[0001] Die vorliegende Neuerung betrifft eine Befestigung für Vorhänge, insbesondere für
Duschvorhänge, mit einer Vorhangstange und Ringen, die auf der Vorhangstange verschiebbar
sitzen.
[0002] Bei Befestigungen für Vorhänge, insbesondere für Duschvorhänge tritt das Problem
auf, daß die Befestigung den vorgegebenen Raummaßen anpaßbar sein muß, ohne daß zur
Anpassung ein größerer Arbeitsaufwand notwendig ist und allzuviel Abfall entsteht.
Weiterhin soll die Vorhangstange nach Anbringen des Vorhangs selbst möglichst nicht
mehr sichtbar sein, sondern vom Vorhang verdeckt werden. Um dieses Ziel zu erreichen,
werden oftmals hochstehende Volants am Vorhang angebracht, wofür sich allerdings nur
sehr steifes Material eignet. Bei Duschvorhängen ist diese Möglichkeit im allgemeinen
kaum gegeben.
[0003] Weiterhin müssen die Ringe oder sonstigen Halteelemente sehr leicht auf der Vorhangstange
verschiebbar sein, so daß der Vorhang sich leicht öffnen und schließen läßt.
[0004] Es ist eine Vorhangstange oder -schiene bekannt, die zur Anpassung an verschiedene
Raum-Gegebenheiten teleskopierbar ist. Um dennoch eine einwandfreie Gleit-Beweglichkeit
der an der Vorhangstange angebrachten Rutscher zum Halten des Vorhangs sicherzustellen,
weist diese Vorhangstange eine komplizierte Profilstruktur auf, die Rutscher selbst
sind ebenfalls sehr kompliziert geformt. Trotz dieser komplizierten Formung tritt
beim Bewegen der Rutscher vom dünneren, herausgezogenen Teil der Vorhangstange in
den dickeren, den dünneren Teil umgebenden Teil der Vorhangstange leicht ein Verhaken
auf, das den Benutzer nicht nur stört, sondern auch ein Ausreißen des Vorhangs mit
sich bringen kann.
[0005] Weiterhin ist bei dieser bekannten Vorhangstange von Nachteil, daß sie vom Vorhang
nicht abgedeckt wird. Zumindest müßte der Volant sehr hoch sein, wenn eine Abdeckung
der Vorhangschiene erfolgen sollte.
[0006] Ausgehend vom oben genannten Stand der Technik, ist es Aufgabe der vorliegenden Neuerung,
eine Befestigung für Vorhänge der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden,
daß dem Benutzer eine größere Variabilität bei verbesserten Bedienungseigenschaften
zur Verfügung steht.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 und/oder 12 aufgeführten
Merkmale gelöst.
[0008] Dadurch, daß die Ringe und die Vorhangstange einen vom Kreis abweichenden Querschnitt
aufweisen und so dimensio niert sind, daß die Ringe auf der Vorhangstange verdrehsicher
verschiebbar sind, und darüber hinaus die Ringe auf mindestens einer Seite Befestigungsorgane
zur Verbindung mit dem Vorhang aufweisen, wird erreicht, daß nach Anbringung des
Vorhangs die Vorhangstange unsichtbar wird. Andererseits ergibt sich durch die Ausbildung
der Verschiebeelemente, an denen der Vorhang befestigt ist, als Ringe der Vorteil,
daß sich der Vorhang leichter öffnen und schließen läßt, da Ringe besser auf einer
Vorhangstange gleiten als die bekannten kleinen Rutscher.
[0009] Besonders vorteilhaft an der neuerungsgemäßen Lösung ist die erstmalige Möglichkeit
zur Anordnung verschiedenartiger Ringe an den Befestigungslementen, z.B. einen Knopf
zum Einhängen von Vorhängen mit Löchern und einen Haken zum Einhängen von Vorhängen
mit daran befestigtem Gardinenband. Die Befestigungsorgane sind in gleicher Höhe,
aber an verschiedenen Seiten der Ringe angebracht, so daß sich in beiden Fällen eine
Verdeckung der Vorhangschiene bei angehängtem Vorhang ergibt. Der Haken kann dadurch
gebildet sein, daß in den Ring ein Schlitz eingearbeitet ist, der nach oben offen
ist. Dadurch ergibt sich eine besonders harmonische Formgestalt, wobei der Vorhang
dennoch leicht einhängbar ist.
[0010] Um auch bei längeren Vorhangstangen oder bei solchen, die um die Ecke führen, eine
hinreichende Tragekraft zu erzielen, ist es von Vorteil, wenn an der Oberseite der
Vorhangstange Befestigungsmittel zur Anbringung einer vertikalen Zug-Haltestange
vorgesehen sind. Durch die Einbeziehung der Befestigungsmittel in die Vorhangstange
entsteht ein kompletter Vorhangsbefestigungssatz, der (abgesehen von Schrauben etc.)
ohne weiteres Zubehör montierbar ist.
[0011] Damit die Ringe über diese Befestigungstange hinweggleiten können, weisen sie an
ihrem oberen Ende einen Öffnungsspalt auf, der etwas breiter ist als die Zugstange
dies erfordert. Das Herumgleiten der Ringe um die Befestigungsstange wird noch durch
die Zuordnung eines Ringabweisers zum Bereich der Anbringung der Befestigungsstange
an der Vorhangstange, insbesondere des bogenförmigen Abschnittes, verbessert.
[0012] Als weiterer Gebrauchsvorteil ist hierbei anzuführen, daß man beim Anbringen der
Vorhangstange nicht schon alle Ringe auffädeln muß, die später benötigt werden. Man
kann vielmehr erst beim Einhängen des Vorhangs die Ringe sukzessive auf die Vorhangstange
schnappen lassen und sie danach (oder zuvor) am Vorhang befestigen. Beim Auswechseln
von Vorhängen ist dies ein besonderer Vorteil, da verschiedenartige Vorhänge oftmals
verschiedene Anzahlen von Ringen notwendig machen.
[0013] Besonders vorteilhaft ist es, wenn man die Vorhangstange in Einzelabschnitte aufteilt,
die über Kupplungsstücke miteinander fluchten und mit im wesentlichen glatten Übergängen
der Außenfläche verbunden sind. Die neuerungsgemäße Befestigung stellt dann ein Baukastensystem
dar, das vom Anwender in beliebiger Konfiguration zusammengefügt werden kann. Man
braucht, um jede beliebige Länge und jeden beliebigen Bogenverlauf zusammenstellen
zu können, lediglich gerade Abschnitte einer einzigen Längeneinheit sowie bogenförmige
Abschnitte. Um Längen die erzielen, die nicht exakt einem Vielfachen der geraden Abschnitte
entsprechen, muß lediglich ein einziger gerader Abschnitt auf das gewünschte Maß
abgelängt werden.
[0014] Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Neuerung ergeben sich aus den Unteransprüchen
und den nachfolgenden Ausführungsbeispielen, die anhand von Abbildungen näher beschrieben
werden. Hierbei zeigt
Fig. 1 einen Ring im Längsschnitt,
Fig. 2 und 3 am Ring nach Fig. 1 anbringbare Vorhänge im Teil-Längsschnitt,
Fig. 4 eine Vorhangstange zur Aufnahme eines Ringes nach Fig. 1 im Querschnitt,
Fig. 5 ein Kupplungsstück zur Verbindung mehrerer Vorhangstangen-Abschnitte in Draufsicht,
Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie VI - VI aus Fig. 5 mit aufgesetzter Vorhangstange,
Fig. 7 eine schematisierte Darstellung der Anordnung von Vorhangstangen-Abschnitten,
Fig. 8 einen gebogenen Abschnitt einer Vorhangstange gemäß Fig. 7 in Draufsicht,
Fig. 9 einen Schnitt entlang der Linie IX - IX aus Fig. 8,
Fig. 10 eine Draufsicht auf das Ende eines Abschnittes gemäß Fig. 8,
Fig. 11 eine Haltestange in Draufsicht,
Fig. 12 eine Endansicht der Haltestange nach Fig. 11,
Fig. 13 eine Seitenansicht eines Befestigungsstückes für eine Haltestange nach Fig.
11/12,
Fig. 14 eine Draufsicht auf das Befestigungsstück nach Fig. 13,
Fig. 15 eine Seitenansicht eines (Halte-)Tellers für die Vorhangstange,
Fig 16 eine Draufsicht auf das Haltestück nach Fig. 15,
Fig. 17 eine Draufsicht auf eine Kappe,
Fig. 18 einen Schnitt entlang der Linie XVIII - XVIII aus Fig. 17,
Fig. 19 einen Querschnitt durch eine Vorhangstange mit eingesetzter Haltestange,
Fig. 20 eine Draufsicht auf die Vorhangstange gemäß Fig. 19 mit nicht eingesetzter
Haltestange und
Fig. 21 eine perspektivische Darstellung des Endabschnittes der Haltestange nach
Fig. 19.
[0015] Wie in Fig. 1 gezeigt, weist der neuerungsgemäß ausgebildete Ring 11 einen im wesentlichen
ovalen Innen- und Außenlängsschnitt auf, wobei der Querschnitt des Materials im wesentlichen
kreisförmig ist. Auf der Oberseite ist der Ring 11 mit einem Öffnungsspalt 19 versehen,
so daß er auseinandergebogen und auf eine - weiter unten beschriebene - Vorhangstange
aufsetzbar ist. Vorzugsweise ist der Ring aus Kunststoff spritzgeformt, wobei der
Kunststoff elastisch ist.
[0016] Auf seiner einen Seite (in Fig. 1 rechts) ist ein Knopf 12 einstückig angegossen,
der von der einen Ringseite nach außen vorsteht. Der Knopf 12 ist nach Art eines Druckknopfes
ausgebildet, nämlich mit seitlich abstehenden, elastisch zusammendrückbaren Haltezungen.
Diese haben an ihrem äußeren Ende Verdickungen. Auf einen solchen Knopf 12 kann ein
Vorhang 14 (siehe Fig. 3) aufgesetzt werden, der an seinem oberen Rand mit Öffnungen
15 versehen ist. Das Material des Knopfes 12 und/oder des Vorhanges 14 ist so gewählt,
daß eine elastische Verformung stattfinden kann und der Vorhang nach dem "Aufknöpfen"
nicht mehr vom Knopf 12 herunterrutscht. Auf der anderen Seite, also dem Knopf 12
gegenüberliegend, ist in den Ring 11 ein Schlitz 17 eingearbeitet, der nach oben hin
offen ist und in einer Höhe endet, die im wesentlichen dem Oberrand des Knopfes 12
entspricht. Am oberen Ende ist der Schlitz 17 durch einen Hakenvorsprung 18 verengt,
so daß dann, wenn man die Schlaufe eines Gardinenbandes 16, das an einen Vorhang 14
angenäht ist (siehe Fig. 2), in den Schlitz 17 einführt, ein Herausrutschen durch
den Vorsprung 18 verhindert wird. Der so gebildete Haken 13 ermöglicht also die Anbringung
eines Vorhanges mit anders ausgebildeten Befestigungsmitteln, als dies der Knopf
12 ermöglicht. Auf diese Weise wird eine besonders große Variabilität der Anordnung
gewährleistet, so daß der Benutzer nicht an die Verwendung einer einzigen Art von
Vorhang gebunden ist.
[0017] Beide Befestigungsmittel für den Vorhang, also der Knopf 12 und der Haken 13, sind
in der Nähe des oberen Endes des Ringes 11 angebracht. Auf diese Weise wird gewährleistet,
daß der Vorhang 14 auch ohne weit nach oben stehenden Rand den Ring 11 (und damit
die Vorhangstange 10) vollständig verdeckt.
[0018] Um die gleichmäßige Stabilität des Ringes 11 zu gewährleisten, der ja aufgrund des
Öffnungsspalts 19 eine gewisse Steifigkeit aufweisen muß, ist diejenige Ringseite
20, in welche der Schlitz 17 eingearbeitet ist, dicker ausgeführt als die Ringseite
21, von der der Knopf 12 hervorragt.
[0019] Die Vorhangstange 10 weist - wie in Fig. 4 gezeigt - einen korrespondierend zum Ring
11 geformten Querschnitt auf und ist als Rohr ausgebildet. Um eine besonders große
Variabilität der Vorhangstange zu erzielen, die eine Anpassung an verschiedene räumliche
Gegebenheiten leicht ermöglicht, ist vorgesehen, die Vorhangstange 10 in gerade Abschnitte
35 und gekrümmte Abschnitte 36 zu unterteilen. Die Abschnitte 35 und 36 (siehe Fig.
7) können über Kupplungsstücke 37 (Fig. 5) miteinander verbunden werden. Die Kupplungsstücke
37 weisen gerade Endabschnitte 38 und 39 auf, die über einen umlaufenden Vorsprung
voneinander getrennt sind. Die Außenkontur der Endstücke 38 und 39 entspricht der
Innenkontur der geraden Vorhangstangen-Abschnitte 35, während die Außenkontur des
Vorsprungs 40 der Außenkontur der geraden Stücke 35 entspricht. Dieser Sachverhalt
ist auch der Fig. 6 zu entnehmen. Die Größenabmessungen sind hierbei derart genau
getroffen, daß die Endabschnitte 38 und 39 reibschlüssig im Inneren der geraden Vorhangstangen-Abschnitte
35 sitzen. Durch den Vorsprung 40 ist gewährleistet, daß man nach Einschieben eines
Endabschnittes 38 oder 39 in einen geraden Abschnitt 35 und dem nachfolgenden Aufschieben
eines zweiten geraden Abschnittes 35 auf den anderen Endabschnitt 39 oder 38 nicht
das ganze Kupplungsstück 37 in den einen oder anderen geraden Abschnitt 35 einschieben
kann. Auf diese Weise ist also eine Verbindung zwischen zwei geraden Abschnitten 35
gewährleistet, die auf beiden Seiten gleich große Biegungskräfte übertragen kann.
[0020] Besonders vorteilhaft ist die Ausführung dann, wenn die Längen der geraden Abschnitte
und die Bemessung der geraden Abschnitte 35 und der gekrümmten Abschnitte 36 derart
bemessen sind, daß sich glatte Gesamtlängen ergeben, wie dies in Fig. 7 eingetragen
ist. Auf diese Weise hat der Benutzer den Gebrauchsvorteil, daß er beim Zuschneiden
der Vorhangstange nur geringfügige Rechenarbeiten durchführen muß.
[0021] Die in Fig. 7 gezeigten bogenförmigen Stücke 36 sind in den Fig. 8 bis 10 nochmals
genauer dargestellt. Aus diesen Abbildungen geht hervor, daß jedes Bogenstück 36 mit
zwei Endabschnitten 38 und 39 versehen ist, die den Endab schnitten 38 und 39 eines
Kupplungsstücks 37 entsprechen. Auf diese Weise kann auf jedes bogenförmiges Stück
36 mit geraden Stücken 35 verbunden werden, wie dies bereits im Zusammenhang mit Fig.
5 näher beschrieben wurde.
[0022] Ein weiteres wesentliches Detail besteht darin, daß die bogenförmigen Abschnitte
36 mit durchgehenden Bohrungen 25 versehen sind, die zur Aufnahme von vertikalen Haltestangen
(Beschreibung weiter unten) bestimmt sind. Derartige Bohrungen können auch (bei entsprechender
Dimensionierung des Vorsprungs 40) in Kupplungsstücken 37 vorgesehen sein.
[0023] Der Durchmesser der Haltestange 22 ist dem Durchmesser der Bohrung 25 im Bogenstück
36 gemäß Fig. 9 angepaßt, so daß man die Haltestange 22 von unten in ein Bogenstück
36 bzw. die dort angebrachte Bohrung 25 einschieben und durchstekken kann. An einem
Ende ist die Haltestange 22 mit einem Halteelement 24 versehen, das den in Fig. 12
gezeigten Querschnitt aufweist. Das Haltestück 24 steht also über die Haltestange
22 hervor. Die Endfläche 27 des Haltestükkes 24 weist einen in einer Richtung gekrümmten
Querschnitt auf, wobei die Krümmung derjenigen der Vorhangstange an deren unterem
Ende entspricht. Das Bogenstück 36 ist an seinem unteren Ende rings um die Bohrung
25 mit einem Sacklochabschnitt 26 versehen, dessen Kontur derjenigen des Halteelementes
24 (siehe Fig. 12) entspricht. Durch diese Formgebung ist gewährleistet, daß dann,
wenn die Haltestange 22 ganz in die Bohrung 25 eingeschoben ist, das Halteelement
24 im Sacklochabschnitt 26 verschwindet und seine Endfläche 27 kontinuierlich in
die Außenfläche des Bogenstückes 36 übergeht. Durch diese Formgebung ist gewährleistet,
daß ein Ring 11 über den Bereich, in dem die vertikale Haltestange 22 angebracht ist,
ohne anzustoßen geschoben werden kann.
[0024] Wie aus der Fig. 8 entnehmbar ist, verfügt der gebogene Abschnitt 36 über einen an
seiner Oberseite nach oben vor stehenden Ringabweiser 47. Dieser im Bereich der Bohrung
25 angeordnete Ringabweiser hat eine gestreckte rhombenartige Grundfläche, durch
deren Mitte die Bohrung 25 hindurchläuft.
[0025] Zur Befestigung der vertikalen Haltestange 22 ist ein Befestigungsstück 29 vorgesehen,
das anhand der Fig. 13 und 14 näher beschrieben wird. Das Befestigungsstück 29 weist
einen Teller 32 auf, der eine plane Endfläche und eine gewölbte Oberfläche aufweist.
Von der Oberfläche erhebt sich ein Stutzen 31, der eine innere Ausnehmung 28 aufweist.
Die innere Ausnehmung 28 entspricht in ihrem Maß den Außenabmessungen der Haltestange
22.
[0026] Die Ausnehmung 28 ist über einen Boden 33 abgeschlossen, in dem eine Bohrung 34 sitzt.
Durch die Bohrung 34 kann eine Befestigungsschraube (nicht gezeigt) hindurchgesteckt
und in einen in die (Badezimmer-)Decke eingesetzten Dübel eingeschraubt werden.
[0027] Zur Befestigung der vertikalen Haltestange 22 dient eine Stellschraube 30, die in
einem vom Stutzen 31 hervorstehenden Stück gehalten ist.
[0028] Die neuerungsgemäße Vorhangstange 10 umfaßt nicht nur gerade und gekrümmte Abschnitte
35 bzw. 36, sondern auch noch Endabschnitte, die im folgenden anhand der Fig. 15 bis
18 näher beschrieben werden. Die Endabschnitte 45 sind am einen Ende rohrförmig wie
die geraden Abschnitte 35 ausgebildet, am anderen Ende mit Tellern 41 (einstückig)
verbunden. Die Teller 41 weisen Bohrungen 46 auf, über welche die Endstücke 45 mittels
Schrauben an der Wand befestigt werden können.
[0029] Weiterhin sind (als Sichtverblendung) Kappen 42 vorgesehen, die auf Ihrer Innenfläche
mit Schnappwulsten 43 versehen sind. Bis auf die Schnappwulste 43 entspricht die
Innenkontur der Kappen 42 der Außenkontur der Teller 41. Durch die Schnappwulste 43
ist ein fester Sitz der Kappen 42 auf den Tellern 41 gewährleistet. Weiterhin sind
die Kappen 42 mit Ausnehmungen 44 ausgestattet, deren Innenkontur der Außenkontur
der Vorhangstange 10 bzw. des Endabschnitts 45 entspricht.
[0030] Eine andere bevorzugte Ausbildung einer Haltestange 22 bzw. deren Halteelementes
24 und der dazu gehörigen Ausnehmung in der Vorhangstange 10 bzw. im bogenförmigen
Abschnitt 36 ist in den Fig. 19 bis 21 gezeigt. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform
ist die Ausnehmung 23 in der Stange 10 nicht durchgehend ausgebildet, sondern nur
in deren Oberseite. Das Haltelement 24 am Ende der vertikalen Haltestange 22 weist
in einer Richtung eine der Innenkontur der Vorhangstange 10 entsprechende Außenkontur
auf, in der anderen Richtung (vertikal hierzu) ist das Halteelement 24 so breit (B)
wie die Haltestange 22 dick ist. Die Ausnehmung 23 in der Vorhangstange 10 entspricht
in ihren Abmessungen (L und B) den Abmessungen (L und B) des Halteelementes 24 nach
Fig. 21. Durch diese Formgestaltung ist es möglich, daß Halteelement 24 in die Vorhangstange
10 einzusetzen und dann zu verdrehen, wobei nach dem Verdrehen die in Fig. 19 gezeigte
Position erzielt ist, in der das Halteelement 24 nicht mehr aus der Ausnehmung 23
herausrutschen kann.
[0031] Ein wesentlicher Gedanke der vorliegenden Neuerung besteht darin, die vorstehend
beschriebenen Elemente als Gesamtsystem dem Anwender zur Verfügung zu stellen, das
durch seine vielseitige Kombinierbarkeit und Auswechselbarkeit der Einzelelemente
eine besonders leichte Anpassung an die gegebenen Räumlichkeiten ermöglicht. Der
Anwender kann ohne großen handwerklichen Aufwand (nur gerade Abschnitte 35 und die
nur ggf. vorzusehende Haltestange 22 müssen im Bedarfsfalle abgelängt werden) die
Vorhangstange 10 montieren und den Vorhang 14 über Ringe 11 aufhängen. Die Benut
zung des so aufgehängten Vorhanges ergibt keinerlei Schwierigkeiten, da die Ringe
11 sehr leicht auf den Vorhangstangen 10 aufgrund der Formgebung gleiten. Ein Verklemmen,
wie dies früher der Fall war, ist vermieden.
[0032] Alle Einzelmerkmale und Unterkombinationen hiervon werden als selbständige Neuerungen
beansprucht.
1. Befestigung für Vorhänge, insbesondere für Duschvorhänge, mit einer Vorhangstange
und Ringen, die auf der Vorhangstange verschiebbar sitzen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (11) und die Vorhangstange (10) einen vom Kreis abweichen Querschnitt
aufweisen und so dimensioniert sind, daß die Ringe (11) auf der Vorhangstange (10)
verdrehsicher verschiebbar sind, und daß die Ringe (11) auf mindestens einer Seite
Befestigungsorgane (12, 13) zur Verbindung mit dem Vorhang (14) aufweisen.
2. Befestigung nach Anspruch 1, gekennzeichnet, durch ein vom Ring (11) seitlich abstehendes
knopfförmiges Befestigungsorgan (12), insbesondere seitlich abstehende nach Art eines
Druck knopfes quer zusammendrückbare Zungen.
3. Befestigung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Ring (11) einen Schlitz (17) aufweist, der sich im wesentlichen in einem vertikalen
Ringabschnitt erstreckt und dessen oberes offenes Ende an der Außenseite des Ringes
(11) mündet, und vorzugsweise an seinem Öffnungsende einen Hakenvorsprung (18) aufweist.
4. Befestigung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ringe (11) an einander gegenüberliegenden Seiten im wesentlichen in gleicher Höhe
mit unterschiedlichen Befestigungsorganen (12, 13) versehen sind, insbesondere ein
knopfförmiges Befestigungsorgan (12) einerseits und einem Schlitz (17) andererseits,
wobei der Ring (11) mit den Befestigungsorganen (12, 13) vorzugsweise aus einem Werkstück
(Kunststoff-Spritzling) besteht.
5. Befestigung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ringe (11) an ihrem Oberende einen Öffnungsspalt (19) aufweisen, der etwas schmaler
ist als die Breite der Vorhangstange (10).
6. Befestigung, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorhangstange (10) an ihrer Oberseite Befestigungsmittel (23) zur Anbringung
einer vertikalen (Zug-)Haltestange (22) aufweist, deren Durchmesser unterhalb der
Breite des Öffnungsspalts (19) liegt.
7. Befestigung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestange (22) an
ihrem einen Ende mit einem Halteelement (24) versehen ist, das über ihren Außenumfang
hervorsteht.
8. Befestigung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch ge kennzeichnet, daß die Befestigungsmittel
(23) eine die Vorhangstange (10) vertikal durchsetzende Bohrung (25) umfassen, deren
unteres Ende einen Sacklochabschnitt (26) aufweist, dessen Kontur und Tiefe derjenigen
des Halteelementes (24) entspricht.
9. Befestigung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Haltelement (24) eine
Endfläche (27), deren Kontur bzw. Wölbung derjenigen der Vorhangstange (10) an der
Stelle des Sacklochabschnittes (26) entspricht, aufweist.
10. Befestigung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Haltestange (22) an ihrem anderen Ende derart ausgebildet ist, daß sie in eine Ausnehmung
(28) eines Befestigungsstückes (29) einsetzbar und dort über Befestigungsmittel (Stellschraube
30) festsetzbar ist.
11. Befestigung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (28)
in einem im wesentlichen zylindrischen Stutzen (31) sitzt, der einstückig mit einem
endseitigen Teller (32) verbunden ist, und daß am Boden (33) der Ausnehmung (28)
eine Bohrung (34) geringeren Durchmessers angebracht ist, in die eine Befestigungsschraube
einsetzbar ist.
12. Befestigung für Vorhänge, insbesondere für Duschvorhänge, mit einer Vorhangstange
und Ringen, die auf der Vorhangstange verschiebbar sitzen, insbesondere nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise rohrförmig
ausgebildete Vorhangstange (10) in Einzelabschnitte (35, 36) aufgeteilt ist, die über
Kupplungsstücke (37) miteinander fluchtend und mit im wesentlichen glatten Übergängen
der Außenflächen verbunden sind.
13. Befestigung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelabschnitte
(35, 36) mindestens an ihren Enden Ausnehmungen aufweisen, in welche die den Ausnehmungen
korrespondierend geformten Kupplungsstücke (37), die vorzugsweise als Hohlkörper
ausgebildet sind, einsteckbar sind.
14. Befestigung nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einzelabschnitte (viertelkreis-)bogenförmige Abschnitte (36) und gerade Abschnitte
(35) umfassen.
15. Befestigung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kupplungsstücke (37) im wesentlichen gleichlange Endabschnitte (38, 39) aufweisen,
die über einen (umlaufenden) Vorsprung (40) voneinander getrennt sind, dessen Außenfläche
mit der Außenfläche der Vorhangstange (10) bündig verläuft.
16. Befestigung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens die bogenförmigen Abschnitte (36) mit den Befestigungsmitteln (23) zur
Anbringung der Haltestange (22) versehen sind.
17. Befestigung nach Anspruch 14 sowie einem oder mehreren der übrigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die bogenförmigen Abschnitte (36) wenigstens einen Ringabweiser
(47) aufweisen.
18. Befestigung nach Anspruch 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß den bogenförmigen
Abschnitten (36) ein einziger an ihrer Oberseite im Bereich zur Anordnung des Befestigungsmittels
(23) hervorstehender Ringabweiser (47) zugeordnet ist.
19. Befestigung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
der (geraden) Einzelabschnitte (35) mit je einem endseitigen Teller (41) verbun
den sind, der in seiner, über die Außenfläche des Einzelabschnitts (35) hervorstehenden
Fläche Bohrungen (46) zum Einsetzen von Befestigungsschrauben aufweist, wobei der
endseitige Teller (41) vorzugsweise von einer aufschnappbaren Kappe (42) abgedeckt
ist, aus der die Vorhangstange (10) hervorragt.