(19)
(11) EP 0 271 689 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
11.04.1990  Patentblatt  1990/15

(21) Anmeldenummer: 87116127.9

(22) Anmeldetag:  03.11.1987
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5B26D 3/26

(54)

Gerät zum Schneiden von Pilzen in Scheiben

Device for slicing mushrooms

Machine à couper en tranches des champignons


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI NL SE

(30) Priorität: 13.12.1986 DE 3642697

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.06.1988  Patentblatt  1988/25

(73) Patentinhaber: Westmark Schulte & Co. KG
D-5974 Herscheid (DE)

(72) Erfinder:
  • Schöttler, Hans
    D-5974 Herscheid (DE)

(74) Vertreter: Peerbooms, Rudolf, Dipl.-Phys. 
Rieder & Partner Anwaltskanzlei Postfach 11 04 51
42304 Wuppertal
42304 Wuppertal (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A-85/03899
US-A- 2 166 624
US-A- 4 557 053
US-A- 767 386
US-A- 2 254 738
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Schneiden von Pilzen, insbesondere von frischen Champignons, in Scheiben.

    [0002] Pilze werden von der Hausfrau bisher fast ausschließlich mit dem Küchenmesser in Scheiben geschnitten, wobei aber die geometrisch komplizierte Form, die inhomogene Zähigkeitsverteilung und die Brüchigkeit des Pilzes eine gute Geschicklichkeit verlangen, wenn glatte Pilzscheiben erreicht werden sollen. Es sind zwar zahlreiche Schneidgeräte bekannt, die aus zwei an ihrem hinteren Ende gelenkig verbundenen, einhändig zu greifenden und gegen eine Rückstellfeder zusammendrückbaren Zangenarmen bestehen, wobei ein Zangenarm am vorderen Ende ein Schneidgitter trägt, welches auf eine Aufnahmemulde am anderen Zangenarm ausgerichtet ist. Diese bekannten Geräte sind zum Schneiden von gekochten Eiern, Pellkartoffeln, rote Beeten und ähnlichen Lebensmitteln geeignet, jedoch fallen bei Versuchen, frische Champignons mit diesen bekannten Geräten zu schneiden, nur sehr unregelmäßig gestaltete Scheiben an, deren Ränder vielfach ausgerissen oder ausgefranst sind, wobei oft die Scheiben auch infolge zu starker Quetschung des Pilzes beim Schneiden in viele Bruchstücke auseinanderfallen. Bessere Ergebnisse erhält man, wenn man ein Schneidgerät mit ebener Schneidgutauflage verwendet und axial halbierte Pilze mit ihrer glatten Schnittfläche auf die Schneidgutauflage legt und dann die Pilzhälften mit dem Schneidgitter in eine Gruppe von Scheiben zertrennt. Allerdings fallen hierbei nur halbierte Pilzscheiben an, was im allgemeinen unerwünscht ist.

    [0003] Durch die US-A 2 166 624 ist ferner ein Tischgerät zum Schneiden von Nahrungsmitteln, z.B. Sellerie, Kartoffeln, Tomaten und ähnlichen Früchten bekannt, in dessen Standsockel eine Aufnahmemulde für das zu schneidende Gut vorgesehen ist. Am Standsockel ist ein aus Messern bestehendes Schneidgitter gegen die Kraft einer Rückstellfeder um eine Achse schwenkbar gelagert, die nahe am Rand der Aufnahmemulde vorbeiläuft, so daß das Schneidgitter beim Schneiden eine Schwenkbewegung von fast 90 Grad ausführt. Durch diese Schwenkbewegung wird beim ersten Auftreffen der Messer eine starke Kippbelastung auf das zu schneidende Gut ausgeübt, was bei rundem, balligem Schneidgut unproblematisch ist. Im Falle von Pilzen, die nur auf dem Kopf stehend exakt und schonend geschnitten werden können, führt die starke Schwenkbewegung der angreifenden Messer zu einem Umkippen des Pilzes oder zu einer solchen unsymmetrischen Belastung, daß der Pilzkopf an seinem Rand ausbricht. Darüber hinaus ist bei solchen Standgeräten die Entnahme der geschnittenen Scheiben umständlich, da diese entweder mehr oder weniger einzeln entnommen werden müssen oder das Standgerät mit beiden Händen hochgenommen und abgekippt werden muß.

    [0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zum Schneiden von Pilzen, insbesondere von frischen Champignons, in Scheiben zu schaffen, mit welchem glatte Scheiben aus der vollen Pilzform geschnitten werden können, wobei das Gerät auch für Pilze stark unterschiedlicher Größe verwendbar sein soll.

    [0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen,

    a) daß das Schneidgerät nach Art eines Eierschneiders aus zwei an ihrem hinteren Ende gelenkig verbundenen, einhändig zu greifenden und gegen eine Rückstellfeder zusammendrückbaren Zangenarmen besteht, wobei ein Zangenarm am vorderen Ende ein Schneidgitter trägt, welches auf eine Aufnahmemulde am anderen Zangenarm ausgerichtet ist,

    b) daß die Aufnahmemulde eine runde, für die Aufnahme eines auf dem Kopf stehenden Champignons geeignete Trogform aufweist, die einen nur leicht gewölbten, über mehr als 2/3 des Durchmessers der Muldenöffnung sich flach erstreckenden Boden und erst daran anschließend steile Ränder besitzt,

    c) daß das Schneidgerät aus einer ungeraden Anzahl geschärfter Edelstahlmesser besteht,

    d) daß die Messerschneiden bei Auftreffen des Schneidgitterrahmens auf einen Begrenzungsanschlag in Rillen der Aufnahmemulde eingetaucht sind, während die Rücken der Messer noch zwischen den geschnittenen Scheiben liegen und diese mit einer gewissen Kraft festhalten, die es jedoch erlaubt, die Scheiben durch Auskippen des Schneidgerätes nach Art eines Löffels in eine Pfanne oder dgl. zu übergeben, und

    e) daß beide Zangenarme vorne über das Schneidgitter bzw. die Aufnahmemulde hinausragende Griffvorsprünge aufweisen, an denen die Zangenarme zusätzlich mit der zweiten Hand faßbar und zusammendrückbar sind.



    [0006] Die erfindungsgemäß vorgesehene Möglichkeit, mit beiden Händen den Schneiddruck aufbringen zu können, erlaubt einerseits ein sehr feinfühliges Arbeiten und andrerseits auch das Zerteilen verhältnismäßig zäher Pilze. Bei dem Gerät nach der Erfindung wird der Pilz, auf dem Kopf stehend, geschnitten, so daß also das Schneidgitter zunächst in den Pilzstiel einschneidet, der eine verhältnismäßig hohe Zähigkeit besitzt. Um zu starke Quetschungen oder einen Bruch des Pilzes zu vermeiden, muß der Pilzkopf hierbei in seinem zentralen Bereich voll auf dem Muldenboden aufliegen, weshalb nach der Erfindung die Aufnahmemulde einen nur leicht gewölbten, über mehr als 2/3 des Durchmessers der Muldenöffnung sich erstreckenden Boden und daran anschließend erst steile Ränder aufweist. Die Größe und Ausbauchung der trogförmigen Aufnahmemulde wird hierbei entsprechend den größten handelsüblichen Champignons gewählt, so daß für die größten und auch für alle kleineren Pilze eine einwandfreie Auflage ihres zentralen Kopfbereiches gegeben ist.

    [0007] Beim ersten Schneidvorgang, bei dem also der Pilzstiel geschnitten wird, kommen nur wenige Messer zum Einsatz. Da das Schneidgerät eine ungerade Zahl von Messern, z.B. sieben Messer, in einem Abstand von etwa 5,5 Millimetern besitzt und die Pilze normalerweise mittig in die Mulde eingesetzt werden, werden also Pilzstiele unter 11 bis 12 Millimetern Durchmesser nur von einem einzigen Messer geteilt, so daß auch bei kleinen Pilzen unzerbrochene Pilzscheiben von voller Pilzform anfallen.

    [0008] Beim weiteren Schneidvorgang dringen die Messer durch die weiche Unterseite in den Pilzkopf ein, wobei jetzt der Pilzkopf je nach seiner Zähigkeit mehr oder weniger stramm gegen den Muldenboden gepreßt wird, bis die Messer die Pilzhaut durchteilen.

    [0009] Die geschnittenen Pilzscheiben müssen später in eine Pfanne oder .einen sonstigen Behälter gegeben werden, wobei sie vereinzelt sein sollen, also nicht mehr aufeinanderkleben sollen. Auch dies ist leicht durchführbar, da die Pilzscheiben nach dem Schneiden durch die Messerrücken noch am Schneidgerät festgehalten sind, so daß durch Auskippen des Schneidgerätes nach Art eines Löffels die Pilzscheiben unmittelbar in eine Pfanne oder dgl. übergeben werden können, wobei das Scheibenpaket nunmehr auseinanderspringt und die Scheiben vereinzelt in die Pfanne oder dgl. fallen.

    [0010] Durch den vorerwähnten Begrenzungsanschlag wird ferner sichergestellt, daß die Messerschneiden selbst nicht auf die Wandung der Aufnahmemulde auftreffen, womit einem vorzeitigen Stumpfwerden der Messer vorgebeugt ist. Praktische Versuche haben gezeigt, daß die Verwendung von sehr scharfen Messern für den vorliegenden Anwendungsfall sehr wesentlich ist.

    [0011] Damit die Pilzscheiben an ihren kopfseitigen Rändern nicht ausfransen, ist der Erfindung zufolge ferner vorgesehen, daß die Messeraufnahmerillen der Aufnahmemulden schmaler als die dazwischenliegenden Pilzauflagestege sind, welche jeweils eine breitflächige, in der Trogkontur liegende Oberseite aufweisen. Die Rillen sind im Querschnitt V-förmig, wobei die Seitenwände der Rillen jeweils in einer Ebene liegen. Infolgedessen sind die Rillen im zentralen Bodenbereich sehr schmal, im Bereich der Ränder aber so breit, daß ihre Reinigung unproblematisch ist.

    [0012] Bei dem Schneidgerät nach der Erfindung ist in weiterer Ausgestaltung vorgesehen, daß der Schneidgitterrahmen einen runden, bei geschlossenem Gerät die Aufnahmemulde umschließenden Rahmenteil aufweist, an dessen hinteren Bogenbereich die Messer jeweils mit einem Ende befestigt sind, daß die Messer mit ihrem vorderen Ende an der Unterseite des etwa schneidgitterbreiten Griffvorsprunges befestigt sind, wobei vorteilhafterweise an die Unterseite des Griffvorsprungs ein zum hinteren Bogenbereich etwa paralleler bogenförmiger Wulst angeformt ist, in dem die vorderen Messerenden sitzen und der auf einen Gegenanschlag an der Oberseite des Griffvorsprunges des anderen Zangenarmes ausgerichtet ist. Bei einer solchen Ausbildung können gleich lange Messer verwendet werden, wodurch sich eine erhebliche Rationalisierung bei den Herstellkosten ergibt.

    [0013] Schließlich kann der Erfindung zufolge noch vorgesehen werden, daß die Aufnahmemulde in einem kegelstumpfförmigen Grundkörper ausgebildet ist, welcher mit seiner größeren Basisfläche auf dem im wesentlichen geraden Zangenarm sitzt. Bei einer solche Ausbildung kann das Gerät auch mit seinem aufnahmemuldenseitigen Arm auf einen Tisch aufgelegt und als Tischgerät gehandhabt werden, wenn besonders zähes Schneidgut bearbeitet werden soll.

    [0014] Der Gegenstand der Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen :

    Fig 1 das Pilzschneidegerät in einer perspektivischen Ansicht,

    Fig. 2 eine Draufsicht auf die Aufnahmemulde in Richtung des Pfeiles 11 in Fig. 1 gesehen,

    Fig 3 eine Draufsicht auf das Schneidgitter in einer Blickrichtung gemäß Pfeil 111 in Fig.1 und

    Fig 4 einen Schnitt durch die Aufnahmemulde gemäß der Schnittlinie IV-IV in Fig 2.



    [0015] Das Schneidgerät besteht aus zwei an ihrem hinteren Ende gelenkig verbundenen, einhändig zu greifenden und gegen eine Rückstellfeder 1 zusammendrückbaren Zangenarmen 2, 3, wobei der Zangenarm 2 am vorderen Ende ein Schneidgitter 4 trägt, welches auf eine Aufnahmemulde 5 am anderen Zangenarm 3 ausgerichtet ist.

    [0016] Die Aufnahmemulde 5 weist eine runde, für die Aufnahme eines auf dem Kopf stehenden Champignons geeignete Trogform 6 auf. In einem über etwa 2/3 des Durchmessers der Muldenöffnung sich erstreckenden Bereich ist der Boden 7 des Troges nur leicht gewölbt, und erst in einem äußeren Sechstel-Durchmesserbereich liegen die steilen Trogränder 8.

    [0017] Das Schneidgitter 4 besteht beim Ausführungsbeispiel aus sieben, parallelen Edelstahlmessern 9, denen am Muldenboden sieben, im Querschnitt leicht V-förmige Aufnahmerillen 10 zugeordnet sind.

    [0018] Beide Zangenarme 2, 3 sind vorne jeweils über das Schneidgitter 4 bzw. die Aufnahmemulde 5 hinaus verlängert und weisen dort Griffvorsprünge 11, 12 von etwa der Breite des Schneidgitters 4 auf. Das Gerät wird in der Stellung nach Fig. 1 beispielsweise mit der rechten Hand im Bereich der Zangenarme 2, 3 gegriffen und betätigt. Die Griffvorsprünge 11, 12 erlauben es, mit der zweiten Hand einen zusätzlichen Schneiddruck auszuüben.

    [0019] Die Aufnahmemulde 5 ist in einem kegelstumpfförmigen Grundkörper 13 ausgebildet, der mit seiner unteren größeren Basisfläche auf dem im wesentlichen geraden Zangenarm 3 sitzt. An der Oberseite des vorderen Griffvorsprunges 12 ist, angrenzend an die Aufnahmemulde, ein Anschlag 14 angeformt, auf den ein an der Unterseite des Griffvorsprunges 11 des anderen Zangenarmes angeordneter bogenförmiger Wulst 15 beim Niederdrücken des Schneidgitters auftrifft, ehe die Schneiden der Messer 9 auf den Boden der Aufnahmerillen 10 auftreffen; vgl. Fig. 4, in welcher die Endstellung der Messer 9 angedeutet ist.

    [0020] Wie aus Fig. 4 ersichtlich, sind die Aufnahmerillen 10 insbesondere im Bereich des Muldenbodens 7 deutlich schmäler als die dazwischenliegenden Pilzauflagestege 16, welche jeweils eine breitflächige, in der Trogkontur liegende Oberseite aufweisen.

    [0021] Der Schneidgitterrahmen weist einen runden, bei geschlossenem Gerät die Aufnahmemulde 5 umschließenden Rahmenteil 17 auf, an dessen hinteren Bogenbereich 18 die Messer 9 jeweils mit einem Ende befestigt sind. Der Schneidgitterrahmen weist ferner an der Unterseite seines Griffvorsprunges 11 einen zum hinteren Bogenbereich etwa parallelen, bogenförmigen Wulst 19 auf, in dem die vorderen Enden der Messer 9 sitzen und der in seinem mittleren Bereich zugleich als Gegenanschlag 15 für den Anschlag 14 dient. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, weisen alle Messer 9 gleiche Länge auf, wobei die Uberschußlängen der Messer hier durch den Griffvorsprung 11 aufgenommen und abgedeckt sind.

    [0022] Das Schneidgerät ist ferner noch mit einer Scharniersperre 20 ausgerüstet, wie diese beispielsweise in der DE-AS 11 77 086 näher beschrieben ist und die es erlaubt, das Gerät in geschlossener Stellung zu arretieren, so daß es raumsparend aufbewahrt werden kann.


    Ansprüche

    1. Gerät zum Schneiden von Pilzen, insbesondere von frischen Champignons in Scheiben, dadurch gekennzeichnet,

    a) daß es nach Art eines Eierschneiders aus zwei an ihren hinteren Enden gelenkig verbundenen, einhändig zu greifenden und gegen eine Rückstellfeder (1) zusammendrückbaren Zangenarmen (2, 3) besteht, wobei ein Zangenarm (2) am vorderen Ende ein Schneidgitter (4) trägt, welches auf eine Aufnahmemulde (5) am anderen Zangenarm (3) ausgerichtet ist,

    b) daß die Aufnahmemulde eine kreisförmige, für die Aufnahme eines auf dem Kopf stehenden Champignons geeignete Trogform aufweist, die einen nur leicht gewölbten, über mehr als 2/3 des Durchmessers der Muldenöffnung sich flach erstreckenden Boden (7) und erst daran anschließend steile Ränder (8) besitzt,

    c) daß das Schneidgitter (4) aus einer ungeraden Anzahl geschärfter Edelstahlmesser (9) besteht,

    d) daß die Messerschneiden (9) bei Auftreffen des Schneidgitterrahmens auf einen Begrenzungsanschlag (14) in Rillen (10) der Aufnahmemulde (5) eingetaucht sind, während die Rücken der Messer (9) noch zwischen den geschnittenen Scheiben liegen und diese mit einer gewissen Kraft festhalten, die es jedoch erlaubt, die Scheiben durch Auskippen des Schneidgerätes nach Art eines Löffels in eine Pfanne oder dgl. zu übergeben, und

    e) daß beide Zangenarme (2, 3) vorne über das Schneidgitter (4) bzw. die Aufnahmemulde (5) hinausragende Griffvorsprünge (11, 12) aufweisen, an denen die Zangenarme (2, 3) zusätzlich mit der zweiten Hand faßbar und zusammendrückbar sind.


     
    2. Schneidgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Messerabstand von etwa 5,5 Millimetern.
     
    3. Schneidgerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Messeraufnahmerillen (10) der Aufnahmemulde (5) im Querschnitt V-förmig und insbesondere im Bereich des Muldenbodens (7) schmaler als die dazwischenliegenden Pilzauflagestege (16) sind, welche jeweils eine breitflächige, in der Trogkontur liegende Oberseite aufweisen.
     
    4. Schneidgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidgitterrahmen einen runden, bei geschlossenem Gerät die Aufnahmemulde (5) umschließenden Rahmenteil (17) aufweist, an dessen hinterem Bogenbereich (18) die Messer (9) jeweils mit einem Ende befestigt sind, daß alle Messer gleich lang sind und daß die Messer mit ihrem vorderen Ende an der Unterseite des etwa schneidgitterbreiten Griffvorsprunges (11) befestigt sind.
     
    5. Schneidgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an die Unterseite des Griffvorsprunges (11) ein zum hinteren Bogenbereich (18) etwa paralleler bogenförmiger Wulst (19) angeformt ist, in dem die vorderen Messerenden sitzen und der auf den Gegenanschlag (14) an der Oberseite des Griffvorsprunges (12) des anderen Zangenarmes (3) ausgerichtet ist.
     
    6. Schneidgerät nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmemulde (5) in einem kegelstumpfförmigen Grundkörper (13) ausgebildet ist, welcher mit seiner größeren Basisfläche auf dem im wesentlichen geraden Zangenarm (3) sitzt.
     


    Claims

    1. Device for slicing mushrooms, especially fresh mushrooms, characterized

    a) in that, resembling an egg-slicer, it consists of two lever arms (2, 3), joined at their rear ends, which can be held with one hand and compressed against a rest spring (1), one arm (2) having a slicing grid (4) on its front, which is aligned to a grooved basin (5) on the other arm (3),

    b) in that the grooved basin is of a circular through shape, suitable for holding an upside down mushroom, with a base (7) which is only slightly hollowed and shallow and extends over more than 2/3 of the diameter of the opening of the basin, and which is equipped only at this point with steep sides (8).

    c) in that the slicing grid (4) consists of an uneven number of sharpened high grade steel blades (9),

    d) in that the cutting blades (9) sink in the grooves (10) of the basin (5) when the slicing grid frame strikes the stop plate (14), while the backs of the blades (9) remain between the cut slices, holding them with a certain degree of force, which nevertheless allows the slices to be transferred to a frying pan or the like, by tipping the slicing device like a spoon, and

    e) in that both arms (2, 3) have projecting grips (11, 12) which protrude beyond the slicing grid (4) and the grooved basin (5), which allow the arms (2, 3) to be held and compressed with one's other hand.


     
    2. Slicing device according to Claim 1, characterized by a blade spacing of approximately 5.5 millimetres.
     
    3. Slicing device according to Claims 1 and 2, characterized in that the grooves (10) of the basin (5) have a V-shaped cross section, and, especially at the base (7) are narrower than the dividing walls (16) between them, which each have a wide upper side, following the outline of the through.
     
    4. Slicing device according to any of Claims 1 to 3, characterized in that the slicing grid frame has a circular rim (17), (enclosing the basin (5) when the device is closed), on whose rear curved area (18) the blades (9) are each attached by one end, in that all blades are equally long and attached by their front end to the underside of the grip (11), which is of approximately the same width as the slicing grid.
     
    5. Slicing device according to Claim 4, characterized in that a curved lip (15) is attached to the underside of the grip (11), which is roughly parallel to the rear curved area (18), and in which the front ends of the blades rest, and which is aligned with the stop plate (14) on the upper side of the grip (12) on the other arm (3).
     
    6. Slicing device according to Claims 4 and 5, characterized in that the basin (5) is formed like the base (13) of a cone, whose larger base area rests on the essentially straight arm (3).
     


    Revendications

    1. Appareil pour couper en tranches des champignons, en particulier des champignons frais, caractérisé par le fait que:

    a) il est constitué, à la manière d'un coupe-oeuf, de deux bras de pince (2, 3) articulés l'un à l'autre par leurs extrémités saisissables d'une seule main et resserrables à l'encontre d'un ressort de rappel (1), un bras de pince (2) portant à son extrémité avant une grille de coupe (4) qui est alignée sur une cuvette réceptrice (5) de l'autre bras de pince (3);

    b) la cuvette réceptrice présente une forme d'auge appropriée pour la réception d'un champignon se tenant sur la tête, et qui possède un fond (7) seulement légèrement incurvé, s'étendant sur plus de 2/3 du diamètre de l'ouverture de cuvette et des bords (8) abrupts venant seulement s'y raccorder;

    c) la grille de coupe (4) est constituée d'un nombre impair de lames d'acier spécial affutées (9);

    d) les lames de coupe (9), par application du cadre de grille de coupe sur une butée de limitation (14), sont enfoncées dans les rainures (10) de la cuvette réceptrice (5), alors que les dos de lames (9) se trouvent encore entre les tranches coupées et retiennent celles-ci avec une certaine force, qui permet toutefois de faire passer les tranches dans une poële ou analogue en renversant l'appareil de coupe, à la manière d'une cuillère;

    e) les deux bras de pince (2, 3) présentent des éléments de prise (11, 12) faisant saillie vers l'avant sur la grille de coupe (4) et la cuvette réceptrice (5) et par lesquels on peut saisir les bras de pince (2, 3) additionnellement par l'autre main et les resserrer.


     
    2. Appareil de coupe selon la revendication 1, caractérisé par une distance entre lames d'environ 5,5 millimètres.
     
    3. Appareil de coupe selon les revendications 1 ou 2, caractérisé par le fait que les rainures (10) de réception des lames dans la cuvette réceptrice (5) sont de forme de section en V et plus étroites, notamment dans la zone du fond de cuvette (7) que les nervures d'appui des champignons (16) situées entre elles et présentent une face supérieure plate située dans le contour de l'auge.
     
    4. Appareil de coupe selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que le cadre de grille de coupe possède une partie de cadre (17) ronde, entourant la cuvette réceptrice (5) lorsque l'appareil est fermé, sur la zone courbe arrière (18) de laquelle sont fixées les lames (9) par une de leurs extrémités, que toutes les lames sont de même longueur et que les lames sont fixées par leur extrémité avant à la face inférieure de la saillie de prise (11) d'à peu près la largeur de la grille de coupe.
     
    5. Appareil de coupe selon la revendication 4, caractérisé par le fait que sur la face inférieure de la saillie de prise (11) est formé un bourrelet (15) courbe, à peu près parallèle à la zone courbe arrière (18), dans lequel se logent les extrémités avant des lames et qui est aligné sur la contre-butée (14) sur la face supérieure de la saillie de prise (12) de l'autre bras de pince (3).
     
    6. Appareil selon les revendications 4 et 5, caractérisé par le fait que la cuvette réceptrice (5) est agencée en corps de base (13) de forme tronconique qui repose par sa plus grande surface de base sur le bras de pince (3) sensiblement plat.
     




    Zeichnung