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(11) |
EP 0 279 920 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.03.1990 Patentblatt 1990/11 |
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Anmeldetag: 27.11.1987 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A47K 10/34 |
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Vorrichtung zur Ausgabe von Abschnitten eines auf einer Rolle aufgewickelten bahnförmigen
Materials
Device for dispensing sheets of wound web material
Appareil de distribution de tranches de bandes de matériaux enroulées
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR LI NL |
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Priorität: |
24.02.1987 DE 3705808
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.08.1988 Patentblatt 1988/35 |
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Patentinhaber: Apura GmbH |
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55246 Mainz-Kostheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Brecht, Gerd, Dr.
D-6000 Frankfurt-Niedererlenbach (DE)
- Rupp, Hans Hugo
D-6580 Idar-Oberstein (DE)
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| (74) |
Vertreter: Meyer-Roedern, Giso, Dr. |
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Bergheimer Strasse 10-12 69115 Heidelberg 69115 Heidelberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 576 776 DE-A- 2 922 581
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DE-A- 2 007 604
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ausgabe von Abschnitten eines auf einer
Rolle aufgewickelten bahnförmigen Materials, insbesondere Papiers, mit Bereitstellung
des dem abgetrennten Abschnitt nachfolgenden Bahnendes, mit einer Halterung für die
Materialrolle und einem der Bahnbreite entsprechenden Messer, das um eine Achse verschwenkbar
in Ruhestellung eingeschwenkt ist und für den Schneidvorgang ausgeschwenkt wird.
[0002] Eine bekannte Vorrichtung dieser Gattung ist in dem Gebrauchsmuster G 71 41 971.1
dargestellt. Die bekannte Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse mit einer einsetzbaren
Papierrolle, von der in beliebiger gewünschter Länge Papierabschnitte abtrennbar sind,
z. B. Küchenpapiere. Das aus einem Schlitz heraushängende Bahnende wird mit den Händen
ergriffen, in etwa senkrechter Richtung nach unten gezogen bis die gewünschte Länge
vorliegt und dann durch Zug in etwa waagrechter Richtung durchtrennt. Für das Durchtrennen
ist ein Messerbalken vorgesehen, der bei der horizontalen Zugbewegung bis zu einem
Anschlag um seine Achse schwenkt und dann in vorbestimmter Lage verharrt. In dieser
Lage erfolgt das Durchreißen der Papierbahn. Das Festhalten der Papierbahn wird während
des Abreißvorganges dadurch unterstützt, daß das innenliegende Ende des Messerbalkens,
die Papierbahn an einen Anschlag andrückt. Von Nachteil ist bei dieser Vorrichtung,
daß das gewünschte Vorstehen des Bahnendes zum Ergreifen mit der Hand nicht immer
gewährleistet ist. Sehr häufig springt die Papierbahn zurück und wird durch das Messer
überdeckt. Auch ist das Zurückschwenken des Messerbalkens, welches durch das Eigengewicht
desselben erfolgt, nicht immer zufriedenstellend. Geringfügige Verschmutzungen können
die Drehbewegung des Messerbalkens negativ beeinflussen.
[0003] Die Erfindung soll hier Abhilfe schaffen. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
zur Ausgabe von Bahnabschnitten zu schaffen, bei der das Messer sicher in seine ungefährliche
geschützte Lage einschwenkt, und bei der das nach dem Abrißvorgang aus der Vorrichtung
hervorhängende Bahnende mit Bestimmtheit hervorhängt, und das in genügender Länge.
[0004] Die Lösung der gestellten Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingans genannten
Gattung erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Messer mit einem durch die Bahn
betätigbaren und in Gegenrichtung unter Federkraft stehenden Schieber gekoppelt ist
und durch den Schieber in seine ein- bzw. ausgeschwenkte Lage geschwenkt und in dieser
festgehalten wird.
[0005] Durch die Erfindung unterliegt das Messer nicht mehr rein vom Eigengewicht bestimmten
Pendelbewegungen, sondern wird zwangsweise durch den Schieber geführt und während
des ganzen Ein- bzw. Ausschwenkvorgangs durch den Schieber in einer vorbestimmten
Stellung gehalten.
[0006] Der Schieber seinerseits ist über seitliche Zapfen in Nuten der Haltearme der Rückwand
des Gehäuses geführt. Diese Führung kann so ausgebildet sein, daß in der eingeschwenkten
Lage des Messers eine Arretierung des Messers gegeben ist. Diese Arretierung hat zur
Folge, daß die auf das Messer in dieser Lage einwirkenden Kräfte das Messer nicht
herausschwenken können. Dieses wird dadurch erreicht, daß den Nuten die Form einer
nach oben gerichteten Welle erteilt wird.
[0007] Die Verbindung zwischen dem Messer und dem . Schieber kann über am Messer angebrachte
hakenförmige Führungsansätze erfolgen, die in ösenförmige Öffnungen am Schieber eingreifen.
[0008] Mit seinem dem Zapfen abgewandten Ende gleitet der Schieber auf dem Boden des Gehäuses.
Die den Schieber in seine Ausgangslage zurückziehende Federkraft wird durch eine am
Schieber und am Rückwandboden angreifende Feder bewirkt. Der Schieber selbst kann
einen rahmenförmigen Aufbau haben.
[0009] Um zu verhindern, daß bei unsachgemäßer Bedienung über den Schieber ein Ausschwenken
des Messers erfolgt, kann der Schieber mit einer Raststufe versehen sein, die bei
eingefahrenem Schieber und ausgeübter Zugkraft an der Bahn, am Rückwandboden einrastet
und dadurch den Schieber in vorgegebener Lage hält, bis eine Änderung der Zugrichtung
an der Bahn zur Horizontalen erfolgt. Um diesen Vorgang zu unterstützen, kann der
Schieber mit einer Gleitrundung für die Bahn versehen sein, die eine nach unten weisende
Nase hat. Diese Nase steht bei eingefahrenem Schieber vorzugsweise geringfügig über
den Rückwandboden nach unten vor. Bei ausgefahrenem Schieber dagegen, bildet sie einen
Anschlag an der Kante des Rückwandbodens.
[0010] Die Bahnrolle ihrerseits ist mit seitlichen Führungszapfen versehen, die in schräg
zur Rückwand verlaufenden in den Rückwandseitenwänden angebrachten Nuten geführt sind.
Die Nuten sind so angeordnet, daß die Rolle mit ihrer Oberfläche auch bei kleiner
werdendem Durchmesser immer auf dem Rollentragtisch der Rückwand aufliegt. Durch das
Eigengewicht der Rolle, die Geometrie der Nuten sowie des Rollentragtisches wird die
am Bahnende ausgeübte Zugkraft bestimmt. Um hier beste, an das abnehmende Gewicht
der Rolle angepaßte Ergebnisse zu erreichen, können die Nuten die Form einer Kurvenschräge
haben. Der Rollentragtisch ist mit schräg nach vorn verlaufenden Sockeln versehen,
d.h. in seiner Lage und Form zu den Kurvenschrägen so ausgebildet, daß eine ausreichende
Bremswirkung auf die Rolle auch bei kleiner werdendem Rollendurchmesser gewährleistet
ist.
[0011] Anhand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in schematischer Schnitt-Darstellung den inneren Aufbau der Vorrichtung ohne
Rückwand und seitliche Führungszapfen der Rolle,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Vorrichtung mit Abdeckhaube,
Fig. 3 eine Vorder- und Seitenansicht des Messers,
Fig. 4 bis Fig. 8 einen Schnitt durch den unteren Teil der Vorrichtung mit Schieber
und Messer in schematischer Darstellung des Bewegungsablaufs.
[0012] Vorrichtungen zur Ausgabe von Abschnitten von einer Papierrolle sind an sich bekannt.
Aus diesem Grunde wird bei der nachfolgenden Darstellung lediglich auf die wesentlichen,
mit der Erfindung im Zusammenhang stehenden Teile Bezug genommen.
[0013] In Fig. 1 ist die Vorrichtung genau in der Mitte senkrecht geschnitten. Sie zeigt
den inneren Aufbau mit der Abdeckhaube 1, dem Messer 2, der Zugfeder 3, dem Rückwandboden
4, dem Schieber 5 und der strichpunktiert eingezeichneten Papierbahn 6, die von der
Rolle 7, ebenfalls strichpunktiert gezeichnet, abgezogen wird.
[0014] Die Haube 1 besteht aus der Vorderwand, der Decke und zwei Seitenwänden. Sie ist
nach hinten und unten offen. Nicht dargestellt ist die Rückwand 8, an der seitlich
zwei Haltearme 9 angebracht sind.
[0015] Die Haltearme 9 sind von den Seitenwänden der Haube 1 abgedeckt. In den Haltearmen
9 der Rückwand 8 ist das Messer 2 über Drehzapfen 10 drehbar gelagert.
[0016] Der Schieber 5 ist ebenfalls durch zwei seitlich angebrachte Führungszapfen 11 in
den Haltearmen 9 der Rückwand 8 gelagert. Hierfür haben die Haltearme 9 Nuten 12,
in denen die Zapfen 11 gleiten können. Die Nuten 12 haben die Form einer Welle. Das
Messer 2 greift mit den hakenförmigen Führungsansätzen 13 in ösenförmige Öffnungen
14 des Schiebers 5 ein.
[0017] Der Schieber 5 liegt mit seinem hinteren Ende 15 auf dem Rückwandboden 4 auf und
wird in dieser Ruhelage durch die Zugfeder 3 gehalten. Die Zugfeder 3 greift mit einem
Ende an dem Stift 16 des Schiebers 5 und mit ihrem anderen Ende an dem Stutzen 17
des Bodens 4 an.
[0018] Wird die Papierbahn 6 in etwa senkrechter Richtung aus dem Gehäuse 1 und Rückwand
8 herausgezogen, so verbleibt der Schieber 5 in seiner Ruhestellung. Nachdem ein genügend
großer Abschnitt der Papierbahn herausgezogen worden ist, wird der Zug in etwa waagerechter
Richtung fortgesetzt. Diese Zugrichtungsänderung an der Papierbahn 6 bewirkt, daß
der Schieber 5 in Richtung auf die Vorderwand des Gehäuses 1 bewegt wird. Die Vorderkante
18 des Schiebers bewirkt ein Drehen des Messers 2 in die in der Fig. 1 gezeigte Schneidposition.
Mit dem Eindringen der Zähne des Messers 2 in die Papierbahn 6 beginnt der Schneidvorgang.
Nachdem der Schneidvorgang beendet ist, zieht die Feder 3 den Schieber 5 in seine
Ausgangsposition zurück. Das zwischen der Gleitrundung 19 des Schiebers 5 und der
Messerschneide befindliche Bahnende, fällt nach unten und hängt frei zugänglich aus
dem Gehäuse 1 und der Rückwand 8 heraus.
[0019] Die Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Rückwand 8 und die Haube 1. Schieber 5 und
Messer 2 sind in Ruhestellung. Der größte und kleinste Rollendurchmesser sind strichpunktiert
eingezeichnet. Die Drehrichtung ist durch die hellen Pfeile angegeben. Das Abwärtswandern
der Führungszapfen 21 bei kleiner werdendem Rollendurchmesser ist durch den vollen
Pfeil angedeutet. Die Rückwand 8 wird an eine Gebäudewand montiert. Die Öffnungen
20 dienen zur Einführung etwaiger Befestigungsmittel.
[0020] Die Rolle 7 wird mit ihren seitlichen Führungszapfen 21 in die in den Seitenwänden
9 der Rückwand 8 eingefügten Nuten 22 eingesetzt. Die Nuten 22 verlaufen in bestimmten
Bogen zur Rückwand 8. Der Abstand der Nuten 22 zur Rückwand 8 ist so bemessen, daß
die Rolle 7 mit ihrer Oberfläche an der Rückwand 8-nicht anliegt. Bei abnehmendem
Durchmesser verbleibt die Rolle 7 auf dem Rollen-Tragtisch 23. Die Form der Nuten
22 und die Form des . RoIIen-Tragtisches 23 und ihre gegenseitige Zuordnung zueinander
bestimmen die Zugkraft am Papierende. Anlaufflächen 24 dienen zur seitlichen Führung
der Rolle 7.
[0021] Im vorstehenden Arm 9 ist die Bohrung 32 zur Aufnahme des Drehzapfens 10 des Messers
2 vorgesehen. Darunter liegt die Nut 12, für die Aufnahme der Zapfen 11 des Schiebers
5. Die Wellenform der Nut 12 ist gut sichtbar. Der Boden 4 erstreckt sich zwischen
den beiden Armen 9.
[0022] Die Fig. 3 zeigt einen Messerabschnitt. Das Messer 2 schwenkt um die Achse 10. Seine
Schneidkante 25 ist mit Sägezähnen 30 ausgestattet. An mehreren Stellen hat das Messer
2 auf seiner Oberfläche die Führungsansätze 13, die wie bei der Fig. 1 beschrieben,
in entsprechende Öffnungen 14 des Schiebers 5 eingreifen. Die Fig. 3 zeigt auch das
Messer 2 in der Seitenansicht.
[0023] In den Fig. 4 bis 8 ist das Zusammenwirken zwischen Schieber 5 und Messer 2 dargestellt.
In der Fig. 4 befindet sich der Schieber 5 in seiner Ausgangsposition. Durch die hellen
Pfeile ist die Bewegungsrichtung der Papierbahn 6 angezeigt. Die Papierbahn 6 wird
etwa senkrecht nach unten aus dem nicht mehr dargestellten Gehäuse herausgezogen.
Durch die Zugkraft wird der Schieber 5 nach unten auf den Boden 4 gedrückt. Eine am
Schieber 5 vorgesehene Raststufe 26, greift hinter die Kante 27, des Bodens 4. Dadurch
wird der Schieber 5 fest in seiner Lage gehalten. Gleichzeitig hält das vordere Ende
des Schiebers 5 das Messer 2 in verriegelter Position. Ein, aus welchen Gründen auch
immer, ausgeübter Druck auf das Messer 2 kann das Messer nicht aus seiner vorgesehenen
Verriegelungslage drücken.
[0024] Sobald die Bahn 6, wie in Fig. 5 gezeigt, vom Benutzer aus gesehen, nach vorn gezogen
wird. gleitet die Raststufe über die Kante 27 weg und der Schieber 5 wird, wie mit
dem auf ihm befindlichen Pfeil angezeigt, in Richtung auf die Vorderwand des Gehäuses
1 bewegt. Dabei werden die Zapfen 11 in den Nuten 12, der Nut 12 folgend, zunächst
schräg nach oben und dann wieder schräg nach unten, ebenfalls wieder auf die Vorderwand
zu bewegt. Es erfolgt zunächst bei der Bewegung nach schräg oben eine Freigabe der
Messerverriegelung und danach bei Überschreiten der Wellenkappe ein Verschwenken des
Messers 2 um dessen Drehzapfen 10 in Richtung auf die Schneidposition.
[0025] Durch die Zugrichtungsänderung an der Bahn 6 erfolgt ein leichtes Anheben des Schiebers
5,um ihn zu entriegeln. Das Anheben des Schiebers 5 wird durch die Raststufe 26 hervorgerufen.
[0026] In Fig. 6 ist das Messer 2 in seiner Schneidposition und die Bahn 6 wird durchtrennt.
Der Schieber 5 befindet sich in seiner äußersten Lage nach vorn.
[0027] In Fig. 7 ist die Bahn 6 durchschnitten. Der Schieber 5 wird durch die Feder 3 in
seine Ausgangsposition zurückgezogen. Mit dem Schieber 5 auch das Messer 2. Wenn die
Führungszapfen 11 des Schiebers 5 den Wellenberg erreicht haben, befindet sich das
Messer 2 bereits mit seiner Schneidkante am Anschlag. Bei weiterer Bewegung des Schiebers
5 gleitet die Raststufe 26 des Schiebers 5 hinter die Kante 27 des Bodens 4 und bewirkt
die oben erwähnte Verriegelung des Messers 2 in der geschützten Lage. Mit der Zurückführung
des Schiebers 5 wird auch die Bahn 6 teilweise zurückgezogen.
[0028] Die Fig. 8 zeigt den letzten Schritt des Vorgangs, bei dem die Bahn 6 in ihre senkrechte
Position einschwenkt. Das Messer 2 ist verriegelt, der Schieber 5 befindet sich in
seiner Ausgangslage und das Bahnende der Bahn 6 bewegt sich in die senkrechte Bereitschaftsposition
für den nachfolgenden Benutzungsvorgang.
1. Vorrichtung zur Ausgabe von Abschnitten eines auf einer Rolle aufgewickelten bahnförmigen
Materials, insbesondere Papiers, mit Bereitstellung des dem abgetrennten Abschnitt
nachfolgenden Bahnendes, mit einer Halterung für die Materialrolle und einem der Bahnbreite
entsprechenden Messer, das um eine Achse verschwenkbar in Ruhestellung ein- und für
den Schneidvorgang ausgeschwenkt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (2) mit einem durch die Bahn (6) betätigbaren
und in Gegenrichtung unter Federkraft (3) stehenden Schieber (5) gekoppelt ist und
durch den Schieber (5) in seine ein- und ausgeschwenkte Lage geschwenkt und in dieser
gehalten wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (2) über Drehzapfen (10) in Haltearmen (9)
der Rückwand (8) gehalten ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (5) über seitliche Führungszapfen (11) in
Nuten (12) der Haltearme (9) der Rückwand (8) geführt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (12) die Form einer nach oben gerichteten Welle
haben.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (2) mit hakenförmigen Führungsansätzen (13)
versehen ist, die in ösenförmige Offnungen (14) am Schieber (5) eingreifen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (5) mit seinem den Zapfen (11) abgewandten
Ende (15) auf dem Boden (4) gleitet.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Federkraft durch eine am Schieber (5) und am Gehäuseboden
(4) angreifende Feder (3) bewirkt wird.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (5) einen rahmenförmigen Aufbau hat.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (5) mit einer Raststufe (26) versehen ist,
die bei eingefahrenem Schieber (5) und einer auf die Bahn (6) nach unten ausgeübten
Zugkraft am Gehäuseboden (4) einrastet und bei Änderung der Zugkraft zur Horizontalen
ausrastet.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (5) eine Gleitrundung (19) für die Bahn (6)
hat, die eine nach unten weisende Nase (28) aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Nase (28) bei eingefahrenem Schieber (5) über den
Gehäuseboden (4) nach unten vorsteht.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (7) seitliche Führungszapfen (21) hat, die in
schräg zur Rückwand (8) verlaufenden, in Rückwandgehäuseseitenwänden (29) angebrachten
Nuten (22) geführt sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (22) die Form einer Kurvenbogens haben.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (8) an ihrem unteren Ende (30) einen schräg
nach vorn verlaufenden Rollen-Tragtisch (23) hat.
1. A device for dispensing lengths of a wound web material, in particular paper, wherein
the end of the web following the detached length is left ready for use, having a mounting
for the material roll and a blade which corresponds to the width of the web and which
can be pivoted about an axis such that, when in an inoperative position, the blade
is swung in, and, for a cutting operation, the blade is swung out, characterised in
that the blade (2) is coupled to a slide (5), which is actuatable by the web (6) and
is subjected to a spring force (3) acting in the opposite direction, the blade being
pivoted by the slide (5) into its swung-in and swung out positions and retained therein
by said slide.
2. A device as claimed in claim 1, characterised in that the blade (2) is held by
way of pivot pins (10) in retaining arms (9) of a rear wall (8).
3. A device as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the slide (5) is guided
by way of lateral guide pins (11) in grooves (12) of the retaining arms (9) or the
rear wall (8).
4. A device as claimed in claim 3, characterised in that the grooves (12) have the
form of an upwardly directed undulation.
5. A device as claimed in any of claims 1 to 4, characterised in that the blade (2)
is provided with hook-shaped guide extensions (13), which engage in eye-shaped openings
(14) on the slide (5).
6. a device as claimed in any of claims 1 to 5, characterised in that an end (15)
of the slide (5) remote from the pins (11) slides on a base (4).
7. A device as claimed in any of claims 1 to 6, characterised in that the spring force
is effected by a spring (3) acting on the slide (5) and the housing base (4).
8. A device as claimed in any of claims 1 to 7, characterised in that the slide (5)
has a frame-like construction.
9. A device as claimed in any of claims 1 to 8, characterised in that the slide (5)
is provided with a stepped catch portion (26) which, when the slide (5) is drawn in
and a pulling force is exerted downwards on the web (6), catches on the housing base
(4) and is released in the event of a change in direction of the pulling force to
one in the horizontal direction.
10. A device as claimed in any of claims 1 to 9, characterised in that the slide (5)
has a sliding round part (19) for the web (6), which part has a downwardly directed
nose portion (28).
11. A device as claimed in any of claims 1 to 10, characterised in that, when the
slide (5) is drawn in, the nose portion (28) projects downwards beyond the housing
base (4).
12. A device as claimed in any of claims 1 to 11, characterised in that a roll (7)
has lateral guide pins (21), which are guided in grooves (22), which are inclined
with respect to the rear wall (8) in the rear wall housing side walls (29).
13. A device as claimed in any of claims 1 to 12, characterised in that the grooves
(22) have the form of a curved portion.
14. A device as claimed in any of claims 1 to 13, characterised in that a lower end
(30) of the rear wall (8) has a support table (23) for the roll, which table is inclined
towards the front.
1. Appareil de distribution de tronçons d'un matériau en forme de bandes enroulé sur
une bobine, notamment du papier, avec maintien en attente de l'extrémité de la bande
succédant au tronçon sectionné, présentant un support pour la bobine de matériau,
ainsi qu'une lame qui correspond à la largeur de la bande, peut pivoter autour d'un
axe, est rentrée par pivotement à la position de repos, et est sortie par pivotement
en vue du processus de sectionnement, caractérisé par le fait que la lame (2) est
accouplée à un coulisseau (5) actionnable par l'intermédiaire de la bande (6) et soumis,
dans la direction inverse, à la force d'un ressort (3); et est animée, par ce coulisseau
(5), d'un pivotement à sa position rentrée et sortie par pivotement, dans laquelle
elle est consignée à demeure.
2. Appareil selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la lame (2) est
retenue, par l'entremise de tourillons (10), dans des bras de retenue (9) de la paroi
postérieure (8).
3. Appareil selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que le coulisseau
(5) est guidé, par l'intermédiaire de tenons latéraux de guidage (11), dans des encoches
(12) pratiquées dans les bras de retenue (9) de la paroi postérieure (8).
4. Appareil selon la revendication 3, caractérisé par le fait que les encoches (12)
revêtent la forme d'une ondulation dirigée vers le haut.
5. Appareil selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que la lame
(2) est pourvue d'appendices de guidage (13) en forme de crochets, qui pénètrent dans
des orifices (14) en forme d'oeillets, pratiqués dans le coulisseau (5).
6. Appareil selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que le coulisseau
(5) glisse sur le fond (4) par son extrémité (15) tournée à l'opposé des tenons (11).
7. Appareil selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que la force
élastique est développée par un ressort (3) en prise avec le coulisseau (5), et avec
le fond (4) du boîtier.
8. Appareil selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que le coulisseau
(5) présente une structure en forme de cadre.
9. Appareil selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait que le coulisseau
(5) est doté d'un décrochement d'encliquetage (26) qui s'encliquette, sur le fond
(4) du boîtier, lorsque ledit coulisseau (5) est rentré et qu'une force de traction
vers le bas est appliquée à la bande (6), et se dé- sencliquette lors d'une variation
de la force de traction par rapport à l'horizontale.
10. Appareil selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé par le fait que le
coulisseau (5) est muni d'un arrondi de glissement (19) destiné à la bande (6), et
présentant un mentonnet (28) tourné vers le bas.
11. Appareil selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé par le fait que le
mentonnet (28) fait saillie vers le bas, au-delà du fond (4) du boîtier, lorsque le
coulisseau (5) est rentré.
12. Appareil selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé par le fait que la
bobine (7) présente des tétons latéraux de guidage (21) mobiles dans des saignées
(22) qui s'étendent à l'oblique par rapport à la paroi postérieure (8), et sont façonnées
dans des parois latérales (29) de la paroi postérieure du boîtier.
13. Appareil selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé par le fait que les
saignées (22) ont la forme d'un arc de cercle.
14. Appareil selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé par le fait que la
paroi postérieure (8) comporte, à son extrémité inférieure (30), un plateau (23) porte-bobine
qui s'étend à l'oblique vers l'avant.