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(11) |
EP 0 275 033 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.07.1991 Patentblatt 1991/27 |
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Anmeldetag: 08.01.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E04G 21/14 |
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Haltevorrichtung
Anchoring apparatus
Dispositif d'ancrage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
13.01.1987 DE 3700695
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.07.1988 Patentblatt 1988/29 |
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Patentinhaber: Unistrut Europe PLC |
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Bedford MK41 OHU (GB) |
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Erfinder: |
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- Fricker, Siegfried
D-7258 Heimsheim (DE)
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Vertreter: Jackisch, Walter et al |
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W. Jackisch & Partner
Menzelstrasse 40 D-70192 Stuttgart D-70192 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-82/01541 US-A- 1 970 860
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FR-A- 2 543 481 US-A- 4 000 591
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Anspruchs 1, wie sie zum Beispiel aus der US-A-4000 591 bekannt ist. In dieser Patentschrift
wird eine schachtel- oder kastenförmige Halterung des Ankers vor geschlagen, wobei
der zylindrische, mit konischem Übergang versehene Ankerfuß nicht von oben, wie beim
Anmeldegegenstand, sondern von der Seite her in den Aufnahmekasten eingeschoben werden
muß.
[0002] Bei der Herstellung von Betonplatten und ähnlichen Bauteilen ist es bekannt, Haltevorrichtungen
mit einzugießen, die einen aus Kunststoff hergestellten Haltefuß und einen aus Metall
bestehenden Transportanker aufweisen. Bei der Montage wird der Transportanker in den
Haltefuß eingesteckt und mit einem Bolzen gesichert, so daß der Transportanker senkrecht
zum Haltefuß ausgerichtet ist und nicht kippen kann. Der den Transportanker tragende
Haltefuß wird vor dem Betonieren auf einen Schalungsboden aufgesetzt. Eine derartige
Haltevorrichtung ist insofern nachteilig, da der Kunststoff-Haltefuß für eine ausreichende
Stabilisierung und Kraftaufnahme verhältnismäßig hochstegig ausgeführt sein muß und
ein Aus- bzw. Umgießen mit Beton behindert und unzulänglich ist, so daß eine einwandfreie
Einbettung der Haltevorrichtung in der Betonplatte ohne zusätzliche Manipulationen
nicht gewährleistet werden kann. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß für die
Festlegung des Transportankers am Haltefuß ein zusätzlicher Bolzen bereitgehalten
werden muß, der auf der Baustelle als loses Teil leicht verloren gehen kann.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Haltevorrichtung mit den Merkmalen
des Oberbegriffs des Anspruchs 1 dahingehend weiterzubilden, daß mit einfachen Mitteln
eine leicht und schnell durchführbare, zuverlässige Festlegung erzielt werd en kann.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
1 gelöst.
[0005] Zwechmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen sowie weitere Vorteile und wesentliche
Einzelheiten der Erfindung sind den Merkmalen der Unteransprüche, der nachfolgenden
Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmen, die in schematischer Darstellung bevorzugte
Ausführungsformen als Beispiel zeigt. Es stellen dar:
- FIG. 1
- eine erfindungsgemäße Haltevorrichtung mit einem aus einer Blechplatine hergestellten
Haltefuß und einem an diesem befestigten Transportanker,
- FIG. 2
- eine Haltevorrichtung ähnlich FIG. 1 in Sprengdarstellung mit einem von oben in den
Haltefuß einsetzbaren höhenverstellbaren Transportanker und
- FIG. 3
- ein anderer erfindungsgemäßer Haltefuß in Drahtbiegeausführung.
[0006] Die in der Zeichnung dargestellte erfindungsgemäße Haltevorrichtung 1 ist zum Eingießen
in Beton oder dergleichen, insbesondere Betonplatten, vorgesehen und weist einen Transportanker
2 und einen Haltefuß 3 auf, der vor dem Vergießen des Betons auf den Schalungsboden
aufgestellt oder an einer Schalungswand befestigt werden kann.
[0007] Der in den FIG. 1 und 2 dargestellte Haltefuß 3 kann vorteilhaft aus einer einstückigen
Blechplatine bestehen, die vorzugsweise etwa ein bis zwei Millimeter dick ist und
im Stanzbiegeverfahren in die dargestellte Form gebracht wird. Dabei können die Eckbereiche
der etwa dreieckförmigen, rechteckförmigen oder bevorzugt quadratischen Blechplatine
annähernd rechtwinklig abgebogen werden, so daß der Haltefuß 3 einen Grundteil in
Form einer Grundplatte 4 mit Seitenwänden 5 aufweist, die von den abgebogenen Platinen-Eckbereichen
gebildet sind. Die nach unten weisenden Eckteile der Seitenwände 5 können dabei an
den Seiten etwas ausgeklinkt sein, so daß als schmale Stege ausgeführte Standbeine
6 gebildet sind. Auf diese zugespitzten Standbeine 6 können Kunststoffkappen 7 aufgesteckt
sein, so daß ein Schutz gegen Verletzungen und ein sicherer Stand auf dem Schalungsgrund
gewährleistet ist. Damit der Haltefuß 3 auch an unebenen und/oder nicht horizontalen
Schalungswänden befestigt werden kann, sind in der Grundplatte 4 Löcher 8 ausgebildet,
durch die der Haltefuß 3 mittels Nägeln, Draht, Schrauben oder dergleichen Befestigungsteilen
an der Schalungswand unverrückbar festgelegt werden kann.
[0008] In der Grundplatte 4 ist zudem eine Ausnehmung 9 mit einer Einstecköffung 10 für
den Transportanker 2 ausgebildet. Die Einstecköffnung 10 ist bevorzugt deutlich größer
als der Querschnitt des Transportankers 2 und grenzt an die Einschuböffnung 11 der
Ausnehmung 9 an.
[0009] Der aus einem Rechteckstahl gebildete Transportanker 2, dessen Querschnitt bevorzugt
etwa vierzig mal fünfzehn Millimeter betragen kann, weist Durchbrüche 12 auf, die
zweckmäßig als Langloch und/oder kreisrund ausgeführt sein können, und besitzt an
den gegenüberliegenden Schmalseiten 13 mindestens je eine Nut 14. Die Nut 14 besitzt
zweckmäßig einen gerundeten Nutgrund 15 und kann im Querschnitt vorzugweise etwa halbkreisförmig
ausgeführt sein.
[0010] Der Abstand zwischen den Nutgründen 15 der in einer Ebene an beiden Schmalseiten
13 einander gegenüberliegenden Nuten 14 ist gleich oder etwas kleiner als der Abstand
zwischen den die Ausnehmung 9 an gegenüberliegenden Seiten begrenzenden Randteilen,
die in die Nuten 14 des Transportankers 2 eingreifen und somit als Feder 16 ausgebildet
sind. Insbesondere der FIG. 2 ist zu entnehmen, daß die Ausnehmung 9 zu dem die beiden
Federn 16 verbindenden Grundrand 17 hin konisch verjüngt ist. Das heißt, daß die Breite
der Ausnehmung 9 im Bereich der Einstecköffnung 10 größer ist als an der geneüberliegenden
Seite am Grundrand 17. Die FIG. 2 macht weiterhin deutlich, daß die Nut 14 im Transportanker
2 bzw. 2ʹ gleichermaßen konisch verlaufen kann, so daß die Tiefe der Nut 14 an der
dem Grundrand 17 des Haltefußes 3 zugewandten Seite größer ist also die Tiefe der
Nut 14 an der gegenüberliegenden Breitseite 18 des Transportankers 2. Es liegt auch
im Rahmen der Erfindung, entweder nur die Ausnehmung 9 konisch zu verjüngen oder nur
die Nuten 14 konisch verlaufen zu lassen. Es ist auch möglich, die Ausnehmung 9 nur
an einem Seitenrand schräg auszuführen oder die Nut 14 nur an einer Schmalseite 13
des Transportankers 2 schräg bzw. konisch auszuführen.
[0011] Der FIG. 2 ist zudem zu entnehmen, daß der Transportanker 2ʹ an beiden Schmalseiten
13 nicht wie beim Ausführungsbeispiel der FIG. 1 nur je eine Nut 14 besitzt, sondern
mehrere (sechs) auf Abstand parallel nebeneinander liegende Nuten 14 aufweist, so
daß an jeder Schmalseite 13 im wesentlichen eine Zahnung ausgebildet ist und der Transportanker
2' etwa als Zahnstange ausgeführt ist. Dadurch ist es möglich, den Transportanker
2ʹ wahlweise in verschiedenen Höben am Haltefuß 3 zu positionieren, so daß ein und
dieselbe Ankerausführung für unterschiedlich große bzw. dicke Betonplatten verwendet
werden kann. Bei der Montage wird der Transportanker 2 in die Einstecköffnung 10 eingeführt
und dann in der vorgewählten Höhenposition in Pfeilrichtung durch die Einschuböffnung
11 in die Ausnehmung 9 eingeschoben, wobei die Federn 16 in die Nuten 14 eingreifen.
Aufgrund des konischen Verlaufs der Federn 16 und/oder Nuten 14 wird der Transportanker
2,2ʹ beim weiteren Einschieben in die Ausnehmung 9 festgeklemmt, indem die Federn
16 am Nutgrund 15 zur Anlage gelangen, so daß ein fester Klemmsitz und einwandfreier
Halt des Transportankers 2,2ʹ im Haltefuß 3 gewährleistet ist.
[0012] Dem Ausführungsbeispiel der FIG. 3 ist zu entnehmen, daß der Haltefuß 3ʹ im wesentlichen
als Drahtbiegeteil ausgeführt ist und zwei aus Draht gebildete Stützen 19 und einen
U-förmigen Drahtbügel (20) aufweist, der auf den beiden Stützen 19 vorzugweise durch
Schweißverbindungen befestigt ist. Die Stütze 19 besitzt eine den U-Drahtbügel 20
aufnehmende Querstrebe 21, wobei dieser U-Drahtbügel 20 den Grundteil bildet, deren
Enden annähernd rechtwinklig abgebogen sind, so daß die Standbeine 6ʹ gebildet sind,
auf die die Kunstoffkappen 7 aufgeschoben sind.
[0013] Die beiden Seitenschenkel des U-Drahtbügels 20 begrenzen die Ausnehmung 9, in die
der Transportanker 2,2ʹ (FIG. 1 und 2) einsetzbar ist und bilden die Federn 16, die
in die Nuten 14 des Transportankers 2,2ʹ eingreifen. Die Federn 16 des U-Drahtbügels
20 verlaufen etwas schräg zueinander, so daß die Ausnehmung 9 in Richtung zum Grundbogen
22 des U-Drahtbügels 20 konisch verjüngt ist. An der dem Grundbogen gegenüberliegenden
Seite ist die vom U-Drahtbügel 20 und von der einen Querstrebe 21 begrenzte Einstecköffnung
10 ausgebildet, die an die Einschuböffnung 11 der Ausnehmung 9 angrenzt, wobei der
U-Drahtbügel 20 im Bereich der Einschuböffnung 11 nach außen gerichtete treppenstufenförmige
Abbiegungen 23 aufwiest. Ein wesentlicher Vorteil dieses aus gebogenem Draht hergestellten
Haltefußes 3ʹ, der ebenso wie der Haltefuß 3 des vorbeschriebenen Ausführungsbeispiels
äußerst rationell und kostengünstig herstellbar ist, besteht darin, daß sich die Federn
16 des U-Drahtbügels 20 beim Einschieben des Transportankers 2,2ʹ etwas nach außen
auswölben können, so daß aufgrund der dadurch erzielten seitlichen Federrückstellkraft
ein verstärkter Klemmsitz für einen einwandfreien festen Halt des Transportankers
2,2ʹ erzielt wird.
[0014] Aufgrund der vorteilhaften Gestaltung der Haltefüße 3,3ʹ sind zum einen große Freiräume
Für ein hohlraumfreies Aus, bzw. Umgießen mit Beton gegeben und zum anderen gewähren
die Haltefüße 3,3ʹ durch die verschiedenen und in unterschiedliche Richtungen strebenden
abgebogenen Teile eine gute Verankerung im Beton, so daß insgesamt ein absolut fester
Halt der Haltevorrichtung 1 im Beton sichergestellt ist. Ein weiterer Vorteil besteht
darin, daß die Haltefüße 3,3ʹ mit den schräg ausgestellten Seitenwänden 5 und Standbeinen
6,6ʹ dicht übereinander gestapelt und somit äußerst platzsparend gelagert und transportiert
werden können. Die Erfindung ist unabhängig von dem Querschnitt des Ankers zu verwirklichen;
sie kann also sowohl bei einem runden, ovalen sowie eckigen, insbesondere quadratischen,
Querschnitt des Ankers angewandt werden, wobei der konstruktive Aufbau des Ankers
und seine lösbare Formschlußverbindung im Haltefuß beibehalten sind. Eine weitere
Anwendungsmöglichkeit der erfindungsgemäßen Ausbildung der Haltevorrichtung entsprechend
Fig. 3 besteht darin, daß der U-förmige Drahtbügel 20 vorzugsweise ohne die beiden
Stützen 19 in einfacher Weise unmittelbar auf die Bewehrung einer Betonplatte, beispielsweise
auf eine Baustahlmatte, aufgesetzt und auf dieser Matte beispielsweise durch Drähte
befestigt werden kann. Nach dieser einfachen Befestigung des U-förmigen Drahtbügels
20 auf der Bewehrungsmatte eines Betonfertigteiles kann dann der erfindungsgemäß ausgebildete
Anker in der beschriebenen Weise in den U-förmigen Drahtbügel 20 eingesetzt und formschlüssig
in diesem ebenfalls wie beschrieben verankert werden. Wenn der Transportanker 2 beispielsweise
als einfacher Rundbolzen ausgeführt ist, können die zu seiner Befestigung vorgesehenen
Ausnehmungen sowohl als Nuten, als eingepreßte Rillen oder durch eine Verzahnung ausgebildet
sein.
1. Haltevorrichtung (1) zum Eingießen in Beton, insbesondere Betonplatten, mit einem
Transportanker (2) und einem Haltefuß (3), der beim Vergießen des Betons auf dem Boden
der Schalung aufsitzt, und welcher einen Grundteil (4) und davon abstehende Standbeine
(6) sowie eine Ausnehmung (9) zur Aufnahme des Transportankers (2) aufweist, wobei
die Ausnehmung (9) der Haltevorrichtung (1) in einer Ebene senkrecht zur Längserstreckung
des Transportankers (2) liegt, und
zwei sich gegenüberliegende Begrenzungsränder (16, 16) (Fig. 1; Fig. 3) aufweist,
dadurch gekennzeichnet daß, die Begrenzungsränder (16, 16) in der Einbaulage der Haltevorrichtung
(1) in sich gegenüberliegende Nuten (14, 14) des Ankers (2) eingreifen, und daß
der Abstand zwischen den Nutgründen (15, 15) der in einer Ebene sich gegenüberliegenden
Nuten (14, 14) des Ankers (2) gleich oder etwas kleiner ist als der Abstand zwischen
den Begrenzungsrändern (16, 16), derart, daß der Anker (2) in beiden Richtungen seiner
Längserstreckung formschlüssig in der Einbaulage gegen Verschiebung gehaltert ist.
2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Haltefuß (3; 3') eine an die Ausnehmung (9) angrenzende
Einstecköffnung (10) aufweist.
3. Haltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungsränder (16, 16) der Ausnehmung (9) und/oder
der Abstand zwischen den Nuten (14, 14) konisch verjüngt verläuft.
4. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Seite (13) des Transportankers (2) zwei oder mehr
nebeneinanderliegende liegende Nuten ausgebildet sind (vgl. Fig. 2).
5. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (14) des Transportankers (2; 2') einen gerundeten
Nutgrund (15) haben und im Querschnitt etwa halbkreisförmig ausgebildet sind.
6. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Haltefuß (3) mit Grundplatte (4) und Ausnehmung (9)
als ein aus einer Blechplatine hergestelltes Stanzbiegeteil ausgebildet ist, dessen
Grundplatte (4) aus der Grundplattenebene abgebogene Seitenwände (5) mit Standbeinen
(6) aufweist.
7. Haltevorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Grundplatte (4) des Haltefußes (2) mindestens ein
Loch (8) für einen Befestigungsteil (Nagel, Draht, Schraube) ausgebildet ist.
8. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungsränder (16, 16) (Fig. 3) durch einen Drahtbügel
(20) gebildet sind.
9. Haltevorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungsränder (16, 16) federnd ausgebildet sind.
10. Haltevorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtbügel-Begrenzungsränder (16, 16) auf Querstreben
(21) von Drahtstützen (19) angeordnet sind.
11. Haltevorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Querstreben (21) Standbeine (6') aufweisen, welche
von den Querstreben (21) schräg oder rechtwinklig abgebogen sind (Fig. 3).
12. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß an den Standbeinen (6; 6') des Haltefußes (3; 3') Schutzkappen
(7) vorgesehen sind.
13. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtbügel (20) U-förmig ausgebildet ist und daß als
Querstreben zur Befestigung des annähernd U-förmigen Drahtbügels (20) Bewehrungsstäbe
wie Baustahlmatten oder dgl. vorgesehen sind, derart, daß der U-förmige Haltebügel
(20) unmittelbar an der Bewehrung befestigbar ist.
1. Anchoring apparatus (1) to be cast in concrete, in particular concrete slabs, with
a transportation anchor (2) and an anchoring foot (3), which sits on the base of the
shuttering at the time of pouring of the concrete and which comprises a base part
(4) and legs (6) projecting therefrom as well as a recess (9) for receiving the transportation
anchor (2), the recess (9) of the anchoring apparatus (1) lying in a plane perpendicular
to the longitudinal extent of the transportation anchor (2), and comprising two opposing
boundary edges (16, 16) (Figure 1; Figure 3), characterised in that in the installed
position of the anchoring apparatus (1), the boundary edges (16, 16) engage in opposing
grooves (14, 14) of the anchor (2) and that the distance between the bases (15, 15)
of the grooves (14, 14) lying opposite each other in one plane, of the anchor (2),
is equal to or somewhat less than the distance between the boundary edges (16, 16),
so that in both directions of its longitudinal extent, the anchor (2) is prevented
from moving in a form-locking manner in the installed position.
2. Anchoring apparatus according to Claim 1, characterised in that the anchoring foot
(3; 3') comprises an insertion opening (10) adjoining the recess (9).
3. Anchoring apparatus according to Claim 1 or 2, characterised in that the boundary
edges (16, 16) of the recess (9) and/or the distance between the grooves (14, 14)
tapers conically.
4. Anchoring apparatus according to one of Claims 1 to 3, characterised in that two or
more grooves lying one beside the other are formed on the side (13) of the transportation
anchor (2) (see Figure 2).
5. Anchoring apparatus according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the grooves
(14) of the transportation anchor (2; 2') have a rounded base (15) and are approximately
semi-circular in cross-section.
6. Anchoring apparatus according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the anchoring
foot (3) with the base plate (4) and recess (9) is constructed as a stamped bent part
made from a sheet metal plate, whereof the base plate (4) comprises side walls (5)
bent out of the plane of the base plate, with legs (6).
7. Anchoring apparatus according to Claim 6, characterised in that at least one hole
(8) for a fixing member (nail, wire, screw) is formed in the base plate (4) of the
anchoring foot (2).
8. Anchoring apparatus according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the boundary
edges (16, 16) (Figure 3) are formed by a wire bow (20).
9. Anchoring apparatus according to Claim 8, characterised in that the boundary edges
(16, 16) are constructed to be resilient.
10. Anchoring apparatus according to Claim 9, characterised in that the wire bow boundary
edges (16, 16) are disposed on transverse struts (21) of wire supports (19).
11. Anchoring apparatus according to Claim 10, characterised in that the transverse struts
(21) comprise legs (6'), which are bent obliquely or at right angles from the transverse
struts (21) (Figure 3).
12. Anchoring apparatus according to one of Claims 7 to 10 or 11, characterised in that
protective caps (7) are provided on the legs (6; 6') of the anchoring foot (3; 3').
13. Anchoring apparatus according to one of Claims 8 to 12, characterised in that the
wire bow (20) has a U-shaped construction and that as transverse struts for attachment
of the approximately U-shaped wire bow (20), reinforcing bars such as structural steel
mats or the like are provided so that the U-shaped anchoring bow (20) can be fastened
directly to the reinforcement.
1. Dispositif d'ancrage (1) pour le scellement dans du béton, en particulier dans des
plaques en béton, comprenant une ancre de transport (21 et un socle de retenue (3)
qui, lors de la coulée du béton, repose sur le fond du coffrage et présente un élément
de base (4) et des pieds (6) qui en dépassent ainsi qu'un évidement (9) destiné à
recevoir l'ancre de transport (2), l'évidement (9) du dispositif d'ancrage (1) étant
situé dans un plan perpendiculaire à l'extension longitudinale tudinale de l'ancre
de transport (2) et présentant deux bords de limitation (16, 16) (fig. 1; fig. 3)
situés en face l'un de l'autre, caractérisé en ce que, à l'état monté du dispositif d'ancrage (1), les bords de limitation (16, 16)
s'engagent dans des rainures (14, 14) de l'ancre (2) placées en face l'une de l'autre;
et que la distance entre les fonds (15, 15) des rainures (14, 14) de l'ancre (2) placées
en face l'une de l'autre dans un même plan est égale ou légèrement inférieure à la
distance entre les bords de limitation (16, 16), de manière que, à l'état monté, l'ancre
(2) est bloquée à engagement positif dans les deux directions de son extension longitudinale.
2. Dispositif d'ancrage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le socle de retenue
(3; 3') présente une ouverture d'emboîtement (10) qui fait suite à l' évidement (9).
3. Dispositif d'ancrage selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que
les bords de limitation (16, 16) de l'évidement (9) et/ou la distance entre les rainures
(14, 14) présentent un rétrécissement conique.
4. Dispositif d'ancrage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que sur
la face (13) de l'ancre de transport (2) sont conformées deux ou plusieurs rainures
juxtaposées (voir aussi fig. 2).
5. Dispositif d'ancrage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les
rainures (14) de l'ancre de transport (2; 2') présentent un fond de rainure (15) arrondi
et une section transversale sensiblement semicirculaire.
6. Dispositif d'ancrage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le
socle de retenue (3) avec une plaque de base (4) et un évidement (9) se présente sous
la forme d'un élément réalisé par estampage et pliage à partir d'un flan de tôle,
dont la plaque de base (4) comporte des parois latérales (5) avec des pieds (6) pliées
hors du plan de la plaque de base.
7. Dispositif d'ancrage selon la revendication 6, caractérisé en ce que dans la plaque
de base (4) du socle de retenue (2) est ménagé au moins un trou (8) pour un élément
de fixation (clou, fil, vis).
8. Dispositif d'ancrage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les
bords de limitation (16, 16) (fig. 3) sont constitués par un étrier de fil (20).
9. Dispositif d'ancrage selon la revendication 8, caractérisé en ce que les bords de
limitation (16, 16) sont élastiques.
10. Dispositif d'ancrage selon la revendication 9, caractérisé en ce que les bords de
limitation (16, 16) de l'étrier de fil sont disposés sur des traverses (21) de supports
de fil (19).
11. Dispositif d'ancrage selon la revendication 10, caractérisé en ce que les traverses
(21) comportent des pieds (6') qui sont pliés en oblique ou à angle droit par rapport
aux traverses (21) (fig. 3).
12. Dispositif d'ancrage selon l'une des revendications 7 à 10 ou 11, caractérisé en ce
que des capuchons de protection (7) sont prévus sur les pieds (6; 6') du socle de
retenue (3; 3').
13. Dispositif d'ancrage selon l'une des revendications 8 à 12, caractérisé en ce que
l'étrier de fil (20) est conformé en U; et que comme traverses pour la fixation de
l'étrier de fil en U (20) sont prévus des aciers d'armatures tels que des treillis
soudés ou analogues, de sorte que l'étrier de fil en U (20) peut être fixé directement
sur l'armature.