| (19) |
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(11) |
EP 0 278 227 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.10.1992 Patentblatt 1992/43 |
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Anmeldetag: 11.01.1988 |
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Stelleinrichtung für ein hydraulisches, elektrisch steuerbares Proportionalventil
Actuating device for a hydraulic, electrically controlled proportional valve
Dispositif d'actionnement pour soupape hydraulique proportionnelle, à commande électrique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
11.02.1987 DE 3704189
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.08.1988 Patentblatt 1988/33 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Leutner, Volkmar, Dipl.-Ing.
D-7259 Friolzheim (DE)
- Sanzenbacher, Hermann
D-7141 Schwieberdingen (DE)
- Schempp, Roland
D-7143 Vaihingen/Enz (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 132 212 DE-A- 3 506 053
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DE-A- 3 241 521
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 10, no. 96 (M-469)(2153) 12 April 1986, & JP-A-60 231081
(SANMEI DENKI)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 7, no. 5 (M-184)(1150) 11 Januar 1983, & JP-A-57 163782
(HITACHI KENKI)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Stelleinrichtung für ein hydraulisches, elektrisch
steuerbares Proportionalventil nach der Gattung des Hauptanspruchs. Es ist schon eine
solche Stelleinrichtung aus der DE-AS 29 20 670 bekannt, die ein gemeinsames Gehäuse
für einen Proportionalmagneten und einen Wegaufnehmer aufweist. Im Gehäuse ist eine
von einer Stirnseite zur anderen Stirnseite durchgehende Hohlbohrung vorgesehen, die
mehrfach in einer Weise so abgesetzt ist, daß deren Abschnitt mit größter lichter
Weite an der ventilseitigen Stirnseite liegt. Diese Stelleinrichtung hat den Nachteil,
daß bei ihr sämtliche Bauelemente des Permanentmagneten und des Wegaufnehmers, die
hier in einer sogenannten nassen Bauweise ausgeführt sind, von der ventilseitigen
Stirnseite im Gehäuse montiert werden. Dabei ist das in der Hohlbohrung angeordnete
Druckrohr in einer einstückigen Bauweise ausgeführt, wobei einzelne, zusammengesteckte
Bauelemente des Druckrohres mit Hilfe von O-Ringen abgedichtet werden. Dies führt
zu einer aufwendigen Bauweise und zu einer relativ schwierigen Montage, bei der zudem
Dichtheits- und Mittenversatz-Probleme entstehen. Ferner ist hierbei von Nachteil,
daß die für die Stelleinrichtung vorgesehene Elektronikeinheit in Längsrichtung an
der ventilabgewandten Stirnseite des Gehäuses angebaut wird. Dies führt nicht nur
zu einer relativ großen axialen Baulänge, sondern durch die verhältnismäßig kleine
Stirnfläche auch zu einem geringen Platzangebot zum Anordnen der Elektronikeinheit
und weiterhin zu relativ langen Kabelverbindungen. Ferner fehlen bei dieser Stelleinrichtung
auch Mittel zum Justieren des Wegaufnehmers.
Vorteile der Erfindung
[0002] Die erfindungsgemäße Stelleinrichtung für ein hydraulisches, elektrisch steuerbares
Proportionalventil mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber
den Vorteil, daß sie eine kompakte und einfach herstellbare Baueinheit ergibt. Die
Stelleinrichtung ist fernerhin leicht montierbar, da die einzelnen Bauelemente des
Proportionalmagneten und des Wegaufnehmers von entgegengesetzten Stirnseiten her im
Gehäuse eingebaut sind. Durch das einstückige Druckrohr sind die Probleme der Abdichtung
auch bei nasser Bauweise und des Mittenversatzes von Anker des Proportionalmagneten
zum Aufnehmerkern im Wegaufnehmer leicht beherrschbar. Die Stelleinrichtung ermöglicht
ferner eine kurze axiale Baulänge und kurze Kabelverbindungen zu einer zu- gehörigen
Elektronikeinheit.
[0003] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Stelleinrichtung möglich. Besonders
vorteilhaft ist eine Ausbildung nach Anspruch 2, da die Stelleinrichtung eine große,
ebene Anbaufläche für die Elektronikeinheit ermöglicht, so daß ein größeres Platzangebot
bei axialem Anbau zur Verfügung steht. Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen ergeben
sich aus den übrigen Ansprüchen, die besonders eine platzsparende und kostengünstige
Bauweise sowie eine leichte Handhabung und Montage unterstützen.
Zeichnung
[0004] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Die einzige Figur zeigt einen Längsschnitt
durch die Stelleinrichtung mit angebauter Elektronikeinheit.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0005] Die Stelleinrichtung 10 besteht im wesentlichen aus einem Proportionalmagneten 11,
einem Wegaufnehmer 12 sowie einer zugehörigen Elektronikeinheit 13. Der Proportionalmagnet
11 und der Wegaufnehmer 12 sind in einem gemeinsamen Gehäuse 14 aus magnetisch leitendem
Material angeordnet, an dessen ventilseitiger Stirnfläche 15 in an sich bekannter
Weise ein nicht näher gezeichnetes Proportionalventil 16 angebaut wird.
[0006] Im Gehäuse 14 verläuft in Längsrichtung von der ventilseitigen Stirnfläche 15 eine
durchgehende Hohlbohrung 17 zu einer entgegengesetzt liegenden, ventilabgewandten,
zweiten Stirnfläche 18. Diese Hohlbohrung 17 ist mehrfach abgesetzt und bildet einen
zur ventilseitigen Stirnfläche 15 hin offenen, ersten Abschnitt 19 mit größerem Durchmesser,
welcher im wesentlichen eine Magnetspule 21 des Proportionalmagneten 11 aufnimmt.
An den ersten Abschnitt 19 schließt sich ein zweiter Abschnitt 22 mit kleinerem Durchmesser
an, in dem ein Druckrohr 23 der Stelleinrichtung 10 geführt und gelagert ist. Der
zweite Abschnitt 22 in der Hohlbohrung 17 geht in einen dritten Abschnitt 24 mit größerem
Durchmesser über, der zur zweiten Stirnfläche 18 hin offen ist.
[0007] Das in die abgesetzte Hohlbohrung 17 eingeführte Druckrohr 23 besteht aus mehreren
Einzelteilen, die zusammengesteckt sind, miteinander verlötet und anschließend bearbeitet
werden, so daß das Druckrohr 23 nach seiner Bearbeitung ein einstückiges Gebilde ergibt.
Das einstückige Druckrohr 23 besteht im wesentlichen aus einem Ankerrohr 25, das einen
Längsabschnitt mit größerem Durchmesser bildet und einem damit fest verbundenen Aufnehmerrohr
26, das einen an den ersten Längsabschnitt anschließenden zweiten Längsabschnitt mit
kleinerem Durchmesser bildet. Am offenen Ende des Ankerrohrs 25 ist ein ringförmiger
Flansch 27 befestigt, mit dem das Druckrohr 23 im ersten Abschnitt 19 des Gehäuses
14 geführt ist. Am anderen Ende des Ankerrohres 25 geht es in einen verstärkten Innenbund
28 über, in dem das Aufnehmerrohr 26 mit seinem offenen Ende hart verlötet ist. Das
Druckrohr 23 ist mit seinem ersten Längsabschnitt 25 im zweiten Abschnitt 22 mit kleinerem
Durchmesser der Hohlbohrung 17 gelagert und ragt noch etwas in den dritten Abschnitt
24 hinein, so daß der Innenbund 28 im Abstand vom zweiten Abschnitt 22 mit kleinerem
Durchmesser zu liegen kommt. Das Druckrohr 23 ragt mit seinem Aufnehmerrohr 26 somit
frei in den dritten Abschnitt 24 hinein.
[0008] Im Bereich des Ankerrohres 25 ist in dessem innenliegenden Hubraum 29 ein Anker 31
des Proportionalmagneten 11 längsbeweglich geführt. Über ein mechanisches Koppelglied
32 ist der Anker 31 starr mit einem Aufnehmerkern 33 verbunden, der im Aufnehmerrohr
26 geführt ist. Die Bewegung des Ankers 31 wird über eine Hubstange 34, welche einen
Magnetkern 35 durchdringt, nach außen bzw. zum Proportionalventil 16 hin übertragen.
Eine am Innenbund 28 sich abstützende Schraubenfeder 36 drückt den Anker 31 mit geringer
Kraft in Richtung der ventilseitigen Stirnfläche 15.
[0009] Am Außenumfang des Aufnehmerrohres 26 sind die Meßspulen 37 des Wegaufnehmers 12
mit Hilfe eines zugeordneten Spulenträgers 38 aus Kunststoff längsverschiebbar geführt.
Mit einer üblichen Stift-Schlitz-Verbindung wird eine Verdrehsicherung 39 des Spulenträgers
38 im Gehäuse 14 erreicht. Der Spulenträger 38 stützt sich über eine Feder 41 am verstärkten
Innenbund 28 des Druckrohres 23 ab, so daß zwischen den Meßspulen 37 und dem Innenbund
28 zur Abschirmung von störenden Magnetflußlinien ein Luftspalt 42 besteht. Das Ankerrohr
25 trägt an seinem geschlossenen Ende ein Außengewinde 43, auf dem eine zugeordnete
Gewindemutter 44 sitzt, wodurch Justiermittel zur Längsverstellung der Meßspulen 37
vorgesehen sind. Der zur zweiten Stirnfläche 18 hin offene dritte Abschnitt 24 der
Hohlbohrung 17 ist nach außen hin durch eine Schutzkappe 45 verschlossen. An der Gewindemutter
44 ist zusätzlich noch eine Schutzscheibe 46 gegen Magnetfeldbeeinflussung angeordnet.
[0010] Das Gehäuse 14 der Stelleinrichtung 10 ist im Querschnitt im wesentlichen quadratisch
und bildet an seiner oberen Längsseite eine ebene Montagefläche 47, die sich zwischen
beiden Stirnflächen 15 und 18 erstreckt. Von dem ersten Abschnitt 19 der Hohlbohrung
17 führen zwei Ausnehmungen 48, 49 in diese Montagefläche 47, durch welche die Anschlußkabel
der Magnetspule 21 hindurchgeführt werden. Ferner führt vom dritten Abschnitt 24 der
Hohlbohrung 17 eine Ausnehmung 51 in die Montagefläche 47, durch welche die elektrischen
Anschlußkabel von dem Wegaufnehmer 12 hindurchgeführt sind. Sämtliche Ausnehmungen
48, 49, 51 in der Montagefläche 47 werden von einem hutförmigen Gehäusedeckel 52 überdeckt,
an dessen Innenseite die gesamte Elektronikeinheit 13 angebracht ist. Auf die Außenseite
des Gehäusedeckels 52 führen lediglich die Steckanschlüsse 53 bzw. 54 für den Proportionalmagneten
11 bzw, den Wegaufnehmer 12. Für die Anordnung der Regelelektronik 13 steht somit
im Gehäusedeckel 52 ein großes Platzangebot zur Verfügung, wobei zudem die Elektronikeinheit
13 nach außen hin mit Hilfe der ebenen Montagefläche 47 leicht abzudichten und zu
schützen ist. Zudem ergeben sich hierbei kurze Kabelverbindungen zwischen den elektrischen
Bauelementen, was einer kostengünstigen Bauweise und einer genauen Arbeitsweise förderlich
ist.
[0011] Die Montage der Stelleinrichtung 10 gestaltet sich besonders einfach und zeitsparend.
So kann das Druckrohr 23 und die Magnetspule 21 von der ventilseitigen Stirnseite
15 her eingebaut werden, während anschließend die Meßspulen 37 und die Verdrehsicherung
39 von der anderen, zweiten Stirnfläche 18 her einbaubar ist. Die Montage gestaltet
sich dadurch einfacher und übersichtlicher. Das einstückige Druckrohr 23 läßt sich
leicht zum Proportionalventil 16 hin abdichten, wobei dessen Hubraum 29 mit Druckmittel
gefüllten Räumen im Proportionalventil 16 in hydraulischer Verbindung steht. Durch
die gemeinsame Bearbeitung von Ankerrohr 25 und dem damit fest verbundenen Aufnehmerrohr
26 entfällt ein Mittenversatz, so daß die den Anker 31 und den Aufnehmerkern 33 führenden
Bohrungen genau koaxial zueinander liegen. Mit Hilfe der Justiereinrichtung 43, 44
sind die Meßspulen 37 in einfacher und leicht zugänglicher Weise relativ zum Aufnehmerkern
33 einstellbar. Durch den im Abstand vom zweiten Abschnitt 22 liegenden Innenbund
28 und durch den zusätzlichen Luftspalt 42 wird verhindert, daß magnetische Feldlinien
des Proportionalmagneten 11 störend auf den induktiv arbeitenden Wegaufnehmer 12 einwirken.
Durch die große Montagefläche 47, die sich über die gesamte Länge des Gehäuses 14
und somit über den Bereich des Proportionalmagneten 11 und des Wegaufnehmers 12 erstreckt,
kann der Gehäusedeckel 52 relativ flach bauen und doch die gesamte Elektronikeinheit
13 in leicht zugänglicher Form aufnehmen. Die Stelleinrichtung 10 ermöglicht somit
insgesamt eine kompakte, insbesondere in Längsrichtung gesehen, kurze Bauform.
1. Stelleinrichtung für ein hydraulisches, elektrisch steuerbares Proportionalventil
(16) mit einem Gehäuse (14) aus magnetisch leitendem Material, in dem ein Proportionalmagnet
(11) und ein dazu koaxial angeordneter, induktiv arbeitender Wegaufnehmer (12) angeordnet
sind, die mit einer gemeinsamen Elektronikeinheit (13) in Wirkverbindung stehen und
bei der Proportionalmagnet (11) und Wegaufnehmer (12) ein gemeinsames Druckrohr (23)
aufweisen, von dem wenigstens ein Längsabschnitt (25) größeren Durchmessers den Anker
(31) und wenigstens ein Längsabschnitt (26) kleineren Durchmessers einen Aufnehmerkern
(33) aufnehmen, die miteinander mechanisch gekoppelt sind und bei dem das Druckrohr
(23) eine Hohlbohrung (17) des Gehäuses (14) durchdringt, die mehrere Abschnitte (19,
22, 24) mit unterschiedlichen Durchmessern aufweist und bei dem ein Hubraum (29) des
Druckrohrs (23) mit den hydraulischen Räumen des Proportionalventils (16) in hydraulischer
Verbindung steht, wobei ein erster Abschnitt (19) mit großem Durchmesser die Spule
(21) des Proportionalmagneten (11) aufnimmt, zu einer ventilseitigen Stirnseite (15)
hin offen ist und an einen innenliegenden zweiten Abschnitt (22) mit kleinerem Durchmesser
grenzt, in dem das Druckrohr (23) mit seinem Längsabschnitt (25) mit größerem Durchmesser
geführt ist, wobei der zweite Abschnitt (22) an einen die Spule (37) des Wegaufnehmers
(12) aufnehmenden, dritten Abschnitt (24) grenzt, dadurch gekennzeichnet, daß der
dritte Abschnitt (24) einen größeren Durchmesser als der innenliegende, mittlere Abschnitt
(22) aufweist und zu der ventilabgewandten, anderen Stirnseite (18) des Gehäuses (14)
hin offen ist, daß das Druckrohr (23) einstückig ausgebildet ist und daß die Spule
(37) für den Wegaufnehmer (12) von der ventilabgewandten, anderen Stirnseite (18)
her in den dritten Abschnitt (24) mit größerem Durchmesser eingebaut ist.
2. Stelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (14) eine
den Proportionalmagnet (11) und den Wegaufnehmer (12) überspannende, eine Längsseite
des Gehäuses bildende Montagefläche (47) aufweist, an der die Elektronikeinheit (13)
montiert ist.
3. Stelleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Montagefläche (47)
eben ausgebildet ist und insbesondere sich zwischen beiden Stirnflächen (15, 18) erstreckt.
4. Stelleinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden
Abschnitten (19, 24) mit größerem Durchmesser jeweils wenigstens eine Ausnehmung (49,
51) in die Montagefläche (47) führen.
5. Stelleinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Montagefläche (47) ein im wesentlichen hutförmiger Gehäusedeckel (52)
montiert ist, an dessen Innenseite die Elektronikeinheit (13) angebaut ist und deren
Außenseite die Steckanschlüsse (53, 54) für den Proportionalmagnet (11) und den Wegaufnehmer
(12) aufweist.
6. Stelleinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Meßspulen (37) des Wegaufnehmers (12) gegen Verdrehen relativ zum Gehäuse
(14) gesichert, auf dem Druckrohr (23) längsverschiebbar geführt und über von der
ventilabgewandten Stirnseite (18) zugängliche Justiermittel (43, 44) einstellbar sind.
7. Stelleinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Hohlbohrung(17) der Abschnitt (22) mit kleinerem Durchmesser etwa mittig
im Gehäuse (14) angeordnet ist.
8. Stelleinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Druckrohr (23) an seinem offenen Ende einen ringförmigen Flansch (27) aufweist,
mit dem es nahe der ventilseitigen Stirnseite (15) im Abschnitt (19) mit großem Durchmesser
der Hohlbohrung (17) geführt ist.
9. Stelleinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, mit einem den Längsabschnitt
mit größerem Durchmesser bildenden Ankerrohr und einem damit fest verbundenen, den
Längsabschnitt mit kleinerem Durchmesser bildenden Aufnehmerrohr, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ankerrohr (25) zum Befestigen des Aufnehmerrohrs (26) einen verstärkten Innenbund
(28) aufweist, der in der Hohlbohrung (17) im Abstand vom Abschnitt (22) mit kleinem
Durchmesser liegt und in den ventilabgewandten Abschnitt (24) mit größerem Durchmesser
hineinragt.
10. Stelleinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Innenbund (28)
und Aufnehmerspulen (37) ein Luftspalt (42) ausgebildet ist, in dem insbesondere eine
den Justiermitteln (43, 44) zugeordnete, einen Spulenträger (38) belastende Feder
(41) angeordnet ist.
11. Stelleinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spule (37) des Wegaufnehmers (12) im Abschnitt (24) mit größerem Durchmesser
durch eine Schutzscheibe (46) gegen störende Magnetfeldbeeinflussungen abgeschirmt
ist.
1. Actuating device for a hydraulic, electrically controllable proportional valve (16)
having a housing (14) of magnetically conducting material in which are arranged a
proportional magnet (11) and an inductively operating displacement sensor (12) arranged
coaxially to the latter, which are in operative connection with a common electronic
unit (13), and in which the proportional magnet (11) and the displacement sensor (12)
have a common pressure tube (23), of which at least one longitudinal section (25)
of larger diameter accommodates the armature (31) and at least one longitudinal section
(26) of smaller diameter accommodates a sensor core (33), the armature and the core
being coupled to one another mechanically, and in which the pressure tube (23) passes
through a hollow bore (17) of the housing (14) which has a plurality of sections (19,
22, 24) of different diameters and in which a displacement space (29) of the pressure
tube (23) is hydraulically connected to the hydraulic spaces of the proportional valve
(16), a first section (19) of large diameter accommodating the coil (21) of the proportional
magnet (11), being open to an end (15) on the valve side and adjoining an inner, second
section (22) of smaller diameter in which the pressure tube (23) is guided by its
longitudinal section (25) of larger diameter, the second section (22) adjoining a
third section (24) which accommodates the coil (37) of the displacement sensor (12),
characterised in that the third section (24) has a larger diameter than the inner,
central section (22) and is open towards the other end (18) of the housing (14), which
faces away from the valve, in that the pressure tube (23) is of integral construction
and in that the coil (37) for the displacement sensor (12) is installed in the third
section (24) of larger diameter from the other end (18), which faces away from the
valve.
2. Actuating device according to Claim 1, characterised in that the housing (14) has
a mounting surface (47) which spans the proportional magnet (11) and the displacement
sensor (12), which forms one longitudinal side of the housing and on which the electronic
unit (13) is mounted.
3. Actuating device according to Claim 2, characterised in that the mounting surface
(47) is of flat design and, in particular, extends between both end faces (15, 18).
4. Actuating device according to Claim 2 or 3, characterised in that leading from the
two sections (19, 24) of larger diameter into the mounting surface (47) there is in
each case at least one cutout (49, 51).
5. Actuating device according to one or more of Claims 2 to 4, characterised in that
mounted on the mounting surface (47) is an essentially hat-shaped housing cover (52),
to the inside of which the electronic unit (13) is attached and the outside of which
has the plug-in connections (53, 54) for the proportional magnet (11) and the displacement
sensor (12).
6. Actuating device according to one or more of Claims 1 to 5, characterised in that
the measuring coils (37) of the displacement sensor (12) are secured against rotation
relative to the housing (14), are guided in longitudinally displaceable fashion on
the pressure tube (23) and are adjustable via adjusting means (43, 44) accessible
from the end (18) facing away from the valve.
7. Actuating device according to one or more of Claims 1 to 6, characterised in that,
in the hollow bore (17), the section (22) of smaller diameter is arranged approximately
centrally in the housing (14).
8. Actuating device according to one or more of Claims 1 to 7, characterised in that,
at its open end, the pressure tube (23) has an annular flange (27) by which it is
guided near to the end (15) on the valve side in the section (19) of large diameter
of the hollow bore (17).
9. Actuating device according to one or more of Claims 1 to 8, having an armature tube,
forming the longitudinal section of larger diameter, and a sensor tube firmly connected
to the latter and forming the longitudinal section of smaller diameter, characterised
in that, for the purpose of fixing the sensor tube (26), the armature tube (25) has
a reinforced internal collar (28) which lies at a distance from the section (22) of
small diameter in the hollow bore (17) and projects into the section (24) of larger
diameter which faces away from the valve.
10. Actuating device according to Claim 9, characterised in that an air gap (42), in which,
in particular, a spring (41) is assigned to the adjusting means (43, 44) and loading
the coil support (38) is arranged, is formed between the internal collar (28) and
the sensor coils (37).
11. Actuating device according to one or more of Claims 1 to 10, characterised in that,
in the section (24) of larger diameter, the coil (37) of the displacement sensor (12)
is shielded against disturbing magnetic field influences by a protective disc (46).
1. Dispositif d'actionnement pour une soupape hydraulique proportionnelle (16), à commande
électrique avec un carter (14) en matériau conducteur magnétique, dans lequel sont
placés un aimant proportionnel (11) et un détecteur de déplacement (12) à fonctionnement
inductif, disposé coaxialement avec celui-ci, éléments qui sont en liaison opérationnelle
avec un ensemble électronique (13) commun et ont un tube de pression (23) commun à
l'aimant proportionnel (11) et au détecteur de déplacement (12), tube dont au moins
un tronçon longitudinal (25) de diamètre plus grand contient l'induit (31) et au moins
un tronçon longitudinal de diamètre plus faible contient un noyau de capteur (33),
tronçons qui sont accouplés ensemble mécaniquement; le tube de pression (23) traverse
un alésage creux (17) du carter (14), qui a plusieurs tronçons (19, 22, 24) de diamètres
différents et un espace de course (29) du tube de pression (23) est en liaison hydraulique
avec les chambres hydrauliques de la soupape proportionnelle (16); un premier tronçon
(19) de grand diamètre reçoit la bobine magnétique (21) de l'aimant proportionnel
(11), il est ouvert sur sa face frontale (15) coté soupape et est contigu à un deuxième
tronçon (22) de diamètre plus faible, dans lequel le tube de pression (23) est guidé
avec son tronçon longitudinal (25) de plus grand diamètre, le deuxième tronçon (22)
étant contigu à un troisième tronçon (24) recevant la bobine (37) du détecteur de
déplacement (12),
dispositif caractérisé en ce que
- le troisième tronçon (24) a un diamètre supérieur à celui du tronçon (22) intérieur
et central et est ouvert du côté de l'autre paroi frontale (18) du carter (14), opposée
à la soupape,
- le tube de pression (23) est réalisé en une seule pièce, et
- la bobine (37) du détecteur de déplacement (12) est installée à partir de l'autre
face frontale (18) opposée à la soupape dans le troisième tronçon (24) de diamètre
plus grand.
2. Dispositif d'actionnement selon la revendication 1, caractérisé en ce que
- le carter (14) a une aire de montage (47) superposée à l'aimant proportionnel (11)
au détecteur de déplacement (12), constituant un côté longitudinal du carter et dans
laquelle est montée l'ensemble électronique.
3. Dispositif d'actionnement selon la revendication 2, caractérisé en ce que
- l'aire de montage (47) est réalisée plane et s'étend en particulier entre deux faces
frontales (15 18).
4. Dispositif d'actionnement selon la revendication 2 ou la revendication 3, caractérisé
en ce que
- à partir des deux tronçons (19, 24) de plus grand diamètre respectivement au moins
un perçage (49, 51) conduit dans l'aire de montage (47).
5. Dispositif d'actionnement selon une ou plusieurs des revendications 2 à 4, caractérisé
en ce que
- sur l'aire de montage (47) est installé un capot de carter (52) essentiellement
en forme de chapeau, sur la face intérieure duquel est monté l'ensemble électronique
(13) et dont la face extérieure comporte les prises de courant par broches (53, 54)
destinées à l'aimant proportionnel (11) et au détecteur (12).
6. Dispositif d'actionnement selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce que
- les bobines détectrices (37) du détecteur de déplacement (12) sont fixées contre
un pivotement possible par rapport au carter (14), elles sont guidées en coulissement
longitudinal sur le tube de pression (23) et sont réglables par l'intermédiaire de
moyens d'ajustage (43, 44) accessibles, de plus la face frontale (18) opposée à la
soupape.
7. Dispositif d'actionnement selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce que
- à l'intérieur de l'alésage creux (17) le tronçon (22) de plus petit diamètre est
disposé à peu près au centre du carter (14).
8. Dispositif d'actionnement selon une ou plusieurs des revendications 1 à 7, caractérisé
en ce que
- le tube de pression (23) a à son extrémité ouverte une bride annulaire (27) avec
laquelle il se trouve maintenu près de la face frontale (15) côté soupape dans le
tronçon (19) de grand diamètre de l'alésage creux (17).
9. Dispositif d'actionnement selon une ou plusieurs des revendications 1 à 8, ayant un
tube d'ancrage constituant un tronçon de longueur de diamètre plus grand et un tube
de détecteur, relié rigidement au premier, formant le tronçon de diamètre plus faible,
caractérisé en ce que
- le tube d'ancrage (25) comporte un collet intérieur (28) renforcé pour fixer le
tube de détecteur (26), collet qui est situé dans l'alésage creux (17) à une certaine
distance du tronçon (22) avec un petit diamètre et fait saillie dans le tronçon (24)
de diamètre plus grand, éloigné de la soupape.
10. Dispositif d'actionnement selon la revendication 9, caractérisé en ce que
- entre le collet intérieur (28) et les bobines détectrices (37) se situe un intervalle
d'air (42), dans lequel se trouve un ressort (41) exerçant une pression sur un porte-bobines
(38), en coordination avec les moyens d'ajustage (43, 44).
11. Dispositif d'actionnement selon une ou plusieurs des revendications 1 à 10, caractérisé
en ce que
- la bobine (37) du détecteur de déplacement (12) est protégée dans le tronçon (24)
de diamètre plus grand contre les influences gênantes du champ magnétique par un écran
protecteur (46).
