[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein gepoltes Flachrelais gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Ein derartiges Relais ist bekannt aus der DE-OS 35 20 773. Dort ist der sich in Spulenlängsrichtung
erstreckende Anker als etwa H-förmige Platte ausgebildet und oberhalb des Spulensystems
schwenkbar gelagert. Der Querschieber ist mit dem Anker mit Spiel gekoppelt. In der
Ankerplatte sind Permanentmagnete angeordnet, deren Magnetisierung sich in Spulenlängsrichtung
erstreckt. Das Joch ist mit dem Längsschenkel durch den Spulenkern geführt, ragt beidseitig
heraus und ragt in die Aussparungen des H-förmigen Ankers hinein. Bei einem anderen
Ausführungsbeispiel ist der Anker innerhalb des Spulenkerns schwenkbar gelagert.
[0003] Ein gepoltes Flachrelais mit in senkrechter Richtung dünnen Abmessungen und in der
Draufsicht seitlich an der Spulenanordnung vorgesehenerKontakteinheit ist aus der
EP-PS 0 117 451 bekannt. Dort ist der Anker als schwenkbarer Rahmen ausgebildet, der
die Spulenanordnung umfaßt und in der Mitte der Spulenanordnung über dort seitlich
angeordnete Zapfen schwenkbar gelagert ist.
[0004] Die Permanentmagnete sind im Bereich der Zapfen, also seitlich der Spulenanordnung,
angeordnet und die Kontakteinheiten sind noch weiter außen angebracht. Das Relais
wird dadurch relativ breit und hat in der Draufsicht die Form eines Quadrats.
[0005] Weiterhin ist aus der EP-PS 0 118 040 ein längliches Relais kleiner Abmessungen mit
einer im wesentlichen der Höhe der Spulenanordnung entsprechenden Bauhöhe bekannt,
bei dem der Anker ebenfalls im hohlen Spulenkern schwenkbar angeordnet ist, stirnseitig
beidseitig herausragt und auf einer oder beiden Seiten in den Zwischenraum zweier
Polplatten ragt. Die Kontakte sind dort in Polschuhe integriert.
[0006] Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit der Aufgabe, ein Relais der eingangs genannten
Art so zu gestalten, daß bei kleinem Bauraum, insbesondere geringer Bauhöhe, eine
hohe Anzugskraft bei möglichst geringer Leistung erhalten wird. Weiterhin soll das
Relais leicht montierbar sein und trotzdem aus möglichst unkomplizierten, einfach
herstellbaren Teilen bestehen. Außerdem soll das Relais auch in waschdichter Ausführung
ausgeführt werden können und ohne Vergrößerung der Bauhöhe in sogenannter OMD-Technik
oberflächenkontaktierbar sein.
[0007] Gelöst wird diese Aufgabe durch die im Kennzeichen 1 angegebenen Merkmale. Bei der
erfindungsgemäßen Ausführung ist kein kipp- oder schwenkbarer Anker vorhanden, dessen
Lagerung immer relativ aufwendig gestaltet sein muß. Außerdem liegen die Schenkel
des Joches flach an der Spule an, so daß seitlich nur wenig Bauraum notwendig ist
und durch die seitliche Anordnung der Schenkel kann die Bauhöhe im wesentlichen derjenigen
der Spule entsprechen, so daß auch eine geringe Bauhöhe eingehalten werden kann.
[0008] Durch die Anordnung des Magnetkerns im Spulenkern wird ein optimaler Magnetfluß erreicht
und durch die besondere Anordnung der Pole und der überstehenden Enden des Kerns und
der Schenkel sowie der Bemessung der gegenseitigen Abstände derselben wird in der
jeweiligen Haltestellung ein guter magnetischer Schluß des Magnetkreises erreicht.
Hierdurch kann ein hoher Kontaktdruck erreicht werden. Schließlich ist die Lagerung
des Querschiebers unkompliziert, da einfache Stege oder Ansätze in einem Boden- und/oder
Deckelteil hier dafür ausreichen. Diese können in einfacher Weise an den genannten
Teilen angeformt sein. Die Paßgenauigkeit dieser Lagerung muß nicht so genau sein
wie bei Schwenklagern.
[0009] Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben
und nachfolgend anhand der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiele
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht eines Relais von der Stirnseite im Schnitt,
Fig. 2 dasselbe in der Draufsicht im Schnitt,
Fig. 3 eine Seitenansicht im Schnitt und die
Fig. 4 bis 7 mögliche Ausführungsarten der Anschlüsse.
[0010] Mit 1 ist ein als Bodenplatte ausgebildeter Bodenteil bezeichnet, auf dem ein Spulensystem
befestigt ist, das aus einem Spulenkörper 2, einer auf dem hohlen Spulenkern 3 aufgewickelten
Spule 4 und in einem Spulenflansch 5 angeordneten Anschlußstiften 6 besteht. Die Anschlußstifte
6 ragen mit Anschlüssen 7 durch Öffnungen des Bodenteils 1 nach außen.
[0011] Im hohlen Spulenkern 3 ist ein magnetisierbarer Kern 8 eines Magnetsystems angeordnet,
insbesondere eingeschoben oder eingepreßt. Um bei kleinsten Abmessungen einen maximalen
Magnetfluß zu erhalten, ist der Kern 8 im Querschnitt vorzugsweise kreisförmig ausgebildet.
An dem am Spulenflansch 5 herausragenden Kernende 9 ist ein aus Flachmaterial gebildetes
U-förmiges Joch 10 mit seiner Basis 11 befestigt. Seine flachen Schenkel 12, 13 verlaufen
in der Draufsicht in Richtung der Spulenlängsachse L seitlich entlang der Spule 4.
Die freien Schenkelenden 14, 15 der Schenkel 12 bzw. 13 und das freie Kernende 16
des Kerns 8 ragen über den dem erstgenannten Spulenflansch 5 gegenüberliegenden Spulenflansch
17 hinaus. Zwischen Schenkelende 14 bzw. 15 und freiem Kernende 16 ist jeweils ein
Zwischenraum 18 mit einer lichten Weite bzw. dem Abstand A der gegenüberliegenden
Bauteile vorhanden.
[0012] An der Stirnseite 19 des freien Kernendes 16 ist senkrecht zur Spulenlängsachse L
ein Querschieber 20 quer verschiebbar gelagert. Dieser ist mit zwei durchgehenden,
sich in Richtung der Spulenlängsachse L erstreckenden Öffnungen 21 versehen. In jeder
Öffnung 21 ist eine Polplatte 22 aus magnetisierbarem Material mit ihrem einen Endteil
gehaltert, z.B. eingepreßt, eingeklebt oder eingespritzt etc. Der Quersteg 20 besitzt
außerdem an der Außenwand 23 einen Querschlitz 24, der sich von der einen bis zur
anderen Öffnung 21 erstreckt. In dem Querschlitz 24 ist ein Permanentmagnet 25 so
eingesetzt, z.B. eingepreßt und/oder eingeklebt, daß jeweils einer der magnetischen
Pole an einer Polplatte 22 anliegt. Die beiden Polplatten 22 sind daher entgegengesetzt
magnetisch polarisiert.
[0013] Der Abstand A zwischen Kernende und jeweiligem Schenkelende 14 bzw. 15 ist gleich
der Dicke D einer Polplatte 22 plus dem Schalthub H und die lichte Weite zwischen
den beiden Polplatten 22 ist gleich der Breite B des Kernendes 16 plus dem Schalthub
H.
[0014] Die Polplatten 22 und der Permanentmagnet 25 bilden daher den Anker des Magnetsystems
des Relais, der durch den Querschieber 20 querverschiebbar lagefixiert ist.
[0015] Der Querschieber 20 besitzt an den seitlichen Enden je einen geschlossenen oder nach
oben oder unten offenen Schlitz 26. In diesen Schlitz 26 ist je eine Kontaktfeder
27 geführt. Die Kontaktfedern 27 tragen einen Doppelkontakt 28, denen jeweils ein
Festkontaktstück 29, 30 gegenübersteht. Jedes dieser Kontaktsysteme 28, 29, 30 bildet
einen Umschaltkontakt und je nach Schaltlage des Querschiebers 20 ist der eine Kontakt
geschlossen und der jeweils andere offen. Vorzugsweise ragen die Kontaktfederenden
31 über die Kontakte 28 hinaus und in die Schlitze 26 hinein. Hierdurch erhält man
eine einfache Montage des Querschiebers 20 von der Stirnseite des Relais aus.
[0016] Die Kontaktfedern 27 verlaufen seitlich in Abstand neben den Schenkeln 12, 13 des
Joches 10 und sind im Bereich des dem Querschieber 20 gegenüberliegenden Spulenflansches
5 an je einem Kontaktstift 32 befestigt, die durch den Bodenteil 1 mit den Anschlüssen
7.1 hindurchragen. Ebenso sind die Kontaktstücke 29, 30 über entsprechende Kontaktstifte
mittels durch den Bodenteil 1 hindurchragender Anschlüsse 7.2 bzw. 7.3 von außen kontaktierbar.
[0017] Auf dem Bodenteil 1 ist ein vorzugsweise becherförmiger Deckelteil 33 aufstekbar.
Der Rand 33.1 desselben überragt zweckmäßig die Außenseite 1.1 des Bodenteils 1 so
weit, daß der gebildete Raum mit einer Dichtungsmasse 34, z.B. auf der Basis von selbsthärtendem
Kunstharz, ausgegossen werden kann.
[0018] Der Deckelteil 33 dient vorteilhaft zugleich zur Lagefixierung des Querschiebers
20, indem beispielsweise die Innenseite der einen Stirnwand 33.2 als stirnseitige
Endfläche und die Innenseite der Deckeloberseite 33.3 die Begrenzung nach oben bildet.
Anstelle dieser Begrenzungsmöglichkeit oder zusätzlich können am Bodenteil 1 und/oder
am Deckelteil 33 Lagefixieransätze 1.2 bzw. 33.4 vorgesehen sein, die nur eine Querverschiebung
des Querschiebers 20 zulassen. Zweckmäßig entspricht die Höhe des Querschiebers 20
nahezu der lichten Weite zwischen Innenseite der Deckeloberseite 33.3 und Innenseite
des Bodenteils 1.
[0019] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß parallel
zu den Schenkeln 12, 13 und vorzugsweise dicht an diese anschließend, je ein Wandabschnitt
36 vorgesehen ist. Dieser erstreckt sich zweckmäßig in der Länge vom Querschieber
20 bis zum gegenüberliegenden Spulenflansch 5 und in der Höhe von der Innenseite des
Bodenteils 1 bis zur Innenseite der Deckeloberseite 33.3. Vorteilhaft sind die Wandabschnitte
36 am Bodenteil oder am Deckelteil 33 angeformt. Durch diese Wandabschnitte 36 werden
im Relais für die Kontaktsysteme Schaltkammern 37 gebildet, die vom übrigen Relaisaufbau
praktisch vollkommen getrennt sind.
[0020] Die Anschlüsse 7; 7.1; 7.2 und 7.3 sind vorteilhaft in sogenannter Dual-in-line-Anordnung
vorgesehen und insbesondere zusätzlich im Rastermaß angeordnet. Außerdem können diese
Anschlüsse für die sogenannte OMD-Technik ausgebildet sein, d.h. derart, daß das
Relais auf der Oberfläche einer Schaltungsplatte montierbar und lötbar ist. Hierzu
können sie nach innen abgewinkelt sein, wie gestrichelt in Fig. 1 gezeigt, oder sie
können ähnlich oder gemäß den Figuren 4 bis 7 nach außen abgewinkelt sein. Dabei können
sie gemäß Fig. 4 insbesondere unmittelbar abgewinkelt und mit einer nach oben ragenden
Kröpfung 35 versehen sein oder sie können gemäß Fig. 5 insbesondere unmittelbar abgewinkelt
und am Ende Z-förmig nach unten abgewinkelt sein oder gemäß den Figuren 6 und 7 können
sie erst nach einem geradebleibenden Abschnitt nach außen abgewinkelt sein.
[0021] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann zumindest die
Außenseite 1.1 des Bodenteils 1 in einer Ansicht in Richtung der Spulenlängsachse
L, also im Schnitt quer zu dieser, wannenförmig ausgebildet sein. In den dadurch gebildeten,
in der Draufsicht auf die Außenseite 1.1 vertieften seitlichen Randbereichen 1.3 ragen
die Anschlüsse 7; 7.1; 7.2 und 7.3 aus dem Bodenteil 1 heraus und der Rand 33.1 des
Deckelteils 33 überragt diese Randbereiche wenigstens geringfügig, so daß diese Randbereiche
1.3 mit einer Dichtungsmasse 34 vergossen werden können.
[0022] Ggf. kann im Deckelteil 33 oder insbesondere im Bodenteil 1 eine nach innen weisende,
insbesondere becher- oder trichterförmige Vertiefung 1.4 vorgesehen sein, in deren
Boden eine Öffnung 1.5 angebracht ist. Dadurch ist das Relais entgasbar und/oder mit
einem Füllgas füllbar und anschließend kann das Relais durch Einfüllen eines Tropfens
einer Dichtungsmasse in die Vertiefung 1.4 verschlossen werden.
1. Gepoltes Flachrelais mit einem Spulensystem und mit einem zu beiden Seiten und
parallel zu diesem angeordneten Kontaktsystem, sowie einem senkrecht zum Spulensystem
und den Kontaktfedern der Kontaktsysteme verschiebbaren Querschieber, der mit dem
querbeweglichen, aus zwei parallelen Polplatten bestehenden Anker gekoppelt ist und
in Wirkverbindung mit den Kontaktfedern kommt, und mit einem Permanentmagneten zur
Magnetisierung der Polplatten für die Beeinflussung der Schaltrichtung des Ankers
je nach Stromrichtung des Steuerstromes der Spule des Spulensystems und für die Beibehaltung
der jeweiligen eingenommenen Schaltstellung, wobei die Polplatten in Längsrichtung
zur Spulenachse verlaufen und zwischen diesen das freie Kernende des Magnetkerns mit
einem dem Schalthub des Ankers entsprechenden Spiel angeordnet ist,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) das freie Kernende (16) steht an einer Seite über den Spulenflansch (17) des Spulenkörpers
(2) über und ragt zwischen die Polplatten (22);
b) das Joch (10) ist aus Flachmaterial als U-Bügel ausgebildet, dessen Basis (11)
mit dem dem überstehenden Kernende (16) gegenüberliegenden Ende (9) des Kerns (8)
fest verbunden ist und je ein Schenkel (12, 13) ist seitlich am Spulensystem (2, 4,
6) entlanggeführt;
c) die Schenkelenden (14, 15) stehen ebenfalls über die Stirnseite des Spulenflansches
(17) über;
d) der Querschieber (20) ist an der Stirnseite (19) des Kernendes (16) quer verschiebbar
gelagert;
e) im Querschieber (20) sind die beiden Polplatten (22) mit ihrem einen Endteil gehaltert
und über den im Querschieber (20) angeordneten Permanentmagneten (25) in magnetischem
Kraftschluß;
f) je ein freies Ende der Polplatten (22) ragt in einen zugeordneten Zwischenraum
(18) zwischen Kernende (16) und benachbartem Schenkelende (14 bzw. 15);
g) der Abstand (A) zwischen Kernende (16) und jeweiligem Schenkelende (14 bzw. 15)
ist gleich der Dicke der Polplatte (22) plus dem Schalthub (H) des Ankers (22, 25);
h) die lichte Weite der beiden Polplatten (22) ist gleich der Breite (B) des Kernendes
(16) plus dem Schalthub (H) des Ankers (22, 25).
2. Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innere maximale Bauhöhe
der Höhe des Spulensystems (2, 4, 6) entspricht.
3. Relais nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfedern (27)
in je einen Schlitz (26) des Querschiebers (20) eingreifen.
4. Relais nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich das jeweilige Kontaktfederende
(31) über die an ihm angeordneten beweglichen Kontakte (28) hinaus erstreckt und in
den Schlitz (26) des Querschiebers (20) eingreift.
5. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktsystem
(28, 29, 30) einer Kontaktfeder (27) als Umschaltkontaktsystem ausgebildet ist.
6. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktsystem
(28, 29, 30) auf der Seite des Querschiebers (20) angeordnet ist und der Fixpunkt
und Anschluß der Kontaktfeder (27) auf der dem Querschieber (20) abgewandten Seite
vorgesehen ist.
7. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlüsse
(7.1; 7.2; 7.3) des Kontaktsystems (28, 29, 30) in einem Bodenteil (1) angebracht
sind und die Anschlüsse (7) der Spule (4) in dem dem Querschieber (20) abgewandten
Spulenflansch (5) vorgesehen und durch Öffnungen des Bodenteils (1) hindurchgesteckt
sind.
8. Relais nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschieber
(20) von der Stirnseite (19) des Kerns (16) auf die Kontaktfederenden (31) aufschiebbar
ist, daß auf dem Bodenteil (1) ein Deckelteil (33) aufsetzbar ist und der Deckelteil
(33) zumindest die Lagefixierung des Querschiebers (20) zur Stirnseite und zur Deckelseite
des Relais bildet.
9. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß am Bodenteil
(1) und/oder am Deckelteil (33) Lagefixieransätze (1.2; 33.4) für die quer verschiebbare
Lagerung des Querschiebers (20) vorgesehen sind.
10. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe
des Querschiebers (20) nahezu der lichten Weite zwischen Innenseite des Deckelteils
(33) und Innenseite des Bodenteils (1) entspricht.
11. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschieber
(20) zwei sich in Längsrichtung (L) der Spule (4) erstreckende Öffnungen (21) aufweist,
in denen die Polplatten (22) befestigt sind und an der Außenseite (23) einen sich
von einer bis zur anderen Öffnung (21) erstreckenden Querschlitz (24) aufweist, in
dem der Permanentmagnet (25) derart eingesetzt ist, daß jeweils ein magnetischer Pol
an einer Polplatte (22) anliegt.
12. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die nach
außen ragenden Anschlüsse (7; 7.1; 7.2; 7.3) in Dual-in-line-Anordnung aus dem Bodenteil
(1) herausragen.
13. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß parallel
zu den Schenkeln (12, 13) je ein Wandabschnitt (36) vorgesehen ist, der sich in der
Länge vom Querschieber (20) bis zum gegenüberliegenden Spulenflansch (5) und in der
Höhe von der Innenseite des Bodenteils (1) bis zur Innenseite des Deckelteils (33)
erstreckt.
14. Relais nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandabschnitte (36) am
Bodenteil (1) angeformt sind.
15. Relais nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandabschnitte
(36) an den jeweiligen Schenkeln (12, 13) anliegen.
16. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand
(33.1) des Deckelteils (33) den Bodenteil (1) überragt und der Bodenteil (1) von außen
mit Dichtungsmasse (34) vergossen ist.
17. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlüsse
(7; 7.1; 7.2; 7.3) seitlich abgebogen sind und die abgebogenen Enden Lötanschlüsse
bilden.
18. Relais nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlüsse(7; 7.1; 7.2;
7.3) nach innen umgebogen sind (Fig. 1).
19. Relais nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlüsse (7; 7.1; 7.2;
7.3) nach außen abgebogen sind.
20. Relais nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der nach außen abgebogene
Teil nach unten Z-förmig abgewinkelt ist.
21. Relais nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der nach außen abgebogene
Teil nach oben gekröpft ist.
22. Relais nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
die Außenseite (1.1) des Bodenteils (1) im Schnitt quer zur Spulenlängsachse (L) wannenförmig
ausgebildet ist und in den in Draufsicht auf die Außenseite (1.1) vertieften Randbereichen
(1.3) die Anschlüsse (7; 7.1; 7.2; 7.3) aus dem Bodenteil (1) herausragen, daß der
Rand (33.1) des Deckelteils (33) die Randbereiche (36) überragt und daß die vertieften
Randbereiche (1.3) von außen mit Dichtungsmasse (34) vergossen sind.
23. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern
(8) im Querschnitt kreisförmig ausgebildet ist.