| (19) |
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(11) |
EP 0 280 294 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.08.1992 Patentblatt 1992/34 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.02.1988 |
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| (54) |
Testrohrstrang für Tiefbohrungen
Test drill string for deep wells
Train de tiges d'essai pour puits profonds
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE FR GB NL |
| (30) |
Priorität: |
27.02.1987 DE 3706378
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.08.1988 Patentblatt 1988/35 |
| (73) |
Patentinhaber: Eastman Teleco Company |
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Houston, Texas 77032-1925 (US) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Köpper, Joachim, Dr.
D-3100 Celle (DE)
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| (74) |
Vertreter: Busse & Busse
Patentanwälte |
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Postfach 12 26 49002 Osnabrück 49002 Osnabrück (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
GB-A- 2 152 145 US-A- 3 677 665
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US-A- 2 267 459 US-A- 4 372 379
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- PRODUKT-PROSPEKT, Nr. A07518512, Dezember 1985, Norton Christensen Drilling Products;
"Navi-Pump"
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Testrohrstrang zur Untersuchung von untertägigen,
durch eine Tiefbohrung erbohrten Lagerstätten von pumpfähigen Medien in einer Ausbildung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Testrohrstränge der genannten Art [Prospekt Norton Christensen A 075 1 8512] finden
insbesondere zur Untersuchung von Lagerstätten in bezug auf Formationseigendrücke
Anwendung, aus denen Schlußfolgerungen auf mögliche Fördermengen gezogen werden können.
Mit Hilfe des in die Bohrung eingefahrenen Testrohrstranges ist es möglich, die Bohrung
zu verschließen und den Verlauf des sich aufbauenden Formationsdruckes zu messen und
die Meßwerte an die Erdoberfläche zu übertragen. Resultieren aus den Meßergebnissen
interessante Fördererwartungen, so werden Proben des Mediums zur Untersuchung entnommen,
gegebenenfalls Testförderungen über mehrere Stunden durchgeführt. Für eine solche
Probenentnahme und für einen Testförderbetrieb finden aus einem Stator und einem Rotor
bestehende Förderpumpen, insbesondere MoineauPumpen,Anwendung, die entweder ständiger
Bestandteil des Testförderstranges bilden oder aber im Bedarfsfalle in diesen eingebaut
werden. Im letzteren Fall ist es erforderlich, den gesamten Testrohrstrang aus der
Bohrung aufzuholen und in diesen eine Förderpumpe einzubauen, wonach der Testrohrstrang
wieder einzufahren ist, bevor der Probeentnahme-bzw. der Testförderbetrieb vorgenommen
werden kann.
[0003] Testrohrstränge mit ständig eingebauter Förderpumpe bedürfen zwar nicht der vorgennanten
Arbeiten vor Durchführung von Probeentnahme-oder Testförderbetrieb, jedoch sind Testförderstränge
mit ständig eingebauter Förderpumpe sehr kostenaufwendig, wodurch sich die Kosten
der Lagerstättenuntersuchung unerwünscht in allen jenen Fällen erhöhen, in denen sich
die Lagerstätten schon nach den Druckmeßergebnissen als uninteressant darstellen.
Hinzu kommt, daß die Lagerdichtungen einer ständig in den Testrohrstrang eingebauten
Förderpumpe, die einen Druckausgleich von Ringraum zu Förderraum vermeiden, bei hohen
Druckbelastungen versagen, was zum Druckausgleich zwischen Förder- und Ringraum der
Bohrung führt und aufwendige Instandsetzungsarbeiten erfordert. Dies gilt auch allgemein
für Rohrstränge mit eingebauter Förderpumpe, wie sie aus den US-A-2 267 459 und US-A-3
677 665 bekannt sind.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufabe zugrunde, einen einfachen, betriebssicheren sowie
kostengünstigen Testrohrstrang zu schaffen, der im Bedarfsfalle zur Durchführung von
Probeentnahmen oder Testförderungen ohne Ausbau des Testrohrstranges nachrüstbar ist.
[0005] Die Erfindung löst die Aufgabe ausgehend von einem Testrohrstrang nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 mit den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs angegebenen Merkmalen.
Hinsichtlich wesentlicher weiterer Ausgestaltungen wird auf die Ansprüche 2 bis 8
verwiesen.
[0006] Der Testrohrstrang nach der Erfindung ist in seiner Grundausführung einfach und preisgünstig
und ohne Dichtungsgefährdung bei hohen Druckbelastungen zu Testzwecken einsetzbar.
Stellt sich heraus, daß eine Probeentnahme oder ein Testförderbetrieb zweckmäßig ist,
kann der Testförderstrang schnell und einfach zu einem solchen ergänzt werden, der
nunmehr einen Förderbetrieb durchführen kann. Dies erfolgt durch Einfahren des Rotors
oder der Rotor/Stator-Einheit mittels des Antriebsgestänges für den Rotor von der
Erdoberfläche aus, wobei der Testförderstrang in seiner eingebauten Lage verbleiben
kann.
[0007] Weitere Einzelheiten und Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung und der Zeichnung,
in der zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstands der Erfindung schematisch näher veranschaulicht
sind. Im einzelnen zeigen:
- Fig. 1
- einen in eine Tiefbohrung eingesetzten Testrohrstrang nach der Erfindung in einer
vereinfachten, teils als Ansicht, teils als Schnitt wiedergegebenen Darstellung, und
- Fig. 2
- eine abgebrochene Darstellung ähnlich Fig. 1 zur Veranschaulichung einer abgewandelten
Ausführungsform nach der Erfindung.
[0008] Fig. 1 veranschaulicht einen Testrohrstrang T erfindungsgemäßer Ausbildung in einer
Teststellung in einem Bohrloch 1, das verrohrt, d.h. mit einer Auskleidung 2 bzw.
Futterrohr versehen ist. Der Testrohrstrang T begrenzt mit der Auskleidung 2 des Bohrloches
1 einen Ringraum 3, der nahe dem unteren Ende durch einen Packer 4 und am oberen Ende
durch eine druckdichte Verbindung von Auskleidung 2 und Testrohrstrang T bei 5 abgeschlossen
ist.
[0009] Der Testrohrstrang T umfaßt im Bereich seines unteren Endes eine Testsektion 6, die
nahe ihrem unteren Ende einen Perforationsbereich 7 aufweist und Meßgeräte (nicht
dargestellt) umfaßt, wie sie für solche Testrohrstränge üblich und bekannt sind. Der
Packer 4 befindet sich unmittelbar oberhalb des Perforationsbereiches 7 der Testsektion
6.
[0010] Oberhalb der Testsektion 6 befindet sich der Stator 8 einer Förderpumpe, die als
Moineau-Pumpe ausgebildet ist. Bei dem Beispiel gemäß Fig. 1 ist dabei das Gehäuse
9 des Stators 8 als Teil des Testrohrstranges T in diesen eingesetzt und mit ober-
und unterseitig angrenzenden Strangbereichen bei 10 bzw. 11 verschraubt.
[0011] Der Rotor 12 der Förderpumpe ist am unteren Ende eines besonderen Antriebsgestänges
13 befestigt, mittels dem er vom Kopf des Bohrloches 1 her in den zu Testzwecken bereits
in das Bohrloch 1,2 eingebauten Testrohrstrang T in eine Betriebsstellung absenkbar
ist, in der er sich in einer Förderbetriebsstellung innerhalb des Stators 8 der Förderpumpe
befindet. Die Fig. 1 zeigt den Rotor 12 bei dessen Absenken in die Betriebsstellung
kurz vor Erreichen des Stators 8.
[0012] Das Antriebsgestänge 13 wird von einem Antriebsmotor M angetrieben, der in Betriebsstellung
der Teile für einen Probenahme- oder Testförderbetrieb mit seinem Gehäuse 14 das obere
Ende des Testrohrstranges T verschließt und eine abgedichtete Lagerung bei 15 für
seine mit dem Antriebsgestänge 13 verbundene Antriebswelle 16 aufweist.
[0013] Bei der Ausgestaltung nach Fig. 2 bilden der Stator 8 und der Rotor 12 eine gemeinschaftlich
mittels des Antriebsgestänges 13 in den Testrohrstrang T in die Betriebsstellung einfahrbare
und aus dieser aufziehbare Pumpeneinheit P, und in der Betriebsstellung der Pumpeneinheit
P ist das Gehäuse 9 des Stators 8 im Testrohrstrang T diesem gegenüber abgedichtet
und gegen Verdrehen gesichert.
[0014] Zur Abdichtung und zur Verdrehsicherung können alle bekannten und hierfür geeigneten
Mittel Anwendung finden. Bei dem dargestellten Beispiel ist in Höhe der vorgesehenen
Betriebsstellung der Testrohrstrang T mit einem Stützrohrabschnitt 17 versehen, der
innenseitig mit einem Verdrehsicherungsprofil 18, z.B. einem Mehrkantprofil, einem
Vielkeilprofil od.dgl.,versehen ist,und das Gehäuse 9 des Stators 8 weist an seiner
Außenseite ein entsprechendes Gegenprofil 19 auf.
[0015] Der Stützrohrabschnitt 17 ist in einem Bereich unterhalb des Verdrehsicherungsprofils
18 mit einem Verengungsbereich 20 versehen und trägt in diesem eine umlaufende Dichtung
21, die in Betriebsstellung der Pumpeneinheit P mit dem profilfreien unteren Ende
des Gehäuses 9 des Stators 8 in Dichtungseingriff steht.
[0016] Für das gemeinschaftliche Einfahren von Stator 8 und Rotor 12 der Pumpeneinheit P
ist vorgesehen, daß der Rotor 12, der in seinem Stator 8 begrenzt axial verschieblich
ist, im Abstand oberhalb und unterhalb seines Arbeitsteils mit je einem Anschlag 22
bzw. 23 versehen ist. Auch das Gehäuse 9 des Stators 8 weist einen oberen Anschlag
24 sowie einen unteren Anschlag 25 auf, und beim Einfahren der Pumpeneinheit P in
den Testrohrstrang bzw. bei dessen Aufziehen gelangen die Anschläge 22,23 wechselweise
mit den Anschlägen 24 bzw. 25 in Mitnahme- bzw. Stützeingriff. Während beim Einfahren
der Pumpeneinheit P der Stator 8 zunächst über seinen Anschlag 25 auf dem Anschlag
23 des Rotors 12 ruht, kann im Bedarfsfalle und bei Widerständen durch den oberen
Anschlag 22 der Rotor 12 über den Anschlag 24 des Stators 8 auf diesem eine abwärts
gerichtete Druckkraft ausüben.
[0017] Die Anschläge 22,23 sichern auch im Betrieb den Stator 8 gegen unerwünschte Verlagerungen,
wobei sich jedoch versteht, daß im Betrieb die Anschläge 22,23 außer Eingriff von
den Anschlägen 24,25 des Stators 8 gelegen sind.
1. Testrohrstrang zur Untersuchung von untertägigen, durch eine Tiefbohrung erbohrten
Lagerstätten von pumpfähigen Medien, der im Bereich seines unteren Endes eine Testsektion
(6) mit Meßgeräten, einen Packer (4) zur Ringraumabdichtung oberhalb eines Perforationsbereiches
(7) der Testsektion (6) und eine aus Stator (8) und Rotor (12) bestehende Förderpumpe,
insbesondere Moineau-Pumpe, umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (12) der Förderpumpe bei Förderungsbedarf mittels eines gesonderten
Antriebsgestänges (13) vom Kopf des Bohrloches (1) her in den Testrohrstrang (T) bis
in eine Betriebsstellung absenkbar und in Betriebsstellung innerhalb des Stators (8)
mittels eines obertägigen Antriebsmotors (M) in Umdrehung versetzbar ist.
2. Testrohrstrang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (9) des Stators (8) als Teil des Testrohrstranges (T) in diesen eingesetzt
und mit ober- und unterseitig angrenzenden Strangbereichen verbunden, insbesondere
verschraubt ist.
3. Testrohrstrang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stator (8) und der Rotor (12) eine gemeinschaftlich mittels des Antriebsgestänges
(13) für den Rotor (12) in den Testrohrstrang in Betriebsstellung einfahrbare und
aus dieser aufziehbare Pumpeneinheit (P) bilden, und in der Betriebsstellung das Gehäuse
(9) des Stators (8) im Testrohrstrang (T) diesem gegenüber abgedichtet und gegen Verdrehen
gesichert ist.
4. Testrohrstrang nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in Höhe der vorgesehenen Betriebsstellung für die Pumpeneinheit (P) der Testrohrstrang
(T) einen mit einem Verdrehsicherungsprofil (18) versehenen Stützrohrabschnitt (17)
aufweist und das Gehäuse (9) des Stators (8) an seiner Außenseite mit einem entsprechenden
Gegenprofil (19) versehen ist.
5. Testrohrstrang nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützrohrabschnitt (17) unterhalb seines Verdrehsicherungsprofils (18) mit
einem Verengungsbereich (20) und in diesem mit einer umlaufenden , in Betriebsstellung
der Pumpeneinheit (P) mit dem unteren Ende des Gehäuses (9) des Stators (8) in Dichtungseingriff
stehenden Dichtung (21) versehen ist.
6. Testrohrstrang nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (12) der Pumpeneinheit (P) in seinem Stator (8) begrenzt axial verschieblich
und im Abstand oberhalb und unterhalb seines Arbeitsteils mit je einem Anschlag (22,23)
versehen ist, der beim Einfahren der Pumpeneinheit (P) in den Testrohrstrang (T) bzw.
bei dessen Aufziehen wechselweise mit einem Gegenanschlag (24,25) am Gehäuse (9) des
Stators (8) in Mitnahmeeingriff gelangt.
7. Testrohrstrang nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Testrohrstrang (T) an seinem obertägigen Ende druckdicht abgeschlossen ist.
8. Testrohrstrang nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende des Testrohrstrangs (T) durch das Gehäuse (14) des Antriebsmotors
(M) verschlossen und eine abgedichtete Lagerung (15) für die Antriebswelle (16) des
Antriebsmotors (M) vorgesehen ist.
1. A test drilling line for investigating underground deposits of pumpable media discovered
by the sinking of a deep well and which comprises in the region of its bottom end
a test section (6) comprising measuring instruments, a packer (4) for sealing an annular
space above an area (7) of perforations in the test section (6) and a delivery pump,
particularly a Moineau pump, consisting of a stator (8) and a rotor (12), characterised
in that the rotor (12) of the delivery pump, when delivery is required, can be lowered
by means of a separate drive linkage (13) from the head of the bore hole (1) into
the test drilling line (T) to an operating position and can be set in rotary motion
within the stator (8) by means of a driving motor (M) which is situated above ground.
2. A test drilling line according to claim 1, characterised in that the housing (9) of
the stator (8) is incorporated into as part of the test drilling line (T) and is connected,
in particular bolted, to portions of the line which are adjacently above and below
it.
3. A test drilling line according to claim 1, characterised in that the stator (8) and
the rotor (12) constitute a pump unit (P) which can jointly and by means of the driving
linkage (13) for the rotor (12) be incorporated into and withdrawn from the test drilling
line at the working position and in that in the working position the housing (9) of
the stator (8) in the test drilling line (T) is sealed in relation to this latter
and is secured against rotation.
4. A test drilling line according to claim 3, characterised in that at the level of the
envisaged working position for the pump unit (P) the test drilling line (T) has a
portion (17) of bracing pipe which is provided with a rotation-preventing profile
(18), and in that the housing (9) of the stator (8) has a corresponding matching profile
(19) on its outside face.
5. A test drilling line according to claim 4, characterised in that below its rotation-preventing
profile (18) the bracing pipe portion (17) has a narrowed portion (20) and in this
it has a rotating seal (21) which is in sealing-tight engagement with the bottom end
of the housing (9) of the stator (8) when the pump unit (P) is in its operating position.
6. A test drilling line according to one of claims 3 to 5, characterised in that the
rotor (12) of the pump unit (P) is provided in its stator (8) with abutments (22,
23) situated respectively at a distance above and below its working part and adapted
for limited axial displacement, the said abutments (22, 23) coming into entraining
engagement alternately with a counter-abutment (24, 25) on the housing (9) of the
stator (8) when the pump unit (P) is incorporated into or is withdrawn from the test
drilling line (T), as the case may be.
7. A test drilling line according to one of claims 1 to 7, characterised in that the
test drilling line (T) is sealed in pressure-tight fashion at its above-ground end.
8. A test drilling line according to claim 7, characterised in that the upper end of
the test drilling line (T) is occluded by the housing (14) of the driving motor (M)
and in that a sealed bearing (15) is provided for the drive shaft (16) of the driving
motor (M).
1. Train de tiges d'essai pour l'analyse de gisements souterrains de fluides pompables
traversés par un forage profond, qui, dans la zone de son extrémité inférieure, comprend
une section d'essai (6) avec des appareils de mesure, un bourrage (4) pour assurer
l'étanchéité de l'espace annulaire au-dessus d'une zone de perforations (7) de la
section d'essai (6) et une pompe de refoulement formée d'un stator (8) et d'un rotor
(12), en particulier une pompe Moineau, caractérisé en ce que le rotor (12) de la
pompe de refoulement, en cas de demande de production, peut être descendu au moyen
d'un arbre de transmission particulier (13), à partir de la tête du forage (1), dans
le train de tiges d'essai (T) jusque dans une position de fonctionnement et, dans
la position de fonctionnement, il peut être mis en rotation à l'intérieur du stator
(8) au moyen d'un moteur d'entraînement (M) situé à la surface.
2. Train de tiges d'essai suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le fût (9)
du stator (8), en tant que partie du train de tiges d'essai (T), est inséré dans celui-ci
et est relié, en particulier par vissage, à des zones du train de tiges voisines de
ses extrémités supérieure et inférieure.
3. Train de tiges d'essai suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le stator
(8) et le rotor (12) forment une unité de pompage (P) pouvant être introduite d'un
bloc, au moyen de l'arbre de transmission (13) pour le rotor (12), dans le train de
tiges d'essai, dans la position de fonctionnement, et pouvant être retirée de celui-ci,
et, dans la position de fonctionnement, le fût (9) du stator (8) dans le train de
tiges d'essai (T) est adapté de manière étanche à celui-ci et est empêché de tourner.
4. Train de tiges d'essai suivant la revendication 3, caractérisé en ce qu'à hauteur
de la position de fonctionnement prévue pour l'unité de pompage (P), le train de tiges
d'essai (T) comporte une section de tube de support (17) pourvue d'un profil antirotation
(18) et le fût (9) du stator (8) est pourvu, sur sa surface extérieure, d'un contreprofil
(19) correspondant.
5. Train de tiges d'essai suivant la revendication 4, caractérisé en ce que la section
de tube de support (17), en dessous de son profil antirotation (18), est pourvue d'une
zone resserrée (20) et, dans celle-ci, d'un élément d'étanchéité rotatif (21) qui,
dans la position de fonctionnement de l'unité de pompage (P), est en contact d'étanchéité
avec l'extrémité inférieure du fût (9) du stator (8).
6. Train de tiges d'essai suivant l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisé
en ce que le rotor (12) de l'unité de pompage (P) peut coulisser axialement d'une
distance limitée dans son stator (8) et est pourvue de butées (22, 23) espacées respectivement
au-dessus et en dessous de sa partie active, ces butées, lors de l'introduction de
l'unité de pompage (P) dans le train de tiges d'essai (T) et lors de son extraction
de celui-ci, venant alternativement et respectivement en contact d'entraînement avec
des contrebutées (24, 25) prévues sur le fût (9) du stator (8).
7. Train de tiges d'essai suivant l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce que le train de tiges d'essai (T) est obturé d'une manière étanche à la pression,
à son extrémité située à la surface.
8. Train de tiges d'essai suivant la revendication 7, caractérisé en ce que l'extrémité
supérieure du train de tiges d'essai (T) est fermée par le boîtier (14) du moteur
d'entraînement (M) et un palier étanche (15) est prévu pour l'arbre d'entraînement
(16) du moteur d'entraînement (M).

