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EP 0 280 860 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.09.1992 Patentblatt 1992/40 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.01.1988 |
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| (54) |
Ausgabevorrichtung für Blattmaterial
Sheet-delivering device
Dispositif pour débiter des feuilles
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
03.03.1987 DE 3706834
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.09.1988 Patentblatt 1988/36 |
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Patentinhaber: Siemens Nixdorf
Informationssysteme Aktiengesellschaft |
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33102 Paderborn (DE) |
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Erfinder: |
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- Weigel, Peter
D-4799 Borchen-Dörenhagen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fuchs, Franz-Josef, Dr.-Ing. et al |
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Postfach 22 13 17 80503 München 80503 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 011 291 GB-A- 231 499
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DE-A- 2 011 477 US-A- 3 462 058
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Bemerkungen: |
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and not included in this specification |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Ausgabevorrichtung für Blattmaterial, insbesondere Wertscheingeber,
umfassend einen Speicherbehälter für einen Blattstapel und eine dem Speicherbehälter
zugeordnete Abzugs- und Vereinzelungseinrichtung mit mindestens einer zur Anlage an
dem Blattstapel bestimmten Abzugsrolle, einer Mehrzahl von mit axialem Abstand nebeneinander
angeordneten Transportrollen und mit diesen zugeordneten Gegenlaufrollen, die gegenüber
den Transportrollen radial verstellbar und axial derart versetzt sind, daß sie jeweils
zwischen zwei benachbarte Transportrollen eintauchen können, wobei die auf zueinander
parallelen Wellen angeordneten Rollen gleichsinnig antreibbar sind und wobei die Gegenlaufrollen
und mindestens eine Transportrolle aus hartem Material bestehen, während die anderen
Transportrollen aus einem elastisch nachgiebigen Material gefertigt sind.
[0002] Eine Vorrichtung der vorstehend genanten Art ist beispielsweise aus der DE-PS 28
50 185 bekannt. Bei Ausgabevorrichtungen dieser Art besteht ganz allgemein das Problem
eine zuverlässige Vereinzelung der Blätter sicherzustellen. Dies bereitet im allgemeinen
keine besonderen Schwierigkeiten,sofern man es mit einer vorgegebenen gleichbleibenden
Blattqualität zu tun hat. Diese Voraussetzung ist jedoch beispielsweise beim Vereinzeln
von Banknoten in zweierlei Hinsicht nicht gegeben. Zum einen unterscheiden sich die
in den einzelnen Währungen verwendeten Papierqualitäten erheblich voneinander, zum
anderen ändert sich die Qualität der Banknoten mit ihrem Gebrauch. Neue Banknoten
sind im allgemeinen relativ glatt und steif, während sie mit zunehmendem Gebrauch
eine rauhere Oberfläche bekommen und gleichzeitig flappiger werden. Ausgabevorrichtungen
der eingangs genannten Art sollen jedoch ohne das Auswechseln von Rollen für alle
Arten von Banknoten geeignet sein.
[0003] Insbesondere bei Blättern, die in Stapeln geschnitten wurden, tritt das Problem auf,
daß die Blätter an ihren Schnittkanten zusammenhängen. Somit werden von den Abzugsrollen
aus mehreren Blättern bestehende Pakete von dem Stapel in den zwischen Transportrollen
und Gegenlaufrollen gebildeten Spalt gefördert. Bestehen die Transportrollen und/oder
die Gegenlaufrollen ausschließlich aus weichem Material, so besteht die Gefahr, daß
dieses Material ausweicht und das gesamte Bündel durch den Spalt hindurch gefördert
wird. Zur Beseitigung dieser Schwierigkeit wurde in der DE-PS 28 50 185 (EP-A-11291)
bereits vorgeschlagen, daß die Gegenlaufrollen und mindestens eine der Transportrollen
aus einem harten Material mit einer Shore-Härte von 92 bis 95 bestehen sollen. Obwohl
diese Lösung gute Ergebnisse erbracht hat, gab es in Einzelfällen mit Banknoten oder
Blättern bestimmter Qualität immer wieder Schwierigkeiten bei der Vereinzelung der
Blätter.
[0004] Eine Ausgabevorrichtung der eingangs genannten Art ist ferner aus der GB-A-231 499
bekannt. Bei der dort beschriebenen Ausführungsform sind die Laufflächen der Transportrollen
jeweils von einem Gummiband umschlungen oder mit einer Gummibeschichtung versehen.
Dadurch wird zwar die Griffigkeit der Rollen erhöht, eine zuverlässige Vereinzelung
der Blätter kann jedoch nicht sichergestellt werden.
[0005] Aus der US-A-462 058 ist eine Transportrolle zum Transport von Papier- und Büromaschinen
bekannt, die aus einem harten Material besteht, und in ihrer Lauffläche eine Ringnut
hat. In diese Ringnut ist ein Ring aus elastischem Material eingesetzt, der über die
Lauffläche oder Umfangsfläche der Rolle radial übersteht. Ein Zusammenwirken der Transportrolle
mit einer Gegenlaufrolle und das Problem der Vereinzelung von Blättern sind in dieser
Schrift nicht angesprochen.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ausgabevorrichtung der eingangs genannten
Art weiter zu verbessern, so daß auch bei extrem unterschiedlichen Papierqualitäten
eine zuverlässige Vereinzelung der Blätter gewährleistet ist.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs
1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0008] Bei der bekannten Lösung erfolgt die Förderung der in den Walzenspalt eintretenden
Blätter vor allem durch die aus einem elastischen nachgiebigen Material bestehenden
Transportrollen. Gerade diese Rollen haben jedoch die Tendenz, dem für die Vereinzelung
erforderlichen Gegendruck der Gegenlaufrollen auszuweichen, sodaß es bei Blättern
oder Banknoten bestimmter Papierqualität immer wieder dazu kommt, daß sich ein Pack
von mehreren Blättern gleichzeitig durch den Walzenspalt schlängelt. Diese Möglichkeit
wird durch die erfindungsgemäße Lösung beseitigt, da bei ihr das einen hohen Reibungskoeffizienten
und damit einen hohen Mitnahmeeffekt besitzende weiche Material unmittelbar in der
Oberfläche der harten Transportrollen angeordnet ist. Versucht ein Bündel von Blättern
in den Walzenspalt zwischen Transportrollen und Gegenlaufrollen einzudringen, so wird
das weiche Material zwar geringfügig komprimiert, jedoch verhindert dann das nicht
ausweichende harte Material der Transportrollen das Eindringen eines mehrere Blätter
umfassenden Paketes in den Walzenspalt, wobei jedoch gleichzeitig auch die Mitnahmewirkung
des weichen Materials erhalten bleibt. Dadurch wird eine zuverlässige Trennung von
auch relativ fest aneinander haftenden Blättern erreicht und sichergestellt, daß nur
ein Blatt durch den Walzenspalt in den weiteren Transportweg für die Blätter gegeben
wird. Um eine möglichst gleichmässige Vereinzelungswirkung über die gesamte axiale
Länge des Walzenspaltes zu erreichen, kann es zweckmässig sein, daß weiche und harte
Transportrollen in alternierender Reihenfolge axial nebeneinander angeordnet sind.
Aus fertigungstechnischen Gründen ist es jedoch zweckmässig und ohne Nachteile möglich,
mehrere Transportrollen gleicher Beschaffenheit gruppenweise zusammenzufassen und
die Gruppen weicher Transportrollen und die Gruppen harter Transportrollen in alternierender
Reihenfolge axial nebeneinander anzuordnen.
[0009] Die Höhe des radialen Überstandes des ringförmigen Streifens über die Oberfläche
der harten Transportrollen wird in gewissem Maße von der Art des verwendeten weichen
Materials abhängen Als zweckmässig hat sich jedoch ein radialer Überstand von ca.
0,1 bis 0,2 mm erwiesen Gegenüber dem harten Material der Transportrollen, das eine
Shore-Härte von mindestens 92 bis 95 besitzt, sollte das elastisch deformierbare Material
der ringförmigen Streifen eine Shore-Härte von ca. 75 besitzen. Ein geeignetes Material
ist beispielsweise ein unter dem Warenzeichen Vulkollan vertriebenes Polyurethan-Elastomer.
[0010] Die harten Transportrollen können aus Metall bestehen und eine Umfangsnut aufweisen,
in die der ringförmige Streifen eingelegt ist.
[0011] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung,
welche in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Teilseitenansicht eines Vereinzelungsmoduls mit einem Speicherbehälter
für einen Blattstapel und den wesentlichen Elementen einer Abzugseinrichtung,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Abzugseinrichtung in Richtung des Pfeiles A in Figur 1 und
- Fig. 3
- einen Schnitt längs Linie III-III in Figur 2.
[0012] In Figur 1 erkennt man einen allgemein mit 10 bezeichneten Vereinzelungsmodul, der
aus einem quaderförmigen Rahmen besteht, in den eine einen Blattstapel 12 enthaltende
Kassette 14 eingeschoben ist. In diesem Zustand ist eine Klappe 16 der Kassette 14
geöffnet, sodaß Abzugsrollen 18 einer Abzugseinrichtung des Vereinzelungsmoduls 10
an dem vordersten Blatt des in der Kassette 14 enthaltenen Stapels 12 anliegen. Der
Stapel 12 wird durch eine nicht dargestellte Vorrichtung in Richtung auf die Abzugsrollen
18 vorgespannt, sodaß die Blätter des Stapels 12 ständig mit einer gewissen Vorspannung
an den Abzugsrollen 18 anliegen. Die Abzugsrollen 18 sind auf einer Welle 20 angeordnet,
die über eine nicht dargestellte Antriebsvorrichtung 10 in Richtung des Pfeiles B
antreibbar ist.
[0013] Die Abzugsrollen 18 fördern das jeweils an ihnen anliegende Blatt des Stapels 12
oder gegebenfalls auch mehrere aneinander haftende Blätter in Richtung auf einen Walzenspalt
zwischen Transportrollen 22 und Gegenlaufrollen 24, die auf zu der Welle 20 parallelen
Wellen 26 bzw. 28 angeordnet sind und gleichsinnig mit den Abzugsrollen 18 im Gegenuhrzeigersinn
antreibbar sind. Die Transportrollen 22 haben die Aufgabe, das an ihnen anliegende
Blatt durch den Walzenspalt in der Figur 1 nach oben zu fördern, während die Gegenlaufrollen
verhindern sollen, daß mehr als ein Blatt durch den Walzenspalt zwischen den Transportrollen
22 und den Gegenlaufrollen 24 hindruchtritt. Die Gegenlaufrollen 24 können entweder
mit den Transportrollen oder aber mit den Abzugsrollen 18 in Antriebsverbindung stehen
[0014] Wie die Fig. 2 zeigt, sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Transportrollen
22 in drei Gruppen zusammengefaßt, wobei die Transportrollen 22 jeder Gruppe einstückig
miteinander verbunden sind. Ebenso sind die Gegenlaufrollen 24 in drei Gruppen von
einstückig miteinander verbundenen Rollen zusammengefaßt. Dabei sind die Gegenlaufrollen
24 gegenüber den Transportrollen 22 derart axial versetzt, daß sie jeweils gegenüber
den Zwischenräumen zwischen den Transportrollen 22 liegen. Die Welle der Gegenlaufrollen
24 ist in Schwingen 30 gelagert, sodaß die Gegenlaufrollen 24 in die Zwischenräume
zwischen den Transportrollen 22 eintauchen können, wie dies durch die strichpunktierten
Linien angedeutet ist. In die Zwischenräume zwischen den Transportrollen 22 greifen
ferner jeweils die Finger 32 eines Führungsbleches 34, das mit einer Welle 36 schwenkbar
in den Seitenwänden 38 des Vereinzelungsmoduls 10 gelagert ist.
[0015] Die beiden äußeren Gruppen von Transportrollen 22 der in der Fig. 2 dargestellten
3 Rollengruppen bestehen jeweils aus Metall, beispielsweise Aluminium und sind mit
einer umlaufenden Ringnut 40 versehen, die schmaler als die jeweilige Umfangsfläche
42 der Transportrollen 22 ist (Fig.3). In die Ringnut 40 ist jeweils ein ringförmiger
Streifen 44 aus einem elastisch deformierbaren Material, wie beispielsweise einem
Polyurethan-Elastomer eingebettet, wobei dieser Streifen in unbelastetem Zustand etwa
0,1 bis 0,2 mm über die Umfangsfläche 42 der jeweiligen Transportrolle 22 radial übersteht.
Dieses Material mit einer Shore-Härte von etwa 75 hat einen hohen Reibungskoeffizienten
und sorgt somit für einen aktiven Transport der Blätter, die in den Spalt zwischen
den Transportrollen 22 und den Gegenlaufrollen 24 eintreten.
[0016] Die mittlere Gruppe von Transportrollen besteht aus einem elastisch nachgiebigen,
vorzugsweise eine zellige oder porige Oberfläche aufweisenden Material, z.B. aus zelligem
Polyurethan mit einer Materialdichte von 0,75 g/cm³.
[0017] Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwar die Transportrollen jeder Rollengruppe
einstückig miteinander ausgebildet, sodaß sie eine Transportwalze mit kammartigen
Profil bilden. Jede dieser Walzen könnte aber auch aus einzelnen Transportrollen mit
Zwischenringen oder aus abgestuften einzelnen Transportrollen zusammengesetzt sein.
[0018] Wird der Abzugsmodul in Betrieb genommen, so wird der Abstand zwischen den Transportrollen
22 und den Gegenlaufrollen 24, d.h. die Breite des Walzenspaltes entsprechend der
Stärke und Qualität der abzuziehenden Blätter eingestellt. Die Einstellung erfolgt
durch ein Verschwenken der in den Schwingen 30 gelagerten Welle 28 der Gegenlaufrolle
24. Ein hierfür geeigneter Verstellmechanismus ist in der DE-PS 28 50 185 beschrieben.
Die Einstellung des Walzenspaltes erfolgt so, daß nur ein Blatt auf einmal hindurchtreten
kann. Wird ein Pack von mehreren zusammenhängenden Blättern von den Abzugsrollen 18
in Richtung auf den Walzenspalt zwischen den Transportrollen 22 und den Gegenlaufrollen
24 gefördert, so wird nur das den Transportrollen 22 zugewandte Blatt des Packs erfaßt
und durch den Walzenspalt gefördert, während die übrigen Blätter von den Gegenlaufrollen
24 zurückgehalten werden. Bei dem Versuch des Packs in den Walzenspalt einzutreten,
entsteht ein gewisser radialer Druck auf die Transportrollen 22, unter dem die aus
dem elastischen nachgiebigen Material bestehenden mittleren Transportrollen radial
ausweichen, nicht dagegen die aus Metall bestehenden äußeren Transportrollen. Weisen
die harten Transportrollen eine durchgehend harte, glatte Umfangsfläche auf, so besteht
in diesem Falle die Möglichkeit, daß zwar der gleichzeitige Durchtritt von mehreren
Blättern durch den Walzenspalt verhindert wird, daß aber auch die von den Transportrollen
auf das ihnen zugewandte Blatt ausgeübte Reibungskräfte nicht ausreichen die Haftreibung
zwischen den aneinander liegenden Blättern zu überwinden und dieses einzelne Blatt
durch den Walzenspalt zu fördern, da die von den aus weichem Material bestehenden
Transportrollen auf die Blätter ausgeübten Mitnahmekräfte wegen der Nachgiebigkeit
des Materials begrenzt sind.
[0019] Diese Schwierigkeit wird durch die eingelegten Streifen 44 in den harten Transportrollen
22 beseitigt. Durch diese Streifen können die Transportrollen 22 gerade in den Bereichen
des Walzenspaltes hohe Reibungskräfte auf die durchlaufenden Blätter ausüben, in denen
wegen der Unnachgiebigkeit des Rollenmaterials das jeweils durchlaufende Blatt fest
gegen die Rollen angedrückt wird. Wie man aus der Figur 2 erkennt, wird ein durchlaufendes
Blatt von den jeweils zwischen zwei Transportrollen 22 eintauchenden Gegenlaufrollen
24 förmlich um die Umfangsflächen der Transportrollen 22 gespannt, sodaß ein zuverlässiger
Reibschluß zwischen den Streifen 44 und dem zu fördernden Blatt entsteht. Die Tatsache,
daß auf diese Weise hohe Förderkräfte auf das zu fördernde Blatt übertragen werden
können, erlaubt es wiederum den Walzenspalt relativ eng einzustellen, sodaß auch bei
schwierig zu handhabendem Blattmaterial eine Vereinzelung sichergestellt wird.
1. Ausgabevorrichtung für Blattmaterial, insbesondere Wertscheingeber, umfassend einen
Speicherbehälter (14) für einen Blattstapel (12) und eine dem Speicherbehälter (14)
zugeordnete Abzugs- und Vereinzelungseinrichtung mit mindestens einer zur Anlage an
dem Blattstapel (12) bestimmten Abzugsrolle (18), einer Mehrzahl von mit axialem Abstand
nebeneinander angeordneten Transportrollen (22) und mit diesen zugeordneten Gegenlaufrollen
(24), die gegenüber den Transportrollen (22) radial verstellbar und axial derart versetzt
sind, daß sie jeweils zwischen zwei benachbarte Transportrollen (22) eintauchen können,
wobei die auf zueinander parallelen Wellen (20, 26, 28) angeordneten Rollen (18, 22,
24) gleichsinnig antreibbar sind und wobei die Gegenlaufrollen (24) und mindestens
eine Transportrolle (22) aus hartem Material bestehen, während die anderen Transportrollen
(22) aus einem elastisch nachgiebigen Material gefertigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß in die Umfangsfläche (42) der aus hartem Material bestehenden Transportrolle
(22) ein aus einem elastisch verformbaren Material bestehender ringförmiger Streifen
(44) eingebettet ist, dessen axiale Breite geringer als die axiale Breite der Umfangsfläche
(42) der Transportrolle (22) ist und der im unbelasteten Zustand radial über die Umfangsfläche
(42) vorsteht, und daß zum Verhindern des gleichzeitigen Transports mehrerer Blätter
durch den Walzenspalt dessen Breite so eingestellt und die Härte des elastischen Materials
so bemessen ist, daß der ringförmige Streifen (44) durch ein in den Walzenspalt gefördertes
Bündel von Blättern radial bis auf die Umfangsfläche (42) der Transportrolle (22)
zusammendrückbar ist.
2. Ausgabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß weiche und harte Transportrollen (22) in alternierender Reihenfolge axial nebeneinander
angeordnet sind.
3. Ausgabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Transportrollen (22) gleicher Beschaffenheit gruppenweise zusammengefaßt
sind und daß Gruppen weicher Transportrollen (22) und Gruppen harter Transportrollen
(22) in alternierender Reihenfolge axial nebeneinander angeordnet sind.
4. Ausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der radiale Überstand der ringförmigen Streifen (44) ca. 0,1 bis 0,2 mm beträgt.
5. Ausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das elastisch deformierbare Material des ringförmigen Streifens (44) eine Shore-Härte
von ca. 75 besitzt.
6. Ausgabevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Streifen (44) aus einem Polyurethan-Elastomer besteht.
7. Ausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die harte Transportrolle (22) aus Metall besteht und eine Umfangsnut (40) aufweist,
in die der ringförmige Streifen (44) eingelegt ist.
1. Sheet-delivering device, in particular a cash dispenser, comprising a storage container
(14) for a pile of sheets (12) and a drawing-off and individually separating means
which is assigned to the storage container (14) and has at least one draw-off roller
(18), intended to bear against the pile of sheets (12), a plurality of transport rollers
(22), arranged next to one another at axial intervals, and having counter rollers
(24), which are assigned to the said transport rollers (22) and adjustable radially
with respect to them and are offset axially in such a way that they can in each case
enter between two neighbouring transport rollers (22), the rollers (18, 22, 24) arranged
on mutually parallel shafts (20, 26, 28) being able to be driven in the same sense
and the counter running rollers (24) and at least one transport roller (22) consisting
of hard material, whereas the other transport rollers (22) are made from an elastically
compliant material, characterised in that in the circumferential surface (42) of the
transport roller (22) consisting of hard material there is embedded an annular strip
(44) which consists of an elastically deformable material, the axial width of which
is less than the axial width of the circumferential surface (42) of the transport
roller (22) and which projects in the unloaded state radially beyond the circumferential
surface (42), and in that, to prevent the simultaneous transport of more than one
sheet through the roll nip, the width of the latter is set in such a way that the
hardness of the elastic material is selected such that the annular strip (44) can
be compressed radially as far as the circumferential surface (42) of the transport
roller (22) by a bundle of sheets conveyed into the roll nip.
2. Delivering device according to Claim 1, characterised in that soft and hard transport
rollers (22) are arranged axially next to one another in alternating sequence.
3. Delivering device according to Claim 1, characterised in that a plurality of transport
rollers (22) of the same composition are combined in groups and that groups of soft
transport rollers (22) and groups of hard transport rollers (22) are arranged axially
next to one another in alternating sequence.
4. Delivering device according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the radial
projection of the annular strips (44) is about 0.1 to 0.2 mm.
5. Delivering device according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the elastically
deformable material of the annular strip (44) has a Shore hardness of about 75.
6. Delivering device according to Claim 5, characterised in that the annular strip (44)
consists of a polyurethane elastomer.
7. Delivering device according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the hard
transport roller (22) consists of metal and has a circumferential groove (40) into
which the annular strip (44) is inserted.
1. Dispositif pour délivrer un matériau en forme de feuilles, notamment un distributeur
de billets, comportant un bac de stockage (14) pour une pile de feuilles (12), et
un dispositif d'extrusion et de séparation associé au bac de stockage (14) et comportant
au moins un rouleau d'extrusion (18) destiné à s'appliquer contre la pile de feuilles
(12), une multiplicité de galets d'entraînement (22) disposés à une distance axiale
les uns à côté des autres, et des galets antagonistes associés à ces galets et qui
sont déplaçables radialement par rapport aux galets d'entraînement (22) et sont décalés
axialement de telle sorte qu'ils peuvent pénétrer respectivement entre deux galets
d'entraînement voisins (22), les galets (18,22,24) disposés sur des arbres parallèles
(20,26,28) pouvant être entraînés dans le même sens, et les galets antagonistes (24)
et au moins un galet d'entraînement (22) étant réalisés en un matériau dur tandis
que les autres galets d'entraînement (22) sont réalisés en un matériau élastiquement
flexible, caractérisé par le fait que dans la surface périphérique (42) des galets
d'entraînement (22), réalisée en un matériau dur est insérée une bande annulaire (44),
qui est réalisée en un matériau élastiquement déformable et dont la largeur axiale
est inférieure à la largeur axiale de la surface périphérique (42) du galet d'entraînement
(22) et fait saillie radialement, à l'état non chargé, par rapport à la surface périphérique
(42), et que pour empêcher l'entraînement simultané de plusieurs feuilles dans la
fente entre galets, on règle la largeur de cette fente et on choisit la dureté du
matériau élastique de manière que la bande annulaire (44) puisse être comprimée radialement
par un ensemble de feuilles, entraînées dans la fente entre galets, jusqu'à la surface
périphérique (42) du galet d'entraînement (22).
2. Dispositif de délivrance suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que des
galets d'entraînement mous et durs (22) sont disposés axialement les uns à côté des
autres selon une succession alternée.
3. Dispositif de délivrance suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que plusieurs
galets d'entraînement (22) possédant un même état de surface sont réunis par groupes
et que des groupes de galets d'entraînement mous (22) et des groupes de galets d'entraînement
durs (22) sont disposés axialement les uns à côté des autres suivant une succession
alternée.
4. Dispositif de délivrance suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le
fait que débordement radial de la bande annulaire (44) est compris entre environ 0,1
et 0,2 mm.
5. Dispositif de délivrance suivant la revendication 1 à 4, caractérisé par le fait que
le matériau déformable élastiquement de la bande annulaire (44) possède une dureté
Shore égale à environ 75.
6. Dispositif de délivrance suivant la revendication 5, caractérisé par le fait que la
bande annulaire (44) est réalisée en un élastomère à base de polyuréthane.
7. Dispositif de délivrance suivant l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le
fait que le galet d'entraînement dur (22) est formé d'un métal et possède une gorge
périphérique (40), dans laquelle est insérée la bande annulaire (44).

