(19)
(11) EP 0 272 681 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
29.06.1988  Patentblatt  1988/26

(21) Anmeldenummer: 87119036.9

(22) Anmeldetag:  22.12.1987
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4F21S 3/00
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE FR GB IT LI

(30) Priorität: 23.12.1986 DE 3644335

(71) Anmelder: Engel, Hartmut S.
D-71691 Freiberg (DE)

(72) Erfinder:
  • Engel, Hartmut S.
    D-71691 Freiberg (DE)

(74) Vertreter: Dipl.-Phys.Dr. Manitz Dipl.-Ing. Finsterwald Dipl.-Ing. Grämkow Dipl.Chem.Dr. Heyn Dipl.Phys. Rotermund Morgan, B.Sc.(Phys.) 
Postfach 22 16 11
80506 München
80506 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Systemleuchte


    (57) Es wird eine Systemleuchte beschrieben, die sich dadurch auszeichnet, daß das Trägerprofil einen flachgestreckten, beidseitig spitzwinklig endenden Querschnitt besitzt und alle Funktionselemente in dem die stets größte Höhenabmes­sung aufweisenden Mittelteil konzentriert werden. Änderungen der Abmessungen führen aufgrund der gewählten Formgestaltung zu keiner wesentlichen Änderung des äußeren Erscheinungsbil­des, so daß auch leistungsstarke Systeme bei gleicher Form­gebung ohne Beeinträchtigung des Erscheinungsbildes reali­sierbar sind.




    Beschreibung

    Systemleuchte



    [0001] Die Erfindung betrifft eine Systemleuchte, insbesondere zur Erzeugung lichtbandartiger Leuchtstrukturen, bestehend aus einem langgestreckten Trägerprofil zur Aufnahme beidendig ge­sockelter Leuchtstofflampen mit zugehörigen Funktionselementen in Form von Vorschaltgeräten, Reflektoren, lichtdurchlässigen Abdeckungen und dergleichen.

    [0002] Bekannte Anordnungen dieser Art bestehen aus rohr- oder kasten­förmigen Gehäusen, in denen eine Leuchtstofflampe oder mehrere Leuchtstofflampen zusammen mit den elektrischen Funktionsele­menten untergebracht sind. Um lichtbandartige Strukturen schaf­fen zu können, sind diese Gehäuse entweder direkt oder auch über Verbindungsteile stirnseitig miteinander kuppelbar. Die Rohr- bzw. Kastenform dieser bekannten Anordnungen verhin­dert bei kleinvolumiger Ausgestaltung die Erzielung durchgehen­der Lichtbänder, da zwischen in Längsrichtungen aufeinanderfol­genden Leuchten immer wieder elektrische Funktionselemente, ins­besondere Vorschaltgeräte angeordnet werden müssen, und hat bei großvolumiger Ausgestaltung, wenn in einem Gehäuse mehrere Leuchtstofflampen untergebracht werden müssen, zur Folge, daß sich einerseits in ästhetischer Hinsicht unbefriedigende und häufig plump wirkende Systeme ergeben und andererseits ungün­stige Abstrahlwinkel und ungenügende Wirkungsgrade erhalten werden.

    [0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Systemleuchte der eingangs angegebenen Art in der Weise auszubilden, daß die Integration der elektrischen Funktionselemente in das Trägerprofil prak­tisch keine Auswirkungen auf das Erscheinungsbild der System­leuchte besitzt und demgemäß Vergrößerungen und Verkleinerungen der Grundform möglich sind, ohne zu einer Veränderung des ästhe­tischen Erscheinungsbildes zu führen. Gleichzeitig soll eine Ver­besserung des Wirkungsgrades, der Abstrahlwinkel und der Abblend­möglichkeiten erreicht und sichergestellt werden, daß durch die Möglichkeit direkter, indirekter und bereichsbezogen konzen­trierter Beleuchtung den unterschiedlichsten lichttechnischen und raumgestaltenden Anforderungen Rechnung getragen werden kann.

    [0004] Gelöst wird diese Aufgabe im wesentlichen dadurch, daß das Trägerprofil einen flachgestreckten, beidseitig spitzwink­lig endenden Querschnitt besitzt und daß in dem die größte Höhenabmessung aufweisenden Mittelteil des Trägerprofils zu­mindest ein kammerartiger Aufnahmebereich für elektrische Funktionselemente oder zumindest eine Leuchtstofflampe aus­gebildet ist.

    [0005] Durch die Schaffung und konsequente lichttechnische Nutzung eines derartigen Trägerprofils, das im Querschnitt bevorzugt die Form einer mittensymmetrischen Konvexlinse besitzt, wird es im Gegensatz zu Systemen anderer Querschnittsform, insbe­sondere Systemen mit runder oder rechteckiger Querschnitts­form, möglich, die beispielsweise für eine Leuchtstofflampe bestimmte Grundstruktur zur Aufnahme mehrerer Leuchtstofflam­pen ohne proportionale oder annähernd proportionale Volumener­höhung zu vergrößern. Unabhängig von der jeweiligen Lichtlei­stung und Größe der Leuchte bleibt damit das äußere Erschei­nungsbild der Systemleuchte praktisch unverändert, was ins­besondere eine Folge davon ist, daß durch die gewählte Struk­tur im Mittelteil der Leuchte ein zur Aufnahme von Funktions­elementen optimal geeigneter Raum zur Verfügung steht, dessen Aufnahmevolumen sich bereits bei geringer Verkleinerung oder Ver­größerung der Außenkontur des Trägerprofils stark ändert. Dies wirkt sich besonders bei einer Vergrößerung der Außenabmessungen günstig aus, da schon vergleichsweise geringe Vergrößerungen der Außenabmessungen im Mittelbereich soviel zusätzlichen Raum schaffen, daß ergänzend erforderliche elektrische Funktions­elemente problemfrei untergebracht werden können.

    [0006] Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

    [0007] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispie­len unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert; in der Zeichnung zeigt:

    Fig. 1 eine schematische Darstellung einer ersten Ausfüh­rungsform einer Systemleuchte nach der Erfindung zur direkten Beleuchtung,

    Fig. 2 eine Ausführungsvariante zur direkten sowie zur indirekten Beleuchtung,

    Fig. 3 eine Modifikation der Leuchte nach der Fig. 2,

    Fig. 4 eine Ausgestaltung der Leuchte nach der Erfindung zur gleichzeitig direkten und gegebenenfalls punkt­förmigen Beleuchtung über Zusatzstrahler,

    Fig. 5 eine für erhöhte Lichtleistung bestimmte Ausführungs­form zur direkten und indirekten und gegebenenfalls punktförmigen Beleuchtung,

    Fig. 6 eine schematische Darstellung zur Erläuterung des Prin­zips der Verbindung mehrerer Systemleuchten miteinan­der,

    Fig. 7 eine schematische Darstellung zur Erläuterung einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung und

    Fig. 8 eine schematische Darstellung einer weiteren bevorzug­ten Ausführungsform der Erfindung.



    [0008] Die schematische Querschnittsansicht der Fig. 1 zeigt ein ins­besondere im Stranggußverfahren hergestelltes Trägerprofil 1, das die Form einer mittensymmetrischen, relativ flachen Konvex­linse besitzt. Begrenzt wird dieses Trägerprofil 1 praktisch nur von zwei gekrümmten Flächen in Form eines oberen Schalen­teils 4 und eines unteren Schalenteils 3, wobei in diesem Aus­führungsbeispiel das obere Schalenteil 4 ganzflächig geschlos­sen ist, während das untere Schalenteil 3 Ausnehmungen zur Auf­nahme lichtdurchlässiger Abdeckungen 12 besitzt.

    [0009] Durch die beiden Schalenteile 3, 4 miteinander verbindende vertikale Stege 5 wird im Trägerprofil 1 ein Mittelteil 2 ab­ gegrenzt, das einen Aufnahmebereich 6 für elektrische Funk­tionselemente, insbesondere ein Vorschaltgerät 7 und im dar­gestellten Falle einer Stromschiene 8 bildet.

    [0010] Beiderseits des Mittelteils 2 befinden sich Profilkammern 9, 10, in denen Leuchtstoffröhren 11 angeordnet sind. Die zuge­hörigen Lampenfassungen sind an den stirnseitigen Endwänden des Trägerprofils angebracht.

    [0011] Die flachen, seitlichen Bereiche der Profilkammern 9, 10 sind als Staukammern 13 für elektrische Kabel 15 und Leitungen aus­gebildet. Dazu ist es lediglich erforderlich, an das untere Schalenteil einen etwa vertikalen, gleichzeitig zur Halterung der lichtdurchlässigen Abdeckungen 12 benutzbaren Steg 19 auszu­bilden, der sich nur über einen Teil der Höhe der Profilkammer erstreckt, so daß die jeweilige Staukammer 13 über einen Schlitz zum Einlegen der Leitungen zugänglich ist.

    [0012] Zur Erzeugung eines schmalen, seitlichen Lichtbandes sind die Eckteile 14 des Trägerprofils 1 mit einem Aufnahmeschlitz für ein Licht konzentrierendes Material ausgebildet, und diese Schlitze stehen über Öffnungen mit den Profilkammern 9, 10 in Verbindung, so daß durch die Öffnungen Licht treten kann und damit diese schmalen Lichtbänder wirksam werden können.

    [0013] Während sich die Profilkammern 9, 10 aufgrund ihrer Breite hinsichtlich des erwünschten Abstrahlwinkels und auch des Wir­kungsgrades günstig auswirken, ermöglicht es die Höhe des Mit­telteils 2, problemfrei alle elektrischen Funktionselemente, insbesondere Vorschaltgeräte und auch zusätzlich vorgesehene Stromschienen problemfrei unterzubringen. Dabei gewährleistet die Ausgestaltung des Trägerprofils eine hohe mechanische Fe­stigkeit als Folge der das Mittelteil 2 bildenden Kastenkon­struktion.

    [0014] Fig. 2 zeigt eine Ausführungsvariante, die zusätzlich zu der bei Fig. 1 gegebenen direkten Beleuchtung eine indirekte Be­leuchtung mittels einer weiteren, im Mittelteil 2 angeordneten Leuchtstoffröhre 11 ermöglicht. Dabei ist im Mittelteil 2 wei­terhin ein Vorschaltgerät 7 angeordnet. Es sind jedoch die Ver­tikalstege 5 nach oben divergierend ausgebildet, so daß sich ein günstiger Abstrahlwinkel über die lichtdurchlässige Ab­deckung 12 erzielen läßt. Trotz dieser zusätzlichen Möglich­keit der gleichzeitigen Schaffung einer indirekten Beleuchtung werden die Außenabmessungen des Trägerprofils nur unwesentlich verändert.

    [0015] Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei der unter Beibehaltung der Breitenabmessung die Höhenabmessung vergrößert und dadurch wiederum unter Beibehaltung der Grundform einerseits Aufnahme­räume für Reflektoren 17 zur Erzeugung einer gewünschten direk­ten Beleuchtung geschaffen werden und andererseits ein speziel­ler Aufnahmeraum 18 für eine Leuchtstoffröhre 11 zur Erzielung einer indirekten Beleuchtung erhalten wird.

    [0016] Das Mittelteil 2 umfaßt hierbei einen Aufnahmebereich 6 für das Vorschaltgerät 7 und gegebenenfalls weitere elektrische Funktionselemente sowie einen darüberliegenden, divergierenden Aufnahmeraum für die Leuchtstoffröhre 11.

    [0017] Eine vergleichsweise geringe Erhöhung des Mittelteils des Trä­gerprofils führt dazu, daß ohne Beeinträchtigung der Unter­bringungsmöglichkeiten für die elektrischen Funktionselemente ein zusätzlicher Aufnahme- und damit Abstrahlraum 18 zur Ver­fügung steht und außerdem eine vergleichsweise große Freiheit hinsichtlich der Ausgestaltung, d.h. des Verlaufs und der Krüm­mung der Reflektoren 17 für die direkte Beleuchtung erhalten wird.

    [0018] Die Variante nach Fig. 4 macht deutlich, daß die durch spe­zielle Reflektorgestaltung erzielbare großfläche Direktbeleuch­tung ohne Schwierigkeiten auch mit einer beispielsweise punkt­ förmigen Beleuchtung kombiniert werden kann, indem in das Trägerprofil eine im Mittelteil fixierte Stromschiene 8 in­tegriert wird, die zur Aufnahme herkömmlicher Strahler geeig­net ist. Auch hier sind wiederum alle elektrischen Funktions­elemente im raummäßig günstigen Mittelteil konzentriert, das zur Aufnahme dieser teilweise schweren Elemente aufgrund sei­ner durch die Kammerstruktur bedingten mechanischen Stabilität auch besonders geeignet ist.

    [0019] Die Ausführungsform nach Fig. 5 verdeutlicht, daß auch im Falle einer Kombination von direkter, indirekter und beispiels­weise punktförmiger Beleuchtung und der dafür erforderlichen elektrischen Funktionselemente der innerhalb des Trägerprofils zur Verfügung stehende Raum in optimaler Weise genutzt werden kann und gleichzeitig durch entsprechende Profilgestaltung die notwendige mechanische Stabilität gegeben ist. Obwohl bei die­ser Ausführungsform nach Fig. 7 im Mittelteil Raum für einan­der gegenüberliegend angeordnete Vorschaltgeräte bereitgestellt und an der Unterseite eine Stromschiene 8 integriert ist sowie Aufnahmebereiche für Kabel 15 und Leitungen zur Verfügung stehen, ergibt sich keine Veränderung der Grundform des Trä­gerprofils. Eine Vergrößerung der Trägerprofilhöhe führt dem­gemäß zwar zu einer sofort merkbaren Volumenerhöhung im zur Aufnahme der Funktionselemente bestimmten Mittelteil, verändert aber die Gesamtstruktur und damit das Erscheinungsbild der System­leuchte nicht in merkbarer Weise.

    [0020] Fig. 6 zeigt eine Möglichkeit der Reihenschaltung mehrerer Systemleuchten durch Verbindung über rohrförmige Elemente 21. Dazu sind im Trägerprofil, insbesondere an dessen Oberseite, Kupplungsaufnahmen 20 für Rohrelemente vorgesehen, wodurch sich einfache Steckkupplungsmöglichkeiten ergeben. Im Bereich der Profilteile können diese Rohrelemente auch fest integriert sein, so daß sich eine durchgehende Rohrstruktur ergibt, die gleich­zeitig so ausgestaltet sein kann, daß - wie in Fig. 6 angedeu­tet - Teilbereiche der Rohrwandung lichtdurchlässig ausgebildet sind und im Verbindungsrohr eine Leuchtstoffröhre 11 angeord­net ist. Auf diese Weise wird die Möglichkeit der Erzielung einer indirekten Beleuchtung durch Ausnutzung der Verbindungs­elemente erhalten, was wiederum zu einer günstigen Gesamtstruk­tur von vergleichsweise geringer Höhe des Trägerprofils führt.

    [0021] Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform, bei der an der Unterseite des Trägerprofils stirnseitig gehaltert ein Rohrelement 21 vor­gesehen ist, das auch mit weiterführenden Rohren kuppelbar sein kann, und in dem eine Leuchtstoffröhre 11 in der Weise angeordnet ist, daß nach unten eine Abschirmung gegeben und eine Abstrah­lung über die Reflexion an dem oberen Schalenteil 4 erreicht ist.

    [0022] Nach einer weiteren Besonderheit der Erfindung können Mittel­teile und Seitenteile separat ausgebildet und miteinander kuppel­bar, insbesondere verklipsbar ausgestaltet werden, so daß eine Baukastenanordnung erhalten wird, die den Aufbau ein- oder zwei­teiliger Leuchten ermöglicht.

    [0023] Fig. 7 zeigt eine bevorzugte Ausführungsvariante, bei der das die Form einer Konvexlinse besitzende Trägerprofil 1 aus zwei identisch ausgebildeten seitlichen Profilteilen 24 und einem Mittelbereich besteht, wobei der Mittelbereich 26 zur Aufnahme einer oder mehrerer Leuchtstoffröhren 11 und entsprechender Reflektoren 17 dient. Die seitlichen Profilteile 24 sind in der Weise mit durchgehenden Stegen, Ausnehmungen und Hinter­schneidungen versehen, daß sich einfache Kopplungsverbindungen mit dem Mittelbereich 26 zugeordneten lichtdurchlässigen oder lichtundurchlässigen Abdeckungen 23, Blendrastern oder Streu­scheiben 22 erzielen lassen. In den seitlichen Profilteilen sind ferner Kammern zur Aufnahme von Funktionseinheiten 25 aus­gebildet.

    [0024] Während die seitlichen Profilteile zusammen mit ihrer gegen­seitigen Verbindung eine gleichbleibende Grundstruktur bei die­ser Ausführungsform darstellen, kann der Mittelbereich 26 in unterschiedlicher Weise mit Reflektoren, Abdeckungen und Leucht­stoffröhren bestückt werden, so daß sich unterschiedliche Ab­strahlcharakteristiken einseitig oder beidseitig ergeben und somit den in der Praxis auftretenden Forderungen nach Art eines Baukastensystems auf besonders wirtschaftliche Weise Rechnung getragen werden kann.

    [0025] Die beispielsweise geschilderten Ausführungsvarianten der Erfin­dung machen deutlich, daß die spezielle Querschnittsform des Trägerprofils eine hohe Variabilität hinsichtlich der Abstrahl­winkel und auch der Abblendmöglichkeiten bei stets vorhandenem hohem Wirkungsgrad ermöglicht. Diese vorteilhaften Eigenschaf­ten sind gepaart mit hoher Stabilität und optimaler Gewichts­verteilung, wobei für alle Ausführungsvarianten gilt, daß trotz unterschiedlicher Höhenabmessungen das äußere Erscheinungsbild praktisch unverändert bleibt.


    Ansprüche

    1. Systemleuchte, insbesondere zur Erzeugung lichtbandartiger Leuchtstrukturen, bestehend aus einem langgestreckten Trä­gerprofil zur Aufnahme beidendig gesockelter Leuchtstoff­lampen mit zugehörigen Funktionselementen in Form von Vor­schaltgeräten, Reflektoren, lichtdurchlässigen Abdeckungen und dergleichen,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerprofil (1) einen flachgestreckten, beidseitig spitzwinklig enden­den Querschnitt besitzt und daß in dem die größte Höhenab­messung aufweisenden Mittelteil (2) des Trägerprofils (1) zumindest ein kammerartiger Aufnahmebereich (6) für elek­trische Funktionselemente (7) oder zumindest eine Leucht­stofflampe (11) mit zugeordnetem Reflektor (17) ausgebildet ist.
     
    2. Systemleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekenn­zeichnet, daß das Trägerprofil (1) im Querschnitt zumindest im wesentlichen die Form einer Konvexlinse besitzt.
     
    3. Systemleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekenn­zeichnet, daß das Trägerprofil (1) aus einem oberen und einem unteren Schalenteil (3, 4) besteht, daß in zumindest einem Schalenteil Lichtaustrittsöffnungen bildende Ausnehmungen vorgesehen sind und daß beide Schalenteile (3 4) im Mittelteil (2) über Vertikalstege (5) miteinander ver­bunden sind.
     
    4. Systemleuchte nach Anspruch 3, dadurch gekenn­zeichnet, daß zumindest eines der beiden Schalen­teile (3, 4) aus wenigstens zwei stumpfwinklig ineinander übergehenden ebenen Flächen besteht.
     
    5. Systemleuchte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Mittelteil (2) des Trägerprofils (1) durch die Vertikal­stege (5) und zumindest eine Querwand (16) ein Aufnahmeraum (6) für Vorschaltgeräte (7) ausgebildet ist, und daß die beiderseits des Aufnahmeraums (6) gelegenen, zumindest je­weils eine Leuchtstoffröhre (11) aufnehmenden Profilkammern (9, 10) zumindest einseitig von einer lichtdurchlässigen Abdeckung (12) begrenzt sind.
     
    6. Systemleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Mittelteil (2) des Trägerprofils (1) die Vertikalstege (5) zumindest auf einem Teil der Höhe divergierend verlaufen und einen Aufnahmeraum (18) für eine Leuchtstofflampe (11& begrenzen, deren Abstrahlrichtung entgegen der Hauptabstrahlrichtung verläuft.
     
    7. Systemleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Mittelteil (2) des Trägerprofils (1), das von den seitlichen Profilkam­mern (9, 10) durch die Vertikalstege (5) getrennt ist, eine nach unten offene, im Querschnitt U-förmige, insbesondere zum Anschluß von Strahlern bestimmte Stromschiene (8) ge­haltert ist.
     
    8. Systemleuchte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den spitzwinkligen Randbereichen des Trägerprofils (1) Staukammern (13) für Kabel und Leitungen (15) ausgebildet sind.
     
    9. Systemleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die spitzwink­ligen Eckteile (14) seitlich geschlitzt und als Aufnahme für ein streifenförmiges, Licht konzentrierendes Material ausge­bildet sind und über Öffnungen mit den seitlichen Profilkam­mern (9, 10) in Verbindung stehen.
     
    10. Systemleuchte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelteil (2) des Trägerprofils (1) als separates Bau­teil ausgebildet und mit den Seitenteilen insbesondere über Schnapp-Rastverbindungen kuppelbar ist.
     
    11. Systemleuchte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite des Mittelteils (2) Kupplungsaufnahmen (20) für rohrförmige Verbindungselemente zwischen einzelnen Trä­gerprofilen (1) vorgesehen sind.
     
    12. Systemleuchte nach Anspruch 11, dadurch gekenn­zeichnet, daß sich die rohrförmigen Elemente durch­gehend über die Trägerprofile (1) erstrecken und im Träger­profilbereich teilweise lichtdurchlässig sowie zur Aufnahme einer Leuchtstofflampe (11) ausgebildet sind.
     
    13. Systemleuchte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerprofile (1) stirnseitig und insbesondere auch über abgewinkelte Zwischenteile form- und kraftschlüssig kuppel­bar sind.
     
    14. Systemleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­durch gekennzeichnet, daß das die Form einer Konvexlinse besitzende Trägerprofil (1) aus zwei identisch ausgebildeten, zumindest endseitig miteinander verbundenen seitlichen Profilteilen (24) und einem Mittelbereich (26) zur Aufnahme wenigstens einer Leuchtstofflampe (11) mit zu­gehörigem Reflektor (17) und/oder Blendraster bzw. Streu­scheibe (22) sowie der Konvexform des Trägerprofils folgen­der, lichtdurchlässiger oder lichtundurchlässiger Abdeckung (23) besteht.
     
    15. Systemleuchte nach Anspruch 14, dadurch gekenn­zeichnet, daß in den seitlichen Profilteilen (24) Räume zur Aufnahme und Fixierung von Funktionseinheiten (25) vorgesehen sind.
     




    Zeichnung