[0001] Die Erfindung betrifft eine Fangvorrichtung zur Sicherung von Rolltoren, Rollgittern
und sonstigen rollbaren Torverschlüssen, mit einem gegenüber der Wickelwelle feststehenden
Gehäuse, einem sägezahnförmige, gleichmäßig über den Umfang verteilt angeordnete Ausnehmungen
aufweisenden und einem auf der Wickelwelle drehfest angeordneten Bremsrad und einer
um einen außermittig angeordneten Schwenkpunkt schwenkbaren, bogenförmigen Klinke
mit einer als von den Zähnen des Bremsrades beeinflußbaren Rolle, die bei ungewolltem
Abrollen der Wickelwelle als Bremskörper wirkend in die Ausnehmungen des Bremsrades
in Formschluß eingreift.
[0002] Derartige Fangvorrichtungen dienen dazu, bei im Unglücksfällen unkontrolliert ablaufenden
Rolltoren diese rechtzeitig abzubremsen bzw. ein unkontrolliertes Abrollen dann zu
verhindern, wenn das die Wickelwelle normalerweise bremsende Schneckenrad abgenutzt
ist. Eine bekannte Fangvorrichtung (DE-U- 82 25 405) ist als fliegkraftabhängig arbeitende
Kugelgesperre ausgeführt, die konstruktiv vom Schneckentrieb vollkommen unabhängig
ist. In der Praxis wird der Schneckentrieb zumeist an einem Ende und die Fangvorrichtung
am anderen Ende der Wickelwelle angeordnet. Die Ausführung der Fangvorrichtung als
Kugelsperre einerseits, als vom Schneckentrieb unabhängiges Gerät andererseits, ist
verhältnismäßig aufwendig. Im Prinzip gilt dies auch für die Sicherungsvorrichtung
für Rolltore nach der DE-C-24 41 522.3. Hier ist das als Sperr-Rad bezeichnete Bremsrad
mit Räumen ausgerüstet, in denen Kugeln angeordnet sind, die bei entsprechender Beschleunigung
der Wickelwelle gegen den Rand des Getriebegehäuses gedrückt werden, in dem eine Ausnehmung
vorgesehen ist, in die entsprechend die erste Kugel hineingedrückt wird, die dann
aufgrund der Bemessung der Ausnehmung und der Kugel in den schmaler werdenden Schlitz
zwischen Gehäuse und Sperr-Rad hineingedrückt wird, um die Wickelwelle zu blockieren.
[0003] Abgesehen davon, daß eine derartige Fangvorrichtung aufwendig baut und genau bearbeitet
werden muß, um den die Kugel sperrenden Schlitz zu gewährleisten, ist von Nachteil,
daß bei einer derartigen Fangvorrichtung jeweils nur eine punktförmige, allenfalls
linienförmige Abbremsung erfolgen kann. Die kugel muß dabei, um eine Zerstörung der
Kugel und damit einer Aufhebung der Bremswirkung zu verhindern, aus entsprechend hartem
und widerstandsfähigem Material gefertigt werden. Statt der als Bremskörper dienenden
Kugeln arbeitet die DE-A-33 00 215 und ähnlich auch die DE-A-27 08 087 mit einer wippenden
Klinke und einen Ausnehmungen aufweisenden Bremsrad. Diese bekannte Fangvorrichtung
weist ein drehfest auf der Wickelwelle angeordnetes Bremsrad, einen bei ungewolltem
Abrollen der Wickelwelle auf das Bremsrad einwirkenden Bremskörper und ein gegenüber
der Wickelwelle feststehendes Gehäuse auf, wobei das Bremsrad sägezahnförmige, gleichmäßig
über den Umfang verteilt angeordnete Ausnehmungen hat und der Bremskörper über eine
schwenkbar angeordnete Klinke bei ungewollt zu schnellem Abrollen mit dem Bremsrad
verbindbar ist. Diese Fangvorrichtungen sind über die Kraftschlußbremse stark belastet.
Sie arbeiten darüber hinaus ruckartig mit nur über relativ kleine Belastungsflächen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine im Aufbau einfache, immer sicher ansprechende
und eine flächenmäßige Abbremsung gewährleistende Fangvorrichtung zu schaffen.
[0005] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Bremskörper als die schwenkbar
gelagerte Klinke aufnehmender asymmetrischer Klemmring ausgebildet und zwischen Bremsrad
und Gehäuse angeordnet ist.
[0006] Eine derartige Fangvorrichtung arbeitet bei normalem Betrieb vollständig störungsfrei,
weil die um den außermittigen Schwenkpunkt schwenkende Klinke jeweils in einer Position
gehalten wird, die ein Ansprechen unterbindet. Erst wenn das Bremsrad zu schnell dreht,
kommt die Klinke mit dem Bremsrad selbst so in Verbindung, daß sie in eine der Ausnehmungen
eingreift und das Bremsrad dadurch abbremst, daß der asymmetrische Klemmring das Bremsrad
flächig abbremsend von diesem mitgenommen wird. Der Klemmring kommt dadurch in eine
Klemmposition zwischen Bremsrad und Gehäuse, die ein sicheres Einfangen bzw. Abbremsen
des Bremsrades absichert. Aufgrund der flächigen Abbremsung, d.h. des flächigen Reibens
des Klemmringes auf der Gehäusewandung und des gleichzeitigen Verkeilens zwischen
Gehäuse und Bremsrad, kommt es zu einem sehr schnellen und gleichförmigen Abbremsen
der Wickelwelle. Das Bremsrad wirkt hier somit praktisch auch als Auslöserad, während
der Klemmring die Funktion des Bremskörpers übernimmt.
[0007] Um sicher zu sein, daß die Klinke im richtigen Moment auch in die jeweilige Ausnehmung
im Bremsrad eingreift, ist die Klinke von dem Bremsrad in den Ausnehmungen entsprechenden
Intervallen jeweils in die Sperrposition hochgewippt werdend angeordnet. Dabei wird
dieses Hochwippen durch den nächsten Sägezahn wieder aufgefangen, so daß die Klinke
bei normalem Betrieb nicht in eine Ausnehmung eingreifen kann, dagegen bei einem zu
schnellen Drehen des Bremsrades um so sicherer. Hat die Klinke einmal in eine Ausnehmung
eingegriffen, so sorgt sie dafür, daß der Klemmring aufgrund seiner asymmetrischen
Ausbildung sicher in den Raum zwischen Bremsrad und Gehäuse hineingezogen bzw. -gedrückt
wird. Auf diese Art und Weise werden sehr hohe Kräfte ausgeübt und aufgenommen.
[0008] Ein schnelles Verkeilen des Klemmringes wird insbesondere dadurch gesichert, daß
die Klinke im Klemmringdicksten gelagert ist, wobei der Klemmring mit seinem Klemmringdicksten
in Richtung Boden des Gehäuses weisend angeordnet ist. Diese Position erzwingt den
schon erwähnten Wippvorgang der Klinke, die aufgrund ihrer besonderen Ausbildung immer
wieder versucht, in die Sperrposition zu kommen, daran aber immer wieder durch die
einzelnen Sägezähne des Bremsrades gehindert wird. Der Schwenkpunkt der Klinke ist
außermittig der bogenförmig ausgebildeten Klinke angeordnet. Die Klinke hat somit
vom Schwenkpunkt gesehen einen kürzeren und einen längeren Arm, so daß sie aufgrund
des Gewichtes immer versucht, in die untere Position zu kommen, durch die Zähne aber
wieder mitgenommen und mit der Spitze hochgedrückt wird, wobei das von den Zähnen
des Bremsrades jeweils beanspruchte Ende der Klinke endseitig mit einer drehbar angeordneten
Rolle ausgerüstet ist. Diese Rolle sorgt also dafür, daß der jeweils auftreffende
Zahn weder einen Verschleiß erzeugen kann, noch selbst verschleißt. Wird die Klinke
bei schnell bzw. zu schnell laufendem Bremsrad hochgeschleudert, so ist das Eingreifen
in die jeweilige Ausnehmung sicher zu erreichen, da die in das Bremsrad eingreifende
Spitze der Klinke vom vorderen Ende der Klinke gebildet ist. Diese Spitze ist dabei
zweckmäßig der Form der Ausnehmungen entsprechend ausgebildet, so daß sie bei Eingreifen
in die Ausnehmung einen sicheren Sitz hat und damit ihrerseits wieder den Klemmring
sicher mitnimmt bzw. dafür Sorge trägt, daß er vom Bremsrad mitgenommen wird und in
den Schlitz zwischen Bremsrad und Gehäuse hineinrutscht. Aufgrund der Ausbildung des
Klemmkörpers als Klemmring ist gleichzeitig auch sichergestellt, daß die Qualität
des Klemmkörpers für die Wirkung der Fangvorrichtung annähernd unerheblich ist, weil
der Klemmring aufgrund seiner Ausbildung immer keilförmig in den Schlitz hineingezogen
bzw. hineingedrückt wird und dabei automatisch zu einem Abbremsen führt. Die Klinke
ist vorteilhaft sicher angeordnet, wozu die Erfindung vorsieht, daß der Klemmring
im Bereich des Klemmringdicksten einen in Umfangsrichtung verlaufenden Einschnitt
aufweist, in dem die Klinke kippbar gelagert ist. Eine Beeinflussung der Klinke von
außen her ist damit nach dem Einbauen nicht mehr möglich.
[0009] Der Klemmring ist mit dem Klemmringdicksten dem Boden des Gehäuses zugeordnet, was
weiter oben bereits erläutert ist. Um ihn während des Normalbetriebes in dieser Position
zu fixieren und ein unbeabsichtigtes Verrutschen und damit Abbremsen des Bremsrades
zu unterbinden, ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß der Klemmring über einen Stift
lösbar mit dem Gehäuse verbunden ist. Tritt die Bremswirkung durch das Eingreifen
der Klinke auf, so wird der Widerstand dieses Stiftes ohne weiteres überwunden, während
der Stift bei Normalbetrieb dafür Sorge trägt, daß der Klemmring in der optimalen
Ausgangsposition verharrt.
[0010] Vorteilhaft ist es, daß gemäß der Erfindung das Gehäuse das Getriebegehäuse ist,
weil es dann mit dem als Aufsteckgetriebe ausgebildeten Getriebe integriert eingebaut
werden kann. Ist das Getriebe dagegen unterhalb oder oberhalb der Wickelwelle angeordnet
und mit dieser beispielsweise über eine Kette verbunden, so ist das Gehäuse gesondert
ausgebildet, so daß es dann bei Tragmittelbruch automatisch als Bremsbacke wirkt.
[0011] Die Klinke wird durch das Bremsrad gleichmäßig beeinflußt und in einer Art Schwebezustand
gehalten, da gemäß einer zweckmäßigen Ausbildung die durch die Ausnehmungen auf dem
Außenumfang des Bremsrades gebildeten Sägezähne gleichmäßig verteilt ausgebildet sind
und daß die Klinke so bemessen ist, daß jeweils mindestens drei Sägezähne die Klinke
abdecken. Damit wird bei normalem langsamen Drehen der Wickelwelle die Klinke immer
wieder hochgedrückt, ohne daß die Gefahr besteht, daß sie durch einen zu großen Abstand
der Sägezähne praktisch hochgeschleudert wird und dadurch in Bremsposition kommen
kann.
[0012] Nach dem Ansprechen der Klinke bei Tragmittelbruch wird der durch die Klinke beanspruchte
Sägezahn dadurch entlastet, daß der Innenrand des Klemmringes im Bereich der Klinke
und in Drehrichtung weitergezogen aufgerauht ausgebildet ist oder Unebenheiten aufweist.
Dadurch greifen die dem beanspruchten Sägezahn nachfolgenden bzw. vorgeordneten Sägezähne
jeweils in den Bremsvorgang sicher ein und sorgen mit dafür, daß der Klemmring schnell
in die Keilposition geschoben wird.
[0013] Eine vorteilhafte Asymmetrie des Klemmringes wird vorteilhaft dadurch erreicht, daß
der Mittelpunkt des den Innenrand bildenden Kreises geringfügig, vorzugsweise 5 mm
unterhalb des den Außenrand bildenden Kreises liegt. Damit ist ein gleichmäßiger und
sich optimal in den vorhandenen Spalt einschiebender Keil gegeben, der sehr schnell
zum Abbremsen des Bremsrades führt.
[0014] Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß bei einem Tragmittelbruch
sehr schnell der Abbremsvorgang dadurch eingeleitet wird, daß die Klinke in die Verzahnung
des Bremsrades eingreift und dadurch den Klemmring in Fallrichtung so verschiebt,
daß eine Verkeilung zwischen Klemmring und Bremsrad bzw. Klemmring und Gehäuse auftritt.
Im Normalbetrieb dagegen ist auch ein unbeabsichtigtes Abbremsen des Bremsrades und
damit der Wickelwelle durch die Klinke unterbunden, weil die Klinke aufgrund ihrer
Ausbildung jeweils versucht aus der Sperrstellung herauszukippen. Bei langsamem Drehen
des Bremsrades wird die Klinke immer wieder daran gehindert, weil die langsam darüber
hinweglaufenden Sägezähne auf das eine Rolle tragende Ende und damit den kürzeren
Arm der Klinke aufdrückt. Bei schnell laufendem Bremsrad dagegen wird die Klinke hochgeschleudert,
so daß sie in eine der Ausnehmungen im Bremsrad eingreift und dann den Abbremsvorgang
kurzfristig bewirkt. Besonders vorteilhaft ist, daß aufgrund der flächigen Abbremsung
und der besonderen Ausbildung der einzelnen Teile auf Zinkdruckguß oder Messing übergegangen
werden kann, wobei eine besondere Bearbeitung weder des Bremsrades noch der anderen
Teile notwendig ist. Die Form und die besondere Ausbildung und Anordnung der einzelnen
Teile bewirkt und sichert ein schnelles Abbremsen der Wickelwelle bei Tragmittelbruch.
[0015] Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der Fangvorrichtung im Normalbetriebszustand,
Fig. 2 das sägeradähnlich ausgebildete Bremsrad in Seitenansicht und
Fig. 3 in Draufsicht,
Fig. 4 den Klemmring in Seitenansicht und
Fig. 5 den Klemmring in Draufsicht sowie
Fig. 6 die Klinke in Seitenansicht und in Draufsicht.
[0016] Die in den Figuren wiedergegebene Fangvorrichtung (1) ist hier als in das Aufsteckgetriebe
integrierte Fangvorrichtung ausgebildet. Auf die Wickelwelle (2), die im Gehäuse (3)
sich drehend angeordnet ist, ist ein Bremsrad (4) aufgeschoben, das sägeradähnlich
ausgebildet ist und dem ein besonders geformter Bremskörper zugeordnet ist. Die Umdrehungsrichtung
des Bremsrades (4) ist mit (6) bezeichnet.
[0017] Über den Umfang des Bremsrades (4) verteilt weist dieses gleichförmig angeordnete
und ausgebildete Ausnehmungen (9, 10) auf, die in Umdrehungsrichtung (6) weisende
Sägezähne (11, 12) bilden.
[0018] Zwischen dem Bremsrad (4) und dem Gehäuse (3) ist ein Klemmring (13) in asymmetrischer
Ausbildung angeordnet. Mit seinem Klemmringdicksten (14) ist er in Richtung Boden
(15) des Gehäuses (3) weisend angeordnet und mit einer Klinke (16) ausgerüstet, die
um den Schwenkpunkt (17) schwenkbar ist.
[0019] Die Klinke (16) weist einen längeren Arm (18) und einen kürzeren Arm (19) auf. Am
freien Ende des kürzeren Armes (19) ist eine Rolle (20) drehbar angeordnet, wobei
auf diese Rolle (20) jeweils der vorbeidrehende Sägezahn (12) einwirkt und dafür Sorge
trägt, daß die Klinke (16) aufgrund ihres längeren Armes (18) nicht herabsinken oder
herabfallen kann. Vielmehr wird die Spitze (21) des längeren Armes (18), die der Form
der Ausnehmungen (9, 10) angepaßt ist, jeweils in die aus Fig. 1 ersichtliche Position
geschwenkt, um dann bis zum nächsten Sägezahn (11) wieder zu sinken und dadurch den
nächsten Sägezahn passieren zu lassen. Das Anheben und Absenken der Spitze (21) erfolgt
somit bei langsamem Drehen der Wickelwelle (2) und damit des Bremsrades (4), ohne
daß die Klinke (16) mit ihrer Spitze (21) in eine der Ausnehmungen (9, 10) eingreifen
kann.
[0020] Dreht dagegen die Wickelwelle (2) bzw. das Bremsrad (4) aufgrund eines Tragmittelbruches
mit erhöhter Geschwindigkeit, so wird die Klinke (16) durch die mit entsprechender
Wucht auftreffenden Sägezähne (11 bzw. 12) hochgeschwenkt bzw. hochgewippt, so daß
die Spitze (21) in eine der Ausnehmungen (9, 10) einrastet und dadurch ein Mitziehen
bzw. Mitdrücken des Klemmringes (13) bewirkt. Der Klemmring (13) wird in Pfeilrichtung,
d.h. in Umdrehungsrichtung (6) verschoben, so daß eine Verkeilung zwischen dem Bremsrad
(4) und dem Klemmring (13) eintritt. Das Bremsrad (4) und damit die Wickelwelle (2)
werden damit auf kürzestem Weg festgesetzt und der Tragmittelbruch kann behoben werden.
[0021] Um bei Normalbetrieb den Klemmring (13) in der aus Fig. 1 ersichtlichen Position
zu halten, ist er über den Stift (28) festgelegt, der in eine entsprechende Einkerbung
(27) im Klemmring (13) eingreift. Entsprechendes zeigt Fig. 4. verdeutlicht darüber
hinaus die asymmetrische Ausbildung des Klemmringes und verdeutlicht, daß auf dem
Innenrand (29) Unebenheiten (30) vorgesehen sind, die das Mitnehmen des Klemmringes
(13) durch die einzelnen Sägezähne (11, 12) bei Tragmittelbruch erleichtert bzw. zusätzlich
sicherstellt. Im Außenrand (26) ist die Einkerbung (27) für den Stift (28) vorgesehen.
Mit (17) ist der Schwenkpunkt bezeichnet, um den die eingesetzte Klinke (16) wippen
kann.
[0022] Fig. 2 und 3 zeigen das Bremsrad (4) mit seinen Ausnehmungen (9, 10) und den Sägezähnen
(11, 12). Verdeutlicht ist hier, daß diese Sägezähne (11, 12) und damit auch die Ausnehmungen
(9, 10) gleichmäßig über den Umfang verteilt sind.
[0023] Fig. 5 zeigt den Klemmring (13) in Draufsicht, wobei hier deutlich wird, daß und
wie der Einschnitt (23) vorgesehen ist, in den die Klinke (16) eingesetzt wird. Im
Bereich des Einschnittes (23) sind in dem Klemmring (13) Bohrungen (22, 31) vorgesehen,
in den die Klinke (16) mit ihren Bolzen (24, 25) eingesetzt werden kann, so daß sie
leicht um den Schwenkpunkt (17) schwenkt. Die bogenförmige Ausbildung der Klinke (16)
verdeutlicht Fig. 6 oberer Teil, wobei oberer und unterer Teil der Fig. 6 verdeutlichen,
wie die Rolle (20) am kürzeren Arm (19) angeordnet ist.
[0024] Anhand dieser Figuren wird deutlich, wie einfach die erfindungsgemäße Fangvorrichtung
ausgebildet und aufgebaut ist und welche sichere Abbremsung der Wickelwelle (2) aufgrund
der Verkeilung des Klemmringes (13) zwischen Bremsrad (4) und Gehäuse (3) und damit
einer flächenmäßigen Abbremsung erzielt werden kann.
1. Fangvorrichtung zur Sicherung von Rolltoren, Rollgittern und sonstigen rollbaren Torverschlüssen,
mit einem gegenüber der Wickelwelle feststehenden Gehäuse, einem sägezahnförmige,
gleichmäßig über den Umfang verteilt angeordnete Ausnehmungen aufweisenden und auf
der Wickelwelle drehfest angeordneten Bremsrad und einer um einen außermittig angeordneten
Schwenkpunkt schwenkbaren, bogenförmigen Klinke mit einer von den Zähnen des Bremsrades
beeinflußbaren Rolle, die bei ungewolltem Abrollen der Wickelwelle als Bremskörper
wirkend in die Ausnehmungen des Bremsrades in Formschluß eingreift,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bremskörper (5) als die schwenkbar gelagerte Klinke (16) aufnehmender asymmetrischer
Klemmring (13) ausgebildet und zwischen Bremsrad (4) und Gehäuse (3) angeordnet ist.
2. Fangvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Klinke (16) im Klemmringdicksten (14) gelagert ist, wobei der Klemmring (13)
mit seinem Klemmringdicksten in Richtung Boden (15) des Gehäuses (3) weisend angeordnet
ist.
3. Fangvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in das Bremsrad (4) eingreifende Spitze (21) der Klinke (16) vom vorderen
Ende der Klinke gebildet ist.
4. Fangvorrichtung nach Anspruch 1 und Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Klemmring (13) im Bereich des Klemmringdicksten (14) einen in Umfangsrichtung
verlaufenden Einschnitt (23) aufweist, in dem die Klinke (16) kippbar gelagert ist.
5. Fangvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Klemmring (13) über einen Stift (28) lösbar mit dem Gehäuse (3) verbunden
ist.
6. Fangvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (3) das Getriebegehäuse ist.
7. Fangvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Klinke (16) so bemessen ist, daß jeweils mindestens drei Sägezähne die Klinke
abdecken.
8. Fangvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenrand (29) des Klemmringes (13) im Bereich der Klinke (16) und in Drehrichtung
weitergezogen aufgerauht ausgebildet ist oder Unebenheiten (30) aufweist.
9. Fangvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mittelpunkt des den Innenrand (29) bildenden Kreises geringfügig, vorzugsweise
5 mm oberhalb des den Außenrand (26) bildenden Kreises liegt.
1. An arresting device for safeguarding rolling gates, rolling grilles and other rollable
door closure means with a housing fixed in relation to the winding shaft, a serrated
braking wheel disposed to rotate on the winding shaft and having recesses distributed
evenly over its periphery and an arcuate pawl pivotable about an eccentrically disposed
pivot point and with a roller adapted to be influenced by the teeth of the braking
wheel and which upon unintentional rolling of the winding shaft acts as a brake member
engaging positively into the recesses in the braking wheel, characterised in that
the brake member (5) is constructed as an asymmetrical clamping ring (13) which accommodates
the pivotally mounted pawl (16) and which is disposed between the braking wheel (4)
and the housing (3).
2. An arresting device according to Claim 1, characterised in that the pawl (16) is mounted
in the thickest part (14) of the clamping ring, the thickest part of the clamping
ring (13) being so disposed that it points in the direction of the bottom (15) of
the housing (3).
3. An arresting device according to Claim 1, characterised in that the tip (14) of the
pawl (16) which engages the braking wheel (4) is formed by the front end of the pawl.
4. An arresting device according to Claim 1 and Claim 2, characterised in that the clamping
ring (13) has in the region of the thickest portion (14) a groove (23) extending in
the peripheral direction and in which the pawl (16) is tiltably mounted.
5. An arresting device according to Claim 1, characterised in that the clamping ring
(13) is separably connected to the housing (3) via a pin (28).
6. An arresting device according to Claim 1, characterised in that the housing (3) is
the housing of the gear mechanism.
7. An arresting device according to Claim 1, characterised in that the pawl (16) is so
dimensioned that in each case at least three serrations cover the pawl.
8. An arresting device according to Claim 1, characterised in that the inner rim (29)
of the clamping ring (13) comprises uneven areas (30) or is roughened and drawn out
in the direction of rotation.
9. An arresting device according to Claim 1, characterised in that the central point
of the circle forming the inner ring (29) is disposed slightly and preferably 5 mm
above the circle forming the outer rim (26).
1. Dispositif antichute pour la sécurité de portes roulantes, de grilles roulantes et
autres fermetures de portes enroulables, avec un carter fixe par rapport à l'arbre
d'enroulement, avec une roue de freinage présentant des évidements en forme de dents
de scie disposés répartis uniformément autour de la périphérie et montée fixe en rotation
sur l'arbre d'enroulement, et un cliquet en forme d'arc pivotant autour d'un point
de pivotement disposé en dehors du milieu avec un rouleau pouvant coopérer avec les
dents de la roue de freinage, qui vient en prise à fermeture géométrique dans les
évidements de la roue de freinage, en agissant comme corps de freinage, en cas de
déroulement non voulu de l'arbre d'enroulement,
caractérisé en ce que le corps de freinage (5) est constitué par une bague de serrage
(13) asymétrique recevant le cliquet (16) monté pivotant et est disposé entre la roue
de freinage (4) et le carter (3).
2. Dispositif antichute selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le cliquet (16) est monté dans la partie la plus épaisse (14)
de la bague de serrage, la bague de serrage (13) étant disposée avec sa partie la
plus épaisse de bague de serrage tournée vers le fond (15) du carter (3).
3. Dispositif antichute selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la pointe (21) du cliquet (16) en prise dans la roue de freinage
(13) est formée par l'extrémité antérieure du cliquet.
4. Dispositif antichute selon la revendication 1 et la revendication 2,
caractérisé en ce que la bague de serrage (13) présente dans la zone de la partie
la plus épaisse (14) de la bague de serrage une entaille (23) s'étendant en direction
périphérique dans laquelle le cliquet (16) est monté basculant.
5. Dispositif antichute selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la bague de serrage (13) est reliée de manière démontable au
carter (3) au moyen d'une broche (28).
6. Dispositif antichute selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le carter (3) est le carter d'engrenages.
7. Dispositif antichute selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le cliquet (16) a une dimension telle qu'au moins trois dents
de scie recouvrent le cliquet à chaque fois.
8. Dispositif antichute selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le bord intérieur (29) de la bague de serrage (13) est formé
rugueux ou présente des inégalités (30) dans la zone du cliquet (16) et étiré en direction
de rotation.
9. Dispositif antichute selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le centre du cercle formant le bord intérieur (29) se trouve
légèrement, de préférence à 5 mm, au-dessus de celui du cercle formant le bord extérieur
(26).