[0001] Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zum automatischen Waschen von Wäsche in
einem Laugenbehälter unter Einsatz von in Wasser gelösten Waschmitteln, von Heizenergie
und von mechanischer Energie in Form der Agitation eines Wäschebewegers in einer Waschmaschine,
an deren Laugenbehälter als Wasserstandgeber ein mindestens mehrstufig Ausgangssignale
abgebender Drucksensor angeschlossen ist.
[0002] Schaum spielt in modernen Waschgeräten nicht mehr dieselbe Rolle wie vor etwa 10
bis 15 Jahren. Durch Herabsetzung der Waschmechanik zu bestimmten Programmabschnitten
und Erniedrigung der höchstmöglichen Waschtemperatur von 95° C auf 90° C ist von der
Waschgeräteseite her auf das lästige Überschäumverhalten reagiert worden. Außerdem
haben die Waschmittelhersteller durch Zugabe von Waschinhibitoren (Verzögerern) ihrerseits
Maßnahmen gegen übermäßige Schaumentwicklung getroffen.
[0003] Trotzdem bleibt Waschlauge jedoch grenzflächenaktiv. Beim Zusammentreffen einiger,
nicht zahlenmäßig bekannter Faktoren, wie Waschmittelkonzentration (nicht unbedingt
Überdosierung), Hineinschlagen von Luft in die Waschlauge durch die Waschmechanik
(Gardinen, Minderbeladung) oder Verwendung eines Waschmittels geringerer Qualität
kommt es auch heute noch zu starker Schaumentwicklung, die bis zum Überschäumen führen
kann, bei dem geschäumte Waschlauge aus der Waschmaschine austritt.
[0004] Starke Schaumentwicklung behindert die Waschmechanik - die Wäsche schwimmt fast ohne
Bewegung im Schaum - , führt zu einer höheren Belastung der Heizstäbe und zu starken
örtlichen Temperatur-Unterschieden in der Waschflüssigkeit. Temperaturfühler reagieren
nämlich träge und der Wärmeübergang vom Schaum zum Temperaturfühler ist selbstverständlich
wesentlich geringer als der vor Flüssigkeit zum Temperaturfühler.
[0005] In Waschgeräten liegen zwei Ursachen für die Schaumentstehung vor.:
1. Grenzflächen -(oberflächen-)aktive Stoffe sind im Wasser gelöst,
2. durch die Waschmechanik wird Gas (Luft) in die Flüssigkeit geschlagen und die Blasenbildung
dadurch gefördert.
[0006] Diese beiden Ursachen erklären eine vermehrte Schaumentstehung in einem Gardinen-Waschmprogramm
(Waschmittel für niedrigere Temperaturen, langsam ablaufender Schaum, weniger gut
schaumgebremstes Waschmittel und starkes Hineinschlagen von Luft in die Lauge).
[0007] Demgegenüber enthalten Waschmittel für höhere Temperaturen soviel Schauminhibitoren,
daß diese beiden Ursachen bei Waschprogrammen mit höheren Temperaturen allein die
vermehrte Schaumentstehung nicht erklären können. Als dritte Ursache tritt hier hinzu,
daß an den Oberflächen der Heizstäbe Waschlauge zu Blasen verdampft. Diese Blasen
bleiben bei ruhiger Lauge zunächst an den Oberflächen der Heizstäbe gebunden. Sobald
nach der Reversierpause die Trommelbewegung wieder einsetzt, kommt es zu einer impulsartigen,
eruptiven Ablösung aller Dampfblasen, die indirekt als Keimbildner für die Schaumblasen
wirken und dadurch einen impulsartigen Schaum-Druckaufbau verursachen.
[0008] Die DE-OS 23 25 586 schlägt bei einer Waschmaschine mit einer Einrichtung zur Vermeidung
der Überschäumens vor, im oberen Bereich des Laugenbehälters, der über dem höchstmöglichen
Laugenstand liegen muß, einen druckabhängigen Schalter als Schaumindikator anzukoppeln.
Diesem Vorschlag liegt die Erkenntnis zugrunde, daß bei starker Schaumentwicklung
der Druck im oberen Laugenbehälterbereich ansteigt. Der entsprechend ansprechende
Druckschalter soll dann die Heizung vollständig oder zeitweilig abschalten und ggf.
die Steuereinrichtung in den nächsten Programmschritt schalten oder gar kurzzeitig
die Frischwasserzufuhr einschalten.
[0009] Diese letztgenannte Maßnahme ist in der DE-OS 23 25 586 selbst bereits als nachteilig
erkannt worden, und zwar wegen der zusätzlichen baulichen Aufwendungen und wegen der
damit verbundenen, unerwünschten Laugenstandserhöhung.
[0010] Außerdem ist die Abschaltmaßnahme an der Heizung zu träge und führt erst viel zu
spät zu dem gewünschten Effekt. Inzwischen ist nämlich der Schaum bereits aus der
Überlauföffnung und/oder der Waschmittel-Einspüleinrichtung aus dem Laugenbehälter
ausgetreten und kann zu kleineren Überschwemmungen führen.
[0011] Außerdem erreicht oder erhält man beim Abschalten der Heizung nicht die erforderliche
Waschlaugentemperatur, so daß der gewünschte Wascheffekt nicht eintritt. Beim Waschen
mit Feinwaschmitteln im Temperaturbereich bis höchstens 40° C hat das Abschalten der
Heizung keinen Einfluß auf die Schaumentwicklung.
[0012] Weiterhin bildet natürlich der lange im Laugenbehälter verweilende Schaum ein Hemmnis
für die effektive mechanische Bearbeitung der Wäsche.
[0013] Ferner ist bei der bekannten Waschmaschine ein zusätzlicher Druckaufnehmer erforderlich,
der im oberen Teil des Laugenbehälters angeschlossen ist. Daher kann die schädliche,
Schaumentwicklung erst erkannt werden, wenn das Niveau des Schaums bereits die Mündung
der Druckleitung zum Druckaufnehmer überschritten hat. Die träge Reaktion kann den
Austritt des Schaumes aus der Waschmaschine dann nicht mehr verhindern.
[0014] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrund, eine Maßnahme zu treffen, die möglichst
unverzüglich die Schaumentwicklung auf ein zulässiges Maß verringert, wobei die Meßmethode
bereits so frühzeitig und so sicher einen Schluß auf die Gefahr der schädlichen Schaumentwicklung
zulassen soll, daß entsprechend frühzeitig reagiert werden kann.
[0015] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß während der Agitationsphasen
des Wäschebewegers mit einer für die zu waschende Wäscheart zulässigen Normalenergie
der Druck im Laugenbehälter gemessen und bei Erreichen eines Druckschwellwertes die
mechanische Energie verringert wird.
[0016] Da bei der erfindungsgemäßen Lösung der ohnehin für die Laugenstands-Messung vorgesehene
Drucksensor zur Druck-Schwellwert-Erkennung herangezogen wird, kann auf einen zusätzlichen
Druckaufnehmer verzichtet werden. Ein Drucksensor kann überdies so eingerichtet sein,
daß er nahezu jeden beliebigen Druckwert zwischen zwei Grenzwerten signalisieren kann,
die beispielsweise dem leeren und dem vollen Laugenbehälter entsprechen können. Dabei
Erreichen des Druck-Schwellwertes nur die in die Wäsche eingeleitete mechanische Energie
verringert wird und diese Maßnahme augenblickliche Wirkung zeigt, ist die Gefahr des
Schaum-Austritts aus der Waschmaschine selbst bei überdurchschnittlich starker Schaumentwicklung
gebannt. Das augenblickliche Zusammenbrechen des übermäßigen Schaums führt die Wäsche
wieder der erfoderlichen mechanischen Bearbeitung zu.
[0017] Bei einer Trommelwaschmaschine, die zum Waschen von Weißwäsche einen Trommel-Drehrhythmus
für Normalenergie hat, bei dem der Trommelantriebsmotor zwischen etwa 65 und 85 %
der Zeit eingeschaltet ist, kann zur Verringerung der mechanischen Energie der Trommelantriebsmotor
zwischen etwa 10 und 50 % der Zeit eingeschaltet sein. Hieraus ist ersichtlich, durch
welche prinzipiell einfache Maßnahme der gewünschte Effekt erzielbar ist.
[0018] Für eine eindeutige Aussage über das Erreichen des Druck-Schwellwertes ist es vorteilhaft,
wenn der Druck-Schwellwert ein Differenzwert ist, der aus dem oberen Druckwert bei
einsetzender Trommelbewegung und dem unteren Druckwert bei Trommelstillstand gebildet
ist. Differenzwerte der Druckstöße aus normaler Trommelbewegung und aus den Schaumeruptionen
unterscheiden sich nämlich, direkt miteinander verglichen, erheblich voneinander,
so daß sie ein eindeutiges Kriterium für diese unerwünschten Schaumeruptionen darstellen.
[0019] Zweckmäßigerweise ist der Differenzwert auf etwa 65 mm Wassersäule ± 30 % festgelegt,
weil sich bei diesem Wert ein optimaler Effekt erzielen läßt.
[0020] Im allgemeinen wird die Schaumentwicklung sofort nach Verringern der mechanischen
Energie stagnieren, ja der zuviel entwickelte Schaum wieder zusammenbrechen. Um allerdings
einen brauchbaren Wascheffekt aufrecht zu erhalten, empfiehlt sich gemäß Fortentwicklung
der Erfindung, die verringerte mechanische Energie nach einer vorgegebenen Zeit wieder
auf den Normalwert zurückzuschalten und die schwellwertabhängige Steuerung der mechanischen
Energie erneut zu aktivieren. Zwar kann dann in absehbarer Zeit erneut eine zu starke
Schaumentwicklung entstehen, die allerdings vom Drucksensor wieder erkannt wird, so
daß die schwellwertabhängige Steuerung der mechanischen Energie wiederholt wird.
[0021] Man kann den Differzwert in die Nähe der oberen Toleranzgrenze legen und hat dann
ein sehr eindeutige Aussage. Dann empfiehlt sich jedoch, beim Erreichen des Druck-Schwellwertes
außerdem die Heizenergie für eine begrenzte Zeit zu vermindern oder abzuschalten;
denn bei einem derartig hochliegenden Druck-Schwellwert ist die Schaumentwicklung
inzwischen so stark vorangeschritten, daß doch die Gefahr des Schaumaustritts aus
der Maschine besteht, wenn nicht zusätzlich noch die Heizungsenergie verringert würde.
Vor allem in der ersten Phase der Schaumentwicklung kann bereits überdurchschnittlich
viel Schaum entstehen. Deshalb kann es während des Temperaturanstiegs vorteilhaft
sein, zusätzlich die Heizung kurzzeitig abzuschalten.
[0022] Eine Waschmaschine zur Durchführung des Verfahrens ist vorteilhafterweise zum Messen
des Druck-Schwellwerts mit einem elektronischen Drucksensor ausgestattet, dessen elektrisches
Ausgangssignal dem gemessenen Druck proportional ist.
[0023] Anhand des in der Zeichnung dargestellten Diagramms, in dem die Trommel-Drehrhythmen
im Vergleich zu den Druckmeßwerten und den Temperaturmeßwerten dargestellt sind, ist
die Erfindung nachstehend erläutert.
[0024] Im unteren Teil zeigt das Diagramm den Betriebsverlauf des Trommelantriebsmotors
(nicht dargestellt). Dabei pendelt die Drehzahl des Trommelantriebsmotors in Abhängigkeit
von seiner Steuerschaltung zwischen Null und n
w der Waschdrehzahl. Zwischen den Zeitpunkten t1 und t2 wird eine mechanische Normaleenergie
an die Wäsche abgegeben derart, daß die Trommel 15 sec lang angetrieben wird und 3
sec stillsteht. Im Zeitraum zwischen den Zeitpunkten t2 und t7 wird die mechanische
Energie dadurch verringert, daß die Wäschetrommel im wesentlichen in Intervallen nur
während 3 sec angetrieben wird und jeweils 20 sec stillsteht. Derselbe Antriebsmodus
ist auch zwischen den Zeitpunkten t8 und t9 gewählt.
[0025] Zwischendurch kann, z.B. zwischen den Zeitpunkten t7 und t8 sowie t9 und t10, abhängig
von der Schaumerkennungs-Einrichtung der Trommelantrieb wieder auf Normalenergie zurückgeschaltet
werden. Falls die Motorsteuerungsschaltung dies zuläßt, können auch andere Trommel-Drehrhythmen
gewählt als während der Aufheizphase t1 bis t2.
[0026] Die mittlere, mit den Nadelspitzen versehene Kurve zeigt den Druckverlauf im Laugenbehälter,
der mit einem elektronischen Drucksensor gemessen wird, dessen Ausgangsspannung ein
analogues Äquivalent zum Druck im Laugenbehälter darstellt.
[0027] Die dritte, zunächst nahezu kontinuierlich ansteigende Kurve gibt den Verlauf der
Laugentemperatur zunächst während der Aufheizphase, später während der Temperaturhaltephase
an.
[0028] Im Zeitraum vor t1 wird in den Laugenbehälter zunächst Wasser eingefüllt und die
in der Trommel liegende Wäsche benetzt. Dies ist durch mehrmalige Saug-und Rückflußvorgänge
gekennzeichnet, so daß der Laugenstand - erkennbar an den Druckstößen des Druckdiagramms
- stark schwanken kann. Im Zeitpunkt t1 ist ein Laugenstand erreicht, bei dem der
Trommelantrieb eingeschaltet werden kann. Die nun sich in Bewegung setzende Wäsche
nimmt erneut viel Wasser auf, so daß der Laugenstand erneut stark sinkt und das Magnetventil
wieder geöffnet wird. Das erneut zulaufende Wasser erhöht den Laugenstand im Laugenbehälter
sehr schnell bis zu einem oberen Schaltpunkt P1, bei dem das Magnetventil wieder geschlossen
wird. Die Trommelbewegung sorgt wieder dafür, daß ein erheblicher Teil des erneut
zugeflossenen Wassers in der Wäsche aufgenommen wird. Nach einem weiteren kurzen Nachtankvorgang
ist das Wasserfassen abgeschlossen.
[0029] Inzwischen hatte bereits die Aufheizphase begonnen, so daß die Temperatur der Lauge
zu diesem Zeitpunkt bereits bei 30° C liegt. Sie steigt nun kontinuierlich weiter
an bis zum Zeitpunkt t2. In dieser Aufheizphase baut sich der Druck im Laugenbehälter
langsam auf. Durch Waschmittelzugabe und Temperaturerhöhung wird die Oberflächenspannung
des Wassers herabgesetzt. Die Folge ist, daß die freie Flotte durch Zurückfließen
aus der Wäsche geringfügig zunimmt, so daß das Laugenniveau im Behälter ansteigt.
In allen Phasen zeigt sich natürlich der Einfluß der Tommeldrehung durch die Kurve
überlagernde Druckspitzen Zum Zeitpunkt t2 baut sich eine besonders hohe Druckspitze
P2 auf, welche die vom Drucksensor beeinflußte Steuerschaltung veranlaßt die Motorsteuerung
auf einen Waschrhythmus mit verringerter mechanischer Energie (z.B. 3 sec Lauf, 20
sec Pause) zurückzuschalten. Außerdem veranlaßt die Steuerschaltung, das kurzzeitige
(ca. 1 Minute) Abschalten der Heizung, weil - wie gefunden wurde - die hohe Oberflächentemperatur
der Heizkörper zur Blasenverdampfung führt und damit eine Keimzelle für erhöhte Schaumbildung
darstellt. Die Folge dieser Maßnahme ist deutlich sichtbar: Die Schaumentwicklung
nimmt sofort ab. Die Steuerschaltung ist so eingerichtet, daß der elektronische Drucksensor
alle 120 sec den Druck im Laugenbehälter abfragt. Hat zum Abfragezeitpunkt der Laugenbehälterdruck
den Druck-Schwellwert erreicht, dann wird wiederum der Motorsteuerung ein Waschrhythmus
für verringerte mechanische Energie befohlen. Andernfalls gibt die Motorschaltung
der Motorsteuerung wieder den normalen Waschrhythmus vor. Gleichzeitig wird dann aber
auch die Abfrage des elektronischen Drucksensors ständig aktiviert, um auf erneute
Schaumbildung ohne Verzögerung reagieren zu können.
[0030] Die starke Verringerung der mechanischen Energie führt selbst bei überdurchschnittlicher
Schaumentwicklung zum Rückgang des Schaums nach wenigen Minuten, so daß der normale
Trommelrhythmus wieder eingeschaltet werden kann (t7) und mit diesem Trommel-Drehrhythmus
weitergewaschen werden kann, ohne eine erneute überdurchschnittliche Schaumentwicklung
zu provozieren.
[0031] Zwischen den Zeitpunkten t2 und t7 laufen die vorstehend beschriebenen Vorgänge entsprechend
ab. Man erkennt, daß die aufeinanderfolgenden Druckspitzen insbesondere dann ansteigen,
wenn die Laugentemperatur zunimmt, also die Heizkörper eingeschaltet sind. Immer dann
führt die hohe Heizkörperoberflächen-Temperatur zu starker Blasenbildung, die in Schaumentwicklung
übergeht (P3).
[0032] Fällt die Reduzierung der mechanischen Energie mit einem ausgeschalteten Heizkörper
zusammen, dann bricht auch überdurchschnittlich angewachsener Schaum augenblicklich
zusammen. Ein erneuter Anstieg der Schaumentwicklung verläuft danach wesentlich flacher
und kann nach Abschalten der Heizkörper erheblich schneller abgebaut werden. Dann
ist die Umschaltung auf einen Trommel-Drehrhythmus für mechanische Normalenergie ungefährlich.
[0033] Zu den Zeitpunkten t3 bis t6 ist die Schaumentwicklung soweit gebremst, daß der elektronische
Drucksensor nicht anspricht. Daher fällt die Motorsteuerung zu diesen Zeitpunkten
(jeweils 120 sec nach der Erkennung einer übermäßigen Schaumentwicklung) wieder in
den normalen Trommel-Drehrhythmus zurück. Dann entsteht aber wieder eine besonders
hohe Druckspitze, weil die jeweilige Schaumentwicklung im Anstieg begriffen ist. Daher
wird der elektronische Drucksensor in seiner Steuerschaltung wiederum einen Befehl
an die Motorsteuerung verursachen und den Trommel-Drehrhythmus wieder auf verringerte
mechanische Energie zurückzuschalten.
[0034] Nach erneutem Einschalten der Heizung zum Zeitpunkt t8 mit steilem Temperaturanstieg
- hieraus folgt eine hohe oberflächentemperatur an den Heizkörpern und eine starke
Blasenbildung - steigt die Schaumbildung erneut sehr stark an, so daß beim Druckpunkt
P3 der elektronische Drucksensor erneut ein Umschaltsignal aus seiner Steuerschaltung
an die Motorsteurung veranlaßt, die dadurch wieder auf verringerte mechanische Energie
umschaltet. Diese erneute starke Schaumbildung ist ersichtlich so hoch, daß auch jeweils
120 sec nach jedem Überwachungszeitpunkt der Druck im Laugenbehälter über dem Druck-Schwellwert
liegt, so daß in der gesamten Phase zwischen t8 und t9 der Trommelantrieb ohne Rückfall
in den normalen Trommel-Drehrhythmus bei einem Rhythmus verbleibt, der allmählich
doch zum Absinken der erhöhten Schaumbildung führt, wie ersichtlich.
[0035] Zum Zeitpunkt t9 ist schließblich der Druck im Laugenbehälter wieder unter den Druck-Schwellwert
gesunken, so daß der Antrieb wieder auf normalen Trommel-Drehrhythmus (15 sec Lauf
und 3 sec Pause) umgeschaltet wird. Auch die weitere Schaumbildung bleibt jetzt unterhalb
der schädlichen Grenze, so daß bis zum Zeitpunkt t10, bei dem ein Teil der Lauge bereits
abgepumpt wird, die Trommelbewegung für eine normale Waschwirkung im normalen Drehrhythmus
gehalten werden kann.
1. Verfahren zum automatischen Waschen von Wäsche in einem Laugenbehälter unter Einsatz
von in Wasser gelösten Waschmitteln, von Heizenergie und von mechanischer Energie
in Form der Agitation eines Wäschebewegers in einer Waschmaschine, an deren Laugenbehälter
als Wasserstandgeber ein mindestens mehrstufig Ausgangssignale abgebender Drucksensor
angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß während der Agitationsphasen (t1 bis t10) des Wäschebewegers mit einer für die
zu waschende Wäscheart zulässigen mechanischen Normalenergie der Druck im Laugenbehälter
gemessen und bei Erreichen eines Druck-Schwellwertes (P2) die mechanische Energie
verringert wird.
2. Verfahren zum Waschen von Weißwäsche nach Anspruch 1 bei einer Trommelwaschmaschine
mit einem Trommeldreh-Rhythmus für mechanische Normalenergie, bei dem der Trommelantriebsmotor
zwischen etwa 65 und 85 % der Dauer der Agitationsphasen eingeschaltet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß für die verringerte mechanische Energie der Trommelantriebsmotor
zwischen etwa 10 und 50 % der Dauer der Agitationsphase eingeschaltet ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck-Schwellwert ein Differenzwert
ist, der aus dem oberen Druckwert bei einsetzender Trommelbewegung und dem unteren
Druckwert bei Trommelstillstand gebildet ist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Differzwert ca. 65 mm Wassersäule
± 30 % entspricht.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die verringerte
mechanische Energie nach eine vorgegebenen Zeitdauer (120 sec) wieder auf den Normalwert
zurückgeschaltet und die schwellwertabhängige Steuerung der mechanischen Energie erneut
aktiviert wird.
6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beim
Erreichen des Druck-Schwellwertes (P2) außerdem die Heizenergie für eine begrenzte
Zeitdauer vermindert oder abgeschaltet wird.
7. Waschmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zum Messen des Druck-Schwellwerts ein elektronischer Drucksensor
als Wasserstandsgeber vorgesehen ist, dessen elektrisches Ausgangssignal dem gemessenen
Druck proportional ist und welches bei Enreichen des Druckschwellwertes auf den Antribsmotor
für den Wäschebeweger zur Verringerrung der mechanischen Energie einwirkt.
1. Method for the automatic washing of laundry in a liquor container with the use of
washing agents dissolved in water, of heating energy and of mechanical energy in the
form of the agitation of a laundry mover in a washing machine, to the liquor container
of which a pressure sensor is connected, which delivers output signals in at least
several steps, characterised thereby, that the pressure in the liquor container is
measured during the agitation phases (t1 to t10) of the laundry mover with a normal
mechanical energy permissible for the kind of laundry to be washed and the mechanical
energy is reduced on a pressure threshold value (P2) being reached.
2. Method for the washing of white laundry according to claim 1 in a drum washing machine
with a drum rotation rhythm for normal mechanical energy, for which the drum drive
motor is switched on for between about 65 and 85% of the duration of the agitation
phases, characterized thereby, that for the reduced mechanical energy, the drum drive
motor is switched on for between about 10 and 50% of the duration of the agitation
phase.
3. Method according to claim 2, characterized thereby, that the pressure threshold value
is a difference value which is formed of the upper pressure value on the drum movement
setting in and the lower pressure value at standstill of the drum.
4. Method according to claim 2, characterised thereby, that the difference value corresponds
to about 65 millimetres of hydrostatic head ± 30%.
5. Method according to one of the preceding claims, characterised thereby, that the reduced
mechanical energy is switched back again to the normal value after a preset time duration
(120 seconds) and the threshold-dependent control of the energy is activated anew.
6. Method according to one of the preceding claims, characterised thereby, that the heating
energy is beyond that reduced or switched off for a limited time duration on the presure
threshold value (P2) being reached.
7. Washing machine for the performance of the method according to one of the preceding
claims, characterised thereby, that an electronic pressure sensor is provided as water
level transmitter for measuring the pressure threshold value, the electrical output
signal of which sensor is proportioned to the measured pressure and which on the pressure
threshold value being reached acts on the drive motor for the laundry mover to reduce
the mechanical energy.
1. Procédé de lavage automatique de linge dans une cuve à lessive, avec utilisation de
produits lessiviels dissous dans de l'eau, d'énergie de chauffage et d'énergie mécanique
sous la forme de l'agitation d'un agitateur de linge dans une machine à laver le linge,
à la cuve à lessive de laquelle est connecté, en tant qu'indicateur de niveau d'eau,
un capteur de pression délivrant des signaux de sortie au moins en plusieurs paliers,
caractérisé par le fait que pendant les phases d'agitation (t1 à t10) de l'agitateur
de linge avec une énergie mécanique normale, admissible pour le type de linge à laver,
la pression dans la cuve à lessive est mesurée et, lorsqu'une valeur seuil de pression
(P2) est atteinte, l'énergie mécanique est réduite.
2. Procédé de lavage de linge blanc selon la revendication 1, dans une machine à laver
à tambour avec un rythme de rotation du tambour pour de l'énergie mécanique normale,
avec lequel le moteur d'entraînement de tambour est mis en marche entre environ 65
et 85 % de la durée des phases d'agitation, caractérisé par le fait que pour l'énergie
mécanique réduite, le moteur d'entraînement de tambour est mis en marche entre environ
10 et 50 % de la durée de la phase d'agitation.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé par le fait que la valeur seuil de pression
est une valeur diférentielle qui est formée à partir de la valeur de pression supérieure,
au début du mouvement de tambour, et de la valeur de pression inférieure à l'arrêt
du tambour.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé par le fait que la valeur différentielle
correspond à environ 65 mm de la colonne d'eau ± 30 %.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'après
une durée prédéterminée (120 sec), l'énergie mécanique réduite est ramenée à la valeur
normale et la commande, dépendant de la valeur seuil, de l'énergie mécanique est à
nouveau activée.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'en
plus l'énergie de chauffage est réduite ou arrêtée pour une durée limitée, lorsque
la valeur seuil de pression (P2) est atteinte.
7. Machine à laver le linge pour la mise en oeuvre du procédé selon l'une des revendications
précédentes, caractérisée par le fait que pour la mesure de la valeur seuil de pression,
il est prévu un capteur de pression électronique en tant qu'indicateur de niveau d'eau,
dont le signal de sortie électrique est proportionnel à la pression mesurée et lequel
signal agit sur le moteur d'entraînement pour l'agitateur de linge en vue de la réduction
de l'énergie mécanique, lorsque la valeur seuil de pression est atteinte.