[0001] Die Erfindung geht aus von einer einseitig gequetschten Hochdruckentladungslampe
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Derartige Hochdruckentladungslampen sind aus den DE-A 32 32 207 und 32 42 840 bekannt.
Sie zeichnen sich durch relativ niedrige Leistungen (35 W-150 W) aus, so daß sie auch
für die Innenraumbeleuchtung eingesetzt werden können.
[0003] Die Lebensdauer dieser Lampen ist dadurch eingeschränkt, daß die aggressive Füllung
eine schnelle Korrosion der Elektroden bewirkt. Besonders stark tritt dieses Problem
bei Füllungen auf, die einen hohen Anteil an Zinnhalogeniden enthalten. Des weiteren
hat sich gezeigt, daß sich im Betrieb aufgrund der hohen Belastung der gewendelte
Teil der Elektroden verbiegt, wodurch sich der Elektrodenabstand verändert. Es treten
daher im Betrieb der Lampe störende Leistungsschwankungen auf.
[0004] In der EP-A 156 383 und der US-A 4 415 829 werden einseitig gequetschte Hochdruckentladungslampen
beschrieben, bei denen auf einer leicht abgewinkelten Elektrode, bei der Spitze und
Schaft aus einem einzigen Teil bestehen, ein separates Wendelteil aufgeschoben ist.
Dies dient beispielsweise dazu, den Bogenansatz durch eine Änderung des elektrischen
Feldes zu verbessern.
[0005] Die US-A 3 851 207 diskutiert eine zweiseitig verschlossene Natriumdampflampe, deren
Füllung keine Halogenide aufweist. Eine der axial angeordneten Elektroden besitzt
ein Wendelteil mit Kernstift. Diese Anordnung hängt mit der Aufheizung des Natrium-Amalgam-Reservoirs
zusammen.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, das Lebensdauerverhalten dieser Lampen zu verbessern
und die störenden Leistungsschwankungen zu verringern.
[0007] Diese Aufgabe wird durch das kennzeichnende Merkmal des Anspruchs 1 gelöst. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen können den Unteransprüchen entnommen werden.
[0008] Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Korrosion der Elektroden
durch den Einbau eines Kernstifts stark eingeschränkt wird. Der dafür verantwortliche
Mechanismus ist noch nicht aufgeklärt. Vermutlich bedingt die durch den Kernstift
hervorgerufene Änderung des Temperaturprofils entlang der Elektroden eine positive
Veränderung um Halogenkreislauf, wodurch sich der Wolframabbau nicht mehr überwiegend
an den relativ kalten Stellen am Elektrodenschaft in der Nähe der Einquetschung vollzieht.
[0009] Der Einbau des Kernstifts führt außerdem vorteilhaft zu einer erhöhten Wärmekapazität
der Elektroden insbesondere im Bereich des Wendelteils. Gleichzeitig ist die Wärmeableitung
entlang des Elektrodenschafts gering, da der Durchmesser des Elektrodendrahtes klein
gehalten werden kann. Insgesamt ergibt sich dadurch zum einen eine gleichmäßigere
Temperaturverteilung im Entladungsvolumen, wodurch die Abhängigkeit der Farbtemperatur
von der Brennlage reduziert wird. Zum anderen wird die Zeit vom elektrischen Durchschlag
bis zur Bogenübernahme verkürzt, so daß die Zündwilligkeit der Lampe verbessert wird.
Die erhöhte Wärmekapazität vermindert zudem auch die Amplitude der mit der Frequenz
der Wechselspannung verknüpften periodischen Temperaturschwankungen an den Elektroden
und erniedrigt damit die Wiederzündspitze.
[0010] Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der Kernstift das Wendelteil
mechanisch stabilisiert und dessen Verbiegen verhindert. Die bisher auftretenden Leistungsschwankungen
werden deshalb weitgehend beseitigt.
[0011] Die Erfindung ermöglicht eine gezielte Beeinflussung und Optimierung wichtiger Parameter
bei einseitig gequetschten Metallhalogenidentladungslampen. Ein besonders vorteilhaftes
Verhältnis zwischen hoher Wärmekapazität an der Elektrodenspitze (d.i. im Bereich
des Wendelteils) und geringer Wärmeableitung entland des Elektrodenschaftes läßt sich
erzielen, wenn der Kernfaktor der Elektrode ≧ 100 % ist. Der Kernfaktor ist durch
das Verhältnis zwischen dem Durchmesser des Kernstifts und dem Durchmesser des Elektrodendrahtes
gegeben (vgl. z.B. US-PS 4 208 609).
[0012] Bei konventionellen Lampen sind Spitze und Schaft der Elektrode aus einem Stück Draht
gefertigt. Dieser Draht ist mit einer Substanz mit geringer Elektronenaustrittsarbeit
(ThO₂) dotiert. Ein möglichst geringer Thoriumgehalt ist wünschenswert, um nicht das
Farbspektrum der Lampe zu verfälschen. Die Verwendung eines separaten Kernstifts erlaubt
es, nur den Bereich der Elektrodenspitze zu dptieren. Dadurch wird ein Fehlbetrieb
verhindert, bei dem der Bogen sich zwischen den beiden Elektrodenschäften in der Nähe
der Quetschdichtung ausbildet. Bei konventionellen Lampen erleichterte die unvermeidliche
Mit-Dotierung des Schaftes diese Fehlfunktion. Durch Dotierung des Kernstiftes, ohne
jedoch gleichzeitig den Elektrodenschaft zu dotieren, wird daher die Zuverlässigkeit
des Lampenbetriebs erhöht.
[0013] Ein weiterer Vorteil ergibt sich, wenn der Kernstift auf dem der Entladung zugewandten
Ende des Wendelteils übersteht. Da bei kleinwattigen Lampenversionen (z.B. 35 W) der
Kernstift einen relative kleinen Durchmesser aufweist, wird somit der Bogenansatz
erleichtert und stabilisiert. Dasselbe Ziel wird bisher bei zweiseitig gequetschten
Lampen dadurch erreicht, daß auf einen geraden Elektrodenschaft eine Wendel aufgeschoben
wird. Das Einsetzen eines Kernstifts ist jedoch herstellungstechnisch wesentlich günstiger,
da hier die Befestigung durch einfaches Klemmen erfolgen kann.
[0014] Bei höherwattigen Lampenversionen (z.B. 150 W) mit relativ großem Durchmesser des
Kernstifts ist es dagegen vorteilhaft, wenn der Kernstift entladungsseitig mit der
Spitze des Wendelteils abschließt. Die Befestigung kann hier entweder durch einfaches
Klemmen erfolgen oder durch Verschmelzen von Kernstift und Wendelteil am entladungsseitigen
Ende. Dabei bildet sich eine Kuppe, die wiederum einen stabilen Bogenansatz ermöglicht.
[0015] Der Kernstift steht vorteilhaft auch an dem der Entladung abgewandten Ende des Wendelteils
über. Dadurch läßt sich die Temperatur in diesem wandnahen Bereich des Gefäßvolumens
auf einfache Weise - durch die Länge des überstehenden Teils des Kernstifts - regeln.
Insbesondere können dadurch unerwünschte Kühlstellen vermieden werden.
[0016] Besonders vorteilhaft erweist sich die korrosionshemmende Wirkung des Kernstifts
bei Lampen mit Füllungen, deren Zusätze eine sehr hohe chemische Aggressivität gegenüber
Einbauteilen aufweisen; dies gilt insbesondere für Zinnhalogenide, die zum Erzielen
warmer Lichtfarben benötigt werden.
[0017] Die Erfindung wird anhand der folgenden Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es
zeigt
- Figur 1
- eine Hochdruckentladungslampe mit einseitig gequetschtem Entladungsgefäß
- Figur 2
- ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Elektrode für die Hochdruckentladungslampe
der Figur 1
- Figur 3
- eine um 90° gedrehte Ansicht der in Figur 2 gezeigten Elektrode
- Figur 4
- ein anderes bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Elektrode
- Figur 5
- einen Vergleich des Temperaturverlaufs entlang von Elektroden gemäß Figur 2, die entweder
mit oder ohne Kernstift ausgerüstet sind
- Figur 6
- einen Vergleich der Abweichung von der ursprünglichen Brennspannung als Funktion der
Betriebsdauer für dieselben Elektrodenformen
- Figur 7
- ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Elektrode
[0018] In Figur 1 ist der Aufbau einer Hochdruckentladungslampe 1 mit einer Leistungsaufnahme
von 150 W gezeigt. Die Lampe 1 besteht aus einem einseitig gequetschten Entladungsgefäß
2 aus Quarzglas, das von einem ebenfalls einseitig gequetschten Außenkolben 3, ebenfalls
aus Quarzglas, umschlossen ist. Die Elektroden 4, 5 (in schematischer Darstellung)
sind mittels Folien 6, 7 gasdicht in das Entladungsgefäß 2 eingeschmolzen und über
die Stromzuführungen 8, 9, die Dichtungsfolien 10, 11 des Außenkolbens 3 und über
weitere kurze Stromzuführungen 12, 13 mit den elektrischen Anschlüssen eines Keramiksockels
(nicht gezeigt) verbunden. In die Quetschung des Entladungsgefäßes 2 ist zusätzlich
- über ein Drahtstück - ein auf einem Metallplättchen aufgebrachres Gettermaterial
14 potentialfrei eingeschmolzen. Als Füllung enthält das Entladungsgefäß 2 neben Quecksilber
(15 mg) und einen Edelgas auch Metalljodide und -bromide von Natrium, Zinn, Thallium,
Indium und Lithium (insgesamt 2,3 mg Metallhalogenide und zusätzlich 0,2 mg Zinn).
Der Betriebsdruck beträgt ca. 35 bar. Die Lampe 1 weist bei einem Nennstrom von 1,8
A eine Lichtausbeute von 83 lm/W auf.
[0019] Figur 2 zeigt eine erfindungsgemäße Elektrode 4, 5 für die Hochdruckentladungslampe
der Figur 1. Sie weist einen geraden Schaft 15 von 8,7 mm Länge und ein angeformtes
Wendelteil 16 mit 2 1/4 Windungen mit einem Außendurchmesser von 1,50 mm auf, wobei
der Schaft 15 und das Wendelteil 16 aus einem einzigen Drahtstück mit einem Drahtdurchmesser
von 0,5 mm bestehen. Das Wendelteil 16 ist gegenüber dem Schaft 15 um etwa 90° abgewinkelt,
wodurch die Entladung quer zu den beiden Schäften 15 verläuft. (Aus fertigungstechnischen
Gründen ist das Wendelteil um weniger als 90° abgewinkelt; der genaue Wert hängt vom
Durchmesser des Elektrodendrahtes und der Wendelsteigung ab.) Die lichte Weite zwischen
den Windungen des Wendelteils 16 - mit einem inneren Durchmesser von 0,45 mm - beträgt
0,05 mm. Die Elektroden 4, 5 bestehen aus undotiertem Wolfram und enthalten keinen
Emitter. In den Windungen des Wendelteils 16 ist ein Kernstift 17 aus Wolfram, das
mit 0,7 Gew.-% Thoriumdioxid angereichert ist, eingesetzt. Der Kernstift 17 ist somit
ebenfalls nahezu im 90°-Winkel zum Schaft 15 angeordnet. Der Kernstift 17 hat eine
Länge von 1,9 mm und einen Durchmesser von 0,50 mm, so daß der Kernfacktor 100 % beträgt.
Der Kernstift 17 schließt dabei mit seinem der Entladung zugewandten Ende mit der
Spitze des Wendelteils 16 ab, wobei der Elektrodenabstand 6,5 mm beträgt. An dem der
Entladung abgewandten Ende des Wendelteils steht der Kernstift 17 0,2 mm über. Die
Befestigung der Kernstifts 17 im Wendelteil 16 erfolgt dabei in denkbar enfacher Weise
durch reines Klemmen.
[0020] Eine um 90° gedrehte Seitenansicht dieser Elektrode 4, 5 zeigt Figur 3. Die Mittelachse
des Wendelteils 16 einschließlich des Kernstifts 17 ist seitlich gegen den Schaft
15 versetzt. Dies rührt daher, daß Wendelteil 16 und Schaft 15 aus einem Stück gefertigt
sind, wobei der Schaft 15 beim Wendelvorgang tangential vom Wendelteil 16 weggeführt
ist. Infolgedessen werden die beiden Elektroden 4, 5 in der Lampe so angeordnet, daß
die Mittelachsen der beiden Wendelteile zueinander ausgerichtet sind.
[0021] Eine andere Möglichkeit der Befestigung ist in Figur 4 gezeigt. Dabei ist der Kernstift
17 (Durchmesser 0,5 mm) entladungsseitig mit dem Wendelteil 16 (Innendurchmesser 0,55
mm) verschmolzen. Diese Art der Befestigung bietet den Vorteil, daß die Toleranzen
in den Abmessungen des Kernstiftes 17 und des Wendelteils 16 wesentlich unkritischer
sind. Außerdem ergibt sich durch den Schmelzvorgang an der Elektrodenspitze eine Kuppe
18, die einen stabilen Bogensatz gewährleistet.
[0022] Die früher verwendete Elektrodenform entspricht der in Figur 2 beschriebenen Ausführungsform,
jedoch ohne Kernstift. Ein Vergleich des Betriebsverhaltens von Lampen mit und ohne
Kernstift liefert folgende Ergebnisse:
[0023] Bei Verwendung von Elektroden mit Kernstift ist die Elektrodenkorrosion in der Lampe
deutlich herabgesetzt. Die mittlere Lebensdauer konnte um etwa 20 % gegenüber Lampen
ohne Kernstift gesteigert werden.
[0024] Den Temperaturverlauf entlang der Elektroden zeigt Figur 5. Die entsprechenden Meßpunkte
sind in Figur 2 markiert. Bei Verwendung von Elektroden mit Kernstift (Kurve I) ist
entsprechend der größeren Wärmekapazität im Bereich des Wendelteils 16 der Temperaturabfall
vom Bogenansatz (an der Kernstiftspitze, Meßpunkt a) bis zum Ende der Wendel (Meßpunkt
b, c) deutlich geringer als bei der kernstiftlosen Elektrode (Kurve II). Dagegen ist
der Temperaturabfall im Bereich des Schaftes (Meßpunkte d, e; der Meßpunkt e liegt
in der Nähe der Innenwand der Quetschung) bei der Elektrode mit Kernstift (Kurve I)
wesentlich stärker ausgeprägt, was einer reduzierten Wärmeableitung entlang des Schaftes
15 zur Quetschung hin entspricht. Der von der Entladung abgewandte, überstehende Teil
des Kernstifts (Meßpunkt cʹ) zeigt ein anomales Temperaturverhalten, da hier die Temperatur
gegenüber dem Meßpunkt c wieder etwas ansteigt. Die beobachtete reduzierte Elektrodenkorrosion
hängt wahrscheinlich mit diesem deutlich veränderten Temperaturverlauf zusammen.
[0025] Einen Vergleich der Leistungsschwankungen der beiden Lampentypen zeigt Figur 6. Als
Maß für die Leistungsschwankungen dient die Variation Δ U
B der Brennspannung U
B (in Prozent); der absolute Wert der Brennspannung beträgt dabei etwa 100 V. Typisch
für Elektroden ohne Kernstift (Kurve II) ist dabei der starke Abfall der Brennspannung
(max. 12 %) während der ersten tausend Stunden Betriebsdauer. Dieses Verhalten wird
durch eine Verringerung des Elektrodenabstands infolge des Verbiegens des Wendeldrahtes
hervorgerufen. Die verbesserte Stabilisierung bei Elektroden mit Kernstift (Kurve
I) zeigt sich in dem wesentlich geringeren Abfall der Brennspannung (max. 2,5 %).
[0026] Ein Maß für die Beurteilung der Zündwilligkeit ist das Verhältnis (U
W/U
B) von Wiederzündspannung (U
W) zu Brennspannung (U
B) einer Lampe. Je kleiner dieses Verhältnis ist, umso besser ist die Bogenübernahme.
Bei den Lampen, deren Elektrode einen Kernstift enthält, ist erwartungsgemäß die Zündwilligkeit
besser (U
W/U
B = 1,52) als bei Lampen mit kernstiftlosen Elektroden (U
W/U
B = 1,56).
[0027] Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Hochdruckentladungslampe, die jedoch
nur 35 W Leistungsaufnahme besitzt, sind die Elektroden 4, 5 (Figur 7) aus einem undotierten
Wolframdraht mit einem Drahtdurchmesser von 0,25 mm hergestellt. Der gerade Schaft
15 hat eine Länge von 5,7 mm und das angeformte Wendelteil 16 mit 1 1/4 Windungen
hat eine Höhe von 0,80 mm. Der Kernstift 17 (aus mit 0,7 % ThO₂ angereichertem Wolfram)
hat eine Länge von 1,2 mm und einen Durchmesser von 0,3 mm, so daß der Kernfaktor
120 % beträgt; er steht mit seinem der Entladung zugewandten Ende 0,3 mm über das
Wendelteil 16 über, wobei der Elektrodenabstand 4 mm beträgt. An dem der Entladung
abgewandten Ende steht der Kernstift 17 um 0,2 mm über. Die Füllung des Entladungsgefäßes
ist ähnlich dem ersten Ausführungsbeispiel, jedoch ist das Brom durch Jod ersetzt
und ein zusätzlicher Überschuß an Zinn eingebracht. Auch diese Lampe zeigt ähnlich
verbesserte Betriebseigenschaften wie die im ersten Ausführungsbeispiel gezeigte Lampe.
[0028] Zur Erzielung anderer Farbtemperaturen und Lichtfarben können auch Füllungen mit
anderen Metallen und Halogeniden verwendet werden, beispielsweise wird durch eine
Füllung mit Jodiden des Natrium und Thallium sowie mehrerer Seltener Erden (Dy, Ho,
Tm) eine höhere Farbtemperatur erzielt.
[0029] Die genauen Abmessungen der Elektroden einschließlich des jeweils zu verwendenden
Kernstiftes hängen von der Geometrie des Entladungsgefäßes und der Leistungsaufnahme
der Lampe ab. Es muß dabei ein Kompromiß zwischen der Eindämmung der Elektrodenkorrosion
und guter Zündwilligkeit gefunden werden. Dabei hat auch die Zusammensetzung der Lampenfüllung
Einfluß auf die Elektrodenabmessungen.
1. Einseitig gequetschte Hochdruckentladungslampe kleiner Leistung mit folgenden Merkmalen:
- ein Entladungsgefäß (2) aus Quarzglas, das eventuell von einem Außenkolben (3) umgeben
ist
- einer Füllung aus Quecksilber und Edelgas mit Zusätzen an Metall-Halogeniden
- zwei Elektroden (4, 5) mit geraden, zueinander parallelverlaufenden Schäften (15)
und an den Schäften (15) angeformten Wendelteilen (16), die jeweils gegenüber dem
Schaft (15) um etwa 90° abgewinkelt sind und sich gegenüberstehen, wobei der Schaft
(15) und das Wendelteil (16) aus einem einzigen Drahtstück bestehen,
dadurch gekennzeichnet, daß jedes Wendelteil (16) mit einem Kernstift (17) ausgestattet
ist.
2. Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei beiden Elektroden
der Kernfaktor des Systems Wendelteil (16) - Kernstift (17) ≧ 100 % ist.
3. Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden
(4, 5) aus undotiertem Wolfram bestehen, während die Kernstifte (17) aus Wolfram bestehen,
das mit Substanzen, die eine niedrige Elektronenaustrittsarbeit aufweisen, dotiert
ist.
4. Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernstift
(17) entladungsseitig mit der Spitze des Wendelteils (16) abschließt.
5. Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernstift
(17) entladungsseitig über das Wendelteil (16) übersteht.
6. Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernstift
(17) im Wendelteil (16) eingeklemmt ist.
7. Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernstift
(17) entladungsseitig mit dem Wendelteil (16) verschmolzen ist.
8. Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernstift
(17) an dem der Entladung abgewandten Ende des Wendelteils (16) übersteht.
9. Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung
außerdem reines Metall enthält.
10. Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 1 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllungszusätze
als wesentlichen Bestandteil Zinn enthalten.
1. Low power, high-pressure discharge lamp with a single pinch having the following features:
- a discharge vessel (2) composed of quartz glass which is possibly surrounded by
an external bulb (3)
- a filling composed of mercury and noble gas with additives of metal halides
- two electrodes (4, 5) having straight shafts (15), running parallel to one another,
and helical parts (16), which are integrally formed on the shafts (15), are in each
case bent through approximately 90° with respect to the shaft (15) and face one another,
the shaft (15) and the helical part (16) being composed of a single wire piece,
characterised in that each helical part (16) is a equipped with a core pin (17).
2. High-pressure discharge lamp according to Claim 1, characterised in that, in the case
of both electrodes, the core factor of the helical part (16) - core pin (17) system
is ≧ 100 %.
3. High-pressure discharge lamp according to Claim 1, characterised in that the electrodes
(4, 5) are composed of undoped tungsten, while the core pins (17) are composed of
tungsten which is doped with substances which have a low electron emission work function.
4. High-pressure discharge lamp according to Claim 1, characterised in that the core
pin (17) is terminated on the discharge side by the tip of the helical part (16).
5. High-pressure discharge lamp according to Claim 1, characterised in that the core
pin (17) projects beyond the helical part (16) on the discharge side.
6. High-pressure discharge lamp according to Claim 4 or 5, characterised in that the
core pin (17) is clamped in the helical part (16).
7. High-pressure discharge lamp according to Claim 4, characterised in that the core
pin (17) is fused to the helical part (16) on the discharge side.
8. High-pressure discharge lamp according to Claim 1, characterised in that the core
pin (17) projects at the end of the helical part (16) facing away from the discharge.
9. High-pressure discharge lamp according to Claim 1, characterised in that the filling
additionally contains pure metal.
10. High-pressure discharge lamp according to Claim 1 or 9, characterised in that the
filling additives contain tin as the essential component.
1. Lampe à décharge à haute pression et de faible puissance, à pincement unilatéral,
présentant les particularités suivantes :
- une enceinte de décharge (2) en verre quartzeux, qui est éventuellement entourée
par une ampoule extérieure (3),
- un remplissage formé de mercure et d'un gaz rare avec des additifs formés d'halogénures
métalliques,
- deux électrodes (4,5) possédant des tiges rectilignes (15) parallèles entre elles,
et des parties ou portions de filament hélicoïdal (16), qui sont formées sur les tiges
(15), sont repliés approximativement à 90° respectivement par rapport à la tige (15)
et sont disposés en vis-à-vis, la tige (15) et la partie de filament hélicoïdal (16)
étant constituées par un seul morceau de fil,
caractérisée par le fait que chaque partie de filament hélicoïdal (16) est équipée
d'une tige formant noyau (17).
2. Lampe à décharge à haute pression suivant la revendication 1, caractérisée par le
fait que pour les deux électrodes, le facteur de noyau du système partie de filament
hélicoïdal (16)-tige formant noyau (17) est ≧ 100 %.
3. Lampe à décharge à haute pression suivant la revendication 1, caractérisée par le
fait que les électrodes (4,5) sont constituées par du tungstène non dopé, tandis que
les tiges formant noyaux (17) sont formées de tungstène qui est dopé par des substances
pour lesquelles le travail de sortie des électrons est faible.
4. Lampe à décharge à haute pression suivant la revendication 1, caractérisée par le
fait que la tige formant noyau (17) se termine, du côté de la décharge, au niveau
de la pointe de la partie de filament hélicoïdal (16).
5. Lampe à décharge à haute pression suivant la revendication 1, caractérisée par le
fait que la tige formant noyau (17) fait saillie au-delà de la partie de filament
hélicoïdal (16), du côté de la décharge.
6. Lampe à décharge à haute pression suivant la revendication 4 ou 5, caractérisée par
le fait que la tige formant noyau (17) est bloquée par serrage dans la partie de filament
hélicoïdal (16).
7. Lampe à décharge à haute pression suivant la revendication 4, caractérisée par le
fait que la tige formant noyau (17) est réunie par fusion, du côté de la décharge,
à la partie de filament hélicoïdal (16).
8. Lampe à décharge à haute pression suivant la revendication 1, caractérisée par le
fait que la tige formant noyau (17) fait saillie au niveau de l'extrémité, tournée
à l'opposé de la décharge, de la partie de filament hélicoïdal (16).
9. Lampe à décharge à haute pression suivant la revendication 1, caractérisée par le
fait que le remplissage comporte en outre un métal pur.
10. Lampe à décharge à haute pression suivant la revendication 1 ou 9, caractérisée par
le fait que les additifs de remplissage comportent de l'étain comme constituant principal.