| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 277 279 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
16.09.1992 Patentblatt 1992/38 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.10.1987 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01R 43/20 |
|
| (54) |
Verfahren und Vorrichtung zum Bestücken von Gehäusen mit gecrimpten, elektrischen
Leitungen
Method and apparatus for facing housings with crimped electrical conductors
Procédé et dispositif d'assemblage dans des boîtiers isolants de conducteurs électriques
sertis
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
BE CH DE ES FR GB IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
27.01.1987 DE 3702366
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
10.08.1988 Patentblatt 1988/32 |
| (73) |
Patentinhaber: Grote & Hartmann GmbH & Co. KG |
|
D-42369 Wuppertal (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Reinertz, Rudolf
D-5600 Wuppertal 2 (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Dr. Solf & Zapf |
|
Postfach 13 01 13 42028 Wuppertal 42028 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 040 491
|
EP-A- 0 123 574
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten
Art und eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 5 genannten Art zum Bestücken
von Gehäusen mit gecrimpten, elektrischenLeitungen.
[0002] In der DE-OS 27 02 188 wird ein in Fig. 5 der DE-OS dargestelltes Sortierschema beschrieben,
mit dem die mit einem elektrischen Verbinder versehenen, in einer Ebene und im Abstand
voneinander angeordnete Leitungsenden auf verschiedene Gehäusekammerraster gebracht
werden können, die gleich den oder kleiner als die ursprünglichen, durch den Transport
bedingten Leitungsabstände sind. Die Leitungsenden werden aus der Transportebene angehoben
und seitlich in das Gehäusekammerraster eingekämmt. Mit dieser bekannten Methode kann
man zwar auch noch die Reihenfolge zwischen drei aufeinanderfolgenden Leitungen vertauschen;
weitergehende Änderungen der Reihenfolge sind aber nicht möglich.
[0003] Zudem ist aus der DE-OS 27 40 377 ein Verfahren und eine Vorrichtung zum automatischen
Sammeln von jeweils an einen Leiter gecrimpten, elektrischen Verbindern zum Bestücken
von Gehäusen bekannt. Dabei befinden sich nach dem Crimpen die Verbinder noch am Haltestreifen
und werden am Haltestreifen geführt, anschließend vom Haltestreifen getrennt und gehalten,
wobei die Verbinder mit ihren vorderen freien Endbereichen aus der Halterung herausragen.
Mit den Halterungen wird ein Verbinder vor die Öffnung einer Gehäusekammer transportiert
und vorgeschoben, bis die Kammer den Verbinder teilweise übergreift. Dann wird die
Leitung kurz hinter dem Verbinder geklemmt, die Halterung des Verbinders aufgegeben
und der Verbinder mit der Leiterklemmung bis zur gewünschten Tiefe vollständig in
die Gehäusekammer eingeschoben. Mit diesem bekannten Verfahren bzw. mit dieser bekannten
Vorrichtung kann nicht sortiert werden.
[0004] Ein älterer Vorschlag der Anmelderin zeigt einen weiteren einfachen Weg, mit dem
an Verbinder gecrimpte Leitungen auf einen bestimmten Gehäuseraster mit sich kreuzenden
Leitungen gebracht werden können. Voraussetzung ist auch in diesem Fall, daß sich
die gecrimpten Verbinder noch am Haltestreifen befinden. Sie werden einzeln beim Abtrennen
vom Haltestreifen mit dem Trennmesser in eine vorbestimmte Ausnehmung eines Sammlerblocks
gestoßen, wobei vorher der Sammlerblock hin- und herfährt, bis die gewünschte Anzahl
und Reihenfolge seiner Ausnehmungen mit Verbindern gefüllt ist. Danach wird der Sammelblock
vor ein Gehäuse transportiert. Dann werden die gesammelten Verbinder en bloc in die
Kammern des Verbindergehäuses gesteckt. Der Abstand benachbarter Ausnehmungen im Sammlerblock
entspricht dem Raster der Kammern des zu bestückenden Gehäuses. Nach diesem bekannten
Verfahren werden die Verbinder schrittweise befördert. Da der Sammlerblock beliebig
wählbar seitlich in- und herfahren kann, kann jede beliebige Reihenfolge der Leitungen
für das Bestücken eines Gehäuses erstellt werden. Das bekannte Verfahren bzw. die
bekannte Vorrichtung arbeiten sehr gut und schnell. Sie sind aber an die Taktzeiten
der Crimpmaschine gebunden.
[0005] Ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art sind aus der EP-A-0
040 491 bekannt. Demnach ist eine Transportvorrichtung in Gestalt eines Sammlerblocks
vorgesehen, der die gesammelten Leitungen schrittweise zu einer Entnahmestelle transportiert.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung der
eingangs genannten Art zu schaffen, die noch schneller arbeiten.
[0007] Diese Aufgabe wird mit Bezug auf das Verfahren durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruchs 1 und mit Bezug auf die Vorrichtung durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruchs 5 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0008] Anhand der Zeichnung, die eine prinzipielle Abbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
beispielhaft darstellt, wird die Erfindung im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- perspektivisch im Prinzip die erfindungsgemäße Vorrichtung,
- Fig. 2
- perspektivisch im Prinzip die Einzelheit A in Fig. 1.
[0009] Die gecrimpten Leitung 1, die vom Transportsystem 2 einer Crimpvorrichtung (nicht
dargestellt) quer und im Abstand voneinander schrittweise antransportiert werden,
werden im gleichen Abstand von einer Transportkette 3 übernommen und mit gleicher
Geschwindigkeit schrittweise weitertransportiert. Die Transportkette 3 weist Klemm-
oder Halteelemente auf, in die die Leitungen 1 oder Verbinder der Leitung 1 in Pfeilrichtung
1a gegeben bzw. gedrückt werden mit einer entsprechenden Übergabevorrichtung (nicht
dargestellt). Das Antriebssystem der Transportkette 3 ist mit dem Antriebssystem des
Transportsystems 2 derart gekoppelt, daß ein Gleichlauf in Transportrichtung (Pfeilrichtung
4) gewährleistet ist. Die Transportkette 3 muß nicht als Kette ausgebildet sein. Es
kann vielmehr jedes Transportmittel verwendet werden, das Klemmittel aufweist, die
so positioniert sind, daß über den Leitungen 1 keine Vorrichtungselemente angeordnet
und die Leitungen von oben frei zugängig sind.
[0010] Dicht über der Transportkette 3 ist ein Sammlerblock 5 angeordnet, der in Pfeilrichtung
6 in oder entgegen der Transportrichtung 4 schrittweise verfahrbar ist. Der Abstand
über der Transportkette 3 beträgt z.B. eine Leiterdicke bzw. Verbinderdicke und ist
vorzugsweise nicht größer als das Dreifache dieser Abmessungen. Der Sammlerblock 5
weist unterseitig Klemmelemente 7 auf, mit denen die Leitungen 1 bzw. Verbinder der
Leitungen 1 gehaltert werden können. Der seitliche Abstand der Klemmelemente 7 voneinander
ist sehr viel kleiner, als der Abstand der Klemmelemente an der Transportkette 3 beträgt.
Der Sammlerblock 5 steht mit einer Sammlertransportvorrichtung (nicht dargestellt)
in Verbindung, die den Sammlerblock 5 in vorbestimmbarer Weise über der Transportkette
3 so hin- und herfährt, daß ein vorbestimmtes Klemmelement 7 über einer vorbestimmten
Leitung hält, wenn ein Taktstillstand der Transportkette 3 besteht und der Leiter
mit einer geeigneten Übergabevorrichtung (nicht dargestellt) in Pfeilrichtung 8 wirkend
an das Klemmelement 7 übergeben werden kann. Die Übergabevorrichtung kann ein Drücker
sein, der eine Leitung 1 aus dem Klemmelement der Transportkette 3 in das Klemmelement
7 des Sammlerblocks 5 drückt.
[0011] Der Sammlerblock 5 kann so verfahren werden, daß sich der Übergabeort immer an derselben
Stelle über der Transportkette befindet und die Übergabe erfolgt, wenn eine Leitung
1 mit der Transportkette 3 an diesen Ort transportiert worden ist. Der Sammlerblock
5 kann aber auch so verfahren werden, daß er an verschiedenen Takthaltestellen der
Leitungen über der Transportkette halten kann und eine Leitung übernimmt, was die
Übergabe beschleunigt. Im letzteren Fall befindet sich entweder unter jeder anfahrbaren
Takthaltestelle ein Übergabeelement oder das Übergabeelement ist am Sammlerblock 5
befestigt und fährt mit.
[0012] Wenn der Sammlerblock 5 gefüllt ist, wird er an eine separate Abtransportvorrichtung
(nicht dargestellt) übergeben. Die Übergabe erfolgt in Transportrichtung 4 betrachtet
hinter der letzten Takthaltestelle der Transportkette 3 (s. markierte Stelle X in
der Zeichnung Fig. 1).Die Abtransportvorrichtung hat eine Transportbahn 9 in Pfeilrichtung
10, die einem Rechteck entspricht, wobei sich die Transportbahn 9 in einer vertikalen
Ebene über der Transportkette 3 befindet.
[0013] Der gefüllte Sammlerblock 5 wird derart in der Abtransportvorrichtung gehaltert,
daß er nach dem Abtransport in den vertikalen Bahnpfad 9a transportiert und dort um
90° geschwenkt gestoppt wird. Die oberste Leitung 1 befindet sich dann an einer festgelegten
Entnahmestelle 11 (Fig. 2). Dann erfolgt ein schrittweiser Transport nach oben, vorzugsweise
mit der entsprechend programmierbaren Abtransportvorrichtung, wobei die Schrittlänge
jeweils dem Abstand der Klemmelemente 7 entspricht.
[0014] Der Entnahmestelle 11 in Transportrichtung 4 nachgeordnet, ist eine Gehäusetransportvorrichtung
12, die ein Gehäuse 16 haltert und in Pfeilrichtung 13 auf-und ab-und in Pfeilrichtung
14 vor- und zurücktransportieren kann derart, daß die Öffnung jeder Kammer 15 des
gehalterten Gehäuses 16 zu einer Bestückungsstelle 17 befördert werden kann. Die Bestückungsstelle
17 ist vom Entnahmepunkt 11 in Transportrichtung 4 ein Stückentfernt angeordnet.
[0015] Des weiteren ist eine Transportzange 19 vorgesehen, die mit einer Antriebsvorrichtung
(nicht dargestellt) auf der vertikalen, rechteckigen Transportbahn 18 in Pfeilrichtung
20 geführt wird. Die unteren Eckpunkte der Transportbahn 18 liegen in der Entnahmestelle
11 und der Bestückungsstelle 17, so daß die Zange 19 an der Entnahmestelle 11 eine
Leitung 1 bzw. den Verbinder der Leitung 1 aus dem Klemmelement 7 entnehmen kann,
das sich dort gerade befindet, und an die Bestückungsstelle 17 befördern kann. Dort
wird der Verbinder entweder mit der Zange 19 oder mit einer gesonderten Vorrichtung
(nicht dargestellt) in die Kammer 15 des Gehäuses geschoben, dessen Öffnung sich dann
gerade vor der Bestückungsstelle 17 befindet.
[0016] Die Gehäusetransportvorrichtung 12 befördert das Gehäuse 16 schrittweise in Pfeilrichtung
14, bis die Kammern 15 einer Gehäusekammerreihe bestückt sind und bewegt dann das
Gehäuse 16 einen Schritt in Pfeilrichtung 13, so daß sich die Öffnung der ersten Kammer
einer nach oben oder unten folgenden Gehäusekammerreihe an der Bestückungsstelle 17
befindet. Insofern wird das Gehäuse immer nur um einen Gehäusekammerabstand schrittweise
transportiert.
[0017] Die Transportzange 19 fährt nach dem Bestücken ein kurzes Stück nach oben und dann
in Pfeilrichtung 21 wieder zurück bis über die Entnahmestelle 11 und anschließend
abwärts zur Entnahmestelle 11.
[0018] Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist die Zange 19 derart ausgeführt,
daß sie eine Schwenkung um 90° ausführen kann, so daß die Leitung 1 um ihre Längsachse
und damit auch der Verbinder der Leitung um 90° gedreht werden. Der Verbinder kann
dann in eine Gehäusekammer eingebracht werden, die diese Lage erfordert.
[0019] Zweckmäßigerweise weist die erfindungsgemäße Vorrichtung zwei im Wechsel betriebene
Sammlerblöcke 5 und 5a auf, so daß, wenn Sammlerblock 5 sammelt, Sammlerblock 5a entleert
werden kann und sich auf dem Transportpfad 9a befindet. Der entleerte Sammlerblock
5a wird über die Transportbahnpfade 9a, 9b, 9c auf den Transportpfad 9d geführt und
an die Sammlertransportvorrichtung übergeben, nachdem in der Zwischenzeit Sammlerblock
5 vorher an der Übergabestelle X (s. Fig. 1) an die Abtransportvorrichtung übergeben
worden war.
[0020] Durch die Verwendung von mindestens zwei Sammlerblöcken und das Senkrechtstellen
des jeweils gefüllten Sammlerblocks sowie dem Vorsehen einer fest lokalisierten Entnahme-
und Bestückungsstelle mit einem schrittweisen Transport des Sammlerblocks zum Entleeren
und einem schrittweisen Transport des Gehäuses zum Bestücken unter Verwendung einer
Zange, die auf einer rechteckigen vertikalen Bahn geführt wird, gelingt es so schnell
ein Gehäuse zu bestücken, wie das bisher nicht möglich war. Denn nach dem Sammeln
erfolgen lediglich beherrschbare Schrittbewegungen, die mit bekannten einfachen Vorrichtungen
gewährleistet werden können.
1. Verfahren zum Bestücken von Gehäusekammern (15) mit gecrimpten, elektrischen Leitungen
(1) unter Verwendung eines Sammlerblockes (5), der die gesammelten, sortierten Leitungen
(1) zu einer Entnahmestellung (11) transportiert,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitungen (1) in einem bestimmten Abstand voneinander quer zu ihrer Längserstreckung
auf einer schrittweise sich bewegenden Transportkette (3) antransportiert werden,
die Leitungen (1) durch den Sammlerblock (5) von der Transportkette (3) übernommen
werden, der unterseitig Klemmelemente (7) aufweist, deren seitlicher Abstand sehr
viel kleiner ist als der gegenseitige Abstand der Leitungen (1) auf der Transportkette
(3), wobei der Sammlerblock (5) in vorbestimmter Weise derart über die Transportkette
(3) fährt, daß ein vorbestimmtes Klemmelement (7) über einer vorbestimmten Leitung
(1) anhält, wenn ein Taktstillstand der Transportkette (3) besteht,
der gefüllte Sammlerblock (5) um eine horizontale Achse verschwenkt und vertikal zu
der Entnahmestelle (11) transportiert wird, wobei die Leitungen (1) im Sammlerblock
(5) von einer horizontalen in eine vertikale Ebene überführt werden, und
eine Transportzange (19) die Leitungen (1) an der Entnahmestelle (11) aus dem Sammlerblock
(5) entnimmt und zu einer Bestückungsstelle (17) transportiert, zu welcher eine Gehäusetransportvorrichtung
(12) ein zu bestückendes Gehäuse (16) transportiert hat.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Sammlerblöcke (5, 5a) im Wechsel verwendet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zur Entnahmestelle (11) transportierte Sammlerblock (5, 5a) schrittweise vertikal
weitertransportiert wird, wobei die Schrittlänge dem Abstand der Klemmelemente (7)
entspricht.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gehäusekammern (15) zur Bestückungsstelle (11) in der Reihenfolge aufeinanderfolgender
Kammern transportiert werden.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 4,
gekennzeichnet durch
eine Transportkette (3) zum schrittweisen Antransport der Leitungen (1),
wenigstens einen Sammlerblock (5) zum Übernehmen der Leitungen (1) von der Transportkette
(3), wobei der Sammlerblock (5) unterseitig Klemmelemente (7) aufweist, deren seitlicher
Abstand viel kleiner ist als der gegenseitige Abstand der Leitungen (1) auf der Transportkette
(3), und wobei die Bewegung des Sammlerblocks (5) über der Transportkette (3) derart
gesteuert ist, daß ein vorbestimmtes Klemmelement (7) über einer vorbestimmten Leitung
(1) anhält,
eine Abtransportvorrichtung für den gefüllten Sammlerblock anhält,
eine Abtransportvorrichtung für den gefüllten Sammlerblock (5), die den Sammlerblock
(5) um eine horizontale Achse verschwenkt und vertikal zu der Entnahmestelle (11)
transportiert, wobei die Leitungen (1) im Sammlerblock (5) von einer horizontalen
in eine vertikale Ebene überführt werden,
eine Gehäusetransportvorrichtung (12) zum Transportieren eines zu bestückenden Gehäuses
(16) zu einer Bestückungsstelle (11) und
eine Transportzange (19) zum Entnehmen der Leitungen (1) an der Entnahmestelle (11)
aus dem Sammlerblock (5) und zum Transportieren der Leitungen (1) zur Bestückungsstelle
(11).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Transportkette (3) Klemm- und Halteelemente aufweist, in die die Leitungen
(1) oder Verbinder der Leitungen (1) quer zu ihrer Längsrichtung gegeben bzw. gedrückt
werden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und/oder 6,
gekennzeichnet durch
ein Antriebsystem für die Transportkette (3), das mit einem Antriebsystem eines der
Transportkette (3) vorgeschalteten Transportsystems (2) gekoppelt ist.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sammlerblock (5) eine Leiterdicke, jedoch nicht mehr als das Dreifache der
Leiterdicke über der Transportkette (3) angeordnet ist und in oder entgegen der Transportrichtung
(4) der Transportkette (3) verfahrbar ist.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 8,
gekennzeichnet durch
eine Transportvorrichtung für den Sammlerblock (5), die den Sammlerblock (5) in vorbestimmbarer
Weise über der Transportkette (3) hin und her fährt, so daß ein vorbestimmtes Klemmelement
(7) über einer vorbestimmten Leitung hält, wenn der Taktstillstand der Transportkette
(3) besteht.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abtransportvorrichtung für den Sammlerblock (5) hinter der letzten Taktstelle
der Transportkette (3) angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Transportzange (19) auf einer vertikalen, rechteckigen Transportbahn (18)
mit einer Antriebsvorrichtung führbar ist, wobei die unteren Eckpunkte der Transportbahn
(18) in der Entnahmestelle (11) und der Bestückungsstelle (17) liegen.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Transportzange (19) durch Mittel zum Verschwenken um 90° um die Längsachse
der zu transportierenden Leitungen (1) verschwenkbar angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 12,
gekennzeichnet durch
zwei nacheinander betreibbare Sammlerblöcke (5, 5a).
1. Method for fitting housing chambers (15) with crimped electrical conductors (1), using
a collector block (5) which transports the collected, sorted conductors (1) to a removal
position (11), characterized in that the conductors (1) are transported along at a
predetermined spacing from one another transversely with respect to their longitudinal
extent on a transporting chain (3) moving in stepwise manner, the conductors (1) are
taken up by the collector block (5) from the transporting chain (3), which collector
block (5) has on the underside clamping elements (7) whereof the lateral spacing is
very much smaller than the mutual spacing of the conductors (1) on the transporting
chain (3), the collector block (5) moving in a predetermined manner above the transporting
chain (3) such that a predetermined clamping element (7) stops above a predetermined
conductor (1) on the occurrence of a stop in the cycle of the transporting chain (3),
the filled collector block (5) is pivoted about a horizontal axis and transported
in vertical manner to the removal point (11), the conductors (1) in the collector
block (5) being transferred from a horizontal to a vertical plane, and a transporting
tong (19) removes the conductors (1) at the removal point (11) from the collector
block (5) and transports them to a fitting point (17) to which a housing transporting
apparatus (12) has transported a housing (16) to be fitted.
2. Method according to Claim 1, characterized in that two collector blocks (5, 5a) are
used alternately.
3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the collector block (5, 5a)
transported to the removal point (11) is transported further vertically in stepwise
manner, the step distance corresponding to the spacing of the clamping elements (7).
4. Method according to one or more of Claims 1 to 3, characterized in that the housing
chambers (15) are transported to the fitting point (11) in the order of successive
chambers.
5. Apparatus for carrying out the method according to one or more of Claims 1 to 4, characterized
by
a transporting chain (3) for transporting the conductors (1) along in stepwise manner,
at least one collector block (5) for taking up the conductors (1) from the transporting
chain (3), the collector block (5) having on the underside clamping elements (7) whereof
the lateral spacing is very much smaller than the mutual spacing of the conductors
(1) on the transporting chain (3), and the movement of the collector block (5) above
the transporting chain (3) being controlled such that a predetermined clamping element
(7) stops above a predetermined conductor (1),
a transporting-away apparatus for the filled collector block (5) which pivots the
collector block (5) about a horizontal axis and transports it in vertical manner to
the removal point (11), the conductors (1) in the collector block (5) being transferred
from a horizontal to a vertical plane,
a housing transporting apparatus (12) for transporting to a fitting point (11) a housing
(16) to be fitted, and
a transporting tong (19) for removing the conductors (1) at the removal point (11)
from the collector block (5) and for transporting the conductors (1) to the fitting
point (11).
6. Apparatus according to Claim 5, characterized in that the transporting chain (3) has
clamping and holding elements into which the conductors (1) or connectors of the conductors
(1) are introduced or pushed transversely with respect to their longitudinal direction.
7. Apparatus according to Claim 5 and/or 6, characterized by a drive system for the transporting
chain (3) which is coupled to a drive system of a transporting system (2) upstream
of the transporting chain (3).
8. Apparatus according to one or more of Claims 5 to 7, characterized in that the collector
block (5) is arranged above the transporting chain (3) by the amount of a conductor
thickness, but no more than three times the conductor thickness, and is traversable
in or in opposition to the transporting direction (4) of the transporting chain (3).
9. Apparatus according to one or more of Claims 5 to 8, characterized by
a transporting apparatus for the collector block (5) which moves the collector block
(5) to and fro in a predetermined manner above the transporting chain (3), so that
a predetermined clamping element (7) stops above a predetermined conductor on the
occurrence of a stop in the cycle of the transporting chain (3).
10. Apparatus according to one or more of Claims 5 to 9, characterized in that the transporting-away
apparatus for the collector block (5) is arranged downstream of the last cycle point
of the transporting chain (3).
11. Apparatus according to one or more of Claims 5 to 10, characterized in that the transporting
tong (19) may be guided by means of a drive apparatus on a vertical, rectangular transporting
path (18), the lower corner points of the transporting path (18) being located at
the removal point (11) and the fitting point (17).
12. Apparatus according to one or more of Claims 5 to 11, characterized in that the transporting
tong (19) is arranged to be pivotal about the longitudinal axis of the conductors
(1) to be transported, by means for pivoting about 90°.
13. Apparatus according to one or more of Claims 5 to 12, characterized by
two collector blocks (5, 5a) which may be operated one after the other.
1. Procédé pour équiper des logements (15) de boîtiers de conduites électriques serties
(1) en utilisant un dispositif collecteur (5) qui transporte les conduites (1) rassemblées
et triées vers un poste de prélèvement (11),
caractérisé en ce que
les conduites (1), disposées à intervalles déterminés, sont amenées transversalement
à leur extension longitudinale sur une chaîne de transport (3) avançant pas à pas,
que les conduites (1) sont prises en charge par le bloc collecteur (5) à partir de
la chaîne de transport (3), le bloc collecteur présentant sur sa face inférieure des
éléments de serrage (7) dont la distance latérale est beaucoup plus faible que l'intervalle
entre les conduites (1) sur la chaîne de transport (3), le bloc collecteur (5) avançant
sur la chaîne de transport (3) de manière à ce qu'un élément de serrage (7) déterminé
s'arrête au-dessus d'une conduite déterminée (1) lors d'un arrêt cyclique de la chaîne
de transport (3),
le bloc collecteur (5) rempli est pivoté autour d'un axe horizontal et transporté
verticalement vers le poste de prélèvement (11), les conduites (1) du bloc collecteur
(5) étant transférées d'un plan horizontal vers un plan vertical,
une pince de transport (19) prélève les conduites (1) du bloc collecteur (5) au
poste de prélèvement (11) et les transporte vers un poste d'équipement (17) vers lequel
un dispositif de transport des boîtiers (12) a transporté un boîtier (16) à équiper.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que deux dispositifs collecteurs (5, 5a) sont utilisés alternativement.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que le dispositif collecteur (5, 5a) transporté vers le poste de
prélèvement (11) continu son transport verticalement et pas à pas, la longueur des
pas correspondant à la distance entre éléments de serrage (7).
4. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que les logements (15) de boîtier sont transportés vers le poste
d'équipement (11) dans l'ordre des logements successifs.
5. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon l'une ou plusieurs des revendications
1 à 4,
caractérisé par
une chaîne de transport (3) pour amener les conduites (1) pas à pas,
au moins un bloc collecteur (5) pour prendre les conduites (1) à partir de la chaîne
de transport (3), le bloc collecteur (5) présentant sur sa face inférieure des éléments
de serrage (7) dont la distance latérale est beaucoup plus faible que l'intervalle
entre les conduites (1) disposées sur la chaîne de transport (3), le mouvement du
bloc collecteur (5) au-dessus de la chaîne de transport (3) étant commandé de manière
à ce qu'un élément de serrage (7) déterminé s'arrête au-dessus d'une conduite (1)
déterminée,
le fait qu'un dispositif d'évacuation du bloc collecteur rempli s'arrête,
par un dispositif de transport du bloc collecteur (5) rempli qui pivote le bloc
collecteur (5) autour d'un axe horizontal et le transporte verticalement vers le poste
de prélèvement (11), les conduites (1) du bloc collecteur (5) étant transférées d'un
plan horizontal vers un plan vertical,
par un dispositif de transport des boîtiers (12) pour le transport d'un boîtier
à équiper (16) vers un poste d'équipement (11), et
par une pince de transport (19) pour prélever les conduites (1) du bloc collecteur
(5) à l'endroit du poste de prélèvement (11) et pour le transport des conduites (1)
vers le poste d'équipement (11).
6. Dispositif selon la revendication 5,
caractérisé en ce que la chaîne de transport (3) possède des éléments de serrage et
de maintien dans lesquels les conduites (1) ou connecteurs des conduites (1) sont
placés ou poussés transversalement à leur direction longitudinale.
7. Dispositif selon la revendication 5 et/ou 6,
caractérisé par un système moteur de la chaîne de transport (3) qui est couplé avec
un système moteur du système de transport (2) disposé en aval de la chaîne de transport
(3).
8. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications 5 à 7,
caractérisé en ce que le bloc collecteur (5) est disposé à une distance au-dessus
de la chaîne de transport (3) qui correspond à l'épaisseur d'une conduite, mais ne
dépasse pas trois épaisseurs de conduite, le bloc pouvant être déplacé dans le sens
de la direction de transport (4) de la chaîne (3) ou inversément.
9. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications 5 à 8,
caractérisé par un dispositif de transport qui déplace le bloc collecteur (5) de manière
prédéterminée au-dessus de la chaîne de transport (3) dans un sens ou l'autre, de
manière à ce qu'un élément de serrage prédéterminé (7) s'arrête au-dessus d'une conduite
prédéterminée lors d'un arrêt cyclique de la chaîne (3).
10. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications 5 à 9,
caractérisé par le fait que le dispositif d'évacuation du bloc collecteur (5) est
disposé en aval du dernier point du cycle de la chaîne de transport (3).
11. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications 5 à 10,
caractérisé en ce que la pince de transport (19) peut être guidée par un dispositif
moteur le long d'un trajet de transport (18) vertical et rectangulaire, les points
d'angle inférieurs du trajet (18) étant situés dans le poste de prélèvement (11) et
le poste d'équipement (17).
12. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications 5 à 11,
caractérisé en ce que la pince de transport (19) est disposée pour être pivotable
de 90° autour de l'axe longitudinal des conduites (1) à transporter et que des moyens
de pivotement sont prévus.
13. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications 5 à 12,
caractérisé par deux blocs collecteurs (5 et 5a) pouvant fonctionner successivement.

