| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 279 824 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
17.10.1990 Patentblatt 1990/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.08.1987 |
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/DE8700/367 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 8801/659 (10.03.1988 Gazette 1988/06) |
|
| (54) |
VERFAHREN ZUM ANSCHLIESSEN DES FADENANFANGS EINER VORRATSSPULE AN DAS ENDE EINES LAUFENDEN
FADENS
PROCESS FOR TYING THE STARTING END OF A THREAD ON A SUPPLY SPOOL TO THE END OF A RUNNING
THREAD
PROCEDE POUR RELIER LE DEBUT DU FIL D'UNE BOBINE D'ALIMENTATION A LA FIN D'UN FIL
QUI SE DEROULE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
BE CH DE FR IT LI |
| (30) |
Priorität: |
01.09.1986 DE 3629735
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
31.08.1988 Patentblatt 1988/35 |
| (73) |
Patentinhaber: |
|
- GEBALD, Gregor
D-41238 Mönchengladbach (DE)
- LANGEN, Manfred
D-41066 Mönchengladbach (DE)
|
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- GEBALD, Gregor
D-41238 Mönchengladbach (DE)
- LANGEN, Manfred
D-41066 Mönchengladbach (DE)
|
| (74) |
Vertreter: von Creytz, Dietrich, Dipl.-Phys. |
|
Tannenweg 25 41844 Wegberg 41844 Wegberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 700 974
|
GB-A- 1 148 170
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anschließen des Fadenanfangs einer Vorratsspule
an das leerlaufende bzw. bei einem Fadenfehler abgetrennte Endstück eines von einer
Kreuzspule oder dergleichen ablaufenden Fadens, bei dem der abgelaufene Faden durch
einen bei Leerlauf und/oder bei einem Fadenfehler ein Fehlersignal abgebenden Fadenfühler
sowie durch einen Fadenspeicher geleitet wird. Die Erfindung betrifft ferner die Anwendung
des Verfahrens und eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens.
[0002] Beim Schußeintrag in der Weberei sowie auch in der Strickerei ist es für einen kontinuierlichen
Fadenlauf - also für ein fortlaufendes Arbeiten ohne Maschinenunterbrechung - notwendig,
das leerlaufende oder bei bei einem Fadenfehler abgetrennte Ende einer, im allgemeinen
als Kreuzspule ausgebildeten Ablaufspule, möglichst ohne eine Fadenunterbrechung an
den Fadenanfang einer bereitgestellten Vorratsspule, beispielsweise durch Knüpfen
oder Spleißen, anzufügen. Zu diesem Zweck wird das lose Fadenende - der sogenannte
Reservefaden bzw. die Fadenreserve - einer gerade ablaufenden Spule mit dem Fadenanfang
einer bereitgestellten Vorratsspule (meist sofort nach dem Bereitlegen der Vorratsspule)
verbunden. Bei ordnungsgemäßem Leerlaufen der ablaufenden Spule ergibt sich dann ein
kontinuier licher Fadenübergang von der ablaufenden Spule auf die Vorratsspule.
[0003] Diese allgemein angewendete Verfahrensweise hat aber zwei gravierende Nachteile.
Einerseits fehlen, beispielsweise herstellungs- oder transportbedingt, stets bei einigen
(meist bei etwa 3 bis 5%) der Kreuzspulen die als Reservefäden bezeichneten losen
Fadenenden; andererseits ist eine Maschinenunterbrechung trotz ordnungsgemäß mit dem
Fadenanfang der Vorratsspule verbundenem Reservefaden unvermeidlich, wenn der Faden
irgendwann beim Ablaufen einer Spule oder beim Übergang von einer zur nächsten Spule
reißt. Solche Fadenbrüche sind in vielen Typen bekannt und insbesondere bei automatischem
Betrieb der Maschine mit wirtschaftlichen Mitteln nicht von vornherein auszuschließen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein automatisch auszuführendes Verfahren
zum Fadenverbinden zu schaffen, bei dem ein sogenannter Reservefaden an der ablaufenden
Spule nicht erforderlich ist. Eine weitere Aufgabe besteht darin, alle Negativerscheinungen
beim Ablauf von Kreuzspulen, wie Fadenbrüche wegen der verschiedensten Ursachen oder
qualitätsbeeinträchtigende Fehler, möglichst vollkommen zu beseitigen. Es wird angestrebt,
den Maschinennutzeffekt zu erhöhen, den Arbeitsaufwand zu vermindern und die Qualität
des hergestellten Erzeugnisses, die Web- oder Strickqualität, zu steigern. Insbesondere
soll die Schußfadenversorgung einer Webmaschine verbessert werden.
[0005] Die erfindungsgemäße Lösung besteht bei dem eingangs genannten Verfahren zum Anschließen
des Fadenanfangs einer Vorratsspule an den ablaufenden Faden, der durch einen bei
Leerlauf oder bei einem Fadenfehler ein Fehlersignal abgebenden Fadenfühler sowie
durch einen Fadenspeicher geleitet wird, darin, daß der Fadenanfang der Vorratsspule
unmittelbar benachbart zum ablaufenden Faden an einem zwischen den Fadenfühler und
dem Fadenspeicher angeordneten Fadenverbindungsgerät bereitgelegt wird, daß der dem
ablaufenden Faden zugeordnete im wesentlichen kontinuierliche Fadenabzug durch ein
Fehlersignal des Fadenfühlers unterbrochen wird und daß während der Unterbrechungdas
Ende des ablaufenden Fadens mit dem Fadenanfang der Vorratsspule verbunden wird.
[0006] Erfindungsgemäß wird also der Fadenanfang der bereitgestellten Vorratsspule so vorgelegt,
daß bei einem gemeldeten Fadenleerlauf oder bei einem Fadenfehler der bereitgelegte
Faden mit dem ablaufenden Faden, vorzugsweise automatisch, zusammenzufügen ist. Erfindungsgemäß
wird also nicht ein von vornherein vorhandenes loses Ende (Reservefaden) einer ablaufenden
Spule sondern das tatsächliche, gerade frei werdende Ende des ablaufenden Fadens unmittelbar
bei Bedarf sofort mit dem Fadenanfang der Vorratsspule verbunden. Dieses tatsächliche
Ende des ablaufenden Fadens wird zwar in der Regel mit dem Ende des Reservefadens
übereinstimmen, der Faden der Spule hat aber natürlich auch dann ein Ende, wenn der
Reservefaden fehlt oder an der vollen Spule nicht auffindbar ist. Schließlich kann
das tatsächliche Fadenende auch unvorhersehbar an irgendeiner Stelle innerhalb der
Gesamtlänge des Fadens der ablaufenden Spule liegen. Durch die Erfindung wird also
nicht nur erreicht, daß die Probleme mit dem Bereitlegen und Aussuchen des Reservefadens
entfallen sondern es können zugleich alle den kontinuierlichen Maschinenlauf unterbrechende
Störungen ausgeschieden werden, die auf Fadenbrüche oder auch auf auszuscheidende
Fadenfehler zurückgehen.
[0007] Wenn der kontinuierliche Lauf der den Faden verarbeitenden Maschine durch das Verbinden
der Fäden nicht unterbrochen werden soll, müssen die Fäden in derjenigen Zeit zusammengefügt
werden, die als zeitlicher Puffer durch einen zwischen das Verbindungsgerät und die
nachgeschaltete Maschine gesetzten Fadenspeicher zur Verfügung gestellt werden kann.
Bei einem im Schußeintrag einer Webmaschine verwendeten Vorspulgerät als Fadenspeicher
stehen zeitliche Puffer nur Bruchteile von Sekunden, das heißt für die Dauer von ein
bis drei Schußeintragungen, zur Verfügung. Entsprechend schnell arbeitende Geräte
zum Anknüpfen oder Anspleißen sind im Handel erhältlich. Wenn der Faden sehr schnell
läuft, wie beispielsweise beim Schußeintrag einer Webmaschine, wird es aus Gründen
der Stabilität und Qualität bevorzugt, die Fadenenden durch Spleißen zusammenzufügen.
[0008] Gemäß weiterer Erfindung besteht eine Lösung der vorgenannten Aufgabe bei einer Vorrichtung
zum Durchführen des eingangs genannten Verfahrens darin, daß auf den Weg des ablaufenden
Fadens zwischen Kreuzspule und Fadenspeicher im Anschluß an den Fadenfühler ein Fadenverbindungsgerät
und in einer Ebene räumlich darüber bei einem Fehlersignal ausgelöste Mittel zum Bereithalten
des Fadenanfangs der Vorratsspule angeordnet sind. Insbesondere werden zum Halten
des Fadenanfangs an dessen Spitze eine Greif- bzw. Saugdüse und im Bereich zwischen
Greifdüse und Vorratsspule ein oder mehrere Klemmittel vorgesehen. Der gesamte Fadenanfang
der Vorratsspule wird dabei so vorgelegt, daß bei einem Fehlersignal der bereitgestellte
Faden mit dem ablaufenden Faden zusammengelegt und innerhalb der Pufferzeit in dem
Fadenverbindungsgerät zusammenzufügen ist.
[0009] Das Fadenverbindungsgerät wird zweckmäßig mit Mitteln zum Abschneiden und zum Absaugen
der nach dem Bilden der Spleißverbindung überstehenden Fadenendstücke ausgestattet.
Außerdem werden die Mittel zum Führen und Halten des Fadenanfangs der Vorratsspule
so gesteuert, daß der Fadenanfang spätestens zugleich mit dem Fertigstellen der Spleißverbindung
und dem unmittelbar darauf folgenden Wiedereinschalten des Fadenabzugs die von dem
ablaufenden Faden normalerweise passierten positionen von Führungs-, Reinigungs- sowie
Fühlmitteln usw. einnimmt. Bei diesen Positionen handelt es sich vorzugsweise um die
Reihenschaltung von Fadeneinfädler, Fadenöse, Fadenfühler mit-reiniger, Fadenverbindungsgerät
mit Fangdüse für den ablaufenden Faden und einem der mit dem Faden zu versorgenden
Maschine vorgeschalteten Fadenspeicher bzw. ein Fadenabzugsgerät.
[0010] Anhand der schematischen Darstellung von Ausführungsbeispielen werden Einzelheiten
der Erfindung erläutert.
[0011] Es zeigen:
Fig. 1 und 2 eine perspektivische Ansicht eines Fadenverbindungssystems bei leergelaufener
Kreuzspule; und
Fig. 3 und 4 eine perspektive Ansicht des Fadenverbindungssystems für den Fall eines
gebrochenen oder wegen eines Fehlers geschnittenen Ablauffadens.
[0012] Im System nach Fig. 1 und 2 wird der Fadenanfang F einer bereitgelegten Kreuzspule
1 von einer entsprechend schwenkbaren Greifdüse 2 erfaßt und mit Hilfe von Klemmeinrichtungen
3 in einer Position mit Abstand vom ablaufenden Faden A gehalten, in der er jedoch
praktisch augenblicklich mit dem Endstück E des ablaufenden Fadens A in Berührung
zu bringen und zu verbinden ist.
[0013] Das nach Fig. 1 von einer Hülse 4 gerade heruntergelaufene Fadenendstück E des Ablauffadens
A hat einen Fadeneinfädler 5, eine Führungshülse 6 und einen mit einem Fadenwächter
oder auch Fadenfühler 7 kombinierten elektronischen Reiniger bereits durchlaufen und
wird auf einen vom Fadenfühler 7 ausgehenden Befehl - in einer Fangdüse 8 unterhalb
einer Spleißkammer 9 festgehalten. Ebenfalls auf einen Befehl des keinen Faden mehr
registrierenden Fadenfühlers 7 hin wird der bei normalem Betrieb kontinuierliche Fadenabzug
zu einem nachgeschälteten Schußfadenspeicher 10 hin unterbrochen. Die vom Schußfadenspeicher
10 versorgte Maschine kann jedoch den gespeicherten Faden unverändert abziehen und
entsprechend unbehindert weiterarbeiten. Die Greif- und Fangdüsen 2, 8 arbeiten beide
als Saugdüse und können mit einer Sperre ausgerüstet werden, die ein Einsaugen übermäßig
großer Fadenteile ausschließt.
[0014] Während des Fadenabzugs aus dem Speicher 10 wird nach Fig. 2 (bei oder durch Signalgabe
des Fadenfühlers 7) der bereitgelegte Fadenanfang F durch eine Bewegung, z.B. durch
Absenken, der Greifdüse 2 und der Klemmeinrichtungen 3 in die Spleißkammer 9 und in
die übrigen Führungs-, Reinigungs- und Fühlmittel (Fadeneinfädelung 5, Führungsöse
6 und Fadenfühler 7) eingelegt. In der Spleißkammer 9 wird der Fadenanfang F der Kreuzspule
1 mit dem dort bereits liegenden Endstück E des Ablauffadens A durch einen Preßluftwirbel
11 verbunden. Die an der in der Fangdüse 8 gehaltenen Verbindungsstelle verbleibenden
Fadenenden werden mit einem Messer 12 abgeschnitten. Die abgeschnittenen Endstücke
werden mit den Düsen 2 und 8 angesaugt.
[0015] Unmittelbar anschließend wird der unterbrochene Fadenabzug des Fadenspeichers 10
wieder in Gang gesetzt und der Faden wird nun von der jetzt als Ablaufspule dienenden
Kreuzspule 1 abgezogen. Außerdem wird automatisch oder manuell zu gegebener Zeit die
Hülse 4 abgenommen und durch eine neue Kreuzspule ersetzt. Der auf der Stirnseite
der letzteren vorgesehene Fadenanfang wird für den nächsten Spleißvorgang in der Greifdüse
2 bereitgelegt.
[0016] Anhand der Fig. 3 und 4 wird das Anschließen des Fadenanfangs einer Vorratsspule
an das abgetrennte Ende E eines Ablauffadens A dargestellt. Gleiche Teile werden wie
in den Fig. 1 und 2 bezeichnet. Im Ausführungsbeispiel wird angenommen, daß der bis
zu dem in Fig. 3 dargestellten Moment von der Kreuzspule 12 ablaufende Abzugsfaden
A im Bereich der Fadeneinfädelung 5 gebrochen ist. Ein ähnliches Bild würde sich einstellen,
wenn der Faden nach Feststellung eines Fehlers im Fadenfühler 7 absichtlich abgetrennt
worden wäre. In jedem Fall, auch bei einer Fehlerstelle (Verdickung, Doppelfaden,
Schlingen oder dergleichen) wird letztlich durch den Fadenfühler 7 ein. Ende des Fadens
signalisiert und der in der Greifdüse 2 gehaltene Fadenanfang F der Vorratsspule wird
praktisch sofort mit dem in der Spleißkammer 9 mit Hilfe einer Fangdüse 8 gehaltenen
Fadenende E zusammengelegt und in der Spleißkammer 9 durch einen Preßluftwirbel 11
mit einem Spleiß verbunden.
[0017] Im weiteren Verlauf kann das getrennte oder gebrochene Fadenende G der Kreuzspule
12 durch die Greifdüse 2 ähnlich wie vorher beschrieben in die Klemmeinrichtungen
3 gebracht und für den Anschluß an ein Ende des ablaufenden Fadens bereitgehalten
werden. Sollte gegebenenfalls die entsprechende Übergabe nicht funktionieren (oder
überhaupt alternativ) kann die teilweise abgelaufene Kreuzspule 13 auch durch eine
neue Vorratsspule ersetzt werden, deren Faden dann wieder in der Greifdüse 2 und in
den Klemmeinrichtungen 3 für einen Anschluß bereitzulegen ist.
1. Verfahren zum Anschließen des Fadenanfangs (F) einer Vorratsspule (1) an das leerlaufende
bzw. bei einem Fadenfehler abgetrennte Endstück (E) eines von einer Kreuzspule oder
dergleichen ablaufenden Fadens (A), bei dem der ablaufende Faden (A) durch einen bei
Leerlauf und/oder bei einem Fadenfehler ein Fehlersignal abgebenden Fadenfühler (7)
sowie durch einen Fadenspeicher (10) geleitet wird, dadurch gekennzeichnet daß der
Fadenanfang (F) der Vorratsspule (1) unmittelbar benachbart zum ablaufenden Faden
(A) an einem zwischen Fadenfühler (7) und Fadenspeicher (10) angeordneten Fadenverbindungsgerät
(9) bereitgelegt wird daß der dem ablaufenden Faden (A) zugeordnete, im wesentlichen
kontinuierliche Fadenabzug durch ein Fehlersignal des Fadenfühlers (7) unterbrochen
wird und daß während der Unterbrechung das Ende (E) des ablaufenden Fadens (A) mit
dem Fadenanfang (F) der Vorratsspule (1) verbunden wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden (A, F) in einer
durch den Fadenspeicher (10) gepufferten Zeit, vorzugsweise durch Spleißen, zusammengefügt
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Vorratsspule
(1) kommende Fadenanfang (F) außer am Fadenverbindungsgerät (9) auch an, vorzugsweise
räumlich über, Fadenführungsmitteln (5, 6) und einem Fadenfühler (7) des ablaufenden
Fadens bereitgehalten und beim Zusammenfügen mit dem Ende (E) des ablaufenden Fadens
(A) in dessen ursprüngliche Position gebracht wird.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Fadenanfang (F) der Vorratsspule (1) mit einer Greifdüse (2) in die Position
benachbart zum ablaufenden Faden (A) gebracht und dort gehalten wird.
5. Verfahrennach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Fadenanfang (F) der Vorratsspule (1) zwischen dieser und dem Fadenverbindungsgerät
(9) bzw. der Greifdüse (2) in einer Position zur Übergabe in die Führungsund Meßmittel
(5 bis 7) des ablaufenden Fadens (A) eingeklemmt gehalten wird.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum Anschließen des Fadenanfangs (A) an das Endstück (E), insbesondere
nach einem vorausbestimmten Programm, jeweils derjenigen Spule zugeordnet werden,
die als nächste leerlaufen wird bzw. nur noch eine, vorzugsweise vorausberechnete,
vorgegebene Restfadenlänge aufweist.
7. Anwendung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6 im Bereich
zwischen Kreuzspule und Vorspulgerät beim Schußeintrag einer Webmaschine.
8. Anwendung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6 im Bereich
zwischen Kreuzspule und Fadenspeicher einer Strickmaschine.
9. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Weg des ablaufenden Fadens (A) zwischen
Kreuzspuleund Fadenspeicher (10) im Anschluß an den Fadenfühler (7) ein Fadenverbindungsgerät
(9) und in einer Ebene darüber bei einem Fehlersignal gelöste Mittel (3) zum Bereithalten
des Fadenanfangs (F) der Vorratsspule (1) angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine Reihenschaltung von Ablauf-
bzw. Kreuzspule, Fadeneinfädler (5), Fadenöse (6), Fadenfühler (7) mit Fadenreiniger,
Fadenverbindungsgerät (9) mit Fangdüse (8) für den ablaufenden Faden (A) und Fadenspeicher
(10) mit Fadenabzugsgerät sowie eine räumlich darüber angeordnete Einrichtung mit
Klemmitteln (3) und einer Greifdüse (2) zum Bereithalten des Fadenanfangs (F) der
Vorratsspule (1).
1. Procédé pour relier le début d'un fil (F) d'une bobine d'alimentation (1) à l'extrémité
épuisée ou, dans le cas d'un défaut de fil, séparée d'un fil (A) qui se déroule à
partir d'une bobine croisée ou similaire, dans lequel le fil qui se déroule (A) est
conduit à travers un détecteur de fil (7), qui émet un signal de défaut en cas de
fil épuisé ou en cas de défaut du fil, ainsi qu'à travers un accumulateur de fil (10),
caractérisé en ce que le début de fil (F) de la bobine d'alimentation (1) est amené
à un dispositif de liaison de fil (9) disposé entre le détecteur de fil (7) et l'accumulateur
de fil (10), immédiatement au voisinage du fil que se déroule (A), en ce que l'extraction
essentiellement continue du fil, correspondant au fil qui se déroule (A), est interrompue
par un signal de défaut du détecteur de fil (7), et en ce que l'extrémité (E) du fil
qui se déroule (A) est reliée, pendant l'interruption, au début du fil (F) de la bobine
d'alimentation (1).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les fils (A, F) sont assemblés,
de préférence par epissure, en un temps compensé par l'accumulateur de fil (10).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le début de fil (F)
provenant de la bobine d'alimentation (1) est approché en direction non seulement
du dispositif de liaison de fil (9), mais aussi de moyens de guidage de fil (5, 6)
et un détecteur de fil (7) du fil qui se déroule, de préférence au-dessus de ceux-ci
dans l'espace, et qu'il est amené à la position d'origine de l'extrémité (E) du fil
qui se déroule lorsqu'il est assemblé à celle-ci.
4. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
le début de fil (F) de la bobine d'alimentation (1) est amené par un ajutage de saisie
(2) dans la position voisine du fil qui se déroule (A) et y est maintenu.
5. Procédé selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
le début de fil (F) de la bobine d'alimentation (1) est maintenu pincé, entre cette
bobine et le dispositif de liaison (9) ou l'ajutage de saisie (2), dans une position
destinée à un transfert aux moyens de guidage et de mesure (5 à 7) du fil qui se déroule
(A).
6. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
les moyens destinées à relier le début de fil (A) à l'extrémité de fil (E), en particulier
selon un programme prédéterminé, sont respectivement associés à la bobine qui sera
la première à se vider ou qui ne présente qu'une longueur de fil restante définie
au préalable, de préférence calculée au préalable.
7. Utilisation du procédé selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6 dans la
zone entre une bobine croisée et un dispositif de bobinage préalable lors de l'insertion
de la trame d'un métier à tisser.
8. Utilisation du procédé selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6 dans la
zone comprise entre la bobine croisée et l'accumulateur de fil d'une métier à tricoter.
9. Dispositif de mise en oeuvre du procédé selon l'une ou plusieurs des revendications
1 à 6, caractérisé en ce qu'un dispositif de liaison de fil (9) et des moyens de préparation
du début de fil (F) de la bobine d'alimentation (1), déclenchés en cas de signal de
défaut, sont disposés sur la trajet du fil qui se déroule (A) entre la bobine croisée
et l'accumulateur de fil (10), à la suite du détecteur de fil dans un plan au-dessus
de précédents.
10: Dispositif selon la revendication 10, caractérisé par une disposition en série
de la bobine qui se déroule ou bobine croisée, d'un enfileur de fil (5), de l'oeillet
de fil (6), du détecteur de fil (7) avec un nettoyeur de fil, du dispositif de liaison
de fil (9) avec l'ajutage de saisie (8) du fil qui se déroule et de l'accumulateur
de fil (10) avec le dispositif d'extraction de fil ainsi que par un dispositif, placé
au-dessus dans l'espace, comportant des moyens de serrage (3) et un ajutage de saisie
(2), pour approcher le début de fil (F) de la bobine d'alimentation (1).
1. A method of attaching the beginning (F) of the yarn from a supply bobbin (1) to
the end piece (E), which is running idly or is severed in the event of a yarn defect,
of a yarn (A) running off a crosswound package or the like, in which the running off
yarn (A) is conveyed through a yarn sensor (7) which emits an error signal in the
event of idle running and/or of a yarn defect as well as through a yarn store (10),
characterised in that the beginning (F) of the yarn from the supply bobbin (1) is
placed in readiness directly adjacent to the running off yarn (A) on a yarn connecting
device (9) arranged between yarn sensor (7) and yarn store (10), in that the substantially
continuous yarn take-off allocated to the running off yarn (A) is interrupted by an
error signal from the yarn sensor (7) and in that the end (E) of the running off yarn
(A) is connected to the beginning (F) of the yarn from the supply bobbin (1) during
the interruption.
2. A method according to claim 1, characterised in that the yarns (A, F) are joined
together in a period buffered by the yarn store (10), preferably by splicing.
3. A method according to claim 1 or 2, characterised in that the beginning (F) of
the yarn coming from the supply bobbin (1) is also held in readiness on, and preferably
spatially above, yarn guide means (5, 6) and a yarn sensor (7) of the running off
yarn in addition to on the yarn connecting device (9) and, as it is being joined to
the end (E) of the running off yarn (A), is brought into the original position thereof.
4. A method according to one or more of claims 1 to 3, characterised in that the beginning
(F) of the yarn from the supply bobbin (1) is brought into the position adjacent to
the running off yarn (A) and is held there by a gripping nozzle (2).
5. A method according to one or more of claims 1 to 4, characterised in that the beginning
(F) of the yarn from the supply bobbin (1) is clamped between the supply bobbin (1)
and the yarn connecting device (9) or the gripping nozzle (2) in a position for transfer
into the guide means and measuring means (5 to 7) of the running off yarn (A).
6. A method according to one or more of claims 1 to 5, characterised in that the means
for attaching the beginning (A) of the yarn to the end piece (E), in particular according
to a predetermined programme, are allocated to that respective bobbin which will be
the next to run idly or has only a predetermined residual yarn length which is preferably
calculated in advance.
7. Application of the method according to one or more of claims 1 to 6 in the region
between crosswound package and prewinding device during picking on a weaving loom.
8. Application of the method according to one or more of claims 1 to 6 in the region
between crosswound package and yarn store of a knitting machine.
9. Apparatus for carrying out the method according to one or more of claims 1 to 6,
characterised in that on the path of the running off yarn (A) between crosswound package
and yarn store (10) after the yarn sensor (7) there are arranged a yarn connecting
device (9) and, in a plane thereover, means (3) which are triggered during an error
signal for holding the beginning (F) of the yarn from the supply bobbin (1) in readiness.
10. Apparatus according to claim 10, characterised by a series circuit comprising
delivery bobbin or crosswound package, yarn threader (5), yarn eyelet (6), yarn sensor
(7) with yarn cleaner, yarn connecting device (9) with collecting nozzle (8) for the
running off yarn (A) and yarn store (10) with yarn take-off device as well as a device
arranged spatially thereover with clamping means (3) and a gripping nozzle (2) for
holding the beginning (F) of the yarn from the supply bobbin (1) in. readiness.