[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufbringen von Dampf auf eine
Materialbahn, wie Papier, mit einem Dampfblaskasten, der in einer einen Bedampfungsraum
begrenzenden Gehäusewand Blasöffnungen für den Dampfaustritt aufweist, wobei die Blasöffnungen
in einer Hauptzone sowie einer Eingangszone und einer Ausgangszone vorgesehen sind.
[0002] Eine solche Vorrichtung ist aus US-PS 43 51 700 bekannt. Durch den auf der Materialbahn
kondensierenden Dampf wird die Temperatur der Materialbahn erhöht. Dies führt bei
der Papierherstellung zu einer besseren Entwässerung, so daß beim Trockungsabschnitt
weniger Wasser verdampft werden muß. Außerdem kann durch Änderung des aufgebrachten
Dampfes quer über die Bahnbreite ein bestimmtes Feuchtigkeitsprofil erzielt werden.
[0003] Bei der bekannten Konstruktion wird der Dampfblaskasten im Bereich des Spalts zweier
zusammenwirkender Walzen angeordnet. Die die Blasöffungen aufweisende Gehäusewand
hat eine der als Transportvorrichtung dienenden Walze entsprechende Krümmung. Sowohl
in der Eingangszone als auch in der Hauptzone werden die durch die Blasöffnungen austretenden
Dampfstrahlen etwa senkrecht auf die zylindrische Arbeitsfläche gerichtet. Hierbei
treten die Dampfstrahlen in der Eingangszone mit höherem Druck auf. Sie habe die Aufgabe,
einen Dampfvorhang zu bilden, der die Menge der mit der Materialbahn eingezogenen
Luft vermindert. Auf diese Weise soll der Wirkungsgrad verbessert werden. In der Ausgangszone
ist die Gehäusewand von der Arbeitsfläche weg gekrümmt, so daß dort die Dampfstrahlen
etwa parallel zur Arbeitsfläche austreten.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen
Art anzugeben, bei der durch bessere Ausnutzung des Dampfes der Wirkungsgrad erhöht
wird.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Austrittsrichtung der
Blasöffnungen in der Ausgangszone stärker zur Hauptzone hin geneigt ist als in der
Eingangszone.
[0006] Mit Hilfe dieser Blasöffnungen werden Dampfstrahlen erzeugt, die eine Komponente
in Richtung auf die Hauptzone haben. Dies ergibt eine sehr wirksame Dampfsperre, die
verhindert, daß in der Hauptzone zugeführter Dampf am jeweiligen Ende aus dem Bedampfungsraum
nach außen tritt. Dies gilt insbesondere für die Austrittsseite eines Dampfblaskastens,
unter dem die Materialbahn längs einer ebenen Arbeitsfläche hindurchläuft. Durch diese
Dampfsperre ist es möglich, in der Hauptzone durch Wahl einer höheren Ausblasgeschwindigkeit
mehr Dampf auf die Bahn zu blasen als bisher, ohne daß große Leckdampfmengen auf dem
Dampfkasten austreten. Dies ergibt eine Steigerung der der Wärmeübertragung dienenden
Dampfmenge. Außerdem kann der zugeführte Dampf in sehr viel höherem Maße als bisher
ausgenutzt werden. Ferner wird die Feuchtigkeit in dem den Dämpfblaskasten aufnehmenden
Arbeitsraum reduziert, da der Dampf nicht wie bisher in erheblichem Maß an der Eingangs-und
Ausgangsseite des Dampfkastens austritt und das Raumklima verschlechtert.
[0007] Vorzugsweise ist die Austrittsrichtung der Blasöffnungen in der Ausgangszone stärker
zur Hauptzone hin geneigt als in der Eingangszone. Dadurch wird der Tatsache Rechnung
getragen, daß der Dampf eingangsseitig entgegen der Bewegungsrichtung der Papierbahn
austreten möchte, ausgangsseitig aber von der Papierbahn mitgerissen wird.
[0008] Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, daß die Austrittsrichtung der Blasöffnungen
der Ausgangszone etwa 20° bis 27°, vorzugsweise etwa 22°, von der Senkrechten auf
die durch die Materialbahn gebildete Arbeitsfläche abweicht. Und die Austrittsrichtung
der Blasöffnungen der Eingangszone sollte 15° bis 21
0, vorzugsweise 18°, von der Senkrechten auf die Arbeitsfläche. abweichen.
[0009] Konstruktiv empfiehlt es sich, daß die Blasöffnungen der Eingangs-, Haupt-und Ausgangszone
je von einem Eingangs-, Haupt-bzw. Ausgangs-Verteilerraum ausgehen und daß der Ausgangs-Verteilerraum
mit der Dampfzuleitung verbunden ist, daß zwischen dem Haupt-Verteilerraum und dem
Eingangs-Verteilerraum ein vorderer Dampfverteilkanal und zwischen dem Haupt-Verteilerraum
und dem Ausgangs-Verteilerraum ein hinterer Dampfverteilkanal verläuft, daß der vordere
Dampfverteilkanal über eine in Breitenrichtung verteilte Anzahl von Löchern mit dem
Eingangs-Verteilerraum und der hintere Dampfverteil kanal über eine in Breitenrichtung
verteilte Anzahl von Löchern mit dem Ausgangs-Verteilerraum verbunden ist, und daß
der Haupt-Verteilerraum in eine Anzahl von Kammern unterteilt ist, die je über ein
Ventil mit einem der Dampfverteilkanäle verbunden sind. Die beiden Dampfkanäle sorgen
für eine gleichmäßige Verteilung des Dampfes in dem Eingangs-und dem Ausgangs-Verteilerraum
sowie für eine gleichmäßige Zufuhr des Dampfes zu den Ventilen der Kammern des Haupt-Verteilerraums.
Außerdem ist sichergestellt, daß die Dampfstrahlen in der Eingangs-bzw. Ausgangszone
mit höherer Geschwindigkeit und Druck ausgeblasen werden als in der Hauptzone. Dies
unterstützt die Sperrwirkung.
[0010] Hierbei sollte die Anzahl und/oder der Querschnitt der zum Eingangs-Verteilerraum
führenden Löcher kleiner als bei den zum Ausgangs-Verteilerraum führenden Löchern
sein. Die Austrittsgeschwindigkeit in der Ausgangszone ist damit größer als in der
Eingangszone, was die Sperrwirkung noch verbessert.
[0011] Günstig ist es, daß die Dampfverteil
kanäle in Reihe geschaltet und über ein Drossel-Einstellorgan miteinander verbunden
sind. Auf diese Weise läßt sich der Dampfdruck in den beiden Dampfverteilkanälen unterschiedlich
einstellen. Insbesondere kann der Druck im Eingangs-Verteilerraum und im Ausgangs-Verteilerraum
so gewählt werden, daß sich eine optimale Sperrwirkung ergibt.
[0012] Vorteilhaft ist es auch, daß der vordere Dampfverteilkanal an einem Ende mit der
Dampfzuleitung, beide Dampfverteilkanäle am anderen Ende miteinander und die Kammern
des Haupt-Verteilerraums mit dem vorderen Dampfverteilkanal verbunden sind. Dies ergibt
einen kurzen Weg für den der Hauptzone zuzuführenden Dampf.
[0013] Die Sperrwirkung wird dadurch erhöht, daß die Eingangszone am Anfang und die Ausgangszone
am Ende je durch ein sich in Breitenrichtung erstreckendes Wandelement begrenzt ist,
das in der Ausgangszone einen kleineren Abstand von der Arbeitsfläche hat als in der
Eingangszone. Der kleinere Abstand an der Ausgangsseite ergibt einen höheren Drosselwiderstand
und damit die erstrebte höhere Sperrwirkung. Der größere Abstand an der Eingangsseite
verhindert, daß sich der so gebildete Breitschlitzdurch eventuell von der Materialbahn
mitgerissene Stoffpartikel zusetzen kann. Damit ist sichergestellt, daß immer Luft
in den Bedampfungsraum eintreten kann und kein von einem zugehörigen Sauger erzeugter
Unterdruck den Dampfblaskasten auf die Bahn pressen und diese dadurch zerstören kann.
[0014] Besonders vorteilhaft ist es, daß die Eingangszone am Anfang und die Ausgangszone
am Ende je durch ein sich in Breitenrichtung erstreckendes Wandelement begrenzt ist,
das mit einer Heizvorrichtung versehen ist. Die Heizvorrichtung stellt sicher, daß
an den Enden des Dampfblaskastens, die durch die kältere Umgebungsluft gekühlt werden,
keine Tropfstellen entstehen, wo Kondensattropfen auf die Materialbahn fallen die
gleichmäßigen Temperatur-und Feuchtigkeitswerte beeinträchtigen können.
[0015] Insbesondere kann das Wandelement ein durch Dampfkondensation in seinem Inneren beheizbares
Rohr sein. Eine solche Heizung läßt sich einfach an die bereits vorhandenen Dampfräume
anschließen.
[0016] Bei einem Ausführungsbeispiel hat es sich als günstig herausgestellt, daß bei einer
ebenen Arbeitsfläche die Gehäusewand in der Hauptzone parallel zur Arbeitsfläche und
in der Eingangs-und Ausgangszone in einander entgegengesetzten Winkeln zur Arbeitsfläche
verläuft und daß die Blasöffnungen durch die Gehäusewand senkrecht durchsetzende Bohrungen
gebildet sind. Auf diese Weise erhält man mit einfachen Mitteln die gewünschte Neigung
der Austrittsrichtung der Blasöffnungen.
[0017] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines bevorzugten, in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung der Linie G-H der
Fig. 3,
Fig. 2 einen Teilquerschnitt längs der Linie A-8 in Fig. 1,
Fig. 3 einen Teilquerschnitt längs der Linie C-D in Fig. 1 und
Fig. 4 einen Teilquerschnitt längs der Linie E-F in Fig. 1.
[0018] Eine Materialbahn 1 aus Papier wird mit horizontaler oberer Arbeitsfläche 3 in Richtung
der Pfeile 4 bewegt. Die Materialbahn 1 kann hierbei auf der Oberseite der Siebpartie
eines Vakuumsaugers einer Papiermaschine oder auf andere Weise abgestützt sein. Über
der Materialbahn 1 befindet sich ein Bedampfungsraum 5 mit einer Hauptzone 6, einer
Eingangszone 7 und einer Ausgangszone 8.
[0019] Ein Dampfblaskasten 9, der auf einen solchen Sauger aufgesetzt ist, besitzt eine
untere Gehäusewand 10, die in der Hauptzone 6 Blasöffnungen 11 zur Abgabe von etwa
senkrecht auf die Arbeitsfläche 3 auftretenden Dampfstrahlen 12, in der Eingangszone
7 Blasöffnungen 13 zur Abgabe von Dampfstrahlen 14 und in der Ausgangszone 8 Öffnungen
15 zur Abgabe von Dampfstrahlen 16 aufweist. Die Dampfstrahlen 14 und 16 sind zur
Hauptzone 6 hin geneigt. Sie weichen in der Eingangszone 7 um etwa 18° und in der
Ausgangszone 8 um etwa 24° von der Senkrechten auf die Arbeitsfläche 3 ab.
[0020] Die Blasöffnungen 11, 13 und 15 erstrecken sich in zwei oder mehr Reihen jeweils
über die gesamte Breite des Dampfblaskastens 9. Die Blasöffnungen 13 und 15 ergeben
eingangsseitig und ausgangsseitig Dampfsperren, die zu einem wesentlichen Maß verhindern,
daß Dampf aus dem Bedampfungsraum 5 an der Einführungsstelle und insbesondere an der
Ausführungsstelle der Materialbahn nach außen tritt. Demzufolge kann eine außerordentlich
große Dampfmenge Wärme durch Kondensation an die Materialbahn 1 abgeben.
[0021] Im Innern des mit einer Wärmeisolationsschicht 17 versehenen Dampfblaskastens 9 sind
in Längsrichtung hintereinander ein Eingangsverteilerraum 18, von dem die Blasöffnungen
13 abgehen, ein vorderer Dampfverteilkanal 19, ein Haupt-Verteilerraum 20, von dem
die Blasöffnungen 11 abgehen, ein hinterer Dampfverteilkanal 21 und ein Ausgangs-Verteilerraum
22, von dem die Blasöffnungen 15 abgehen, angeordnet. Dem vorderen Dampfverteilkanal
21 wird Dampf über eine Dampfzuleitung 23 an einem Ende zugeführt. Am andere Ende
gibt es ein Verbindungsrohr 24, das zum hinteren Dampfverteilkanal 19 führt, wie dies
in Fig. 5 eingezeichnet ist. In dieser Leitung befindet sich ein Drossel-Einstellorgan
25, mit dessen Hilfe das Druckniveau in den Dampfverteilkanälen 19 und 21 unterschiedlich
gehalten werden kann. Der Ausgangs-Verteilerraum 22 ist über eine in Breitenrichtung
verteilte Anzahl von Löchern 26 größeren Durchschnitts mit dem hinteren Dampfverteilkanal
21 verbunden. Der Eingangs-Verteilerraum 18 ist über eine in Breitenrichtung verteilte
Anzahl von Löchern 27 kleineren Durchschnitts mit dem vorderen Dampfverteilkanal 19
verbunden.
[0022] Der Haupt-Verteilerraum 20 ist in eine Vielzahl von Kammern 28 unterteilt, die durch
in Längsrichtung verlaufende Wände 29 voneinander getrennt, also in Breitenrichtung
nebeneinander angeordnet sind. Jede Kammer 28 wird vom vorderen Dampfverteilkanal
19 über ein Rohr 30 und ein Ventil 31 mit Dampf versorgt. Die Ventilsteuerung erfolgt
über ein Stellglied 32, beispielsweise ein pneumatisches Stellglied.
[0023] Am Anfang der Eingangszone 7 gibt es ein Wandelement 33 und am Ende der Ausgangszone
8 ein Wandelement 34. Letzteres hat einen geringeren Abstand von der Arbeitsfläche
3 als das eingangsseitige Wandelement. Beide Wandelemente sind als Rohr mit Rechteckquerschnitt
ausgeführt. Sie stehen an einem Ende mit einer Leitung 35 bzw. 36 in Verbindung, die
vom vorderen bzw. hinteren Dampfverteilkanal 19, 21 abgeht. Infolgedessen erfolgt
eine Beheizung dieser Wandelemente durch Kondensation derart, daß an der Außenseite
befindliche Wasserteilchen verdampfen können, also die Materialbahn 1 nicht schädlich
beeinflüssen können.
[0024] Überall dort, wo eine Kondensation stattfinden könnte, sind Ablauföffnungen vorgesehen,
beispielsweise die Öffnungen 37 bis 43, gegebenenfalls mit zugehörigen Entwässerungsrinnen.
[0025] Im dargestellten Ausführungsbeispiel hat die Gehäusewand 10 einen mittleren horizontalen
Abschnitt 44, eingangsseitig einen geneigten, ebenen Abschnitt 45 und ausgangsseitig
einen entgegengesetzt geneigten, ebenen Abschnitt 46, wobei die Blasöffnungen 11,
13 und 15 durch die Gehäusewand senkrecht durchsetzende Bohrungen gebildet sind. Wenn
demgegenüber die Materialbahn 1 auf einer gekrümmten Fläche transportiert wird, können
die einzelnen Gehäusewandabschnitte 44, 45 und 46 eine entsprechende Krümmung haben,
sollten aber ihre Neigungszuordnung behalten. Stattdessen ist es auch möglich, in
die Gehäusewand Düsen einzusetzen, die die gewünschte Richtung haben, oder Schrägbohrungen
vorzusehen.
[0026] Der Dampfblaskasten kann auch - in umgekehrter Lage -für die Dampfaufbringung von
unten eingesetzt werden. Dann entfällt die Entwässerungsrinne mit der Öffnung 40 in
der Hauptzone. Und die Entwässerungsöffnungen 37 bis 43 werden in die dann untere
Position verlegt.
Vorrichtung zum Aufbringen von Dampf auf eine Materialbahn, wie Papier, mit einem
Dampfblaskasten, der in einer einen Bedampfungsraum begrenzenden Gehäusewand Blasöffnungen
für den Dampfaustritt aufweist, wobei die Blasöffnungen in einer Hauptzone sowie einer
Eingangzone und einer Ausgangszone vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
Austrittsrichtung der Blasöffnungen (13, 15) in der Eingangszone (7) und/oder Ausgangszone
(8) zur Hauptzone hin geneigt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsrichtung
der Blasöffnungen (15) in der Ausgangszone (8) stärker zur Hauptzone hin geneigt ist
als in der Eingangszone (7).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsrichtung
der Blasöffnunnungen (15) der Ausgangszone (8) 20° bis 27° von der Senkrechten auf
die durch die Materialbahn (1) gebildete Arbeitsfläche (3) abweicht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsrichtung
der Blasöffnungen (13) der Eingangszone (7) 15° bis 21 ° von der Senkrechten auf die
durch die Materialbahn (1) gebildete Arbeitsfläche (3) abweicht.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasöffungen
(11, 13, 15) der Eingangs-, Haupt-und Ausgangszone je von einem Eingangs-, Haupt-bzw.
Ausgangs-Verteilerraum (18, 20, 22) ausgehen, daß zwischen dem Haupt-Verteilerraum
(20) und dem . Eingangs-Verteilerraum (18) ein vorderer Dampfverteilkanal (19) und
zwischen dem Haupt-Verteilerraum und dem Ausgangs-Verteilerraum (22) ein hinterer
Dampfverteilkanal (21) verläuft, daß der vordere Dampfverteilkanal über eine in Breitenrichtung
verteilte Anzahl von Löchern (27) mit dem Eingangs-Vertelerraum und der hintere Dampfverteilkanal
über eine in Breitenrichtung verteilte Anzahl von Löchern (26) mit dem Ausgangs-Verteilerraum
verbunden ist, und daß der Haupt-Verteilerraum in eine Anzahl von Kammern (28) unterteilt
ist, die je über ein Ventil (31) mit einem der Dampfverteilkanäle verbunden sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl und/oder der
Querschnitt . der zum Eingangs-Verteilerraum (18) führenden Löcher (27) kleiner ist
als bei den zum Ausgangs-Verteilerraum (22) führenden Löchern (26).
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfverteilkanäle
(19, 21) in Reihe geschaltet und über ein Drossel-Einstellorgan (25) miteinander verbunden
sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
vordere Dampfverteilkanal (19) an einem Ende mit der Dampfzuleitung (23), beide Dampfverteilkanäle
(19, 21) am anderen Ende miteinander und die Kammern (28) des Haupt-Verteilerraums
(20) mit dem vorderen Dampfverteilkanal (19) verbunden sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangszone
(7) am Anfang und die Ausgangszone (8) am Ende je durch ein sich in Breitenrichtung
erstreckendes Wandelement (33, 34) begrenzt ist, das in der Ausgangszone einen kleineren
Abstand von der Arbeitsfläche (3) hat als in der Eingangszone.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Eingangszone (7) am Anfang und die Ausgangszone (8) am Ende je durch ein sich in Breitenrichtung
erstreckendes Wandelement (33, 34) begrenzt ist, das mit einer Heizvorrichtung versehen
ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Wandelement (33,
34) ein durch Dampfkondensation in seinem Inneren beheizbares Rohr ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß bei
einer ebenen Arbeitsfläche (3) die Gehäusewand (10) in der Hauptzone (6) parallel
zur Arbeitsfläche und in der Eingangsund Ausgangszone (7, 8) in einander entgegengesetzten
Winkeln zur Arbeitsfläche verläuft und daß die Blasöffnungen (11, 13, 15) durch die
Gehäusewand senkrecht durchsetzende Bohrungen gebildet isnd.