| (19) |
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(11) |
EP 0 282 791 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.08.1991 Patentblatt 1991/34 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.02.1988 |
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| (54) |
Spender für pastöse Massen
Dispenser for viscous materials
Distributeur pour produits pâteux
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
18.03.1987 DE 3708713
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.09.1988 Patentblatt 1988/38 |
| (73) |
Patentinhaber: Bramlage GmbH |
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D-49378 Lohne (DE) |
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Erfinder: |
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- Wilken, Josef
D-2842 Lohne (DE)
- Degenhard, Winfried
D-2842 Lohne (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rieder, Hans-Joachim, Dr. et al |
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Rieder & Partner
Anwaltskanzlei
Postfach 11 04 51 42304 Wuppertal 42304 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 160 785 FR-A- 2 229 625
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EP-A- 0 222 605
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Spender für pastöse Massen, mit einem Gehäuse,
in welchem ein nur in Entleerungsrichtung verlagerbarer Kolben angeordnet ist und
welches eine außenliegende Handhabe zur Betätigung einer in Richtung des Kolbens drückbaren
Pumpenwand aufweist zum Ausbringen des Inhalts aus einer Austrittsöffnung einer oberseitigen
Decke des Gehäuses, welche Decke über ein Röhrchen mit der Pumpenwand verbunden ist.
[0002] Ein Spender dieser Art ist durch die DE-OS 34 16 999 der Anmelderin bekannt. Dort
bildet die Decke die Betätigungshandhabe und zugleich die den pastösen Inhalt verstreichende
Auftragsfläche, wozu die Decke kuppelförmig gestaltet ist. Zufolge des Auftrags-Druckes
ergibt sich ein jeweiliges Nachziehen des Kolbens über die Füllstandsäule. Dieses
Nachziehen des Kolbens tritt vorrangig auf, d.h. ehe die stopfenartig sperrend wirkende
Restmenge im Röhrchen das entstehende Vakuum im Spenderkopf ausgleichen könnte. Die
pastöse Masse bildet so selbst das Ventil.
[0003] Um eine bei Ausbildung der Decke als Abstreichfläche günstige Steckverbindung mit
gleichzeitigem Verschluß der Austrittsöffnung anzugeben, ist zunächst gemäß den Merkmalen
des Anspruches 1 vorgegangen.
[0004] Weiter ist gemäß den Merkmalen des Anspruches 2 auch vorgesehen, daß in herstellungstechnisch
einfacher, gebrauchsvorteilhafter Weise die Bedienungshand bei Betätigung nicht mehr
mit dem Ausgabegut in Berührung kommt.
[0005] Die weiteren Unteransprüche stellen vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen
Spenders dar.
[0006] Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein gattungsgemäßer Spender von erhöhtem Gebrauchswert
geschaffen: Das mit der Decke steck-verbundene Röhrchen mit öffnungsseitig angeordnetem
und mit dem Röhrchen verbundenem Stopfen, welches Röhrchen zu dem teleskopartig in
einem von der Decke nach unten ragenden zylindrischen Röhrchenteil geführt ist, läßt
sich fertigungstechnisch gut zusammenstecken und ist auch ausgabetechnisch vorteilhaft.
Weiter ist insbesondere durch die Merkmale des Anspruches 2 das unangenehme Verschmieren
der Betätigungshand und damit auch des Betätigungsbereichs des Spenders praktisch
nicht mehr gegeben. Die Akzeptanz ist erhöht. Die baulichen Mittel sind einfach und
zweckmäßig. Diesbezüglich ist in der Weise vorgegangen, daß die Betätigungshandhabe
nun als quer zur Deckenoberseite verschiebbare zwischen Pumpenwand und Decke angeordnete
Taste gestaltet ist, deren Verschiebebewegung, um 90° umgeleitet, in eine Abwärtsbewegung
des Röhrchens und damit der Wand übersetzt ist. Die diesbezügliche Mechanik liegt
in einem sowieso für die besondere Ventilfunktion des Röhrchens erforderlichen Längenabschnitt.
Dieser ist daher günstigst ausgenutzt. In entsprechend raumsparender Weise wirkt sich
auch die weitere Maßnahme aus, daß die Verschiebebewegung der Taste mittels eines
ortsfest gelagerten Winkelhebels umgeleitet ist. Auch lassen sich hier günstigste
Hebelverhältnisse bei kürzestem Hubweg anwenden. Eine fertigungsgünstige Ausbildung
ist durch eine Materialeinheitlichkeit zwischen Taste und Winkelhebel erzielt und
durch Bildung eines Filmscharniers zwischen beiden. Entsprechend wird von genügend
zähem bzw. flexiblem Kunststoffmaterial ausgegangen. Weiter erweist es sich als vorteilhaft,
daß der obere Mündungsrand des Röhrchens bei Betätigung von der Unterseite der Decke
abhebt und die Austrittsöffnung der Decke seitenversetzt liegt zur Mündung des Röhrchens,
wobei der obere Endabschnitt des Röhrchens als Kolben gestaltet ist, der dichtend
in einem von einem unterseitigen Kragen der Decke gebildeten Zylinder läuft. Neben
stabilisatorischen Vorteilen -der Kragen wirkt in Bezug auf die Decke versteifend-ist
hierdurch im Hinblick auf das hydraulische System auch erreicht, daß sich beim Auspressen
mittels der Pumpenwand vor der Röhrchenmündung eine sich kontinuierlichh vergrößernde
Vorkammer bildet. Die das Röhrchenende überlagernde Masse wird einerseits beim Rücklauf
des als Röhrchen ausgebildeten Kolbens restfrei wieder ausgedrückt. Die überdekkende
Menge verhindert anfangs andererseits mit das Einsaugen von Falschluft. Unter Nutzung
der vorgenannten Merkmale ist durch eine Ausgestaltung dahingehend, daß das Röhrchen
mit einem oberen Stopfen in die Austrittsöffnung ragt, eine einfache jedoch wirksam
abdichtende Verschlußeinrichtung geschaffen. Im Hinblick auf den seitenversetzten
Medienweg wird überdies sogar noch eine zweite Dichtstelle geschaffen dadurch, daß
die Unterseite der Decke einen Noppen besitzt, der verschließend in die Mündung des
Röhrchens tritt. Weiter erweist es sich als günstig, daß die Decke vom Boden eines
Topfes gebildet ist, dessen Topfwandung eine Öffnung für die Taste aufweist und den
Gelenkzapfen für den Winkelhebel trägt. Im Hinblick auf den Gelenkzapfen kann es sich
um dem Winkelhebel gleich angeformte Achsstummel handeln, welche sich durch entsprechenden
Schrägschnitt der Stirnflächen im Wege der Klipsverbindung zuordnen lassen, oder um
eine separate Achse. Eine günstige, unverlierbare Zuordnung des Topfes ist dadurch
erreicht, daß die Wandung desselben über eine Ringrippe des Gehäuses geklipst ist.
Eine eine exponierte Lage vermeidende und damit ein zufälliges, ungewolltes Verspenden
des Füllgutes unterbindende Zuordnung der Taste besteht darin, daß diese in einem
kreisabschnittförmigen Ausschnitt der Topfwandung liegt. Hierbei ist es von Vorteil,
daß die Außenfläche der Taste entsprechend der Kontur der Topfwandung verläuft. Weiter
bringt die Erfindung noch in Vorschlag, daß der eine Schenkel des Winkelhebels das
Röhrchen gabelförmig umfaßt und unterseitig ballige Druckkufen ausbildet. Zufolge
der Gabelform kann somit die Betätigungshandhabe seitlich auf das Röhrchen aufgesteckt
werden, also vorher schon der die Decke bildende Boden mit dem Gehäuse verbunden sein.
Die ballige Form der Druckkufen fördert die Leichtgängigkeit der Betätigung und trägt
dem sich in der Schwenkebene verlagernden Aufsatz Rechnung. Weiter besteht ebenfalls
im Hinblick auf die leichtgängige Betätigungsweise eine vorteilhafte Lösung in einer
Drehsicherung zwischen Topfwandung und Gehäuse. Seitliche Belastungen können so von
der Betätigungshandhabe wirksam ferngehalten werden. Konkret ist eine solche Drehsicherung
bspw. durch Rippen/Nuteingriff realisierbar, welche Mittel axial auszurichten wären.
Eine baulich vereinfachte Verschlußeinrichtung ergibt sich weiter dadurch, daß in
der deckenseitigen Mündung des Röhrchenkanals ein in die deckenseitige Austrittsöffnung
ragender Stopfen angeordnet ist, der über Ringspaltabschnitte freilassende Radialstege
am Röhrchen angebunden ist. Ein so frei in den Ausgabeweg "eingehängter" Stopfenkörper
besitzt eine hohe Dichtschlußwirkung zufolge seiner in Grenzen beweglichen Anordnung;
er kann sich auf Toleranzabweichungen optimal selbsttätig einstellen. Er wird vom
auszugebenden Medium gleichsam umspült. Um hier fließtechnisch gute Voraussetzungen
zu schaffen und andererseits aber formtechnisch keinerlei Probleme zu bekommen, wird
weiter so vorgegangen, daß der Stopfenkörper die Form eines Doppelkegelstumpfes aufweist,
von dessen Basis die Radialstege ausgehen. Der eine Kegelstumpf greift in Schließstellung
des Spenders in die korrespondierende Austrittsöffnung ein, während der andere wie
ein Verteilkegel wirkt, so daß bezüglich der Ringspaltabschnitte eine gleichberechtigte
Zuführung des auszugebenden Mediums stattfindet. Vorteilhaft ist es diesbezüglich,
daß drei winkelgleich verteilt angeordnete Radialstege realisiert sind. Um zu einem
rotationssymmetrischen Aufbau des Spenderkörpers in diesem Bereich zu kommen, bringt
die Erfindung weiter in Vorschlag, daß die Längsachse des Stopfenkörpers mit der Längsmittelachse
des Spenders zusammenfällt. Im Hinblick auf eine genau bemessene maximale Ausgabemenge
ist eine vorteilhafte Ausgestaltung erreicht durch einen Endanschlag der Taste. Diese
schlägt nach Ausübung des vollen Hubes gegen entsprechende gehäuseseitige Endanschlagmittel.
Letztere sind in vorteilhafter Weise gebildet von den tastenseitig weisenden Stirnflächen
zweier die Tasten-Achse lagernder Lagerlappen des Spenders. Den Lagerlappen kommt
somit eine zusätzliche Funktion zu.
[0007] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
- Fig. 1
- den erfindungsgemäß ausgebildeten Spender mit den Spenderkopf abdeckender Schutzkappe,
- Fig. 2
- den Schnitt gemäß Linie II-II in Fig. 1, die Grundstellung wiedergebend,
- Fig. 3
- einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt in der Betätigungsphase,
- Fig. 4
- den Schnitt gemäß Linie IV-IV in Fig. 2,
- Fig. 5
- die Draufsicht auf den Spender bei abgenommener Schutzkappe,
- Fig. 6
- die Ansicht gegen den Kopf des Spenders bei weggeschnittener Taste und freiem Einblick
in das Innere des Spenderkopfes,
- Fig. 7
- den die Decke bildenden Topf in Einzeldarstellung,
- Fig. 8
- eine Unteransicht hierzu,
- Fig. 9
- einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt durch eine abgewandelte Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Spenders und
- Fig. 10
- eine weiter vergrößerte Draufsicht auf das Röhrchen.
[0008] Das zylindrisch ausgebildete Gehäuse 1 des Spenders enthält einen Kolben 2. Dessen
gegenläufig ausgerichtete Randlippen 2ʹ führen sich an der zylindrischen Gehäuseinnenwandung
1ʹ.
[0009] Das Gehäuse 1 ist unten von einem einen Standsockel 3ʹ bildenden Bodenteil 3 geschlossen.
Letzterem ist ein Innenkragen 3ʺ angeformt, der mit seiner Stirnfläche so weit in
das Gehäuse 1 hineinreicht, daß dieser direkt bis vor den Kolben 2 reicht. Weiter
weist das Bodenteil 3 eine zentrale Durchbrechung 4 auf zum Luftausgleich bei der
nach oben stattfindenden Kolbenverlagerung.
[0010] Das Gehäuse 1 wird bei nach unten weisendem Spenderkopf gefüllt. Damit die zwischen
Kolben 2 und Füllgut eingeschlossene Luft entweichen kann, ist der Anfangsbereich
der Gehäuseinnenwandung 1ʹ bei 1ʺ längsgerieft.
[0011] Der Kolben 2 ist nur in Entleerungsrichtung (Pfeil x) verlagerbar. Er trägt dazu
auf seiner dem aufstellseitigen Gehäuseende zugewandten Breitfläche einen sogenannten
Klemm-Modul 5 in Form eines radial ausgerichtete Zacken 5ʹ aufweisenden Sternes aus
Federstahl. Sein von den Zackenenden umschriebener Durchmesser ist, in die Ebene gebracht,
größer als der lichte Durchmesser des Gehäuses 1, wodurch sich die Zackenenden 5ʹ
als schrägstehende Füße an der Gehäuseinnenwandung 1ʹ entgegen der Richtung des Pfeiles
x sperrend verhaken.
[0012] Am dem Bodenteil 3 gegenüberliegenden Ende trägt das Gehäuse 1 eine in Richtung des
Kolbens 2 drückbare, sich federnd zurückstellende balgartige Pumpenwand 6 zum Ausbringen
der pastösen Masse. Die Pumpenwand ist schwach nach oben gewölbt und geht peripher
in einen Klemmring 7 über. Dieser im Querschnitt S-förmige Klemmring greift von unten
her in eine Ringnut 8 des Gehäuses 1 ein. Zur Erzielung einer Drehsicherung weist
die Ringnut 8 Längsrippen auf, die sich in das elastische Material des eingeklemmten
Klemmring-Schenkels eingraben.
[0013] Der zentrale Bereich 6ʹ der Pumpenwand 6 ist deutlich wandungsverdickt gegenüber
dem konzentrisch anschließenden hochflexiblen Ringbereich, welch letzterer sodann
in den wiederum dicker gestalteten Klemmring 7 übergeht.
[0014] Der zentrale Pumpenwand-Bereich 6ʹ formt ein nach oben gerichtetes Röhrchen 9. Letzteres
besitzt zylindrische Mantelwand. Der obere Endabschnitt des Röhrchens ist als Kolben
10 gestaltet. Letzterer führt sich axialverschieblich in einem Zylinder 11. Zur abgedichteten
Führung trägt der Kolben 10 mantelwandseitig angeformte Ringrippen 12. Es sind zwei
solcher Ringrippen 12 vorgesehen. Zur selbstzentrierenden Zuordnung des Kolbens 10
bei der Montage ist der Innenrand des Zylinders gefast. Zuordnungsgünstig wirkt sich
überdies eine gleichsinnige Abschrägung der Ringrippen 12 aus.
[0015] Gebildet ist der Zylinder 11 an einer die oberseitige Öffnung Ö des Gehäuses 1 überfangenden
Decke 13. Diese erstreckt sich mit axialem Abstand y überhalb der Pumpenwand 6. Der
so geschaffene Abstandsraum trägt das Bezugszeichen R. Der axiale Abstand y entspricht
etwa dem Maß des halben Durchmessers des Gehäuses 1. Die Decke 13 ist Bestandteil,
genauer gesagt der Boden eines mit dem oberen Rand des Gehäuses verklipsten Topfes
14. Weiter ist die Decke 13 schwach gewölbt eingezogen. Sie bildet im Zentrum eine
Ausstreifmulde 15. In dieser Ausstreifmulde 15 befindet sich eine Austrittsöffnung
16 für die pastöse Masse. Der Durchmesser der Ausstreifmulde 15 entspricht im wesentlichen
dem eines der Decke 13 unterseitig angeformten Kragens, welcher den Zylinder 11 faßt.
Der Kragen endet auf mittlerer Höhe des Abstandsraumes R zwischen Decke 13 und Pumpenwand
6.
[0016] In Grundstellung (Fig. 2) des Spenders stützt sich das Stirnende des Kolbens 10 durch
die Rückstellkraft des der Pumpenwand 6 federbelastet an der korrespondierenden, horizontalen
Innenfläche es Zylinders 11, sprich Decke 13, ab. In dieser besagten Stellung ragt
ein dem Röhrchen 9 angeformter Stopfen 17 in die exzentrisch liegende Austrittsöffnung
16. Der Stopfen ist konisch gestaltet mit austrittsöffnungsseitiger Verjüngung. Eine
entsprechende Flankenform besitzt auch die Durchtrittsöffnung 16. Die Oberseite des
Stopfens 17 schließt in Grundstellung ebenengleich mit dem Grund der Ausstreifmulde
15 ab. Neben dieser Dichtung ist auch noch eine zweite Dichtung vorgesehen. Gebildet
ist diese von einem ebenfalls exzentrisch liegenden, halbkugelförmigen Noppen 18.
Letzterer geht von der Decke 13 aus und tritt verschließend in die Mündung 19ʹ des
Röhrchens 9 ein, genauer gesagt in einen axial gerichteten Röhrchenkanal 19, dessen
andere Mündung 19ʺ zum Vorratsraum der pastösen Masse hin offen ist.
[0017] Das Freigeben des Ausgabeweges erfolgt mit Hilfe einer im Spenderkopf vorgesehenen
Betätigungshandhabe. Bestandteil derselben ist eine im Abstandsraum R zwischen Pumpenwand
6 und Decke 13 angeordnete Taste T. Diese wird quer zur Längsmittelachse z-z des Spenders,
also quer zur Deckenoberseite, verlagert. Deren horizontale Verschiebebewegung wird
um 90° umgeleitet in eine in der Längsmittelachse z-z liegenden Abwärtsbewegung des
Röhrchens 9 und damit der Pumpenwand 6. Die Betätigungsstellung ergibt sich aus Fig.
3. Wie dort ersichtlich, setzt sich die Taste T in einen horizontal gelagerten Winkelhebel
20 fort. Es handelt sich um einen rechten Winkel unterschiedlicher Schenkellängen.
Die Lagerung ist im Scheitel des Winkelschenkels vorgenommen. Die Achse trägt das
Bezugszeichen 21. Es kann sich hier um die Winkelschenkelbreite überragende, angeformte
Achsstummel handeln, die in Öffnungen ortsfester Lagerlappen eingeklipst sind. Beim
Ausführungsbeispiel ist die Achse 21 jedoch isoliert ausgebildet (vergl. Fig. 4).
Ihre Lagerlappen 22 gehen vom öffnungsseitigen Rand des Gehäuses 1 aus. Die hierzu
nischenartigen Einziehungen 23 des ansonsten kreisrunden Gehäuserandes ergeben sich
ebenfalls aus Fig. 4. Die Lagerlappen 22 schließen dort an rechtwinklige, in den Wandungsbereich
zurücklaufende Abschnitte an. Dabei ist der Nischengrund geschlossen. Der Aufnahmeschacht
zwischen den beiden parallelen Lagerlappen 22 ist mit 25 bezeichnet. Seine Wände sind
relativ flexibel, so daß sie bei Zuordnung der Achse 21 ausfedern können. Den Achshöhlungen
ist eine Zentrier- bzw. Auflaufschräge 26 vorgelagert.
[0018] Taste T und Winkelschenkel 20 bestehen aus einem Formkörper, d. h. sie sind materialeinheitlich
gestaltet. Zur Umsetzung der Linearbewegung der Taste T in die Schwenkbewegung des
Winkelhebels 20 ist eine Scharnierstelle in Form eines Filmscharniers 27 realisiert.
Der zentrale Steg 28 der Taste T weist eine demgegenüber mehrfache Wandungsdicke auf;
ebenso sind die Schenkel 20ʹ und 20ʺ des Winkelhebels 20 dicker ausgebildet als die
genannte Stelle. Unter Berücksichtigung des Bewegungsfreiganges des Winkelschenkels
20 bei der Verlagerung geht von der Unterseite des Tastensteges ein keilförmiger Einschnitt
29 aus.
[0019] Zur Aufnahme der Taste T besitzt der Topf 14 eine fensterförmige Öffnung 30. Diese
ist, wie auch die Betätigungsfläche des Tastenkörpers, kreisrund gestaltet. Sie (30)
liegt in einem wandungsverdickten Bereich der Topfwandung 14ʹ, so daß sich eine vergrößerte
Führungslänge für die Verschiebebewegung ergibt. Überdies liegt die Taste T in einer
kreisabschnittförmigen Nische 31 der Topfwandung 14ʹ. Die Nische erstreckt sich aber
nicht über die gesamte Höhe der Topfwandung; sie endet mit Abstand zum unteren Topfrand.
Hierdurch entsteht eine Art Fensterbank 32. Deren Fensterbankoberfläche tangiert die
Öffnung 30. Nach oben geht der Topf 14 in eine deutliche Querrundung über.
[0020] Die Außenfläche der Taste T ist konvex gewölbt. In der Draufsicht gesehen entspricht
die Wölbungskontur im wesentlichen der der Topfwandung 14ʹ.
[0021] Um die Taste T von Querbelastungen freizuhalten, ist zwischen Topfwandung 14ʹ und
Gehäuse 1 eine Drehsicherung verwirklicht. Der gehäuseseitige Beitrag besteht in einer
axial gerichteten Rippe 33. Letztere greift formpassend in eine nach oben hin offene
Längsnut 34 oder formangepaßte Vertiefung des Gehäuses ein. Wie Fig. 4 entnehmbar,
sind zwei solcher Drehsicherungsbereiche in diametraler Gegenüberlage berücksichtigt.
Eine gleiche Entlastung ergibt sich auch aus der besonderen Ausbildungsart des Winkelhebels
20, genauer gesagt seines längeren, in Richtung des Röhrchens weisenden Schenkels
20ʺ. Dieser Schenkel 20ʺ umfaßt das zylindrische Röhrchen 9 gabelförmig. Aus dem entsprechenden
Gabelumgriff ist nämlich ebenfalls eine Verkantung des Winkelhebels vermieden. Die
Gabelschenkel sind mit 35 bezeichnet. Letztere formen an ihrer Unterseite in der Schwenkebene
gerundete Druckkufen 36. Diese gleiten unter sich verschiebendem Auflagepunkt auf
der versteiften Ringzone der Pumpenwand 6 (vergl. Fig. 3).
[0022] Die Kipstelle zwischen dem Topf 14 bzw. seiner Topfwandung 14ʹ und dem halsartig
verjüngten Endabschnitt des Gehäuses 1 ergibt sich aus den Fig. 2 und 3. Dort weist
der Hals eine auswärtsgerichtete Ringrippe 37 auf, welche von einem Rastvorsprung
38 an der Innenseite der Topfwandung 14 untergriffen ist. Beide Funktionsteile formen
die Klipszuordnung erleichternde Schrägflanken. Der Topfrand 14ʺ stützt sich auf einer
Ringschulter 39 des Gehäuses 1 ab. Diese Mittel können mit der Drehsicherung 33/34
identisch sein.
[0023] Der Spenderkopf trägt eine ihn überfangende Schutzkappe 40. Letztere ist im Klemmhaftsitz
gehalten.
[0024] Ein umlaufendes Sichtfenster 41 im Halsbereich des Gehäuses 1 dient als Leer-Anzeige.
Der schließlich vor dieses Sichtfenster fahrende Kolben kann bspw. rot gefärbt sein.
[0025] Die Funktion des beschriebenen Spenders ist, kurz zusammengefaßt, wie folgt: Nach
Abnehmen der Schutzkappe 40 wird Druck in Richtung des Pfeils P auf die Taste T ausgeübt.
Die einfließende Kraft wird in einen Linearhub übersetzt und in einen abwärtsgerichteten
Betätigungs-Schwenkhub umgelenkt, wobei die Gabelschenkel 35 die Pumpenwand 6 axial
in Richtung des Kolbens 2 verlagern. Dies geschieht entgegen der Rückstellkraft der
Pumpenwand. Der Kolben 2 ist über den Klemm-Modul 3 abgestützt, so daß er nicht nach
unten ausweichen kann. Die pastöse Masse drängt also durch den Röhrchenkanal 19 des
Röhrchens, den Zylinderraum verlassend über die Austrittsöffnung 16 nach außen in
die Ausstreifmulde 15. Sobald die Taste T wieder entlastet wird, entsteht im Gehäuseinneren
Unterdruck. Die sich in ihre Grundstellung zurückstellende, flexible Pumpenwand 6
zieht den Kolben 2 folglich in Richtung des Pfeiles x über die Füllgutsäule nach.
Die entsprechende Rückstellung ist bereits abgeschlossen, bevor die noch im Röhrchen
bzw. im Röhrchenkanal 19 verbleibende Masse als "Stopfen" das innere Mündungsende
19ʺ erreichen könnte. Die das Röhrchen 9 überlagernde, im Zylinderraum befindliche
Masse begünstigt diesen Effekt noch. Andererseits wird sie durch die Rückstellung
auch anteilig mit nach außen gedrängt.
[0026] Die Variante gemäß Fig. 9 und 10 ist prinzipiell gleichen Aufbaues, weshalb die Bezugsziffern,
zum Teil ohne textliche Wiederholungen, sinngemäß angewandt sind. Der Unterschied
zum voraufgegangenen Ausführungsbeispiel besteht dort darin, daß in der deckenseitigen
Mündung 19ʹ des Röhrchenkanales 19 der Stopfen 17 wie der Röhrchenkanal zentral angeordnet
sind. Der in die auch dort vorgesehene deckenseitige Austrittsöffnung 16 ragende Stopfen
17 ist über Radialstege (17ʹ) an der Innenwandung des Röhrchens angebunden. Die Radialstege
lassen, in Umfangsrichtung gesehen, zwischen sich Ringspaltabschnitte 19ʺʺ frei (Fig.
10) Diese durchsetzend, umspült das auszugebende Medium den Stopfenkörper, um oberhalb
desselben sich in der Vorkammer des Zylinders 11 zu sammeln. Von dort verläßt es zentral
die Austrittsöffnung 16 des Topfes 14.
[0027] Wie ersichtlich, hat der Stopfenkörper die Form eines Doppelkegelstumpfes. Sein über
den oberen Rand des Röhrchens 9 vorstehender Kegelstumpf bildet den eigentlichen Verschluß-Stopfen
17. Sein in Gegenrichtung weisender, praktisch ganz in den Innenraum des Röhrchens,
also den Röhrchenkanal 19 eintauchender Kegelstumpf, fungiert als Strömungsteiler.
Der rotationssymmetrische Aufbau führt zu gleichberechtigten Verteilungsverhältnissen
in Bezug auf die einzelnen Ringspaltabshnitte 19ʺʺ zwischen den Radialstegen 17ʹ.
Letztere gehen vom querschnittsgrößten Abschnitt des Stopfenkörpers aus, nämlich von
der stumpfwinkligen Randkante der Rücken-an-Rücken-Basis des Doppelkegelstumpfes.
Die Stege fluchten im wesentlichen mit der Stirnfläche des Röhrchens 9.
[0028] Die Radialstege 17ʹ sind winkelgleich verteilt angeordnet. Vorzugsweise ist eine
Dreierteilung angewandt.
[0029] In Grundstellung erstreckt sich der Boden (Decke 13) des Topfes 14 im Zylinderbereich
in geringem Abstand zur korrespondierenden Stirnfläche des Röhrchens 9. Auf diese
Weise kann eine gewisse Rückstellkraft des Stopfenkörpers genutzt werden, der so mit
Vorspannung in die zentrale Eintrittsöffnung 16 eingreift, die eine dem Kegelstumpfwinkel
entsprechende Ringflanke formt. Wie ersichtlich, fallen Längsachse des Stopfenkörpers
und Längsmittelachse z-z des Spenders zusammen.
[0030] Um einen die gleichbleibende Dosiermenge garantierenden Betätigungshub H für die
Taste T zu erreichen, weisen beide Spendertypen einen Endanschlag für die Taste T
auf. Der gehäuseseitige Endanschlag ist dabei einfach gebildet von den tastenseitig
weisenden Stirnflächen 22ʹ der beiden erläuterten Lagerlappen 22, die den Aufnahmeschacht
25 für die Taste T formen und die Lageraufnahmen für die Tasten-Achse 21.
[0031] Das Filmscharnier 27 weicht in seiner Ausgestaltung vom oben beschriebenen Filmscharnier
27 insofern ab, als die Stegbreite vermindernde Einschnitte nun nicht nur von der
Unterseite, sondern von beiden Seiten des Schenkels 20ʹ der Taste T ausgehen. Im übrigen
ist die die Taste bildende Platte versteift durch Anformung ober- und unterseitiger,
die Platte mit dem Schenkel 20ʹ versteifender Streben. Diese erstrecken sich außerhalb
des Bereichs der Lagerlappen-Stirnflächen 22ʹ.
1. Spender für pastöse Massen mit einem Gehäuse (1), in welchem ein nur in Entleerungsrichtung
verlagerbarer Kolben (2) angeordnet ist und welches eine außenliegende Handhabe zur
Betätigung einer in Richtung des Kolbens drückbaren Pumpenwand (6) aufweist zum Ausbringen
des Inhalts aus einer Austrittsöffnung (16) einer oberseitigen Decke (13) des Gehäuses,
welche Decke über ein Röhrchen (9) mit der Pumpenwand steck-verbunden ist, wobei das
Röhrchen (9) mit einem endseitigen Verschlußstopfen (17) ausgebildet ist, welcher
die Austrittsöffnung (16) von unten verschließt, und wobei das Röhrchen (9) in Zusammenwirkung
mit einem von der Decke (13) ausgehenden, die Austriffsöffnung (16) umgebenden Röhrchenteil
(Zylinder 11) teleskopierbar ist.
2. Spender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungshandhabe als quer
zur Deckenoberseite verschiebbare, zwischen Pumpenwand (6) und Decke (13) angeordnete
Taste (T) gestaltet ist, deren Verschiebebewegung, um 90° umgeleitet, in eine Abwärtsbewegung
des Röhrchens (9) und damit der Pumpenwand (6) übersetzt ist.
3. Spender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebebewegung der Taste
(T) mittels eines ortsfest gelagerten Winkelhebels (20) umgeleitet ist.
4. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
eine Materialeinheitlichkeit von Taste (T) und Winkelhebel (20) und Bildung eines
Filmscharniers (27) zwischen beiden.
5. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der obere Mündungsrand des Röhrchens (9) bei Betätigung von der Unterseite der
Decke (13) abhebt und die Austrittsöffnung (16) der Decke (13) seitenversetzt liegt
zur Mündung (19) des Röhrchens (9), wobei der obere Endabschnitt des Röhrchens (9)
als Kolben (10) gestaltet ist, der dichtend in dem Zylinder (11), gebildet von dem
kragenartig an die Unterseite der Decke (13) angeformten Röhrchenteil, läuft.
6. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Röhrchen (9) mit einem oben vorstehenden Stopfen (17) in die Austrittsöffnung
(16) ragt.
7. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterseite der Decke (13) einen Noppen (18) besitzt, der verschließend in
die Mündung (19') des Röhrchens (9) tritt.
8. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Decke (13) vom Boden eines Topfes (14) gebildet ist, dessen Topfwandung (14')
eine Öffnung (30) für die Taste (T) aufweist und daß das Gehäuse (1) die Gelenkachse
(21) für den Winkelhebel (20) trägt.
9. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wandung (14') des Topfes (14) über eine Ringrippe (37) des Gehäuses (1) geklipst
ist.
10. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Taste (T) in einer kreisabschnittförmigen Nische (31) der Topfwandung (14')
liegt.
11. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenfläche der Taste (T) entsprechend der Kontur der Topfwandung (14') verläuft.
12. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der eine Schenkel (20'') des Winkelhebels (20) das Röhrchen (9) gabelförmig umfaßt
und unterseitig ballige Druckkufen (36) ausbildet.
13. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
eine Drehsicherung (33/34) zwischen Topfwandung (14') und Gehäuse (1).
14. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in der deckenseitigen Mündung (19') des Röhrchenkanals (19) ein in die deckenseitige
Austrittsöffnung (16) ragender Stopfen (17) angeordnet ist, der über Ringspaltabschnitte
(19'''') freilassende Radialstege (17') am Röhrchen (9) angebunden ist.
15. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stopfenkörper die Form eines Doppelkegelstumpfes aufweist, von dessen Basis
die Radialstege (17') ausgehen.
16. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
drei winkelgleich verteilt angeordnete Radialstege (17').
17. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsachse des Stopfenkörpers mit der Längsmittelachse (z-z) des Spenders
zusammenfällt.
18. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
einen Betätigungshub-Endanschlag der Taste (T).
19. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der gehäuseseitige Endanschlag von tastenseitig weisenden Stirnflächen (22') zweier
die Tasten-Achse (21) lagernder Lagerlappen (22) gebildet ist.
1. Dispenser for pasty substances with a housing (1) in which is disposed a piston (2)
displaceable only in the direction of emptying and which comprises an external handle
for operating a pump wall (6) which can be pressed in the direction of the piston
for discharging the contents from an outlet opening (16) in a top (13) of the housing,
which top is connected by a tube (9) to the pump wall with a socket-type connection,
wherein the tube (9) is constructed with an end sealing plug (17) which seals the
outlet opening (16) from below, and wherein the tube (9) can be telescoped in cooperation
with a tube portion (cylinder 11) starting from the top (13) and surrounding the outlet
opening (16).
2. Dispenser according to claim 1, characterised in that the operating handle is designed
as a push button (T) which is slidable transversely to the top and arranged between
pump wall (6) and top (13) and of which the sliding movement, turned through 90°,
is converted to a downward movement of the tube (9) and hence of the pump wall (6).
3. Dispenser according to claim 2, characterised in that the sliding movement of the
push button (T) is turned by means of a stationarily mounted angle lever (20).
4. Dispenser according to one or more of the preceding claims, characterised by uniformity
of material of push button (T) and angle lever (20) and formation of a film hinge
(27) between the two.
5. Dispenser according to one or more of the preceding claims, characterised in that
the upper mouth edge of the tube (9) lifts up when operated from the underside of
the top (13) and the outlet opening (16) of the top (13) is laterally offset from
the mouth (19) of the tube (9), wherein the upper end section of the tube (9) is designed
as a piston (10) which extends sealingly in the cylinder (11), formed by the tube
portion moulded integrally onto the underside of the top (13) after the fashion of
a collar.
6. Dispenser according to one or more of the preceding claims, characterised in that
the tube (9) extends by an upwardly projecting plug (17) into the outlet opening (16).
7. Dispenser according to one or more of the preceding claims, characterised in that
the underside of the top (13) has a protuberance (18) which passes sealingly into
the mouth (19') of the tube (9).
8. Dispenser according to one or more of the preceding claims, characterised in that
the top (13) is formed by the bottom of a cup (14) of which the cup wall (14') comprises
an opening (30) for the push button (T) and that the housing (1) carries the hinge
pin (21) for the angle lever (20).
9. Dispenser according to one or more of the preceding claims, characterised in that
the wall (14') of the cup (14) is snap fitted over an annular rib (37) of the housing
(1).
10. Dispenser according to one or more of the preceding claims, characterised in that
the push button (T) is located in a circle segment-shaped recess (31) in the cup wall
(14').
11. Dispenser according to one or more of the preceding claims, characterised in that
the outer surface of the push button (T) matches the contour of the cup wall (14').
12. Dispenser according to one or more of the preceding claims, characterised in that
one arm (20'') of the angle lever (20) encompasses the tube (9) in a fork shape and
forms convex pressure pads (36) on the lower side.
13. Dispenser according to one or more of the preceding claims, characterised by means
(33/34) preventing rotation between cup wall (14') and housing (1).
14. Dispensed according to one or more of the preceding claims, characterised in that
in the mouth (19') of the tube channel (19) in the top is disposed a plug (17) which
extends into the outlet opening (16) in the top and which is connected to the tube
(9) by radial webs (17') which leave annular gap sections (19'''') free.
15. Dispenser according to one or more of the preceding claims, characterised in that
the plug body has the form of a double truncated cone, from the base of which the
radial webs (17') start.
16. Dispenser according to one or more of the preceding claims, characterised by three
equiangularly distributed radial webs (17'.
17. Dispenser according to one or more of the preceding claims, characterised in that
the longitudinal axis of the plug body coincides with the longitudinal centre axis
(z-z) of the dispenser.
18. Dispenser according to one or more of the preceding claims, characterised by an operating
stroke end stop of the push button (T).
19. Dispenser according to one or more of the preceding claims, characterised in that
the end stop on the housing side is formed by end faces (22') of two bearing lugs
(22) which mount the push button shaft (21), which end faces (22') face towards the
push button side.
1. Distributeur de produits pâteux comportant un corps dans lequel est disposé un piston
(2) qui n'est déplaçable que dans le sens de vidage et qui présente une manette située
à l'extérieur, destinée à l'actionnement d'une paroi de pompage (6) susceptible d'être
poussée en direction du piston en vue de faire sortir le contenu du distributeur par
un orifice de sortie (16) ménagé dans une paroi haute (13) du corps qui est reliée
par enfichage à la paroi de pompage au moyen d'un petit tube (9), comportant un bouchon
de fermeture (17) situé du côté de l'extrémité et fermant l'orifice de sortie (16)
par le bas, ledit petit tube (9) étant déplaçable télescopiquement en coopération
avec une partie tubulaire (cylindre 11) partant du couvercle (13) et entourant l'orifice
de sortie (16).
2. Distributeur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la manette d'actionnement
a la forme d'une touche (T) mobile transversalement au côté supérieur de la paroi
haute et disposée entre celle-ci et la paroi de pompage (6), le mouvement de la touche
(T) étant dévié de 90° et transformé en un mouvement vers le bas du petit tube (9)
et, de ce fait, de la paroi de pompage (6).
3. Distributeur selon la revendication 2, caractérisé en ce que le mouvement ou déplacement
en translation de la touche (T) est dévié par un levier coudé à axe de pivotement
fixe.
4. Distributeur selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que la manette d'actionnement (T) et le levier coudé (20) sont réalisés en une seule
pièce, une charnière (27) à paroi mince étant formée entre ces deux éléments.
5. Distributeur selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que le bord du débouché supérieur du petit tube (9) s'écarte, lors de l'actionnement,
du côté inférieur de la paroi haute (13) et en ce que l'orifice de sortie (16) du
couvercle (13) est décalé latéralement par rapport au débouché (19) du petit tube
(13), le tronçon d'extrémité supérieur du petit tube (9) étant conformé en un piston
(10) qui se déplace dans le cylindre (11) formé par la partie tubulaire en forme de
col sur le côté inférieur du couvercle (13).
6. Distributeur selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que le petit tube (9) pénètre dans l'orifice de sortie (16) par un bouchon (17)
s'étendant vers le bas.
7. Distributeur selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que le côté inférieur du couvercle (13) comporte un renflement (18) qui pénètre
dans le débouché (19') du petit tube (9) en fermant celui-ci.
8. Distributeur selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que le couvercle (13) est formé par le fond d'une cuvette (14) dont la paroi (14')
présente une ouverture (30) destinée à recevoir la touche (T) et en ce que le corps
(1) supporte l'axe de pivotement (21) du levier coudé (20).
9. Distributeur selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que la paroi (14') de la cuvette (14) est enclipsée sur une nervure annulaire (37)
du corps (1).
10. Distributeur selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que la touche (T) est située dans une cavité (31) en forme de segment de cercle
de la paroi de cuvette.
11. Distributeur selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que la surface extérieure de la touche (T) a une forme qui correspond au contour
de la paroi (14') de la cuvette.
12. Distributeur selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que l'une des branches (20") du levier coudé (20) entoure à la manière d'une fourchette
le petit tube (9) et comporte sur le côté inférieur des patins d'appui arrondis (36).
13. Distributeur selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce qu'il comporte des moyens d'immobilisation en rotation (33, 34) entre la paroi
(14') de la cuvette et le corps (1).
14. Distributeur selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que dans le débouché (19'), situé du côté du couvercle, du passage (19) du petit
tube, est disposé un bouchon qui pénètre dans l'orifice de sortie (16) et qui est
relié au petit tube (9) par des parties de liaison (17') qui laissent libres des segments
de fente annulaire (19'''').
15. Distributeur selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que le corps de bouchon présente la forme d'un double tronc de cône, de la base
duquel partent les parties de liaison radiales (17').
16. Distributeur selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce qu'il comporte trois parties de liaison radiales (17') angulairement équidistantes.
17. Distributeur selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que l'axe longitudinal du corps de bouchon coïncide avec l'axe longitudinal médian
(z-z) du distributeur.
18. Distributeur selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce qu'il comporte une butée d'extrémité de fin de course d'actionnement de la touche
(T).
19. Distributeur selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que la butée d'extrémité située du côté du corps est constituée par les surfaces
frontales (22') orientées du côté de la touche, de deux pattes de palier (22) dans
lesquelles est monté l'axe (21) de la touche.