[0001] Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Abscheidung von körnigen Feststoffen aus Flüssigkeiten,
inbesondere aus Wasser mit einen Hydrozyklon der im Oberbegriff des Patentanspruchs
1 angegebenen Gattung.
[0002] Bei bekannten Hydrozyklonen wird die Rohflüssigkeit zunächst in eine Rotationsströmung
versetzt, bevor sie in die darunter befindliche rotationssymmetrische Trennkammer
gelangt. Die Rotationsströmung kann beispielsweise durch tangentiale Einströmung oder
durch geeignete Leitflächen erzeugt werden. In der Rotationsströmung werden die Feststoffteilchen
unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft und der Schwerkraft nach außen und nach unten
geführt und gelangen in eine Absetzkammer, in der sie gesammelt und nach außen abgeführt
werden können. Die gereinigte Flüssigkeit verläßt die Trennkammer durch ein im oberen
Bereich der Trennkammer in der Zyklonachse angeordnetes Überlaufrohr. Im Trennraum
bildet sich eine Art Wirbelsenkenströmung aus, in der die Umfangsgeschwindigkeit
radial nach innen ansteigt, um in der Nähe der Zyklonachse wieder auf Null abzufallen.
Die Austrittsöffnung zum Absetzraum wirkt wie ein Drosselorgan, das der Hauptflüssigkeitsmenge
den Austritt versperrt. Dadurch tritt eine Umkehrung der achsnahen Strömungsrichtung
nach oben hin ein, aufgrund der sich ein nach oben gerichteter Sekundärwirbel ausbildet.
Die im Wirbelkernbereich nach oben mitgeführten mittleren Korngrößen werden ausgeschleudert
und gelangen radial nach außen in den bereits im Primärwirbel vorabgeschiedenen Schlammstrom.
Die feinsten Fraktionen verlassen das Zykloninnere mit dem Sekundärwirbel durch das
Überlaufrohr.
[0003] Die bekannten Hydrozyklone weisen eine relativ große Bauhöhe bezogen auf ihren Durchmesser
auf. Eine Verkürzung der Bauhöhe konnte bisher nur auf Kosten einer geringeren Trennschärfe
erzielt werden.
[0004] Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, ein Abscheidegerät mit Hydrozyklon
der eingangs angegebenen Art zu schaffen, das eine relativ niedrige Bauhöhe aufweist
und dennoch eine hohe Trennschärfe gewährleistet.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe wird die im Anspruch 1 angegebene Merkmalskombination
vorgeschlagen. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des Erfindungsgedankens
ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0006] Der erfindungsgemäßen Lösung liegt der Gedanke zugrunde, daß durch die Verwendung
geeigneter Leit-, Rückhalte- und/oder Fangflächen innerhalb der Trennkammer eine
Verkürzung des Absetzwegs und damit eine Verkleinerung der Bauhöhe bei gegebener
Trennschärfe erzielt werden kann.
[0007] Dementsprechend wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß in der Trennkammer unterhalb
des Überlaufrohrs ein koaxialer, im wesentlichen hohlkegelförmig ausgebildeter Leitkörper
angeordnet ist, der mit seiner Spitze zum Überlaufrohr weist und nach unten hin sich
auf einen mindestens dem Durchmesser des Überlaufrohrs entsprechenden Durchmesser
erweitert, so daß sich auf seiner Außenseite eine ringförmige Durchtrittsöffnung
von der Trennkammer zum Überlaufrohr bildet und daß nach unten ein ringförmiger Durchlaß
für den mit den Feststoffteilchen beladenen rotierenden Restflüssigkeitsstrom verbleibt.
[0008] Außerdem ist die Unterseite des Leitkörpers über mindestens eine achsnahe Öffnung
mit dem Überlaufrohr verbunden, deren Durchlaßquerschnitt sehr viel kleiner als die
ringförmige Durchtrittsöffnung auf der Außenseite des Leitkörpers ist. Mit der achsnahen
Öffnung wird erreicht, daß eine Kompensation des absitzenden Feststoffvolumens durch
über die Öffnung abströmende Flüssigkeit erzielt werden kann.
[0009] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist in der Trennkammer unterhalb
des Leitkörpers zusätzlich eine nach unten zur Absetzkammer hin offene, im unteren
Bereich ihrer Mantelfläche mit Fangöffnungen für die mit dem noch rotierenden Restflüssigkeitsstrom
ankommenden Feststoffteilchen versehene Fangglocke angeordnet, die über mindestens
eine achsnahe Öffnung mit dem Überlaufrohr oder der Unterseite des Leitkörpers verbunden
ist. Mit der achsnahen Öffnung der Fangglocke soll gleichfalls erreicht werden, daß
das absitzende Feststoffvolumen durch abströmende Flüssigkeit kompensiert werden kann.
Im achsnahen Bereich ist der Saugdruck am größten, so daß dort die beste Wirkung erzielt
wird, und zwar ohne die Gefahr einer Mitnahme von Feststoffteilchen aus der radial
weiter außen liegenden Abwärtsströmung.
[0010] Eine besonders kompakte Bauweise erhält man, wenn der Leitkörper mit seiner die achsnahe
Öffnung aufweisenden Spitze von unten her in das Überlaufrohr eingreift. Entsprechendes
gilt, wenn die im wesentlichen kegelförmige oder kuppelförmige Fangglocke mit ihrer
Spitze von unten her in den hohlkegelförmigen Leitkörper eingreift.
[0011] Eine Verbesserung der Trennschärfe bei vorgegebener Bauhöhe erhält man, wenn die
Fangöffnungen durch mindestens eine die mit dem rotierenden Restflüssigkeitsstrom
ankommenden Feststoffteilchen nach dem Glockeninneren und nach unten zur Absetzkammer
ablenkende und die Rotationsströmung abbremsende Prallfläche begrenzt sind. Wenn
dazuhin der Absetzraum eine die Durchtrittsöffnung zur Fangglocke begrenzende ringförmige
Abdeckung aufweist, werden im Absetzraum Nischen gebildet, die ein Aufwirbeln und
Zurückströmen von Feststoffteilchen verhindern.
[0012] Der trichterförmige Absetzraum weist vorteilhafterweise eine nach unten gerichtete,
durch ein vorzugsweise als Ventilkörper ausgebildetes Verschlußorgan verschließbare
Entleeröffnung auf. Das Verschlußorgan gibt dabei die Entleeröffnung zweckmäßig in
Abhängigkeit von der Menge der im Absetzraum abgesetzten Feststoffteilchen frei. Zu
diesem Zweck kann das Verschlußorgan als Schwimmer ausgebildet sein, der eine Bodenfläche
für die sich im Absetzraum ansammelnden Feststoffteilchen bildet und dessen Schließkraft
bei Erreichen eines vorgegebenen Gewichts der auf ihm lastenden Feststoffteilchen
unter Freigabe der Entleeröffnung überwindbar ist. Die Bodenfläche des Verschlußorgans
steht zweckmäßig ringförmig über den Rand der Entleeröffnung des Absetzraums über
und bildet eine flache Ringmulde als Unterlage für die Feststoffteilchen.
[0013] Vorteilhafterweise mündet die Entleeröffnung des Absetzraums in eine Ausspülkammer,
die ihrerseits eine mit einem Schließkörper gegen Atmosphärendruck verschließbare
Ausspülöffnung aufweist. Das Verschlußorgan des Absetzraums ist zweckmäßig mit einem
Steuerorgan gekoppelt, über das ein den Schließkörper der Ausspülkammer öffnender
und/oder schließender Betätigungsmechanismus auslösbar ist. Unter der Einwirkung der
bei offener Ausspülöffnung auftretenden Druckdifferenz wird das Ver schlußorgan
zunächst in der Weise gegen den Boden der Ausspülkammer gedrückt, daß die Flüssigkeit
nur durch im wesentlichen radial verlaufende Strömungskanäle im Verschlußorgan oder
an dessen Boden austreten kann. Da diese Strömungskanäle einen relativ kleinen Durchtrittsquerschnitt
aufweisen, werden Flüssigkeitsstöße beim Öffnen und beim späteren Schließen der Ausspülöffnung
vermieden. Im Verlauf des Ausspülvorgangs wird das Verschlußorgan allmählich von
der Ausspülöffnung abgehoben, so daß der Flüssigkeitsdurchsatz ansteigt und den im
Absetzraum angesammelten Feststoffschlamm zuverlässig ausspült.
[0014] Der Betätigungsmechanismus für den Schließkörper weist zweckmäßig einen über einen
Stößel starr mit dem Schließkörper verbunden Kolben auf, der in einem oberhalb des
Hydrozyklon angeordneten, über ein Steuerventil wahlweise mit dem Überdruck der Flüssigkeit
oder mit Atmosphärendruck beaufschlagbaren Kolben- oder Membranzylinder angeordnet
ist.
[0015] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist im Bereich zwischen dem
Überlaufrohr und dem Flüssigkeitsauslaß ein von der aus dem Hydrozyklon ausströmenden
Flüssigkeit durchströmtes rückspülbares Filterelement angeordnet. Das Filterelement
kann dabei als koaxial oberhalb des Überlaufrohrs angeordneter, von innen nach außen
durchströmter Hohlzylinder ausgebildet sein, wobei innerhalb des Filterelements ein
mit mindestens einer schlitzförmigen Ringöffnung axial über die Innenfläche des Filterelements
verschiebbares, austrittsseitig zum Absetzraum oder zur Ausspülkammer führendes Kanalstück
angeordnet ist, dessen Ringöffnung am äußersten Rand eines über die Höhe des Filterelements
verschiebbaren Abstreifers angeordnet ist und das auf dem den Schließkörper der Ausspülkammer
mit dem Kolben des Betätigungsmechanismus verbindenden Stößel angeordnet sein kann.
Auf dem Stößel ist ferner ein Mitnehmer zum Abheben des Verschlußorgans vom Boden
der Ausspülkammer angeordnet.
[0016] Im folgenden wird die Erfindung anhand der in der Zeichnung in schematischer Weise
dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch einen durch den Grobschmutzanfall automatisch
gesteuerten Hydrozyklon-Abscheider;
Fig. 2 einen Ausschnitt eines Hydrozyklon-Abscheiders mit nachgeschaltetem rückspülbarem
Filterelement in senkrecht geschnittener Darstellung.
[0017] Die in der Zeichnung dargestellten Schmutzabscheidegeräte sind für den Anschluß an
Wasserleitungen bestimmt und haben die Aufgabe, die Leitungen und die daran angeschlossenen
Armaturen und Geräte vor Verunreinigungen zu schützen. Sie bestehen aus einem mit
Rohranschlüssen 10,12 versehenen Kopfteil 14, einer an der Unterseite des Kopfteils
14 angeflanschten Tasse 16ʹ,16ʺ, einem innerhalb der Tasse angeordneten Hydrozyklon
18 sowie einer im Kopfteil befindlichen automatischen Betätigungsvorrichtung 20 zur
Auslösung eines Ausspülvorgangs für den im Absetzraum 22 angesammelten Grobschmutz.
Bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist oberhalb des Hydrozyklon 18 zusätzlich
ein rückspülbares Filterelement 24 angeordnet, dessen Rückspülvorgang gleichfalls
über die Betätigungsvorrichtung 20 auslösbar ist.
[0018] Der Rohwassereinlaß 26 steht über eine Drallkammer 28 mit schraubenförmig gewundener
Leitfläche 30 mit der nach außen hin durch das Tassenoberteil 16ʹ begrenzten Trennkammer
32 in Verbindung. In die Trennkammer 32 taucht von oben her ein Überlaufrohr 34 ein,
das eine zur Trennkammer 32 weisende untere Öffnung 36 und eine zum Flüssigkeitsauslaß
37 weisende obere Öffnung 38 aufweist.
[0019] In der Trennkammer 32 unterhalb des Überlaufrohrs 34 befindet sich ein koaxialer,
hohlkegelförmiger Leit- und Rückhaltekörper 40, der mit seiner Spitze 42 nach oben
in das Überlaufrohr 34 eingreift und nach unten hin sich auf einen mindestens dem
Durchmesser des Überlaufrohrs 34 entsprechenden Durchmesser erweitert. Der Leitkörper
40 bildet mit dem unteren Öffnungsrand 36 des Überlaufrohrs 34 eine ringförmige Durchtrittsöffnung
44 für die von der Trennkammer 32 zum Überlaufrohr 34 abströmende Flüssigkeit, während
zwischen dem Außenrand 46 des Leitkörpers 40 und der Innenfläche des Tassenoberteils
16ʹ ein ringförmiger Durchlaß 48 für den nach unten gerichteten rotierenden Restflüssigkeitsstrom
verbleibt. Das Innere 50 des Leitkörpers 40 ist über mehrere achsnahe Öffnungen 52
mit dem Überlaufrohr 34 verbunden, deren Durchlaßquerschnitt in ihrer Gesamtheit sehr
viel kleiner als die ringförmige Durchtrittsöffnung 44 auf der Außenseite des Leitkörpers
40 ist.
[0020] In der Trennkammer 32 unterhalb des Leitkörpers 40 ist zusätzlich eine nach unten
zur Absetzkammer 22 hin offene, im unteren Bereich ihrer Mantelfläche mit Fangöffnungen
54 versehene, im wesentlichen hohlkegelförmige Fangglocke 56 angeordnet, die mit ihrer
Spitze 58 von unten her in den Hohlraum 50 des Leitkörpers 40 eingreift und die über
eine achsnahe Öffnung 60 innerhalb des Vierkantrohrs 62 unmittelbar mit dem Inneren
des Überlaufrohrs 34 verbunden ist. Sowohl der kegelförmige Leitkörper 40 als auch
die Fangglocke 56 ist starr mit der Gehäusetasse 16ʹ,16ʺ verbunden.
[0021] Im Tassenunterteil 16ʺ, das über eine Flanschverbindung 64 mit dem Tassenoberteil
16ʹ verbunden ist, befindet sich die zur Fangglocke 56 hin offene trichterförmige
Absetzkammer 22, deren nach unten weisende Entleeröffnung 66 durch ein als Schwimmer
ausgebildetes Verschlußorgan 68 verschließbar ist. Der Schwimmer 68 bildet an seiner
als flache Ringmulde ausgebildeten Oberfläche eine Bodenfläche 70 für die aus der
Trennkammer 32 in die Absetzkammer 22 gelangenden Feststoffteilchen. Die Schließkraft
des Schwimmerventils 68 ist dabei so eingestellt, daß sie durch das Gewicht der auf
ihm lastenden Feststoffteilchen unter Freigabe der Entleeröffnung 66 der Absetzkammer
22 überwunden werden kann.
[0022] Die Entleeröffnung 66 mündet in eine wassergefüllte Ausspülkammer 72, in der sich
auch der Schwimmer 68 befindet. Die Ausspülkammer 72 weist an zentraler Stelle ihres
konisch nach unten verjüngten Bodens 74 eine Ausspülöffnung 76 auf, die durch einen
Schließkörper 78 gegen den äußeren Atmosphärendruck verschließbar ist.
[0023] Der Schließkörper 78 steht über einen Stößel 80, der durch das Vierkantrohr 62 nach
oben geführt ist, mit dem automatisch auslösbaren Betätigungsmechanismus 20 in Verbindung.
Das Stößelende ist an einem mit einer Rollmembran 102 überspannten Kolben 104 befestigt,
dessen Kolbenfläche über das Steuerventil 106 wahlweise mit dem im wasserführenden
Bereich des Geräts herrschenden Überdruck oder mit Atmosphärendruck beaufschlagbar
ist.
[0024] In der in Fig. 1 gezeigten Betriebsstellung ist das Steuerventil so geschaltet, daß
der Kolben 104 unter der Einwirkung einer Druckfeder 122 in der nach unten verschobenen
Stellung gehalten wird, in der die Ausspülöffnung 76 verschlossen ist.
[0025] Wird das Steuerventil 106 in seine Ausspülstellung gebracht, in der der Kolbenzylinder
114 mit Druckwasser beaufschlagt wird, so wird der Kolben 104 entgegen der Kraft der
Feder 122 nach oben verschoben. Dabei hebt sich der Schließkörper 78 von seinem Dichtsitz
ab und gibt die Ausspülöffnung 76 frei. Wird das Steuerventil 106 anschließend wieder
in die Betriebsstellung umgesteuert, in der der Kolbenzylinder 114 gegen Atmosphärendruck
entlastet wird, so gelangt der Kolben 104 unter der Einwirkung der Druckfeder 122
wieder in seine Ausgangslage zurück. Das im Kolbenzylinder 114 befindliche Wasser
wird dabei über einen Anschluß 116 des Steuerventils und den Schlauch 118 nach außen
in einen Abflußkanal 120 verdrängt. Die Drosselwirkung in den Verbindungskanälen
gewährleistet, daß der Kolben 104 langsam in seine Ausgangslage zurückverschoben wird.
[0026] Die beschriebenen Funktionen des Betätigungsmechanismus 20 werden durch den Hydrozyklon
wie folgt automatisch ausgelöst:
[0027] Das über den Flüssigkeitseinlaß 26 ankommende, mit Feststoffverunreinigungen belastete
Wasser wird in der Drallkammer 28 in eine Rotationsströmung versetzt. In der Rotationsströmung
werden vor allem die gröberen Feststoffteilchen unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft
und der Schwerkraft nach außen und nach unten geführt. Der innere Teil der auf diese
Weise erzeugten Wirbelsströmung wird an der Außenfläche des Leitkörpers 40 durch die
ringförmige Durchtrittsöffnung 48 in das Überlaufrohr 34 scharf umgelenkt und zum
Flussigkeitsauslaß 37 geleitet. Der äußere, überwiegend mit den Feststoffen belastete
Teil des Flüssigkeitswirbels gelangt als rotierender Reststrom durch den ringförmigen
Durchlaß 48 am Leitkörper 40 vorbei in den darunter befindlichen Raum 32ʹ der Trennkammer
und prallt dort auf die Außenfläche der Fangglocke 56, so daß eine Strömungsdrosselung
auftritt. Die an der Außenfläche der Fangglocke 56 nach oben gerichteten Flüssigkeitswirbel
werden im Inneren 50 des Leitkörper 40 gedämpft und gelangen schließlich mit dem von
oben kommenden Reststrom wieder nach unten. Dort tritt der Reststrom durch die Fangöffnungen
hindurch in das Innere der Fangglocke 56 ein. Die Begrenzungsflächen der Fangöffnungen
54 sind durch Leitflächen 55 begrenzt, die die ankommenden Feststoffteilchen zum überwiegenden
Teil schräg nach unten durch die Öffnung 57 hindurch in die Absetzkammer 22 ablenken.
Zusätzliche Nischen in der Fangglocke 56 und unterhalb der ringförmigen Abdeckung
59 des Absetzraums 22 sorgen dafür, daß die eingefangenen Feststoffteilchen nicht
mehr nach oben gelangen können. Die achsnahen Öffnungen 52,60 im Leitkörper 40 und
in der Fangglocke 56, die unmittelbar zum Inneren des Überlaufrohrs 34 führen, sorgen
für eine Kompensation des Volumens der aufgefangenen Feststoffteilchen durch nach
oben austretendes und aufgrund der geometrischen Anordnung der Öffnungen 52,60 weitgehend
von Feststoffteilchen befreites Wasser.
[0028] Auf diese Weise füllt sich die Absetzkammer allmählich mit den abgeschiedenen Feststoffen.
Wird das Gewicht der abgesetzten Feststoffe schließlich größer als die durch den Auftrieb
des Verschlußkörpers im Wasser gebildete Schließkraft, so sinkt das Verschlußorgan
68 unter Freigabe der Entleeröffnung 66 nach unten. Dabei dringt zwar etwas Feststoffschlamm
auf den Außenring 71 des Schließkörpers 68 und bildet einen Schüttkegel. Die Ringmulde
70,71 ist jedoch so bemessen, daß der Fest stoffschlamm zunächst noch nicht nach unten
in die Ausspülkammer 72 fällt.
[0029] Mit dem absinkenden Verschlußorgan 68 wird außerdem ein Betätigungsorgan 82 nach
unten mitgenommen, das an seinem oberen Kranz einen Dauermagneten trägt. Über den
Dauermagnet wird ein als Hallsensor ausgebildeter Magnetsensor 84 betätigt, der den
eigentlichen Ausspülvorgang über eine mit dem Betätigungsmechanismus 20 verbundene
Steuerelektronik 107 auslöst.
[0030] Durch den mit dem Membrankolben 104 nach oben gehenden Stößel 80 wird der bis dahin
in Schließstellung befindliche Schließkörper 78 unter Freigabe der Ausspülöffnung
76 zum äußeren Atmosphärendruck geöffnet. Dadurch strömt unter der Einwirkung des
innerhalb des Geräts bestehenden Überdrucks momentan Wasser aus der Ausspülöffnung
76 aus, die das Verschlußorgan 68 nach unten gegen den Boden 74 der Ausspülkammer
72 zieht. Das Verschlußorgan 68 umschießt in dieser Stellung ringförmig die Ausspülöffnung
76, so daß zunächst nur noch Wasser durch die im wesentlichen radial verlaufenden
Kanäle, die durch Einbuchtungen 86 an der Unterseite des Verschlußorgan 68 gebildet
sind, ausströmen kann. Die hierdurch hervorgerufene Drosselung verhindert das Auftreten
von Druckstößen beim Öffnen der Ausspülöffnung 76.
[0031] Der Stößel 80 wird durch den Membrankolben 104 nun allmählich nach oben gezogen.
Dabei wird schließlich auch das Verschlußorgan 68 von einem auf dem Stößel angeordneten
Mitnehmer 88 erfaßt und nach oben mitgenommen, so daß die anfängliche Drosselung aufgehoben
wird. Das in dieser Phase mit hoher Strömungsgeschwindigkeit durch den Absetzraum
22 zur Ausspülöffnung 76 strömende Wasser nimmt den Feststoffschlamm mit und spült
ihn vollständig aus. Am Ende des Ausspülvorgangs wird der Stößel 80 mit dem Schließkörper
78 durch den Betätigungsmechanismus 20 wieder nach unten verschoben. Im unteren Abschnitt,
noch bevor der Schließkörper 78 in die Ausspülöffnung 76 eintritt, wird das mitgenommene
Verschlußorgan 68 wieder auf den Boden der Ausspülkammer abgesetzt, so daß Druckstöße
beim Schließvorgang vermieden werden. Sobald die Ausspülöffnung 76 geschlossen und
der Druckabfall aufgehoben ist, gelangt das Verschlußorgan 68 aufgrund seiner Auftriebskraft
wieder nach oben und verschließt die Entleeröffnung 66 des Absetzraumes 22. Gleichzeitig
wird im oberen Teil der Aufwärtsbewegung des Verschlußorgans das Betätigungsorgan
82 mitgenommen, so daß der Dauermagnet aus dem Wirkungsbereich des Magnetsensors
84 herausgelangt Ein weiterer Ausspülvorgang wird dann erst wieder eingeleitet, wenn
so viel Feststoffschlamm im Absetzraum angesammelt ist, daß sein Gewicht zum erneuten
Absenken des Verschlußorgans 68 ausreicht.
[0032] Bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist zwischen dem Überlaufrohr 34
des Hydrozyklon 18 und dem Flüssigkeitsauslaß 37 zusätzlich ein rückspülbares Filterelement
24 angeordnet, das von dem aus dem Hydrozyklon 18 kommenden, vorgereinigten Wasser
durchströmt wird. Das Filterelement 24 weist einen zylindrischen Tragkörper mit relativ
großen Durchbrüchen auf, über dessen Innenfläche ein engmaschiges textiles Filtergewebe
gespannt ist. Ein ruckspülbares Filterelement dieser Art ist in der EP-PS 121 090
beschrieben.
[0033] Während des Filtrierbetriebs tritt das durch das Überlaufrohr 34 ankommende vorgereinigte
Wasser in das Filterelement 24 ein, durchströmt dieses von innen nach außen und fließt
gereinigt durch den Wasserauslaß 37 ab. Die noch im Wasser befindlichen Schwebeteilchen
werden am Filtergewebe zurückgehalten. Mit zunehmender Verschmutzung des Filterelements
24 erhöht sich der Druckabfall im Gerät. Deshalb muß das Filterelement 24 von Zeit
zu Zeit durch Rückspülen gereinigt werden. Hierzu dient die im Inneren des Filterelements
angeordnete Rückspülvorrichtung 130.
[0034] Die Rückspülvorrichtung 130 enthält ein relativ zum Filterelement axial verschiebbares
Kanalstück, daß ein zentrales Rohr 132 und mehrere im Winkelabstand voneinander angeordnete,
schräg nach oben weisende Verbindungskanäle 134 aufweist, die an ihrem äußeren Ende
gruppenweise in zwei in axialem Abstand voneinander angeordnete Ringkanäle 136 münden,
die ihrerseits eine radial zum Filterelement hin offene Ringöffnung 138 aufweisen.
Die Verwendung von zwei im axialen Abstand voneinander angeordneten Ringkanälen 136
hat den Vorteil, daß die gesamte Höhe des Filterelements 24 beim Rückspülvorgang mit
verhältnismäßig kleinem Hub überstrichen werden kann.
[0035] Beim Rückspülvorgang müssen die Ringkanäle 136 mit ihrer Ringöffnung 138 möglichst
dicht gegen die Innenfläche des Filterelements 24 anliegen, damit nur Rückspülwasser
von der Reinwasserseite 37 durch das Filterelement 24 zur Ringöffnung 138 gelangen
kann und der Zutritt von Wasser aus dem Überlaufrohr 34 vermieden wird. Das Kanalstück
130 greift mit seinem nach unten weisenden Rohr 132 durch das Überlaufrohr 34 und
den Hydrozyklon 18 hindurch und weist eine zur Ausspülkammer 72 hin geöffnete Auslaßöffnung
auf. Das Rohr 132 ist am einen Ende über den Stößel 80 starr mit dem Membrankolben
104 der Betätigungsvorrichtung 20 und am anderen Ende starr mit dem Schließkörper
78 der Ausspülkammer 72 verbunden. Auf diese Weise wird der Rückspülvorgang gleichzeitig
mit dem Ausspülvorgang im Hydrozyklon 18 eingeleitet. Das Rückspülwasser gelangt aufgrund
des beim Abheben des Schließkörpers 78 von der Ausspülöffnung 76 entstehenden Druckgefälles
vom Wasserauslaß 37 durch das Filterelement 24, und das Kanalstück 130 zur Ausspülöffnung
76.
[0036] Während des Rückspül- und Ausspülvorgangs kann der Filtrierbetrieb aufrechterhalten
bleiben da im Hydrozyklon 18 nur ein kleiner Teil des einströmenden Rohwassers zum
Ausspülen abgezweigt und das über das Überlaufrohr 34 abströmende Wasser nach wie
vor zu den von den Ringöffnungen 138 nicht überstrichenen Bereichen des Filterelements
24 gelangen kann. Etwaige Grobschmutzteilchen, die beim Verschieben der als Abstreifer
ausgebildeten Ringkanäle 136 sich vom Filterelement 24 lösen, können durch das Überlaufrohr
34 nach unten zur Absetzkammer 22 des Hydrozyklon gelangen.
[0037] Der Rückspül- und Ausspülzyklus kann auch durch eine zeitabhängige Steuerung nach
einer bestimmten Betriebsdauer im Filtrierbetrieb, durch eine druckabhängige Steuerung
aufgrund einer Messung der Druckdifferenz zwischen dem Wassereinlaß 26 und dem Wasserauslaß
37 oder über eine mengenabhängige Steuerung durch Messung der Druchflußmenge eingeleitet
werden.
1. Gerät zur Abscheidung von körnigen Feststoffen aus Flüssigkeiten, insbesondere
aus Wasser, mit einem unter Überdruck mit der feststoffbeladenen Rohflüssigkeit beaufschlagbaren
Flüssigkeitseinlaß sowie einem mit dem Flüssigkeitseinlaß und einem Flüssigkeitsauslaß
verbundenen Hydrozyklon, bestehend aus einer die ankommenden Rohflüssigkeit in eine
Rotationsströmung versetzenden Drallkammer, einer sich an die Drallkammer nach unten
anschließenden, rotationssymmetrischen Trennkammer, einer in die Trennkammer von oben
her unter Freilassung eines ringförmigen Strömungsraums koaxial eintauchenden, nach
unten offenen und nach oben zum Flüssigkeitsauslaß führenden Überlaufrohr, einer
im Abstand unterhalb des Überlaufrohrs angeordneten, mit der Trennkammer verbundenen
Absetzkammer fur die unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft und der Schwerkraft
aus der zum Flüssigkeitsauslaß gelangenden Flüssigkeitsströmung ausgeschiedenen Feststoffteilchen,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Trennkammer (32,32ʹ) unterhalb des Überlaufrohrs (34) ein koaxialer,
im wesentlichen hohlkegelförmig ausgebildeter, mit seiner Spitze (42) zum Überlaufrohr
(34) weisender, auf seiner Außenseite eine ringförmige Durchtrittsöffnung (44) zwischen
Trennkammer (32) und Überlaufrohr (34) freilassender, nach unten hin sich auf einen
mindestens dem Durchmesser des Überlaufrohrs (34) entsprechenden Durchmesser erweiternder
und zusammen mit der Trennkammerwand einen Durchlaß (48) für den mit den Feststoffteilchen
beladenen rotierenden Restflüssigkeitsstrom bildender Leitkörper (40) angeordnet ist,
dessen Unterseite über mindestens eine achsnahe Öffnung (52) mit dem Überlauf rohr
(34) verbunden ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Trennkammer (32,32ʹ) unterhalb des Leitkörpers (40) eine nach unten zur
Absetzkammer (22) hin offene, im unteren Bereich ihrer Mantelfläche mit Fangöffnungen
(54) für die mit dem rotierenden Restflüssigkeitsstrom ankommenden Feststoffteilchen
versehene und über mindestens eine achsnahe Öffnung (60) mit dem Überlaufrohr (34)
oder der Unterseite (50) des Leitkörpers (40) verbundene Fangglocke (56) angeordnet
ist.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Durchtrittsöffnung (44) zwischen Trennkammer (32) und Überlaufrohr
(34) in ihrem Querschnitt größenordnungsmäßig der Nennweite des Flüssigkeitseinlasses
(26) entspricht und um ein Mehrfaches größer als die achsnahe Öffnung (52) des Leitkörpers
(40) ist.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die achsnahe Öffnung (52) des Leitkörpers (40) in ihrem Durchtrittsquerschnitt
um ein Mehrfaches größer als die achsnahe Öffnung (60) der Fangglocke (56) ist.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitkörper (40) mit seiner die achsnahe Öffnung (52) aufweisenden Spitze
(42) von unten her in das Überlaufrohr (34) eingreift.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die im wesentlichen kegelförmige oder kuppelförmige Fangglocke (56) mit ihrer
Spitze (58) von unten her in den hohlkegelförmigen Leitkörper (40) eingreift.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangöffnungen (54) durch mindestens eine die mit dem rotierenden Restflüssigkeitsstrom
ankommenden Feststoffteilchen nach dem Glockeninneren und nach unten zur Absetzkammer
(22) ablenkende und die Rotationsströmung abbremsende Prallfläche (55) begrenzt sind.
8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Absetzraum (22) eine die Durchtrittsöffnung (57) zur Fangglocke (56) begrenzende
ringförmige Abdeckung (59) aufweist.
9. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der im wesentlichen trichterförmig ausgebildete Absetzraum (22) eine nach unten
weisende, durch ein vorzugsweise als Ventilkörper ausgebildetes Verschlußorgan (68)
verschließbare Entleeröffnung (66) aufweist.
10. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußorgan die Entleeröffnung (66) in Abhängigkeit von der Menge der
im Absetzraum (22) befindlichen Feststoffteilchen freigibt.
11. Gerät nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußorgan (68) als Schwimmer ausgebildet ist, der eine Bodenfläche (70,71)
für die sich im Absetzraum (22) ansammelnden Feststoffteilchen bildet und dessen
Schließkraft bei Erreichen eines vorgegebenen Gewichts der auf ihm lastenden Feststoffteilchen
unter Freigabe der Entleeröffnung (66) überwindbar ist.
12. Gerät nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenfläche (70,71) des Ventilkörpers ringförmig über den Rand der Entleeröffnung
(66) des Absetzraums übersteht und eine schwach gekrümmte Ringmulde als Unterlage
für die Feststoffteilchen bildet.
13. Gerät nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Entleeröffnung (66) des Absetzraums (22) in eine Ausspülkammer (72) mündet
oder in einer solchen angeordnet ist, die ihrerseits eine mit einem Schließkörper
(78) gegen Atmosphärendruck verschließbare Ausspülöffnung (76) aufweist.
14. Gerät nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußorgan (68) des Absetzraums (22) mit einem Steuerorgan (82) zur Auslösung
eines den Schließkörper (78) der Ausspülkammer (72) öffnenden und/oder schließenden
Betätigungsmechanismus (20) gekoppelt ist.
15. Gerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan (82) einen Dauermagneten zur Beeinflussung eines den Betätigungsmechansimus
auslösenden Magnetsensors (84), insbesondere eines Hall-Sensors, trägt.
16. Gerät nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußorgan (68) unter der Einwirkung der bei geöffneter Ausspülöffnung
auftretenden Druckdifferenz gegen den Boden (74) der Ausspülkammer (72) drückbar
ist, und daß an dem Verschlußorgan (68) vorzugsweise durch Einbuchtungen (86) an
dessen Boden gebildete, im wesentlichen radial verlaufende Strömungskanäle für die
ausgespülte Flüssigkeit vorgesehen sind.
17. Gerät nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsmechanismus (20) für den Schließkörper einen über einen Stößel
(80) starr mit dem Schließkörper (78) verbundenen Kolben (104) aufweist, der in einem
oberhalb des Hydrozyklons (18) angeordneten, über ein Steuerventil (106) wahlweise
mit dem Überdruck der Flüssigkeit oder mit dem Atmosphärendruck beaufschlagbaren
Kolbenzylinders (114) angeordnet ist.
18. Gerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenfläche mit einer flüssigkeitsdicht an der Zylinderwandung befestigten
Rollmembran (107) überspannt ist.
19. Gerät nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (104) mit Hilfe des Flüssigkeitsüberdrucks aus einer der Flüssigkeitskammern
entgegen der Kraft einer Feder (122) von einer Ausgangslage in eine Endlage verschiebbar
und mit Hilfe der Federkraft entgegen dem im Kolbenzylinder (114) anstehenden Atmosphärendruck
wieder in seine Ausgangslage zurückverschiebbar ist.
20. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß in der Drallkammer (28) mindestens eine die ankommende Flüssigkeit in eine Rotationsströmung
versetzende, in den ringförmigen Zwischenraum zwischen der Trennkammerwand (16ʹ) und
dem Überlaufrohr (34) mündende, schraubenförmige Leitfläche (30) angeordnet ist.
21. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich zwischen dem Überlaufrohr (34) und dem Flüssigkeitsauslaß (37) ein
von der aus dem Hydrozyklon (18) ausströmenden Flüssigkeit durchströmtes rückspülbares
Filterelement (24) angeordnet ist.
22. Gerät nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Filterelement (24) als koaxial oberhalb des Überlaufrohrs (34) angeordneter,
von innen nach außen durchströmter Hohlzylinder ausgebildet ist, daß innerhalb des
Filterelements (24) ein mit mindestens einer schlitzförmigen Ringöffnung (138) axial
über die Innenfläche des Filterelements (24) verschiebbares, austrittsseitig zum
Absetzraum (22) oder zur Ausspülkammer (72) führendes Kanalstück (130) angeordnet
ist, daß die Ringöffnung (138) am radial äußersten Rand eines Abstreifers (136) angeordnet
ist, daß das Filterelement (24) in dem vom Abstreifer (136) überstrichenen Bereich
eine im wesentlichen glatte Oberfläche aufweist und daß das Kanalstück (130) mit
dem Schließkörper (78) der Ausspülkammer (72) verbunden ist.
23. Gerät nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Kanalstück (130) auf dem den Schließkörper (78) mit dem Kolben (104) des
Betätigungsmechanismus (20) verbindenen Stößel (80) angeordnet ist.
24. Gerät nach einem der Ansprüche 17 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Stößel (80) ein Mitnehmer (88) zum Abheben des Verschlußorgans (68) vom
Boden (74) der Ausspülkammer (72) angeordnet ist.