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<ep-patent-document id="EP87730134A2" file="EP87730134NWA2.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0270480" kind="A2" date-publ="19880608" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDE..ESFRGBGRITLILUNLSE......................</B001EP><B005EP>S</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0270480</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A2</B130><B140><date>19880608</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>87730134.1</B210><B220><date>19871027</date></B220><B240></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>3641366</B310><B320><date>19861203</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330><B310>3641367</B310><B320><date>19861203</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19880608</date><bnum>198823</bnum></B405><B430><date>19880608</date><bnum>198823</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>4</B516><B511> 4H 01R  43/01   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Vorrichtung zum Anschliessen von Kabeladern an Schneidklemmkontakten von Dropwire-Anschlussleisten der Fernmeldetechnik</B542><B541>en</B541><B542>Apparatus for the connection of cable cores to cutting and clamping contacts of "drop wire" connecting blocks for the telecommunications</B542><B541>fr</B541><B542>Appareil pour le raccordement d'âmes de câble au contacts tranchants et serrants de blocs de connexion "drop wire" de télécommunications</B542></B540><B560></B560></B500><B600><B620EP><parent><cdoc><dnum><anum>93112523.1</anum><pnum>0570994</pnum></dnum><date>19871027</date></cdoc></parent></B620EP></B600><B700><B710><B711><snm>KRONE Aktiengesellschaft</snm><iid>00287432</iid><irf>87-307 EP</irf><adr><str>Beeskowdamm 3-11</str><city>D-14167 Berlin</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Gerke, Dieter</snm><adr><str>Allmendeweg 107</str><city>D-1000 Berlin 27</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Biederstedt, Lutz</snm><adr><str>Breisgauerstrasse 35</str><city>D-1000 Berlin 38</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Klaiber, Eberhard</snm><adr><str>Haupstrasse 134</str><city>D-1000 Berlin 62</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>SE</ctry></B840></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="00"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anschließen von Kabeladern (8, 29) an Schneid­klemmkontakten von Dropwire-Anschlußleisten (2) der Fernmeldetechnik mittels eines mit Führungs- und Eindrückstegen (9, 10) und einer Betätigungs­fläche versehenen Eindrückwerkzeuges (3, 20, 21). Um ein Anschließen einer Dropwire-Kabelader 8 mit dicker Isolierstoffhülle in einem einzigen Arbeitsgang an einem Schneidklemmkontakt der Dropwire-Anschlußleiste (2) zu ermöglichen, ist die Betätigungsfläche des Eindrückwerk­zeuges (3, 20, 21) als unmittelbar an die Führungs- und Eindrückstege (9, 10) an­schließender Angriffskörper (11) für ein Schlag- oder Hebelwerkzeug, insbesondere Schraubendreher (4), ausgebildet. Durch Einwirken einer Schlag- oder Hebelkraft auf das Eindrückwerkzeug (3, 20, 21) kann somit eine Dropwire-Kabelader (8) in einem ein­zigen Arbeitsgang an einem Schneidklemm­kontakt einer Dropwire-Anschlußleiste (2) angeschlossen werden.</p>
<p id="pa02" num="0002">In weiterer Ausbildung der Erfindung ist das Eindrückwerkzeug (3) als Schließstecker (20, 21) ausgebildet, der zur Festlegung dünner Kabel­adern (29) in Dropwire-Anschlußleisten (2) dient.  <img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="55" he="77" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="00"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anschließen von Kabeladern an Schneidklemmkontakten von Dropwire-Anschlußleisten der Fernmeldetechnik gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.</p>
<p id="p0002" num="0002">Aus der DE 35 22 131 ist ein Eindrückwerkzeug der gattungsgemäßen Art vorbekannt. Dieses besteht aus einem Schaft mit einem Griffteil als Betäti­gungsfläche an einem Ende und mit Führungs- und Eindrückstegen am anderen Ende zum Eindrücken der Kabeladern in die Schneidklemm-Anschlußkon­takte der Dropwire-Anschlußleiste. Für Dropwire-­Kabeladern, die sehr dicke Isolierstoffhüllen aufweisen, woduch beim Eindrücken der Dropwire-­Kabeladern in die Schneidklemmkontakte der Drop­wire-Anschlußleiste hohe Eindrückkräfte entste­hen, ist am Schaft des Eindrückwerkzeuges eine Vorschneideeinrichtung angebracht, die aus einem U-förmigen Hebel und zwei an den Innenseiten seiner beiden Seitenflächen angeordneten bogen­förmigen Schneidemessern besteht. Die Dropwire-­Kabeladern werden vor dem Eindrücken in die Schneidklemmkontakte mittels der bogenförmigen Schneidemesser an zwei gegenüberliegenden Stel­len im vorgesehenen Kontaktierungsbereich ein­<!-- EPO <DP n="2"> --> geschnitten und erst nach diesem Einschneiden in die jeweiligen Schneidklemmkontakte der Dropwire-Anschluß­leiste eingelegt. Das Eindrücken erfolgt dann mit­tels der Eindrückstege, welche an die Form der Schneidklemmkontaktes angepaßt sind. Bei Verwen­dung des bekannten Eindrückwerkzeuges für Drop­wire-Kabeladern sind zwei Arbeitsschritte notwendig, um die hohen Eindrückkräfte zu verringern. Darüber hinaus ist das bekannte Eindrückwerkzeug technisch aufwendig gestaltet und somit teuer in der Her­stellung.</p>
<p id="p0003" num="0003">Die vorangehend genannten Dropwire-Anschlußleisten sind aus dem DE-GM 8121 721 vorbekannt. Hierbei sind die Abstände der Klemmrippen auf die dicken Isolier­stoffhüllen der Dropwirekabel ausgelegt. Somit kön­nen die Klemmrippen dünne Kabeladern nicht sicher erfassen, welche mittels des Eindrückwerkzeuges in die Schneidklemmkontakte der Dropwire-An­schlußleiste eingedrückt werden. Es hat sich folglich gezeigt, daß sich die dünnen Kabeladern bei auf die Dropwire-Anschlußleisten einwir­kenden Schwingungen aus den Schneidklemmkontakten der Dropwire-Anschlußleisten herauslösen können, da die relativ dünne Isolierstoffhülle der dünnen Kabeladern von dem Klemmrippen der Dropwire-­Anschlußleiste nicht sicher erfaßt wird.</p>
<p id="p0004" num="0004">Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine technisch einfache Vorrichtung der gat­tungsgemäßen Art zu schaffen, mit welcher dicke Dropwire-Kabeladern an den in den Dropwire-­Anschlußleisten angeordneten Schneidklemmkon­takten in einem Arbeitsschritt angeschlossen<!-- EPO <DP n="3"> --> und dünne Kabeladern in Dropwire-Anschlußleisten sicher festgelegt werden können.</p>
<p id="p0005" num="0005">Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den kenn­zeichnenden Merkmalen des Anspruches 1. Das erfin­dungsgemäße Eindrückwerkzeug ist ein einfach und preiswert herstellbares Bauteil, insbesondere aus Kunststoff, das die Verbindung von Dropwire-Kabel­adern mit den Schneidklemmkontakten einer Dropwire-An­schlußleiste in einem einzigen Arbeitsschritt ermöglicht und ferner die Festlegung dünner Kabeladern in Dropwire-Anschlußleisten sicher­stellt. Bei Verwendung des Eindrückwerkzeuges zum Anschließen von Dropwire-Kabeladern an Dropwire-Anschlußleisten werden die hohen Ein­drückkräfte, welche durch die dicken Isolier­stoffhüllen der Dropwire-Kabeladern auftreten, durch einfach aufzubringende Schlag- oder Hebelkräfte überwunden, welche auf den An­griffskörper ausgeübt werden, der sich un­mittelbar an die Führungs- und Eindrückstege des Eindrückwerkzeuges anschließt.</p>
<p id="p0006" num="0006">In besonders bevorzugter Weise besitzt das Eindrückwerkzeug auf der Oberseite seines Angriffskörpers eine Führungsnut zur Auflage des Hebelwerkzeuges, insbesondere eines Schrau­bendrehers. Die Spitze des Schraubendrehers greift unter eine Abstätzkante, die in einem geringen Abstand oberhalb der Schaltseite der Dropwire-Anschlußleiste und quer zur Führungsnut des Eindrückwerkzeuges verläuft. Durch eine Hebelbewegung des Schraubendrehers wird das<!-- EPO <DP n="4"> --> Eindrückwerkzeug in die Anschlußleiste eingedrückt, wobei gleichzeitig in einem einzigen Arbeitsgang die Dropwire-Kabelader in den Schneidklemmkontakt eingebracht wird. Nach dem Eindrücken des Eindrück­werkzeuges in die Dropwire-Anschlußleiste befindet sich die Oberseite des Eindrückwerkzeuges unter der Ab­stützkante des Tragbleches. Trotz der geringen Bauhöhe des Eindrückwerkzeuges können die hohen Eindrückkräfte überwunden werden, die beim Beschalten von Dropwire-Anschlußleisten mit Dropwire-Kabel­adern mit der besonders dicken Isolierstoffhülle auftreten.</p>
<p id="p0007" num="0007">Das Eindrückwerkzeug besteht insbesondere aus einem spritzttechnisch kostengünstig herstell­baren, schlagfesten Kunststoff. Damit kann an jeder Dropwire-Anschlußleiste ein Eindrückwerkzeug ständig vorhanden sein, indem dieses mittels einer Schnur oder dergleichen an der Dropwire-Anschlußleiste befestigt wird.</p>
<p id="p0008" num="0008">Das erfindungsgemäße Eindrückwerkzeug kann auch als Schließstecker zum Halten dünner Kabel­adern in den Dropwire-Anschlußleisten dienen. Durch Verwendung des einen Schließstecker bil­denden Eindrückwerkzeuges aus Kunststoff ge­mäß dem Anspruch 5 können dünne Kabeladern in die Schniedklemmkontakte von Dropwire-Anschluß­leisten eingedrückt und andererseits in den Dropwire-Anschlußleisten sicher gehalten werden, da das Eindrückwerkzeug als Schließstecker in der Dropwire-Anschlußleiste verbleibt. Als Auf­nahme für die dünnen Kabeladern sind auf der<!-- EPO <DP n="5"> --> Unterseite der Eindrückstege des Eindrückwerkzeuges Halterippen ausgebildet. In besonders bevorzugter Weise sind die Eindrückstege des Eindrückwerkzeuges je­doch aus zwei durch ein Filmscharnier verbundenen, verrastbaren Halbschalen gebildet, auf deren Innen­seiten je ein die Aufnahme für die dünne Kabelader bildender nutartiger Einlegekanal ausgebildet ist. Die dünne Kabelader wird in die auseinandergeklapp­ten Halbschalen eingelegt und beim Zusammenklap­pen der Halbschalen zwischen diesen fixiert. Nach dem Eindrücken des derart ausgebildeten Eindrück­werkzeuges in die Dropwire-Anschlußleiste ist die dünne Kabelader sicher fixiert.</p>
<p id="p0009" num="0009">Ein besonders wesentlicher Vorteil des erfindungs­gemäßen, einen Schließstecker bildenden Eindrück­werkzeuges besteht darin, daß die dünne Kabelader vom Eindrückwerkzeug beim Einbringen in die Drop­wire-Anschlußleiste zentriert wird, so daß eine sichere Kontaktverbindung zwischen der dünnen Kabelader und em Schniedklemmkontakt der Drop­wire-Anschlußleiste sichergestellt ist. Beson­ders vorteilhaft ist auch, daß die dünne Kabel­ader beim Herausziehen des Schließsteckers mit herausgezogen werden kann.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispie­les einer Vorrichtung zum Anschließen von Kabel­adern an Dropwire-Anschlußleisten und mehrerer im Zusammenhang mit dieser Vorrichtung verwendbaren Eindrückwerkzeugen näher erläutert.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0011" num="0011">Es zeigen:
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>Fig. 1 eine Perspektivansicht der Vorrichtung aus einer Dropwire-Anschlußleiste mit eingesetztem Eindrückwerkzeug,</li>
<li>Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung,</li>
<li>Fig. 3 eine Perspektivdarstellung des Eindrück­werkzeuges in der ersten Ausführungsform,</li>
<li>Fig. 4 eine Ansicht der Unterseite des als Schließstecker ausgebildeten Eindrück­werkzeuges in der zweiten Ausführungs­form und</li>
<li>Fig. 5 eine Ansicht des als Schließstecker ausgebildeten Eindrückwerkzeuges in der dritten Ausführungsform bei geöff­neten Halbschalen.</li>
</ul></p>
<p id="p0012" num="0012">Die Vorichtung gemäß Fig. 1 dient zum Anschließen von Kabeladern 8, 29 an Schneidklemmkontakten von Drop­wire-Anschlußleisten 2 der Fernmeldetechnik. Die Kabeladern 8 bilden mit einer im Verhältnis zum Aderquerschnitt dicken Isolierstoffhülle sogenann­te Dropwire-Kabeladern. Die Kabeladern 29 sind sogenannte dünne Kabeladern, die an für Dropwire-­Kabeladern 8 vorgesehene Dropwire-Anschlußleisten 2 angeschlossen werden sollen.</p>
<p id="p0013" num="0013">Die Vorrichtung umfaßt ein Tragblech 1 mit einer darauf mittels Schraub- oder Rastverbindungen befestigten Anschlußleiste 2, ein Eindrückwerk­<!-- EPO <DP n="7"> --> zeug 3, 20, 21 und ein Hebelwerkzeug in Form eines Schraubendrehers 4. Das Tragblech 1 aus einem metal­lischen Werkstoff oder hochfesten Kunststoff um­faßt eine flache Basisplatte 5, auf welcher die Dropwire-Anschlußleiste 2 montiert ist, und eine an einer Seite der Dropwire-Anschlußleiste 2 an­schließende Rückwand 6, deren nach oben ragende Längsseite U-förmig zur Bildung einer Abstütz­kante 7 abgebogen ist, welche entlang der Längs­achse der Dropwire-Anschlußleiste 2 oberhalb deren Schaltseite verläuft.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die in Fig. 1 dargestellte Dropwire-Anschlußleiste 2 umfaßt zehn in einer Reihe angeordnete Schlitzkam­mern 18, in denen nicht dargestellte Schneidklemm­kontakte angeordnet sind. Jede Schlitzkammer 18 ist auf der Vorderseite der Dropwire-Anschlußlei­ste 2 mit einem V-förmigen Klemmschlitz 17 ver­sehen, dessen Seiten durch mit geneigten Klemm­flächen versehene Klemmrippen 19 gebildet sind.</p>
<p id="p0015" num="0015">In der Schlitzkammern 18 der Anschlußleiste 2 sind in nicht näher dargestellter, aus der DE 34 15 369 bekannter Weise Schneidklemmkon­takte angeordnet, an welche Dropwire-Kabel­adern 8 mit besonders dicker Isolierstoffhülle oder dünne Kabeladern 29 anzuschließen sind. Zum Eindrücken der Kabeladern 8, 29 in die Schneid-Klemmkontakte ist das in Fig. 3 dar­gestellte Eindrückwerkzeug 3 vorgesehen. Dieses besteht aus den an die Form der Schneid­klemmkontakte und die Schlitzkammern 18 der Dropwire-Anschlußleiste 2 angepaßten Füh­rungs- und Eindrückstegen 9, 10 sowie ei­<!-- EPO <DP n="8"> --> nem unmittelbar oberhalb dieser anschließenden An­griffskörper 11, insbesondere für ein Schlag- oder Hebelwerkzeug, insbesondere für einen Schraubendre­her 4. Die äußere Kontur der Eindrück- und Füh­rungsstege 9, 10 ist formgleich mit den inneren Konturen der in der Dropwire-Anschlußleiste 2 vorgesehen Schlitzkammern 18, in welchen die Schneidklemmkontakte angeordnet sind. Insbeson­dere ist zwischen den Eindrückstegen 10 ein Schlitz 12 vorgesehen, in den der Schneidklemm­kontakt beim Eindrücken der Kabelader 8, 29 ein­greift. Der Angriffskörper 11 besitzt auf zwei gegenüberliegenden Stirnseiten mehrere Griff­rillen 13,die das Herausziehen des Eindrück­werkzeuges 3 aus der Anschlußleiste 2 von Hand unterstützen oder die zum Eindrücken des Ein­drückwerkzeuges 20, 21 beim Anschließen von dünnen Kabeladern 29 dienen. Quer durch den An­griffskörper 11 verläuft ein Durchgangsloch 14 zur Befestigung des Eindrückwerkzeuges 3 mit­tels einer Schnur 15 oder dergleichen an der Dropwire-Anschlußleiste 2.</p>
<p id="p0016" num="0016">Auf der Oberseite des Angriffskörpers 11 ist eine Führungsnut 16 für das Hebelwerkzeug in Form des Schraubendrehers 4 ausgebildet.</p>
<p id="p0017" num="0017">Zum Anschluß einer Dropwire-Kabelader 8 an einen Schneidklemmkontakt der Dropwire-An­schlußleiste 2 wird die Dropwire-Kabelader 8 über den Klemmschlitz 17 einer Schlitzkammer 18 mit zugehörigem Schneidklemmkontakt gelegt. Das Eindrückwerkzeug 3 wird in die Schlitz­kammer 18 des Klemmschlitzes 17 eingebracht.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0018" num="0018">Die Dropwire-Kabelader 8 liegt nun eindrückbereit in der Schlitzkammer 18 oberhalb des Klemmschlit­zes 17. Der Schraubendreher wird als Hebelwerk­zeug gemäß Fig. 2 mit seinen Schaft in die Füh­rungsnut 16 des Eindrückwerkzeuges 3 eingelegt, wobei sich der Schraubendreher 4 mit seiner Spitze an der Abstützkante 7 des Tragbleches 1 abstützt. Unter Wirkung des Schraubendrehers 4 als Hebel wird die Dropwire-Kabelader 8 somit durch die Schlitzkammer 18 in dem Klemmschlitz 17 des Schneidklemmkontaktes der Anschlußleiste 2 in einem einzigen Arbeitsgang eingedrückt. An­schließend wird das Eindrückwerkzeug 3 von Hand wieder herausgezogen, um zum Anschließen einer weiteren Dropwire-Kabelader 8 verwendet zu werden.</p>
<p id="p0019" num="0019">Der Abstand der Klemmrippe 19 eines Klemm­schlitzes 17 der Dropwire-Anschlußleiste 2 ist zum Halten von Dropwirekabeln 8 ausge­legt, die mit einer relativ dicken Isolier­stoffhülle um die Kabelader herum versehen sind. Zum Anschließen der dünnen Kabeladern 29 an eine solche Dropwire-Anschlußleiste 2 ist das Eindrückwerkzeug 3 als Schließstecker 20, 21 aus Kunststoff ausgebildet.</p>
<p id="p0020" num="0020">Die Unterseite eines solchen Schließsteckers 20 in der zweiten Ausführungsform des Eindrückwerk­zeuges gemäß Fig. 3 ist in der Fig. 4 näher dargestellt. Der Schließstecker 20 umfaßt den Führungssteg 9 zum Eingreifen in die T-för­mige Schlitzkammer 18 der Dropwire-Anschluß­leiste 2 sowie zwei Eindrückstege 10, zwischen<!-- EPO <DP n="10"> --> denen der Schlitz 12 zur Aufnahme des nicht näher dargestellten Schneidklemmkontaktes beim Ein­drücken des Schließsteckers 20 in die Schlitz­kammer 18 der Anschlußleiste 2 ausgespart ist. Der Schließstekcer 20 ist auf der Unterseite seiner Eindrückstege 10 mit einer Aufnahme für eine dünne Kabelader 29 versehen, wobei die Aufnahme aus Halterippen 28 gebildet ist, zwischen welche die dünne Kabelader 29 beim Beschalten eingedrückt wird, so daß die dünne Kabelader 29 beim Eindrücken des Schließsteckers 20 in die Schlitzkammer 18 der Dropwire-Anschlußleiste 2 zentriert wird. Der Schließstecker 20 kann zum Beschal­ten mit einer dünnen Kabelader 29 in die Schlitzkammer 18 der Dropwire-Anschlußleiste 2 von Hand eingedrückt werden und verbleibt in der Kammer 18.</p>
<p id="p0021" num="0021">Die Fig 5 zeigt das dritte Ausführungsbeispiel des in der Fig. 3 dargestellten, hier als Schließstecker 21 ausgebildeten Eindrückwerk­zeuges 3. Bei diesem Schließstecker 21 sind die beiden, den Schlitz 12 für den Schneid­klemmkontakt zwischen sich einschließenden Eindrückstege 30 aus zwei durch ein Film­scharnier 31 verbundenen Halbschalen 32 ge­bildet, von denen eine Halbschale 32 mit dem Führungssteg 9 fest verbunden ist. Auf den Innenseiten der Halbschalen 32 ist je ein, die Aufnahme für die dünne Kabelader 29 bildender nutartiger Einlegekanal 33 ausge­bildet. Die dünne Kabelader 29 wird bei<!-- EPO <DP n="11"> --> geöffneten Halbschalen 32 in eine Nut des Einlege­kanales 33 eingelegt und nach dem Schließen der Halbschalen 32 im Einlegekanal 33 fixiert. Beim Schließen der Halbschalen 32 greifen an diesen ausgebildete Rasten 34 und Rastnasen 35 zur Ver­riegelung rastend ineinander. Anschließend wird der Schließstecker 21 in die gewünschte Kammer 18 der Dropwire-Anschlußleiste 2 eingedrückt, wobei die dünne Kabelader 29 mit dem Schneidklemmkon­takt sicher kontaktiert wird, da beim Eindrücken eine Zentrierung mittels des Schließsteckers 21 erfolgt. Der von Hand einsteckbare Schließstecker 21 verbleibt in der Dropwire-Anschlußleiste 2. Beim Herausziehen des Schließsteckers 21 aus der Dropwire-Anschlußleiste 2 wird gleichzeitig die dünne Kabelader 29 mit herausgezogen.<!-- EPO <DP n="00"> --></p>
<heading id="h0001"><u style="single">Bezugszeichenliste</u></heading>
<p id="p0022" num="0022">
<ul id="ul0002" list-style="none">
<li>1 Tragblech</li>
<li>2 Dropwire-Anschlußleiste</li>
<li>3 Eindrückwerkzeug</li>
<li>4 Schraubendreher</li>
<li>5 Basisplatte</li>
<li>6 Rückwand</li>
<li>7 Abstützkante</li>
<li>8 Kabelder (dicke Dropwire-Kabelader)</li>
<li>9 Führungssteg</li>
<li>10 Eindrücksteg</li>
<li>11 Angriffskörper</li>
<li>12 Schlitz</li>
<li>13 Griffrille</li>
<li>14 Durchgangsloch</li>
<li>15 Schnur</li>
<li>16 Führungsnut</li>
<li>17 Klemmschlitz</li>
<li>18 Kammer</li>
<li>19 Klemmrippe</li>
<li>20 Schließstecker</li>
<li>21 Schließstecker</li>
<li>22 Eindrücksteg</li>
<li>23 Eindrücksteg</li>
<li>28 Halterippe</li>
<li>29 Kabelader (dünn)</li>
<li>30 Eindrückrippe</li>
<li>31 Filmscharnier</li>
<li>32 Halbschale</li>
<li>33 Einlegekanal</li>
<li>34 Raste</li>
<li>35 Rastnase</li>
</ul></p>
</description><!-- EPO <DP n="00"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="">
<claim-text>1. Vorrichtung zum Anschließen von Kabeladern an Schneidklemmkontakten von Dropwire-Anschlußlei­sten der Fernmeldetechnik mittels eines mit Füh­rungs- und Eindrückstegen und mit einer Betäti­gungsfläche versehenen Eindrückwerkzeuges,<br/>
<b>gekennzeichnet dadurch,</b><br/>
daß die Betätigungsfläche des Eindrückwerkzeuges (3, 20, 21) als unmittelbar an die Führungs- und Eindrückstege (9, 10) anschließender Angriffs­körper (11), insbesondere für ein Schlag- oder Hebelwerkzeug (Schraubendreher 4),ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="">
<claim-text>2. Vorrichtung nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
daß der Angriffskörper (11) auf seiner Oberseite eine Führungsnut (16) für das Hebelwerkzeug, ins­besondere den Schraubendreher (4), aufweist und daß der Dropwire-Anschlußleiste (2) ein Trag­blech (1) mit einer oberhalb der Schaltseite der Dropwire-Anschlußleiste (2) ausgebildeten Abstützkante (7) für das Hebelwerkzeug, insbe­sondere Schraubendreher (4), zugeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="">
<claim-text>3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
daß der Angriffskörper (11) ein Durchgangs­loch (14) zur Verbindung des Eindrückwerk­<!-- EPO <DP n="2"> --> zeuges (3) mit der Anschlußleiste (2) mittels einer Schnur (15) oder dergleichen aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="">
<claim-text>4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
daß das Eindrückwerkzeug (3, 20, 21) aus schlag­festem Kunststoff besteht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="">
<claim-text>5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
daß das Eindrückwerkzeug (3) zum Anschließen von dünnen Kabeladern (29) an den Schneidklemm-Kontakten der Dropwire-Anschlußleiste (2) als in die Kammern (18) einsetzbarer Schließstecker (20, 21) ausge­bildet ist, der mit Aufnahmen für dünne Kabel­adern (29) versehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="">
<claim-text>6. Vorrichtung nach Anspruch 5,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
daß als Aufnahmen für die dünnen Kabeladern (29) auf der Unterseite der Eindrückstege (22) der Schließstecker (20) Halterippen (28) ausgebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="">
<claim-text>7. Vorrichtung nach Anspruch 5,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
daß die Eindrückstege (23) des Schließsteckers (21) aus zwei durch ein Filmscharnier (31) verbundenen, verrastbaren Halbschalen (32) gebildet sind, auf deren Innenseiten je ein die Aufnahme für die dünnen Kabeladern (29) bildender, nutartiger Einlegekanal (33) ausgebildet ist.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="180" he="258" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="111" he="151" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
</ep-patent-document>
