(19)
(11) EP 0 274 737 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
20.07.1988  Patentblatt  1988/29

(21) Anmeldenummer: 87119186.2

(22) Anmeldetag:  24.12.1987
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4B65H 21/00, B41J 11/58
(84) Benannte Vertragsstaaten:
BE CH ES FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 08.01.1987 DE 3700402

(71) Anmelder: Jos. Hunkeler AG Fabrik für graphische Maschinen
CH-4806 Wikon (CH)

(72) Erfinder:
  • Gerhard, Jakob
    CH-4805 Brittnau (CH)

(74) Vertreter: Patentanwälte Schaad, Balass & Partner AG 
Dufourstrasse 101 Postfach
8034 Zürich
8034 Zürich (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden der Enden zweier Materialbahnen


    (57) Das vorderste Blatt 38ʹ einer mit Querperforationen (37ʹ) versehenen Papierbahn (34) wird entlang einer Trennlinie (T) abgetrennt, welche benachbart zu und in einem geringen Ab­stand von einer Querperforation (37ʹ) verläuft. Auf den auf diese Weise gebildeten Papierstreifen (40) wird Klebstoff aufgetragen. Anschliessend wird das eine Ende einer anderen Papierbahn auf diesen mit einem Klebstoffauftrag (42) ver­sehenen Papierstreifen (40) aufgelegt, ohne dass die Quer­perforation (37ʹ) überdeckt wird. Die beiden Papierbahnen sind somit miteinander unter Freilassung der Querperforation (37ʹ) verbunden. Dies erlaubt es, die miteinanderverbundenen Materialbahnen entlang dieser Querperforation (37ʹ) zu fal­ten oder zu trennen, ohne dass dies zu Schwierigkeiten führt. Das durch eine vorangehende Vorfalzung an der Quer­perforation (37ʹ) geschaffene "Falzgedächtnis" bleibt er­halten.




    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, bzw. eine Vorrichtung zum Verbinden der Enden zweier Materialbahnen gemäss Oberbegriff des Anspruches 1 bzw. des Anspruches 5.

    [0002] Es ist bekannt, die miteinander zu verbindenden, mit Querper­forationen versehenen und entlang letzterer vorgefalteten Ma­terialbahnen so aneinander zu legen, dass deren Enden stumpf aneinanderstossen und dann diese Enden mittels eines Kleb­streifens miteinander zu verbinden (EP-OS 0 042 619; EP-OS 0 134 533 sowie US-PS 4,289,556). Dieser Klebstreifen kann mit einer parallel zu den Querperforationen der Materialbahnen verlaufenden Perforation versehen sein, die das nachfolgende Falten und Trennen der Materialbahnen erleichtern soll.

    [0003] Trotz dieser Perforation lässt sich jedoch die aus den mit­einander verbundenen Materialbahnen gebildete Endlosbahn an diesen Klebestellen weniger gut falten als entlang der Quer­perforationen der Materialbahnen, die ja bereits vor dem Zusammenfügen entlang dieser Querperforationen zickzackförmig gefaltet wurden. Die Materialbahnen haben von dieser Vorfal­tung her ein "Falzgedächtnis", das das erneute zickzackför­mige Falten nach erfolgtem Zusammenfügen der Materialbahnen erleichtert. An der Verbindungsstelle felt ein solches "Falzgedächtnis", weil der Klebstreifen ja nicht vorgefalzt ist.

    [0004] Auch kann die gebildete Endlosbahn später an der Klebestelle weniger leicht getrennt werden als entlang der Querperfora­tionen der Materialbahnen.

    [0005] Werden Klebestreifen ohne Perforation verwendet, so sind die vorstehend erläuterten Probleme beim Falten und Trennen der Materialbahn entlang der Klebestellen entsprechend grösser.

    [0006] Beim Durchlaufen der mittels Klebstreifen miteinander ver­bundenen Materialbahnen durch einen Laserdrucker wird infolge Wärmeeinwirkung das Klebemittel des Klebestreifens thermoplastisch, was zur Folge hat, dass sich die Ver­bindung zwischen den Materialbahnen ganz oder soweit löst, dass die Materialbahnen nicht mehr genügend stark zusam­mengehalten werden.

    [0007] Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, mit dem bzw. der Materialbahnen, die mit Schwächungslinien verse­hen sind, auf möglichst einfache und sichere Weise mit­einander verbunden werden können, ohne dass ein nachfol­gendes Falten oder Trennen der gebildeten Endlosbahn an den Verbindungsstellen zu Schwierigkeiten führt.

    [0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruches 1 bzw. des An­spruches 5 gelöst.

    [0009] Durch das Aufeinanderkleben der Enden der Materialbahnen mittels eines aufgetragenen Klebstoffes entlang von Be­reichen, die an eine vorhandene Schwächungslinie anschlies­sen, kann ein Falten und Trennen an dieser Verbindungs­stelle praktisch auf dieselbe Weise erfolgen wie entlang der übrigen Schwächungslinien, da ja die zur Verbindungs­stelle benachbart liegende Schwächungslinie ebenso frei­liegt wie die übrigen Schwächungslinien. Ein von der Vorfalzung her vorhandenes "Falzgedächtnis" bleibt auch nach dem Verbinden der Materialbahnen erhalten.

    [0010] Durch den Wegfall eines Klebstreifens, der ja zusätzlich zu den zusammenzufügenden Materialbahnen positioniert werden muss, wird auch die Handhabung beim Verbinden der Materialbahnen vereinfacht.

    [0011] Da die Materialbahnen mittels eines aufgetragenen Kleb­stoffes miteinander verklebt werden (und nicht mittels eines Klebstreifens) ist es möglich, einen geeigneten wärmebeständigen Klebstoff zu verwenden, dessen Kleb­wirkung durch Wärmeeinwirkung nicht beeinträchtigt wird. Auf die erfindungsgemässe Weise miteinander verbundene Materialbahnen können somit unbeschadet auch einen Laser­drucker durchlaufen, in dem die Materialbahnen eine Er­wärmung erfahren.

    [0012] Das erfindungsgemässe Verfahren bzw. die erfindungsgemässe Vorrichtung eignet sich insbesondere zur Bildung einer einem Drucker, vorzugsweise einem Schnelldrucker, zuzu­führenden Endlosbahn aus vorzugsweise vorgefalzten Mate­rialbahnen gegebener Länge.

    [0013] Bevorzugte Weiterausgestaltungen des Erfindungsgegenstan­des sind in den abhängigen Ansprüchen umschrieben.

    [0014] Im folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen rein schematisch:

    Fig. 1 In perspektivischer Darstellung eine Vorrichtung zum Verbinden von zickzackförmig gefalteten Papier­bahnen zu einer Endlosbahn,

    Fig. 2 & 3 in Seitenansicht bzw. in Perspektive Teile der Vorrichtung gemäss Fig. 1,

    Fig. 4 den Auflagetisch der Vorrichtung gemäss Fig. 1 in Draufsicht,

    Fig. 5 - 8 In Seitenansicht bzw. in Perspektive Teile der Vorrichtung gemäss Fig. 1 in verschiedenen Phasen des Zusammenfügens von zickzackförmig zu Stapeln gefalteten Materialbahnen,

    Fig. 9 In perspektivischer Darstellung die Verbindungs­stelle zweier Materialbahnen, und

    Fig.10 & 11 in Seitenansicht eine Variante der Vorrichtung gemäss Fig. 1.



    [0015] Anhand der Fig. 1 - 9 wird nun im folgenden der Aufbau und die Wirkungsweise einer ersten Ausführungsform einer Vor­richtung zum Zusammenfügen von vorgefalzten Materialbahnen zu einer Endlosbahn erläutert.

    [0016] Diese Vorrichtung weist ein Gestell 1 auf, das zwei Tisch­platten 2 und 3 aufweist. Diese Tischplatten 2, 3 sind in einem Abstand voneinander angeordnet, so dass zwischen diesen beiden Tischplatten 2 und 3 ein querverlaufender Zwischenraum 4 gebildet wird. Die beiden Tischplatten 2, 3 können auf gleicher Höhe angeordnet sein. Doch ist es in gewissen Fällen von Vorteil, wenn die Tischplatte 2 etwas tiefer liegt als die Tischplatte 3. Wie die Fig. 5 zeigt, sind beide Tischplatten 2 und 3 mit einem geschlossenen Hohlraum 5 versehen, in den eine an eine nicht gezeigte Druckluftquelle angeschlossene Verbindungsleitung 6 mündet. An der Oberseite der Tischplatten 2, 3 sind in den Hohl­raum 5 mündende Austrittsöffnungen 7 vorhanden, die mittels Kugeln 8 (Fig. 5) verschlossen sind. Die dem Hohlraum 5 zu­geführte und aus den Austrittsöffnungen 7 ausgestossene Druckluft erzeugt ein Luftpolster, auf dessen Zweck später eingegangen werden wird.

    [0017] An der einen, hintern Stirnseite des Gestelles 1 ist an diesem eine vertikale Wand 9 befestigt. Am Fusse dieser Wand ist im Gestell 1 ein nur schematisch angedeuteter Vorschub­antrieb 10 an sich bekannter Bauart angeordnet.

    [0018] Unterhalb des Zwischenraumes 4 zwischen den beiden Tisch­platten 2 und 3 ist ein Auffangbehälter 11 angeordnet, dessen Konstruktion am beseten aus Fig. 1 ersichtlich ist. Dieser Auffangbehälter 11 wird durch Stäbe 12 gebildet, die paarweise V-förmig miteinander verbunden sind. Unten wird der Auffangbehälter 11 durch einen Bodenrost 13 abgeschlos­sen, der durch einzelne Stäbe 14 gebildet wird, die zwischen die Stabpaare 12 eingreifen, wie das aus Fig. 1 ersichtlich ist. Die Stäbe 14 des Bodenrostes 13 sind an einer gemein­samen Schwenkwelle 15 befestigt. Die Stäbe 14 können somit gemeinsam in Richtung des Pfeiles A bzw. Aʹ verschwenkt werden, um so die Tiefe des Auffangbehälters 11 einstellen zu können.

    [0019] Oberhalb der beiden Tischplatten 2, 3 ist ein Auflagetisch 16 vorgesehen, der an einer Säule 17 befestigt ist. Letztere ist in der Richtung des Pfeiles B hin und her ver­ schiebbar. Von dieser Säule 17 ragt ein Tragarm 18 weg, der parallel zum Auflagetisch 16 verläuft. An diesem Trag­arm 18 ist ein Wagen 19 (Fig. 3) aufgehängt, der entlang des Tragarmes 18 in Richtung des Pfeiles C bzw. in Rücklauf­richtung Cʹ verschiebbar ist. An diesem Wagen 19 ist eine Trenneinheit 20 und eine Klebstoffauftragseinheit 21 ange­ordnet. Die Trenneinheit 20 wird durch eine drehbar gelagerte Messerscheibe 22 gebildet. Die Klebstoffauftragseinheit 21 weist einen Klebstoffbehälter 23,auf der in vertikaler Richtung, d.h. in Richtung des Pfeiles D, auf und ab beweg­bar ist. Am untern Ende ist der Klebstoffbehälter 23 mit einer Klebstoffauftragsspitze 23a versehen. Am Wagen 19 kann ferner eine nicht näher dargestellte Presseinrichtung sowie eine ebenfalls nicht gezeigte Detektoranordnung zur Überwachung des Klebstoffauftrages angeordnet sein. Der Zweck dieser Pressanordnung und der Detektoranordnung wird später noch erläutert werden.

    [0020] Vom Auflagetisch 16 ragen nach oben Spitzen 24 bzw. 25 weg, die in zwei zueinander parallelen Reihen angeordnet sind. Diese Reihen von Spitzen 24 bzw. 25 erstrecken sich recht­winklig zur Verschieberichtung C, Cʹ des Wagens 19. Der Abstand zwischen den beiden Spitzenreihen entspricht der Breite der zu verarbeitenden Materialbahnen, während der Abstand der Spitzen 24 bzw. 25 innerhalb einer Reihe den Randlochungen der zu verarbeitenden Materialbahnen entspricht, wie das später noch deutlich werden wird. Ein benachbart zur Trenneinheit 20 und zur Klebstoffauftragseinheit 21 ver­laufender Abschnitt 16a des Auflagetisches 16, der beim ge­zeigten Ausführungsbeispiel durch eine Metallleiste gebildet ist, ist mit nur schematisch dargestellten Austrittslöchern 26 versehen, die sich zumindest über den zwischen den Spitzen 24 und 25 liegenden Bereich des Tischabschnittes 16a erstrecken und von denen in Fig. 3 nur einige Löcher ge­zeigt sind. Diese Löcher stehen mit einer nicht gezeigten Vakuumpumpe in Verbindung.

    [0021] An der der Tischplatte 2 zugekehrten Stirnseite 3a (Fig. 2) der Tischplatte 3 ist eine Leiste 27 mit keilförmigem Quer­schnitt befestigt, welche mit ihrer Kante 27a (Fig. 2) gegen die Tischplatte 2 weist. Entlang der dem Betrachter der Fig. 1 zugekehrten Längskante der Tischplatten 2 und 3 ist eine Führungsleiste 28 befestigt, die nur in Fig. 4 darge­stellt, in den übrigen Figuren der Übersichtlichkeit halber jedoch weggelassen ist. Diese Führungsleiste 28 weist eine erste Führungsfläche 28a auf, die parallel zur Längskante der Tischflächen 2 und 3 verläuft und die sich von der Tischplatte 3 über den Zwischenraum 4 hinaus zur Tischplatte 2 hin erstreckt. An diese erste Führungsfläche 28a schliesst eine gegenüber dieser abgewinkelte zweite Führungsfläche 28b an, die ganz im Bereich der Tischplatte 2 angeordnet ist, wie das aus Fig. 4 klar hervorgeht.

    [0022] Wie die Fig. 1 zeigt, sind auf die Tischplatte 3 zwei Pa­pierstapel 29 und 33 und auf die Tischplatte 2 ein Papier­stapel 31 aufgelegt. Diese Papierstapel 29, 30, 31 werden je durch eine zickzackförmig gefaltete Papierbahn 32, 33 bzw. 34 gebildet. Die Papierbahnen 32, 33, 34 sind mit Rand­lochungen (Transportlochungen) 35 und 36 sowie mit Schwä­chungslinien festlegenden Querperforationen 37 versehen, die die Materialbahnen 32, 33, 34 in einzelne Bahnabschnitte 38 unterteilen. Die Falzung der Papierbahnen 32, 33, 34 er­folgt entlang dieser Querperforationen 37. Die drei Mate­rialbahnen 32, 33, 34 sind zu einer Endlosbahn P zusammen­gefügt, die durch den Vorschubantrieb 10 vom Stapel 29 ab­gezogen und auf nicht näher dargestellte, an sich bekannte Weise einem Schnelldrucker, z.B. einem Laserprinter, zuge­führt wird.

    [0023] In der Führungsleiste 28 sind nicht näher dargestellte De­tektoranordnungen, z.B. Fotozellen, angeordnet, welche das Vorhandensein von Papierstapeln auf den Tischplatten 2 und 3 überwachen und die mit dem nachgeschalteten Schnelldrucker steuerungsmässig verbunden sind, um diesen stillzusetzen, falls der Nachschub von Papierstapeln ausbleibt. Es ver­steht sich, dass die Länge der Tischplatten 2, 3 an sich be­liebig gross gewählt werden kann, was das Bereitstellen von mehr als zwei Stapeln auf der Tischplatte 3 erlaubt.

    [0024] Im folgenden wird nun anhand der Papierbahnen 33 und 34 er­läutert, wie die zickzackförmig gefalteten Papierbahnen miteinander verbunden werden. Hiezu dienen vor allem die Fig. 4 - 9.

    [0025] Einer neuer Stapel (im vorliegenden Fall der Stapel 30) wird auf die Tischplatte 2 aufgelegt. Dies kann von Hand oder auch automatisch erfolgen. Dieser Stappel 30 wird wie bereits erwähnt durch die zickzackförmig gefaltete Material­bahn 33 gebildet. Der Stapel 30 ruht auf dem durch die aus den Austrittsöffnungen 7 austretende Luft gebildeten Luftkissen und lässt sich somit leicht von Hand verschieben. Der Stapel 30 wird nun mit einer Ecke 30c voraus gegen die andere Tischplatte 3 gestossen. Um den Stapel 30 in die richtige Lage zu bringen, wird er von Hand mit seiner Breit­seite 30b zur Anlage an die Führungsfläche 28b der Führungs­leiste 28 gebracht (Fig. 4). Der sich nun in einer Schräg­lage befindliche Stapel ist in den Fig. 4 und 5 mit 30ʹ bezeichnet. Der Stapel 30ʹ wird nun entlang der Führungs­fläche 28b, d.h. in Richtung des Pfeiles E, vorgeschoben. Im Verlaufe dieses Vorschiebens gelangt nun die durch die Seiten 30b und 30a festgelegte Ecke 30c in den Wirk­bereich der Trennleiste 27, die in den Zwischenraum 4 hinein­ragt. Beim weitern Vorschieben des Stapels 30ʹ dringt nun diese Trennleiste zwischen zwei aufeinanderliegende Bahnab­ schnitte 38 ein und trennt damit einen unteren Teil 39 (Fig.5) des Stapels 30ʹ vom Rest des Stapel. Dieser untere Teil 39 besteht aus einigen Zickzackfaltungen. Nun wird der Stapel 30ʹ während des weiteren Vorschiebens wieder zurückgedreht, so dass die Breitseite 30b des Sta­pels 30 zur Anlage an der Führungsfläche 28a der Führungs­leiste 28 kommt, wie das aus Fig. 4 hervorgeht. Der Stapel 30 wird nun in Richtung des Pfeiles Eʹ vorgeschoben. Dabei schält die Trennleiste 27 den erwähnten unteren Stapelteil 39 vollständig ab. Dank der keilförmigen Ausbildung dieser Trennleiste 27 erfolgt dieses Abschälen des unteren Stapel­teiles 39 ohne Verletzung der Papierbahn 33.

    [0026] Der wie erwähnt abgeschälte untere Stapelteil 39 fällt nun nach unten in den Auffangbehälter 11, wie das aus Fig. 6 hervorgeht. Vorgängig ist der Bodenrost 13 durch entspre­chendes Verschwenken der Stäbe 14 auf die Formathöhe einge­stellt worden, so dass der abgeschälte Stapelunterteil 39 nur soweit in den Auffangbehälter 11 hineinfällt, dass er leicht von Hand wieder aus dem Auffangbehälter 11 herausge­nommen werden kann. Idealerweise wird die Tiefe des Auffang­behälters 11 so eingestellt, dass sie der Höhe der Bahnab­schnitte 38, d.h. dem Abstand zwischen benachbarten Quer­perforationen 37, entspricht.

    [0027] Die Vorschubbewegung des Stapels 30, der auch auf dem Stapel­tisch 3 auf einem Luftkissen ruht, wird beendet, sobald der Stapel 30 den Zwischenraum 4 überfahren hat und nun ganz auf der Tischplatte 3 ruht, wie das in Fig. 6 dargestellt ist.

    [0028] Der sich im Auffangbehälter 11 befindliche Stapelteil 39 wird nun von Hand entnommen und neben den Rest des Stapels 30 gelegt, der nun weiter in Richtung des Pfeiles Eʹ gegen die Wand 9 vorgeschoben werden kann, falls dies zweckmässig ist. Der Stapelteil 39 wird nun auf die Tischplatte 2 oder die Tischplatte 3 gelegt. Der letzte Bahnabschnitt 38‴ des Stapelteiles 39 ist gleichzeitig der letzte Abschnitt der Papierbahn 33, der nun mit dem Anfang des nächsten Papier­stapels 31 verbunden werden muss. Dieser nächste Papiersta­pel 31 wird nun auf die Tischplatte 2 aufgelegt. Die Säule 17 mit dem Auflagetisch 16 wird in ihre Arbeitsstel­lung vorgeschoben, die in Fig. 1 dargestellt ist. Die beiden obersten Bahnabschnitte 38ʹ und 38ʺ der den Stapel 31 bil­denden Papierbahn 34 werden nun auf den Auflagetisch 16 auf­gelegt und zwar derart, dass die diese beiden Abschnitte 38ʹ und 38ʺ trennende Querperforation 37ʹ benachbart zur Wirk­ebene der Messerscheibe 22 zu liegen kommt, wie das aus Fig. 7 ersichtlich ist. Diese Wirkebene der Messerscheibe 22 verläuft somit in einem Abstand von der Querperforation 37ʹ durch den vordersten Bahnabschnitt 38ʹ hindurch. Die beiden Papierbahnabschnitte 38ʹ und 38ʺ werden durch die Spitzen 24 und 25 positioniert, die in die Randlochungen 35 und 36 eingreifen (Fig.7). Der Papierbahnabschnitt 38ʺ wird mittels Unterdruck am Abschnitt 16a des Auflagetisches 16 festgehalten.

    [0029] Der Wagen 19, der sich während des Auflegens der Bahnab­schnitte 38ʹ und 38ʺ auf den Auflagetisch 16 in seiner hinteren Position befindet, wird nun in Richtung des Pfeiles C vorgeschoben. Dabei wird der Klebstoffbehälter 23 von Hand in Richtung des Pfeiles D gegen den Auflagetisch 16 gedrückt, so dass die Klebstoffauftragsspitze 23a auf einem zur Querperforation 37ʹ benachbarten Papierstreifen 40 zur Auflage kommet. Während des Vorschiebens des Wagens 19 in Richtung des Pfeiles C wird nun der Bahnabschnitt 38ʹ durch die Messerscheibe 22 entlang einer Trennlinie T abgetrennt, die parallel zur und in einem Abstand von der Querperfora­tion 37ʹ verläuft. Diese Trennlinie T bildet zusammen mit der Querperforation 37ʹ den erwähnten Papierstreifen 40, der Teil des ersten Bahnabschnittes 38ʹ bildet. Gleichzeitig mit dem Schneiden erfolgt das Auftragen des im Klebstoff­behälter 23 untergebrachten Klebstoffes 41 auf den erwähnten Papierstreifen 40. Da der Klebstoffbehälter 23 in Verschie­berichtung C des Wagens 19 gesehen der Messerscheibe 22 vor­gelagert ist, erfolgt der Klebstoffauftrag 42 auf den Pa­pierstreifen 40 vor dem Wegschneiden des Restes des ersten Bahnabschnittes 38ʹ, wie das aus Fig. 7 ohne weiteres er­sichtlich ist. Nach beendetem Schneidvorgang wird der weg­geschnittene Teil des Bahnabschnittes 38ʹ vom Auflagetisch 16 entfernt.

    [0030] Um den Klebstoffauftrag 42 überprüfen zu können, kann am Wagen 19 eine geeignete, nicht dargestellte Detektoranord­nung vorgesehen werden, die beispielsweise eine Fluores­zenzlampe aufweisen kann, die den Klebstoffauftrag belichtet. Dem Klebstoff 41 sind geeignete Partikel beigemischt, die bei Bestrahlung durch die Fluoreszenzlampe aufleuchten, was eine Kontrolle des aufgetragenen Klebstoffes ermöglicht. Je nach Art der dem Klebstoff 41 beigemengten Partikel ist eine andere Art von Leuchte nötig als eine Fluoreszenzlampe. Die Detektoranordnung kann auch eine andere geeignete Aus­bildung haben. Diese Art der Überwachung des Klebstoffauf­trages 42 hat den Vorteil, dass der Klebstoff 41 nicht ein­gefärbt werden muss, da bei farbigen Klebstoffen die Gefahr des Durchscheinens durch das Papier besteht, was uner­wünscht ist.

    [0031] Nun wird der letzte Bahnabschnitt 38‴ des vorgängig wie erwähnt abgeschälten Stapelteils 39 des Stapels 30 von Hand erfasst und derart auf den Auflagetisch 16 aufgelegt, dass seine Endkante 38a knapp vor die Querperforation 37ʹ zu liegen kommt, so dass letztere nicht überdeckt wird (Fig. 8). Dieses Positionieren des Bahnabschnittes 38‴ ist mit Hilfe der in die Randlochungen 35 und 36 der Papier­bahn 33 eingreifenden Stifte 24 und 25 leicht möglich. Der hinterste Bahnabschnitt 38‴ der Papierbahn 33 wird nun mit seinem Endbereich 43 auf den mit einem Klebstoffauftrag 42 versehenen Papierstreifen 40 der folgenden Papierbahn 34 aufgelegt und verklebt. Die beiden übereinanderliegenden Bereiche 40 und 43 werden von Hand aneinandergepresst. Es ist jedoch auch denkbar, am Wagen 19 eine nicht dargestellte Presseinreichtung vorzusehen, die bei der Zurückbewegung des Wagens 19 in Richtung des Pfeiles Cʹ die gewünschte An­pressung bewirkt. Es ist natürlich auch möglich, am Tragarm 18 eine vom Wagen 19 getrennte Pressvorrichtung vorzusehen.

    [0032] Die beiden auf die beschriebene Weise miteinander verbundenen Papierbahnen 33 und 34 werden nun von Hand oder mittels einer nicht dargestellten, geeigneten Hebevorrichtung vom Auflagetisch 16 abgehoben, der nun zusammen mit dem Wagen 19 in Richtung des Pfeiles B nach hinten in die Ruhestellung verschoben wird.

    [0033] Anschliessend wird nun der auf der Tischplatte 2 ruhende Papierstapel 31 mit seiner Ecke voran über den Zwischenraum 4 hinweg auf die Tischplatte 3 verschoben, wobei wie bereits früher erwähnt durch die Trennleiste 27 der unterste Teil des Stapels 31 abgeschält wird, der dann in den Auffangbe­hälter 11 fällt. Anschliessend erfolgt auf die beschriebene Weise das Verbinden des Endes der Papierbahn 34 mit dem An­fang der nächsten Papierbahn, welche als Stapel auf die Tischplatte 2 aufgelegt wird. Der beschriebene Vorgang des Abschälens der untersten Zickzacklagen vom einen Stapel und das Verkleben mit der nächsten Papierbahn wiederholt sich auf die beschriebene Weise.

    [0034] Die beschriebene Vorrichtung bzw. das beschriebene Verfahren zum Zusammenfügen von Materialbahnen zu einer Endlosbahn hat verschiedene Vorteile, die sich zum Teil bereits aus den bisherigen Erläuterungen ergeben. So lässt sich der unterste Teil 39 der Stapel rasch und einwandfrei abschälen, ohne dasss die Papierbahnen beschädigt werden. Dabei ist die Mithilfe einer Bedienungsperson nicht oder höchstens in ganz beschränktem Masse erforderlich. Der abgeschälte Stapelteil liegt geordnet im Aufnahmebehälter und kann leicht erfasst und mühelos dem Aufnahmebehälter entnommen werden.

    [0035] Das Verkleben der miteinander zu verbindenden Papierbahnen kann auf einfache und rasche Weise erfolgen. Ein Klebstrei­fen ist hiezu nicht erforderlich. Da beim Zusammenfügen der Papierbahnen die Querperforationen nicht überdeckt werden, ist es ohne weiteres möglich, die zusammengefügten Papier­bahnen an den Verbindungsstellen zu falten oder zu trennen. Das durch das vorgängige Falten der Papierbahnen zu Sta­peln geschaffene "Falzgedächtnis" bleibt auch an den Ver­bindungsstellen erhalten, so dass sich die zusammengefügten Materialbahnen nachher auch an den Verbindungsstellen mühe­los wieder falten lassen. Dies lässt sich ohne weiteres aus Fig. 9 erkennen, welche den Bereich der Verbindung zwischen den Papierbahnen 33 und 34 zeigt und aus der her­vorgeht, dass die Querperforation 37ʹ vom letzten Bahnab­schnitt 38‴ der Papierbahn 33 nicht überdeckt ist.

    [0036] In den Figuren 10 und 11 ist in einer den Figuren 2 und 6 entsprechenden Darstellung eine Variante der Vorrichtung gemäss den Figuren 1 - 8 gezeigt. Diese Variante unterschei­det sich von der Ausführungsform gemäss den Fig. 1 - 8 dadurch, dass anstelle einer stationären Trennleiste 27 im Zwischenraum 4 zwischen den beiden Tischplatten 2 und 3 ein drehbar angetriebenes Trennelement 44 vorgesehen ist, gegen das die vorlaufende Ecke 30c (Fig. 4) der von der Tischplatte 2 auf die Tischplatte 3 geschobenen Stapel zu­ läuft. Dieses Trennelement 44 weist einen auf nicht näher dargestellte Weise in Richtung des Pfeiles F umlaufend an­getriebenen Träger 45 auf, an dem ein Trennfinger 46 ange­bracht ist, der etwas vom zylindrischen Träger 45 absteht.

    [0037] Wie die Fig. 11 zeigt, greift dieser Trennfinger 46 zwischen die Zickzacklagen des vorbeigeschobenen Stapels 30 ein und schält den untersten Teil 39 des Stapels 30 ab, wie das an­hand der Fig. 5 und 6 bereits erläutert wurde. Die Ausfüh­rungsform gemäss den Fig. 1 - 8 hat gegenüber der Variante gemäss den Fig. 10 und 11 den Vorteil, dass ein Antreiben des Trennorganes entfällt.

    [0038] Es versteht sich, dass die beschriebene Vorrichtung in ver­schiedenen Teilen noch anders als wie dargestellt ausge­bildet werden kann.

    [0039] Im weitern können auf die beschriebene Weise nicht nur vor­gefalzte Papierbahnen miteinander verklebt werden, sondern auch solche, die von Rollen abgezogen werden. Es ist auch möglich, eine Klebestation der beschriebenen Art statt wie gezeigt vor dem Drucker auch in diesem selber vorzusehen, falls dort genügend Platz vorhanden ist.

    [0040] Es versteht sich weiter, dass es auch möglich ist, beim Zusam­menkleben die Rollen der beiden miteinander zu verbindenden Materialbahnen zu tauschen, d.h. unter Bezugnahme auf die Fig. 7 und 8 die Papierbahn 33 mit einem über eine Querper­foration vorstehenden Materialstreifen 40 zu versehen, diesen mit Klebstoff zu belegen und anschliessend die nach­folgende Materialbahn 34 auf diesen Papierstreifen 40 aufzu­legen, ohne dass die Querperforation 37 überdeckt wird. Die Trenn- und Klebstoffauftragseinheit 20, 21 müssten für die­sen Fall entsprechend angepasst werden.

    [0041] Anstatt den flüssigen oder pastösen Klebstoff wie be­schrieben aufzutragen, ist es auch möglich, diesen Ma­terialstreifen 40 mit Hilfe eines sogenannten Transfer­klebers mit einem Klebstoffauftrag 42 zu versehen. Hiezu geeignete Transferkleber bestehen aus einem bandförmigen Träger, der einseitig mit Klebstoff beschichtet ist. Dieser Träger wird mit der Klebstoffschicht dem Material­streifen 40 zugekehrt auf letzteren aufgelegt. Anschlies­send wird der Träger abgezogen, wobei der Klebstoff auf dem Materialstreifen 40 verbleibt.

    [0042] Vorzugsweise wird der Transferkleber von einer Rolle abgezogen und in der erfoderlichen Länge auf den Material­streifen 40 aufgelegt.

    [0043] Werden die Verbindungsstellen der Materialbahnen einer Wärmeeinwirkung ausgesetzt, z.B. beim Durchlauf durch einen Laserdrucker, so sind warmfeste Klebstoffe zu ver­wenden.

    [0044] Es versteht sich, dass Endlosbahnen, die aus auf die be­schriebene Weise zusammengefügten Materialbahnen bestehen, statt Druckern auch andersartigen Verarbeitungsstationen für Endlosbahnen zugeführt werden können.


    Ansprüche

    1. Verfahren zum Verbinden der Enden zweier Material­bahnen, die mit quer verlaufenden Schwächungslinien versehen und vorzugsweise entlang dieser Schwächungs­linien zickzackförmig vorgefaltet sind, dadurch gekenn­zeichnet, dass am einen Ende der einen, ersten Material­bahn (34) ein Abschnitt (38ʹ) entlang einer Trennlinie (T), die in einem Abstand von der benachbarten Schwä­chungslinie (37ʹ) verläuft, abgetrennt wird, so dass ein an diese Schwächungslinie (37ʹ) angrenzender Mate­rialstreifen (40) stehen bleibt, und dass anschliessend das eine Ende (43) der andern, zweiten Materialbahn (33) unter Freilassung der genannten Schwächungslinie (37ʹ) mit dem Materialstreifen (40) zusammengebracht und mit diesem mittels eines aufgetragenen Klebstoffes verklebt wird.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Zusammenfügen der beiden Materialbahnen (33, 34) das Ende (43) der zweiten Materialbahn (33) auf den festgehaltenen Materialstreifen (40) der ersten Mate­rialbahn (34) aufgelegt wird.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­net, dass vor dem Zusammenfügen der beiden Material­bahnen (33, 34) Klebstoff (42) auf den Materialstreifen (40) der ersten Materialbahn (34) aufgetragen wird, vorzugsweise gleichzeitig mit dem Abtrennen des vordern Abschnittes (38ʹ) der ersten Materialbahn (34).
     
    4. Anwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 - 3 zur Bildung einer einem Drucker, vorzugsweise einem Schnelldrucker, zuzuführenden Endlosbahn aus vorzugsweise vorgefalzten Materialbahnen (32, 33, 34) gegebener Länge.
     
    5. Vorrichtung zum Verbinden der Enden zweier Materialbahnen, die mit quer verlaufenden Schwächungslinien versehen und vorzugsweise entlang dieser Schwächungslinie zickzack­förmig vorgefaltet sind, gekennzeichnet durch eine Trenneinrichtung (20) zum Abtrennen eines Abschnittes (38ʹ) der einen, ersten Materialbahn (34) an deren einem Ende entlang einer Trennlinie (T), die in einem Abstand von der benachbarten Schwächungslinie (37ʹ) ver­läuft, unter Bildung eines an diese Schwächungslinie (37ʹ) angrenzenden Materialstreifens (40), und durch eine Klebstoffauftragseinrichtung (21) zum Aufbringen von Kleb­stoff (42) auf den Materialstreifen (40) der ersten Ma­terialbahn (34) oder den mit diesem zur Überlappung zu bringenden Endbereich (43) der andern, zweiten Material­bahn (33).
     
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch ein Auflageorgan (16) für die beiden miteinander zu verbin­denden Materialbahnen (33, 34) und eine Positionieran­ordnung (24, 25, 26) zum Halten der ersten Materialbahn (34) in einer Lage, in der die Schwächungslinie (37ʹ) zwischen zwei aneinanderhängenden Materialbahnabschnitten (38ʹ, 38ʺ) in einem Abstand vom Wirkbereich der Trenn­einrichtung (20) verläuft.
     
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionieranordnung am Auflageorgan (16) angeordnete Stifte (24, 25) aufweist, die in Randlochungen (35, 36) der Materialbahnen (33, 34) einzugreifen bestimmt sind.
     
    8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeich­net, dass die erste Materialbahn (34) mittels Unterdruck am Auflageorgan (16) festgehalten ist.
     
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 - 8, dadurch ge­kennzeichnet, dass die Trenneinrichtung (20) ein Trenn­organ (22), vorzugsweise ein Schneidorgan und insbeson­dere eine Messerscheibe aufweist, das quer, vorzugsweise rechtwinklig, zur Längserstreckung der ersten Material­bahn (34) hin und her bewegbar ist und vorzugsweise oberhalb des Auflageorganes (16) angeordnet ist.
     
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 - 9, dadurch ge­kennzeichnet, dass die Klebstoffauftragseinrichtung (21) ein Klebstoffauftragsorgan (23) aufweist, das quer, vor­zugsweise rechtwinklig zur Längserstreckung der ersten Materialbahn (34) hin und her bewegbar ist und vor­zugsweise oberhalb des Auflageorganes (16) angeordnet ist.
     
    11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch ge­kennzeichnet, dass das Trennorgan (22) und das Kleb­stoffauftragsorgan (23) an einem gemeinsamen, verschieb­bar gelagerten Träger (19) befestigt sind.
     
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass in der ein Durchtrennen bewirkenden Verschiebe­richtung (C) des Trägers (19) gesehen das Klebstoffauf­tragsorgan (23) dem Trennorgan (22) vorgelagert ist.
     
    13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 - 12, gekenn­zeichnet durch eine Presseinrichtung zum Zusammenpressen der miteinander verklebten Materialbahnbereiche (40, 43), die vorzugsweise am Träger (19) befestigt ist.
     
    14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 - 13, gekennzeich­net durch eine Detektoranordnung zum Überwachen des Klebstoffauftrages (42), die vorzugsweise am Träger (19) angeordnet ist.
     
    15. Verwendung der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 - 14 zur Bildung einer einem Drucker, vorzugsweise einem Schnelldrucker, zuzuführenden Endlosbahn aus vor­zugsweise vorgefalzten Materialbahnen (32, 33, 34) ge­gebener Länge.
     
    16. Endlosbahn bestehend aus wenigstens zwei Materialbahnen (32, 33, 34) gegebener Länge, die mit quer verlaufenden Schwächungslinien (37) versehen und vorzugsweise entlang dieser Schwächungslinien (37) zickzackförmig vorgefaltet sind, wobei das eine Ende (43) der einen Materialbahn (33) unter Freilassung der Schwächungslinien (37ʹ) mit einem Materialstreifen (40) der andern Materialbahn (34), der an eine Schwächungslinie (37ʹ) angrenzt, mittels eines aufgetragenen Klebstoffes verklebt ist.
     




    Zeichnung