[0001] Die Erfindung betrifft einen Werbe-Leuchtspiegel zu Werbezwecken, insbesondere zur
Vermarktung von Werbeflächen, wobei hinter der Ebene des Spielgelglases oder Spiegels
ein mittels Zwischenwänden in einzelne Fächer oder Gefache unterteilter Kasten vorgesehen
ist, wobei die Zwischenwände von einem Kastenboden bis zu der wenigstens teilweise
als Spiegel ausgebildeten vorderen Abdeckung des Kastens reichen, an deren Oberfläche
das oder die Werbemittel mittels einer in dem jeweiligen Gefach befindlichen ein-
und ausschaltbaren Lampe oder Lichtquelle zumindest zeitweilig sichtbar gemacht werden.
[0002] Ein derartiger Werbe-Leuchtspiegel ist aus der AT-Patentschrift 333 627 bekannt.
Dabei ist die gesamte Spiegelfläche an der Rückseite mit Fächern versehen. Die Fächer
müssen zur Aufnahme von dreidimensionalen Werbemitteln jeweils rückseitig Türen oder
Klappen haben, um die Werbemittel austauschen zu können. Entsprechend groß und vor
allem tief ist dieser Werbespiegel, so daß er eine eigene sockelartige Standvorrichtung
benötigt, innerhalb welcher ein Schaltglied für die Beleuchtungsorgane der einzelnen
Fächer untergebracht ist. Praktisch ergibt sich eine Art Ausstellungsständer oder
Vitrine, bei welcher lediglich die Sichtscheiben auch verspiegelt sind, so daß sie
bei ausgeschalteter Beleuchtung als Spiegel verwendbar sind. Ein solcher Werbespiegel,
der möbelartig gestaltet ist, benötigt entsprechend viel Platz für seine Aufstellung
und kann nicht wie ein normaler Spiegel an der Wand aufgehängt werden oder würde dazu
erhebliche Verankerungen notwendig machen und außerdem dennoch gegenüber der Wand
sehr weit vorstehen.
[0003] Zwar ist aus der CH-Patentschrift 64 806 schon seit sehr langer Zeit ein Reklamespiegel
bekannt, der aufgehängt werden kann, jedoch von anderer Gattung ist, weil die einzelnen
an seiner Oberfläche im Randbereich sichtbar werdenden und gegeneinander abgegrenzten
Reklamefelder nicht an der Rückseite einzeln und scharf voneinander abgetrennt beleuchtet
werden können, sondern einzelne Lampen jeweils mehrere einander benachbarte Reklamefelder
beleuchten. Somit ist eine gezielte und abgegrenzte Reklame oder Werbung in einem
Einzelfeld nicht möglich. Dadurch wird jedoch der Reklamezweck verfehlt, weil ein
Benutzer des Spiegels in erster Linie sein Spiegelbild betrachten möchte und dann
nicht seine Aufmerksamkeit einer Vielzahl von unterschiedlichen Reklamefeldern zuwendet.
Somit wird der Werbeeffekt dieses vorbekannten Reklamespiegels aufgrund der gattungsmäßig
abweichenden Ausgestaltung und vor allem der fehlenden Zwischenwände und scharf abgegrenzten
einzelnen Gefache nicht erreicht, weshalb dieser Reklamespiegel trotz des schon sehr
lange zurückliegenden Vorschlages und der langen Bekanntheit keinen Eingang in die
Praxis gefunden hat.
[0004] Es besteht deshalb die Aufgabe, einen Werbe-Leuchtspiegel der eingangs erwähnten
Art und Gattung zu schaffen, der wenig Platzbedarf hat, auch an Wänden ohne übergroßen
Aufwand befestigt werden kann, für den Betrachter jeder zeit als Spiegel benutzbar
ist und dennoch eine gute und gezielte Reklamewirkung ausüben kann.
[0005] Zur Lösung dieser scheinbar widersprüchlichen Aufgabe ist der Werbe-Leuchtspiegel
mit Werbeflächen und Werbemitteln der eingangs erwähnten Art dadurch gekennzeichnet,
daß die Werbemittel von dem die Gefache in der Ebene des Spiegels abdeckenden Glas
oder Spiegelglas unabhängige und/oder an der Unterseite dieser Abdeckung befestigte,
zweidimensionale Darstellungen sind, hinter denen - von der Abdeckung gesehen - die
jeweilige Beleuchtung angeordnet ist, und daß die Gefache so nebeneinander angeordnet
und/oder ihre ein- und ausschaltbaren Lampen so geschaltet sind, daß jeweils wenigstens
ein Teil der Oberfläche der Abdeckung als Spiegel wirksam ist. Die Verwendung zweidimensionaler
Darstellungen ergibt die Möglichkeit, den Kasten des Leuchtspiegels flach und leicht
zu gestalten und die Tiefe so gering zu machen, daß nur noch die Beleuchtung Platz
finden muß, nicht aber ein dreidimensionaler Ausstellungsgegenstand. Da gleichzeitig
die einzelnen Gefache durch Zwischenwände voneinander abgeteilt sind und jedes Gefach
eine Beleuchtung hat, die ein- und ausschaltbar ist, kann ganz gezielt jeweils ein
oder gegebenenfalls auch mehrere Gefache beleuchtet und somit eine sehr gezielte Reklamewirkung
erzeugt werden, die die nicht ausschließlich auf die Werbung gerichtete Aufmerksamkeit
eines Spiegelbenutzers in genügendem Maße findet. Dabei ermöglicht das Ein- und Ausschalten
der Beleuchtungen natürlich auch den Wechsel der beleuchteten Felder, während ein
Betrachter den Spiegel benutzt. Somit ergibt sich eine gezielte und dennoch bestmögliche
Ausnutzung der einzelnen Reklamefelder, ohne daß die Beleuchtung eines Feldes auf
die des Nachbarfeldes ausstrahlt und dadurch die überwiegend dem Spiegelbild zugewandte
Aufmerksamkeit des Benutzers überfordert. Je nachdem, ob die gesamte Fläche in Werbeflächen
mit entsprechenden Gefachen aufgesteilt ist oder nur ein Teil des Spiegels, kann die
Schaltung der Beleuchtung und der Lampen so programmiert sein, daß auf jeden Fall
immer genügend Spiegelfläche für den Betrachter zur Verfügung steht. Ist nur ein
Teil des Leucht-Spiegels mit Werbefeldern und Gefachen versehen, steht in jedem Falle
die restliche Oberfläche als Spiegel immer zur Verfügung.
[0006] Eine Ausgestaltung der Erfindung von eigener schutzwürdiger Bedeutung kann darin
bestehen, daß die Gefache in ihrer Größe variabel sind. Dadurch kann den unterschiedlichen
Bedürfnissen der Werbenden Rechnung getragen werden und vor allem kann dadurch der
Gebrauchszweck, Werbeflächen an diesem Spiegel vermarkten zu können, besser entsprochen
werden, weil dem einen Werbenden eine größere und somit teurere Werbefläche zur Verfügung
gestellt werden kann als dem anderen, somit also jeder Werbende selbst über die Größe
seiner Werbung entscheiden kann, ähnlich, wie dies beispielsweise bei Zeitungsinseraten
möglich ist.
[0007] Dies kann auf besonders einfache und vorteilhafte Weise z.B. dadurch erreicht werden,
daß die Zwischenwandteile herausnehmbar und versetzbar sein können.
[0008] Eine besonders wirkungsvolle und einfache Gestaltung des Werbe-Leuchtspiegels und
der dabei verwendeten Werbemittel ergibt sich, wenn die Werbemittel an der Rückseite
der durchsichtigen oder durchscheinenden Abdeckung angeordnete, insbesondere an dieser
Rückseite anliegende, vorzugsweise haftende oder aufgedruckte Transparente sind. Die
Anordnung an der Unter- oder Rückseite der Abdeckung schützt dabei die Werbemittel
vor Beschädigungen, insbesondere vor Wandalismus, so daß ein solcher Werbe-Leuchtspiegel
auch an weniger beobachteten und beaufsichtigten Stellen z.B. in Schwimmbädern, dort
in den Umkleidebereichen oder auch in Unterführungen und dergleichen dunkleren Bereichen
angeordnet werden kann, wo dann die Werbemittel durch die Beleuchtung besonders wirkungsvoll
sind.
[0009] Der Kastenboden des Werbe-Leuchtspiegels kann Einschübe oder Nuten oder Steckvorrichtungen
zur Aufnahme und Befestigung der Zwischenwandteile haben. Wenn dabei die Zahl dieser
Einschübe, Nuten oder Steckvorrichtungen die der Zwischenwandteile übertrifft, ist
das Versetzen dieser Zwischenwandteile besonders einfach. Es ist aber auch möglich,
die Vergrößerung eines Gefaches dadurch zu bewerkstelligen, daß eine zwischen zwei
benachbarten Gefachen befindliche Zwischenwand einfach entfernt wird.
[0010] Um auf jeden Fall sicherzustellen, daß die Beleuchtung einer zu einem Gefach gehörenden
Werbefläche nicht auf eine Nachbarfläche ausstrahlt, ist es zweckmäßig, wenn die vom
Kastenboden bis zur Kastenabdeckung reichenden Zwischenwandteile am Kastenboden, an
der Kastenabdeckung und seitlich an den Stößen dicht schließen.
[0011] Beim Zusammenlegen mehrerer Gefache zu einem Großfach kann die Anzahl der Lampen
in dem Großfach der Anzahl der zusammengelegten Gafache entsprechen. Zwar würde in
einem solchen Fall gegebenenfalls auch eine geringere Anzahl von Lampen oder nur eine
einzige Lampe genügen, jedoch ist auf diese Weise eine entsprechend gute Ausleuchtung
der vergrößerten Werbefläche sichergestellt und vor allem auch ein späterer Umbau
des Leuchtspiegels wieder zu einem solchen mit mehreren kleineren Gefachen einfacher
möglich.
[0012] Der Kasten kann als Abdeckung einen Spiegel aus dunklem, von seiner Rückseite durchleuchtbarem
Spiegelglas aufweisen und die Rückseite dieses Spiegels kann auf vorgegebenen Flächen,
vorzugsweise auf an einem umlaufenden Randbereich des Werbe-Leuchtspiegels angeordneten
Flächen mit den zweidimensionalen Darstellungen als Werbung versehen sein. Auf diese
Weise ergibt sich eine einzige durchgehende Abdeckung, die einerseits die Werbeflächen
und andererseits den Spiegelbereich bildet. Auch in diesem Falle kann jede Werbefläche
gegenüber der ihr benachbarten Werbefläche sowie dem Spiegelbereich durch Zwischenwandteile
abgegrenzt sein und innerhalb der abgegrenzten Bereiche können wahlweise eine oder
mehrere Lampen angebracht sein, während sich in dem oder den Gefachen, deren Abdeckung
nicht mit einer Werbung versehen oder belegt ist, keine Lampe befindet. Diese letzteren
stehen somit dauernd als Spiegel zur Verfügung. Dies hat gegenüber einem Werbe-Leuchtspiegel,
bei welchem die gesamte Rückseite des Spiegels Werbemittel aufweist, die dann zeitweilig
einzeln ausgeschaltet sind, den Vorteil, daß die dem Benutzer dienende Spiegelfläche
immer an derselben Stelle bleibt.
[0013] Eine abgewandelte Ausführungsform der Erfindung kann darin bestehen, daß die Abdeckung
des Kastens zu einem Teil aus Spiegelglas besteht und der restliche Teil der Abdeckung
aus durchsichtigen Scheiben gebildet ist, welche mit der Werbung versehen, hinterlegt
oder belegt sind, und daß der mit Spiegelglas abgedeckte Bereich werbemittelfrei ist.
Dabei ist es dann zweckmäßig, wenn die mit Werbemitteln versehenen durchsichtigen
und durchleuchtbaren Scheiben auf einem Randstreifen entlang wenigstens einer Seite
oder entlang allen Seiten des nicht durchleuchtbaren Spiegels angeordnet sind. Dabei
können die mit Werbung versehenen Scheiben aus Glas oder Kunststoff bestehen und glasklar
oder getönt sein. In jedem Falle wird dabei in dem Bereich der Werbemittel das teurere
Spiegelglas gespart.
[0014] Der Kasten und/oder die Zwischenwände können aus Kunststoff, Holz, Metall, Beton
oder sogar Mauerwerk bestehen. In letzterem Falle kann der Kasten sogar eine Mauernische
sein. Dies hat den erheblichen Vorteil, daß dann für die Aufhängung keine zusätzlichen
Anker notwendig sind und darüber hinaus der Spiegel trotz seiner Kastenform kaum
über die Wandoberfläche vorsteht.
[0015] Vor allem bei Kombination einzelner oder mehrerer der vorbeschriebenen Merkmale und
Maßnahmen ergibt sich ein Werbespiegel, der auf engem Raum sehr effizient und effektiv
benutzt werden kann, dabei Werbeflächen zur Verfügung stellen kann, gegebenenfalls
auch in unterschiedlichen Größen, und dennoch auch dem Benutzer ständig eine ausreichend
große Spiegelfläche zur Verfügung stellt. Vor allem wird es dadurch möglich, einen
Werbeträger zu schaffen, der dort Anwendung finden kann, wo Spiegel zwangsläufig
benötigt werden, aber oftmals nicht so viel Platz ist, daß dabei ein ganzes vitrinenartiges
Möbel aufgestellt werden kann, also z.B. in Sport- und Freizeiteinrichtungen wie Bädern,
Tennishallen, Fitneßcentren, Saunen, Umkleideräumen usw., wo die Beworbenen auch
Muße zur Betrachtung haben. Aufgrund der günstigen Gestaltung der Abmessungen ist
dabei der erfindungsgemäße Werbe-Leuchtspiegel auch geeignet, vorhandene Spiegel
in den vorstehend genannten Einrichtungen zu ersetzen. Er kann praktisch an den Stellen
installiert werden, wo bisher schon Spiegel aufgehängt sind. Durch die Beleuchtung
kann dabei für die Werbung Aufmerksamkeit erweckt werden, zusätzlich zu der Aufmerksamkeit,
die durch die praktische Nutzanwendung des Spiegels schon gegenben ist. Zur Erhöhung
des Aufmerksamkeitsgrades können dabei die Werbeflächen wechselweise von rückwärts
beleuchtet werden.
[0016] Nachstehend ist der erfindungsgemäße Werbe-Leuchtspiegel anhand der Zeichnung unter
Verwendung zweier Spiegelarten noch näher beschrieben.
[0017] Es zeigt:
Fig. 1 einen Werbe-Leuchtspiegel unter Verwendung von dunklem Spiegelglas, wobei die
Unterteilung der einzelnen Werbeflächen und die dieser entsprechenden Zwischenwände
durch gestrichelte Linien dargestellt sind,
Fig. 2 einen Werbe-Leuchtspiegel unter Verwendung von üblichem Spiegelglas, bei welchem
sich die Werbeflächen hinter Scheiben befinden,
Fig. 3 eine Teil-Draufsicht des hinter dem Spiegelglas und seiner Abdeckung befindlichen
geöffneten Kastens,
Fig. 4 einen Querschnitt des Kastens ohne Abdeckung gemäß dem Schnitt A-A in Fig.
4,
Fig. 5 einen Querschnitt durch eine aus dunklem Spiegelglas mit Rahmen bestehende
Kastenabdeckung und
6. einen Querschnitt durch eine abgewandelte Kastenabdeckung, bestehend aus üblichem
Spiegelglas, Scheiben und einem Rahmen.
[0018] Ein im ganzen mit 1 bezeichneter Werbe-Leuchtspiegel besteht aus einem in den Figuren
3 und 4 deutlicher dargestellten Kasten 15 sowie einer Abdeckung 25 mit einem Spiegel
aus dunklem Glas gemäß Fig. 5 oder einer aus üblichem Spiegelglas und Scheiben gemäß
Fig. 6 zusammengesetzten Abdeckung.
[0019] Der Kasten 15 enthält versetzbare Zwischenwandteile 18, welche den Kasten 15 in Gefache
28 unterteilen und die Größe der darüberliegenden Werbeflächen 8 bestimmen.
[0020] Die Zwischenwände 18 werden durch Leisten 18, die auf dem Kastenboden 27 befestigt
sind und als Einschübe dienen, gehalten. Die Befestigung der Zwischenwände 18 kann
auch durch Steck- oder andere Systeme erfolgen. Durch entsprechendes Herausnehmen
oder Umstecken von Zwischenwandteilen 18 können mehrere Gefache 28 zusammengelegt,
und damit auf der Spiegelunterseite größere, zusammenhängende Werbeflächen 9 abgegrenzt
werden.
[0021] die Ausleuchtung der Gefache 28 und damit auch Beleuchtung der jeweils zugehörigen
transparenten Werbeflächen 8 von rückwärts erfolgt durch Glühlampen, vorzugsweise
Soffittenlampen 16, welche durch Schaltvorrichtungen 17, vorzugsweise elektronisch,
bezüglich der Reihenfolge und jeweiligen Leuchtdauer gesteuert werden.
[0022] Der Kasten 15 dient insbesondere auch als Träger des in Fig. 5 gezeigten Werbespiegels
25 aus dunklem Glas, der mittels eines Rahmens 26 auf dem Kasten befestigt wird.
[0023] Der Werbespiegel, mit oder ohne Rahmen, bildet die Vorder- bzw. Ansichtsseite des
Kastens.
[0024] Der Werbespiegel gem. Fig. 6 besteht dagegen aus einem, im vorliegenden Beispiel
mittig angeordneten, üblichen Spiegel 30, der das Installationsfach des Kastens 15
abdeckt, in welchem sich die Schalt- und Steuerungsvorrichtungen 17 befinden. Der
Spiegel 30 ist mit Glas- oder Kunststoffscheiben 31 eingefaßt welche die transparenten
Werbungen aufnehmen, jeweils in der Größe der dahinter liegenden Gefache 28.
1. Werbe-Leuchtspiegel (1) zu Werbezwecken, insbesondere zur Vermarktung von Werbeflächen,
wobei hinter der Ebene des Spiegelglases oder Spiegels (30) ein mittels Zwischenwänden
(18) in einzelne Fächer oder Gefache (28) unterteilter Kasten (15) vorgesehen ist,
wobei die Zwischenwände (18) von einem Kastenboden (27) bis zu der wenigstens teilweise
als Spiegel (30) ausgebildeten vorderen Abdeckung des Kastens (15) reichen, an deren
Oberfläche das oder die Werbemittel mittels einer in dem jeweiligen Gefach (28) befindlichen,
ein- und ausschaltbaren Lampe (16) oder Lichtquelle zumindest zeitweilig sichtbar
gemacht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Werbemittel von dem die Gefache (28) in der Ebene des Spiegels (30) abdeckenden
Glas oder Spiegelglas unabhängige und/oder an der Unterseite dieser Abdeckung befestigte,
zweidimensionale Darstellungen sind, hinter denen - von der Abdeckung gesehen - die
jeweilige Beleuchtung angeordnet ist, und daß die Gefache (28) so nebeneinander angeordnet
und/oder ihre ein- und ausschaltbaren Lampen (16) so geschaltet sind, daß jeweils
wenigstens ein Teil der Oberfläche der Abdeckung als Spiegel wirksam ist.
2. Werbe-Leuchtspiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gefache (28)
in ihrer Größe variabel sind.
3. Werbe-Leuchtspiegel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Werbemittel
an der Rückseite der durchsichtigen oder durchscheinenden Abdeckung (25) angeordnete,
insbesondere an dieser Rückseite anliegende, vorzugsweise haftende oder aufgedruckte
Transparente sind.
4. Werbe-Leuchtspiegel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zwischenwandteile (18) herausehmbar und versetzbar sind.
5. Werbe-Leuchtspiegel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kastenboden (27) Einschübe (19) oder Nuten oder Steckvorichtungen zur Aufnahme
und Befestigung der Zwischenwandteile (18) hat.
6. Werbe-Leuchtspiegel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die vom Kastenboden (27) bis zur Kastenabdeckung (25) reichenden Zwischenwandteile
(18) am Kastenboden (27), an der Kastenabdeckung (25) und seitlich an den Stößen dicht
schließen.
7. Werbe-Leuchtspiegel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
beim Zusammenlegen mehrerer Gefache (28) zu einem Großfach die Anzahl der Lampen
(16) in dem Großfach der Anzahl der zusammengelegten Gefache (28) entspricht.
8. Werbe-Leuchtspiegel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kasten (15) als Abdeckung (25) einen Spiegel aus dunklem, von seiner Rückseite
durchleuchtbarem Spiegelglas aufweist und die Rückseite dieses Spiegels auf vorgegebenen
Flächen, vorzugsweise auf an einem umlaufenden Randbereich des Werbe-Leuchtspiegels
(1) angeordneten Flächen mit den zweidimensionalen Darstellungen als Werbung versehen
ist.
9. Werbe-Leuchtspiegel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Werbefläche gegenüber der ihr benachbarten Werbefläche sowie dem Spiegelbereich
durch Zwischenwandteile (18) abgegrenzt ist und daß innerhalb der abgegrenzten Bereiche
wahlweise eine oder mehrere Lampen (16) angebracht sind, während sich in dem oder
den Gefachen, deren Abdeckung nicht mit einer Werbung versehen oder belegt ist, keine
Lampe befindet.
10. Werbe-Leuchtspiegel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckung des Kastens (15) zu einem Teil aus üblichem Spiegelglas (30) besteht
und der restliche Teil der Abdeckung aus durchsichtigen Scheiben (31) gebildet ist,
welche mit der Werbung versehen, hinterlegt oder belegt sind, und daß der mit Spiegelglas
(30) abgedeckte Bereich werbemittelfrei ist.
11. Werbe-Leuchtspiegel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Werbemitteln
versehenen durchsichtigen und durchleuchtbaren Scheiben (31) auf einem Randstreifen
entlang wenigstens einer Seite oder entlang allen Seiten des nicht durchleuchtbaren
Spiegels angeordnet sind.
12. Werbe-Leuchtspiegel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die mit Werbung versehenen Scheiben (31) aus Glas oder Kunststoff bestehen und
glasklar oder getönt sind.
13. Werbe-Leuchtspiegel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kasten (15) und/oder die Zwischenwände (18) aus Kunststoff, Holz, Metall,
Beton oder Mauerwerk bestehen.
14. Werbe-Leuchtspiegel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten
(15) eine Mauernische ist.