrine befinden.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Ausstellungsvitrine der einleitend
genannten Art derart zu verbessern, daß eine Behinderung von die Ausstellungsvitrine
umgebenden Personen ausgeschlossen ist und die Ausstellungsvitrine zur Präsentation
von Produkten stark unterschiedlicher Beschaffenheit und Gestaltung verwendet werden
kann.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kuppel gegenüber dem Grundkörper
anhebbar und innerhalb eines Hubbereiches in mindestens einer Position fixierbar ausgebildet
ist.
[0006] Die lotrechte Verstellung der Kuppel gegenüber dem Grundkörper ermöglicht eine Entnahme
von Produkten aus der Ausstellungsvitrine ohne die Ausstellungsvitrine umgebende
Personen zu behindern. Es ist auf einfache Weise möglich, eine große Anzahl von Öffnungs-
und Schließvorgängen durchzuführen, ohne daß dabei Personen, die in der Ausstellungsvitrine
enthaltene Gegenstände betrachten, diese Vorgänge im Bereich der Vitrine als Belästigung
empfinden. Es kann somit in einfacher Weise dafür gesorgt werden, daß die in der Ausstellungsvitrine
enthaltenen Produkte jeweils nur kurzfristig frei zugänglich sind und unmittelbar
nach der Entnahme eines bestimmten Produktes durch einen dazu Befugten aus der Ausstellungsvitrine
diese wieder geschlossen werden kann. Dies ist insbesondere dann von erheblicher Bedeutung,
wenn in der Ausstellungsvitrine hochwertige Produkte, beispielsweise Schmuck oder
Fotoausrüstungen präsentiert werden.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist im Bereich des Grundkörpers
ein die Kuppel anhebender Motor angeordnet. Die Verwendung eines Antriebsmotors weist
gegenüber einer manuellen Verstellung der Kuppel den Vorteil auf, daß sämtliche Bedienungsabläufe
durch Betätigung entsprechender Bedienschalter ausgelöst werden können und ein die
in der Ausstellungsvitrine enthaltenen Produkte verkaufender Bediener nicht durch
die Durchführung komplizierter Tätigkeiten vom Beratungsgespräch mit dem interessierten
Kunden abgehalten wird.
[0008] Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist im Bereich des
Grundkörpers ein Kühlaggregat vorgesehen, das es erlaubt, in der Ausstellungsvitrine
auch temperaturempfindliche Produkte, beispielsweise hochwertige Lebensmittel, zu
präsentieren. Ergänzend zur Kühlung kann ein Umluftsystem installiert werden, das
im Bereich des Kühlaggregates erzeugte Kaltluft gleichmäßig im Innenraum der Kuppel
verteilt.
[0009] Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist im Innenraum der
Kuppel eine Beleuchtung vorgesehen, von der in der Ausstellungsvitrine enthaltene
Produkte angestrahlt werden. Diese Beleuchtung ermöglicht die Aufstellung der Vitrine
auch an schlecht ausgeleuchteten Plätzen. Es ist gleichfalls möglich, die Vitrine
beispielsweise auf Messen oder auf Ausstellungen im Freien zu betreiben und durch
die eingebaute Beleuchtung trotzdem eine optimale Präsentation der Ausstellungsgegenstände
zu erreichen.
[0010] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Kuppel
im Bereich ihres dem Grundkörper zugewandten Randes eine Wölbung auf, die im Bereich
des der Kuppel zugewandten Randes des Grundkörpers aufliegt. Dieser gewölbte Rand
führt zum einen zu einer Abdichtung der Kuppel gegenüber dem Grundkörper, zum anderen
wird die Kuppel durch die Ausbildung des Randes zentriert, so daß sich dem Betrachter
der Ausstellungsvitrine stets eine elegante und formschöne Ausbildung der Kombination
von Kuppel und Grundkörper bietet.
[0011] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind im Bereich einer
Hohlsäule, in der eine die Kuppel gegenüber dem Grundkörper verstellende Hubstange
geführt ist, Niedervoltschienen angeordnet, die eine Installation von Zwischenplattformen
im Bereich der Kuppel ermöglichen und zur Halterung sowie zur Energieversorgung von
die Kuppel erleuchtenden Strahlern vorgesehen sind. Der Innenraum dieser Kuppel kann
durch die Zwischenplattformen in einfacher Weise in horizontaler Richtung in Zwischenbereiche
unterteilt werden, die es ermöglichen, eine größere Anzahl von Produkten in der Ausstellungsvitrine
zu präsentieren. Darüber hinaus ermöglichen diese Zwischenplattformen aber auch
eine Strukturierung der in der Ausstellungsvitrine enthaltenen Produkte, so daß beispielsweise
jeweils Produkte einer bestimmten Gattung auf jeweils einer der Zwischenplattformen
ausgestellt werden. Im Bereich der Zwischenplattformen können Kaltlichtquellen angeordnet
sein.
[0012] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden ausführlichen
Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung beispielsweise veranschaulicht sind.
[0013] In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine Seitenansicht einer Ausstellungsvitrine mit auf dem Grundkörper aufliegender
Kuppel,
Fig. 2: eine Seitenansicht einer Ausstellungsvitrine mit gegenüber dem Grundkörper
angehobener Kuppel,
Fig. 3: einen Längsschnitt durch eine Ausstellungsvitrine, in deren Grundkörper ein
Kühlaggregat, ein Lüfter sowie die Kuppel bezüglich einer lotrecht ausgerichteten
Drehachse rotatorisch antreibende Motoren angeordnet sind,
Fig. 4: eine teilweise Darstellung der Kuppel im Bereich ihrer Verbindung zur Hubstange,
Fig. 5: eine teilweise Darstellung eines Längsschnittes im Bereich des Überganges
der Hubstange zu dem sie positionierenden Motor,
Fig. 6: eine teilweise Darstellung eines Längsschnittes im Bereich des Randes einer
auf dem Grundkörper aufliegenden Kuppel,
Fig. 7: eine prinzipielle Darstellung eines Längsschnittes durch die Aufstellungsfläche
einer Ausstellungsvitrine mit Lüftung und Filtervorrichtung,
Fig. 8: eine Skizze eines auf dem Rand des Grundkörpers aufliegenden Kuppelrandes
mit im Bereich der Auflagefläche angeordneter Dichtung,
Fig. 9: einen Längsschnitt durch eine Zwischenplattform mit im Bereich der in lotrechter
Richtung nach unten ausgerichteten Begrenzung angeordneter Beleuchtung,
Fig. 10: einen Querschnitt in horizontaler Richtung durch eine in einer Hohlsäule
geführte Hubstange im Bereich einer Klemmschiene,
Fig. 11: eine teilweise Darstellung eines Längsschnittes einer auf dem Grundkörper
aufliegenden Kuppel, mit einem im Bereich deren aufeinander aufliegenden Begrenzungsflächen
angeordneten Schloß,
Fig. 12: eine teilweise Darstellung eines Längsschnittes durch eine Ausstellungsvitrine
mit nach innen gewölbtem Rand der Kuppel,
Fig. 13: eine teilweise Darstellung eines Längsschnittes durch eine Ausstellungsvitrine
mit einer mindestens bereichsweise doppelwandig ausgebildeten Kuppel,
Fig. 14: eine teilweise Darstellung eines Längsschnittes einer Ausstellungsvitrine,
deren Kuppel auf einer nach außen ausgerichteten Begrenzungsfläche des Grundkörpers
aufliegt,
Fig. 15: eine teilweise Darstellung eines Längsschnittes durch eine Ausstellungsvitrine
mit einer Kuppel, deren dem Grundkörper zugewandter Wandbereich den Grundkörper im
Bereich seines der Kuppel zugewandten Endes teilweise umschließt,
Fig. 16: eine teilweise Darstellung eines Längsschnittes durch eine Ausstellungsvitrine,
die sich im wesentlichen parallel zur Hohlsäule erstreckende Niedervoltschienen aufweist,
Fig. 17: einen Querschnitt gemäß Schnittlinie XVII-XVII in Figur 16,
Fig. 18: eine teilweise Darstellung eines Längsschnittes der Lagerung der Niedervoltschienen
im Bereich ihrer in lotrechter Richtung unteren Enden bei einer Ausstellungsvitrine
mit manuell abhebbar ausgebildeter Kuppel,
Fig. 19: eine Prinzipskizze einer über eine Federkupplung mit der Spindel verbundenen
Hubstange,
Fig. 20: eine Prinzipskizze einer durch eine andere Federkupplung mit der Spindel
verbundenen Hubstange,
Fig 21: einen Längsschnitt durch eine Ausstellungsvitrine, die im Bereich ihres Fußteils
Schubladen und im Bereich ihres Kuppelinnenraumes eine Wanne aufweist,
Fig. 22: eine teilweise Darstellung eines Längsschnittes durch eine Ausstellungsvitrine,
die einen unterhalb des Zwischenbleches angeordneten Bodenraum aufweist, in dem Isoliermaterial
vorgesehen sind,
Fig. 23: eine teilweise Darstellung einer Ausstellungsvitrine im Bereich des Antriebsmotors
mit zwischen dem Antriebsmotor und der Hubstange angeordneten Endlagenschalter,
Fig. 24: eine teilweise Darstellung eines Längsschnittes durch eine Ausstellungsvitrine
mit zwei diametral angeordneten Handgriffen, in deren Bereich Schlösser angeordnet
sind,
Fig. 25: eine teilweise Darstellung eines Längsschnittes durch Ausstellungsvitrine
im Bereich eines die Kuppel übergreifenden Arretierungsbügels,
Fig. 26: eine teilweise Darstellung eines Längsschnittes durch eine teleskopierbare
Federkupplung,
Fig. 27: eine teilweise Darstellung eines Längsschnittes durch eine Ausstellungsvitrine
mit als tragendes Teil ausgebildeter und mit Kühlschlangen versehener Wanne,
Fig. 28: eine Draufsicht auf einen mit Bügeln im Bereich der Niedervoltschienen fixierten
Strahler
und
Fig. 29: eine teilweise Darstellung eines Längsschnittes durch eine Ausstellungsvitrine
im Bereich einer lösbar mit der Aufstellungsfläche verbundenen Hohlsäule.
[0014] Eine Ausstellungsvitrine besteht im wesentlichen aus einem Grundkörper (1) und einer
in lotrechter Richtung oberhalb des Grundkörpers (1) angeordneten Kuppel (2). Der
Grundkörper (1) besteht im wesentlichen aus einem Unterteil (3), das mit Seitenwandungen
(4), die bezüglich einer Längsachse (5) im wesentlichen zylindrisch ausgebildet sind,
einen Innenraum (6) umschließt. Der Innenraum (6) ist in lotrechter Richtung unten
von einem Boden (7) und in lotrechter Richtung oben von einer Aufstellungsfläche (8)
begrenzt. In lotrechter Richtung unterhalb des Bodens (7) ist ein Fußteil (9) angeordnet,
das im wesentlichen als zylindrische Fußwandung (10) ausgebildet ist, die symmetrisch
zur Längsachse (5) ausgerichtet ist. Das Fußteil (9) weist einen geringeren Außendurchmesser
als das Unterteil (3) auf, es ist aber auch möglich, das Fußteil (9) und das Unterteil
(3) mit annähernd gleichen Durchmessern auszubilden.
[0015] Die Aufstellungsfläche (8) ist im wesentlichen kreisförmig ausgebildet und rotationssymmetrisch
bezüglich der Längsachse (5) angeordnet. Es ist aber auch möglich, die Aufstellungsfläche
(8) und das Unterteil (3) andersartig zu gestalten und beispielsweise eine ovale
oder eine kantige Ausbildung vorzusehen. Die Aufstellungsfläche (8) weist im Be
reich ihrer bezüglich der Längsachse (5) äußeren Begrenzung einen Rand (11) auf, der
aus einem in lotrechter Richtung oberhalb der Aufstellungsfläche angeordneten Oberrand
(12) und einem bezüglich der Aufstellungsfläche (8) in lotrechter Richtung unten
angeordneten Unterrand (13) ausgebildet ist. In lotrechter Richtung oberhalb der Aufstellungsfläche
(8) ist eine Hohlsäule (14) angeordnet, die sich mit ihrer Längsachse im wesentlichen
in Richtung der Längsachse (5) erstreckt und deren Längsachse im Bereich der Längsachse
(5) angeordnet ist. Die Hohlsäule (14) weist einen Säuleninnenraum (15) auf, in dem
eine Hubstange (16) geführt ist, die sich im wesentlichen in lotrechter Richtung erstreckt.
Im Bereich ihres in lotrechter Richtung oberen Endes (17) ist die Hubstange (16) mit
einer Auflageplatte (18) verbunden, die sich im wesentlichen in horizontaler Richtung
erstreckt. In lotrechter Richtung oberhalb der Auflageplatte (18) ist eine Andruckplatte
(19) vorgesehen, die sich im wesentlichen parallel zur Auflageplatte (18) erstreckt.
Zwischen der Auflageplatte (18) und der Andruckplatte (19) ist die Kuppel (2) gehaltert.
[0016] Zwischen der Auflageplatte (18) und der Kuppel (2) erstreckt sich ein Zwischenraum
(97), in dessen Bereich ein Füllstoff (98) angeordnet ist. Der Füllstoff (98) ist
als sich an die Oberflächenkontur der Kuppel (2) anschmiegender aushärtender Mehrkomponentenstoff
ausgebildet. Die Kuppel (2) liegt im gesamten Bereich ihrer der Auflageplatte (18)
zugewandt angeordneten Ausdehnung auf dem Füllstoff (98) auf und wird von diesem getragen.
In lotrechter Richtung unterhalb der Auflageplatte (18) ist eine Konterplatte (99)
angeordnet, die eine die Hohlsäule (4) aufnehmender Ausnehmung (100) aufweist. Die
Konterplatte (99) ist im wesentlichen symmetrisch zur Längsachse (5) angeordnet und
weist im Bereich der Längsachse (5) einen sich im wesentlichen in lotrechter Richtung
erstreckenden Hubstangendurchlaß (101) auf. Im Bereich der in lotrechter Richtung
unteren Begrenzung der Konterplatte (99) sind Niedervoltschienen (102) mit ihren
in lotrechter Richtung nach oben ausgerichteten Enden gehaltert. Die Niedervoltschienen
(102) sind als Energiezuleitungen für den Kuppelinnenraum (69) erleuchtende Strahler
(70) ausgebildet. Darüber hinaus sind die Strahler (70) im Bereich der Niedervoltschienen
(102) gehaltert.
[0017] Die Hubstange (16) ist im Bereich ihres in lotrechter Richtung unteren Endes (20)
mit einem Hubmotor (21) verbunden, der als Wechselstrommotor ausgebildet ist. Es ist
aber auch möglich, einen Gleichstromantrieb vorzusehen. Der Hubmotor (21) weist im
Bereich seines Innenraumes eine Spindel (22) auf, die sich im wesentlichen in lotrechter
Richtung erstreckt. Die Spindel (22) ist drehbar im Bereich des unteren Endes (20)
der Hubstange (16) in dieser gelagert. Der Hubmotor kann auch in einer die Kuppel
(2) anhebende Zahnstange eingreifen. Im Bereich seines in lotrechter Richtung oberen
Endes (23) ist der Hubmotor (21) mit einer ihn tragenden Motorhalterung (24) verbunden.
Die Motorhalterung (24) ist im wesentlichen als Becher ausgebildet, dessen Grundfläche
im Bereich der Auflageplatte (18) angeordnet ist und eine Becherwandung (26) aufweist,
die im wesentlichen zylindrisch ausgebildet ist und sich im wesentlichen in lotrechter
Richtung erstreckt. Im Bereich des in lotrechter Richtung unteren Endes (27) der
Becherwandung (26) sind Klemmschrauben (28) angeordnet, die sich mit ihren Längsachsen
im wesentlichen in horizontaler Richtung erstrecken. Die Klemmschraube (28) weist
ein Außengewinde auf, das in das Innengewinde einer im Bereich des unteren Endes (27)
vorgesehenen Bohrung (29) eingreift. In einem dem Hubmotor (21) abgewandten Bereich
ihrer Ausdehnung weist die Klemmschraube (28) einen Schraubenkopf (30) auf, der als
Sechskantkopf ausgebildet ist. Zwischen der Becherwandung (26) und dem Schraubenkopf
(30) ist eine Unterlegscheibe (31) angeordnet. Im Bereich der Klemmschraube (28)
ist darüber hinaus zwischen dem Hubmotor (21) und der Becherwandung (26) ein Distanzstück
(32) vorgesehen.
[0018] Es ist auch möglich, die Hubstange (16) im Bereich eines in den Innenraum (6) hineinragenden
Antriebsendes (33) mit einem Gewinde zu versehen, in das ein Antriebsritzel (34) des
Hubmotors (21) eingreift.
[0019] Es ist darüber hinaus auch möglich, den Hubmotor (21) im Bereich einer Halterungswandung
(103) zu befestigen, die sich ausgehend von der Aufstellungsfläche (8) im wesentlichen
in lotrechter Richtung nach unten erstreckt. Im Bereich der Verbindung der Spindel
(22) mit der Hubstange (16) ist eine Federkupplung (112) angeordnet, die als Spiralfeder
ausgebildet ist. Die Spiralfeder ist die Kuppel (2) von sie verformenden Kräften entlastend
zwischen der Spindel (22) und der Hubstange (16) angeordnet. Es ist aber auch möglich,
die Federkupplung (112) so anzuordnen, daß diese die Spindel (22) und die Hubstange
(16) im Bereich deren einander zugewandter Enden mindestens bereichsweise umschließt.
Im Bereich des der Spindel (22) zugewandten Endes (20) der Hubstange (16) ist ein
den Hubmotor (21) steuernder Endlagenschalter (111) angeordnet. Es ist aber auch möglich,
den Endlagenschalter (111) im Bereich des in lotrechter Richtung unten angeordneten
Endes der Spindel (22) vorzusehen. Es ist des weiteren möglich, die Federkupplung
(112) teleskopartig auszubilden und die Spiralfeder in einem Innenraum der ineinander
geführten Spindel (22) und der Hubstange (16) anzuordnen. Darüber hinaus ist es möglich,
den Endlagenschalter (111) als die Motorstromstärke auswertenden elektronischen Schalter
auszubilden.
[0020] Die Aufstellungsfläche (8) besteht im wesentlichen aus einem Zwischenblech (35),
das mit der Motorhalterung (24) verbunden ist, einer das Zwischenblech in lotrechter
Richtung oben abdeckenden Deckplatte (36) und einem in lotrechter Richtung unterhalb
des Zwischenbleches (35) angeordneten Tragboden (37). Es ist aber auch möglich, die
Aufstellungsfläche (8) als einheitliches Teil auszubilden.
[0021] Die Hubstange (16) weist im Bereich ihres in lotrechter Richtung oberen Endes eine
Ausnehmung (38) auf, in deren Bereich die Hubstange (16) von einem Führungsbecher
(39) umschlossen ist, der mit der Auflageplatte (18) verbunden und etwa symmetrisch
zur Längsachse (5) angeordnet ist. In einem Bereich in lotrechter Richtung unterhalb
des Führungsbechers (39) ist die Hubstange (16) in einem Lager (40) geführt. Das
Lager (40) ist als Gleitlager ausgebildet, es ist aber auch möglich, als Lager (40)
ein Kugellager vorzusehen.
[0022] Im Bereich ihres in lotrechter Richtung oberen Endes weist die Hubstange (16) eine
sich im wesentlichen in lotrechter Richtung erstreckende Bohrung (41) auf, die mit
einem Innengewinde versehen ist und die einen mit einem Außengewinde versehenen Bolzen
(42) aufnimmt. Der Bolzen (42) erstreckt sich durch Bohrungen (45,43,44) hindurch,
die im Bereich der Auflageplatte (18), der Andruckplatte (19) sowie der Kuppel (2)
angeordnet sind. Im Bereich der Andruckplatte (19) ist der Bolzen (42) mit einem Kopf
(46) versehen, der mit seiner der Andruckplatte (19) zugewandten Begrenzung auf der
ihm zugewandten Begrenzung der Andruckplatte (19) aufliegt. Die Andruckplatte (19)
ist im wesentlichen kalottenförmig ausgebildet und wird durch den Bolzen (42) gegenüber
der Hubstange (16) und damit auch gegenüber der Kuppel (2) verspannt. Die Hubstange
(16) weist in einer im wesentlichen horizontal verlaufenden Schnittebene eine Querschnittfläche
(47) auf, für die eine asymmetrische Ausbildung vorgesehen ist. Die Querschnittfläche
(47) wird von einem Rand (48) begrenzt, der in einem Bereich seiner Ausdehnung einen
gerundeten Verlauf und in einem anderen Bereich seiner Ausdehnung einen im wesentlichen
linearen Verlauf aufweist. Zwischen einer der Hubstange (16) zugewandten inneren
Begrenzung (49) der Hohlsäule (14) und der Hubstange (16) ist ein Abstand (50) vorgesehen,
der eine reibungsfreie Bewegung der Hubstange (16) innerhalb der Hohlsäule (14) erlaubt.
[0023] Die Hohlsäule (14) umschließt im Bereich der Aufstellungsfläche (8) einen Halterungsstutzen
(51), der sich im wesentlichen in lotrechter Richtung erstreckt. Der Halterungsstutzen
(51) ist fest mit dem Zwischenblech (35) verbunden und liegt mit einer äußeren Begrenzung
(52) an der inneren Begrenzung (49) der Hohlsäule (14) an. Das Zwischenblech (35)
ist mit dem Tragboden (37) über Verbindungsbolzen (53) verschraubt. Es ist aber auch
möglich, eine andere Verbindung, beispielsweise eine Verklebung vorzusehen.
[0024] Die Verbindung der Hohlsäule (14) mit dem Tragboden (37) kann auch derart ausgebildet
sein, daß die Hohlsäule (14) mit einer Auflageplatte (121) verschweißt ist, die mit
einem in lotrechter Richtung unter ihr angeordneten Sockel (122) verschraubt ist,
der seinerseits lösbar mit dem Tragboden (37) verbunden ist.
[0025] Im Bereich der Hohlsäule (14) sind Klemmschienen (54) vorgesehen. Die Klemmschienen
(54) sind im wesentlichen als sternförmige Halterung angeordnet, deren Innenwandung
(55) in acht linearen Teilwandungen (56) unterteilt ist, die in Form eines symmetrischen
Achteckts angeordnet sind und mindestens bereichsweise die Hohlsäule (14) ausbilden.
Die Teilwandungen (56) sind im Bereich von Übergängen (57) fest miteinander verbunden.
Im Bereich der Übergänge (57) sind Querstege (58) angeordnet, die im wesentlichen
lotrecht und radial bezüglich der Längsachse (5) ausgerichtet sind. Im Bereich ihrer
den Übergängen (57) abgewandten Enden (59) sind die Übergangsstege (58) jeweils mit
Halterungsstegen (60) verbunden, die im wesentlichen parallel zu den Teilwandungen
(56) ausgerichtet sind. Von jeweils einer Teilwandung (56), zwei Querstegen (58)
und zwei Halterungsstegen (60) wird jeweils ein Aufnahmeraum (61) eingeschlossen,
der einen bezüglich der Längsachse (5) radial nach außen ausgerichteten Durchlaß (62)
aufweist. Im Aufnahmeraum (61) ist ein Halterungselement (63) angerodnet, das über
einen sich durch den Durchlaß (62) hindurcherstreckenden Hals (64) mit einem Tragarm
(65) verbunden ist. Der Tragarm (65) erstreckt sich ausgehend vom Hals (64) in radialer
Richtung nach außen. In lotrechter Richtung oberhalb des Tragarmes (65) ist eine Zwischenplattform
(66) angeordnet, die im Bereich ihres äußereren Endes mit einem Rand (67) verbunden
ist, der sich ausgehend von der Zwischenplattform (66) in lotrechter Richtung nach
unten erstreckt. In lotrechter Richtung unerhalb der Zwischenplattform (66) sind als
Kaltlichtquellen ausgebildete Beleuchtungskörper (68) angeordnet. Es ist auch möglich,
im Bereich des von der Kuppel (2) umschlossenen Aufnahmeraumes (69) weitere Beleuchtungskörper
(68) vorzusehen, die beispielsweise als Strahler (70) ausgebildet sind, die beispielsweise
Licht in Richtung eines im Bereich der Kuppel (2) angeordneten Spiegels (71) emittieren.
Es ist darüber hinaus möglich, weitere Strahler (70) zur direkten Anstrahlung einzelner
im Aufnahmeraum (61) enthaltener Produkte (72) vorzusehen.
[0026] Es ist auch möglich, die Zwischenplattform (66) über Halterungen (104) im Bereich
der Niedervoltschienen (102) zu haltern. Die Halterungen (104) sind als in Längsrichtung
der Niedervoltschienen (102) verschieblich ausgebildete Schraubhalterungen (105)
ausgebildet, die die Niedervoltschienen (102) klemmend beaufschlagen. Die Anordnung
der Halterungen (104) im Bereich der Zwischenplattform (66) ermöglicht es, die Zwischenplattform
(66) entlang der Hohlsäule (14) ohne Verwendung von Tragarmen (65) und Klemmschienen
(54) beliebig zu positionieren.
[0027] Im Bereich des Innenraums (6) ist ein Kühlaggregat (73) angeordnet, das über Leitungen
(74) mit Bohrungen (75) verbunden ist, die sich im wesentlichen in lotrechter Richtung
im Bereich der Aufstellungsfläche (8) erstrecken. Es ist auch möglich, die Bohrungen
(75) als Düsen auszubilden. Das Kühlaggregat (73) ist mit einem Wärmetauscher (76)
verbunden und im Bereich der Leitungen (74) ist ein Lüfter (77) vorgesehen. Sowohl
der Wärmetauscher (76) als auch der Lüfter (77) werden von Elektromotoren (78) angetrieben,
die als Wechselstrommotoren ausgebildet sind. Es ist aber auch möglich, die Elektromotoren
(78) als Gleichstrommotoren auszubilden, die mit einer im Bereich des Innenraums
(6) angeordneten Batterie (79) verbunden sind. Kühlluft kann auch im Bereich der Hohlsäule
(14) in den Kuppelinnenraum (69) eingeleitet werden.
[0028] Im Bereich des Unterteils (3) kann eine die Temperatur des Kuppelinnenraumes (69)
anzeigende Temperaturanzeigevorrichtung angeordnet sein.
[0029] Im Bereich der Aufstellungsfläche (8) sind des weiteren Entlüftungsbohrungen (80)
vorgesehen, die mit einem Filter (81) verbunden sind. Die elektrischen Antriebe und
die Beleuchtung werden von einem Bedienpult (82) aus angesteuert. Im Bereich des
Bedienpultes (82) sind im wesentlichen Ein/Ausschalter (83) sowie ein Schlüsselschalter
(84) vorgesehen. Das Bedienpult (82) ist im Bereich der Seitenwandungen (4) angeordnet,
es ist aber auch möglich, das Bedienpult (82) im Bereich des Randes (11) vorzusehen.
[0030] In einem Bereich in lotrechter Richtung unterhalb der Aufstellungsfläche (8) ist
ein mit dieser verbundenes Antriebsrad (85) angeordnet, in dessen Bereich ein Rotationsmotor
(86) vorgesehen ist, der über das Antriebsrad (85) die Aufstellungsfläche (8) bezüglich
der Längsachse (5) dreht. In lotrechter Richtung unterhalb der Abdeckung (36) sind
auf dem Tragboden (37) abrollende Rollen (120) angeordnet.
[0031] Im Bereich des Fußteils (9) sind Rollen (87) vorgesehen, die drehbar in Rollenhalterungen
(88) gelagert sind. Die Rollenhalterungen (88) sind fest mit dem Fußteil (9) verbunden.
[0032] Im Bereich ihrer dem Rand (11) zugewandten Begrenzung weist die Kuppel (2) einen
Kuppelrand (89) auf, der bezüglich der Längsachse (5) nach außen gebogen ist und im
Bereich seines Endes (90) im wesentlichen linear und sowohl schräg zur Horizontalen
als auch schräg zur Lotrechten verläuft. Der Kuppelrand (89) liegt mit seinem linearen
Bereich (91) auf eine Auflagefläche (92) auf, die sich im wesentlichen parallel zum
linearen Bereich (91) erstreckt und den Oberrand (12) begrenzt. Es ist gleichfalls
möglich, den Kuppelrand (89) bezüglich des Aufnahmeraumes (61) nach innen umzubiegen
oder im Anschluß an den linearen Bereich (91) einen Außenrand (93) vorzusehen, der
sich ausgehend vom linearen Bereich (91) in Richtung auf die äußere Begrenzung des
Randes (11) erstreckt und mindestens bereichsweise an diesem anliegt.
[0033] Im Bereich des Kuppelrandes (89) kann im Rand (11) ein Schloß (94) vorgesehen werden,
das die Kuppel (2) mit dem Rand (11) lösbar verbindet und als eine zusätzliche Sicherung
der Kuppel (2) vorgesehen ist, die bereits durch den Hubmotor (21) in Form eines Motorverschlusses
gegenüber dem Grundkörper (1) fixiert ist.
[0034] Bei einer manuell gegenüber dem Grundkörper (1) anhebbaren Kuppel (2) können im Bereich
des Kuppelrandes (89) Handgriffe (110) angeordnet sein. Die Handgriffe (110) sind
diametral bezüglich der Längsachse (5) angeordnet. Im Bereich der Handgriffe (110)
sind die Kuppel (2) lösbar mit dem Grundkörper (1) verbindende Schlösser (94) vorgesehen.
[0035] Darüber hinaus können im Bereich des Kuppelrandes (89) im wesentlichen etwa s-förmig
ausgebildete Arretierungselemente (123) angeordnet sein, die von jeweils einem Schloß
(94) durchdrungen sind.
[0036] Der Grundkörper (1) ist in einem wesentlichen Bereich seiner Ausdehnung aus formverleimten
Sperrholz ausgebildet, das im Bereich seiner Außenflächen eine Einbrennlackierung
aufweist. Es ist aber auch möglich, andere Beschichtungen vorzusehen, beispielsweise
eine Beschichtung mit Polyuretanlack. Es ist des weiteren möglich, den Grundkörper
(1) aus anderen Materialien, beispielsweise Aluminium oder Stahlblech zu fertigen
oder unterschiedliche Materialien miteinander zu kombinieren.
[0037] Die Zwischenplattformen (66) und die Hohlsäule (14) sind aus Aluminium gefertigt,
es ist aber auch möglich, andere Materialien, beispielsweise Kunststoff oder Stahlblech
zu verwenden.
[0038] In lotrechter Richtung unterhalb des Tragbodens (37) ist ein Bodenraum (107) angeordnet.
Innerhalb des Bodenraumes (107) ist eine den Kuppelinnenraum (69) gegenüber einer
die Ausstellungsvitrine umschließenden Umgebung dämmende Isolierung (108) angeordnet.
In lotrechter Richtung oberhalb des Tragbodens (37) ist eine Wanne (109) angeordnet,
die im Bereich ihrer der Hohlsäule (14) zugewandten Ausdehnung einen Innenrand (113)
aufweist, der sich mindestens bereichsweise im wesentlichen parallel zur Hohlsäule
(14) erstreckt und diese mindestens bereichsweise im wesentlichen radial umschließt.
Der Innenrand (113) weist im Bereich seiner in lotrechter Richtung oberen Begrenzung
(114) eine ihn bedeckende Abdeckung (115) auf. In der Wanne (109) kann den Kuppelinnenraum
(69) kühlendes Eis angeordnet sein, es ist aber auch möglich, in der Wanne (109) auszustellende
Produkte (72) anzuordnen. Es ist auch möglich, die Wanne (109) als tragendes Teil
auszubilden und auf einem dem Innenrand (113) abgewandt angeordneten Außenrand (124)
eine die Kuppel (2) abstützende und zentrierende Abschrägung anzuordnen. Innerhalb
einer Wandung (125) der Wanne (109) sind Kühlschlangen (106) angeordnet, die mit dem
Kühlaggregat (73) verbunden sind. Im Bereich des die Wanne (109) in lotrechter Richtung
nach unten begrenzenden Bereiches der Wandung (125) ist ein Ablauf (126) angeord
net, der eine Ablauföffnung (127) aufweist, die einem ablaufende Flüssigkeiten aufnehmenden
Auffangbecher (128) zugewandt angeordnet ist.
[0039] Im Bereich des Unterteils (3) sind den Zugang zum Innenraum (6) verschließende Türen
(116) angeordnet. Darüber hinaus sind im Bereich des Unterteils (3) Schubladen (117)
vorgesehen.
[0040] Im Bereich des Randes (11) sind die Ausstellungsvitrine mit Dekor (119) verbindende
Aufhängevorrichtungen (118) angeordnet. Eine Aufhängevorrichtung (118) ist als in
lotrechter Richtung nach oben offenes U-Profil ausgebildet Es ist aber möglich, die
Aufhängevorrichtung (118) beispielsweise als Lasche oder als Druckknopf auszubilden,
oder eine Verklebung des Dekors (119) mit dem Rand (11) vorzusehen.
[0041] Mittels der Rollen (87) wird die Ausstellungsvitrine in den Bereich hres vorgesehenen
Aufstellungsortes gefahren. Nach einem Anheben der Kuppel (2) können bei Bedarf Zwischenplattformen
(66) eingebaut werden und diese Zwischenplattformen (66) sowie die Aufstellungsfläche
(8) mit zu präsentierenden Produkten bestückt werden. Mit Hilfe der Beleuchtungskörper
(68) und der Strahler (70) ist es möglich, die ausgestellten Produkte optimal anzuleuchten.
Bei der Präsentation von schnellverderblichen Produkten, beispielsweise Lebensmitteln,
wird mit Hilfe des Kühlaggregates (73) für die Qualität der Produkte (72) erhaltende
Temperaturen im Kuppelinnenraum (69) gesorgt.
[0042] Mit Hilfe des Bedienpultes (82) ist es in einfacher Weise möglich, die Kuppel (2)
gegenüber dem Grundkörper (1) beliebig oft anzuheben und wieder abzusenken. Der Hubmotor
(21) wirkt dabei als Motorverschluß und verhindert ein Abheben der Kuppel (2) vom
Grundkörper (1) durch Unbefugte.
[0043] Bei einer abgesenkten Positionierung der Kuppel (2) ist der Endlagenschalter (111)
durch die ihn druckbeaufschlagende Spindel (22) beziehungsweise durch die Hubstange
(16) die Energiezufuhr zum Hubmotor (21) unterbrechend geöffnet. Über einen im Bereich
des Bedienpultes (82) angeordneten Ein/Ausschalter (83) wird der Endlagenschalter
(111) zur Inbetriebnahme des Hubmotors (21) überbrückt. Der Hubmotor (21) nimmt daraufhin
seinen Betrieb auf und bewegt die Spindel (22) in Richtung auf die Hubstange (16).
Der Endlagenschalter (111) wird dabei geschlossen und ermöglicht einen Betrieb des
Hubmotors (21) bis zu einem manuellen Halt mit Hilfe einer im Bereich des Bedienpultes
(82) ausgeführten Bedienfunktion oder einem automatischen Halt einen den Hub begrenzenden
weiteren Endlagenschalters (111). Bei einem elektronisch ausgebildeten Endlagenschalter
(111) wird von diesem der den Hubmotor (21) speisende Motorstrom überwacht. Nach
einem Aufliegen der Kuppel (2) auf dem Rand (11) steigt der Motorstrom durch den erheblich
größeren zu überwindenden Widerstand deutlich an und kann durch eine entsprechende
Meßvorrichtung in einfacher Weise analysiert werden. Im Falle des starken Anstiegs
des Motorstromes schaltet der elektronische Schalter die weitere Stromzufuhr zum Hubmotor
(21) und verhindert dadurch die Entfaltung von die Kuppel (2) deformierenden Kräften.
[0044] Nach einer Aufnahme des Betriebs des Hubmotors (21) wird zunächst die Federkupplung
(112) entspannt und anschließend die Hubstange (16) von der Spindel (22) angehoben.
Bei einem sich anschließenden erneuerten Absenken der Kuppel (2) wird die Kuppel (2)
zunächst in Richtung auf den Rand (11) transportiert, auf dem sie im Bereich ihres
Kuppelrandes (89) aufliegt. Aufgrund von Fertigungs- und Montagetoleranzen stellt
der Antriebsmotor nach Erreichen dieser Positionierung der Kuppel (2) seinen Betrieb
in der Regel aber noch nicht ein sondern bewegt die Spindel (22) zunächst weiter
in eine der Kuppel (2) abgewandte Richtung. Die Federkupplung (112) wird dabei gespannt
und verhindert die Übertragung von die Kuppel (2) beschädigenden Kräften auf die Andruckplatte
(119). Nach einem Öffnen des Endlagenschalters (112) wird die Energiezufuhr zum Hubmotor
(21) unterbrochen und die Bewegung der Spindel (22) beendet.
[0045] Während des Betriebes der Ausstellungsvitrine ist es in einfacher Weise möglich,
den Kuppelinnenraum (69) durch zusätzliches Einfügen von Zwischenplattformen (66)
oder durch deren Entfernung den aktuellen Anforderungn entsprechend neu aufzuteilen.
Dies kann zum Beispiel dann erforderlich sein, wenn die Ausstellungsvitrine während
einer Messe dazu benutzt wird, in der Ausstellungsvitrine enthaltene Produkte (72)
unmittelbar an interessierte Kunden zu verkaufen. Durch Herausnahme von Zwischenplattformen
kann so im Verlaufe des Verkaufes der Produkte stets dafür gesorgt werden, daß die
zu präsentierenden Produkte harmonisch im Innenraum der Kuppel 62) verteilt sind.
[0046] Bei einer gekühlten Ausführungsform der Ausstellungsvitrine erzeugt das Kühlaggregat
(73) Kühlluft, die durch die Leitungen (74) und die Bohrungen (75) in den Kuppelinnenraum
(69) eingeleitet wird. Durch Entlüftungsbohrungen (80) entweicht die Luft anschließend
aus dem Kuppelinnenraum (69) und wird über einen Filter (81) wieder in den Innenraum
(6) geleitet.
[0047] Nach einem Einschalten des Rotationsmotors (86) treibt dieser die Aufstellungsfläche
(8) an, die sich infolgedessen um die Längsachse (5) dreht. Durch die Drehung der
Aufstellungsfläche (8) werden sämtliche im Kuppelinnenraum (69) enthaltenen Produkte
(72) an einem vor der Ausstellungsvitrine stehenden Betrachter vorbeigeführt. Es
ist insbesondere auch möglich, unterschiedliche Drehgeschwindigkeiten für die Aufstellungsfläche
(8) vorzusehen und somit die Drehgeschwindigkeit an die Eigenart der ausgestellten
Produkte (72) anzupassen.
[0048] Bei einer Ausführungsform der Strahler (70) mit Haltebügeln (129), die durch Konterschrauben
(130) im Bereich der Niedervoltschienen (102) gehaltert sind, ist eine einfache Höhenverstellung
der Strahler (70) innerhalb des Kuppelinnenraumes (69) möglich. Die Konterschrauben
(130) werden dazu gelockert und nach einem anschließenden Verschieben der Strahler
(70) im Bereich der neu für sie vorgesehenen Positionen wieder fest angezogen. Der
Strahler (70) ist dadurch in seiner neuen Positionierung fixiert.
[0049] Der Hubmotor (21) kann auch im Bereich der Hohlsäule (14) angeordnet sein. Die Energieversorgung
des Hubmotors (21) kann über ein Wechsel- oder Drehstromnetz erfolgen. Es ist aber
auch möglich, den Hubmotor (21) als Niedervoltmotor auszubilden. Die Bedienung der
elektrischen Funktionen der Ausstellungsvitrine erfolgt über das Bedienpult (82).
Es ist aber auch möglich, mindestens einige der Bedienfunktionen im Bereich eines
Senders vorzunehmen, der die Bedienfunktionen in Steuersignale umwandelt und diese
zu einem Empfänger überträgt, der im Bereich der Ausstellungsvitrine angeordnet ist
und die im Bereich der Ausstellungsvitrine vorgesehenen Schaltelemente ansteuert.
1. Ausstellungsvitrine mit einem Grundkörper und einer diesen überspannenden Kuppel,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppel (2) gegenüber dem Grundkörper (1) anhebbar
und innerhalb eines Hubbereiches in mindestens einer Position fixierbar ausgebildet
ist.
2. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich eines
von der Kuppel (2) umschlossenen Kuppelinnenraumes (69) eine die Kuppel (2) positionierende
Hubstange (16) angeordnet ist, die sich im wesentlichen in lotrechter Richtung erstreckt.
3. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubstange
(2) mindestens teilweise von einer Hohlsäule (3) umschlossen ist, die sich im Bereich
des Kuppelinnenraumes (69) erstreckt und mit ihrer Längsachse im wesentlichen im Bereich
einer Längsachse (5) der Hubstange (16) angeordnet ist.
4. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der Hohlsäule (14) mindestens eine Zwischenplattform (66) angeordnet ist, die sich
im wesentlichen in einer horizontalen Ebene erstreckt.
5. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppel
(2) im Bereich eines in lotrechter Richtung oben angeordneten Endes der Hubstange
(16) auf einer Auflageplatte (18) aufliegt, die sich im wesentlichen in horizontaler
Richtung erstreckt.
6. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen
der Auflageplatte (18) und der Kuppel (2) ein Zwischenraum (97) erstreckt, in dem
ein Füllstoff (98) angeordnet ist.
7. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllstoff
(98) als aushärtendes Mehrkomponentenstoff ausgebildet ist.
8. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in lotrechter
Richtung oberhalb der Auflageplatte (18) eine Andruckplatte (19) angeordnet ist, und
daß sich zwischen der Auflageplatte (18) und der Andruckplatte (19) ein in lotrechter
Richtung oben angeordneter Bereich der Kuppel (2) erstreckt.
9. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckplatte
(19) im wesentlichen kalottenförmig gewölbt ist und einen der Kuppel (2) zugewandten
Hohlraum begrenzt.
10. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageplatte
(18) im Bereich ihrer in lotrechter Richtung nach unten ausgerichteten Begrenzung
mit einem Führungsbecher (39) verbunden ist, der eine in lotrechter Richtung nach
unten ausgerichtete Öffnung aufweist und die Hubstange (16) im Bereich einer Ausnehmung
(38) umschließt, die im Bereich des in lotrechter Richtung oben angeordneten Endes
(17) der Hubstange (16) vorgesehen ist.
11. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageplatte
(18) im Bereich ihrer in lotrechter Richtung nach unten ausgerichteten Begrenzung
auf einer Konterplatte (99) aufliegt, die eine die Hohlsäule (14) aufnehmende Ausnehmung
(10o) und einen Hubstangendurchlaß (101) aufweist.
12. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich in
Richtung der Längsachse (5) mindestens zwei Niedervoltschienen (102) erstrecken, die
im Bereich ihrer in lotrechter Richtung oberen Enden im Bereich der Konterplatte (99)
gelagert sind, und im Bereich mindestens einer Niedervoltschiene (102) mindestens
ein den Kuppelinnenraum (69) erleuchtender Strahler (70) angeordnet ist.
13. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
des oberen Endes (17) der Hubstange (16) eine Bohrung (41) angeordnet ist, die sich
im wesentlichen in lotrechter Richtung erstreckt und ein Innengewinde aufweist, in
dem ein mit einem Außengewinde versehener Bolzen (42) geführt ist, der einen Kopf
(46) aufweist, der in lotrechter Richtung oben die Andruckplatte (19) gegenüber der
Hubstange (16) verspannend auf der Andruckplatte (19) aufliegt und sich durch Bohrungen
(43,44, 45) erstreckt, die in der Andruckplatte (19), der Kuppel (2) sowie der Auflageplatte
(18) vorgesehen sind.
14. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
des oberen Endes (17) der Hubstange (16) ein die Hubstange (16) in horizontaler Richtung
fixierendes und in lotrechter Richtung führendes Lager (40) angeordnet ist, das eine
Verbindung zur Hohlsäule (14) aufweist.
15. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubstange
(16) im Bereich eines den Grundkörper (1) in lotrechter Richtung nach oben begrenzenden
Zwischenbleches (35), das sich im wesentlichen in horizontaler Richtung erstreckt
und in lotrechter Richtung oben mit einer Deckplatte (36) und in lotrechter Richtung
unten mit einem Tragboden (37) verbunden ist, in lotrechter Richtung geführt ist.
16. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenblech
(35) über mindestens einen Verbindungsbolzen (53), der sich im wesentlichen in lotrechter
Richtung erstreckt, mit dem Tragboden (37) verbunden ist.
17. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenblech
(35) mit einer einen Hubmotor (21) tragenden Motorhalterung (24) verbunden ist.
18. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorhalterung
(24) im wesentlichen als mindestens eine Halterungswandung (103) ausgebildet ist,
die sich ausgehend von einer im Bereich des Zwischenbleches (35) angeordneten Grundfläche
(25) etwa in lotrechter Richtung nach unten erstreckt.
19. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubmotor
(21) als Spindelmotor ausgebildet ist, der eine Spindel (22) aufweist, die sich im
wesentlichen in lotrechter Richtung erstreckt und im Bereich eines in lotrechter Richtung
unteren Endes (20) der Hubstange (16) mit dieser verbunden ist.
20. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubmotor
(21) ein Antriebsritzel (34) aufweist, das sich mit seiner Längsachse im wesent lichen
in horizontaler Richtung erstreckt und mit einem als Zahnstange ausgebildeten Antriebsende
(33) der Hubstange (16) kämmt, das im Bereich des Innenraumes (6) angeordnet ist.
21. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlsäule
(14) im Bereich ihres in lotrechter Richtung unten angeordneten Endes mit einer Auflageplatte
(21) verbunden ist, die mit einem Sockel (122) verschraubt ist, der lösbar im Bereich
des Tragbodens (37) angeordnet ist.
22. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der Hohlsäule (14) eine Zwischenplattform (66) angeordnet ist, die sich im wesentlichen
in horizontaler Richtung erstreckt.
23. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenplattform
(66) mindestens eine sie im Bereich mindestens einer Niedervoltschiene (102) fixierende
Halterung (104) aufweist.
24. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung
(104) als mindestens eine Niedervoltschiene (102) klemmend beaufschlagende Schraubhalterung
(105) ausgebildet ist.
25. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper
(1) im wesentlichen aus einer sich in horizontaler Richtung erstreckenden Aufstellungsfläche
(8) und einem in lotrechter Richtung unterhalb der Aufstellungsfläche (8) angeordneten
Unterteil (3), das mit Seitenwandungen (4) einen Innenraum (6) umschließt, ausgebildet
ist.
26. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterteil
(3) im wesentlichen zylindrisch ausgebildet ist und sich etwa symmetrisch zur Längsachse
(5) erstreckt.
27. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 25 und 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufstellungsfläche
(8) im wesentlichen kreisförmig ausgebildet ist.
28. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß im Innenraum
(6) ein Kühlluft erzeugendes Kühlaggregat (73) angeordnet ist.
29. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlaggregat
(73) mit mindestens einer Kühlschlange (106) verbunden ist, die im Bereich des Zwischenbleches
(35) angeordnet ist.
30. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlschlange
(106) in einem Bodenraum (107) angeordnet ist, der sich in lotrechter Richtung unterhalb
des Zwischenbleches (35) erstreckt.
31. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 30, dadurch gekennzeichnt, daß in lotrechter
Richtung oberhalb des Tragbodens (37) eine Wanne (109) angeordnet ist, die in einer
horizontalen Schnittebene eine die Hohlsäule (14) im wesentlichen zentrisch umschließende
ringförmige Querschnittfläche aufweist.
32. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanne (109)
als Deckplatte (36) ein tragendes Teil bildet.
33. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der Wanne (109) mindestens eine Kühlschlange (106) angeordnet ist.
34. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der Wanne (109) eine sie gegenüber dem Tragboden (37) isolierende Isolierung (108)
angeordnet ist.
Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der Wanne (109) ein Flüssigkeit in Richtung eines Auffangbehälters (128) ableitender
Ablauf (126) angeordnet ist.
36. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlaggregat
(73) mit Kühlluft durch die Hohlsäule (14) in den Kuppelinnenraum (69) leitenden
Leitungen (74) verbunden ist.
37. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der Aufstellungsfläche (8) Abluft aus dem Kuppelinnenraum (69) ableitende Entlüftungsbohrungen
(80) vorgesehen sind.
38. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
des Grundkörpers (1) ein die elektrischen Vorrichtungen ansteuerndes Bedienpult (82)
angeordnet ist.
39. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
des Bedienpultes (82) mindestens ein Schlüsselschalter (84) angeordnet ist.
40. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 39, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenblech
(35), die Deckplatte (36) und der Tragboden (37) zu der sich im wesentlichen in horizontaler
Richtung erstreckende Aufstellungsfläche (8) zusammengefügt sind, die von einem Rand
(11) umschlossen ist, der sich im Bereich eines Oberrandes (12) in lotrechter Richtung
oberhalb der Aufstellungsfläche (8) und im Bereich eines Unterrandes (13) in lotrechter
Richtung unterhalb der Aufstellungsfläche (8) erstreckt.
41. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 40, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppel
(2), die Hohlsäule (14) sowe der Grundkörper (1) lösbar miteinander verbunden sind.
42. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 41, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberrand
(12) im Bereich seiner in lotrechter Richtung oberen Begrenzung eine die Kuppel (2)
tragende Auflagefläche (92) aufweist, die sowohl schräg zur Horizontalen als auch
schräg zur Lotrechten ausgerichtet ist.
43. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche
(92) im Bereich ihres in lotrechter Richtung oberen Endes weiter von der Längsachse
(5) entfernt ist als im Bereich ihres in lotrechter Richtung unteren Endes.
44. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche
(92) im Bereich ihres in lotrechter Richtung unteren Endes weiter von der Längsachse
(5) entfernt ist als im Bereich ihres in lotrechter Richtung oberen Endes.
45. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 44, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppel
(2) im Bereich ihres äußeren Endes (90) auf der Auflagefläche (92) aufliegt und daß
der Kuppelrand (89) mindestens in einem Bereich seiner Ausdehnung etwa linear ausgebildet
ist.
46. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 45, dadurch gekennzeichnet, daß der Kuppelrand
(89) mindestens in einem Bereich seiner Ausdehnung bezüglich des Kuppelinnenraumes
(69) nach innen gebogen ist.
47. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 45, dadurch gekennzeichnet, daß der Kuppelrand
(89) mindestens in einem Bereich seiner Ausdehnung bezüglich des Kuppelinnenraums
(69) nach außen gebogen ist.
48. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 47, dadurch gekennzeichnet, daß der Kuppelrand
(89) einen Außenrand (93) aufweist, der sich ausgehend von dem auf der Auflagefläche
(92) aufliegenden linearen Bereich (91) etwa stetig dem Rand (11) nähert und sich
mindestens in einem Bereich seiner Ausdehnung an diesen anschmiegt.
49. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 48, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der Auflagefläche (92) mindestens eine den Kuppelinnenraum (69) gegenüber einer die
Ausstellungsvitrine umschließenden Umgebung (95) abdichtende Dichtung (96) angeordnet
ist.
50. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 49, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
des Kuppelrandes (89) mindestens ein Handgriff (110) angeordnet ist.
51. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 50, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
des Innenraumes (6) mindestens ein die Positionierung der Hubstange (16) steuernder
Endlagenschalter (111) angeordnet ist.
52. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 51, dadurch gekennzeichnet, daß der Endlagenschalter
(111) in einem Bereich angeordnet ist, der sich zwischen dem Hubmotor (21) und der
Hubstange (16) erstreckt.
53. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 52, dadurch gekennzeichnet, daß der Endlagenschalter
(111) als die Stromstärke einer Speisung des Hubmotors (21) auswertender elektronischer
Schalter ausgebildet ist.
54. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 53, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
des der Hubstange (14) zugewandt angeordneten Endes der Spindel (22) eine Federkupplung
(112) angeordnet ist.
55. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 54, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkupplung
(112) als zwischen der Spindel (22) und der Hubstange (16) angeordnete Spiralfeder
ausgebildet ist.
56. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 55, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
des Innenraums (6) ein die Aufstellungsfläche (8) in einer horizontalen Ebene drehender
Rotationsmotor (86) angeordnet ist.
57. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 56, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubstange
(16) in einer im wesentlichen horizontal verlaufenden Schnittebene einen asymmetrischen
Querschnitt aufweist, der als Führung innerhalb des Lagers (40) ausgebildet ist.
58. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 57, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper
(1) im Bereich seiner der Umgebung (95) zugewandten Außenflächen mindestens bereichsweise
mit einer Schutzschicht bedeckt ist.
59. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 58, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppel
(2) mindestens bereichsweise aus Acrylglas ausgebildet ist.
60. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 59, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
mindestens eines Handgriffes (110) ein den Außenrand (93) lösbar mit der Kuppel (2)
verbindendes Schloß (94) angeordnet ist.
61. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 60, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
eines der Hohlsäule (14) zugewandten Innenrandes (113) der Wanne (109) eine in lotrechter
Richtung nach oben ausgerichtete Begrenzung (114) des Innenrandes (113) mindestens
bereichsweise umschließende Abdeckung (115) angeordnet ist.
62. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 61, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
des Unterteils (3) mindestens eine den Innenraum (6) mit der Umgebung verbindende
Tür (116) angeordnet ist.
63. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 62, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
des Unterteils (3) mindestens eine Schublade (117) angeordnet ist.
64. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 63, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
des Randes (11) mindestens eine Aufhängevorrichtung (118) für Dekor (119) angeordnet
ist.
65. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 64, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubmotor
(21) im Bereich der Hohlsäule (14) angeordnet ist.
66. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 65, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubmotor
(21) als Niedervoltmotor ausgebildet ist.
67. Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 bis 66, dadurch gekennzeichnet, daß das Bedienpult
(82) im Bereich eines Steuersignale zu einem im Bereich des Unterteils (3) angeordneten
Empfänger übertragenden Senders angeordnet ist.