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EP 0 270 480 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.04.1994 Patentblatt 1994/15 |
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Anmeldetag: 27.10.1987 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01R 43/01 |
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Vorrichtung zum Anschliessen von Kabeladern an Schneidklemmkontakten von Dropwire-Anschlussleisten
der Fernmeldetechnik
Apparatus for the connection of cable cores to cutting and clamping contacts of "drop
wire" connecting blocks for the telecommunications
Appareil pour le raccordement d'âmes de câble au contacts tranchants et serrants de
blocs de connexion "drop wire" de télécommunications
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
03.12.1986 DE 3641366 03.12.1986 DE 3641367
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.06.1988 Patentblatt 1988/23 |
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Teilanmeldung: |
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93112523.1 / 0570994 |
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Patentinhaber: KRONE Aktiengesellschaft |
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D-14167 Berlin (DE) |
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Erfinder: |
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- Gerke, Dieter
D-1000 Berlin 27 (DE)
- Biederstedt, Lutz
D-1000 Berlin 38 (DE)
- Klaiber, Eberhard
D-1000 Berlin 62 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 071 737 DE-A- 3 522 131
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EP-A- 0 208 233 US-A- 3 848 954
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anschließen von Kabeladern an
Schneid-Klemmkontakten von Dropwire-Anschlußleisten der Fernmeldetechnik gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Aus der DE 35 22 131 ist ein Eindrückwerkzeug der gattungsgemäßen Art vorbekannt.
Dieses besteht aus einem Schaft mit einem Griffteil als Betätigungsfläche an einem
Ende und mit Führungs- und Eindrückstegen am anderen Ende zum Eindrücken der Kabeladern
in die Schneid-Klemm-Anschlußkontakte der Dropwire-Anschlußleiste.
[0003] Dropwire-Anschlußleisten sind aus dem DE-GM 81 21 721 vorbekannt. Hierbei sind die
Abstände der Klemmrippen auf die dicken Isolierstoffhüllen der Dropwire-Kabel ausgelegt.
Somit können die Klemmrippen dünne Kabeladern nicht sicher erfassen, welche mittels
des Eindrückwerkzeuges in die Schneid-Klemmkontakte der Dropwire-Anschlußleiste eingedrückt
werden. Es hat sich folglich gezeigt, daß sich die dünnen Kabeladern bei auf die Dropwire-Anschlußleisten
einwirkenden Schwingungen aus den Schneid-Klemmkontakten der Dropwire-Anschlußleisten
herauslösen können, da die relativ dünne Isolierstoffhülle der dünnen Kabeladern von
den Klemmrippen der Dropwire-Anschlußleiste nicht sicher erfaßt wird.
[0004] Der Erfindung löst dieses Problem mit der im Anspruch 1 definierte Vorrichtung, mit
welcher Kabeladern an den in den Dropwire-Anschlußleisten angeordneten Dropwire-Schneid-Klemmkontakten
in einem Arbeitsschritt angeschlossen und in der Dropwire-Anschlußleiste sicher festgelegt
werden können.
[0005] Das Eindrückwerkzeug ist als Schließstecker zum Halten von Kabeladern in den Dropwire-Anschlußleisten
ausgebildet. Durch Verwendung des einen Schließsteckers aus Kunststoff können einerseits
Kabeladern in die Schneid-Klemmkontakte von Dropwire-Anschlußleisten eingedrückt und
andererseits in den Dropwire-Anschlußleisten sicher gehalten werden, da das Eindrückwerkzeug
als Schließstecker in der Dropwire-Anschlußleiste verbleibt. Als Aufnahme für die
Kabeladern sind auf der Unterseite der Eindrückstege des Eindrückwerkzeuges Halterippen
ausgebildet. In besonders bevorzugter Weise sind die Eindrückstege des Eindrückwerkzeuges
jedoch aus zwei durch ein Filmscharnier verbundenen, verrastbaren Halbschalen gebildet,
auf deren Innenseiten je ein die Aufnahme für die dünne Kabelader bildender nutartiger
Einlegekanal ausgebildet ist. Die Kabelader wird in die auseinandergeklappten Halbschalen
eingelegt und beim Zusammenklappen der Halbschalen zwischen diesen fixiert. Nach dem
Eindrücken des derart ausgebildeten Eindrückwerkzeuges in die Dropwire-Anschlußleiste
ist die Kabelader sicher fixiert.
[0006] Ein besonders wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen, einen Schließstecker bildenden
Eindrückwerkzeuges besteht darin, daß die Kabelader vom Eindrückwerkzeug beim Einbringen
in die Dropwire-Anschlußleiste zentriert wird, so daß eine sichere Kontaktverbindung
zwischen der Kabelader und dem Schneid-Klemmkontakt der Dropwire-Anschlußleiste sichergestellt
ist. Besonders voreilhaft ist auch, daß die Kabelader beim Herausziehen des Schließsteckers
mit herausgezogen werden kann.
[0007] Das Eindrückwerkzeug besteht insbesondere aus einem spritztechnisch kostengünstig
herstellbaren, schlagfesten Kunststoff.
[0008] Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert.
[0009] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Perspektivansicht der Vorrichtung aus einer Dropwire-Anschlußleiste mit eingesetztem
Eindrückwerkzeugen,
- Fig. 2
- eine Ansicht der Unterseite des als Schließstecker ausgebildeten Eindrückwerkzeuges
in der ersten Ausführungsform und
- Fig. 3
- eine Ansicht des als Schließstecker ausgebildeten Eindrückwerkzeuges in der zweiten
Ausführungsform bei geöffneten Halbschalen.
[0010] Die Vorrichtung gemäß Fig. 1 dient zum Anschließen von Kabeladern 29 an Schneid-Klemmkontakten
von Dropwire-Anschlußleisten 2 der Fernmeldetechnik. Die Kabeladern 29 sind sogenannte
Kabeladern, die an Dropwire-Anschlußleisten 2 angeschlossen werden sollen.
[0011] Die in Fig. 1 dargestellte Dropwire-Anschlußleiste 2 umfaßt zehn in einer Reihe angeordnete
Schlitzkammern 18, in denen nicht dargestellte Schneid-Klemmkontakte angeordnet sind.
Jede Schlitzkammer 18 ist auf der Vorderseite dee Dropwire-Anschlußleiste 2 mit einem
V-förmigen Klemmschlitz 17 versehen, dessen Seiten durch mit geneigten Klemmflächen
versehene Klemmrippen 19 gebildet sind.
[0012] In den Schlitzkammern 18 der Anschlußleiste 2 sind in nicht näher dargestellter,
aus der DE 34 15 369 bekannter Weise Schneid-Klemmkontakte angeordnet, an welche Kabeladern
29 anzuschließen sind.
[0013] Der Abstand der Klemmrippe 19 eines Klemmschlitzes 17 der Dropwire-Anschlußleiste
2 ist zum Halten von Dropwire-Kabeln ausgelegt, die mit einer relativ dicken Isolierstoffhülle
um die Kabelader herum versehen sind. Zum Anschließen der Kabeladern 29 an eine solche
Dropwire-Anschlußleiste 2 ist das Eindrückwerkzeug 3 als Schließstecker 20, 21 aus
Kunststoff ausgebildet.
[0014] Die Unterseite eines solchen Schließsteckers 20 in der ersten Ausführungsform des
Eindrückwerkzeuges ist in der Fig. 2 näher dargestellt. Der Schließstecker 20 umfaßt
den Führungssteg 9 zum Eingreifen in die T-förmige Schlitzkammer 18 de Dropwire-Anschlußleiste
2 sowie zwei Eindrückstege 10, zwischen denen der Schlitz 12 zur Aufnahme des nicht
näher dargestellten Schneid-Klemmkontaktes beim Eindrücken des Schließsteckers 20
in die Schlitzkammer 18 de Anschlußleiste 2 ausgespart ist. Der Schließstecker 20
ist auf der Unterseite seiner Eindrückstege 10 mit einer Aufnahme für eine Kabelader
29 versehen, wobei die Aufnahme aus Halterippen 28 gebildet ist, zwichen welche die
Kabelader 29 beim Beschalten eingedrückt wird, so daß die Kabelader 29 beim Eindrücken
des Schließsteckers 20 in die Schlitzkammer 18 der Dropwire-Anchlußleiste 2 zentriert
wird. Der Schließstecker 20 kann zum Beschalten mit einer Kabelader 29 in die Schlitzkammer
18 der Dropwire-Anschlußleiste 2 von Hand eingedrückt werden und verbleibt in der
Kammer 18.
[0015] Die Fig. 3 zeigt das zweite Ausführungsbeispiel eines als Schließstecker 21 ausgebildeten
Eindrückwerkzeuges 3. Bei diesem Schließstecker 21 sind die beiden, den Schlitz 12
für den Schneid-Klemmkontakt zwischen sich einschließenden Eindrückstege 30 aus zwei
durch ein Filmscharnier 31 verbundenen Halbschalen 32 gebildet, von denen eine Halbschale
32 mit dem Führungssteg 9 fest verbunden ist. Auf den Innenseiten der Halbschalen
32 ist je ein, die Aufnahme für die dünne Kabelader 29 bildende nutartiger Einlegekanal
33 ausgebildet. Die Kabelader 29 wird bei geöffneten Halbschalen 32 in eine Nut des
Einlegekanales 33 eingelegt und nach dem Schließen der Halbschalen 32 im Einlegekanal
33 fixiert. Beim Schließen der Halbschalen 32 greifen an diesen ausgebildete Rasten
34 und Rastnasen 35 zur Verriegelung rastend ineinander. Anschließend wird der Schließstecker
21 in die gewünschte Kammer 18 der Dropwire-Anschlußleiste 2 eingedrückt, wobei die
Kabelader 29 mit dem Schneid-Klemmkontakt sicher kontaktiert wird, da beim Eindrücken
eine Zentrierung mittels des Schließsteckers 21 erfolgt. Der von Hand einsteckbare
Schließstecker 21 verbleibt in der Dropwire-Anschlußleiste 2. Beim Herausziehen des
Schließsteckers 21 aus der Dropwire-Anschlußleiste 2 wird gleichzeitig die dünne Kabelader
29 mit herausgezogen.
1. Vorrichtung zum Anschließen von Kabeladern (29) an in Schlitzkammern (18) angeordnete
Schneid-Klemmkontakten von Dropwire-Anschlußleisten (2) der Fernmeldetechnik mittels
eines mit Führungs- und Eindrückstegen (9,10) versehenen Eindrückwerkzeuges (3,20,21),
dadurch gekennzeichnet,
daß das Eindrückwerkzeug (3) zum Anschließen von Kabeladern (29) an den Schneid-Klemmkontakten
der Dropwire-Anschlußleiste (2) als in die, Schlitzkammern (18) einsetzbarer Schließstecker
(20,21) ausgebildet ist, der mit Aufnahmen für die Kabeladern (29) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Eindrückstege (23) des Schließsteckers (21) aus zwei durch ein Filmscharnier
(31) verbundenen, verrastbaren Halbschalen (32) gebildet sind, auf deren Innenseiten
je ein die Aufnahme für die Kabeladern (29) bildende, nutartige Einlegekanal (33)
ausgebildet ist.
1. A device for the connection of cable cores (29) to cutting and clamping contacts of
"drop wire" connecting blocks (2) for the telecommunication, said cutting and clamping
contacts being disposed in slot chambers (18), characterized by that the insertion
tool (3) for the connection of cable cores (29) to the cutting and clamping contacts
of "drop wire" connecting block (2) is adapted as a closure plug (20, 21) to be inserted
into the slot chambers (18), said closure plug being provided with reception portions
for the cable cores (29).
2. A device according to claim 1, characterized by that the press-in webs (23) of the
closure plug (21) are formed of two half-shells (32) connected by a plastic film hinge
(31), at the inner sides of said half-shells one groove-type insertion channel (33)
each forming the reception portion each for the cable cores (29) being provided.
1. Appareil pour le raccordement d'âmes de câble (29) à des contacts tranchants et serrants,
disposées dans des compartiments à fentes (18), de blocs de connexion "Dropwire" (2)
de télécommunications moyennant un outil d'enfoncement (3, 20, 21) muni de barrettes
de guidage et d'enfoncement (9, 10),
caractérisé en ce que
l'outil d'enfoncement (3) pour le raccordement d'âmes de câble (29) aux contacts tranchants
et serrants du bloc de connexion "Dropwire" (2) est conçu comme connecteur de fermeture
(20, 21) insérable dans les compartiments à fentes (18) et muni de logement pour les
âmes de câble (29)
2. Appareil selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les barrettes d'enfoncement (23) du connecteur de fermeture (21) sont formées par
deux demi-coques (32) crantables, reliées par des charnières à film (31), sur les
faces intérieures desquelles est formé un canal de réception (33) sous forme de rainure
prévue comme logement pour les âmes de câble (29).