[0001] Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Schneiden von Pilzen, insbesondere von frischen
Champignons, in Scheiben.
[0002] Pilze werden von der Hausfrau bisher fast ausschließlich mit dem Küchenmesser in
Scheiben geschnitten, wobei aber die geometrisch komplizierte Form, die inhomogene
Zähigkeitsverteilung und die Brüchigkeit des Pilzes eine gute Geschicklichkeit verlangen,
wenn glatte Pilzscheiben erreicht werden sollen. Es sind zwar zahlreiche Schneidgeräte
bekannt, die aus zwei an ihrem hinteren Ende gelenkig verbundenen, einhändig zu greifenden
und gegen eine Rückstellfeder zusammendrückbaren Zangenarmen bestehen, wobei ein Zangenarm
am vorderen Ende ein Schneidgitter trägt, welches auf eine Aufnahmemulde am anderen
Zangenarm ausgerichtet ist. Diese bekannten Geräte sind zum Schneiden von gekochten
Eiern, Pellkartoffeln, rote Beeten und ähnlichen Lebensmitteln geeignet, jedoch fallen
bei Versuchen, frische Champignons mit diesen bekannten Geräten zu schneiden, nur
sehr unregelmäßig gestaltete Scheiben an, deren Ränder vielfach ausgerissen oder ausgefranst
sind, wobei oft die Scheiben auch infolge zu starker Quetschung des Pilzes beim Schneiden
in viele Bruchstücke auseinanderfallen. Bessere Ergebnisse erhält man, wenn man ein
Schneidgerät mit ebener Schneidgutauflage verwendet und axial halbierte Pilze mit
ihrer glatten Schnittfläche auf die Schneidgutauflage legt und dann die Pilzhälften
mit dem Schneidgitter in eine Gruppe von Scheiben zertrennt. Allerdings fallen hierbei
nur halbierte Pilzscheiben an, was im allgemeinen unerwünscht ist.
[0003] Durch die US-A 2 166 624 ist ferner ein Tischgerät zum Schneiden von Nahrungsmitteln,
z.B. Sellerie, Kartoffeln, Tomaten und ähnlichen Früchten bekannt, in dessen Standsockel
eine Aufnahmemulde für das zu schneidende Gut vorgesehen ist. Am Standsockel ist ein
aus Messern bestehendes Schneidgitter gegen die Kraft einer Rückstellfeder um eine
Achse schwenkbar gelagert, die nahe am Rand der Aufnahmemulde vorbeiläuft, so daß
das Schneidgitter beim Schneiden eine Schwenkbewegung von fast 90 Grad ausführt. Durch
diese Schwenkbewegung wird beim ersten Auftreffen der Messer eine starke Kippbelastung
auf das zu schneidende Gut ausgeübt, was bei rundem, balligem Schneidgut unproblematisch
ist. Im Falle von Pilzen, die nur auf dem Kopf stehend exakt und schonend geschnitten
werden können, führt die starke Schwenkbewegung der angreifenden Messer zu einem Umkippen
des Pilzes oder zu einer solchen unsymmetrischen Belastung, daß der Pilzkopf an seinem
Rand ausbricht. Darüber hinaus ist bei solchen Standgeräten die Entnahme der geschnittenen
Scheiben umständlich, da diese entweder mehr oder weniger einzeln entnommen werden
müssen oder das Standgerät mit beiden Händen hochgenommen und abgekippt werden muß.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zum Schneiden von Pilzen, insbesondere
von frischen Champignons, in Scheiben zu schaffen, mit welchem glatte Scheiben aus
der vollen Pilzform geschnitten werden können, wobei das Gerät auch für Pilze stark
unterschiedlicher Größe verwendbar sein soll.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen,
a) daß das Schneidgerät nach Art eines Eierschneiders aus zwei an ihrem hinteren Ende
gelenkig verbundenen, einhändig zu greifenden und gegen eine Rückstellfeder zusammendrückbaren
Zangenarmen besteht, wobei ein Zangenarm am vorderen Ende ein Schneidgitter trägt,
welches auf eine Aufnahmemulde am anderen Zangenarm ausgerichtet ist,
b) daß die Aufnahmemulde eine runde, für die Aufnahme eines auf dem Kopf stehenden
Champignons geeignete Trogform aufweist, die einen nur leicht gewölbten, über mehr
als 2/3 des Durchmessers der Muldenöffnung sich flach erstreckenden Boden und erst
daran anschließend steile Ränder besitzt,
c) daß das Schneidgerät aus einer ungeraden Anzahl geschärfter Edelstahlmesser besteht,
d) daß die Messerschneiden bei Auftreffen des Schneidgitterrahmens auf einen Begrenzungsanschlag
in Rillen der Aufnahmemulde eingetaucht sind, während die Rücken der Messer noch zwischen
den geschnittenen Scheiben liegen und diese mit einer gewissen Kraft festhalten, die
es jedoch erlaubt, die Scheiben durch Auskippen des Schneidgerätes nach Art eines
Löffels in eine Pfanne oder dgl. zu übergeben, und
e) daß beide Zangenarme vorne über das Schneidgitter bzw. die Aufnahmemulde hinausragende
Griffvorsprünge aufweisen, an denen die Zangenarme zusätzlich mit der zweiten Hand
faßbar und zusammendrückbar sind.
[0006] Die erfindungsgemäß vorgesehene Möglichkeit, mit beiden Händen den Schneiddruck aufbringen
zu können, erlaubt einerseits ein sehr feinfühliges Arbeiten und andrerseits auch
das Zerteilen verhältnismäßig zäher Pilze. Bei dem Gerät nach der Erfindung wird der
Pilz, auf dem Kopf stehend, geschnitten, so daß also das Schneidgitter zunächst in
den Pilzstiel einschneidet, der eine verhältnismäßig hohe Zähigkeit besitzt. Um zu
starke Quetschungen oder einen Bruch des Pilzes zu vermeiden, muß der Pilzkopf hierbei
in seinem zentralen Bereich voll auf dem Muldenboden aufliegen, weshalb nach der Erfindung
die Aufnahmemulde einen nur leicht gewölbten, über mehr als 2/3 des Durchmessers der
Muldenöffnung sich erstreckenden Boden und daran anschließend erst steile Ränder aufweist.
Die Größe und Ausbauchung der trogförmigen Aufnahmemulde wird hierbei entsprechend
den größten handelsüblichen Champignons gewählt, so daß für die größten und auch für
alle kleineren Pilze eine einwandfreie Auflage ihres zentralen Kopfbereiches gegeben
ist.
[0007] Beim ersten Schneidvorgang, bei dem also der Pilzstiel geschnitten wird, kommen nur
wenige Messer zum Einsatz. Da das Schneidgerät eine ungerade Zahl von Messern, z.B.
sieben Messer, in einem Abstand von etwa 5,5 Millimetern besitzt und die Pilze normalerweise
mittig in die Mulde eingesetzt werden, werden also Pilzstiele unter 11 bis 12 Millimetern
Durchmesser nur von einem einzigen Messer geteilt, so daß auch bei kleinen Pilzen
unzerbrochene Pilzscheiben von voller Pilzform anfallen.
[0008] Beim weiteren Schneidvorgang dringen die Messer durch die weiche Unterseite in den
Pilzkopf ein, wobei jetzt der Pilzkopf je nach seiner Zähigkeit mehr oder weniger
stramm gegen den Muldenboden gepreßt wird, bis die Messer die Pilzhaut durchteilen.
[0009] Die geschnittenen Pilzscheiben müssen später in eine Pfanne oder .einen sonstigen
Behälter gegeben werden, wobei sie vereinzelt sein sollen, also nicht mehr aufeinanderkleben
sollen. Auch dies ist leicht durchführbar, da die Pilzscheiben nach dem Schneiden
durch die Messerrücken noch am Schneidgerät festgehalten sind, so daß durch Auskippen
des Schneidgerätes nach Art eines Löffels die Pilzscheiben unmittelbar in eine Pfanne
oder dgl. übergeben werden können, wobei das Scheibenpaket nunmehr auseinanderspringt
und die Scheiben vereinzelt in die Pfanne oder dgl. fallen.
[0010] Durch den vorerwähnten Begrenzungsanschlag wird ferner sichergestellt, daß die Messerschneiden
selbst nicht auf die Wandung der Aufnahmemulde auftreffen, womit einem vorzeitigen
Stumpfwerden der Messer vorgebeugt ist. Praktische Versuche haben gezeigt, daß die
Verwendung von sehr scharfen Messern für den vorliegenden Anwendungsfall sehr wesentlich
ist.
[0011] Damit die Pilzscheiben an ihren kopfseitigen Rändern nicht ausfransen, ist der Erfindung
zufolge ferner vorgesehen, daß die Messeraufnahmerillen der Aufnahmemulden schmaler
als die dazwischenliegenden Pilzauflagestege sind, welche jeweils eine breitflächige,
in der Trogkontur liegende Oberseite aufweisen. Die Rillen sind im Querschnitt V-förmig,
wobei die Seitenwände der Rillen jeweils in einer Ebene liegen. Infolgedessen sind
die Rillen im zentralen Bodenbereich sehr schmal, im Bereich der Ränder aber so breit,
daß ihre Reinigung unproblematisch ist.
[0012] Bei dem Schneidgerät nach der Erfindung ist in weiterer Ausgestaltung vorgesehen,
daß der Schneidgitterrahmen einen runden, bei geschlossenem Gerät die Aufnahmemulde
umschließenden Rahmenteil aufweist, an dessen hinteren Bogenbereich die Messer jeweils
mit einem Ende befestigt sind, daß die Messer mit ihrem vorderen Ende an der Unterseite
des etwa schneidgitterbreiten Griffvorsprunges befestigt sind, wobei vorteilhafterweise
an die Unterseite des Griffvorsprungs ein zum hinteren Bogenbereich etwa paralleler
bogenförmiger Wulst angeformt ist, in dem die vorderen Messerenden sitzen und der
auf einen Gegenanschlag an der Oberseite des Griffvorsprunges des anderen Zangenarmes
ausgerichtet ist. Bei einer solchen Ausbildung können gleich lange Messer verwendet
werden, wodurch sich eine erhebliche Rationalisierung bei den Herstellkosten ergibt.
[0013] Schließlich kann der Erfindung zufolge noch vorgesehen werden, daß die Aufnahmemulde
in einem kegelstumpfförmigen Grundkörper ausgebildet ist, welcher mit seiner größeren
Basisfläche auf dem im wesentlichen geraden Zangenarm sitzt. Bei einer solche Ausbildung
kann das Gerät auch mit seinem aufnahmemuldenseitigen Arm auf einen Tisch aufgelegt
und als Tischgerät gehandhabt werden, wenn besonders zähes Schneidgut bearbeitet werden
soll.
[0014] Der Gegenstand der Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispieles näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen :
Fig 1 das Pilzschneidegerät in einer perspektivischen Ansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Aufnahmemulde in Richtung des Pfeiles 11 in Fig. 1
gesehen,
Fig 3 eine Draufsicht auf das Schneidgitter in einer Blickrichtung gemäß Pfeil 111
in Fig.1 und
Fig 4 einen Schnitt durch die Aufnahmemulde gemäß der Schnittlinie IV-IV in Fig 2.
[0015] Das Schneidgerät besteht aus zwei an ihrem hinteren Ende gelenkig verbundenen, einhändig
zu greifenden und gegen eine Rückstellfeder 1 zusammendrückbaren Zangenarmen 2, 3,
wobei der Zangenarm 2 am vorderen Ende ein Schneidgitter 4 trägt, welches auf eine
Aufnahmemulde 5 am anderen Zangenarm 3 ausgerichtet ist.
[0016] Die Aufnahmemulde 5 weist eine runde, für die Aufnahme eines auf dem Kopf stehenden
Champignons geeignete Trogform 6 auf. In einem über etwa 2/3 des Durchmessers der
Muldenöffnung sich erstreckenden Bereich ist der Boden 7 des Troges nur leicht gewölbt,
und erst in einem äußeren Sechstel-Durchmesserbereich liegen die steilen Trogränder
8.
[0017] Das Schneidgitter 4 besteht beim Ausführungsbeispiel aus sieben, parallelen Edelstahlmessern
9, denen am Muldenboden sieben, im Querschnitt leicht V-förmige Aufnahmerillen 10
zugeordnet sind.
[0018] Beide Zangenarme 2, 3 sind vorne jeweils über das Schneidgitter 4 bzw. die Aufnahmemulde
5 hinaus verlängert und weisen dort Griffvorsprünge 11, 12 von etwa der Breite des
Schneidgitters 4 auf. Das Gerät wird in der Stellung nach Fig. 1 beispielsweise mit
der rechten Hand im Bereich der Zangenarme 2, 3 gegriffen und betätigt. Die Griffvorsprünge
11, 12 erlauben es, mit der zweiten Hand einen zusätzlichen Schneiddruck auszuüben.
[0019] Die Aufnahmemulde 5 ist in einem kegelstumpfförmigen Grundkörper 13 ausgebildet,
der mit seiner unteren größeren Basisfläche auf dem im wesentlichen geraden Zangenarm
3 sitzt. An der Oberseite des vorderen Griffvorsprunges 12 ist, angrenzend an die
Aufnahmemulde, ein Anschlag 14 angeformt, auf den ein an der Unterseite des Griffvorsprunges
11 des anderen Zangenarmes angeordneter bogenförmiger Wulst 15 beim Niederdrücken
des Schneidgitters auftrifft, ehe die Schneiden der Messer 9 auf den Boden der Aufnahmerillen
10 auftreffen; vgl. Fig. 4, in welcher die Endstellung der Messer 9 angedeutet ist.
[0020] Wie aus Fig. 4 ersichtlich, sind die Aufnahmerillen 10 insbesondere im Bereich des
Muldenbodens 7 deutlich schmäler als die dazwischenliegenden Pilzauflagestege 16,
welche jeweils eine breitflächige, in der Trogkontur liegende Oberseite aufweisen.
[0021] Der Schneidgitterrahmen weist einen runden, bei geschlossenem Gerät die Aufnahmemulde
5 umschließenden Rahmenteil 17 auf, an dessen hinteren Bogenbereich 18 die Messer
9 jeweils mit einem Ende befestigt sind. Der Schneidgitterrahmen weist ferner an der
Unterseite seines Griffvorsprunges 11 einen zum hinteren Bogenbereich etwa parallelen,
bogenförmigen Wulst 19 auf, in dem die vorderen Enden der Messer 9 sitzen und der
in seinem mittleren Bereich zugleich als Gegenanschlag 15 für den Anschlag 14 dient.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, weisen alle Messer 9 gleiche Länge auf, wobei die
Uberschußlängen der Messer hier durch den Griffvorsprung 11 aufgenommen und abgedeckt
sind.
[0022] Das Schneidgerät ist ferner noch mit einer Scharniersperre 20 ausgerüstet, wie diese
beispielsweise in der DE-AS 11 77 086 näher beschrieben ist und die es erlaubt, das
Gerät in geschlossener Stellung zu arretieren, so daß es raumsparend aufbewahrt werden
kann.
1. Gerät zum Schneiden von Pilzen, insbesondere von frischen Champignons in Scheiben,
dadurch gekennzeichnet,
a) daß es nach Art eines Eierschneiders aus zwei an ihren hinteren Enden gelenkig
verbundenen, einhändig zu greifenden und gegen eine Rückstellfeder (1) zusammendrückbaren
Zangenarmen (2, 3) besteht, wobei ein Zangenarm (2) am vorderen Ende ein Schneidgitter
(4) trägt, welches auf eine Aufnahmemulde (5) am anderen Zangenarm (3) ausgerichtet
ist,
b) daß die Aufnahmemulde eine kreisförmige, für die Aufnahme eines auf dem Kopf stehenden
Champignons geeignete Trogform aufweist, die einen nur leicht gewölbten, über mehr
als 2/3 des Durchmessers der Muldenöffnung sich flach erstreckenden Boden (7) und
erst daran anschließend steile Ränder (8) besitzt,
c) daß das Schneidgitter (4) aus einer ungeraden Anzahl geschärfter Edelstahlmesser
(9) besteht,
d) daß die Messerschneiden (9) bei Auftreffen des Schneidgitterrahmens auf einen Begrenzungsanschlag
(14) in Rillen (10) der Aufnahmemulde (5) eingetaucht sind, während die Rücken der
Messer (9) noch zwischen den geschnittenen Scheiben liegen und diese mit einer gewissen
Kraft festhalten, die es jedoch erlaubt, die Scheiben durch Auskippen des Schneidgerätes
nach Art eines Löffels in eine Pfanne oder dgl. zu übergeben, und
e) daß beide Zangenarme (2, 3) vorne über das Schneidgitter (4) bzw. die Aufnahmemulde
(5) hinausragende Griffvorsprünge (11, 12) aufweisen, an denen die Zangenarme (2,
3) zusätzlich mit der zweiten Hand faßbar und zusammendrückbar sind.
2. Schneidgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Messerabstand von etwa
5,5 Millimetern.
3. Schneidgerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Messeraufnahmerillen
(10) der Aufnahmemulde (5) im Querschnitt V-förmig und insbesondere im Bereich des
Muldenbodens (7) schmaler als die dazwischenliegenden Pilzauflagestege (16) sind,
welche jeweils eine breitflächige, in der Trogkontur liegende Oberseite aufweisen.
4. Schneidgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schneidgitterrahmen einen runden, bei geschlossenem Gerät die Aufnahmemulde (5) umschließenden
Rahmenteil (17) aufweist, an dessen hinterem Bogenbereich (18) die Messer (9) jeweils
mit einem Ende befestigt sind, daß alle Messer gleich lang sind und daß die Messer
mit ihrem vorderen Ende an der Unterseite des etwa schneidgitterbreiten Griffvorsprunges
(11) befestigt sind.
5. Schneidgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an die Unterseite des
Griffvorsprunges (11) ein zum hinteren Bogenbereich (18) etwa paralleler bogenförmiger
Wulst (19) angeformt ist, in dem die vorderen Messerenden sitzen und der auf den Gegenanschlag
(14) an der Oberseite des Griffvorsprunges (12) des anderen Zangenarmes (3) ausgerichtet
ist.
6. Schneidgerät nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmemulde
(5) in einem kegelstumpfförmigen Grundkörper (13) ausgebildet ist, welcher mit seiner
größeren Basisfläche auf dem im wesentlichen geraden Zangenarm (3) sitzt.
1. Device for slicing mushrooms, especially fresh mushrooms, characterized
a) in that, resembling an egg-slicer, it consists of two lever arms (2, 3), joined
at their rear ends, which can be held with one hand and compressed against a rest
spring (1), one arm (2) having a slicing grid (4) on its front, which is aligned to
a grooved basin (5) on the other arm (3),
b) in that the grooved basin is of a circular through shape, suitable for holding
an upside down mushroom, with a base (7) which is only slightly hollowed and shallow
and extends over more than 2/3 of the diameter of the opening of the basin, and which
is equipped only at this point with steep sides (8).
c) in that the slicing grid (4) consists of an uneven number of sharpened high grade
steel blades (9),
d) in that the cutting blades (9) sink in the grooves (10) of the basin (5) when the
slicing grid frame strikes the stop plate (14), while the backs of the blades (9)
remain between the cut slices, holding them with a certain degree of force, which
nevertheless allows the slices to be transferred to a frying pan or the like, by tipping
the slicing device like a spoon, and
e) in that both arms (2, 3) have projecting grips (11, 12) which protrude beyond the
slicing grid (4) and the grooved basin (5), which allow the arms (2, 3) to be held
and compressed with one's other hand.
2. Slicing device according to Claim 1, characterized by a blade spacing of approximately
5.5 millimetres.
3. Slicing device according to Claims 1 and 2, characterized in that the grooves (10)
of the basin (5) have a V-shaped cross section, and, especially at the base (7) are
narrower than the dividing walls (16) between them, which each have a wide upper side,
following the outline of the through.
4. Slicing device according to any of Claims 1 to 3, characterized in that the slicing
grid frame has a circular rim (17), (enclosing the basin (5) when the device is closed),
on whose rear curved area (18) the blades (9) are each attached by one end, in that
all blades are equally long and attached by their front end to the underside of the
grip (11), which is of approximately the same width as the slicing grid.
5. Slicing device according to Claim 4, characterized in that a curved lip (15) is
attached to the underside of the grip (11), which is roughly parallel to the rear
curved area (18), and in which the front ends of the blades rest, and which is aligned
with the stop plate (14) on the upper side of the grip (12) on the other arm (3).
6. Slicing device according to Claims 4 and 5, characterized in that the basin (5)
is formed like the base (13) of a cone, whose larger base area rests on the essentially
straight arm (3).
1. Appareil pour couper en tranches des champignons, en particulier des champignons
frais, caractérisé par le fait que:
a) il est constitué, à la manière d'un coupe-oeuf, de deux bras de pince (2, 3) articulés
l'un à l'autre par leurs extrémités saisissables d'une seule main et resserrables
à l'encontre d'un ressort de rappel (1), un bras de pince (2) portant à son extrémité
avant une grille de coupe (4) qui est alignée sur une cuvette réceptrice (5) de l'autre
bras de pince (3);
b) la cuvette réceptrice présente une forme d'auge appropriée pour la réception d'un
champignon se tenant sur la tête, et qui possède un fond (7) seulement légèrement
incurvé, s'étendant sur plus de 2/3 du diamètre de l'ouverture de cuvette et des bords
(8) abrupts venant seulement s'y raccorder;
c) la grille de coupe (4) est constituée d'un nombre impair de lames d'acier spécial
affutées (9);
d) les lames de coupe (9), par application du cadre de grille de coupe sur une butée
de limitation (14), sont enfoncées dans les rainures (10) de la cuvette réceptrice
(5), alors que les dos de lames (9) se trouvent encore entre les tranches coupées
et retiennent celles-ci avec une certaine force, qui permet toutefois de faire passer
les tranches dans une poële ou analogue en renversant l'appareil de coupe, à la manière
d'une cuillère;
e) les deux bras de pince (2, 3) présentent des éléments de prise (11, 12) faisant
saillie vers l'avant sur la grille de coupe (4) et la cuvette réceptrice (5) et par
lesquels on peut saisir les bras de pince (2, 3) additionnellement par l'autre main
et les resserrer.
2. Appareil de coupe selon la revendication 1, caractérisé par une distance entre
lames d'environ 5,5 millimètres.
3. Appareil de coupe selon les revendications 1 ou 2, caractérisé par le fait que
les rainures (10) de réception des lames dans la cuvette réceptrice (5) sont de forme
de section en V et plus étroites, notamment dans la zone du fond de cuvette (7) que
les nervures d'appui des champignons (16) situées entre elles et présentent une face
supérieure plate située dans le contour de l'auge.
4. Appareil de coupe selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait
que le cadre de grille de coupe possède une partie de cadre (17) ronde, entourant
la cuvette réceptrice (5) lorsque l'appareil est fermé, sur la zone courbe arrière
(18) de laquelle sont fixées les lames (9) par une de leurs extrémités, que toutes
les lames sont de même longueur et que les lames sont fixées par leur extrémité avant
à la face inférieure de la saillie de prise (11) d'à peu près la largeur de la grille
de coupe.
5. Appareil de coupe selon la revendication 4, caractérisé par le fait que sur la
face inférieure de la saillie de prise (11) est formé un bourrelet (15) courbe, à
peu près parallèle à la zone courbe arrière (18), dans lequel se logent les extrémités
avant des lames et qui est aligné sur la contre-butée (14) sur la face supérieure
de la saillie de prise (12) de l'autre bras de pince (3).
6. Appareil selon les revendications 4 et 5, caractérisé par le fait que la cuvette
réceptrice (5) est agencée en corps de base (13) de forme tronconique qui repose par
sa plus grande surface de base sur le bras de pince (3) sensiblement plat.