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(11) |
EP 0 276 682 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.04.1993 Patentblatt 1993/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.01.1988 |
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Fasern enthaltendes Aggregat und Verfahren zu seiner Herstellung
Aggregate containing fibres, and method for making it
Agrégat contenant des fibres, et procédé pour le fabriquer
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
12.01.1987 DE 3700680 16.03.1987 CH 969/87 17.08.1987 CH 3157/87
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.08.1988 Patentblatt 1988/31 |
| (73) |
Patentinhaber: TESCH, Günter |
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CH-1700 Fribourg (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- TESCH, Günter
CH-1700 Fribourg (CH)
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| (74) |
Vertreter: Lesser, Karl-Bolko, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt & European Patent Attorney
Gnesener Strasse 2 85276 Pfaffenhofen 85276 Pfaffenhofen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 013 427 DE-A- 2 440 657
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EP-A- 0 257 658
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Fasern enthaltendes Aggregat, als Füllgut für Decken oder
Kissen, als Polstermaterial oder als Filter, und ein Verfahren zu seiner Herstellung.
[0002] Fasern enthaltende Aggregate werden z.B. als Füllgut für Decken oder Kissen, als
Polstermaterial oder als Filter benutzt. Dabei handelt es sich in der Regel um Faservliese.
Diese können durch einen Nadelvliesprozeß verfestigt sein, wobei Vernadelungsnadeln
einzelne Fasern zum Teil greifen und in dem Vlies ausrichten.
[0003] Solche Faservliese werden in der Regel dadurch hergestellt, daß Stapel-Fasern mittels
einer Faserkrempel zu eine Bahn abgelegt werden. Dabei kann man zwar mittels verschiedener,
nacheinander angeordneter Krempel Bahnen mit über die Dicke derselben verschiedenen
Fasern anordnen, es ist auch möglich auf einer Krempel verschiedene Fasern gleichzeitig
abzulegen.
[0004] Das bahnförmige Produkt hat jedoch durch die Art der Herstellung eine gleichmäßige
Dicke, die höchstens dadurch variiert werden kann, daß teilflächig verschieden viele
Bahnen übereinander gelegt werden. Das Produkt muß deshalb im wesentlichen als zweidimensional
angesehen, wenngleich es eine bestimmte Dicke aufweist.
[0005] Ein bekanntes, Fasern enthaltendes Aggregat kann somit nicht zu einem beliebigen
dreidimensionalen Körper ausgebildet werden. Auch können verschiedene Fasern nicht
beliebig dreidimensional gemischt angeordnet werden.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Aggregat zu schaffen,
in dem die Fasern in einer gewünschten Art und Weise dreidimensional angeordnet und
verteilt sind und auch - solange dies gewünscht wird - bleiben und welches insbesondere
als Füllmaterial bessere Eigenschaften aufweist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst. Erfindungsgemäß besteht das Aggregat
aus Faserkugeln, die aus sphärisch verwickelten Fasern bestehen, wobei die einzelnen
Faserkugeln mittels verbindenden, aktivierten Bindefasern miteinander verbunden sind.
Die Faserkugeln werden somit im Gegensatz zu bekannten flächigen Faservliesen, die
auch schon als Aggregat für Decken, Kissen oder Polsterungen benutzt wurden, aus Fasern
als individualisierte Faseraggregate einzeln hergestellt und dann z.B. in einer Fläche
- ein- oder mehrlagig - oder zu einem beliebigen Raumgebilde z.B. in einer Form abgelegt
und miteinander zu einem vorzugsweise einstückigen Flächen- oder Raumgebilde verbunden.
[0008] Die verbindenden Bindefasern können Fasern der einzelnen Faserkugeln sein, die jeweils
mit Fasern einer anderen Faserkugel verbunden sind. Diese Verbindung zwischen zwei
Fasern kann durch Verkleben der beiden Fasern an Schnittpunkten erfolgen.
[0009] Solche Faserkugeln sind an sich z.B. aus der EP-A-0.203.469 bekannt. Diese von dort
bekannten Faserkugeln können z.B. als loses Füll- und Polstermaterial verwendet werden.
Diese Faserkugeln bestehen aus spiralgekräuselten miteinander verwickelten Polyesterfasern
mit einer Länge von etwa 10 bis 60 mm und weisen einen Durchmesser zwischen 1 und
15 mm auf. Die Faserkugeln besitzen eine Elastizität, durch die sich die Kugeln nach
einem Zusammendrücken - auch über längere Zeit - wieder wesentlich (Erholungsgrad
von 80%) erholen. Die Faserkugeln besitzen untereinander eine Kohäsion von weniger
als 6 Newton, vorzugsweise 4,5 Newton oder weniger (gemäß einem dort beschriebenen
Meßverfahren).
[0010] Durch diese geringen Kohäsionswerte verschieben sich die Faserkugeln innerhalb einer
Füllung sehr leicht, insbesondere, wenn diese Füllung für ein Kopfkissen oder eine
Bettdecke benutzt wird. Liegt der Schläfer mit dem Kopf mittig auf einem mit solchen
Faserkugeln gefüllten Kissen, drückt sich dieses Kissen im Auflagebereich sehr leicht
durch. Wird eine mit solchen Faserkugeln gefüllte Bettdecke aufgeschüttelt, so verschieben
sich die Faserkugeln - ähnlich wie auch Daunen - und sammeln sich in einer Ecke oder
an einer Kante an. Um dies zumindest zum Teil zu verhindern, müssen die Faserkugeln
in dem Kissen eine relativ hohe Dichte aufweisen, weshalb die Kissen selbst sehr schwer
werden. Dadurch verliert das Kissen wiederum seine "Weichheit", was manche Menschen
als unangenehm empfinden. Eine Bettdecke muß entsprechend mit mehr Faserkugeln gefüllt
oder - besser - abgesteppt werden.
[0011] Auch aus der EP-A-0.013.427 sind sphärische Faseraggregate bekannt, in denen Fasern
zu Faserkugeln verwickelt sind. Diese Faserkugeln weisen einen Durchmesser von mindestens
3 mm auf. Die Kugeln können einen Durchmesser bis zu 50 mm aufweisen. Die dort verwendeten
Fasern haben eine Länge von mindestens 15 mm, vorzugsweise zwischen 40 und 120 mm.
Diese Faserkugeln weisen eine Dichte zwischen 0,01 und 0,1 g/cm³ auf. Die Fasern dieser
Faserkugeln können natürliche Fasern, z.B. Baumwoll- oder Wollfasern, Tierhaare od.dgl.
oder Synthesefasern, z.B. Polyamid-, Polyester-, Polypropylenfasern od.dgl. oder ein
Gemisch aus diesen sein. Insbesondere können diese Faserkugeln gekräuselte Fasern,
z.B. gekräuselte Synthesefasern sein. Solche Faserkugeln wurden bisher im wesentlichen
für textile Flächengebilde, insbesondere für die Teppichherstellung, für Bekleidungsstoffe,
Schlafdecken, Dekorationsstoffe oder textile Bezugsstoffe benutzt. Dabei werden die
Faserkugeln als Flächengebilde untereinander und / oder mit einer Trägerschicht vernadelt.
Dabei werden sie jedoch sehr stark zusammengepreßt, sodaß ein solches Flächengebilde
sehr hart ist und sich z.B. nicht als Kopfkissen benutzen läßt. Als Füllmaterial sind
diese Faserkugeln, wie sie in der EP-A-0.013.427 beschrieben sind, dann geeignet,
wenn die einzelnen Faserkugeln mit einem Bindemittel gebunden sind, das dafür sorgt,
daß sich die einzelnen Kugeln nicht auflösen.
[0012] Beide Arten von bekannten Faserkugeln lassen sich im Vergleich zu einem Faservlies
nur sehr schwierig gleichmäßig verteilen, wenn sie z.B. in eine Deckenhülle eingebracht
werden sollen oder wenn sie als elastisches Polstermaterial mit gleicher Dicke über
eine größere Fläche verteilt werden sollen.
[0013] Aus der nicht vorveröffentlichten EP-A-0257658 sind Faserkugeln aus sphärisch verwickelten
Fasern bekannt, die über die Kugelform nach außen vorstehende Faserenden aufweisen,
wobei sich diese Faserenden in anderen Faserkugeln lösbar verhaken können.
[0014] Diese Bindefasern können zusätzlich zu den Faserkugeln in dem Aggregat vorliegen,
gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weisen jedoch die einzelnen
Faserkugeln selbst sowohl Bindefasern, als auch andere Fasern auf. Es können jedoch
auch alle Fasern der einzelnen Faserkugeln Bindefasern sein.
[0015] Diese Bindefasern sind bevorzugt schmelzende Fasern, die eine Anschmelztemperatur
aufweisen, die kleiner ist, als die Anschmelztemperatur von anderen Fasern des Füllgutes.
Diese Schmelzfasern können dann mittels Hitzezufuhr zum Anschmelzen gebracht werden,
woraufhin diese mit anliegenden Fasern, seien es auch Schmelzfasern oder seien es
andere Fasern, verkleben.
[0016] Die Bindefasern können auch thermoplastische Fasern, insbesondere wasserlösliche
Fasern, z.B. Polyvinylalkoholfasern, sein, die durch Anlösen aktiviert werden und
eine Verbindung mit anderen Fasern des Gesamt-Aggregates eingehen. Die Bindefasern
können auch klebende Fasern sein.
[0017] Gemäß einer Ausführungsform sind die Bindefasern steifer und / oder gröber ausgebildet,
als die anderen Fasern. Die Bindefasern, insbesondere, wenn sie Bestandteil der Faserkugeln
sind, liegen dann nicht parallel zu den anderen Fasern der Faserkugeln, sondern sie
können sogar aus den Faserkugeln herausstacheln. Es ist insbesondere dann möglich,
die Faserkugeln nur über die herausstehenden Faserenden der Bindefasern miteinander
zu verbinden, wodurch das aus den Faserkugeln gebildete Flächengebilde sehr anschmiegsam
und drapierfähig wird. Bei der Verwendung des Aggregates als Füllmaterial für Bettdecken
paßt sich dieses sehr gut der Körperform des darunter bedeckten Menschen an.
[0018] Sind die Bindefasern thermoplastische Fasern, insbesondere wasserlösliche Fasern,
z.B. Polyvinylalkoholfasern, so können die Verbindungen z.B. nach dem Absteppen einer
Bettdecke durch Waschen der fertigen Bettdecke wieder gelöst werden.
[0019] Sind dabei die Verbindungen zwischen Faserkugeln jeweils einer Ebene anders ausgebildet,
als die Verbindungen zwischen Faserkugeln zweier übereinanderliegender Ebenen, so
kann z.B. die Verbindung zwischen den Ebenen gelöst werden, während die Verbindung
zwischen den Faserkugeln einer Ebene bestehen bleibt. Der Benutzer hat es damit auch
in der Hand, das Aggregat dünner auszubilden, als es ihm im Ursprungszustand geliefert
wurde. Analoges gilt auch für räumlich verschieden ausgebildete Verbindungen zwischen
den einzelnen Faserkugeln eines Aggregates.
[0020] Dies wird z.B. dadurch möglich, daß die Faserkugeln eines Flächengebildes mit einer
oder mehrerer übereinanderliegender Ebenen durch Bindefasern miteinander verbunden
sind, die in den Faserkugeln selbst angeordnet sind, sei es, daß die Enden dieser
Bindefasern aus den Faserkugeln herausstacheln, oder sei es, daß die Faserkugeln eine
Hülle aus anschmelzbaren Bindefasern aufweisen.
[0021] Darüber kann nun ein ähnlich ausgebildetes Flächengebilde angeordnet sein, wobei
zwischen beiden eine Lage aus einzelnen anschmelzbaren Bindefasern angeordnet ist,
durch die beide Flächengebilde miteinander verbunden werden. Sind dann nur diese einzelnen
Bindefasern z.B. wasserlöslich, so kann durch Waschen des Aggregates das eine Flächengebilde
wieder von dem anderen getrennt werden, ohne, daß sich die Flächengebilde als solches
auflösen.
[0022] Die einzelnen Faserkugeln können aber auch überhaupt nur durch einzelne zusätzliche
Bindefasern miteinander verbunden sein, die z.B. netzartig über und / oder unter eine
Lage von Faserkugeln gelegt wurde und an dieser nach dem Anschmelzen ankleben.
[0023] Die Verbindungen zwischen den einzelnen Fasern verschiedener Faserkugeln können aber
auch so locker ausgebildet werden, daß sich diese Verbindungen z.B. durch Klopfen
einer Decke oder eines Kissens mit einem Klopfbesen lösen.
[0024] Es können auch Mischungen von Faserkugeln mit und ohne Binde-, d.h. schmelzenden,
löslichen oder klebenden Fasern vorliegen, sodaß bestimmte Faserkugeln nur passiv
angebunden werden.
[0025] Durch das Verbinden der vorher einzeln hergestellten Faserkugeln ist das die Faserkugeln
enthaltende Aggregat roll-, bieg- und faltbar, sowie stauch- und zusammenschiebbar.
Ein solches Aggregat kann auch ohne Umhüllung vielfältig gehandhabt werden. Insbesondere
bietet sich eine solche Ausbildung für den Transport von Faserkugeln an. Auch kann
innerhalb einer nicht abgesteppten Bettdecke das Aggregat durch Zusammenrollen oder
Umfalten eines Endes dicker ausgebildet werden, sodaß z.B. im empfindlichen Fußbereich
gewollt mehr Faserkugeln angeordnet sind, als in dem dem Kopf zugewandten Bereich.
Dies kann vom Benutzer selbst vorgenommen werden. Wird dabei das eingerollte oder
umgefaltete Ende noch festgeheftet, so bleibt dies auch nach dem Schütteln der Decke
so. Mit Daunen oder den bekannten Faserkugeln ist dies vom Benutzer auf einfache Art
und Weise nicht zu vollbringen.
[0026] Wie schon angedeutet kann das Aggregat in einer Hülle angeordnet sein. Dies kann
z.B. eine Stoffhülle sein, wie sie für Bettdecken oder Kissen benutzt wird. Durch
das vorherige Erstellen der Einlage, nämlich des erfindungsgemäßen Aggregates, kann
dieses jede gewünschte Form und Dicke aufweisen und beibehalten. So kann eine solche
Einlage am Fußende andere Fasern aufweisen und / oder dicker sein, als am Kopfende.
Bisher hat man diese Dickenunterschiede durch Absteppen des Inlets erreicht, dabei
jedoch Wärmebrücken im Bereich der Absteppungen erhalten. Mit dem erfindungsgemäßen
Aggregat treten solche Nachteile nicht mehr auf. Eine solche Einlage kann auch mit
der Innenseite der Hülle verbunden sein. Eine solche Verbindung kann mittels der Verbindungsfasern
der Faserkugeln erhalten werden.
[0027] Die Faserkugeln können auch auf einem Träger angeordnet und mit diesem verbunden
sein. Bei dem Bodenbelag gemäß der obengenannten EP-A-0.013.427 werden die Faserkugeln
durch den angewandten Vernadelungsvorgang sehr stark zusammengepreßt. Dies ist bei
einem erfindungsgemäßen an einen Träger geklebten Aggregat nicht mehr der Fall.
[0028] Eine solche Hülle bzw. der Träger kann aus einem Gewebe oder aus einer Perforationen
aufweisenden, vorzugsweise aus einem Kunststoff bestehende Folie bestehen. Eine solche
Folie kann z.B. eine geschlitzte und zu einem Netz geschrumpfte Kunststoffolie sein,
wie sie unter der Marke "XIRONET" von der Firma XIRO AG, CH-3185 Schmitten vertrieben
wird. Ein solches Netz wird bei Hitzeeinwirkung klebrig, sodaß die Faserkugeln an
diesem Netz durch Hitzeeinwirkung verklebt werden können. Die Faserkugeln brauchen
dann selbst nicht klebfähig oder anschmelzbar sein bzw. sie brauchen nicht angeschmolzen
zu werden. Ein solches Netz kann auch unter Einwirkung von Druck aktiviert werden.
[0029] Gemäß einer Ausführungsform sind die der Hülle bzw. dem Träger benachbarten Faserkugeln
nur mit dieser über Bindefasern verbunden.
[0030] Die Faserkugeln sind z.B. an der Hülle bzw. dem Träger angeklebt, angenäht, angenadelt
oder angesteppt.
[0031] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung kann das Aggregat selbst eine Hülle bilden.
In diese Hülle können lose Faserkugeln, Einzelfasern, Faservliese, vorzugsweise aber
ein nichtfaserhaltiges Material gefüllt sein. Bei letzterem kann es ich um Daunen
oder Federn oder auch um feste Partikel, wie Aktivkohlepartikel oder -pulver, Ionentauscher,
Sand, Samenkörner, Dünger od.dgl. handeln.
[0032] Das erfindungsgemäße Aggregat besteht mindestens aus einer Lage von Faserkugeln.
Diese Faserkugeln müssen einander berühren, um miteinander verbunden zu werden. Diese
Lage muß also relativ geschlossen sein.
[0033] Es können Faserkugeln unterschiedlichen Durchmessers, unterschiedlicher Farbe oder
mit unterschiedlichen Fasern verwendet werden. Somit läßt sich eine große Gestaltungsvielfalt
des gewünschten Aggregates erreichen. Eine so große Gestaltungsvielfalt ist mit den
bekannten Faservliesen od.dgl. nicht erreichbar.
[0034] Die Faserkugeln des Aggregates können nun auch selbst mit einem insbesondere körnigen
Material gefüllt sein. Es kann aber auch zwischen den Faserkugeln weiteres, insbesondere
körniges Material angeordnet sein. Dabei kann es sich um die gleichen Materialien
handeln, die oben schon im Rahmen des Füllens der durch die Faserkugeln gebildeten
Hülle genannt wurden. Bei diesem Material kann es sich aber auch um in bzw. zwischen
den Faserkugeln enthaltenes Material, wie Moor, Lehm, Kräuterpulver, Kaolin, Mandelkleie,
Creme od.dgl. handeln.
[0035] Das erfindungsgemäße Verfahren zum Herstellen von Aggregaten aus Faserkugeln besteht
darin, eine Ansammlung von nach den bekannten Verfahren aus sphärisch verwickelten
Fasern und / oder Fäden hergestellte und bestehende Faserkugeln in einer gewünschten
Form anzuordnen und diese Faserkugeln miteinander zu verbinden.
[0036] Vorteilhafterweise werden dabei die Faserkugeln mittels Verbindungsfasern, bei denen
es sich bevorzugt um Bindefasern handelt, die nach dem Informbringen aktiviert werden,
verbunden. Es können Bindefasern enthaltende Faserkugeln oder auch gesonderte, zwischen
die Faserkugeln eingebrachte Bindefasern verwendet werden.
[0037] Als Bindefasern können Schmelzfasern verwendet werden, wobei die in der gewünschten
Form angeordneten Faserkugeln einer erhöhten Temperatur, vorzugsweise mindestens der
Schmelztemperatur der Bindefasern unterworfen werden.
[0038] Vor dem Anordnen der Kugeln zu einer gewünschten Form können weitere Materialien
in die Faserkugeln eingebracht werden. Es ist aber auch möglich, während des Anordnens
der Faserkugeln in einer gewünschten Form zwischen den Faserkugeln noch weitere, insbesondere
körnige Materialien anzuordnen. Darüberhinaus oder alternativ können nach dem Aktivieren
der Bindefasern noch weitere Materialien in den bzw. zwischen den Faserkugeln angeordnet
werden.
[0039] Während z.B. mit Faservliesen nur dann bestimmte Flächenformen erreicht werden können,
wenn nach der Vliesherstellung nicht gewünschte Vliesflächenabschnitte aus- oder abgeschnitten
werden, können nun die Faserkugeln vor dem Aktivieren der Bindefasern in eine gewünschte
Form gebracht werden. Gemäß dem neuen Verfahren lassen sich auch Fasern in jeder gewünschten
Raumform herstellen. So können Formen mit den Faserkugeln gefüllt werden, woraufhin
die Bindefasern aktiviert und ein der Form entsprechendes Raumgebilde der Form entnommen
werden kann.
[0040] Es lassen sich auch Filter herstellen, wobei entsprechend der Filterform z.B. eine
Lage großer Faserkugeln abgelegt werden, auf die als eigentlicher Filter kleinere
Faserkugeln oder auch z.B. Aktivkohle als Filtermaterial gegeben wird, woraufhin diese
zweite Schicht wiederum mit größeren Faserkugeln abgedeckt wird. Dabei kann am Rand
der eigentlichen Filterschicht ein Ring aus Faserkugeln gelegt werden, der ein seitliches
Herausfallen der Aktivkohleteilchen od.dgl. verhindert. Solche Filter können jegliche
Form annehmen, ohne daß dabei - wie bei solchen aus Faservliesen hergestellten Filtern
- ein Verschnitt übrig bleibt.
[0041] Je nach Druck, der auf die Faserkugeln vor dem Aktivieren der Bindefasern gegeben
wird, kann auch die Dichte und damit auch die Härte eines solchen Aggregates eingestellt
werden.
[0042] Insbesondere können Faserkugeln verschiedener Farbe, Größe, Härte, Dichte und / oder
mit verschiedenen Fasern in einem solchen Aggregat gemischt werden. Durch insbesondere
zusätzliche Hitzeeinwirkung nur auf die Außenbereiche des Aggregates kann eine Außenschicht
geschaffen werden, in der im wesentlichen alle Fasern innig miteinander verbunden
sind, wodurch sich eine härtere und dichtere Schale des Aggregates ergibt, die gegebenenfalls
bedruckt wird. Insbesondere herbei reicht es auch aus, nur die im Bereich der Schale
angeordneten Faserkugeln miteinander zu verbinden, da die im Kern befindlichen Faserkugeln
durch die Schale gehalten werden.
[0043] Dadurch, daß bei dem vorgeschlagenen Verfahren nicht einzelne Fasern, sondern Faserkugeln
miteinander verbunden werden, enthält ein solches Aggregat einen sehr großen Luftanteil.
Ein solches Aggregat ist dadurch auch sehr elastisch. Die Elastizität kann noch dadurch
erhöht werden, daß Faserkugeln verwendet werden, in denen die einzelnen Fasern der
Faserkugel untereinander verbunden sind, sodaß schon die verwendeten Faserkugeln eine
höhere Elastizität aufweisen.
1. Fasern enthaltendes Aggregat, als Füllgut für Decken oder Kissen, als Polstermaterial
oder als Filter, dadurch gekennzeichnet, daß aus sphärisch verwickelten Fasern und
/ oder Fäden bestehende Faserkugeln mittels verbindenden, aktivierten Bindefasern
miteinander verbunden sind.
2. Aggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserkugeln über in den
einzelnen Faserkugeln angeordnete Bindefasern miteinander verbunden sind.
3. Aggregat nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen
Faserkugeln Bindefasern und andere Fasern aufweisen.
4. Aggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Faserkugeln über zusätzliche, zwischen den einzelnen Faserkugeln angeordnete Bindefasern
miteinander verbunden sind.
5. Aggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bindefasern schmelzende Fasern sind, die eine Anschmelztemperatur aufweisen, die kleiner
ist, als die Anschmelztemperatur von anderen Fasern des Aggregates.
6. Aggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, die Bindefasern
lösliche Fasern sind.
7. Aggregat nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Bindefasern
thermoplastische Fasern, insbesondere wasserlösliche Fasern, z.B. Polyvinylalkoholfasern,
sind.
8. Aggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bindefasern klebende Fasern sind.
9. Aggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bindefasern steifer und / oder gröber ausgebildet sind, als die anderen Fasern des
Aggregates.
10. Aggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verbindungen zwischen den einzelnen Faserkugeln lösbar sind, insbesondere gezielt
bestimmte Verbindungen lösbar sind.
11. Aggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
die Faserkugeln enthaltende Aggregat roll-, bieg- und faltbar, sowie stauch- und zusammenschiebbar
ist.
12. Aggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Aggregat in einer Hülle angeordnet und mit dessen Innenseite verbunden, vorzugsweise
verklebt ist.
13. Aggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Faserkugeln auf einem Träger angeordnet sind.
14. Aggregat nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hülle bzw. der Träger aus einem Gewebe besteht.
15. Aggregat nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle bzw. der
Träger aus einer Perforationen aufweisenden, vorzugsweise aus einem Kunststoff bestehenden
Folie besteht.
16. Aggregat nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie eine
geschlitzte und zu einem Netz geschrumpfte Kunststoffolie ist.
17. Aggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
der Hülle bzw. dem Träger benachbarten Faserkugeln nur mit dieser über Bindefasern
verbunden sind.
18. Aggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Faserkugeln an der Hülle bzw. dem Träger angeklebt, angenäht oder angesteppt sind.
19. Aggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Aggregat selbst eine Hülle bildet.
20. Aggregat nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle mit
einem anderen Material, vorzugsweise mit einem nichtfaserhaltigen Material gefüllt
ist.
21. Aggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dieses
mindestens aus einer Lage von Faserkugeln besteht.
22. Aggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Faserkugeln
unterschiedlichen Durchmessers, unterschiedlicher Farbe oder mit unterschiedlichen
Fasern verwendet werden.
23. Aggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Faserkugeln mit einem insbesondere körnigen Material gefüllt sind.
24. Aggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
den Faserkugeln weiteres, insbesondere körniges Material angeordnet ist.
25. Aggregat nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das körnige Material Ionenaustauscher, Aktivkohlepartikel oder - pulver, Samenkörner,
Dünger od.dgl. ist.
26. Aggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
in bzw. zwischen den Faserkugeln enthaltene Material Moor, Lehm, Kräuterpulver, Kaolin,
Mandelkleie, Creme od.dgl. ist.
27. Verfahren zum Herstellen von Aggregaten aus Faserkugeln nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ansammlung von aus sphärisch verwickelten
Fasern und / oder Fäden bestehenden Faserkugeln in einer gewünschten Form angeordnet
werden und diese Faserkugeln mittels Verbindungsfasern, bei denen es sich um Bindefasern
handelt, die nach dem Informbringen aktiviert werden, miteinander verbunden werden.
28. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß Bindefasern
enthaltende Faserkugeln verwendet werden.
29. Verfahren nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, daß Bindefasern zusammen
mit den Faserkugeln in einer gewünschten Form angeordnet werden.
30. Verfahren nach einem der Ansprüche 27 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß als Bindefasern
Schmelzfasern verwendet werden und die in der gewünschten Form angeordneten Faserkugeln
einer erhöhten Temperatur, vorzugsweise mindestens der Schmelztemperatur der Bindefasern
unterworfen werden.
31. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 27 bis 30, dadurch gekennzeichnet,
daß weitere Materialien vor dem Anordnen der Kugeln zu einer gewünschten Form in die
Faserkugeln eingebracht werden.
32. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 27 bis 31, dadurch gekennzeichnet,
daß während des Anordnens der Faserkugeln in einer gewünschten Form zwischen den Faserkugeln
noch weitere, insbesondere körnige Materialien angeordnet werden.
33. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 27 bis 32, dadurch gekennzeichnet,
daß nach dem Aktivieren der Bindefasern noch weitere Materialien in den bzw. zwischen
den Faserkugeln angeordnet werden.
1. Aggregate containing fibres and forming a filling material for coverings or pillows
or cushions, as an upholstery material or as a filter, characterised in that fibre
balls comprising spherically wound fibres and/or threads are connected together by
means of connecting activated binding fibres.
2. Aggregate according to claim 1 characterised in that the fibre balls are connected
together through connecting fibres arranged in the individual fibre balls.
3. Aggregate according to the preceding claim characterised in that the individual fibre
balls have connecting fibres and other fibres.
4. Aggregate according to one of the foregoing claims characterised in that the fibre
balls are connected together through additional connecting fibres arranged between
the individual fibre balls.
5. Aggregate according to one of the foregoing claims characterised in that the connecting
fibres are meltable fibres which have a melting temperature lower than the melting
temperature of other fibres of the aggregate.
6. Aggregate according to one of the foregoing claims characterised in that the connecting
fibres are soluble fibres.
7. Aggregate according to the preceding claim characterised in that the connecting fibres
are thermoplastic fibres, in particular water-soluble fibres, e.g. polyvinyl alcohol
fibres.
8. Aggregate according to one of the foregoing claims characterised in that the connecting
fibres are adhesive fibres.
9. Aggregate according to one of the foregoing claims characterised in that the connecting
fibres are made stiffer and/or coarser than the other fibres of the aggregate.
10. Aggregate according to one of the foregoing claims characterised in that the connections
between the individual fibre balls are detachable, in particular certain predetermined
connections are detachable.
11. Aggregate according to one of the foregoing claims characterised in that the aggregate
containing the fibre balls can be rolled, bent, folded, squashed and squeezed together.
12. Aggregate according to one of the foregoing claims characterised in that the aggregate
is arranged in a casing or shell and is connected to the inside of the latter, preferably
adhesively.
13. Aggregate according to one of the foregoing claims characterised in that the fibre
balls are arranged on a carrier.
14. Aggregate according to one of the two preceding claims characterised in that the casing
or sleeve or the carrier comprises a woven fabric.
15. Aggregate according to claim 12 or 13 characterised in that the sleeve or carrier
comprises a foil or film, preferably of plastics, having perforations in it.
16. Aggregate according to the preceding claim characterised in that the sheet is a film
of plastics foil slit and shrunk to form a net.
17. Aggregate according to one of the foregoing claims characterised in that the fibre
balls which are adjacent to the sleeve or the carrier are connected to it solely through
connecting fibres.
18. Aggregate according to one of the foregoing claims characterised in that the fibre
balls are stuck, sewn or quilted to the sleeve or carrier.
19. Aggregate according to one of the foregoing claims characterised in that the aggregate
itself forms a sleeve or casing.
20. Aggregate according to the preceding claim characterised in that the sleeve or casing
is filled with another material, preferably a non-fibre-containing material.
21. Aggregate according to one of the foregoing claims characterised in that it comprises
at least one layer of fibre balls.
22. Aggregate according to one of the foregoing claims characterised in that fibre balls
of different diameter, different colours or having different fibres are employed.
23. Aggregate according to one of the foregoing claims characterised in that the fibre
balls are filled with a material, in particular a granular material.
24. Aggregate according to one of the foregoing claims characterised in that additional
material, in particular granular material, is arranged between the fibre balls.
25. Aggregate according to one of the two preceding claims characterised in that the granular
material is an ion exchanger, active carbon particles or powder, seed grains, fertilizer
or the like.
26. Aggregate according to one of the foregoing claims characterised in that the material
contained in and/or between the fibre balls is peat, loam, vegetable powder, kaolin,
ground almonds, custard or the like.
27. Method of manufacturing aggregates of fibre balls according to one of the foregoing
claims characterised in that a collection of fibre balls comprising spherically wound
fibres and/or threads is arranged in a desired form and these fibre balls are connected
together by means of connecting fibres by which is meant binding fibres, which are
activated after being formed.
28. Method according to the preceding claim characterised in that fibre balls containing
binding fibres are employed.
29. Method according to claim 27 or 28 characterised in that the binding fibres together
with the fibre balls are arranged in a desired shape or mould.
30. Method according to one of claims 27 to 29 characterised in that meltable fibres are
employed as the binding fibres and the fibre balls arranged in the desired form are
subjected to an elevated temperature, preferably at least the melting temperature
of the binding fibres.
31. Method according to one of the foregoing claims 27 to 30 characterised in that further
materials are introduced into the fibre balls before the balls are arranged in the
desired form.
32. Method according to one of the foregoing claims 27 to 31 characterised in that during
the arrangement of the fibre balls into a desired form still further materials, in
particular granular materials, are arranged between the fibre balls.
33. Method according to one of the foregoing claims 27 to 32 characterised in that still
further materials are arranged in and/or between the fibre balls after the binding
fibres are activated.
1. Agrégat contenant des fibres, en tant que matériau de remplissage pour couvertures
ou coussins, en tant que matériau de rembourrage ou en tant que filtre, caractérisé
en ce que des boules de fibres composées de fibres et/ou fils entremêlés de manière
sphérique sont assemblées l'une avec l'autre à l'aide de fibres de liaison activées
assurant l'assemblage.
2. Agrégat suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les boules de fibres sont
assemblées l'une avec l'autre par des fibres de liaison disposées dans les boules
de fibres individuelles.
3. Agrégat suivant la revendication précédente, caractérisé en ce que les boules de fibres
individuelles présentent des fibres de liaison et d'autres fibres.
4. Agrégat suivant l'une des revendications précédentes 1 ou 2, caractérisé en ce que
les boules de fibres sont assemblées l'une à l'autre par des fibres de liaison supplémentaires
disposées entre les boules de fibres individuelles.
5. Agrégat suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les fibres
de liaison sont des fibres fondantes présentant une température de début de fusion
inférieure à la température de début de fusion d'autrs fibres de l'agrégat.
6. Agrégat suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les fibres
de liaison sont des fibres solubles.
7. Agrégat suivant la revendication précédente, caractérisé en ce que les fibres de liaison
sont des fibres thermoplastiques, en particulier des fibres solubles dans l'eau, par
exemple des fibres d'alcool polyvinylique.
8. Agrégat suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les fibres
de liaison sont des fibres adhésives.
9. Agrégat suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les fibres
de liaison se présentent plus raides et/ou ou plus grossières que les autres fibres
de l'agrégat.
10. Agrégat suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les assemblages
entre les boules de fibres individuelles peuvent se faire, en particulier que certains
assemblages peuvent, de manière voulue, se défaire.
11. Agrégat suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'agrégat
contenant les boules de fibres peut être roulé, fléchi et plié, ainsi que tassé et
aggloméré.
12. Agrégat suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'agrégat
est disposé dans une enveloppe et est assemblé, de préférence collé, sur sa face intérieure.
13. Agrégat suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les boules
de fibres sont disposées sur un support.
14. Agrégat suivant l'une des deux revendications précédentes, caractérisé en ce que l'enveloppe,
respectivement le support, est réalisée en un tissu.
15. Agrégat suivant la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que l'enveloppe, respectivement
le support, consiste en un film, de préférence en une matière plastique, présentant
des perforations.
16. Agrégat suivant la revendication précédente, caractérisé en ce que le film est un
film en matière plastique à fentes et rétréci pour former un filet.
17. Agrégat suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les boules
de fibres adjacentes à l'enveloppe, respectivement au support, ne sont assemblées
avec celle-ci que par des fibres de liaison.
18. Agrégat suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les boules
de fibres sont assemblées avec l'enveloppe, respectivement le support, par collage,
couture ou piquage.
19. Agrégat suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'agrégat
lui-même forme une enveloppe.
20. Agrégat suivant la revendication précédente, caractérisé en ce que l'enveloppe est
remplie d'un autre matériau, de préférence d'un matériau ne contenant pas de fibres.
21. Agrégat suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que celui-ci
se compose d'au moins une couche de boules de fibres.
22. Agrégat suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est
utilisé des boules de fibres de diamètre différent, de couleur différente ou à fibres
différentes.
23. Agrégat suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les boules
de fibres sont remplies d'un matériau en particulier granuleux.
24. Agrégat suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'entre les
boules de fibres est disposé un autre matériau, en particulier granuleux.
25. Agrégat suivant l'une des deux revendications précédentes, caractérisé en ce que le
matériau granuleux est des échangeurs d'ions, des particules ou de la poudre de charbon
actif, des grains de semences, des engrais ou similaires.
26. Agrégat suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le matériau
contenu dans, respectivement entre les boules de fibres est de la boue, de l'argile,
de la poudre d'herbes, du kaolin, des pâtes d'amandes, de la crème ou similaires.
27. Procédé de fabrication d'agrégats à partir de boules de fibres suivant l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'un amas de boules de fibres composées de fibres
et/ou fils entremêlés de manière sphérique sont disposées suivant une forme souhaitée
et que ces boules de fibres sont assemblées l'une avec l'autre, à l'aide de fibres
d'assemblage, pour lesquelles il s'agit de fibres de liaison qui sont acitvées après
mise en forme.
28. Procédé suivant la revendication précédente, caractérisé en ce qu'il est utilisé des
boules de fibres contenant des fibres de liaison.
29. Procédé suivant la revendication 27 ou 28, caractérisé en ce que des fibres de liaison
sont, avec les boules de fibres, disposées suivant une forme souhaitée.
30. Procédé suivant l'une des revendications 27 à 29, caractérisé en ce que, comme fibres
de liaison, il est utilisé des fibres fondantes et que les boules de fibres disposées
suivant une forme souhaitée sont soumises à une tempérture élevée, de préférence au
moins la température de fusion des fibres de liaison.
31. Procédé suivant l'une des revendications 27 à 30 précédentes, caractérisé en ce que
d'autres matériaux sont introduits dans les boules de fibres avant la disposition
des boules suivant une forme souhaité.
32. Procédé suivant l'une des revendications 27 à 31 précédentes, caractérisé en ce que,
pendant la disposition des boules de fibres suivant une forme souhaitée, il est disposé,
entre les boules de fibres, encore d'autres matériaux, en particulier granuleux.
33. Procédé suivant l'une des revendications 27 à 32 précédentes, caractérisé en ce qu'après
l'activation des fibres de liaison, il est disposé encore d'autres matériaux dans,
respectivement entre les boules de fibres.