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EP 0 280 909 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.10.1991 Patentblatt 1991/44 |
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Anmeldetag: 04.02.1988 |
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Schaltungsanordnung zum Erkennen von Schwingungen
Circuit arrangement for the detection of oscillations
Montage pour la détection d'oscillations
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
17.02.1987 DE 3704998
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.09.1988 Patentblatt 1988/36 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Wagner, Jürgen, Dipl.-Ing. (FH)
D-8643 Kueps (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 370 376 US-A- 4 232 192
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US-A- 4 091 236
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung gemäß Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
[0002] Bei elektronischen Geräten, die ein Mikrofon und einen Lautsprecher in unmittelbarer
Nähe zueinander umfassen, besteht häufig die Gefahr von akustischen Rückkopplungseffekten.
Insbesondere bei Hörgeräten, deren Schallwandler (Mikrofon und Hörer) nur gering voneinander
entfernt sind, treten durch dieses Phänomen Töne, z.B. Pfeifen, auf, die störend sind.
[0003] Man bemühte sich früher, speziell bei Hörgeräten, hauptsächlich durch Verengung des
Hörkanals und Herstellung von schallisolierenden Otoplastiken, die Schwinganfälligkeit
zu reduzieren. Elektrische Gegenmaßnahmen beschnitten oder verschoben allenfalls das
Frequenzband, anstatt am Schwingungssignal selbst anzugreifen.
[0004] In jüngster Zeit sind Schaltungen entwickelt worden (z.B. Firma RIM-Elektronik, München,
und US-PS 4,232,192), die Schwingungen als solche erkennen und sie daraufhin unterdrücken.
Solche Schaltungen greifen das Nutzsignal zwischen Eingangswandler und einem den Ausgangswandler
vorgeschalteten Endverstärker ab und verstärken es mittels eines zusätzlichen Verstärkers.
Das verstärkte Signal wird in einer Komparatorstufe mit einer Schwellenspannung verglichen
und in einen Phasenregelkreis (sogenannter Phase-Locked-Loop oder abgekürzt PLL) eingespeist.
Ein Eingangssignal wird als Schwingung bewertet, wenn es eine mittels Komparator vorgegebene
Amplitudenschwelle überschreitet. Bei sämtlichen Schwellenüberschreitungen wird der
PLL eingeschaltet. Der PLL "sucht" daraufhin die Frequenz des Überschreitungssignals
und gibt ein Unterdrückungssignal an ein dem Endverstärker vorgeschaltetes Notch-Filter,
das den Frequenzbereich des Überschreitungssignals unterdrückt.
[0005] Es überschreiten jedoch nicht nur Schwingungen die vorgegebene Amplitudenschwelle.
Eine Vielzahl an Nutzsignalen, z.B. Sprachsignalen, können hohe Amplituden aufweisen.
Es ist daher von Vorteil, weitere Schwingungsmerkmale zu bewerten, um eine Schwingung
als solche zu erkennen.
[0006] Ein anderer Ansatzpunkt wurde bei der US-PS 4,091,236 und der FR-A 23 70 276 (= DE-PS
27 47 821) gewählt. Hier wird eine Periodenkonstanz des Eingangssignals als Erkennungskriterium
verwendet. Da jedoch auch viele Nutzsignale konstante Perioden aufweisen, ist auch
diese Lösung nicht zufriedenstellend.
[0007] Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, eine Schwingungserkennungsschaltung aufzubauen,
die ein Schwingungserkennungssignal erst dann abgibt, wenn das Eingangssignal bei
einer Mehrzahl von Prüfvorgängen als positiv bewertet worden ist, so daß Fehlbewertungen
in der Schwingungserkennungsschaltung vermieden werden.
[0008] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
1 gelöst.
[0009] Gemäß der Erfindung umfaßt die Schwingungserkennungsschaltung Glieder, die das Nutzsignal
im Hinblick auf drei Schwingungsmerkmale prüfen. Da Schwingungen langanhaltende Wechselspannungen
mit großer Amplitude und relativ hoher Frequenz sind, prüft die Schwingungserkennungsschaltung
die Amplitudengröße der Eingangssignale, den Zeitabstand zwischen einzelnen Signalausschlägen
(Frequenz) und die Zeitdauer einer Reihe aufeinanderfolgender Signalausschläge (Gruppenlänge).
[0010] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung und in Verbindung mit den weiteren
abhängigen Ansprüchen.
[0011] Es zeigen:
Figur 1 ein Prinzipschaltbild einer schallverarbeitenden Einrichtung, insbesondere
eines Hörgerätes, mit einer entsprechend der Erfindung ausgebildeten Schaltungsanordnung
zum Unterdrücken von Schwingungen aufgrund von akustischen Rückkopplungseffekten,
Figur 2 eine erfindungsgemäß ausgebildete Schwingungserkennungsschaltung, die eine
auf akustischen Rückkopplungseffekten beruhende Schwingung im Nutzsignal als solche
erkennt,
Figur 3 ein Pulsdiagramm der in der Schwingungserkennungsschaltung verarbeiteten Signale,
Figur 4 eine der Schwingungserkennungsschaltung nachgeschaltete Schwingungsfrequenzsuchschaltung,
Figur 5 eine von der Schwingungsfrequenzsuchschaltung gesteuerte Beeinflussungsschaltung,
die hier z.B. als Notchfilter ausgebildet ist,
Figur 6 eine Schwingungserkennungsschaltung mit zugeordneter Schwingungsfrequenzsuchschaltung,
wobei Erkennungsimpulse mittels eines Zählers erzeugt werden (Modifikation der Anordnung
der Figuren 2 und 4),
Figur 7 eine digital ausgebildete Schwingungserkennungsschaltung mit zugeordneter
Schwingungsfrequenzsuchschaltung (Modifikation der Anordnung der Figuren 2 und 4).
[0012] Figur 1 zeigt eine die Erfindung umfassende Schaltungsanordnung, die z.B. in ein
Hörgerät eingebaut werden kann. Sie umfaßt ein Mikrofon 1 als akustischen Eingangswandler,
das akustische Eingangssignale SE, SR in elektrische Signale SO umwandelt, einen akustischen
Ausgangswandler 2 (der entweder als Lautsprecher oder, speziell bei Hörgeräten, als
sogenannter Hörer ausgebildet ist), einen dem Ausgangswandler 2 vorgeschalteten Endverstärker
3 und eine Schwingungsunterdrückungsschaltung 4.
[0013] Die Schwingungsunterdrückungsschaltung 4 ist als elektrische Rückkopplungsschaltung
ausgebildet. Sie unterdrückt elektrische Signale, die aufgrund akustischer Rückkoppelungseffekte
erzeugt werden, und die in der Regel zu ungedämpften Schwingungen in der Schaltung
führen. Der Rückkopplungseffekt ist in der Fig. 1 mit einer gestrichelten Pfeillinie
zwischen akustischem Ausgangswandler 2 und Mikrofon 1 angedeutet.
[0014] Ein akustisches Nutzsignal SE zusammen mit einem akustischen Rückkopplungssignal
SR wird im Mikrofon 1 in ein entsprechendes elektrisches Signal S0 umgewandelt. Von
diesem Signal S0 wird das Ausgangssignal S5 der Schwingungsunterdrückungsschaltung
4 in einem Subtrahierglied 5 vom Signal S0 subtrahiert. Das verbleibende Signal S1
wird in einem nicht-invertierenden Endverstärker 3 zu einem Signal S2 verstärkt. Das
Signal S2 wird im Ausgangswandler 2 wieder in ein akustisches Signal SA umgewandelt.
Zugleich wird das Signal S2 als Eingangssignal der Schwingungsunterdrückungsschaltung
4 zugeführt.
[0015] Die Schwingungsunterdrückungsschaltung 4 besteht, funktionell zerlegt, aus einer
Schwingungserkennungsschaltung 6 gemäß vorliegender Erfindung, einer Schwingungsfrequenzsuchschaltung
7 und einer Beeinflussungsschaltung 8. In der Schwingungsunterdrückungsschaltung 4
wird das Eingangssignal S2 zur Schwingungserkennungsschaltung 6 geleitet. Es wird
außerdem der Beeinflussungsschaltung 8 zugeführt. In der Schwingungserkennungsschaltung
6 wird geprüft, ob das Signal S2 eine auf akustischen Rückkoppelungseffekten beruhende
Schwingung enthält. Falls eine Schwingung vorhanden ist, wird ein Schwingungserkennungssignal
S3 abgegeben. Das Signal S3 setzt die Schwingungsfrequenzsuchschaltung 7 in Betrieb,
wobei eine Folge von Signalen S4 von der Schwingungsfrequenzsuchschaltung 7 so lange
abgegeben wird, bis das Schwingungserkennungssignal S3 am Ausgang der Schwingungserkennungsschaltung
6 verschwindet. Das beim Verschwinden des Schwingungserkennungssignals S3 am Ausgang
der Schwingungsfrequenzsuchschaltung 7 anstehende Signal S4 wird von der Suchschaltung
7 festgehalten, bis eine neue Schwingung auftritt. Die Signale S4 steuern die Beeinflussungsschaltung
8 in dem Sinne, daß mittels eines Filters Frequenzbereiche, die einer erkannten Schwingung
zuzuordnen sind, im gesamten eingefangenen Frequenzspektrum des Signals S0 weitgehend
unterdrückt werden. Das Ausgangssignal S5 der Beeinflussungsschaltung 8 ist, wie zuvor
schon erwähnt, das Ausgangssignal der Schwingungsunterdrückungsschaltung 4.
[0016] Die Figur 2 zeigt eine erfindungsgemäß ausgebildete und mit analogen Bauteilen realisierte
Schwingungserkennungsschaltung 6. Da Schwingungen lang anhaltende Wechselspannungen
mit großer Amplitude und relativ hoher Frequenz sind, prüft die Schwingungserkennungsschaltung
6 das Eingangssignal S2 auf diese Eigenschaften. In einer ersten Stufe wird mittels
eines ersten Komparators 9 die Amplitude des Eingangssignals S2 mit einem ersten Schwellwert
UT1 verglichen. Falls die Amplitude von S2 den Schwellwert UT1 überschreitet, wird
ein als Rechteckspannung mit Zeitabständen t₀ bis t
n ausgebildetes Überschreitungssignal S21 erzeugt. (Die Signale S2 und S21 sowie die
weiteren Bewertungssignale S22, S23, S24, die von der Schwingungserkennungsschaltung
6 verarbeitet und weitergegeben werden, sind im Pulsdiagramm der Figur 3 dargestellt).
[0017] Die darauffolgende Stufe umfaßt als erstes Vergleichsglied ein RC-Glied mit ohmschem
Widerstand 10, Diode 10ʹ und Kondensator 11 und einen zweiten Komparator 12. Der Kondensator
11 wird vom Überschreitungssignal S21 über die Diode 10ʹ schnell aufgeladen und mit
einer vorgegebenen Zeitkonstante über den Widerstand 10 wieder entladen. Dieses Auf-
und Entladesignal ist in den Figuren 2 und 3 mit S22 gekennzeichnet. Die Zeitkonstante
bestimmt zusammen mit dem Schwellwert UT2 des zweiten Komparators 12 ein erstes Zeitintervall
TI1, das die Mindestfrequenz, auf die die Schwingungserkennungsschaltung 6 anspricht,
festlegt. Wird eine kleine Zeitkonstante gewählt, dann spricht die Schwingungserkennungsschaltung
6 im wesentlichen nur auf hochfrequente Signale an. Bei niederfrequenten Signalen
hat der Kondensator 11 genügend Zeit, sich bis unter den Schwellwert UT2 des zweiten
Komparators 12 zu entladen. Diese niederfrequenten Signale werden also nicht erfaßt.
Dadurch wird sichergestellt, daß also die Schwingungserkennungsschaltung 6 nur auf
solche Signale reagiert, die von akustischen Rückkopplungseffekten herrühren, während
periodisch mit niedrigerer Frequenz auftretende Anteile im Nutzsignal (z.B. Sprachsignal)
unberücksichtigt bleiben.
[0018] Wurden die Schwingungskriterien "große Amplituden" und "hohe Frequenzen" in den ersten
beiden Stufen erfüllt, werden Überschreitungsdauersignale S23 an ein zweites Vergleichsglied
13 bis 16 freigegeben. Die Überschreitungsdauersignale S23 sind Rechteckspannungen,
die den Schwellwert-Überschreitungen der Auf- und Entladesignale S22 in ihrer Dauer
gleichen. Die Überschreitungsdauersignale S23 spiegeln also wider, wie lange ein großes,
hochfrequentes Eingangssignal anhält (T1). Das zweite Vergleichsglied umfaßt eine
Diode 13, ein RC-Glied 14, 15 und einen dritten Komparator 16. Mit dem Überschreitungsdauersignal
S23 wird über den Widerstand 14 der Kondensator 15 aufgeladen. Widerstand 14 und Kondensator
15 sind so dimensioniert, daß die Aufladezeitkonstante groß, z.B. 0,5 bis 2 Sekunden,
ist. Fällt das Überschreitungsdauersignal S23 auch nur kurzzeitig ab, wird der Kondensator
15 sofort über die Diode 13 vollständig entladen. Hält das Überschreitungsdauersignal
S23 jedoch länger als ein vorgegebenes zweites Zeitintervall TI2 an, so lädt sich
der Kondensator 15 so weit auf, daß die Spannung den Schwellenwert UT3 des nachfolgenden
dritten Komparators 16 überschreitet. In diesem Fall erfüllt das Eingangssignal S2
alle Schwingungserkennungskriterien und das vom Komparator 16 abgegebene Signal S3
gilt als Schwingungserkennungssignal.
[0019] Figur 4 zeigt eine Schwingungsfrequenzsuchschaltung 7. Die Schwingungsfrequenzsuchschaltung
7 ist zwischen Schwingungserkennungsschaltung 6 und Beeinflussungsschaltung 8 angeordnet
und steuert die Beeinflussungsschaltung 8 derart, daß erkannte Schwingungen unterdrückt
werden. Eine erste Einrichtung 17 der Suchschaltung 7 erzeugt digitale frequenzbestimmende
Signale S33 und wird von den Schwingungserkennungssignalen S3 gesteuert. Hauptbestandteil
der ersten Einrichtung 17 ist eine Zählvorrichtung 18, die einen Zähler 19, einen
Zählrichtungsumschalter 20 und ein Rücksetzglied 21, auch "power-on reset" genannt,
umfaßt. Außerdem umfaßt die erste Einrichtung 17 einen Oszillator 22 und ein zugeordnetes
UND-Gatter 23. Der Zähler 19 dient gleichzeitig als Festhalteeinrichtung für die Frequenzen
der erkannten Schwingung, wie im nachfolgenden noch näher erläutert wird.
[0020] Beim Einschalten des Gerätes sorgt das Rücksetzglied 21 dafür, daß die Ausgangssignale
S32 an allen vier Ausgangsleitungen des Zählers 19 im Null-Zustand (auch als "low"-Zustand
bezeichnet) sind. Dieser 0000-Wert wird digital jeweils um eins fortgeschaltet, jedes
Mal, wenn ein Fortschaltimpuls S31 ("high"-Zustand) am Eingang des Zählers 19 registriert
wird. Nachdem alle vier Ausgangsleitungen auf "high" geschaltet worden sind, wird
beim nächsten Fortschaltimpuls S31 der ursprüngliche Null-Zustand wieder hergestellt
und die Fortschaltfolge wiederholt. Ein Puls S31 wird jedoch nur erzeugt, falls ein
Schwingungserkennungsimpuls S3 am dem Zähler 19 vorgeschalteten UND-Gatter 23 anliegt.
Ist dies der Fall, dann werden die mittels Oszillator 22 erzeugten Impulse S31' als
Fortschaltimpulse S31 weitergeleitet. Der Oszillator 22 bestimmt daher die Geschwindigkeit,
mit der der Zähler 19 fortgeschaltet wird.
[0021] Der Zähler 19 schaltet also so lange die Ausgangsimpulse S32 fort, bis das Schwingungserkennungssignal
S3 verschwindet. (Signal S3 verschwindet, wenn die Schwingung durch die Beeinflussungsschaltung
8 unterdrückt worden ist). Beim Verschwinden des Signals S3 erhält der Zähler 19 keine
weiteren Impulse S31 und bleibt im eingestellten Zustand stehen, bis ein neues Schwingungserkennungssignal
S3 auftritt. Der Zähler 19 speichert also den eingestellten Zustand und dient daher
zusammen mit dem UND-Gatter 23 als Festhalteeinrichtung zum Festhalten der Frequenz
der erkannten Schwingung an der Beeinflussungsschaltung 8. Es ist insofern vorteilhaft,
die Schwingungsfrequenzsuchschaltung 7 als Festhalteeinrichtung auszubilden, da die
Schwingungsunterdrückungsschaltung 4 nicht driften kann und eine Wiederkehr der unterdrückten
Schwingung vermieden wird.
[0022] Die erste Einrichtung 17 umfaßt außerdem am Ausgang des Zählers 19 einen Zählrichtungsumschalter
20. Dieser bewirkt, daß bei den digitalen frequenzbestimmenden Signalen S33 eine sprungartige
Veränderung von 111 auf 000 vermieden wird, indem jede zweite Folge durch Inversion
der Ausgangsimpulse S32 rückwärts von 111 zu 000 heruntergezählt wird. Dies ist insofern
vorteilhaft, als das in der Beeinflussungsschaltung 8 angeordnete Filter zur Unterdrückung
der Schwingungsfrequenz bei Zählrichtungsumkehr nicht von einem zum anderen Ende des
Frequenzspektrums springt, sondern stattdessen im Frequenzspektrum hin und her wandert.
[0023] Eine zweite Einrichtung 24 der Schwingungsfrequenzsuchschaltung 7 tastet die freuenzbestimmenden
Signale S33 der ersten Einrichtung 17 (Ausgang des Zählrichtungsumschalters 20) ab
und steuert die Beeinflussungsschaltung 8 über die Steuerungssignale S4. Ein Decoder
25 überträgt dazu die über drei Leitungen eintreffenden acht Signalmöglichkeiten auf
acht verschiedene Leitungen. Diese acht Steuerungssignale S4 steuern die Beeinflussungsschaltung
8 in dem Sinne, daß sie bestimmen, welcher Frequenzbereich im ansteuerbaren Frequenzspektrum
von der Beeinflussungsschaltung 8 gefiltert wird.
[0024] Der Decoder 25 steuert die Beeinflussungsschaltung 8 mittels eines diskret veränderlichen
Widerstands 26. Figur 5 zeigt den Widerstand 26 als Bestandteil der Beeinflussungsschaltung
8. Bei vorhandener Schwingung werden die Steuerungssignale S4 über eine oder mehrere
der Leitungen des Widerstandes 26 geleitet. Jede Leitung umfaßt mindestens einen Transistor
27, einen ohmschen Widerstand 28 und einen Inverter 29, wobei die Widerstände 28 verschiedene
Widerstandswerte aufweisen. Bei nicht vorhandener Schwingung (S33 = 000) sind alle
Transistoren 27 durchgeschaltet (mittels Inversion der Steuerungssignale S4). Dagegen
bei einem Wert S33 = 111 sperren sämtliche Transistoren 27. Vorzugsweise sind die
Widerstandswerte der Widerstände 28 so gewählt, daß die Beeinflussungsschaltung 8
acht nebeneinanderliegende Frequenzbereiche innerhalb des Bandes 1 kHz bis unendlich
ansteuert. Es ist weiterhin von Vorteil, wenn wenigstens eine Transistor-Widerstands-Kombination
es ermöglicht, einen Frequenzbereich oberhalb der akustischen Grenze des menschlichen
Gehörs anzusteuern, damit nur dieser Bereich gefiltert wird nach Einschalten des Gerätes
und bevor eine Schwingung auftritt.
[0025] Die Beeinflussungsschaltung 8 umfaßt außerdem weitere ohmsche Widerstände 30, Kondensatoren
31 und einen Verstärker 32, die in Form eines Bandpaßfilters angeordnet sind. Solch
ein Filter ist z.B. aus dem Buch "Halbleiter-Schaltungstechnik" von Tietze und Schenk
bekannt (Springer-Verlag Berlin, Heidelberg, 7. Auflage (1985), Seiten 419-421). Da
das Bandpaßfilter als Gegenkopplung des Endverstärkers 3 ausgebildet ist, simuliert
die Schaltung 8 ein Notchfilter, das einen Saugkreis bei der Resonanzfrequenz bildet.
Bandbreite sowie Verstärkung des Filters sind vom diskret veränderlichen Widerstand
26 unabhängig. Durch Veränderung der Widerstandswerte im Widerstand 26 kann also die
Resonanzfrequenz variiert werden, ohne die Bandbreite oder Verstärkung zu beeinflussen.
Der Ausgangswiderstand 33 bestimmt das Gewicht der Rückkopplung S5 am Subtrahierglied
5 (s.Figur 1).
[0026] Weitere, hier nicht im Detail beschriebene Varianten der Beeinflussungsschaltung
8 sind möglich. Zum Beispiel könnte die Schaltung 8 als C-R-Hochpaßfilter, Phasenschieber,
Phasenumschalter oder Verstärkungsreduzierer gestaltet werden.
[0027] Auch bei den Schaltungen 6 und 7 gibt es Modifikationsmöglichkeiten. Figur 6 zeigt
z.B. eine Variante 6ʹ der Schwingungserkennungsschaltung 6 und eine Variante 7ʹ der
Schwingungsfrequenzsuchschaltung 7. Hier wird das zweite Vergleichsglied 13 bis 16
der Schwingungserkennungsschaltung 6 durch eine digitale Anordnung ersetzt, die einen
Inverter 34, einen digitalen Zähler 35 und ein UND-Gatter 36 umfaßt.
[0028] Das Eingangssignal wird auf gleiche Art wie im Ausführungsbeispiel entsprechend Figur
2 nach den Schwingungsmerkmalen "große Amplitude" und "hohe Frequenzen" geprüft. Ein
Überschreitungsdauersignal S23 wird jedoch digital weiterverarbeitet, um festzustellen,
ob das große, hochfrequente Eingangssignal langanhaltend ist. Der Zähler 35 umfaßt
zwei Signaleingänge: einen Eingang für das Überschreitungssignal S21 und einen Rücksetz-Eingang,
der zusammen mit dem Inverter 34 den Zähler 35 ständig auf Null-Zustand zurücksetzt,
außer beim Auftreten eines Überschreitungsdauersignals S23. Solange ein Überschreitungsdauersignal
S23 vorhanden ist, zählt der Zähler 35 die Überschreitungssignale S21. Nach Eintritt
einer gewissen Anzahl von Überschreitungssignalen S21 gilt das Eingangssignal als
erkannte Schwingung. Der Zähler 35 erzeugt daraufhin zusammen mit dem UND-Gatter 36
Schwingungserkennungssignale S3. Diese Schwingungserkennungssignale S3 sind Fortschaltimpulse
und können direkt in den Zähler 19 der Suchschaltung 7ʹ gegeben werden. Damit benötigt
diese Schaltungsvariante keinen Oszillator 22 in der Schwingungsfrequenzsuchschaltung.
[0029] Figur 7 zeigt eine weitere Modifikation der Schaltungen der Figuren 2 und 4, bei
der das erste und zweite Vergleichsglied (10 bis 12, 13 bis 16) durch digitale Anordnungen
ersetzt sind. Der Zähler 37 wird bei jedem Eintritt eines Überschreitungssignals S21
auf einen 000-Stand zurückgesetzt. Dieser Vorgang entspricht einem schnellen Aufladen
des Kondensators 11 in der Analog-Variante der Figur 2. Der Zähler 37, dessen Ausgang
Q sich im "low"-Zustand befindet, beginnt in Richtung eines zweiten Zählerstandes
mit einer vom Oszillator 38 vorgegebenen Geschwindigkeit zu zählen. Dieser Zählvorgang
entspricht dem Entladen des Kondensators 11 in der Analog-Variante. Mittels Inverter
39 wird der "low"-Zustand am Ausgang Q des Zählers 37 in einen "high"-Zustand am Eingang
des UND-Gatters 40 umgewandelt, wodurch die Fortschaltimpulse des Oszillators 38 weitergeleitet
werden. Falls ein weiteres Überschreitungssignal S21 eintrifft, bevor der Zähler 37
seinen zweiten Zählerstand erreicht, bleibt der Ausgang Q des Zählers 37 auf "low".
Erreicht jedoch der Zähler 37 den zweiten Zählerstand, wird der Ausgang Q des Zählers
37 auf "high" geschaltet und das UND-Gatter 40 sperrt die Fortschaltimpulse des Oszillators
38. Das Erreichen des zweiten Zählerstands entspricht dem Entladen des Kondensators
11 bis an den Schwellwert UT2 in Figur 3.
[0030] Der Zähler 35 mißt entsprechend dem zweiten Vergleichsglied 13 bis 16 der Analog-Variante
die Zeitdauer T₁ einer Reihe aufeinanderfolgender Überschreitungssignale S21. Dieser
Zähler 35 wird immer nur dann auf einen 000-Zustand zurückgesetzt, wenn kein Überschreitungssignal
S21 am UND-Gatter 41 anliegt: sobald ein Überschreitungssignal S21 auftritt, werden
beide Eingänge des UND-Gatters 41 auf einen "high"-Zustand geschaltet, was am Rücksetzeingang
des Zählers 35 einen "low"-Zustand ergibt. Der Zähler 35 zählt mittels Fortschaltimpulse
des Oszillators 38 so lange, bis die Überschreitungssignale S21 verschwinden oder
bis ein vorgegebener, sehr hoher Zählerstand erreicht wird. Der sehr hohe Zählerstand
ist mit dem langsamen Aufladen des Kondensators 15 bis zu einem Schwellwert UT3 in
der Analog-Variante vergleichbar. Schwingungserkennungssignale S3 werden vom Zähler
35 wie in der zuvor beschriebenen Modifikation (s. Figur 6) erzeugt.
1. Schaltungsanordnung zum Erkennen von Schwingungen aufgrund von akustischen Rückkopplungseffekten
mit einer Schwellwertkomparatoranordnung, die bei Überschreitung der Amplitude eines
Eingangssignals (S2) über einen vorgegebenen Amplitudenschwellwert Überschreitungssignale
(S21) von der Dauer der Schwellwertüberschreitung erzeugt,
gekennzeichnet durch
- einen ersten Schwellwertkomparator (9) zum Bewerten der Amplitude der Eingangssignale
(S2),
- ein erstes Vergleichsglied, bestehend aus einem zweiten Schwellwertkomparator (12)
mit einem Amplitudenschwellwert (UT2) und einer Lade- und Entladevorrichtung (10,
10', 11) zum Erfassen der Zeitabstände (t₀ bis tn) zwischen einzelnen Signalen, und
- ein zweites Vergleichsglied, bestehend aus einem dritten Schwellwertkomparator (16)
mit einem Amplitudenschwellwert (UT3) und einer Lade- und Entladevorrichtung (13,
14, 15) zum Erfassen der Zeitdauer (T₁) einer Signalgruppe, wenn eine Reihe Eingangssignale
(S2) dicht aufeinanderfolgen.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Vergleichsglied (10 bis 12; 37 bis 40) ein Überschreitungsdauersignal
(S23) liefert, solange die Zeitabstände (t₀ bis tn) zwischen einzelnen Signalen ein vorgegebenes erstes Zeitintervall (TI1) unterschreiten,
und daß das zweite Vergleichsglied (13 bis 16; 34 bis 36, 38, 41) ein Schwingungserkennungssignal
(S3) liefert, solange das Überschreitungsdauersignal (S23) ein vorgegebenes zweites
Zeitintervall (TI2) überschreitet.
3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausgang des ersten, die Überschreitungssignale (S21) erzeugenden Schwellwertkomparators
(9) der Schwellwertkomparatoranordnung der zweite Schwellwertkomparator (12) als erstes
Vergleichsglied angeordnet ist, dessen Lade- und Entladeeinrichtung (10, 10', 11)
beim Auftreten der Überschreitungssignale (S21) aufladbar und während der Zeitabstände
zwischen den Überschreitungssignalen (S21) mit vorgegebener erster Zeitkonstante entladbar
ist und die erzeugten Auf- und Entladesignale (S22) mit dem Amplitudenschwellwert
(UT2) des zweiten Schwellwertkomparators (12) durch das Vergleichsglied vergleichbar
sind, wobei es ein Überschreitungsdauersignal (S23) für die Zeitdauer der Überschreitung
des Amplitudenschwellwertes (UT2) des zweiten Schwellwertkomparators (12) erzeugt.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausgang des zweiten Schwellwertkomparators (12) der dritte Schwellwertkomparator
(16) als Glied zur Bewertung einer Reihe aufeinanderfolgender Überschreitungen angeordnet
ist, dessen Lade- und Entladeeinrichtung (13 bis 15) während der Zeitdauer des Auftretens
eines Überschreitungsdauersignals (S23) mit vorgegebener zweiter Zeitkonstante aufladbar
und am Ende eines jeden Überschreitungsdauersignals entladbar ist und daß der dritte
Schwellwertkomparator (16) das Schwingungserkennungssignal (S3) erzeugt, wenn das
Auf- und Entladesignal (S24) der Lade- und Entladeeinrichtung (13 bis 15) den Amplitudenschwellwert
(UT3) des dritten Schwellwertkomparators (16) überschreitet.
5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweilige Zeitintervall (TI1; TI2) durch eine Zeitkonstante in Verbindung
mit einem Schwellwert (UT2, UT3) vorgegeben ist.
6. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Zeitintervall (TI1) durch die Zeitkonstante einer Entladeeinrichtung
(10, 11; 37, 38) für die Überschreitungssignale (S21) nach vorhergehender Aufladung
in einer Aufladevorrichtung (10', 11; 37) vorgegeben ist und der Schwellwert (UT2)
jener eines Schwellwertkomparators (12; 37, 40) für die Auf- und Entladesignale (S22)
ist.
7. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Zeitintervall durch die Zeitkonstante einer Aufladeeinrichtung (14,
15; 35, 38) für die Überschreitungsdauerssignale (S23) vorgegeben ist und der Schwellwert
(UT3) jener eines Schwellwertkomparators (16; 35, 41) für die Aufladesignale (S24)
der Überschreitungsdauersignale ist.
8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Auf- bzw. Entladevorrichtung (10 bis 11, 13 bis 15) einen Kondensator (11,
15) umfaßt, der zusammen mit einem Auf- bzw. Entladewiderstand (10, 14) die Zeitkonstante
bestimmt.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwellwert ein Analogsignal ist, mit dem das Auf- und Entladesignal des
Kondensators (11, 15) vergleichbar ist.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Auf- bzw. Entladevorrichtung (35, 37, 38) einen Zähler (35, 37) umfaßt, dessen
Zählgeschwindigkeit durch die Zeitkonstante bestimmt ist.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwellwert durch einen Zählerstand vorgegeben ist.
12. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 6, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausgang eines die Überschreitungssignale (S21) erzeugenden Schwellwertkomparators
(9) ein erster Zähler (37) als Glied zur Bewertung der Zeitabstände (t₀ bis tn) zwischen den Überschreitungssignalen angeordnet ist, der mit dem Auftreten jedes
Überschreitungssignals (S21) auf einen ersten Zählerstand gesetzt wird und in Abhängigkeit
von Zählimpulsen eines Zählimpulsgenerators (38) in Richtung auf einen zweiten Zählerstand
zählt und das Überschreitungsdauersignal (S23) erzeugt, so lange, bis der zweite Zählerstand
erreicht ist.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausgang des ersten Zählers (37) ein zweiter Zähler (35) als Glied zur Bewertung
einer Reihe aufeinanderfolgender Überschreitungssignale (S21) angeordnet ist, der
vor dem Auftreten eines Überschreitungsdauersignals (S23) auf einen ersten Zählerstand
gehalten wird und nach Auftreten eines Überschreitungsdauersignals in Abhängigkeit
von Zählimpulsen eines Zählimpulsgenerators (38) in Richtung auf einen zweiten Zählerstand
zählt und das Schwingungserkennungssignal (S3) erzeugt, wenn der zweite Zähler (35)
den zweiten Zählerstand erreicht, und so lange, bis der zweite Zähler auf den ersten
Zählerstand zurückgesetzt wird.
1. Circuit arrangement for the detection of oscillations due to acoustic feedback effects
with a threshold value comparator arrangement which on the exceeding of the amplitude
of an input signal (S2) over a specified amplitude threshold value generates exceeding
signals (S21) of the duration of the exceeding of the threshold value, characterized
by
- a first threshold value comparator (9) for the evaluation of the amplitude of the
input signals (S2),
- a first comparison element, consisting of a second threshold value comparator (12)
with an amplitude threshold value (UT2) and a charge and discharge device (10, 10',
11) for the detection of the time intervals (t₀ to tn) between individual signals, and
- a second comparison element, consisting of a third threshold value comparator (16)
with an amplitude threshold value (UT3) and a charge and discharge device (13, 14,
15) for the detection of the duration (T₁) of a signal group when a series of input
signals (S2) succeed one another closely.
2. Circuit arrangement according to claim 1, characterized in that the first comparison
element (10 to 12; 37 to 40) supplies a continuous exceeding signal (S23) as long
as the time intervals (t₀ to tn) between individual signals fall short of a specified first time interval (TI1),
and in that the second comparison element (13 to 16; 34 to 36, 38, 41) supplies an
oscillation detection signal (S3) as long as the continuous exceeding signal (S23)
endures beyond a specified second time interval (TI2).
3. Circuit arrangement according to claims 1 and 2, characterized in that at the output
of the first threshold value comparator (9) of the threshold value comparator arrangement,
the threshold value comparator (9) generating the exceeding signals (S21), the second
threshold value comparator (12) is arranged as first comparison element, the charge
and discharge device (10, 10', 11) of which can be charged with the occurrence of
the exceeding signals (S21) and can be discharged during the time intervals between
the exceeding signals (S21) with specified first time constant, and the generated
charge and discharge signals (S22) can be compared with the amplitude threshold value
(UT2) of the second threshold value comparator (12) by means of the comparison element,
whereby it generates a continuous exceeding signal (S23) for the duration of the exceeding
of the amplitude threshold value (UT2) of the second threshold value comparator (12).
4. Circuit arrangement according to claim 1 to 3, characterized in that at the output
of the second threshold value comparator (12) the third threshold value comparator
(16) is arranged as element for the evaluation of a series of successive exceeding,
the charge and discharge device (13 to 15) of which can be charged during the period
of time of the occurrence of a continuous exceeding signal (S23) with specified second
time constant and can be discharged at the end of each continuous exceeding signal
and in that the third threshold value comparator (16) generates the oscillation detection
signal (S3) when the charge and discharge signal (S24) of the charge and discharge
device (13 to 15) exceeds the amplitude threshold value (UT3) of the third threshold
value comparator (16).
5. Circuit arrangement according to claims 1 to 4, characterized in that the respective
time interval (TI1; TI2) is specified by a time constant in connection with a threshold
value (UT2, UT3).
6. Circuit arrangement according to claims 1 to 5, characterized in that the first time
interval (TI1) is specified by the time constant of a discharge device (10, 11; 37,
38) for the exceeding signals (S21) after preceding charge in a charge device (10',
11; 37) and the threshold value (UT2) is that of a threshold value comparator (12;
37, 40) for the charge and discharge signals (S22).
7. Circuit arrangement according to claims 1 to 5, characterized in that the second time
interval is specified by the time constant of a charge device (14, 15; 35, 38) for
the continuous exceeding signals (S23) and the threshold value (UT3) is that of a
threshold value comparator (16; 35, 41) for the charge signals (S24) of the continuous
exceeding signals.
8. Circuit arrangement according to one of claims 6 or 7, characterized in that the charge
or discharge device (10 to 11, 13 to 15) comprises a capacitor (11, 15) which determines
the time constant together with a charge or discharge resistor (10, 14).
9. Circuit arrangement according to claim 8, characterized in that the threshold value
is an analog signal with which the charge and discharge signal of the capacitor (11,
15) can be compared.
10. Circuit arrangement according to claim 6 or 7, characterized in that the charge or
discharge device (35, 37, 38) comprises a counter (35, 37), the counting speed of
which is determined by the time constant.
11. Circuit arrangement according to claim 10, characterized in that the threshold value
is specified by a count.
12. Circuit arrangement according to one of claims 6, 10 or 11, characterized in that
at the output of a threshold value comparator (9) generating the exceeding signals
(S21) a first counter (37) is arranged as element for the evaluation of the time intervals
(t₀ to tn) between the exceeding signals, which with the occurrence of each exceeding signal
(S21) is set on to a first count and in dependence upon counting pulses of a counting
pulse generator (38) counts in the direction of a second count and generates the continuous
exceeding signal (S23) until the second count has been reached.
13. Circuit arrangement according to claim 12, characterized in that at the output of
the first counter (37) a second counter (35) is arranged as element for the evaluation
of a series of successive exceeding signals (S21), which before the occurrence of
a continuous exceeding signal (S23) is held on to a first count and after the occurrence
of a continuous exceeding signal in dependence upon counting pulses of a counting
pulse generator (38) counts in the direction of a second count and generates the oscillation
detection signal (S3) when the second counter (35) reaches the second count and until
the second counter is reset to the first count.
1. Montage pour détecter des oscillations sur la base d'effets de réaction acoustique,
comportant un dispositif à comparateurs à valeur de seuil, qui, lorsque l'amplitude
d'un signal d'entrée (S2) dépasse une voleur de seuil d'amplitude prédéterminée, produit
des signaux de dépassement (S21) pendant la durée du dépassement de la valeur de seuil,
caractérisé par
- un premier comparateur à valeur de seuil (9) servant à évaluer l'amplitude des signaux
d'entrée (S2),
- un premier circuit comparateur constitué par un second comparateur à valeur de seuil
(12) possédant une valeur de seuil d'amplitude (UT2) et un dispositif de charge et
de décharge (10,10',11) servant à détecter les intervalles de temps (t₀ à tn) entre les différents signaux, et
- un second circuit comparateur constitué par un troisième comparateur à valeur de
seuil (16) possédant une valeur de seuil d'amplitude (UT3) et un dispositif de charge
et de décharge (13,14,15) servant à détecter la durée de temps (T₁) d'un groupe de
signaux, lorsqu'une série de signaux d'entrée (S2) se succèdent très près les uns
des autres.
2. Montage suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que le premier circuit
comparateur (10 à 12; 37 à 40) délivre un signal de durée de dépassement (S23) tant
que les intervalles de temps (t₀ à tn) entre des signaux individuels dépassent un premier intervalle de temps prédéterminé
(TI1), et que le second circuit comparateur (13 à 16; 34 à 36, 38, 41) délivre un
signal d'identification d'oscillation (S3) tant que le signal de durée de dépassement
(S23) dépasse un second intervalle de temps prédéterminé (TI2).
3. Montage suivant les revendications 1 et 2, caractérisé par le fait qu'à la sortie
du premier comparateur à valeur de seuil (9), qui produit des signaux de dépassement
(S21), du dispositif à comparateurs à valeur de seuil, le second comparateur à valeur
de seuil (12) est branché en tant que premier circuit comparateur, dont le dispositif
de charge et de décharge (10, 10', 11) peut être chargé lors de l'apparition des signaux
de dépassement (S21) et peut être déchargé avec une première constante de temps prédéterminée
pendant les intervalles de temps s'étendant entre les signaux de dépassement (S21)
et les signaux de charge et de décharge (S22) produits peuvent être comparés, par
le circuit comparateur, à la valeur de seuil d'amplitude (UT2) du second comparateur
à valeur de seuil (12), auquel cas un signal de durée de dépassement (S23) est produit
pendant la durée du dépassement de la valeur de seuil d'amplitude (UT2) du second
comparateur à valeur de seuil (12).
4. Montage suivant les revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que le troisième
comparateur à valeur de seuil (16) est branché à la sortie du second comparateur à
valeur de seuil (12), en tant que circuit servant à évaluer une série de dépassements
successifs et dont le dispositif de charge et de décharge (13 à 15) peut être chargé
avec une seconde constante de temps prédéterminée, pendant la durée de l'apparition
d'un signal de durée de dépassement (S23) et peut être déchargé à la fin de chaque
signal de durée de dépassement, et que le troisième comparateur à valeur de seuil
(16) produit le signal d'identification d'oscillation (S3) lorsque le signal de charge
et de décharge (S24) du dispositif de charge et de décharge (13 à 15) dépasse la valeur
de seuil d'amplitude (UT3) du troisième comparateur à valeur de seuil (16).
5. Montage suivant les revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que l'intervalle
de temps respectif (TI1; TI2) est prédéterminé par une constante de temps en liaison
avec une valeur de seuil (UT2,UT3).
6. Montage suivant les revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que le premier intervalle
de temps (TI1) est prédéterminé par la constante de temps d'un dispositif de décharge
(10, 11; 37, 38) pour les signaux de dépassement (S21), après une charge préalable
dans un dispositif de charge (10', 11; 37) et que la valeur de seuil (UT2) est celle
d'un comparateur à valeur de seuil (12; 37, 40) qui est prévu pour des signaux de
charge et de décharge (22).
7. Montage suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que le second
intervalle de temps est prédéterminé par la constante de temps d'un dispositif de
charge (14, 15; 35, 38) pour les signaux de durée de dépassement (S23) et la valeur
de seuil (UT3) est celle d'un comparateur à valeur de seuil (16; 35, 41) pour les
signaux de charge (S24) des signaux de durée de dépassement.
8. Montage suivant l'une des revendications 6 ou 7, caractérisé par le fait que le dispositif
de charge ou de décharge (10 à 11, 13 à 15) comporte un condensateur (11, 15), qui
détermine la constante de temps conjointement avec une résistance de charge ou de
décharge (10, 14).
9. Montage suivant la revendication 8, caractérisé par le fait que la valeur de seuil
est un signal analogique qui peut être comparé au signal de charge et de décharge
du condensateur (11, 15).
10. Montage suivant la revendication 6 ou 7, caractérisé par le fait que le dispositif
de charge ou de décharge (35, 37, 38) comprend un compteur (35, 37), dont la vitesse
de comptage est déterminée par la constante de temps.
11. Montage suivant la revendication 10, caractérisé par le fait que la valeur de seuil
est prédéterminée par un état de comptage.
12. Montage suivant l'une des revendications 6, 10 ou 11, caractérisé par le fait qu'à
la sortie d'un comparateur à valeur de seuil (9) qui produit les signaux de dépassement
(S21), est branché un premier compteur (37) en tant que circuit qui sert à évaluer
les intervalles de temps (t₀ à tn) entre les signaux de dépassement, est positionné à un premier état de comptage lors
de l'apparition de chaque signal de dépassement (S21), compte en direction d'un second
état de comptage en fonction d'impulsions de comptage d'un générateur d'impulsions
de comptage (38) et produit le signal de durée de dépassement (S23) jusqu'à ce que
le second état de comptage soit atteint.
13. Montage suivant la revendication 12, caractérisé par le fait qu'à la sortie du premier
compteur (37) est disposé un second compteur (35) en tant que circuit qui sert à évaluer
une série de signaux de dépassement successifs (21), est bloqué à un premier état
de comptage avant l'apparition d'un signal de durée de dépassement (S23) et compte
en direction d'un second état de comptage après l'apparition d'un signal de durée
de dépassement, en fonction d'impulsions de comptage d'un générateur d'impulsions
de comptage (38) et produit le signal d'identification d'oscillation (S3), lorsque
le second compteur (35) atteint le second état de comptage, et ce jusqu'à ce que le
second compteur soit ramené au premier état de comptage.