[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anschließen von Kabeladern an
Schneidklemmkontakten von Dropwire-Anschlußleisten der Fernmeldetechnik gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Aus der DE 35 22 131 ist ein Eindrückwerkzeug der gattungsgemäßen Art vorbekannt.
Dieses besteht aus einem Schaft mit einem Griffteil als Betätigungsfläche an einem
Ende und mit Führungs- und Eindrückstegen am anderen Ende zum Eindrücken der Kabeladern
in die Schneidklemm-Anschlußkontakte der Dropwire-Anschlußleiste. Für Dropwire-Kabeladern,
die sehr dicke Isolierstoffhüllen aufweisen, woduch beim Eindrücken der Dropwire-Kabeladern
in die Schneidklemmkontakte der Dropwire-Anschlußleiste hohe Eindrückkräfte entstehen,
ist am Schaft des Eindrückwerkzeuges eine Vorschneideeinrichtung angebracht, die aus
einem U-förmigen Hebel und zwei an den Innenseiten seiner beiden Seitenflächen angeordneten
bogenförmigen Schneidemessern besteht. Die Dropwire-Kabeladern werden vor dem Eindrücken
in die Schneidklemmkontakte mittels der bogenförmigen Schneidemesser an zwei gegenüberliegenden
Stellen im vorgesehenen Kontaktierungsbereich ein geschnitten und erst nach diesem
Einschneiden in die jeweiligen Schneidklemmkontakte der Dropwire-Anschlußleiste eingelegt.
Das Eindrücken erfolgt dann mittels der Eindrückstege, welche an die Form der Schneidklemmkontaktes
angepaßt sind. Bei Verwendung des bekannten Eindrückwerkzeuges für Dropwire-Kabeladern
sind zwei Arbeitsschritte notwendig, um die hohen Eindrückkräfte zu verringern. Darüber
hinaus ist das bekannte Eindrückwerkzeug technisch aufwendig gestaltet und somit teuer
in der Herstellung.
[0003] Die vorangehend genannten Dropwire-Anschlußleisten sind aus dem DE-GM 8121 721 vorbekannt.
Hierbei sind die Abstände der Klemmrippen auf die dicken Isolierstoffhüllen der Dropwirekabel
ausgelegt. Somit können die Klemmrippen dünne Kabeladern nicht sicher erfassen, welche
mittels des Eindrückwerkzeuges in die Schneidklemmkontakte der Dropwire-Anschlußleiste
eingedrückt werden. Es hat sich folglich gezeigt, daß sich die dünnen Kabeladern bei
auf die Dropwire-Anschlußleisten einwirkenden Schwingungen aus den Schneidklemmkontakten
der Dropwire-Anschlußleisten herauslösen können, da die relativ dünne Isolierstoffhülle
der dünnen Kabeladern von dem Klemmrippen der Dropwire-Anschlußleiste nicht sicher
erfaßt wird.
[0004] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine technisch einfache Vorrichtung
der gattungsgemäßen Art zu schaffen, mit welcher dicke Dropwire-Kabeladern an den
in den Dropwire-Anschlußleisten angeordneten Schneidklemmkontakten in einem Arbeitsschritt
angeschlossen und dünne Kabeladern in Dropwire-Anschlußleisten sicher festgelegt werden
können.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches
1. Das erfindungsgemäße Eindrückwerkzeug ist ein einfach und preiswert herstellbares
Bauteil, insbesondere aus Kunststoff, das die Verbindung von Dropwire-Kabeladern
mit den Schneidklemmkontakten einer Dropwire-Anschlußleiste in einem einzigen Arbeitsschritt
ermöglicht und ferner die Festlegung dünner Kabeladern in Dropwire-Anschlußleisten
sicherstellt. Bei Verwendung des Eindrückwerkzeuges zum Anschließen von Dropwire-Kabeladern
an Dropwire-Anschlußleisten werden die hohen Eindrückkräfte, welche durch die dicken
Isolierstoffhüllen der Dropwire-Kabeladern auftreten, durch einfach aufzubringende
Schlag- oder Hebelkräfte überwunden, welche auf den Angriffskörper ausgeübt werden,
der sich unmittelbar an die Führungs- und Eindrückstege des Eindrückwerkzeuges anschließt.
[0006] In besonders bevorzugter Weise besitzt das Eindrückwerkzeug auf der Oberseite seines
Angriffskörpers eine Führungsnut zur Auflage des Hebelwerkzeuges, insbesondere eines
Schraubendrehers. Die Spitze des Schraubendrehers greift unter eine Abstätzkante,
die in einem geringen Abstand oberhalb der Schaltseite der Dropwire-Anschlußleiste
und quer zur Führungsnut des Eindrückwerkzeuges verläuft. Durch eine Hebelbewegung
des Schraubendrehers wird das Eindrückwerkzeug in die Anschlußleiste eingedrückt,
wobei gleichzeitig in einem einzigen Arbeitsgang die Dropwire-Kabelader in den Schneidklemmkontakt
eingebracht wird. Nach dem Eindrücken des Eindrückwerkzeuges in die Dropwire-Anschlußleiste
befindet sich die Oberseite des Eindrückwerkzeuges unter der Abstützkante des Tragbleches.
Trotz der geringen Bauhöhe des Eindrückwerkzeuges können die hohen Eindrückkräfte
überwunden werden, die beim Beschalten von Dropwire-Anschlußleisten mit Dropwire-Kabeladern
mit der besonders dicken Isolierstoffhülle auftreten.
[0007] Das Eindrückwerkzeug besteht insbesondere aus einem spritzttechnisch kostengünstig
herstellbaren, schlagfesten Kunststoff. Damit kann an jeder Dropwire-Anschlußleiste
ein Eindrückwerkzeug ständig vorhanden sein, indem dieses mittels einer Schnur oder
dergleichen an der Dropwire-Anschlußleiste befestigt wird.
[0008] Das erfindungsgemäße Eindrückwerkzeug kann auch als Schließstecker zum Halten dünner
Kabeladern in den Dropwire-Anschlußleisten dienen. Durch Verwendung des einen Schließstecker
bildenden Eindrückwerkzeuges aus Kunststoff gemäß dem Anspruch 5 können dünne Kabeladern
in die Schniedklemmkontakte von Dropwire-Anschlußleisten eingedrückt und andererseits
in den Dropwire-Anschlußleisten sicher gehalten werden, da das Eindrückwerkzeug als
Schließstecker in der Dropwire-Anschlußleiste verbleibt. Als Aufnahme für die dünnen
Kabeladern sind auf der Unterseite der Eindrückstege des Eindrückwerkzeuges Halterippen
ausgebildet. In besonders bevorzugter Weise sind die Eindrückstege des Eindrückwerkzeuges
jedoch aus zwei durch ein Filmscharnier verbundenen, verrastbaren Halbschalen gebildet,
auf deren Innenseiten je ein die Aufnahme für die dünne Kabelader bildender nutartiger
Einlegekanal ausgebildet ist. Die dünne Kabelader wird in die auseinandergeklappten
Halbschalen eingelegt und beim Zusammenklappen der Halbschalen zwischen diesen fixiert.
Nach dem Eindrücken des derart ausgebildeten Eindrückwerkzeuges in die Dropwire-Anschlußleiste
ist die dünne Kabelader sicher fixiert.
[0009] Ein besonders wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen, einen Schließstecker bildenden
Eindrückwerkzeuges besteht darin, daß die dünne Kabelader vom Eindrückwerkzeug beim
Einbringen in die Dropwire-Anschlußleiste zentriert wird, so daß eine sichere Kontaktverbindung
zwischen der dünnen Kabelader und em Schniedklemmkontakt der Dropwire-Anschlußleiste
sichergestellt ist. Besonders vorteilhaft ist auch, daß die dünne Kabelader beim
Herausziehen des Schließsteckers mit herausgezogen werden kann.
[0010] Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles
einer Vorrichtung zum Anschließen von Kabeladern an Dropwire-Anschlußleisten und
mehrerer im Zusammenhang mit dieser Vorrichtung verwendbaren Eindrückwerkzeugen näher
erläutert.
[0011] Es zeigen:
Fig. 1 eine Perspektivansicht der Vorrichtung aus einer Dropwire-Anschlußleiste mit
eingesetztem Eindrückwerkzeug,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung,
Fig. 3 eine Perspektivdarstellung des Eindrückwerkzeuges in der ersten Ausführungsform,
Fig. 4 eine Ansicht der Unterseite des als Schließstecker ausgebildeten Eindrückwerkzeuges
in der zweiten Ausführungsform und
Fig. 5 eine Ansicht des als Schließstecker ausgebildeten Eindrückwerkzeuges in der
dritten Ausführungsform bei geöffneten Halbschalen.
[0012] Die Vorichtung gemäß Fig. 1 dient zum Anschließen von Kabeladern 8, 29 an Schneidklemmkontakten
von Dropwire-Anschlußleisten 2 der Fernmeldetechnik. Die Kabeladern 8 bilden mit
einer im Verhältnis zum Aderquerschnitt dicken Isolierstoffhülle sogenannte Dropwire-Kabeladern.
Die Kabeladern 29 sind sogenannte dünne Kabeladern, die an für Dropwire-Kabeladern
8 vorgesehene Dropwire-Anschlußleisten 2 angeschlossen werden sollen.
[0013] Die Vorrichtung umfaßt ein Tragblech 1 mit einer darauf mittels Schraub- oder Rastverbindungen
befestigten Anschlußleiste 2, ein Eindrückwerk zeug 3, 20, 21 und ein Hebelwerkzeug
in Form eines Schraubendrehers 4. Das Tragblech 1 aus einem metallischen Werkstoff
oder hochfesten Kunststoff umfaßt eine flache Basisplatte 5, auf welcher die Dropwire-Anschlußleiste
2 montiert ist, und eine an einer Seite der Dropwire-Anschlußleiste 2 anschließende
Rückwand 6, deren nach oben ragende Längsseite U-förmig zur Bildung einer Abstützkante
7 abgebogen ist, welche entlang der Längsachse der Dropwire-Anschlußleiste 2 oberhalb
deren Schaltseite verläuft.
[0014] Die in Fig. 1 dargestellte Dropwire-Anschlußleiste 2 umfaßt zehn in einer Reihe angeordnete
Schlitzkammern 18, in denen nicht dargestellte Schneidklemmkontakte angeordnet sind.
Jede Schlitzkammer 18 ist auf der Vorderseite der Dropwire-Anschlußleiste 2 mit einem
V-förmigen Klemmschlitz 17 versehen, dessen Seiten durch mit geneigten Klemmflächen
versehene Klemmrippen 19 gebildet sind.
[0015] In der Schlitzkammern 18 der Anschlußleiste 2 sind in nicht näher dargestellter,
aus der DE 34 15 369 bekannter Weise Schneidklemmkontakte angeordnet, an welche Dropwire-Kabeladern
8 mit besonders dicker Isolierstoffhülle oder dünne Kabeladern 29 anzuschließen sind.
Zum Eindrücken der Kabeladern 8, 29 in die Schneid-Klemmkontakte ist das in Fig. 3
dargestellte Eindrückwerkzeug 3 vorgesehen. Dieses besteht aus den an die Form der
Schneidklemmkontakte und die Schlitzkammern 18 der Dropwire-Anschlußleiste 2 angepaßten
Führungs- und Eindrückstegen 9, 10 sowie ei nem unmittelbar oberhalb dieser anschließenden
Angriffskörper 11, insbesondere für ein Schlag- oder Hebelwerkzeug, insbesondere
für einen Schraubendreher 4. Die äußere Kontur der Eindrück- und Führungsstege 9,
10 ist formgleich mit den inneren Konturen der in der Dropwire-Anschlußleiste 2 vorgesehen
Schlitzkammern 18, in welchen die Schneidklemmkontakte angeordnet sind. Insbesondere
ist zwischen den Eindrückstegen 10 ein Schlitz 12 vorgesehen, in den der Schneidklemmkontakt
beim Eindrücken der Kabelader 8, 29 eingreift. Der Angriffskörper 11 besitzt auf
zwei gegenüberliegenden Stirnseiten mehrere Griffrillen 13,die das Herausziehen des
Eindrückwerkzeuges 3 aus der Anschlußleiste 2 von Hand unterstützen oder die zum
Eindrücken des Eindrückwerkzeuges 20, 21 beim Anschließen von dünnen Kabeladern 29
dienen. Quer durch den Angriffskörper 11 verläuft ein Durchgangsloch 14 zur Befestigung
des Eindrückwerkzeuges 3 mittels einer Schnur 15 oder dergleichen an der Dropwire-Anschlußleiste
2.
[0016] Auf der Oberseite des Angriffskörpers 11 ist eine Führungsnut 16 für das Hebelwerkzeug
in Form des Schraubendrehers 4 ausgebildet.
[0017] Zum Anschluß einer Dropwire-Kabelader 8 an einen Schneidklemmkontakt der Dropwire-Anschlußleiste
2 wird die Dropwire-Kabelader 8 über den Klemmschlitz 17 einer Schlitzkammer 18 mit
zugehörigem Schneidklemmkontakt gelegt. Das Eindrückwerkzeug 3 wird in die Schlitzkammer
18 des Klemmschlitzes 17 eingebracht.
[0018] Die Dropwire-Kabelader 8 liegt nun eindrückbereit in der Schlitzkammer 18 oberhalb
des Klemmschlitzes 17. Der Schraubendreher wird als Hebelwerkzeug gemäß Fig. 2 mit
seinen Schaft in die Führungsnut 16 des Eindrückwerkzeuges 3 eingelegt, wobei sich
der Schraubendreher 4 mit seiner Spitze an der Abstützkante 7 des Tragbleches 1 abstützt.
Unter Wirkung des Schraubendrehers 4 als Hebel wird die Dropwire-Kabelader 8 somit
durch die Schlitzkammer 18 in dem Klemmschlitz 17 des Schneidklemmkontaktes der Anschlußleiste
2 in einem einzigen Arbeitsgang eingedrückt. Anschließend wird das Eindrückwerkzeug
3 von Hand wieder herausgezogen, um zum Anschließen einer weiteren Dropwire-Kabelader
8 verwendet zu werden.
[0019] Der Abstand der Klemmrippe 19 eines Klemmschlitzes 17 der Dropwire-Anschlußleiste
2 ist zum Halten von Dropwirekabeln 8 ausgelegt, die mit einer relativ dicken Isolierstoffhülle
um die Kabelader herum versehen sind. Zum Anschließen der dünnen Kabeladern 29 an
eine solche Dropwire-Anschlußleiste 2 ist das Eindrückwerkzeug 3 als Schließstecker
20, 21 aus Kunststoff ausgebildet.
[0020] Die Unterseite eines solchen Schließsteckers 20 in der zweiten Ausführungsform des
Eindrückwerkzeuges gemäß Fig. 3 ist in der Fig. 4 näher dargestellt. Der Schließstecker
20 umfaßt den Führungssteg 9 zum Eingreifen in die T-förmige Schlitzkammer 18 der
Dropwire-Anschlußleiste 2 sowie zwei Eindrückstege 10, zwischen denen der Schlitz
12 zur Aufnahme des nicht näher dargestellten Schneidklemmkontaktes beim Eindrücken
des Schließsteckers 20 in die Schlitzkammer 18 der Anschlußleiste 2 ausgespart ist.
Der Schließstekcer 20 ist auf der Unterseite seiner Eindrückstege 10 mit einer Aufnahme
für eine dünne Kabelader 29 versehen, wobei die Aufnahme aus Halterippen 28 gebildet
ist, zwischen welche die dünne Kabelader 29 beim Beschalten eingedrückt wird, so daß
die dünne Kabelader 29 beim Eindrücken des Schließsteckers 20 in die Schlitzkammer
18 der Dropwire-Anschlußleiste 2 zentriert wird. Der Schließstecker 20 kann zum Beschalten
mit einer dünnen Kabelader 29 in die Schlitzkammer 18 der Dropwire-Anschlußleiste
2 von Hand eingedrückt werden und verbleibt in der Kammer 18.
[0021] Die Fig 5 zeigt das dritte Ausführungsbeispiel des in der Fig. 3 dargestellten, hier
als Schließstecker 21 ausgebildeten Eindrückwerkzeuges 3. Bei diesem Schließstecker
21 sind die beiden, den Schlitz 12 für den Schneidklemmkontakt zwischen sich einschließenden
Eindrückstege 30 aus zwei durch ein Filmscharnier 31 verbundenen Halbschalen 32 gebildet,
von denen eine Halbschale 32 mit dem Führungssteg 9 fest verbunden ist. Auf den Innenseiten
der Halbschalen 32 ist je ein, die Aufnahme für die dünne Kabelader 29 bildender nutartiger
Einlegekanal 33 ausgebildet. Die dünne Kabelader 29 wird bei geöffneten Halbschalen
32 in eine Nut des Einlegekanales 33 eingelegt und nach dem Schließen der Halbschalen
32 im Einlegekanal 33 fixiert. Beim Schließen der Halbschalen 32 greifen an diesen
ausgebildete Rasten 34 und Rastnasen 35 zur Verriegelung rastend ineinander. Anschließend
wird der Schließstecker 21 in die gewünschte Kammer 18 der Dropwire-Anschlußleiste
2 eingedrückt, wobei die dünne Kabelader 29 mit dem Schneidklemmkontakt sicher kontaktiert
wird, da beim Eindrücken eine Zentrierung mittels des Schließsteckers 21 erfolgt.
Der von Hand einsteckbare Schließstecker 21 verbleibt in der Dropwire-Anschlußleiste
2. Beim Herausziehen des Schließsteckers 21 aus der Dropwire-Anschlußleiste 2 wird
gleichzeitig die dünne Kabelader 29 mit herausgezogen.
Bezugszeichenliste
[0022]
1 Tragblech
2 Dropwire-Anschlußleiste
3 Eindrückwerkzeug
4 Schraubendreher
5 Basisplatte
6 Rückwand
7 Abstützkante
8 Kabelder (dicke Dropwire-Kabelader)
9 Führungssteg
10 Eindrücksteg
11 Angriffskörper
12 Schlitz
13 Griffrille
14 Durchgangsloch
15 Schnur
16 Führungsnut
17 Klemmschlitz
18 Kammer
19 Klemmrippe
20 Schließstecker
21 Schließstecker
22 Eindrücksteg
23 Eindrücksteg
28 Halterippe
29 Kabelader (dünn)
30 Eindrückrippe
31 Filmscharnier
32 Halbschale
33 Einlegekanal
34 Raste
35 Rastnase
1. Vorrichtung zum Anschließen von Kabeladern an Schneidklemmkontakten von Dropwire-Anschlußleisten
der Fernmeldetechnik mittels eines mit Führungs- und Eindrückstegen und mit einer
Betätigungsfläche versehenen Eindrückwerkzeuges,
gekennzeichnet dadurch,
daß die Betätigungsfläche des Eindrückwerkzeuges (3, 20, 21) als unmittelbar an die
Führungs- und Eindrückstege (9, 10) anschließender Angriffskörper (11), insbesondere
für ein Schlag- oder Hebelwerkzeug (Schraubendreher 4),ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Angriffskörper (11) auf seiner Oberseite eine Führungsnut (16) für das Hebelwerkzeug,
insbesondere den Schraubendreher (4), aufweist und daß der Dropwire-Anschlußleiste
(2) ein Tragblech (1) mit einer oberhalb der Schaltseite der Dropwire-Anschlußleiste
(2) ausgebildeten Abstützkante (7) für das Hebelwerkzeug, insbesondere Schraubendreher
(4), zugeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Angriffskörper (11) ein Durchgangsloch (14) zur Verbindung des Eindrückwerk
zeuges (3) mit der Anschlußleiste (2) mittels einer Schnur (15) oder dergleichen aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Eindrückwerkzeug (3, 20, 21) aus schlagfestem Kunststoff besteht.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Eindrückwerkzeug (3) zum Anschließen von dünnen Kabeladern (29) an den Schneidklemm-Kontakten
der Dropwire-Anschlußleiste (2) als in die Kammern (18) einsetzbarer Schließstecker
(20, 21) ausgebildet ist, der mit Aufnahmen für dünne Kabeladern (29) versehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Aufnahmen für die dünnen Kabeladern (29) auf der Unterseite der Eindrückstege
(22) der Schließstecker (20) Halterippen (28) ausgebildet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Eindrückstege (23) des Schließsteckers (21) aus zwei durch ein Filmscharnier
(31) verbundenen, verrastbaren Halbschalen (32) gebildet sind, auf deren Innenseiten
je ein die Aufnahme für die dünnen Kabeladern (29) bildender, nutartiger Einlegekanal
(33) ausgebildet ist.