| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 280 107 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
31.10.1990 Patentblatt 1990/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.02.1988 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F28F 9/02 |
|
| (54) |
Wasser/Luft-Kühler
Water-air cooler
Refroidisseur eau-air
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE ES FR GB IT NL SE |
| (30) |
Priorität: |
25.02.1987 DE 3705939
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
31.08.1988 Patentblatt 1988/35 |
| (73) |
Patentinhaber: Behr GmbH & Co. |
|
D-70469 Stuttgart (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Ghiani, Franco
D-7120 Bietigheim (DE)
- Lenz, Werner
D-7130 Mühlacker (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Wilhelm, Hans-Herbert, Dr.-Ing. et al |
|
Wilhelm & Dauster
Patentanwälte
Hospitalstrasse 8 70174 Stuttgart 70174 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 334 906 GB-A- 1 193 759
|
FR-A- 2 465 986 US-A- 2 327 611
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Wasser/Luft-Kühler nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Ein Wasser/Luft-Kühler dieser Art ist bekannt (FR-A 2 465 986). Der dort vorgesehene
aus Kunststoff hergestellte Ausgleichsbehälter ist mit Hilfe von zwei etwa in seiner
Mitte angeordneten elastischen Klauen an dem oberen Wasserkasten befestigt. Zu diesem
Zweck sitzt der Ausgleichsbehälter auf zwei vom Wasserkasten, der ebenfalls aus Kunststoff
besteht, nach oben abragenden Zapfen mit entsprechenden Ausnehmungen auf. Die seitlichen
Klauen besitzen am freien Ende Rasthaken, die hinter entsprechende Vorsprünge in der
Mitte der Länge des Wasserkastens greifen. Die Verbindung vom Wasserkasten zum Ausgleichsbehälter
erfolgt über zwei rohrförmige Anschlußstutzen, die jeweils in mit Dichtungen versehene
-ffnungen des Wasserkastens eingreifen.
[0003] Da Wasser/Luft-Kühler dieser Art in Fahrzeugen so eingebaut werden, daß ihre Längsseiten
quer zur Fahrtrichtung stehen, kann es bei Beschleunigungen oder Verzögerungen des
Fahrzeuges dazu kommen, daß der Ausgleichsbehälter gegenüber dem Wasserkasten eine
leichte Kippbewegung ausführt, so daß dann sich eine der Rastungen lösen kann.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Befestigung des Ausgleichsbehälters
am Wasserkasten trotz einfacher Montagemöglichkeit stabiler auszuführen. Zur Lösung
dieser Aufgabe werden bei einem Wasser/Luft-Kühler der eingangs genannten Art die
kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 vorgesehen. Diese Ausgestaltung ermöglicht
es, den Ausgleichsbehälter lediglich zum Eindrücken der Verbindungszapfen und der
Rasthaken in die zugeordneten Öffnungen zu befestigen. Ein Ausrichten der Lage ist
nicht notwendig. Die seitlich abstehenden Rastösen wirken bei dieser Art der Befestigung
als seitliche Ausleger, die zusätzliche Auflageflächen für den Ausgleichsbehälter
bilden und so in der Lage sind, etwa auftretende Kippmomente sicher aufzunehmen. Durch
die unmittelbare Zuordnung der Rasthaken zu den Hohlstutzen, die schon eine ausgezeichnete
Lagesicherung übernehmen können, wird auch eine feste Verbindung zwischen Wasserkasten
und Ausgleichsbehälter gesichert, durch die auch die Dichtheit gewährleistet wird.
[0005] In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gekennzeichnet.
Die Merkmale des Anspruches 2 bringen den Vorteil mit sich, daß eine relativ breite
Basis für das Einrasten der Rasthaken geschaffen wird, ohne daß Schwierigkeiten bei
der Anordnung der Rastösen bestehen.
[0006] Die Merkmale des Anspruches 3 bieten Sicherheit gegen ein ungewolltes Lösen der Rasthaken.
Die Ansprüche 5 bis 8 erlauben es, die stabile Hohlstutzenanordnung nach Anspruch
4 auch gleichzeitig dazu auszunützen, die Flüssigkeitsverbindung zwischen Wasserkasten
und Ausgleichsbehälter herzustellen, so daß neben dem einfacheren Anbringen des Ausgleichsbehälters
auch noch eine Vereinfachung bei der Montage insofern auftritt, als das Anbringen
einer gesonderten Verbindungsleitung überflüssig wird.
[0007] Die Merkmale der Ansprüche 10 bis 12 ermöglichen eine stabile Anordnung des Ausgleichsbehälters
am Wasserkasten, mit der Beschleunigungskräfte aufgenommen werden können, die quer
zu dem vom Fahrtwind durchströmten Kühler auftreten. daßei ist die Anordnung so getroffen,
daß eine der beiden Hohlstutzenanordnungen ein Loslager in der Längsrichtung des Wasserkastens
bildet, so daß bei Wärmedehnungen aufgrund unterschiedlicher Werkstoffe ein Bewegungsausgleich
ermöglicht wird, ohne daß die Lagejustierung des Ausgleichsbehälters beeinträchtigt
wird.
[0008] Die Erfindung ist in der Zeichnung anhand von Ausführungsbeispielen dargestellt und
wird im folgenden erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Frontansicht des oberen Bereiches eines Wasser/Luft-Kühlers
gemäß der Erfindung, auf dessen oberem Wasserkasten ein Ausgleichsbehälter aufgesetzt
ist,
Fig. 2 den schematischen Schnitt durch die Ausführungsform der Fig. 1 längs der Linie
II-II,
Fig. 3 eine vergrößerte Detaildarstellung des Befestigungsstutzens zwischen Wasserkasten
und Ausgleichsbehälter der Fig. 2,
Fig. 4 die vergrößerte Darstellung des Teilschnittes gemäß der Linie IV-IV durch Fig.
1,
Fig. 5 den Teilschnitt durch die Fig. 4 längs der Linie V-V,
Fig. 6 einen Schnitt ähnlich Fig. 2, jedoch in einer anderen Ausführungsform der Erfindung,
bei der die Verbindungszapfen gleichzeitig die Flüssigkeitsverbindung zwischen Wasserkasten
und Ausgleichsbehälter bewirken und
Fig. 7 schließlich eine Variante der Verbindungsart der Fig. 6, bei der ein Ventil
in die Flüssigkeitsverbindung eingesetzt ist.
[0009] In den Fig. 1 und 2 ist der obere Bereich eines Wasser/Luft-Kühlers (1) mit dem oberen
Wasserkasten (2) gezeigt, der über die beiden Seitenteile (31 und 32) mit dem nicht
dargestellten unteren Wasserkasten und mit den zwischen beiden Wasserkästen angeordneten,
ebenfalls nicht gezeigten Rippenrohrblock verbunden ist. Auf den Wasserkasten (2),
der beim Ausführungsbeispiel aus Kunststoff, beispielsweise aus glasfaserverstärktem
Polyamid hergestellt ist, ist ein Ausgleichsbehälter (4) aufgesetzt, der ebenfalls
aus Kunststoff, beispielsweise aus Polypropylen hergestellt ist. Der Wasser/Luft-Kühler
(1), der vorzugsweise für ein Nutzfahrzeug geeignet ist, kann in üblicher Weise am
Fahrzeug befestigt werden. Bei der dargestellten Ausführungsform werden die Seitenteile
(31 und 32) mit den Längsträgern eines Fahrzeugrahmens verbunden, wobei ein dritter
Befestigungspunkt in der Mitte des oberen Wasserkastens (2) liegt und über eine nicht
gezeigte Stange mit einem am Fahrzeugmotor angeschraubten Halter verbunden ist. Die
Stange kann dabei den Wasserraum des Wasserkastens (2) an der Stelle (33) durchdringen,
wo ein Rohrstück mit einem quadratischen Querschnitt fest in den Wasserkasten eingesetzt
ist, welches den Wasserraum abdichtet.
[0010] Die Befestigung des Ausgleichsbehälters (4) am Wasserkasten erfolgt über Hohlstutzen
(5 bzw. 6), von denen der Hohlstutzen (5) dem Ausgleichsbehälter (4) und der Hohlstutzen
(6) dem Wasserkasten (2) zugeordnet ist. Die Hohlstutzen (5 und 6) sind so ausgelegt,
daß sie ineinander passen. Sie bilden jeweils einen Napf, der, wie noch anhand von
Fig. 3 ausführlich beschrieben werden wird, jeweils in den zugeordneten Napf des anderen
Teiles gesteckt ist. Dem Ausgleichsbehälter (4) sind außerdem Rasthaken (7) zugeordnet,
die einstückig an den Ausgleichsbehälter (4) angespritzt sind und der Achse (27) des
Stutzens (5) des Ausgleichsbehälters (4) diametral gegenüber liegen. Die Rasthaken
(7) greifen in der in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Lage durch Rastösen (8) hindurch,
die fest mit dem Kunststoffwasserkasten (2) verbunden und vorzugsweise ebenfalls einstückig
an diesem Kunststoffwasserkasten angespritzt sind. Diese Rastösen (8) sind in der
Form von seitlich abstehenden Laschen mit rechteckigen Kanälen ausgebildet, durch
die die relativ breit ausgebildeten Rasthaken (7) mit ihren am unteren Ende vorgesehenen
Klemmnasen (34) hindurchragen. Wie aus Fig. 3 außerdem deutlich wird, sind die Klemmnasen
(34) mit Anlagestegen (35) versehen, die an einer Gegenraste (36) in der durchgesteckten
Lage anliegen, die verhindert, daß die Klemmnasen (34) sich in der eingerasteten Stellung
ungewollt vom unteren Rand (15) der Ösen (8) lösen. Die Ausgestaltung ist dabei so
getroffen, daß die Gegenrasten (36) mit schrägen Auflaufflächen für den Anlagesteg
(35) versehen sind, die auch mit dazu beitragen, daß die Klemmnasen (34) der Rasthaken
(7) hinter den Rand (15) greifen, wenn der Ausgleichsbehälter (4) auf den Stutzen
(6) des Wasserkastens (2) aufgesetzt wird.
[0011] Fig. 3 läßt erkennen, daß jeder der Hohlstutzen (5 und 6) aus zwei konzentrisch zueinander
angeordneten Krägen (9 und 10) (für den Hohlstutzen (5)) bzw. (11 und 12) (für den
Hohlstutzen (6)) besteht, die jeweils zwischen sich einen Ringspalt (13) bzw. 14)
belassen, in den der dem anderen Hohlstutzen zugeordnete Kragen fest hereinsteckbar
ist. So ist beim Ausführungsbeispiel die Anordnung so getroffen, daß der innere Kragen
(9) des Hohlstutzens (5) in den Ringspalt (14) zwischen den Krägen (11 und 12) des
Hohlstutzens (6) gehalten ist, während der äußere Kragen (12) des Hohlstutzens (6)
in dem Ringspalt (13) zwischen den Krägen (9 und 10) gehalten ist. Der innere Kragen
(11) des Hohlstutzens (6) sitzt außerdem in einem weiteren Ringspalt (37), der von
dem Kragen (9) und einem inneren Ringstutzen (38) am Ausgleichsbehälter (4) gebildet
ist. Durch diese Ausgestaltung entsteht durch das Ineinanderschieben der Hohlstutzen
(5 und 6) eine stabile Verbindung in allen von der Achse (27) abweichenden Richtungen,
die eine Lagesicherung des Ausgleichsbehälters (4) hinsichtlich der Achse (27) auf
dem Wasserkasten (2) sichert. Die Hohlstutzen (5 und 6) können, wie Fig. 3 zu entnehmen
ist, dabei in Richtung der Achse (27) frei gegeneinander bewegt werden. Die Lagesicherung
in dieser Richtung wird von den Rasthaken (7) und den Rastösen (8) übernommen.
[0012] Wie den Fig.1, 4 und 5 außerdem zu entnehmen ist, ist noch eine zweite Hohlstutzenanordnung
zur Lagesicherung des Ausgleichsbehälters (4) vorgesehen, bei der ebenfalls diametral
zu der Achse (27') Rasthaken (7) und Rastösen (8) in der gleichen Ausführung wie in
Fig. 3 vorgesehen sind. An dieser Verbindungsstelle ist beim Ausführungsbeispiel jedoch
ein Loslager gebildet, das mit dem in der Fig. 3 gezeigten Festlager zusammen wirkt.
An der Verbindungsstelle der Fig. 4 ist ein Hohlzapfen (21) vorgesehen, der in eine
Nut (22) am Ausgleichsbehälter eingreift, deren aus Fig. 4 ersichtliche Breite so
gewählt ist, daß sie der Breite des Hohlstutzens (21) entspricht, deren aus Fig. 5
ersichtliche Länge (1) aber größer ist als die in der gleichen Richtung gemessene
Länge des Hohlstutzens (21). Aufgrund dieser Ausgestaltung wird ein Loslager gebildet,
das in der Längsrichtung des Wasserkastens (2) einen Bewegungsausgleich zwischen Ausgleichsbehälter
(4) und Wasserkasten (2) ermöglicht, der etwa durch Wärmedehnungen der für den Ausgleichsbehälter
(4) und den Wasserkasten (2) verwendeten unterschiedlichen Materialien hervorgerufen
werden kann. Die Rasthaken (7) sind aus diesem Grund ebenfalls nicht so breit ausgebildet,
wie die innere lichte Weite der Rastösen (8), in der Längsrichtung des Wasserkastens
(2) gesehen. Die Sicherung in dieser Richtung übernimmt daher die Hohlstutzenanordnung
der Fig. 3. In der Richtung quer zum Wasserkasten (2) jedoch, d.h. also in der Richtung
der Pfeile (V) in Fig. 4, liegt der Hohlstutzen (21) fest in der Nut (22) und sichert
daher die Lage des Ausgleichsbehälters (4) am Wasserkasten (2) in dieser Richtung.
Durch diese Anordnung können auch Beschleunigungs- oder Verzögerungskräfte in der
Fahrtrichtung aufgenommen werden, die ebenfalls in Richtung quer zum Wasser/Luft-Kühler
(1) liegt. Die in den Fig. 1 bis 5 gezeigte Anordnung ermöglicht daher eine sehr einfache
Montage des Ausgleichsbehälters (4) am Wasserkasten (2), sichert aber auch die Lage
und sorgt für eine äußerst stabile Verbindung zwischen Wasserkasten (2) und Ausgleichsbehälter
(4). Die neue Anordnung eignet sich daher besonders für Wasser/Luft-Kühler, wie sie
für Nutzfahrzeuge verwendet werden, wo die Beanspruchung relativ hoch ist.
[0013] In der Fig. 6 ist eine abgewandelte Ausführungsform der Verbindung zwischen dem Ausgleichsbehälter
(4) und einem Kunststoffwasserkasten (2) gezeigt, bei der zwar ebenfalls das napfartige
Ineinandergreifen von Krägen (9', 10', 11' und 12') von zwei Hohlstutzen (5 und 6)
vorgesehen ist, die eine Lagesicherung bezüglich der Achse (27) bewirken sollen, bei
der aber zusätzlich beide Hohlstutzen (5 und 6) jeweils mit einer Durchgangs öffnung
(17) versehen sind, die eine Flüssigkeitsverbindung zwischen dem Innenraum des Wasserkastens
(2) und den Innenraum des Ausgleichsbehälters (4) bildet. Bei dieser Ausführungsform,
bei der in der dargestellten Lage der Ausgleichsbehälter (4) noch nicht fest auf den
Wasserkasten (2) aufgesetzt ist, dringt der Rand (9') des Hohlstutzens (5) in den
Ringspalt (14) ein, wenn der Ausgleichsbehälter (4) in Richtung der Achse (27) auf
den Wasserkasten (2) aufgeschoben wird. Gleichzeitig damit wird der Kragen (12') in
den Ringspalt (13) geschoben und der ringförmige Stutzen (38') dringt in den Zylinderraum
(39) innerhalb des Kragens (11') ein. Die Abmessungen sind dabei jeweils so gewählt,
daß die Wandungen der ineinanderzuschiebenden Krägen sich berühren, so daß sie nach
dem Ineinanderschieben ein dichtes Labyrinth bilden, das neben der Lagesicherung des
Ausgleichsbehälters (4) am Wasserkasten (2) auch für eine Abdichtung der Flüssigkeitsverbindung
zwischen Ausgleichsbehälter (4) und Wasserkasten (2) sorgt. Es ist auch noch mög-Iich,Dichtungsringe
(18) vorzusehen, die an Absätzen (19 bzw. 19a) zur Anlage kommen und zusätzlich für
eine gute Abdichtung sorgen. Entsprechende Dichtringe (18) können natürlich auch bei
der Ausführungsform der Fig. 1 bis 5 vorgesehen werden, wo sie allerdings nicht die
Dichtwirkung hervorzurufen brauchen, aber aufgrund ihres Einbaues dann für eine Dämpfung
bei der Aufnahme von Beschleunigungskräften sorgen können. Der übrige Aufbau der Anordnung
nach Fig. 6 hinsichtlich der Rastösen (8) und der Rasthaken (7) entspricht jener der
Fig. 3.
[0014] In der Fig. 7 schließlich ist eine weitere Variante gezeigt, bei der ebenfalls die
Hohlstutzen (5 bzw. 6) . am Ausgleichsbehälter (4) bzw. Wasserkasten (2) gleichzeitig
als Flüssigkeitsverbindung ausgebildet sind. In diesem Fall ist dem Hohlstutzen (6)
im Bereich des inneren Kragens (11") allerdings noch ein flanschartig nach innen vorspringender
Kragen (40) zugeordnet, in dessen Öffnung ein Ventil (20) eingesetzt ist. Mit diesem
Ventil (20) wird es möglich, besondere Kühlkreislaufbedingungen zu erfüllen. Die übrige,
in Fig. 7 hier nicht mehr gezeigte Verrastung durch Rasthaken (7) und Ösen (8) entspricht
jener der Fig. 1 bis 5.
1. Wasser/Luft-Kühler mit Kunststoffwasserkästen und einem auf den oberen Wasserkasten
(2) aufgesetzten Ausgleichsbehälter (4) aus Kunststoff, die beide mit zueinander korrespondierend
ausgebildeten und ineinander steckbaren Verbindungszapfen (5, 6) versehen und mit
an einem Teil angeordneten Rasthaken (7) ausgerüstet sind, die hinter entsprechende
Rastkanten auf den Längsseiten des anderen Teiles greifen, dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindungszapfen als ineinander passende Hohlstutzen (5, 6) ausgebildet
sind, dass die Rasthaken (7) sich diametral zur Achse (27) der Stutzen gegenüberliegen
und dass die Rastkanten an von den Rasthaken (7) durchgriffenen Rastösen (8) vorgesehen
sind, die als seitlich abstehende Laschen ausgebildet sind und als Auflageflächen
für den Ausgleichsbehälter (4) dienen.
2. Wasser/Luft-Kühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastösen (8)
als rechteckige Kanäle ausgebildet sind, und die Rasthaken (7) an einer Seite des
unteren Randes (15) dieser Kanäle elastisch verhaken.
3. Wasser/Luft-Kühler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der anderen Seite
des unteren Randes (15) eine Gegenraste (36) zugeordnet ist, die ein ungewolltes Ausrasten
des Rasthakens (7) verhindert.
4. Wasser/Luft-Kühler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
jeder Hohlstutzen (5, 6) aus zwei konzentrisch zueinander angeordneten Krägen (9,
10, 11, 12) besteht, die jeweils einen Ringspalt (13, 14) zwischen sich belassen,
in den ein Kragen des anderen Hohlstutzens hereinpasst.
5. Wasser/Luft-Kühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlstutzen
(5, 6) jeweils mit einer Durchgangsöffnung (17) versehen und als Flüssigkeitsverbindung
zwischen Wasserkasten (2) und Ausgleichsbehälter (4) ausgebildet sind.
6. Wasser/Luft-Kühler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die ineinander
gesteckten Hohlstutzen (5, 6) ein Abdichtlabyrinth bilden.
7. Wasser/Luft-Kühler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich Dichtungsringe
(18) vorgesehen sind, die an Absätzen (19, 19a) in den Ringspalten (13,14) anliegen.
8. Wasser/Luft-Kühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Ausgleichsbehälter und der Wasserkasten (2) aus verschiedenen Kunststoffen
hergestellt sind und die Anordnung so getroffen ist, dass die Hohlstutzen (5, 6) aus
dem Werkstoff, der den grösseren Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweist, von dem Stutzen
aus dem anderen Werkstoff umgeben sind.
9. Wasser/Luft-Kühler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchgangsöffnung
(17) ein Ventil (20) zugeordnet ist.
10. Wasser/Luft-Kühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei
Anordnungen von Verbindungsstutzen (5, 6) bzw. (21, 22) am Ausgleichsbehälter (4)
und am Wasserkasten (2) vorgesehen sind, die in Längsrichtung des Wasserkastens (2)
auf Abstand zueinander angeordnet sind.
11. Wasser/Luft-Kühler nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine der beiden
Hohlstutzen-Anordnungen (21, 22) aus einem, einem der beiden Teile zugeordneten Hohlstutzen
(21) und aus einer dem anderen Teil zugeordneten Nut (22) besteht, deren Breite der
Breite des Hohlstutzens (21) entspricht, deren Länge aber grösser ist als die in gleicher
Richtung gemessene Länge des Hohlstutzens (21).
12. Wasser/Luft-Kühler nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlstutzen
(21) einen ovalen Querschnitt bestitzt.
1. A water/air radiator with radiator tanks of plastic material and a compensator
reservoir (4) of plastic material mounted on the upper radiator tank (2), both being
provided with mutually correspondingly designed and mutually insertable connection
pins (5, 6) and equipped with snap-in hooks (7) on a part, which snap-in hooks (7)
engage behind corresponding engagement edges on the longitudinal sides of the other
part, characterized in that the connection pins are designed as hollow connection
pieces (5, 6) which fit inside each other, in that the snap-in hooks (7) face each
other diametrically to the axis (27) of the connection pieces, and in that the engagement
edges are provided on eye hooks (8) gripped through by the snap-in hooks (7), which
eye hooks (8) are designed are laterally protruding brackets and act as mounting surfaces
for the compensator reservoir (4).
2. A water/air radiator according to claim 1, characterized in that the eye hooks
(8) are designed as rectangular channels, and the snap-in hooks (7) hook on elastically
on one side of the bottom edge (15) of these channels.
3. A water/air radiator according to claim 2, characterized in that a counter-notch
(36) is associated with the other side of the lower edge (15), said counter-notch
(36) preventing an unwanted disconnection of the snap-in hook (7).
4. A water/air radiator according to one of claims 1 to 3, characterized in that each
hollow connection piece (5, 6) consists of two concentrically arranged collars (9,
10, 11, 12) which leave in each instance an annular space (13,14) between them into
which a collar of the other hollow connection piece fits.
5. A water/air radiator according to claim 1, characterized in that the hollow connection
pieces (5, 6) are respectively provided with one passage opening (17) and are designed
as a fluid connection between radiator tank (2) and compensator reservoir (4).
6. A water/air radiator according to claim 5, characterized in that the hollow connection
pieces (5, 6) inserted into each other form a sealing labyrinth.
7. A water-air radiator according to claim 6, characterized in that sealing ring's
(18) are additionally provided applying on shoulders (19, 19a) in the annular gaps
(13, 14).
8. A water/air radiator according to one of the foregoing claims, characterized in
that the compensator reservoir (4) and the .radiator tank (2) are made of different
plastic materials and in that the arrangement is so designed that the hollow connection
pieces (5, 6) in the material which possesses the greater heat expansion coefficient,
are surrounded by the connection piece in the other material.
9. A water/air radiator according to claim 5, characterized in that a valve (20) is
associated with the passage opening (17).
10. A water/air radiator according to claim 1, characterized in that two arrangements
of connection pieces (5, 6) or (21, 22) are respectively provided on the compensator
reservoir (4) and on the radiator tank (2) which are arranged with a distance between
them in the longitudinal direction of the radiator tank (2).
11. A water/air radiator according to claim 10, characterized in that one of the two
hollow connection piece arrangements (21, 22) consists of one hollow connection piece
(21) associated with one of the two parts (21) and of a groove (22) associated with
the other part, the width of which corresponds to the width of the hollow connection
piece (21), the length of which, however, is greater than the length of the hollow
connection piece (21) measured in the same direction.
12. A water/air radiator according to claim 11, characterized in that the hollow connection
piece (21) has an oval cross-section.
1. Refroidisseur eau-air comportant des caisses à eau en matière plastique et un réservoir
d'équilibrage (4), en matière plastique, posé sur la caisse à eau supérieure (2),
munis l'un et l'autre d'une broche de liaison (5, 6) dont les formes se correspondent
l'une à l'autre et qui peuvent s'enficher l'une dans l'autre et équipés de crochets
d'encliquetage (7) qui sont disposés sur l'une des pièces et qui viennent en prise
derrière des rebords d'encliquetage correspondants prévus sur les côtés longitudinaux
de l'autre pièce, caractérisé par le fait que les broches de liaison sont en forme
de manchons creux (5, 6) ajustés l'un dans l'autre, par le fait que les crochets d'encliquetage
(7) sont situés diamétralement en face l'un de l'autre par rapport à l'axe (27) des
manchons et par le fait que les rebords d'encliquetage sont prévus sur des oreilles
d'encliquetage (8) qui viennent en prise avec les crochets d'encliquetage (7), qui
sont conçues sous forme de rebords débordant latéralement et qui servent de surfaces
d'appui pour le réservoir d'équilibrage (4).
2. Refroidisseur eau-air selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les
oreilles d'encliquetage (8) sont conçues sous forme de canaux rectangulaires et que
les crochets d'encliquetage(7) s'accrochent élastiquement à une face du bord inférieur
(15) de ces canaux.
3. Refroidisseur eau-air selon la revendication 2, caractérisé par le fait qu'à l'autre
face du bord inférieur (15) correspond un contre-cran (36) qui interdit un décrochage
involontaire du crochet d'encliquetage (7).
4. Refroidisseur eau-air selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le
fait que chaque manchon creux (5, 6) est constitué de deux collets (9, 10, 11, 12)
qui sont disposés concentriquement l'un à l'autre et qui laissent entre eux respectivement
une fente annulaire (13, 14) dans laquelle s'ajuste un collet de l'autre manchon creux.
5. Refroidisseur eau-air selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les
manchons creux (5, 6) présentent respectivement une ouverture de passage (17) et sont
conçus comme liaison, pour le liquide, entre la caisse à eau (2) et le réservoir d'équilibrage
(4).
6. Refroidisseur eau-air selon la revendication 5, caractérisé par le fait que les
manchons creux (5, 6) enfichés l'un dans l'autre, forment un labyrinthe d'étanchéité.
7. Refroidisseur eau-air selon la revendication 6, caractérisé par le fait que sont
prévues en outre des bagues d'étanchéité (18) qui s'appuient sur des décrochements
(19, 19a) prévus dans les fentes annulaires (13, 14).
8. Refroidisseur eau-air selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par
le fait que le réservoir d'équilibrage et la caisse à eau (2) sont fabriqués en matières
plastiques différentes et que la disposition est telle que les manchons creux (5,
6), fabriqués en le matériau qui présente le plus grand coefficient de dilatation
thermique, sont entourés par le manchon fabriqué en l'autre matériau;
9. Refroidisseur eau-air selon la revendication 5, caractérisé par le fait qu'à l'ouverture
de passage (17) correspond une vanne (20).
10. Refroidisseur eau-air selon la revendication 1, caractérisé par le fait que, sur
le réservoir d'équilibrage (4) et sur la caisse à eau (2) sont respectivement prévues
deux dispositions de manchons de liaison (5, 6) ou (21, 22) qui sont disposées à une
certaine distance l'une de l'autre dans la direction longitudinale de la caisse à
eau (2).
11. Refroidisseur eau-air selon la revendication 10, caractérisé par le fait que l'une
des deux dispositions de manchon creux (21, 22) est constituée d'un manchon creux
(21) correspondant à l'une des deux pièces et d'une rainure (22) qui correspond à
l'autre pièce et dont la largeur correspond à la largeur du manchon creux (21), mais
dont la longueur est supérieure à la longueur du manchon creux (21) mesurée dans la
même direction.
12. Refroidisseur eau-air selon la revendication 11, caractérisé par le fait que le
manchon creux (21) présente une section ovale.

