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(11) |
EP 0 283 427 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.03.1994 Patentblatt 1994/11 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.02.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01R 4/24 |
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Schneidklemm-Hülsenkontakt
Cutting clamp sleeve contact
Contact tubulaire tranchant à serrage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
20.03.1987 DE 3709376
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.09.1988 Patentblatt 1988/38 |
| (73) |
Patentinhaber: KRONE Aktiengesellschaft |
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D-14167 Berlin (DE) |
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Erfinder: |
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- Gerke, Dieter
D-1000 Berlin 27 (DE)
- Müller, Manfred
D-1000 Berlin 65 (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 236 867 US-A- 4 283 105
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US-A- 3 845 455
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Bemerkungen: |
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and not included in this specification |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Schneidklemm-Hülsenkontakt zum Kontaktieren
einer Kabelader quer zur Hülsenachse, insbesondere für Kabeladern der Fernmeldetechnik,
mit mindestens einem Klemmschlitz am Umfang der Hülse und mit einem Schneidklemmkontakt
im Inneren der Hülse entsprechend dem oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Ein Schneidklemm-Hülsenkontakt der gattungsgemäßen Art ist aus der DE-32 36 867 A1
vorbekannt. Dieser Schneidklemm-Hülsenkontakt besteht aus einer aus Kunststoff gebildeten
Hülse, an deren Umfang zwei Klemmschlitze mit einer Raststelle vorgesehen sind und
aus einem metallischem Schneidklemmkontakt mit einem Kontaktschlitz. Der Schneidklemmkontakt
ist zweiteilig ausgebildet. Beim Eindrücken eines isolierten Drahtes in den Kontaktschlitz
durchschneiden die sich gegenüberliegenden scharfen Kanten des Kontaktschlitzes zuerst
die Drahtisolation und dringen dann in den leitenden Kern des Drahtes ein. Mit dem
Schneidklemm-Hülsenkontakt können somit isolierte Drähte schraub-, löt- und abisolierfrei
angeschlossen werden. Der Schneidklemm-Hülsen-kontakt kann freistehend auf einer Fläche
oder in einem Gehäuse eingebaut werden. An diesen Schneidklemm-Hülsenkontakt können
nur Kabeladern mit einem bestimmten Durchmesser angeschlossen werden, da der anzuschließende
Kabeldurchmesser von der Schlitzbreite des Kontaktschlitzes und des Klemmschlitzes
abhängig ist.
[0003] Aus der US-PS 3,845,455 ist ein Schneidklemm-Hülsenkontakt zum Kontaktieren einer
Kabelader quer zur Hülsenachse vorbekannt. Mit einem Schlitz am Umfang der Hülse zum
Einkerben der Isolierung der Kabelader und mit einem Schneidklemmkontakt im Inneren
der Hülse zum Durchtrennen der Hülse zum Durchtrennen der Isolierung und zum Kontaktieren
und Einklemmen der Kabelader, wobei aus dem Mantel der aus metallischem Werkstoff
gebildeten Hülse Mantelstücke freigeschnitten und zur Bildung des Kontaktschlitzes
als Kontaktschenkel in das Innere der Hülse abgebogen sind.
[0004] Der Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, den Schneidklemm-Hülsenkontakt
der gattungsgemäßen Art dahingehend weiterzubilden, daß Kabeladern mit unterschiedlichen
Durchmessern und auch Litzenleiter unterschiedlicher Durchmesser kontaktierbar sind.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die Kontaktschenkel des Kontaktschlitzes
aus dem Mantel der Hülse derart freigeschnitten sind, daß eine Aufweitung des Klemmschlitzes
eine Aufweitung des Kontaktschlitzes erzeugt.
[0006] Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind den Ansprüchen 2 bis 14 zu entnehmen.
[0007] Der Hülsenquerschnitt kann jede beliebige Form besitzen. Bei einem quadratischen
Querschnitt kann die Hülse somit zum Beispiel verdrehungssicher in einem Kunststoff
montiert werden.
[0008] Eine hohe Kontaktsicherheit wird erzielt, wenn die Kontaktschenkel zur Kabeladerachse
unter einem Winkel von ca. 45 Grad angeordnet sind, so daß die scharfen Kanten des
von den Kontaktschenkeln gebildeten Kontaktschlitzes an zwei diagonal gegenüberliegenden
Stellen in den leitenden Kern der Kabelader eindringen.
[0009] In einer weiteren Ausführungsform gemäß Anspruch 4 sind die Kontaktschenkel als Mantelwinkelstücke
ausgebildet, so daß ein Flächenkontakt entsteht.
[0010] Dieser Flächenkontakt bietet die Möglichkeit, Litzenleiter an den Schneidklemm-Hülsenkontakt
ohne Beschädigung oder Durchtrennung der Einzeldrähte des Litzenleiters anzuschließen.
[0011] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den weiteren
Unteransprüchen.
[0012] Die Erfindung ist nachfolgend anhand von mehreren in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispielen von Schneidklemm-Hülsenkontakten zum Anschluß von Kabeladern
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine zum Teil aufgebrochene Perspektivansicht des ersten Ausführungsbeispiels des
Schneidklemm-Hülsenkontaktes.
- Fig. 2
- die Vorderansicht,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht,
- Fig. 4
- die Draufsicht,
- Fig. 5
- die Draufsicht, mit angeschlossener Kabelader,
- Fig. 6
- die Abwicklung,
- Fig. 7
- die Draufsicht auf den Schneidklemm-Hülsenkontakt gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 8
- die Draufsicht auf den Schneidklemm-Hülsenkontakt gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 9
- die Draufsicht auf den Schneidklemm-Hülsenkontakt gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 10
- die Vorderansicht des Schneidklemm-Hülsenkontaktes gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel,
- Fig. 11
- eine Seitenansicht,
- Fig. 12
- die Draufsicht,
- Fig. 13
- die Draufsicht mit angeschlossener Kabelader und
- Fig. 14
- die Abwicklung.
[0013] In den Figuren 1 bis 6 ist das erste Ausführungsbeispiel des Schneidklemm-Hülsenkontaktes
dargestellt. Die Hülse 1 des Schneidklemm-Hülsenkontaktes besitzt einen runden Querschnitt,
in dessen Mantel 33 sich ein axialer über die gesamte Mantellänge der Hülse 1 erstreckender
Klemmschlitz 5 und ein dem Klemmschlitz 5 gegenüberliegender, Kurzer Trennschlitz
12 mit einem messerartigen Schlitzgrund 13 befinden. Am oberen Ende des Klemmschlitzes
5 und des Trennschlitzes 12 sind Einführungsschrägen 16 bzw. 17 vorgesehen.
[0014] Der Mantel 33 des aus einem metallischen Werkstoff hergestellten Schneidklemm-Hülsenkontaktes
ist aus einem Blechteil ausgestanzt und anschließend in die gewünschte Form gebogen.
Wie es die Figur 6 zeigt, werden beim Stanzvorgang im mittleren Bereich der Hülse
1 rechteckförmige Mantelstücke 2, 3 ausgeschnitten. Die Mantelstücke 2, 3 sind hierbei
mittels U-förmiger Einschnitte 35 jeweils an zwei Schmalseiten 29 und an einer Längsseite
30 freigeschnitten. Die anderen Längsseiten 30 der Mantelstücke 2, 3 bilden Biegekanten
31, um die die Mantelstücke 2, 3 zur Bildung des Schneidklemmkontaktes 4 als Kontaktschenkel
6, 7 in das Innere der Hülse 1 abgebogen werden. Wie insbesondere die Figur 4 zeigt,
werden die Kontaktschenkel 6, 7 an sich gegenüberliegenden Stellen abgebogen, so daß
zwischen den sich fluchtend gegenüberliegenden Seitenwänden 14, 15 der Kontaktschenkel
6, 7 ein Kontaktschlitz 8 gebildet wird. Dabei bilden die Kontaktschenkel 6, 7 zur
Ebene 34 des Klemmschlitzes 5 einen Winkel β von ca. 45°.
[0015] Gemäß Fig. 5 wird eine Kabelader 18 über den Klemmschlitz 5 und den Trennschlitz
12 zwischen die Einführungsschrägen 16, 17 eingelegt, durch welche die Kabelader 18
in die Schlitze 5, 12 zentrisch eingeführt wird. Die Kabeladerachse der Kabelader
18 liegt hierbei genau auf der Ebene 34. Mittels eines nicht dargestellten Werkzeuges
wird die Kabelader 18 nun nach unten gedrückt, wobei der Klemmschlitz 5 zum Halten
der Kabelisolierung 22 entsprechend dem Durchmesser der Kabelader 18 auffedert. Abhängig
hiervon federn auch die beiden Kontaktschenkel 6, 7 auf und vergrößern somit die Schlitzbreite
des Kontaktschlitzes 8 entsprechend dem anzuschließenden Kabeladerdurchmesser. Wird
die Kabelader 18 weiter nach unten gedrückt so wird diese durch Einführungsschrägen
27 in den Klemmschlitzen 5 mittig eingeführt, hierbei durchschneiden die scharfen
Kanten 20, 21 der Seitenwände 14, 15 des Kontaktschlitzes 8 zuerst die Isolation 22
der Kabeladern 18 und dringen dann, wie die Figur 5 zeigt, versetzt an zwei sich diagonal
gegenüberliegenden Stellen in den leitenden Kern 19 der Kabeladern 18 ein, womit eine
elektrische Verbindung zwischen der Hülse 1 des Schneidklemm-Hülsenkontaktes und der
Kabelader 18 hergestellt ist. Der Klemmschlitz 5 und der Kontaktschlitz 8 werden also
in vorteilhafter Weise dem anzuschließenden Kabeldurchmesser angepaßt. Am messerartigen
Schlitzgrund 13 des Trennschlitzes 12 wird das Kabeladerende abgeschnitten.
[0016] Die beiden Kontaktschenkel 6, 7 können auch zur Ebene 34 des Klemmschlitzes 5 und
des Kontaktschlitzes 8 weitere Winkel bilden. Derartige Ausführungsbeispiele sind
in den Figuren 7 bis 9 dargestellt. Die Figur 7 zeigt eine Hülse 1, bei der die Kontaktschenkel
6, 7 zur Ebene 34 des Klemmschlitzes 5 einen Winkel von ca. 90° bilden. Hierdurch
wird ein Gabelkontakt 36 gebildet. In Figur 8 bilden die Kontaktschenkel 6, 7 zur
Ebene 34 des Klemmschlitzes 8 einen Winkel β von 45° und in Figur 9 ebenfalls einen
Winkel von 45°, so daß hierdurch Dreieckskontakte 37 entstehen, deren Kontaktschenkel
6, 7 vom Klemmschlitz 5 weg- oder auf diesen zugerichtet sind. Der Dreieckskontakt
37 nach Figur 8 besitzt hierbei einen kleineren Federweg und damit eine größere Federkraft
der Kontaktschenkel 6, 7 als der in Figur 9 dargestellte Dreieckskontakt. Dies bedeutet,
daß sich der Klemmschlitz 5 beim Anschluß einer Kabelader 18 des in Figur 9 dargestellten
Dreieckskontaktes 37 ohne Beeinflussung des Kontaktschlitzes 8 mehr aufweiten kann
als der in Figur 8 dargestellte Dreieckskontakt.
[0017] In dem fünften Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 10 bis 14 ist ein Schneidklemm-Hülsenkontakt
mit einem Flächenkontakt 9 dargestellt, der insbesondere zum Anschließen von Litzenleitern
23 (Fig. 13) dient. Die Abwicklung dieses Schneidklemm-Hülsenkontaktes ist in Figur
14 dargestellt. Hierbei werden aus einem Blech zwei obere und zwei untere, parallel
zueinander und im Abstand voneinander verlaufende Schlitze 24, 25 ausgestanzt, wobei
in den oberen Schlitzen 24 mittig Schneidspitzen 26 vorgesehen sind. Die zwischen
dem oberen und unteren Schlitz 24, 25 entstehenden Mantelstücke 2, 3 werden an den
Biegekanten 38 des Schneidklemm-Hülsenkontaktes als Mantelwinkelstücke 10, 11 nach
innen gebogen, so daß zwei V-förmige Kontaktschenkel 6a, 7a entstehen, deren Spitzen
sich genau gegenüberliegen und die Schlitzbreite des Kontaktschlitzes 8 bilden. Auch
dieser Schneidklemm-Hülsenkontakt besitzt wie die oben erwähnten Ausführungsbeispiele
einen durchgehenden, axialen Klemmschlitz 5 und einen kurzen Trennschlitz 12. Beim
Eindrücken des Litzenleiters 23 in den Hülsenkontakt schneiden die Schneidspitzen
26 zuerst die Isolation des Litzenleiters 23 durch, bis die Schlitzwände 27 mit den
leitenden Einzeldrähten 32 des Litzenleiters 23 unter Druck in Berührung kommen und
eine elektrische Verbindung zwischen dem Schneidklemm-Hülsenkontakt und dem Litzenleiter
23 herstellen. Der Litzenleiter 23 wird somit ohne Beschädigung oder Durchtrennung
der Einzeldrähte 32 angeschlossen. Auch hier federt der Kontaktschlitz 8 entsprechend
dem Durchmesser des Litzenleiters 23 auf, so daß Litzenleiter 23 mit unterschiedlichen
Kabeldurchmessern anschließbar sind.
[0018] In einer nicht dargestellten Ausführungsform können die Schneidspitzen sich versetzt
gegenüberliegen, so daß die V-förmigen Kontaktschenkel 6, 7 unterschiedliche Schenkellängen
aufweisen.
[0019] An allen Ausführungsformen von Schneidklemm-Hülsenkontakten sind unten am Mantel
33 Verlängerungen 28 angebracht, über die ein Schneidklemm-Hülsenkontakt mit einem
zweiten Schneidklemm-Hülsenkontakt verbunden werden kann.
Bezugszeichenliste:
Schneidklemm-Hülsenkontakt
[0020]
- 1
- Hülse
- 2, 3
- Mantelstücke
- 4
- Schneidklemmkontakt
- 5
- Klemmschlitz
- 6, 6a, 7, 7a
- Kontaktschenkel
- 8
- Kontaktschlitz
- 9
- Flächenkontakt
- 10, 11
- Mantelwinkelstücke
- 12
- Trennschlitz
- 13
- Schlitzgrund
- 14, 15
- Seitenwände
- 16, 17
- Einführungssteg
- 18
- Kabelader
- 19
- leitender Kern
- 20, 21
- scharfe Kanten
- 22
- Isolation
- 23
- Litzenleiter
- 24, 25
- Schlitze
- 26
- Schneidspitze
- 27
- Einführungsschrägen
- 28
- Verlängerung
- 29
- Schmalseite
- 30
- Längsseiten
- 31
- Biegekante
- 32
- Einzeldrähte
- 33
- Mantel
- 34
- Ebene
- 35
- Einschnitte
- 36
- Gabelkontakt
- 37
- Dreieckskontakte
- 38
- Biegekante
1. Schneidklemm-Hülsenkontakt zum Kontaktieren einer Kabelader quer zur Hülsenachse,
insbesondere für Kabeladern der Fernmeldetechnik, mit einem sich axial über die gesamte
Mantellänge erstreckenden Klemmschlitz am Umfang der Hülse zum Einkerben der Isolierung
der Kabelader und mit einem Schneidklemmkontakt im Inneren der Hülse zum Durchtrennen
der Isolierung und zum Kontaktieren der Kabeladern, wobei aus dem Mantel der aus metallischem
Werkstoff gebildenten Hülse Mantelstücke freigeschnitten und zur Bildung des Kontaktschlitzes
als Kontaktschenkel in das Innere der Hülse abgebogen sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktschenkel (6,7) des Kontaktschlitzes (8) aus dem Mantel (33) der Hülse
(1) in der Art freigeschnitten sind, daß eine Aufweitung des Klemmschlitzes (5) eine
Aufweitung des Kontaktschlitzes (8) erzeugt.
2. Schneidklemm-Hülsenkontakt nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülse (1) einen runden, ovalen oder mehreckigen Querschnitt besitzt.
3. Schneidklemm-Hülsenkontakt nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Winkel (α) zwischen den beiden Kontaktschenkein (6, 7) der Hülse (1) zwischen
0 und 180° wählbar ist, wobei der Klemmschlitz (5) am Umfang der Hülse (1) und der
zwischen den Kontaktschenkeln (6, 7) gebildete Kontaktschlitz (8) in einer Ebene (34)
angeordnet sind.
4. Schneidklemm-Hülsenkontakt nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktschenkel (6, 7) unter einem Winkel (α) von 180° zueinander und zur
Ebene (34) des Klemmschlitzes (5) der Hülse (1) unter einem Winkel (β) von ca. 45°
angeordnet sind (Fig. 4).
5. Schneidklemm-Hülsenkontakt nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktschenkel (6, 7) unter einem Winkel (α) von 90° zueinander und zur Ebene
(34) des Klemmschlitzes (5) der Hülse (1) symmetrisch unter einem Winkel (β) von ca.
45° angeordnet sind (Fig. 8, 9).
6. Schneidklemm-Hülsenkontakt nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktschenkel (6, 7) mit ihrem Kontaktschlitz (8) vom Klemmschlitz (5) der
Hülse (1) weggerichtet sind (Fig. 8).
7. Schneidklemm-Hülsenkontakt nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktschenkel (6, 7) mit ihrem Kontaktschlitz (8) in die Richtung des Klemmschlitzes
(5) der Hülse (1) gerichtet sind (Fig. 9).
8. Schneidklemm-Hülsenkontakt nach den Ansprüchen 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktschenkel (6, 7) durch U-förmige Einschnitte (35) aus dem Mantel (33)
der Hülse (1) freigeschnitten sind.
9. Schneidklemm-Hülsenkontakt nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktschenkel (6a, 7a) zur Bildung eines Flächenkontaktes (9) aus zwei gegenüberliegenden,
aus dem Mantel (33) durch zwei parallele, quer zur Achse geführte Schnitte freigeschnittenen,
nach innen gedrückten Mantelwinkelstücken (10, 11) bestehen.
10. Schneidklemm-Hülsenkontakt nach den Ansprüchen 1 und 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mantelwinkelstücke (10, 11) im axialen Querschnitt durch die Hülse (1) V-förmig
ausgebildet sind.
11. Schneidklemm-Hülsenkontakt nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Klemmschlitz (5) am oberen Ende Einführungsschrägen (16) aufweist.
12. Schneidklemm-Hülsenkontakt nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zwischen den Kontaktschenkeln (6, 7) gebildete Kontaktschlitz (8) am oberen
Ende Einführungsschrägen (27) aufweist.
13. Schneidklemm-Hülsenkontakt nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Klemmschlitz (5) am Umfang der Hülse (1) ein kurzer Trennschlitz (12) mit
am oberen Ende angebrachten Einführungsschrägen (17) gegenüberliegt.
14. Schneidklemm-Hülsenkontakt nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülse (1) am unteren Ende eine Verlängerung (28) zur Verbindung mit weiteren
Hülsen (1) aufweist.
1. A cutting clamp sleeve contact for contacting a cable wire transversely to the sleeve
axis, in particular for cable wires of the telecommunication technique, comprising
a clamping slot extending over the full length of the shell at the periphery of the
sleeve for notching the insulation of the cable wire and an insulation displacement
contact inside the sleeve for cutting the insulation through and for contacting the
cable wires, shell pieces being cut free from the shell of the sleeve formed of a
metal material and being bent off towards the interior of the sleeve as contact legs
for forming the clamping slot, characterized by that the contact legs (6, 7) of the
contact slot (8) are cut free from the shell (33) of the sleeve (1) such that a widening
of the clamping slot (5) causes a widening of the contact slot (8).
2. A cutting clamp sleeve contact according to claim 1, characterized by that the sleeve
(1) has a round, oval or polygonal cross-section.
3. A cutting clamp sleeve contact according to claim 1 and 2, characterized by that the
angle (α) between the two contact legs (6, 7) of the sleeve (1) can be selected between
0 and 180°, the clamping slot (5) at the periphery of the sleeve (1) and the contact
slot (8) formed between the contact legs (6, 7) being disposed in one plane (34).
4. A cutting clamp sleeve contact according to claims 1 and 3, characterized by that
the contact legs (6, 7) are disposed at an angle (α) of 180° relative to each other,
and at an angle (β) of approximately 45° relative to the plane (34) of the of the
clamping slot (5) of the sleeve (1) (Fig. 4).
5. A cutting clamp sleeve contact according to claims 1 and 2, characterized by that
the contact legs (6, 7) are disposed at an angle (α) of 90° relative to each other,
and symmetrically at an angle (β) of approximately 45° relative to the plane (34)
of the clamping slot (5) of the sleeve (1) (Figs. 8, 9).
6. A cutting clamp sleeve contact according to claims 1 and 2, characterized by that
the contact legs (6, 7) are directed, with their contact slot (8), away from the clamping
slot (5) of the sleeve (1) or towards the latter (Fig. 8).
7. A cutting clamp sleeve contact according to claims 1 and 2, characterized by that
the contact legs (6, 7) are directed, with their contact slot (8), in the direction
of the clamping slot (5) of the sleeve (1) or towards the latter (Fig. 9).
8. A cutting clamp sleeve contact according to claims 1 and 2, characterized by that
the contact legs (6, 7) are cut free from the shell (33) of the sleeve (1) by U-shaped
cuts (35).
9. A cutting clamp sleeve contact according to claim 1, characterized by that the contact
legs (6a, 7a) are composed, for forming an areal contact (9), of two opposite and
inwardly pressed, angled shell pieces (10, 11) cut free from the shell (33) by two
parallel cuts transversely to the axis.
10. A cutting clamp sleeve contact according to claims 1 to 8, characterized by that the
angled shell pieces (10, 11) are V-shaped, in an axial cross-section of the sleeve
(1).
11. A cutting clamp sleeve contact according to claim 1, characterized by that the clamping
slot (5) has, at its upper end, inclined introduction portions (16).
12. A cutting clamp sleeve contact according to claim 1, characterized by that the contact
slot (8) formed between the contact legs (6, 7) has, at its upper end, inclined introduction
portions (27).
13. A cutting clamp sleeve contact according to claim 1, characterized by that opposite
to the clamping slot (5), a short separating slot (12) is disposed at the periphery
of the sleeve (1) with inclined introduction portions (17) located at the upper end
thereof.
14. A cutting clamp sleeve contact according to claim 1, characterized by that the sleeve
(1) includes, at its lower end, an extension (28) for connection to other sleeves
(1).
1. Contact tubulaire tranchant à serrage pour contacter un fil de câble transversalement
à l'axe du tube, essentiellement pour fils de câble dans la technique des télécommunications,
avec une fente de serrage s'étendant sur toute la longueur de la gaine sur la périphérie
de la gaine pour entailler l'isolation du fil de câble et avec un contact tranchant
à serrage à l'intérieur du tube pour sectionner l'isolation et pour contacter les
fils de câble, des morceaux étant découpés de la gaine en matériau métallique et pliés
à l'intérieur du tube pour former la fente de contact en tant que branches de contact,
caractérisé en ce que
les branches de contact (6, 7) de la fente de contact (8) sont découpées dans la gaine
(33) du tube (1), de sorte qu'un élargissement de la fente de serrage (5) produit
une fente de contact (8).
2. Contact tubulaire tranchant à serrage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le tube (1) présente un profil rond, ovale ou polygonal.
3. Contact tubulaire tranchant à serrage selon les revendications 1 et 2,
caractérisé en ce que
l'angle (α) entre les deux branches de contact (6, 7) du tube (1) peut être choisi
entre 0 et 180°, la fente de serrage (5) est disposée sur la périphérie du tube (1)
et la fente de contact (8), formée entre les branches de contact (6, 7), se trouvent
sur un plan (34).
4. Contact tubulaire tranchant à serrage selon les revendications 1 et 2,
caractérisé en ce que
les branches de contact (6, 7) sont disposées sous un angle (α) de 180° l'une par
rapport à l'autre et sous un angle (β) d'environ 45° par rapport au plan (34) de la
fente de serrage (5) du tube (1) (fig. 4).
5. Contact tubulaire tranchant à serrage selon les revendications 1 et 2,
caractérisé en ce que
les branches de contact (6, 7) sont disposées sous un angle (α ) de 90° l'une par
rapport à l'autre et symétriques sous un angle (β) d'environ 45° par rapport au plan
de la fente de serrage (5) du tube (1) (fig. 8, 9).
6. Contact tubulaire tranchant à serrage selon les revendications 1 et 2,
caractérisé en ce que
les branches de contact (6, 7) sont, avec leur fente de contact (8), dirigées en sens
opposé de la fente de serrage (5) du tube (1) (fig. 8).
7. Contact tubulaire tranchant à serrage selon les revendications 1 et 2,
caractérisé en ce que
des branches de contact (6, 7) sont dirigées, avec leur fente de contact (8), dans
le sens de la fente de serrage (5) du tube (1) (fig. 9).
8. Contact tubulaire tranchant à serrage selon les revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
les branches de contact (6, 7) sont découpées par des entailles en forme d'U (35)
de la gaine (33) du tube (1).
9. Contact tubulaire tranchant à serrage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les branches de contact pour la formation d'un contact à jonction (6a, 7a) consistent
en pièces angulaires (10, 11) opposées, découpées dans la gaine (33) par deux entailles
parallèles transversales à l'axe, et pliées vers l'intérieur.
10. Contact tubulaire tranchant à serrage selon les revendications 1 et 8,
caractérisé en ce que
les pièces angulaires (10, 11) de la gaine présentent en coupe transversale à travers
la gaine (1) la forme d'un V.
11. Contact tubulaire tranchant à serrage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la fente de serrage (5) présente, à son extrémité supérieure, des biais d'introduction
(16).
12. Contact tubulaire tranchant à serrage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la fente de contact (8), formée entre les branches de contact (6, 7), présente, à
son extrémité supérieure, des biais d'introduction (27).
13. Contact tubulaire tranchant à serrage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
une fente de sectionnement courte (12), avec un biais d'introduction (17) disposé
sur l'extrémité supérieure, est opposée à la fente de serrage (5) sur la périphérie
du tube (1).
14. Contact tubulaire tranchant à serrage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le tube (1) présente, à son extrémité inférieure, une rallonge (28) pour la liaison
avec d'autres tubes (1).