[0001] Die Erfindung betrifft eine Gerüstrahmentafel mit folgenden Merkmalen:
- Längsholme;
- die Längsholme bestehen aus geschlossenen Leichtmetall-Hohlprofilen;
- die Leichtmetall-Hohlprofile haben eine Auflage für eine eine Gang- und Arbeitsfläche
bildende Platte;
- die Längsholme weisen geradlinige Innenwände auf;
- in der Ebene der oberen Längsholmwände ist jeweils ein den Rand der Platte übergreifender
Stütz- und Schutzschenkel vorgesehen;
- unter dem Stütz- und Schutzschenkel ragt die Auflage in einem der Dicke der Platte
entsprechenden Abstand als Plattenstützschenke nach innen;
- auf dem Plattenstützschenkel ist die Platte mit Nieten befestigt;
- Querverbindung sind mit den Längsholmen verbunden;
- Klauen zum Einhängen in die Tragkonstruktion des Gerüstes sind im Beriech der Enden
der Längsholme vorgesehen;
[0002] In DE-OS 35 39 507 ist eine Gerüstrahmentafel vorausgesetzt worden, die aus Aluminiumprofilen
zusammengeschweißt wurde. Die Konstruktion nach DE-OS 35 39 507 befaßt sich unter
anderem mit Profilen für Gerüstrahmentafeln aus Leichtmetall-Strangpreßhalbzeugen,
die einen Auflageschenkel für die Tafel aufweisen, wobei der Deckschenkel gleich lang
wie der Auflageschenkel ist. Das ist für die Montage nachteilig und vielfach nicht
notwendig. Der Aufnahmeraum für die Platte bedingt im Innern einen Absatz. Im übrigen
sieht diese bekannte Konstruktion eingenietete Querleisten mit daran angebrachten
kleinen Klauen zum Einhängen in entsprechende U-Profile von Gerüsten vor.
[0003] Durchstiegsöffnungen und Begehungsfragen für sinnvolle Gestaltung im Bezug auf Leitern
und die Öffnung sowie Einrastklauen sind hier nicht behandelt.
[0004] Die amerikanische Patentschrift US-A-2 619 390 zeigt ein Gerüst, dessen Rahmentafel
Längsholme aus Rundrohr hat. An den Enden der Rundrohre sind Klauen befestigt, die
schräg liegende, axial gegen Federdruck verschiebbare Sicherungsstifte aufweisen.
Deren Enden greifen im Sicherungszustand unter die aus Rundrohr gebildeten horizontalen
Tragriegel von Vertikalrahmen, über welche die Klauen greifen. Querverbindungen im
Abstand von den Enden der Rahmentafel scheinen eingeschweißt zu sein und tragen diagonal
einhängbare Auszieh-Hilfsstreben. Fragen des Durchstiegs und der sinnvollen Gestaltung
von Klauen mit Schwenksicherungen sowie Fragen der Gestaltung von Auflagen und Schutzprofilen
sind nicht Gegenstand dieser Veröffentlichung.
[0005] Die FR-A-2 048 105 zeigt ein Gerüst mit Innenleiter und Durchstiegsöffnung mit Klappe.
Die Gerüstrahmentafeln haben als Längsholme Rundrohre mit in sie eingesetzten Klauen,
mit einfachen Sicherungsfingern. Im Bereich des Endes der Gerüstrahmentafel, welchem
die Durchstiegsöffnung benachbart liegt, ist eine Querverbindung vorgesehen. Diese
reicht weiter in den Durchstiegs- und Begehungsraum hinein als die Vorderkanten der
Stufen und ist von einem getrennten Brettabschnitt abgedeckt, der größer als die Stufen
der Leiter ist. Mit der Befestigung der die Trittfläche bildenden Platte auf besonderen
Schenkeln der Längsholme mit Schutz der Plattenkanten befaßt sich die Schritt nicht.
Beim Durchstieg besteht die Gefahr von Unfällen.
[0006] GB-A-2 074 225 zeigt eine Gerüstrahmentafel, deren Enden auf nach oben offene Winkelprofile
aufgelegt und mit untergreifenden Haken gesichert werden. Dieser Montageraum ist von
Abdeckklappen überbrückt. Wegen dieser endseitigen Auflage ist die dem Ende nächste
Querverbindung in einem kleinen Abstand vom Ende vorgesehen, so daß die Abhubsicherung
betätigt werden kann. Eine Durchstiegsöffnung mit Berücksichtigung der Sicherheitsfragen
beim Besteigen der Leiter oder Treppe ist nicht vorgesehen und nicht Gegenstand dieser
Druckschrift.
[0007] Es gibt viele Gerüste, inbesondere Turm- und Fahrgerüste, bei denen an langestreckten
Elementen Einrastklauen mit größeren nach unten offenen Vertiefungen und automatisch
von unten hintergreifenden Sicherungsfingern üblich sind. Diese werden vor allem für
die Schnellmontage kleiner Gerüste benötigt. Dabei gibt es Konstruktionen, bei denen
die Diagonalstäbe in die gleichen Querriegel eingreifen müssen und andererseits die
Platten soweit wie möglich bis zum Ende durchzulaufen haben. So hat man Lösungen zu
finden, bei denen die Endbereiche der Gerüstrahmentafeln wenigstens über einem Teil
ihrer Länge und Breite frei sind, so daß von unten Klauen durchgreifen können, um
Diagonalstäbe anzuschließen. Desweiteren werden Durchstiegsöffnungen über den Leitern
oder ggf. Treppen benötigt. Dabei hängt man die Leitern zweckmäßig auch in die Querriegel
ein, in die auch die Gerüstrahmentafeln, die auch als Fahrgerüstböden bezeichnet werden,
eingehängt werden. Dann ist es zweckmäßig, wenn im Bereich des Endes der Gerüstrahmentafel,
dort, wo die Durchstiegsöffnung ist, keine Querverbindungen vorgesehen, sondern nur
die Längsholme durchgeführt sind. Bisherige Gerüstrahmentafeln boten hier nur wenig
Ausführungsmöglichkeiten.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Gerüstrahmentafel der
eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Endbereiche und die Auflage- oder
Einrast-Klauen so gestaltet sind, daß man zwischen den Einrastklauen der Gerüstrahmentafeln
weitere Einhängemöglichkeiten und ggf. Durchstiegsmöglichkeiten hat.
[0009] Erfindungsgemäß sind folgende Merkmale vorgesehen:
- die Klauen sind als Einrastklauen (12) ausgebildet und aus Blech, vorzugsweise Stahlblech,
gebogen;
- in die Enden der Längsholme sind geradlinige Fortsätze von Einrastklauen eingesteckt;
- die Fortsätze der Einrastklauen sind mit wenigstens einer Längsholmwand durch Nietung
verbunden;
- die Einrastklauen haben dem Rohrdurchmesser von Bodentragriegeln entsprechende halbzylinderförmige,
nach unten offene Vertiefungen;
- die Vertiefungen gehen im vorderen Endbereich jeweils in eine gerundete Abschluß-
und Haltenase über;
- innerhalb der kastenartigen Einrastklauen sind Sicherungsfinger vorgesehen und gelagert;
- die Sicherungsfinger sind gegen Federn verschwenkbar und umgreifen den unter dem
Auflagebereich liegenden Rohrteil des Bodentragriegels;
- die als Rohre ausgebildeten Querverbindungen sind mit den Längsholmen (11.1;11.2)
durch Schweißung verbunden und liegen in Abständen von den Enden der Längsholme, die
mindestens die Länge der Fortsätze der Einrastklauen betragen;
- die eine endseitige Querverbindung ist in einem der Größe einer Durchstiegsöffnung
entsprechenden Abstand von diesem Ende der Längsholme eingeschweißt;
- der Stütz- und Schutzschenkel (29) decht nur die Kante der Platte (14) im Abstand
von den Köpfen der Nieten (15) endend ab.
[0010] Man verwendet hier die an sich für andere Gerüstelemente, insbesondere für Diagonalstäbe
bekannten Einrastklauen aus Stahlblech, sieht jedoch Fortsätze vor, mit deren Hilfe
sie in den im Innern glatt rechteckigen Längsholmen befestigt werden. Die Obergurte
der Längsholme bilden im Bereich der Längsränder den obersten Teil der Gerüstrahmentafel
und die eingesetzte Platte liegt zwischen den Längsholmen. Der nur kurze Stütz-und
Schutzschenkel ermöglicht mit geringem Aufwand ein leichtes Montieren, bietet jedoch
einen ausreichenden Kantenschutz und gewährleistet noch eine zusätzliche Einspannung
für die Platte, die vorzugsweise aus wasserfestem Sperrholz mit quer zur Längsrichtung
der Gerüstrahmentafel verlaufender Faser der Deckfurniere ausgebildet ist.
[0011] Infolge der Maßnahme, die Querverbindung mit Abstand zum Ende der Platte vorzusehen,
ergibt sich leicht eine Möglichkeit zum Einstecken der Fortsätze der Einrastklauen,
weil man keine Querverbindungen vorsehen kann, die in die Enden der Längsholme einzustecken
sind. So geht man auch wieder zu der an sich nicht so günstigen Art des Verschweißens
über, die jedoch durch den Abstand bedingt ist und das Einstecken zur Befestigung
der Klauen zuläßt. Dabei wird die Querverbindung einer Seite in einem der Größe einer
Durchstiegsöffnung entsprechenden Abstand vom Ende der Längsholme eingeschweißt. So
erhält man ein einfach aufgebautes, sicher zu handhabendes, stabiles Element für das
Zusammenwirken von Gerüstrahmentafel und dazwischenzuhängender Leiter, wobei die Durchstiegsöffnung
mit einer entsprechenden Klappe zu versehen ist. Weitere Einzelheiten, Merkmale, Ausgestaltungen
und Vorteile der Erfindung ergeben sich auch aus dem nachfolgenden Teil der anhand
der Zeichnungen abgehandelten Beschreibung sowie ggf. weiteren Ansprüchen.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnungen erläutert.
[0013] Es zeigen:
Fig. 1 Die Draufsicht auf eine Gerüstrahmentafel;
Fig. 2 einen Vertikal-Längs-Mittelschnitt gemäß der Linie 2-2 durch die Gerüstrehmentafel
nach Fig. 1;
Fig. 3 eine Teilseitenansicht auf das Ende eines Längsholmes mit eingesetzter Einrastklaue
in größerem Maßstab;
Fig. 4 einen Vertikalschnitt längs der Linie 4-4 in Fig. 3 im Bereich der eingesetzten
Fortsätze, jedoch in größerem Maßstab als Fig. 3;
Fig. 5 einen der Fig. 4 entsprechender Vertikalschnitt längs der Linie 5-5 in Fig.
3, nur das Profil ohne eingesetzte Platte zeigend.
[0014] Die Gerüstrahmentafel 10 hat zwei Längsholme 11.1 und 11.2, die aus einem Leichtmetall-Strang-Preß-Profil-Halbzeug
gefertigt sind, dessen Querschnitt in den Figuren 4 und 5 veranschaulicht ist. An
ihren Enden sind Einrastklauen 12 befestigt, die untereinander alle gleich sind. Auf
den Plattenstützschenkeln 13 der Längsholme 11 liegt die die Gang- und Arbeitsfläche
bildende Platte 14 auf, die an den Plattenstützschenkeln 13 mit Hilfe von im Abstand
angeordneten Nieten 15 befestigt ist.
[0015] Die beiden Längsholme 11.1 und 11.2 sind durch Querverbindungen 16.1 und 16.2 verbunden.
Diese sind - wie aus den Fig. 2, 3 und 4 hervorgeht - als etwa quadratförmige Rohre
ausgebildet. Sie sind mit ihren Enden 16.3 stumpf vor die Seitenwände 17 der Längsholme
11 gestoßen und an diesen mit Hilfe der Schweißnähte 18 angeschweißt. Die obere Auflagefläche
19 liegt auf der gleichen Höhe wie die Auflagefläche 20 des Plattenstützschenkels
13, so daß die Platte 14 auch von den Querverbindungen 16 getragen ist. Wie aus Fig.1
ersichtlich, ist die Platte 14 auch an den Querverbindungen mit Nieten 15 befestigt.
[0016] Die Querverbindung 16.1 liegt im Abstand 21 vom Ende 22.1 der Längsholme. Die andere
Querverbindung 16.2 liegt im Abstand 23 vom in Fig. 1 rechten Ende 22.2 der Längsholme
11. Der Abstand 21 beträgt wenige Zentimeter, beispielsweise etwa 5 cm. Er ist durch
das Ende 14.1 der Platte 14 überdeckt. Es ist jedoch hinreichend Platz um Klauen hindurchzustecken.
Der Abstand 23 beträgt mehrere Dezimeter und ist so groß wie die Durchstiegsöffnung.
In seinem Bereich ist zwischem den Längsholmen 11 keine Querverbindung vorgesehen.
Eine Durchstiegsklappe 25 ist mit Scharnieren 26 am Längsholm 11.2 nach oben schwenkbar
befestigt und legt sich mit ihrem freien Ende 25.1 auf den Plattenstützschenkel 13
des Längsholmes 11.1 auf. So ergibt sich eine bis zum Ende freie Durchstiegsöffnung,
in der man eine Leiter gut einhängen kann. Die beiden Querverbindungen ergeben eine
gut Stabilität. Da sie in einem nicht allzugroßen Abstand liegen,ergeben sich auch
beim Schweißen keine zu großen Spannungen.
[0017] Die Längsholme 11 sind, wie aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich, aus einem hochkant
stehenden Rechteck-Strang-Preß-Profil aus Leichtmetall gefertigt und auf Länge abgeschnitten.
Die obere Wand 27 ist außen mit einer Gleitschutzriffelung 28 versehen. Jenseits der
gerade durchgeführten Innenwand 17 ist auf Höhe der oberen Wand 27 ein kurzer Stütz-
und Schutzschenkel 29 vorgesehen. Im Abstand 31 unterhalb desselben liegt der für
die Nietung ausreichend breit ausgebildete Plattenstützschenkel 13, der an die Innenwand
17 rechtwinklig angesetzt ist. Die Außenwand 32 ist innen und außen glattflächig.
Die Innenwand 17 ist innen völlig glattflächig. Die vier Wände gehen in den Ecken
mit Rundungen über. Die untere Wand 33 hat eine Stufe 34.
[0018] Die Einrastklauen 12 sind von kastenartigen Stahlblechgehäusen 35 bekannter Konfiguration
gebildet und haben eine halbzylinderförmige nach unten offenen Vertiefung 36 mit der
sie auf die Querriegel des Gerüstes aufgelegt werden. Im vorderen Endbereich 37 ist
eine gerundete Abschluß-und Haltenase 38 vorgesehen. Im Innern ist ein Lager 39 für
einen Sicherungsfinger 40 vorgesehen, der in bekannter Weise gegen die Kraft der Feder
41 hochgeschwenkt werden kann und der gemäß der in Fig. 3 dargestellten Position durch
seine Ausbildung und die Lage seines Gelenkpunktes zur automatischen Sicherung und
zum fester Zuziehen beim Abheben führt. Solche Einrastklauen werden an verschiedenen
Gerüstelementen in großer Zahl benutzt. Hier haben sie erfindungsgemäß Fortsätze 43,
die von vier rechtwinklig zueinander stehenden Befestigungsschenkeln 44.1 gebildet
werden. Diese liegen passend an den Wänden 17, 27, 32 und 33 der Längsholme 11.1 und
11.2. Zumindest an der Außenwand 32 sind die Befestigungsschenkel 44.1 durch mindestens
zwei Nieten 46 befestigt. Von den Vertiefungen 36 zum Ende 22.1 der Platte 14 ist
ein ausreichender Platz vorhanden, um weitere Halteklauen durchgreifen zu lassen und
so Diagonalstäbe anschließen zu lassen. Gleichartig liegt das Ende 25.1 der Durchstiegsklappe
25 hinreichend von einem entsprechenden Querriegel beabstandet, um die Einrast- klauen
der Leiter hindurchgreifen zu lassen.
[0019] So ist eine aus einfachen,leicht herzustellenden, sicher im Dauergebrauch zu handhabenden
Teilen aufgebaute Gerüstrahmentafel, insbesondere als Fahrgerüstboden geschaffen.
[0020] Die nachfolgend abgedruckte Zusammenfassung ist Bestandteil der Offenbarung der Erfindung:
Die Gerüstrahmentafel hat Längsholme 11 mit glattem Kastenprofil. In dieses sind die
Fortsätze (43) von Einrastklauen (12) aus Stahlblech eingesteckt und darin mit Nieten
(46) gesichert. Im Abstand von den Enden liegende Querverbindungen (16.1. 16.2) sind
eingeschweißt und bieten ausreichend Platz zum Einhängen von Diagonalstäben und/oder
zur Bildung einer Durchstiegsöffnung und für das Einhängen einer Leiter.
Bezugszeichenliste:
[0021]
10 Gerüstrahmentafel
11.1 Längsholm
11.2 Längsholm
12 Einrastklaue
13 Plattenstützschenkel
14 Platte
14.1 Ende
15 Niet
16.2 Querverbindung
16.2 Querverbindung
16.3 Ende
17 Seitenwand
18 Schweißnaht
21 Abstand
22.1 Ende
22.2 Ende
23 Abstand
25 Durchstiegsklappe
25.1 Ende
26 Scharnier
27 Wand
28 Gleitschutzriffelung
29 Stütz- und Schutzschenkel
31 Abstand
32 Außenwand
33 Wand
34 Stufe
35 Stahlblechgehäuse
36 Vertiefung
37 Endbereich
38 Haltenase
39 Lager
40 Sicherungsfinger
41 Feder
43 Fortsatz
44.1 Befestigungsschenkel
46 Niet
1. Gerüstrahmentafel (10) mit folgenden Merkmalen:
- Längsholme (11.1;11.2);
- die Längsholme (11.1;11.2) bestehen aus geschlossenen Leichtmetall-Hohlprofilen;
- die Leichtmetall-Hohlprofile haben eine Auflage für eine eine Gang- und Arbeitsfläche
bildende Platte (14);
- die Längsholme (11.1;11.2) weisen geradlinige Innenwände (17,27,32,33) auf;
- in der Ebene der oberen Längsholmwände (27) ist jeweils ein den Rand der Platte
(14) übergreifender Stütz- und Schutzschenkel (29) vorgesehen;
- unter dem Stütz- und Schutzschenkel (29) ragt die Auflage in einem der Dicke der
Platte (14) entsprechenden Abstand (31) als Plattenstützschenkel (13) nach innen;
- auf dem Plattenstützschenkel (13) ist die Platte (14) mit Nieten (15) befestigt;
- Querverbindungen (16.1,16.2) sind mit den Längsholmen (11.1;11.2) verbunden;
- Klauen zum Einhängen in die Tragkonstruktion des Gerüstes sind im Bereich der Enden
der Längsholme (11.1;11.2) vorgesehen;
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- die Klauen sind als Einrastklauen (12) ausgebildet und aus Blech, vorzugsweise Stahlblech,
gebogen;
- in die Enden der Längsholme (11.1;11.2) sind geradlinige Fortsätze (43) der Einrastklauen
(12) eingesteckt;
- die Fortsätze (43) der Einrastklauen (12) sind mit wenigstens einer Längsholmwand
(32) durch Nietung (46) verbunden;
- die Einrastklauen (12) haben dem Rohrdurchmesser von Bodentragriegeln entsprechende
halbzylinderförmige, nach unten offene Vertiefungen (36);
- die Vertiefungen (36) gehen im vorderen Endbereich jeweils in eine gerundete Abschluß-
und Haltenase (38) über;
- innerhalb der kastenartigen Einrastklauen (12) sind Sicherungsfinger (40) vorgesehen
und gelagert;
- die Sicherungsfinger (40) sind gegen Federn (41) verschwenkbar und umgreifen den
unter dem Auflagebereich liegenden Rohrteil des Bodentragriegels;
- die als Rohre ausgebildeten Querverbindungen (16.1,16.2) sind mit den Längsholmen
(11.1;11.2) durch Schweißung verbunden und liegen in Abständen (21,23) von den Enden
(22.1,22.2) der Längsholme (11.1,11.2), die mindestens die Länge der Fortsätze (43)
der Einrast- klauen (12) betragen;
- die eine endseitige Querverbindung (16.2) ist in einem der Größe einer Durchstiegsöffnung
entsprechenden Abstand (23) von diesem Ende (22.2) der Längsholme (11.1,11.2) eingeschweißt;
- der Stütz- und Schutzschenkel (29) deckt nur die Kante der Platte (14) im Abstand
von den Köpfen der Nieten endend ab.
1. A scaffolding platform (10) having the following features:
- longitudinal spars (11.1; 11.2);
- the longitudinal spars (11.1; 11.2) consist of closed light metal hollow profiles;
- the light metal hollow profiles have a bearing surface for a panel (14) forming
a walking and working surface;
- the longitudinal spars (11.1; 11.2) have rectilinear inner walls (17, 27, 32, 33);
- a supporting and protective limb (29), which engages over the edge of the panel
(14), is provided in the plane of the upper longitudinal spar walls (27);
- the bearing surface projects inwards as a panel supporting limb (13) under the supporting
and protective limb (29) at a distance (31) corresponding to the thickness of the
panel (14);
- the panel (14) is fastened with rivets (15) on the panel supporting limb (13);
- transverse connections (16.1, 16.2) are connected to the longitudinal spars (11.1;
11.2);
- claws (12) for suspension from the supporting structure of the scaffolding are provided
in the region of the ends of the longitudinal spars (11.1; 11.2);
characterised by the following features:
- the claws are designed as engagement claws (12) and are bent from sheat metal, preferably
sheet steel;
- rectilinear extensions (43) of the engagement claws (12) are inserted into the ends
of the longitudinal spars (11.1: 11.2);
- the extensions (43) of the engagement claws (12) are connected by rivetting (46)
to at least one longitudinal spar wall (32);
- the engagement claws (12) have semicylindrical downwardly-open recesses (36) corresponding
to the tube diameter of floor supporting girders;
- the recesses (36) lead at their front end region into a rounded terminating and
retaining nose (38);
- securing fingers (40) are provided and mounted inside the box-like engagement claws
(12);
- the securing fingers (40) are swingable against springs (41) and engage around the
tube part, lying under the bearing region, of the floor supporting girder;
- the transverse connections (16.1, 16.2) designed as tubes, are connected to the
longitudinal spars (11.1; 11.2) by welding, and lie at spacings (21, 23) from the
ends (22.1,22.2) of the longitudinal spars (11.1, 11.2) which amount to at least the
length of the extensions (43) of the engagement claws (12);
- one of these end bearing transverse connect ions (16.2) is welded-in at a distance
(23), corresponding to the size of a climb-through aperture, from this end (22.2)
of the longitudinal spars (11.1, 11.2);
- the supporting and protective limb (20) covers only the edge of the panel (14) lying
at a distance from the heads of the rivets.
1. Plancher (10) d'échafaudage qui possède les caractéristiques suivantes :
- des longrines (11.1 ; 11.2) ;
- les longrines (11.1 ; 11.2) sont constituées par des profilés creux fermés, en métal
léger
- les profilés creux en métal léger ont une portée pour un plateau (14) formant une
surface de circulation et de travail ;
- les longrines (11.1 ; 11.2) présentent des parois intérieures rectilignes (17, 27,
32, 33) ;
- dans le plan des parois supérieures (23) des longrines, est prévue une aile de support
et de protection (29) qui recouvre le bord du plateau (14) ;
- la portée fait saillie vers l'intérieur sous la forme d'une aile de support du plateau
placée à une distance au-dessus de l'aile de support et de protection (29) qui correspond
à l'épaisseur du plateau (14) ;
- le plateau (14) est fixé sur l'aile support de plateau (13) par des rivets (15);
- des traverses (16.1, 16.2) sont fixées aux longrines (11.1 ; 11.2);
- des crochets (12) destinés à s'accrocher dans la structure porteuse de l'échafaudage
sont prévues dans la région des extrémités des longrines (11.1 ; 11.2) ;
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
- les crochets sont réalisés en tant eue crochets à verrouillage (12) et sont formés
par pliage en tôle, de préférence en tôle d'acier;
- des prolongements (43) de crochets à verrouillage (12) sont engagés dans les extrémités
des longrines (11.1 ; 11.2) ;
- les prolongements (43) des crochets à verrouillage (12) sont assemblés à au moins
une paroi (32) des longrines par rivetage (46) ;
- les crochets à verrouillage (12) ont des encoches (36) ouvertes vers le bas, de
forme semi-cylindrique, qui correspondent au diamètre du tube des traverses porteuses
du plancher ;
- les encoches (36) sont prolongées dans la région d'extrémité avant chacune par un
bec de fermeture et de retenue (38) de forme arrondie ;
- des doigts de sûreté (40) sont prévus et montés à l'intérieur des crochets à verrouillage
(12) en forme de caisson ;
- les doigts de sûreté (40) peuvent pivoter à l'encontre de ressorts (41) et entourent
la partie tubulaire de la traverse porteuse de plancher située au-dessous de la région
de portée ;
- les traverses (16.1, 16.2) constituées par des tubes sont fixées aux longrines (11.1;
11.2) par soudage et se trouvent à des distances (21, 23) des extrémités (22.1, 22.2)
des longrines (11.1, 11.2) qui représentent au moins la longueur des prolongements
(43) des crochets à verrouillage (12);
- une des traverses (16.2) en bout est soudée à une distance (23) de cette extrémité
(22.2) des longrines (11.1, 11.2) qui correspond à la dimension d'une ouverture de
traversée ;
- l'aile de support et de protection (29) ne recouvre que le bord du plateau (14),
en se terminant à distance des têtes des rivets (15).