| (19) |
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(11) |
EP 0 273 992 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.12.1990 Patentblatt 1990/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.01.1987 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B26B 21/24 |
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Rasierapparat für Nassrasur
Wet shaver
Rasoir mécanique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.07.1988 Patentblatt 1988/28 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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90110073.5 / 0389007 |
| (73) |
Patentinhaber: Wilkinson Sword Gesellschaft mit
beschränkter Haftung |
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D-42659 Solingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Althaus, Wolfgang
D-5600 Wuppertal 12 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stenger, Watzke & Ring
Patentanwälte |
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Kaiser-Friedrich-Ring 70 40547 Düsseldorf 40547 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 025 117 DE-A- 1 909 989 DE-B- 1 204 106 GB-A- 2 066 107 US-A- 3 430 341 US-A- 4 034 892 US-A- 4 094 066
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CH-A- 202 023 DE-A- 1 949 400 FR-A- 2 496 536 US-A- 2 636 263 US-A- 3 722 091 US-A- 4 090 638
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Bemerkungen: |
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Teilanmeldung 90110073.5 eingereicht am 03/01/87. |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Rasierapparat für Naßrasur mit einem Einfach- oder
Doppelrasierklingen aufweisenden Rasierkopf, der am vorderen Ende eines Handgriffs
angeordnet ist, wobei mehrere Rasierklingen an einem gemeinsamen, um eine Achse drehbaren
Klingenträger gleichmäßig über dessen Umfang angeordnet sind, wobei die Schneidkanten
der Rasierklingen parallel zu dieser Achse verlaufen und wobei der Klingenträger mit
den Rasierklingen mittels eines in der Achse liegenden und am Klingenträger angeordneten
Drehknopfes jeweils in die Rasierposition drehbar und dort verrastbar ist.
[0002] Ein derartiger Rasierapparat mit einem sogenannten Revolverkopf ist aus der CH-A
202 023 bekannt. Er besteht aus einem Rasierkopf, der am vorderen Ende eines Handgriffs
angeordnet ist. In diesem Rasierkopf ist zwischen seitlichen Gehäusewänden ein Klingenträger
drehbar gelagert, der über dessen Umfang verteilt mit Rasierklingen bestückt ist,
deren Schneidkanten parallel zur Drehachse des Klingenträgers verlaufen. Um den Klingenträger
mit den Rasierklingen um seine Drehachse drehen zu können, ist ein seitlicher Drehknopf
vorgesehen. Wenn eine Rasierklinge verbraucht ist, wird der Klingenträger mittels
dieses Drehknopfes so weit gedreht, bis eine noch unverbrauchte Rasierklinge sich
in der Rasierposition befindet. Um den Klingenträger in der jeweils richtigen Position
der Rasierklingen im Rasierkopf zu fixieren, ist eine Verrastung vorgesehen.
[0003] Bei diesem bekannten Rasierapparat ist von Nachteil, daß der Drehknopf nur sehr schwer
betätigbar ist, da er sehr dicht außen an der einen Seitenwand des Gehäuses des Rasierkopfes
anliegt, so daß die Finger des Benutzers den Drehknopf nicht richtig fassen können.
Lediglich die Fingerkuppen können den Drehknopf betätigen und damit den Klingenträger
drehen, was sehr schwierig ist. Weiterhin ist von Nachteil, daß der Benutzer, beim
Drehen des Klingenträgers nicht weiß, wann er sämtliche Rasierklingen verbraucht hat
und er sich wieder am Anfang des Umlaufs befindet. Ein weiterer Nachteil liegt beim
bekannten Rasierapparat darin, daß das Auswechseln eines verbrauchten Klingenträgers
gegen einen neuen mit noch unverbrauchten Rasierklingen sehr schwierig ist. Zu diesem
Zweck muß beim bekannten Rasierkopf eine Mutter gelöst und eine Seitenwand des Gehäuses
entfernt werden, so daß der Klingenträger frei zu liegen kommt und gegen einen neuen
ausgetauscht werden kann. Dies ist insbesondere im Hinblick auf die geringen Abmessungen
des Rasierkopfes nur mit viel Geschick durchführbar. Zudem muß beim Austausch des
Klingenträgers dieser augefaßt werden, so daß eine hohe Verletzungsgefahr besteht.
Darüber hinaus ist die jeweils in Position befindliche Rasierklinge nicht geschützt,
so daß die Schneidkante der Rasierklinge jederzeit frei liegt, was ebenfalls die Unfallgefahr
sehr stark erhöht. So kann beispielsweise ein unbeabsichtigtes Berühren des Rasierkopfes
zu sehr schweren Schnittverletzungen führen.
[0004] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den bekannten Revolverkopf-Rasierapparat
bei konstruktiver Vereinfachung in seiner Handhabung zu verbessern.
[0005] Als technische Lösung wird mit der Erfindung vorgeschlagen, daß im Gebrauchszustand
des Rasierapparates der Drehknopf zum Drehen des Klingenträgers in die nächste Position
herausziehbar ist.
[0006] Dies hat den Vorteil, daß nach dem Herausziehen des Drehknopfes dieser sehr einfach
betätigt werden kann, da ihn die Finger des Benutzers sehr gut umgreifen können, ohne
daß lediglich die Fingerkuppen zur Verfügung stehen. Bei Nichtgebrauch des Drehknopfes
ist dieser in seiner hineingesteckten Position, so daß er insbesondere den Rasiervorgang
nicht stört.
[0007] Vorzugsweise ist der Drehknopf am freien Ende einer Betätigungsstange angeordnet,
die in einer in der Achse liegenden Durchbohrung im Klingenträger verschiebbar gelagert
ist und wobei das andere Ende der Betätigungsstange innerhalb des Klingenträgers mit
einem im Klingenträger verdrehsicheren Anschlag versehen ist. Auf diese Weise läßt
sich der Drehknopf sehr einfach herausziehen und ist darüber hinaus in der Lage, das
gesamte Drehmoment auf den Klingenträger für den Drehvorgang zu übertragen.
[0008] In einer Weiterbildung wird ferner vorgeschlagen, daß der Klingenträger mittels des
herausziehbaren Drehknopfes nur in einer einzigen Drehrichtung drehbar ist.
[0009] Dies hat den Vorteil, daß nicht die Gefahr besteht, daß eine bereits verbrauchte
Rasierklinge durch falsche Drehung wieder in die Rasierposition gelangt. Durch die
Drehmöglichkeit nur in einer Richtung werden die unverbrauchten Klingenträger nacheinander
in die Rasierposition gedreht. Dabei kann die erste Rasierklinge markiert sein, so
daß der Benutzer nach erneutem Auftreten der Markierung weiß, daß sämtliche Rasierklingen
verbraucht sind und er den Klingenträger gegen einen neuen austauschen muß. Eine derartige
Markierung kann beispielsweise eine Farbmarkierung sein.
[0010] Um dem wiederholten Durchlauf der Rasierklingen vorzubeugen, kann auch stattdessen
ein eine weitere Drehung verhindernder Anschlag nach Erreichen der letzten noch zu
verbrauchenden Rasierklinge nach vollem Umlauf vorgesehen sein. Auf diese Weise wird
dem Benutzer automatisch signalisiert, daß er soeben die letzte Rasierklinge verbraucht
hat da ein Weiterdrehen nicht mehr möglich ist.
[0011] In einer weiteren Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der Rasierkopf
eine nur an einem Ende befestigte und am anderen Ende frei auskragende Drehachse aufweist,
auf die der Klingenträger aufsteckbar ist und auf der der Klingenträger mittels des
herausziehbaren Drehknopfes drehbar ist.
[0012] Auf diese Weise ist ein sehr einfacher Austausch eines verbrauchten Klingenträgers
gegen einen unverbrauchten möglich. Der verbrauchte Klingenträger braucht lediglich
von der Drehachse abgezogen und der neue unverbrauchte Klingenträger aufgesteckt werden.
Dies läßt sich innerhalb kürzester Zeit durchführen.
[0013] In einer bevorzugten Weiterbildung wird vorgeschlagen, daß die Drehachse eine über
die Umfangsfläche überstehende Feder aufweist, daß die Feder in eine Umfangsaussparung
im Innern des Klingenträgers eingreift und daß die Umfangsaussparung entsprechend
der Anordnung der Rasierklingen am Klingenträger einen im wesentlichen polygonalen
Innenquerschnitt aufweist. Durch das Zusammenwirken der Feder mit dem polygonalen
Innenquerschnitt des Klingenträgers wird zunächst auf sehr einfache Weise eine Verrastung
geschaffen, die einwandfrei die Rasierklingen in ihrer Rasierposition fixiert. Darüber
hinaus wird durch das Eingreifen der Feder in die Umfangsaussparung im Innern des
Klingenträgers gewährleistet, daß dieser auf der Drehachse axial fixiert ist. Dennoch
kann nach Überwinden des Federwiderstandes der Klingenträger auf sehr einfache Weise
von der Drehachse abgezogen und ein neuer unverbrauchter Klingenträger aufgesteckt
werden.
[0014] In einer bevorzugten Weiterbildung wird vorgeschlagen, daß der Rasierkopf oder der
Klingenträger um die Drehachse des Rasierkopfes in Bereichen um eine fixierte Nullage
schwenkbar ist. Auf diese Weise wird ein Schwingkopfeffekt erzielt, der die Rasiereigenschaften
sowie die Handhabung des Rasierapparates verbessert.
[0015] Weiterhin wird in einer bevorzugten Weiterbildung eine in Längsrichtung des Klingenträgers
auf diese aufsteckbare Abdeckkappe vorgeschlagen. Diese dient als Schutz der Rasierklingen
beispielsweise vor einer unbeabsichtigten Berührung.
[0016] Vorzugsweise weist die Abdeckkappe eine durch Fingerdruck in eine entsprechende Aussparung
in den Klingenträger einrastbare Rastnase auf. Dies hat den Vorteil, daß die Abdeckkappe
einerseits für eine Abdeckung des Klingenträgers und damit der Rasierklingen dient
und daß andererseits mittels der Abdeckkappe ein Klingenträger mit verbrauchten Rasierklingen
auf einfache Weise vom Rasierkopf entfernt werden kann, ohne daß der Klingenträger
direkt angefaßt werden muß, was zu Schnittverletzungen führen kann. Zum Austausch
des Klingenträgers braucht lediglich die Abdeckkappe auf diesen aufgesteckt und durch
Fingerdruck die Rastnase der Abdeckkappe in die entsprechende Aussparung im Klingenträger
eingerastet werden. In diesem Zustand ist der Klingenträger innerhalb der Abdeckkappe
fixiert und kann mittels dieser vom Rasierkopf abgezogen werden. In entsprechender
Weise können noch neue und unverbrauchte Klingenträger in Abdeckkappen aufbewahrt
werden. In diesem Fall braucht dann lediglich die Abdeckkappe mit dem Klingenträger
auf die Drehachse aufgesteckt und anschließend nach Entrastung der Rastnase die Abdeckkappe
abgezogen werden, so daß der neue Klingenträger bereits in seiner endgültigen Position
im Rasierkopf ist.
[0017] In einer weiteren Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der Klingenträger
zusammen mit den Rasierklingen mit Draht umwickelt ist. Die Drahtumwicklung gewährleistet
einen sehr guten Schutz vor Verletzungen, wenn die Schneidkante unbeabsichtigt berührt
wird oder wenn während der Rasur dem Benutzer ein Mißgeschick passiert, was ohne die
Drahtumwicklung ansonsten zu einer Schnittverletzung führen würde. Trotz dieser Drahtumwicklung
bleiben die Rasiereigenschaften der Rasierklingen so gut wie unbeeinträchtigt. Auch
wird durch den Draht die Befestigung der Teile des Rasierkopfes verbessert, was die
Genauigkeit der montierten Teile erhöht und eine gleichmäßigere Rasierqualität ergibt.
[0018] Vorzugsweise ist der Draht ein Metalldraht und dabei aus Kupfer, Silber oder rostfreiem
Stahl bestehen. Statt des Metalldrahtes kann der Draht auch eine Kunststoffaser sein
und ist insbesondere ein Polyamid, Polyethylen, Polystyrol, Vinyliden-Vinylchlorid-Copolymer,
Acrynitril-Co-Polymerisat, gummielastisches Polyurethan oder Polyterephtalsäureester.
[0019] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann der Draht mit einer die Reibung
vermindernden und als Schmiermittel dienenden Beschichtung versehen sein. Diese Beschichtung
kann insbesondere aus einem wasserlöslichen Polymer, insbesondere Polyethylen-Oxid,
Polyvinylpyrrolidon, Methylcellulose oder Polyvinylmethylenether bestehen. Statt des
wasserlöslichen Polymers kann die Beschichtung auch aus einem wasseraufnehmenden,
jedoch nicht wasserlöslichen Material bestehen, beispielsweise aus Polyvinylalkoholfasern
oder PUR-Polyvinyl-Interpolymer. Durch die Verwendung eines derartigen Schmiermittels
zur Reibungsverminderung der Drähte wird erreicht, daß diese während der Rasur ohne
Widerstand über die Haut des Benutzers gleiten und somit den Rasiervorgang nicht beeinträchtigen.
Bei der Verwendung eines wasserlöslichen Polymers als Schmiermittel ist die Adhäsion
und die Kohäsion dieses wasserlöslichen Polymers so einzustellen, daß zur Ablösung
Wasser und Druck zusammenkommen müssen. Das Wasser dient der Freisetzung des wasserlöslichen
Polymers, während der Druck den nötigen Abrieb gewährleistet und damit die Schmierung
realisiert.
[0020] Vorzugsweise weist der Draht einen Durchmesser kleiner als 0,1 mm auf.
[0021] Um den Draht sicher in seiner Position zu halten, wird gemäß einem weiteren Merkmal
der Erfindung vorgeschlagen, daß im Klingenträger bzw. in den Rasierklingen Ausnehmungen
vorgesehen sind, in denen der Draht verläuft. Durch die Führung des Drahtes in den
Ausnehmungen wird ein seitliches Verschieben verhindert. Darüber hinaus kann der Draht
auch am Rasierklingenkörper festgeklebt werden.
[0022] In einer weiteren Weiterbildung der Erfindung wird ferner vorgeschlagen, daß der
Klingenträger mit schmalen Rasierklingen ausgestattet ist. Derartige schmale Klingen
haben eine Breite über 2 mm und sind Voraussetzung für eine Revolverkopfgrö- ße, die
das Unterbringen von vier rasierfähigen Einheiten zuläßt, ohne daß die Abmessungen
des Rasierkopfes das Rasieren auch schwer zugänglicher Stellen erschwert.
[0023] Da die nicht benutzten Rasierklingen während der Benutzung der gerade im Gebrauch
befindlichen Rasierklinge dennoch dem Wasser und den Rasierhilfsmitteln ausgesetzt
sind, muß die Qualität der Rasierklingen so beschaffen sein, daß ihre Rasierleistungen
sichergestellt bleiben. Dies wird gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch
erzielt, daß die Rasierklingen aus einem rostfreien Werkstoff insbesondere aus rostfreiem
Stahl hergestellt sind. Zusätzlich können die Rasierklingen auch noch gehärtet sein.
Vorzugsweise sind dabei die Schneiden der Rasierklingen noch mit einer Beschichtung
aus Edelmetall, insbesondere Chrom, und/oder Kunststoff, insbesondere PTFE; versehen.
Schließlich wird in diesem Zusammenhang vorgeschlagen, daß die Metallfreiflächen der
Rasierklingen zur Verminderung der Adhäsion für Rasierhilfsmittel und Bartrückstände
oberflächenbehandelt sind.
[0024] Schließlich wird mit der Erfindung ein Spender für Klingenträger für einen Rasierapparat
der zuvor beschriebenen Art vorgeschlagen, der Fächer aufweist, in denen jeweils ein
Klingenträger angeordnet ist, und der erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist,
daß die Klingenträger in den Fächern nur in einer einzigen Position mittels des Rasierkopfes
entnehmbar sind. Auf dieses Weise ist sichergestellt, daß bei Entnahme eines noch
unbenutzten Klingenträgers aus dem Spender die richtige Position eingestellt ist,
ohne daß der Klingenträger erst in die richtige Ausgangsposition gedreht werden muß.
Auch ist es möglich, den im Gebrauch befindlichen Klingenträger in die zeitweilige
Schutzposition in das entsprechende Fach im Spender hineinzuschieben, ohne daß die
Gefahr besteht, daß bei der Wiederentnahme des Klingenträgers aus seinem Fach eine
andere Position eingestellt ist.
[0025] In einer bevorzugten Ausführungsform des Spenders wird vorgeschlagen, daß die Fächer
hülsenförmig mit einer stirnseitigen Fächeröffnung ausgebildet sind, aus denen die
Klingenträger längs deren Achse herausziehbar sind, und daß um die Fächeröffnung herum
wenigstens ein abstehender und das Aufschieben des Rasierkopfes in dieser Position
verhindernder Steg angeformt ist. Durch den angeformten Steg wird verhindert, daß
der Rasierkopf des Rasierapparates in dieser bestimmten Position aufgeschoben und
der Klingenträger so dem Fach entnommen werden kann. Lediglich eine Seite der Fächeröffnung
ist ohne Steg versehen, so daß diese Seite ein Aufschieben des Rasierkopfes zuläßt.
[0026] Statt dessen oder aber auch zusätzlich ist es möglich, daß der Rasierkopf zum Herausziehen
der Klingenträger aus den Fächern des Spenders bezüglich zum Handgriff des Rasierapparates
abgewinkelt ist. Durch die Abwinkelung des Rasierkopfes kann durch eine geeignete
geometrische Anordnung der Fächer ebenfalls gewährleistet sein, daß sich der Rasierkopf
nur in einer ganz bestimmten Stellung aufschieben läßt und daß bei anderen Stellungen
der Rasierapparat bei benachbarten Fächern anstößt und so ein Aufschieben auf den
Klingenträger verhindert.
[0027] Schließlich wird im Hinblick auf den Spender vorgeschlagen, daß eine Seitenwand der
Fächer jeweils als Federzunge ausgebildet ist. Auf diese Weise ist sichergestellt,
daß sich die Klingeneinheiten auf einfache Weise den Fächern entnehmen lassen.
[0028] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
der zugehörigen Zeichnungen, in denen eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäß
ausgebildeten Revolverkopf-Rasierapparates schematisch dargestellt ist. In den Zeichungen
zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht des Rasierapparates;
Fig. 2 eine Schnitt entlang der Linie 11-11 in Fig. 1 durch den Rasierkopf;
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie 111-111 in Fig. 2 im Bereich der Verrastung
des Klingenträgers;
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 2 im Bereich der Dreheinrichtung
für den Klingenträger;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer Abdeckklappe für den Klingenträger;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Spenders zur Entnahme von Klingenträgern
mittels des Rasierapparates;
Fig. 7 eine Draufsicht auf den Spender aus Fig. 6 nach Aufschieben des Rasierkopfes
des Rasierapparates.
[0029] Der in Fig. 1 dargestellte Revolverkopf-Rasierapparat besteht aus einem Handgriff
1 sowie aus einem Rasierkopf 2, der am vorderen Ende des Handgriffs 1 angeordnet ist.
[0030] An einer L-förmigen Fortsetzung 3 des Handgriffs 1 ist eine Drehachse 4 quer zur
Längserstreckung des Handgriffs 1 verlaufend angebracht, wobei diese Drehachse 4 frei
auskragt, wie insbesondere in Fig. 2 zu erkennen ist. Dabei können der Handgriff 1,
die Fortsetzung 3 sowie die Drehachse 4 einstückig ausgebildet sein und beispielsweise
aus Kunststoff oder Metall bestehen. In der Drehachse 4 ist eine Feder 5 angeordnet,
die über die Umfangsfläche der Drehachse 4 durch einen Schlitz hindurch hinausragt.
Dies ist ebenfalls in Fig. 2 zu erkennen. Dieser Feder 5 ist quer zur Längserstreckung
der Drehachse 4 in deren Inneres hineindrückbar.
[0031] Auf die Drehachse 4 ist ein Klingenträger 6 (in der Zeichnung von rechts) aufgesteckt.
Dieser Klingenträger 6 weist einen im wesentlich quadratischen Querschnitt auf, wobei
an jeder Seitenfläche eine Rasierklinge 7 in Form einer Doppelrasierklinge fest eingeschweißt
ist. Die Schneidkanten 8 der Rasierklingen 7 verlaufen parallel zur mittleren Drehachse
4.
[0032] Durch die Drehachse 4 wird eine Achse A definiert, um die der Klingenträger 6 mit
den Rasierklingen 7 drehbar ist, was durch den Drehpfeil D angedeutet ist.
[0033] Zur Festlegung des Klingenträgers 6 auf der Drehachse 4 sowohl in axialer Richtung
der Drehachse 4 als auch in der Drehposition ist der Klingenträger im Innern mit einer
Umfangsaussparung 9 mit quadratischem Querschnitt (Fig. 3) versehen, wie in Fig. 2
zu erkennen ist. Diese Umfangssparung 9 stößt stirnseitig an der Feder 5 der Drehachse
4 an, so daß dadurch eine Festlegung des Klingenträgers 6 in axialer Richtung gegeben
ist. Durch Überwinden der Federkraft der Feder 5 kann diese jedoch nach innen in die
Drehachse 4 hinein gedrückt werden, so daß der Klingenträger 6 von der Drehachse 4
abgezogen werden kann. Entsprechend kann ein neuer Klingenträger 6 nach Aufschieben
auf die Drehachse 4 in seiner Lage festgelegt werden.
[0034] Durch die quadratische Querschnittsform der Umfangsaussparung 9 kommt die Feder 5
immer in den Ecken zu liegen, so daß darüber hinaus auch eine Winkeleinstellung des
Klingenträgers 6 auf der Drehachse 4 realisiert ist. Diese Verrastung definiert die
Rasierposition des Klingenträgers 6 und damit der Rasierklingen 7.
[0035] Um den Klingenträger 6 auf der Drehachse 4 drehen zu können, ist eine Dreheinrichtung
10 vorgesehen. Diese besteht aus einem Drehknopf 11 außerhalb des Klingenträgers 6.
Dabei liegt dieser Drehknopf 11 in der Achse bzw. in der Verlängerung der Drehachse
4. Der Drehknopf 11 ist mit einer Betätigungsstange 12 versehen, die durch eine Durchbohrung
13 an der Stirnseite des Klingenträgers 6 axial verschiebbar hineinragt. Das im Innern
des Klingenträger 6 liegende Ende der Betätigungsstange 12 ist mit einem Anschlag
14 vershen, der eine nichtrunde Querschnittsform aufweist und im dargestellten Ausführungsbeispiel
quadratisch ist. Die Innenkontur des Klingenträgers 6 ist dieser Querschnittform des
Anschlags 14 angepaßt, so daß der Anschlag 14 verdrehsicher im Klingenträger 6 angeordnet
ist.
[0036] In der Ruhestellung befindet sich der Drehknopf 11 in der hineingesteckten Stellung
(durchgezogene Linie in Fig. 2). Soll der Klingenträger 6 in die nächste Position
gedreht werden, wird der Drehknopf 11 herausgezogen, was durch den Pfeil P angedeutet
ist. wobei die herausgezogene Stellung gestrichelt dargestellt ist. Durch die verdrehsichere
Anordnung des Anschlags 14 im Klingenträger 6 kann durch Drehen des Drehknopfes 11
der Klingenträger 6 in die nächste Position der Rasierklinge 7 gedreht werden. Nach
Beendigung des Drehvorgangs wird der Drehknopf 11 wieder (in der Zeichnung von rechts
nach links) hineingedrückt.
[0037] In Fig. 1 ist angedeutet, daß der Klingenträger 6 spiralförmig von einem Draht 15
umwickelt ist, der vorzugsweise einen Druchmesser kleiner als 0,1 mm hat. Diese Drahtumwicklung
dient als Verletzungsschutz, wobei die Rasiereigenschaften der Rasierklingen 7 voll
erhalten bleiben.
[0038] Auf den Klingenträger 6 des Rasierkopfes 2 kann eine in Fig. 5 dargestellte Abdeckkappe
16 als Schutz aufgeschoben werden. Diese Abdeckkappe 16 besitzt eine dem Klingenträger
6 entsprechende Querschnittsform und ist rohrförmig ausgebildet, wobei das eine Ende
offen und das andere Ende verschlossen ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
besitzt die Abdeckkappe 16 eine Rastnase 17, die durch Finderdruck nach unten gedrückt
und in eine Aussparung 18 im Klingenträger 6 einrasten kann. Auf diese Weise kann
durch Abziehen der Abdeckkappe 16 ein Klingenträger 6 mit verbrauchten Rasierklingen
7 gleichzeitig von der Drehachse 4 abgezogen werden, ohne daß der Klingenträger 6
angefaßt zu werden braucht. Der Klingenträger 6 ist mit seinen Rasierklingen 7 fest
in der Abdeckkappe 16 angeordnet. Umgekehrt können noch neue und unverbrauchte Klingenträger
6 in entsprechenden Abdeckkappen 16 aufbewahrt und so auf die Drechachse 4 des Rasierkopfes
2 aufgeschoben werden. Durch Nichtbetätigung der Rastnase 17 kann dann die Abdeckkappe
16 von dem Klingenträger 6 abgezogen werden, wobei der Klingenträger 6 in seiner Lage
auf der Drehachse 4 festgelegt ist.
[0039] In Fig. 6 ist ein Spender 19 zur Aufnahme einzelner Klingenträger 6 dargestellt.
Dieser Spender 19 besteht aus hülsenförmigen Fächern 20, die lediglich an einer Stirnseite
eine Fächeröffnung 21 aufweisen, die eine quadratische Form aufweisen. Die eine Seitenwand
der Fächer 20 ist dabei als Federzunge 23 ausgebildet.
[0040] Wie in dem dargestellten Ausführungsbeispiel erkennbar ist, sind die Fächer 20 des
Spenders 19 mit ihren Längskanten aneinandergefügt und ergeben so eine zickzackförmige
Außenkontur. Wie in Fig. 7 insbesondere zu erkennen ist, sind die beiden äußeren Fächer
um die Fächeröffnung 21 herum mit Stegen 24 versehen, wobei nur die Seitenwand 22
mit der Federzunge 23 ausgespart ist. Insbesondere die Rückseite des Fächer 20 ist
mit einem Versteifungsteil 25 versehen, das die Stabilität des Spenders 19 erhöht.
[0041] Einen derartigen Spender 19 kann der Rasierkopf 2 des Rasierapparates nur in einer
ganz bestimmten Position aufgesetzt werden, was durch zwei Maßnahmen bewirkt wird.
Zum einen sind, wenn der Rasierkopf 2 in der falschen Position aufgesteckt wird, die
benachbarten Fächer 22 im Wege. Dies ist beispielsweise in Fig. 7 dann der Fall, wenn
der Rasierkopf 2 um 90
° entgegen dem Uhrzeigersinn aufgesteckt werden soll, so daß dann der Handgriff 1 des
Rasierapparates auf die Stirnseite des rechten Faches 20 des Spenders 19 auftrifft.
Gleiches gilt auch, wenn der Rasierkopf 2 um 90
° in Uhrzeigerrichtung gedreht wird. Zum anderen wird dies durch die angeformten Stege
24 erreicht. In diesem Fall ist der Abstand zwischen der Drehachse 4 des Rasierkopfes
2 und der Fortsetzung 3 am Handgriff 1 zu gering, daß der Rasierkopf 2 auf den Klingenträger
6 aufgesteckt werden könnte. In diesem Fall würde das vordere Ende des Handgriffs
1 bzw. die Fortsetzung 3 des Handgriffs 1 auf den Steg 24 auf das Versteifungsteil
25 auftreffen und ein Aufschieben verhindern.
[0042] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Fächer 20 des Spenders 19 Kante
an Kante mit einer zickzackförmigen Außenkontur angeordnet. Statt dessen sind auch
andere Anordnungen der Fächer 20 möglich. Es muß nur immer gewärhleistet sein, daß
der Rasierkopf 2 nur von einer Seite her auf die Klingenträger 6 aufgesteckt werden
kann.
Bezuaszeichenliste
[0043]
1 Handgriff
2 Rasierkopf
3 Fortsetzung
4 Drehachse
5 Feder
6 Klingenträger
7 Rasierklinge
8 Schneidkante
9 Umfangsaussparung
10 Dreheinrichtung
11 Drehknopf
12 Betätigungsstange
13 Durchbohrung
14 Anschlag
15 Draht
16 Abdeckkappe
17 Rastnase
18 Aussparung
19 Spender
20 Fach
21 Fächeröffnung
22 Seitenwand
23 Federzunge
24 Steg
25 Versteifungsteil
A Achse
D Drehung
P Pfeil
1. Rasierapparat für Nassrasur mit einem Einfach- oder Doppelrasierklingen (7) aufweisenden
Rasierkopf (2), der am vorderen Ende eines Handgriffs (1) angeordnet ist, wobei mehrere
Rasierklingen (7) an einem gemeinsamen, um eine Achse (A) drehbaren Klingenträger
(6) gleichmäßig über dessen Umfang angeordnet sind, wobei die Schneidkanten (8) der
Rasierklingen (7) parallel zu dieser Achse (A) verlaufen und wobei der Klingenträger
(6) mit den Rasierklingen (7) mittels eines in der Achse (A) liegenden und am Klingenträger
(6) angeordneten Drehknopfes (11) jeweils in die Rasierposition drehbar und dort verrastbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Gebrauchszustand des Rasierapparates der Drehknopf
(11) zum Drehen des Klingenträgers (6) in die nächste Position herausziehbar ist.
2. Rasierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehknopf (11) am
freien Ende einer Betätigungsstange (12) angeordnet ist, daß die Betätigungsstange
(12) in einer in der Achse (A) liegenden Durchbohrung (13) im Klingenträger (6) verschiebbar
gelagert ist und daß das andere Ende der Betätigungsstange (12) innerhalb des Klingenträgers
(6) mit einem im Klingenträger (6) verdrehsicheren Anschlag (14) versehen ist.
3. Rasierapparat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klingenträger
(6) mittels des herausziehbaren Drehknopfes (11) nur in einer einzigen Drehrichtung
drehbar ist.
4. Rasierapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein eine weitere Drehung
verhindernder Anschlag nach Erreichen der letzten noch zu verbrauchenden Rasierklinge
(7) nach vollem Umlauf vorgesehen ist.
5. Rasierapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rasierkopf (2) eine nur an einem Ende befestigte und am anderen Ende frei auskragende
Drehachse (4) aufweist, auf die der Klingenträger (6) aufsteckbar und auf der der
Klingenträger (6) mittels des herausziehbaren Drehknopfes (11) drehbar ist.
6. Rasierapparat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (4) eine
über die Umfangsfläche überstehende Feder (5) aufweist, daß die Feder (5) in eine
Umfangsaussparung (9) im Innern des Klingenträgers (6) eingreift und daß die Umfangsaussparung
(9) entsprechend der Anordnung der Rasierklingen (7) am Klingenträger (6) einen im
wesentlichen polygonalen Innenquerschnitt aufweist.
7. Rasierapparat nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rasierkopf
(2) oder der Klingenträger (6) um die Drehachse (4) des Rasierkopfes (2) in Bereichen
um eine fixierte Nullage schwenkbar ist.
8. Rasierapparat nach einem der Ansprüche 5 bis 7, gekennzeichnet durch eine in Längsrichtung
des Klingenträgers (6) auf diesen aufsteckbare Abdeckkappe (16).
9. Rasierapparat nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckkappe (16)
eine durch Fingerdruck in eine entsprechende Aussparung (18) in dem Klingenträger
(6) einrastbare Rastnase (17) aufweist.
10. Rasierapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Klingenträger (6) zusammen mit den Rasierklingen (7) mit Draht (15) umwickelt ist.
11. Rasierapparat nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht (15) ein
Metalldraht insbesondere aus Kupfer, Silber oder rostfreiem Stahl ist.
12. Rasierapparat nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht (15) eine
Kunststoffaser insbesondere aus einem Polyamid, Polyethylen, Polystyrol, Vinyliden-Vinylchlorid-Copolymer,
Acrynitril-Co-Polymerisat, gummielastischen Polyurethan oder Polyterephtalsäureester
ist.
13. Rasierapparat nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der
Draht (15) mit einer die Reibung vermindernden und als Schmiermittel dienenden Beschichtung
insbesondere aus einem wasserlöslichen Polymer, insbesondere Polyethylen-Oxid, Polyvinylpyrrolidon,
Methylcellulose oder Polyvinylmethylenether, oder insbesondere aus einem wasseraufnehmenden,
jedoch nicht wasserlöslichen Material, insbesondere Polyvinylalkoholfasern oder PUR-Polyvinyl-Interpolymer,
versehen ist.
14. Rasierapparat nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der
Draht (15) einen Durchmesser kleiner als 0,1 mm aufweist.
15. Rasierapparat nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß im
Klingenträger (6) bzw. in den Rasierklingen (7) Ausnehmungen vorgesehen sind, in denen
der Draht verläuft.
16. Rasierapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der
Klingenträger (6) mit schmalen Rasierklingen (7) ausgestattet ist.
17. Rasierapparat nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasierklingen
(7) aus einem korrosionsfreien Werkstoff insbesondere aus rostfreiem Stahl hergestellt
sind.
18. Rasierapparat nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasierklingen
(7) gehärtet sind.
19. Rasierapparat nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schneiden der Rasierklingen (7) mit einer Beschichtung aus Edelmetall, insbesondere
Chrom, und/oder Kunststoff, insbesondere PTFE, versehen sind.
20. Rasierapparat nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß
die Metallfreiflächen der Rasierklingen (7) zur Verminderung der Adhäsion für Rasierhilfsmittel
und Bartrückstände oberflächenbehandelt sind.
21. Spender (19) für Klingenträger (6) für einen Rasierapparat nach einem der Ansprüche
5 bis 7, mit Fächern (20), in denen jeweils ein Klingenträger (6) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klingenträger (6) in den Fächern (20) nur in einer
einzigen Position mittels des Rasierkopfes (2) entnehmbar sind, wobei sichergestellt
wird, daß bei Entnahme einer noch unbenutzten Klingenträgers (6) aus dem Spender die
richtige Ausgangsposition für die Klingen eingestellt wird, ohne daß der Klingenträger
erst gedreht werden muß.
22. Spender nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Fächer (20) hülsenförmig
mit einer stirnseitigen Fächeräffnung (21) ausgebildet sind, aus denen die Klingenträger
(6) längs deren Achse (A) herausziehbar sind, und daß um die Fächeräffnung (21) herum
wenigstens ein abstehender und das Aufschieben des Rasierkopfes (2) in dieser Position
verhindernder Steg (24) angeformt ist.
23. Spender nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Rasierkopf (2)
zum Herausziehen der Klingenträger (6) aus den Fächern (20) des Spenders (19) bezüglich
zum Handgriff (1) des Rasierapparates abgewinkelt ist.
24. Spender nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß eine Seitenwand
(22) der Fächer (20) jeweils als Federzunge (23) ausgebildet ist.
1. Rasoir mécanique pour rasage humide, avec une tête de rasoir (2) à lame de rasoir
simple ou double (7), agencée à l'extrémité avant d'un manche (1), plusieurs lames
de rasoir (7) étant agencées, selon une répartition périphérique uniforme, sur un
porte-lames commun (6) pouvant tourner autour d'un axae (A), les arêtes de coupe (8)
des lames de rasoir (7) s'étendant parallèlement à cet axe (A), et le porte-lames
(6) avec les lames de rasoir (7) pouvant être tourné à chaque fois, dans sa position
de rasage et y être arrêté par encliquetage, au moyen d'un bouton rotatif (11) situé
sur l'axe (A) et agencé sur le porte-lames (6), caractérisé en ce qu'au cours de l'emploi
du rasoir mécanique, le bouton rotatif (11) peut être tiré vers l'extérieur, pour
la rotation du porte-lames (6) vers sa position suivante.
2. Rasoir mécanique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bouton rotatif
(11) est agencé à l'extrémité libre d'une tige d'actionnement (12), en ce que la tige
d'actionnement (12) est logée de manière coulissante dans un alésage traversant (13)
du porte-lames (6) et situé sur l'axe (A), et en ce que l'autre extrémité de la tige
d'actionnement (12) est pourvue, à l'intérieur du porte-lames (6), d'une butée (14)
avec liaison en rotation dans le porte-lames (6).
3. Rasoir mécanique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le porte-lames
(6) ne peut tourner que dans un seul sens de rotation, à l'aide du bouton rotatif
extractible (11 ).
4. Rasoir mécanique selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'il est prévu une
butée empêchant la poursuite de la rotation après avoir atteint la dernière lame de
rasoir (7) encore utilisable, après un tour de rotation complet.
5. Rasoir mécanique selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la
tête de rasoir (2) présente un axe de rotation (4) qui n'est fixé qu'à une seule de
ses extrémités et qui est en porte-à- faux quant à son autre extrémité, le porte-lames
(6) pouvant être emmanché sur cet axe de rotation, et y être tourné à l'aide du bouton
rotatif extractible (11).
6. Rasoir mécanique selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'axe de rotation
(4) comporte un ressort (5) en saillie de sa surface périphérique, en ce que le ressort
(5) s'engage dans un chambrage périphérique (9) à l'intérieur du porte-lames (6),
et en ce que le chambrage périphérique (9) présente une section transversale sensiblement
polygonale en correspondance avec l'agencement des lames de rasoir (7) sur le porte-lames
(6).
7. Rasoir mécanique selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que la tête de
rasoir (2), ou bien le porte-lames (6), peut osciller autour de l'axe de rotation
(4) de la tête de rasoir (2), autour d'une position zéro fixée.
8. Rasoir mécanique selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisé par un cabochon
de recouvrement (16) emmanché sur le porte-lames (6), selon la direction longitudinale
de ce dernier.
9. Rasoir mécanique selon la revendication 8, caractérisé en ce que le cabochon de
recouvrement (16) présente une languette d'arrêt (17) pouvant s'encliqueter par simple
pression du doigt, dans une encoche (18) correspondante dans le porte-lames (6).
10. Rasoir mécanique selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'un
fil (15) est enlacé autour du porte-lames (6) avec les lames de rasoir (7).
11. Rasoir mécanique selon la revendication 10, caractérisé en ce que le fil (15)
est un fil métallique, notamment en cuivre, argent ou acier inoxydable.
12. Rasoir mécanique selon la revendication 10, caractérisé en ce que le fil (15)
est un fil en matériau synthétique, notamment en polyamide, polyéthylène, polystyrène,
en un copolymère de chlorure de viny- levinylidène, un co-polymérisat acrylnitrile,
en poly- uréthane élastique ou en polyéthylène-téréphtalate.
13. Rasoir mécanique selon l'une des revendications 9 à 12, caractérisé en ce que
le fil (15) est pourvu d'un revêtement réduisant le frottement et servant de lubrifiant,
en particulier en un polymère soluble dans l'eau, notamment en polyéthylène-oxyde,
polyvinylpyrrolidone, méthylcellulose ou polyvinyle- méthylène-éther, ou plus particulièrement
en un matériau absorbant l'eau, toutefois non soluble dans l'eau, notamment des fibres
d'alcool polyvinylique ou un interpolymère PUR-polyvinyle.
14. Rasoir mécanique selon l'une des revendications 9 à 13, caractérisé en ce que
le fil (15) présente un diamètre inférieur à 0,1 mm.
15. Rasoir mécanique selon l'une des revendications 9 à 14, caractérisé en ce que
dans le porte-lames (6) et dans les lames de rasoir (7), sont prévus des évidements
dans lesquels vient se loger le fil.
16. Rasoir mécanique selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que
le porte-lames (6) est équipé de lames de rasoir étroites (7).
17. Rasoir mécanique selon la revendication 16, caractérisé en ce que les lames de
rasoir (7) sont réalisées en un matériau résistant à la corrosion, notamment en acier
inoxydable.
18. Rasoir mécanique selon la revendication 16 ou 17, caractérisé en ce que les lames
de rasoir (7) sont trempées.
19. Rasoir mécanique selon l'une des revendications 16 à 18, caractérisé en ce que
les arêtes de coupe des lames de rasoir (7) sont pourvues d'un revêtement en métal
précieus, notamment du chrome, et/ou d'un matériau synthétique, notamment du PTFE.
20. Rasoir mécanique selon l'une des revendications 16 à 19, caractérisé en ce que
les faces de dépouille métalliques des lames de rasoir (7) ont subies un traitement
de surface pour réduire l'adhésion des produits auxiliaires de rasage et des résidus
de barbe.
21. Magasin (19) de porte-lames (6) pour un rasoir mécanique selon l'une des revendications
5 à 7, comportant des cases (20) dans chacune desquelles est agencé un porte-lames
(6), caractérisé en ce que les porte-lames (6) dans les cases (20), ne peuvent être
prélevés que dans une seule position, par la tête de rasoir (2), étant entendu qu'il
est assuré que lors du prélèvement d'un porte-lames (6) encore non utilisé, du magasin,
la position initiale correcte des lames est donnée, sans que le porte-lames doive
tout d'abord être tourné.
22. Magasin selon la revendications 21, caractérisé en ce que les cases (20) sont
réalisées sous la forme de fourreaux avec une ouverture de case frontale (21), cases
desquelles les porte-lames (6) peuvent être extraits par coulissement le long de leur
axe longitudinal (A), et en ce que autour des ouvertures de cases (21) est formée
au moins une nervure (24) en saillie latérale, et empêchant l'engagement de la tête
de rasoir (2) dans cette position.
23. Magasin selon la revendication 21 ou 22, caractérisé en ce que la tête de rasoir
(2) est coudée par rapport au manche (1) du rasoir, en vue de l'extraction des porte-lames
(6) des cases (20) du magasin (19).
24. Magasin selon l'une des revendications 21 à 23, caractérisé en ce qu'une paroi
latérale (22) des cases (20) est réalisée, pour chacune des cases, sous la forme d'une
languette élastique (23).
1. A razor for wet shaving, comprising a razor head (2) holding a single or double
blade (7) and disposed at the front end of a handle (1), a number of razor-blades
(7) being uniformly disposed around the periphery on a comon blade-holder (6) rotatable
around an axis (A), the cutting edges (8) of the razor blades (7) extending parallel
to the axis (A) and the blade-holders (6) and blades (7) being rotatable and lockable
in the shaving position by a rotary knob (11) situated along the axis (A) and disposed
on the blade-holder (6), characterised in that when the razor is in the position for
use, the rotary knob (11) can be pulled out into the adjacent position for rotating
the blade-holder (6).
2. A razor according to claim 1, characterised in that the knob (11) is disposed on
the free end of an actuating rod (12), the actuating rod (12) is mounted for movement
in a bore (13) in the blade-holder (6) along the axis (A) and the other end of the
actuating rod (12) is provided inside the blade-holder (6) with an abutment (14) which
is secured in the blade-holder (6) so as to be relatively non-rotatable.
3. A razor according to claim 1 or 2, characterised in that the blade-holder (6) can
be rotated in only one direction by the pull-out knob (11).
4. A razor according to claim 3, characterised in that an abutment is provided for
preventing further rotation after a full revolution, after reaching the last razor-blade
(7) for use.
5. A razor according to any of claims 1 to 4, characterised in that the razor head
(2) has a shaft (4) secured at one end and projecting freely at the other end and
on to which the blade-holder (6) can be pushed and on which the blade-holder (6) can
be rotated by the pull-out knob (11).
6. A razor according to claim 5, characterised in that the shaft (4) has a spring
(5) projecting beyone the peripheral surface, the spring (5) engages in a peripheral
recess (9) inside the blade-holder (6) and the peripheral recess (9) has a substantially
polygonal inner cross-section corresponding to the arrangement of the razor blades
(7) on the blade-holder (6).
7. A razor according to claim 5 or 6, characterised in that the razor head (2) or
the blade-holder (6) is movable around the shaft (4) of the razor head (2) in zones
around a fixed zero position.
8. A razor according to any of claims 5 to 7, characterised by a cap (16) for fitting
on the blade-holder (6) in the longitudinal direction thereof.
9. A razor according to claim 8, characterised in that the cap (16) has a catch (17)
locking by finger pressure in a corresponding recess (18) in the blade-holder (6).
10. A razor according to any of claims 1 to 9, characterised in that the blade-holder
(6) and the razor blades (7) are wound together with wire or the like (15).
11. A razor according to claim 10, characterised in that the wire or the like (15)
is a metal wire, more particularly made of copper, silver or stainless steel.
12. A razor according to claim 10, characterised in that the wire or the like (15)
is a plastics fibre, made more particularly of polyamide, polyethylene, polystyrene,
vinylidene and vinyl chloride copolymer, acrylonitrile copolymer, elastomeric polyurethane
or polyterephthalic acid ester.
13. A razor according to any of claims 9 to 12, characterised in that the wire (15)
is provided with a friction-reducing, lubricating coating, more particularly of a
water-soluble polymer, more particularly polyethylene oxide, polyvinyl pyrrolidone,
methyl cellulose or polyvinyl methylene ether, or especially a water-absorbing but
not water-soluble material, particularly polyvinyl alcohol fibres or PUR-polyvinyl
interpolymer.
14. A razor according to any of claims 9 to 13, characterised in that the wire (15)
has a diameter less than 0.1 mm.
15. A razor according to any of claims 9 to 14, characterised in that the blade-holder
(6) or razor blades (7) are formed with recesses in which the wire extends.
16. A razor according to any of claims 1 to 15, characterised in that the blade-holder
(6) is equipped with narrow razor blades (7).
17. A razor according to claim 16, characterised in that the razor blades (7) are
made of a corrosion- resistant material, more particularly stainless steel.
18. A razor according to claim 16 or 17, characterised in that the razor blades (7)
are hardened.
19. A razor according to any of claims 16 to 18, characterised in that the edges of
the razor blades (7) are coated with noble metal, more particularly chromium, and/or
plastics, more particularly PTFE.
20. A razor according to any of claims 16 to 19, characterised in that the metal-free
surfaces of the razor blades (7) are surface-treated to reduce adhesion by shaving
aids and hair.
21. A dispenser (19) for blade-holders (6) for a razor according to any of claims
5 to 7, comprising compartments (20) each containing a blade-holder (6), characterised
in that the blade-holders (6) in the compartments (20) can be taken out by the razor
head (2) in only one position, thus ensuring that when an unused blade-holder (6)
is taken out of the dispenser, the blades are set at the correct starting position
without the need to rotate the blade-holder.
22. A dispenser according to claim 21, characterised in that the compartments are
in the form of sleeves and have an end opening (21) from which the blade holders (6)
can be pulled out along the axis (A), and at least one projecting web (24) is formed
around the opening (21) for preventing the razor head (2) from being slid on in this
position.
23. A dispenser according to claim 21 or 22, characterised in that the razor head
(2) for pulling the blade holders (6) out of the compartments (20) of the dispenser
(19) is bent relative to the handle (1) of the razor.
24. A dispenser according to any of claims 21 to 23, characterised in that a side
wall (22) of each compartment (20) is in the form of a spring tongue (23).

