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EP 0 279 873 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.10.1992 Patentblatt 1992/43 |
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Anmeldetag: 21.02.1987 |
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Phasenschieber
Phase-shifter
Déphaseur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.08.1988 Patentblatt 1988/35 |
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Patentinhaber: ANT Nachrichtentechnik GmbH |
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D-71522 Backnang (DE) |
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Erfinder: |
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- Mörz, Günter, Dr. Dipl.-Ing.
D-7140 Ludwigsburg (DE)
- Pivit, Erich, Dr. Dipl.-Ing.
D-7151 Allmersbach (DE)
- Lenz, Sigmund, Dipl.-Ing.
D-7152 Aspach (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 117 183 GB-A- 781 024 US-A- 2 956 245
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FR-A- 1 548 492 GB-A- 836 440 US-A- 3 434 076
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- IEEE TRANSACTIONS ON MAGNETICS, Band MAG-2, Nr. 3, September 1966, Seiten 251-255,
New York, US; W.H. VON AULOCK: "Selection of ferrite materials for microwave device
applications"
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Phasenschieber, bestehend aus einem Hohlleiter,
in dem entlang mindestens einer in Wellenausbreitungsrichtung und parallel zum elektrischen
Hochfrequenzfeld verlaufenden Ebene verteilt ferromagnetisches Material angeordnet
ist, das sich von einer Hohlleiterwand bis zur gegenüberliegenden erstreckt und einem
parallel zu dem elektrischen Hochfrequenzfeld orientierten statischen Magnetfeld ausgesetzt
ist.
[0002] Eine derartige Anordnung, die allerdings mit verlustbehaftetem, stabförmig ausgebildetem
ferromagnetischen Material als Isolator betrieben wird, ist aus der GB - A - 836 440
bekannt.
[0003] In dem Buch von E. Pehl, "Mikrowellentechnik", Band 1,1984, Dr. Alfred Hüthig Verlag
GmbH, Heidelberg, Kapitel 5.2.3 Seite 225 ist offenbart, daß eine solche Anordnung,
wenn sie im Bereich kleiner Verluste unter- oder oberhalb der gyromagnetischen Resonanz
des ferromagnetischen Materials betrieben wird, als reziproker Phasenschieber wirkt.
[0004] Ein anderer bei einem Phasenschielerzirkulator eingesetzter Ferrit-Phasenschieber
ist aus der DE - A -24 14 939 bekannt. Das ferrmagnetische Material ist bei diesem
bekannten Phasenschieber in Form von parallel zur Hohlleiterlängsachse verlaufenden
Streifen an den Innenseiten zweier einander gegenüberliegender Hohlleiterwände angeordnet.
Dieser der DE - A - 24 14 939 zugrundeliegende Ferrit-Phasenschieber ist zwar mit
einer bestimmten Materialzusammensetzung der Ferritstreifen für die Übertragung von
Hochfrequenzsignale mit hohen Impulsleistungen ausgelegt. Er ist aber nicht geeignet
für die Übertragung von Hochfrequenzfeldern mit sehr hoher Dauerleistung, da die wegen
der relativ hohen Durchgangsdämpfung (ca. 0,3 dB) entstehende Verlustwärme nicht mehr
abgeführt werden kann.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Phasenschieber der eingangs genannten
Art anzugeben, der für einen Betrieb mit sehr großer Hochfrequenzleistung geeignet
ist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1, 2 oder 6 gelöst,
[0007] Zweckmäßige Ausführungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen 3, 4, 5 und
7 hervor.
[0008] Durch die erfindungsgemäße Gestaltung des ferromagnetischen Materials im Phasenschieber
besitzt dieser eine sehr große Durchschlagfestigkeit, wodurch der Phasenschieber mit
äußerst hoher Leistung betrieben werden kann. Die nach der Erfindung ausgeführte Gestaltung
des ferromagnetischen Materials ermöglicht außerdem die Ableitung großer Wärmemengen,
was das ferromagnetische Material vor thermischer Zerstörung schützt. Dies gilt vornehmlich
bei einer feinstrukturierten Konfiguration des ferromagnetischen Materials, weil dann
ein besonders guter Wärmeübergang auf das wärmeabführende Dielektrikum gewährleistet
ist.
[0009] Anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen wird nun die Erfindung
näher erläutert.
Figur 1 zeigt die Draufsicht auf einen Phasenschieberzirkulator,
Figur 2 zeigt einen Querschnitt A-A durch einen als Phasenschieber wirkenden Hohlleiterarm
des Phasenschieberzirkulators und
Figur 3 zeigt einen Querschnitt durch einen Hohlleiterarm eines Phasenschieberzirkulators
mit einer anderen als in Figur 1 dargestellten Struktur des ferromagnetischen Materials
[0010] Der in Figur 1 gezeigte Phasenschieberzirkulator besteht in an sich bekannter Art
aus einem in Hohlleitertechnik ausgeführten magischen T 1 mit zwei als Ferrit-Phasenschieber
ausgebildeten Hohlleiterarmen 2, 3 und einem an die beiden Hohlleiterarme angeschlossenen
3dB-Koppler 4. Dieser Phasenschieber hat folgende Wirkungsweise:
[0011] Ein am Tor 1a des magischen T eingespeistes Hochfrequenzfeld wird zu gleichen Energieteilen
auf die beiden Tore 2a und 3a, an die die Ferrit-Phasenschieber 2 und 3 angeschlossen
sind, aufgeteilt. Die Ferrit-Phasenschieber 2 und 3 sind nun so vormagnetisiert, daß
die sie durchlaufenden Hochfrequenzfelder an den Phasenschieber-Ausgängen 2b und 3b
eine gegenseitige Phasenverschiebung von 90° aufweisen. Der anschließende 3dB-Koppler
4 vereinigt die beiden an den Phasenschieber-Ausgängen 2b und 3b anliegenden Hochfrequenzfelder
an seinem Ausgang 4a gleichphasig, so daß dort das am Tor 1a eingespeiste Hochfrequenzfeld
vollständig zur Verfügung steht, wenn man von den Verlusten der Anordnung absieht.
[0012] Wird andererseits ein Hochfrequenzfeld am Tor 4a des 3dB-Kopplers 4 angelegt, so
erscheint es zu gleichen Energieteilen aufgeteilt an den beiden Toren 2b und 3b, jedoch
mit einer gegenseitigen Phasenverschiebung von 90°. Auf Grund der phasendrehenden
Wirkung der beiden Phasenschieber 2 und 3 erreichen die beiden Hochfrequenzfelder
gegenphasig die Tore 2a und 3a des magischen T. Im magischen T 1 werden beide Hochfrequenzfelder
überlagert, und das ursprünglich in den 3dB-Koppler 4 eingespeiste Hochfrequenzfeld
ist schließlich am Tor 1b des magischen T verfügbar.
[0013] Um den soeben beschriebenen, in Fig. 1 dargestellten Phasenschieberzirkulator mit
sehr hoher Leistung (ca. 100 kW bis 2000 kW) betreiben zu können, kommt es ganz wesentlich
auf die Beschaffenheit der Phasenschieber und dabei insbesondere auf die Ausgestaltung
des in den Hohlleitern befindlichen ferromagnetischen Materials an.
[0014] Das ferromagnetische Matrial im Hohlleiter 2 bzw. 3 ist zu einer Vielzahl von Stäben
5 geformt, die sich parallel zu den Hohlleiterschmalseiten von einer Hohlleiterwand
zur gegenüberliegenden erstrecken. Alle ferromagnetischen Stäbe 5 sind parallel zu
dem sich im Hohlleiter ausbreitenden elektrischen Hochfrequenzfeld und zu einem von
außen angelegten statischen Magnetfeld ausgerichtet. Die Ferrit-Stäbe 5 befinden sich
in einem Abstand von einer Hohlleiterschmalseite, der etwa dem 0,2-fachen der Hohlleiterbreite
entspricht. Abweichend von dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel können in dem
gleichen Abstand vor jeder der beiden Hohlleiterschmalseiten solche ferromagnetische
Stäbe angeordnet sein.
[0015] Um bei dem einer sehr großen Hochfrequenzleistung ausgesetzten Phasenschieber die
Durchgangsdämpfung auf Grund von Spinwellenverlusten möglichst gering zu halten, werden
die ferromagnetischen Stäbe durch Anlegen eines entsprechend hohen statischen Magnetfeldes
im Bereich oberhalb der gyromagnetischen Resonanz betrieben.
[0016] Da sich die ferromagnetischen Stäbe ohne Unterbrechung durch ein anders geartetes
Dielektrikum über die gesamte Hohlleiterhöhe erstrecken, werden unerwünschte Feldstärkeüberhöhungen
ausgeschlossen. Dies hat eine hohe Durchschlagsfestigkeit des Phasenschiebers zur
Folge, weshalb dieser für die Übertragung sehr großer Leistungen geeignet ist.
[0017] Durch die Aufteilung des ferromagnetischen Materials in viele einzelne im Abstand
zueinander angeordnete Stäbe 5 entsteht eine große Kühlfläche, womit äußerst günstige
Voraussetzungen gegeben sind für die Ableitung der in den ferromagnetischen Stäben
5 entstehenden Wärme. Mit Hilfe eines die ferromagnetischen Stäbe 5 umströmenden Kühlmittels,
z.B. Luft oder eines anderen geeigneten Gases oder einer dielektrischen Flüssigkeit,
können auf einfache Weise sehr große Wärmemengen abgeführt werden.
[0018] Die Fig. 1 zeigt zwei Ausführungsbeispiele dafür, mit welchen Mitteln die ferromagnetischen
Stäbe 5 einem kühlenden Gas oder eine Kühlflüssigkeit ausgesetzt werden können. Beim
Phasenschieber 2, von dem ein Querschnitt A-A in Fig. 2 dargestellt ist, sind die
ferromagnetischen Stäbe 5 einzeln oder in Gruppen von dielektrischen Hohlzylindern
umgeben, die sich wie die ferromagnetischen Stäbe 5 über die ganze Hohlleiterhöhe
erstrecken und an den Innenseiten der Hohlleiterwände abgedichtet sind. In diese dielektrischen
Hohlzylinder 6 wird durch Öffnungen 7 in einer Hohlleiterwand ein Gas oder eine Flüssigkeit
eingelassen und durch Öffnungen 8 in der gegenüberliegenden Hohlleiterwand wieder
abgeführt.
[0019] Das Magnetsystem, welches das statische Magnetfeld für die ferromagnetischen Stäbe
5 erzeugt, besteht aus auf beiden Hohlleiterwänden oberhalb und unterhalb der Stäbe
5 angeordneten Polschuhen 9 und 10, darauf liegenden Permanentmagneten 11 und 12 und
einem den magnetischen Rückschluß bildenden Joch 13. Damit Kühlflüssigkeit oder Kühlgas
durch die Öffnungen 7 bzw. 8 in die dielektrischen Hohlzylinder 6 im Hohlleiter 2
eingeleitet bzw. abgeleitet werden kann, sind die die Öffnungen 7 und 8 überdeckenden
Polschuhe 9 und 10 des Magnetsystems mit Zufluß- bzw. Abflußkanälen 14, 15 versehen.
Die Öffnungen 7 und 8 in den Hohlleiterwänden sind so dimensioniert, daß sie für das
Hochfrequenzfeld undurchlässig sind.
[0020] Durch weitere für das Hochfrequenzfeld undurchlässige Öffnungen 16 und 17 in den
einander gegenüberliegenden Hohlleiterwänden sind die ferromagnetischen Stäbe 5 bis
an die Polschuhe 9 und 10 herangeführt. Zum einen ist dadurch eine einfache Halterung
für die ferromagnetischen Stäbe 5 gegeben, und zum anderen ist durch den direkten
Kontakt zwischen den ferromagnetischen Stäben 5 und den Polschuhen 9, 10 der magnetische
Übergangswiderstand zwischen den Magneten 11, 12 und den ferromagnetischen Stäben
5 gering gehalten.
[0021] Anstatt die ferromagnetischen Stäbe 5 einzeln oder gruppenweise in mehreren dielektrischen
Hohlzylindern 6 wie im Hohlleiter 2 anzuordnen, können auch alle ferromagnetischen
Stäbe 5 gemeinsam in einem parallel zu einer Hohlleiterschmalseite installierten,
langgestreckten dielektrischen Behälter 18 untergebracht werden wie das im Hohlleiter
3 der Fall ist (s. Figur 1).
[0022] Es ist zweckmäßig, die Menge des ferromagnetischen Materials von den Hohlleitereingängen
aus in Richtung zum Hohlleiterinneren allmählich zunehmen zu lassen. Dies läßt sich
beispielsweise dadurch realisieren, daß, wie im Hohlleiter 2 ausgeführt, die Zahl
der jeweils in einem dielektrischen Hohlzylinder 6 vorhandenen ferromagnetischen Stäbe
5 von Hohlzylinder zu Hohlzylinder zunimmt oder daß die Abstände zwischen den ferromagnetischen
Stäben 5 zum Hohlleiterinneren hin geringer werden, wie es am Beispiel des Hohlleiters
3 deutlich wird. Auch könnte man die Dicke der ferromagnetischen Stäbe zum Hohlleiterinneren
hin von Stab zu Stab zunehmen lassen.
[0023] Um einen möglichst reflexionsfreien Eintritt eines Hochfrequenzfeldes in den Phasenschieber
zu gewährleisten, ist beim Hohlleiter 3 neben der Abstufung der Dichte des ferromagnetischen
Materials eine Verjüngung des dielektrischen Behälters 18 zu den Hohlleiterausgängen
hin vorgenommen worden. Die Verjüngung des dielektrischen Behälters 18 kann entweder
kontinuierlich oder gestuft erfolgen.
[0024] Werden die mit ferromagnetischen Stäben 5 bestückten dielektrischen Hohlzylinder
6 in Hohlleiter 2 im Abstand von etwa einer Viertelwellenlänge angeordnet, so ergeben
sich besonders breitbandige und reflexionsarme Eigenschaften des Phasenschiebers.
[0025] Gemäß dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das ferromagnetische
Material des Phasenschiebers zu Stäben 5 geformt. Invers dazu kann auch gemäß Fig.
3 in einem Hohlleiter 19 entlang mindestens einer parallel zu einer Hohlleiterschmalseite
liegenden Ebene ein langgestreckter ferromagnetischer Körper 20 angeordnet werden,
der mit parallel zum statischen Magnetfeld verlaufenden Durchgangsbohrungen 21 versehen
ist. Diese Durchgangsbohrungen 21 setzen sich fort in Öffnungen 22 und 23 in den Hohlleiterwänden,
um ein Durchleiten eines Kühlgases oder einer Kühlflüssigkeit durch den ferromagnetischen
Körper 20 zu ermöglichen.
[0026] Die vorgehend beschriebenen Ausführungen eines Phasenschiebers sind geeignet für
die Anwendung in einem mit extrem großen Hochfrequenzleistungen betriebenen Phasenschieberzirkulator,
so wie er eingangs an Hand von Fig. 1 dargelegt worden ist.
1. Phasenschieber, bestehend aus einem Hohlleiter, in dem entlang mindestens einer in
Wellenausbreitungsrichtung und parallel zum elektrischen Hochfrequenzfeld verlaufenden
Ebene verteilt ferromagnetische Stäbe angeordnet sind, die sich von einer Hohlleiterwand
bis zur gegenüberliegenden erstrecken und einem parallel zu dem elektrischen Hochfrequenzfeld
orientierten statischen Magnetfeld ausgesetz sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
der ferromagnetischen Stäbe (5) einzeln oder mit mehreren zusammen in einem dielektrischen
Hohlzylinder (6) steckt, durch den zur Kühlung des ferromagnetischen Stabes (der Stäbe)
eine Flüssigkeit oder ein Gas strömt.
2. Phasenschieber, bestehend aus einem Hohlleiter, in dem entlang mindestens einer in
Wellenausbreitungsrichtung und parallel zum elektrischen Hochfrequenzfeld verlaufenden
Ebene verteilt ferromagnetische Stäbe angeordnet sind, die sich von einer Hohlleiterwand
bis zur gegenüberliegenden erstrecken und einem parallel zu dem elektrischen Hochfrequenzfeld
orientierten statischen Magnetfeld ausgesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß alle
ferromagnetischen Stäbe (5) gemeinsam in einem langgestreckten dielektrischen Behälter
(18) angordnet sind, durch den zur Kühlung der ferromagnetischen Stäbe (5) eine Flüssigkeit
oder ein Gas strömt.
3. Phasenschieber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ferromagnetischen
Stäbe (5) durch Öffnungen (16, 17) in den gegenüberliegenden Hohlleiterwänden geführt
sind und daß diese Öffnungen (16, 17) so dimensioniert sind, daß sie für das Hochfrequenzfeld
im Hohlleiter (2) undurchlässig sind.
4. Phasenschieber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der ferromagnetischen
Stäbe (5) von den Hohlleitereingängen in Richtung zum Hohlleiterinnern hin von Stab
zu Stab zunimmt.
5. Phasenschieber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände zwischen
benachbarten ferromagnetischen Stäben (5) von den Hohlleitereingängen in Richtung
zum Hohlleiterinneren hin abnehmen.
6. Phasenschieber, bestehend aus einem Hohlleiter, in dem entlang mindestens einer in
Wellenausbreitungsrichtung und parallel zum elektrischen Hochfrequenzfeld verlaufenden
Ebene verteilt ferromagnetisches Material angeordnet ist, das sich von einer Hohlleiterwand
bis zur gegenüberliegenden erstreckt und einem parallel zu dem elektrischen Hochfrequenzfeld
orientierten statischen Magnetfeld ausgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das
ferromagnetische Material als ein langgestreckter Körper (20) ausgebildet ist, der
mit parallel zum statischen Magnetfeld verlaufenden Durchgangsbohrungen (21) versehen
ist, und daß durch die Durchgangsbohrungen (21) zur Kühlung des ferromagnetischen
Körpers (20) eine Flüssigkeit oder ein Gas strömt.
7. Phasenschieber nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge des ferromagnetischen
Materials (20) von den Hohlleitereingängen in Richtung zum Hohlleiterinneren hin allmählich
zunimmt.
1. A phase shifter composed of a waveguide in which rods of a ferromagnetic material
are distributed along at least one plane extending in the direction of wave propagation
and parallel to the electric high frequency field, with said rods extending from one
waveguide wall to the opposite waveguide wall and being exposed to a static magnetic
field that is oriented parallel to the electric high frequency field, characterised
in that each one of the ferromagnetic rods (5) individually or as a group is inserted
into a dielectric hollow cylinder (6) through which flows a liquid or a gas in order
to cool the ferromagnetic rod(s).
2. A phase shifter composed of a waveguide in which rods of a ferromagnetic material
are distributed along at least one plane extending in the direction of wave propagation
and parallel to the electric high frequency field, with said rods extending from one
waveguide wall to the opposite waveguide wall and being exposed to a static magnetic
field that is oriented parallel to the electric high frequency field, characterised
in that all ferromagnetic rods (5) are disposed together in an elongate dielectric
container (18) through which flows a liquid or a gas in order to cool the ferromagnetic
rods (5).
3. A phase shifter according to claim 1 or 2, characterised in that the ferromagnetic
rods (5) are brought through openings (16, 17) in the oppositely disposed waveguide
walls and said openings (16, 17) are dimensioned so that they do not permit the high
frequency field in the waveguide (2) to pass through.
4. A phase shifter according to claim 1 or 2, characterised in that the thickness of
the ferromagnetic rods (5) increases from rod to rod from the waveguide input ports
in the direction toward the interior of the waveguide.
5. A phase shifter according to claim 1 or 2, characterised in that the distances between
adjacent ferromagnetic rods (5) decrease from the waveguide inputs in the direction
toward the interior of the waveguide.
6. A phase shifter composed of a waveguide in which ferromagnetic material is distributed
along at least one plane extending in the direction of wave propagation and parallel
to the electric high frequency field, with this ferromagnetic material extending from
one waveguide wall to the opposite waveguide wall and being exposed to a static magnetic
field that is oriented parallel to the electric high frequency field, characterised
in that the ferromagnetic material is configured as an elongate body (20) provided
with passage bores (21) extending parallel to the static magnetic field and a liquid
or a gas flows through said passage bores (21) to cool the ferromagnetic body (20).
7. A phase shifter according to claim 6, characterised in that the quantity of ferromagnetic
material (20) gradually increases from the waveguide input ports in the direction
toward the interior of the waveguide.
1. Déphaseur constitué par un guide d'ondes à conducteur creux dans lequel sont agencés
des barreaux ferromagnétiques répartis le long d'au moins un plan s'étendant dans
la direction de propagation des ondes et parallèlement au champ électrique à haute
fréquence, ces barreaux ferromagnétiques s'étendant d'une paroi du conducteur creux
jusqu'à celle située en face, et étant exposés à un champ magnétique statique orienté
parallèlement au champ électrique à haute fréquence, caractérisé par le fait que chacun
des barreaux ferromagnétiques (5) est placé, individuellement ou conjointement avec
plusieurs autres, dans un cylindre diélectrique creux (6) par lequel un liquide ou
un gaz s'écoule pour refroidir le ou lesdits barreau(x) ferromagnétique(s).
2. Déphaseur constitué par un guide d'ondes à conducteur creux dans lequel sont agencés
des barreaux ferromagnétiques répartis le long d'au moins un plan s'étendant dans
la direction de propagation des ondes et parallèlement au champ électrique à haute
fréquence, ces barreaux ferromagnétiques s'étendant d'une paroi du conducteur creux
jusqu'à celle située en face, et étant exposés à un champ magnétique statique orienté
parallèlement au champ électrique à haute fréquence caractérisé par le fait que tous
les barreaux ferromagnétiques (5) sont disposés conjointement dans une enceinte diélectrique
allongée (18) par laquelle un liquide ou un gaz s'écoule pour refroidir les barreaux
ferromagnétiques (5).
3. Déphaseur selon revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que les barreaux ferromagnétiques
(5) sont passés par des ouvertures (16, 17) dans les parois opposées du conducteur
creux, et par le fait que ces ouvertures (16, 17) sont dimensionnées de manière à
être imperméables au champ à haute fréquence dans le conducteur creux (2).
4. Déphaseur selon revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que l'épaisseur des
barreaux ferromagnétiques (5) est croissante de barreau en barreau, des entrées du
conducteur creux vers l'intérieur de celui-ci.
5. Déphaseur selon revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que les intervalles
entre barreaux ferromagnétiques voisins (5) diminuent des entrées du conducteur creux
vers l'intérieur de celui-ci.
6. Déphaseur constitué par un guide d'ondes à conducteur creux dans lequel du matériau
ferromagnétique est disposé en étant réparti le long d'au moins un plan s'étendant
dans la direction de propagation des ondes et parallèlement au champ électrique à
haute fréquence, ce matériau ferromagnétique s'étendant d'une paroi du conducteur
creux à la paroi opposée et étant exposé à un champ magnétique statique orienté parallèlement
au champ électrique à haute fréquence, caractérisé par le fait que le matériau ferromagnétique
est réalisé sous la forme d'un corps allongé (20) qui est muni de trous traversants
(21) s'étendant parallèlement au champ magnétique statique, et par le fait qu'un liquide
ou un gaz passe par les trous traversants (21), afin de refroidir le corps ferromagnétique
(20).
7. Déphaseur selon revendication 6, caractérisé par le fait que la quantité du matériau
ferromagnétique (20) croît progressivement des entrées du conducteur creux vers l'intérieur
de celui-ci.

