[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Warm- oder Kühlhalten von Speisen und/oder
Getränken mit einem Behältnis zur Aufnahme der Speise oder des Getränkes, beispielsweise
einem Teller oder einer Tasse, und einem mit dem Behältnis an diesem anliegend lösbar
verbundenen Körper, der wenigstens teilweise aus einem Werkstoff mit Wärmespeichervermögen
besteht, wobei der mit dem Behältnis verbundene Körper als Scheibe ausgebildet und
an der Unterseite des Behältnisses anliegend durch magnetische Kräfte gehalten ist.
Die Magnete sind beispielsweise in der Mitte oder im Bereich des Außenrandes des Körpers
in diesen eingesetzt.
[0002] Es ist bekannt, Teller u.dgl. Geschirr vorzuwärmen, bevor eine Speise oder ein Getränk
eingefüllt werden, damit es während des Verzehrs nicht zu rasch auskühlt. Ein Nachteil
dieser bekannten Maßnahme ist es, daß die Teller nach dem Aufwärmen so heiß sind,
daß sie nur schwierig mit den Händen erfaßt werden können und sich das Bedienungspersonal
oder der Gast am Behältnis die Finger verbrennen kann. Auch ist es für die in dem
Geschirr aufgenommenen Speisen oft nicht vorteilhaft, wenn diese anfangs mit zu
heißem Geschirr in Berührung kommen. Zur Zeit ist es unmöglich, einen richtig temperierten
Teller zu servieren, welcher die Temperatur über die gesamte Dauer des Verzehren der
Speisen hält.
[0003] Daneben ist es bekannt, in besonderen Geräten aufgewärmte Warmhalteplatten oder aber
an das elektrische Lichtnetz anschließbare Warmhalteplatten zu verwenden, auf welche
Schüsseln u.dgl., in welchen Speisen auf dem Tisch serviert werden, gestellt werden
können, um diese warm zu halten. Auch bei diesen Warmhalteplatten besteht die Gefahr,
daß man sich an ihnen die Finger verbrennt, wobei überdies das Problem des Warmhaltens
der Teller, von welchen gegessen wird, nicht gelöst ist.
[0004] Es sind daher schon verschiedene Vorschläge gemacht worden, um dieses Problem zu
lösen.
[0005] Die US-A- 3 970 068 betrifft einen Nahrungsmittelbehälter, in dem das in ihm enthaltene
Nahrungsmittel oder Getränk erwärmt oder gekühlt werden kann. Zur Erwärmung oder
Kühlung wird eine exotherme bzw. endotherme Reaktion verwendet, wozu der aus der US-A-
3 970 068 bekannte Behälter drei voneinander getrennte Räume aufweist, wobei die
Räume, in welcher die miteinander endotherm bzw. exotherm reagierenden Stoffe zunächst
voneinander getrennt sind und bei Bedarf miteinander verbunden werden können. Beispielsweise
ist eine Nadel vorgesehen, mit der eine Trennwand des Raumes, in dem ein flüssiger
Reaktionspartner enthalten ist, durchstoßen werden kann.
[0006] Aus der GB-A- 180 056 ist ein Warmhalteteller bekannt, an dessen Unterseite über
federnde Haken ein schüsselartiger Teil befestigt werden kann, wobei im Raum zwischen
dem Teller und dem schüsselartigen Teil erhitztes Wasser vorgesehen ist.
[0007] Eine ähnliche Anordnung zeigt die DE-A- 207 335 mit der Ausnahme, daß der an der
Unterseite des Tellers vorgesehene Behälter für warmes Wasser am Teller nicht mittels
Federhaken, sondern mittels Schnappverschlüssen befestigt wird.
[0008] Die in der DE-A- 232 632 beschriebene Vorrichtung zum Erwärmen und Warmhalten von
Tellern, Schüsseln od.dgl., umfaßt eine Metallplatte, die seitlich und an ihrer Unterseite
mit einem aus Asbest bestehenden Isoliermantel versehen ist. Diese Anordnung aus
Metallplatte und Isoliermantel wird in eine an der Unterseite des Tellers bzw. der
Schüssel vorgesehene Öffnung hineingepreßt. Irgend welche zusätzlichen Maßnahmen,
die Metallplatte und ihre Asbestisolierung festzuhalten, sind nicht geoffenbart.
[0009] Die CH-A- 374 812beschreibt einen Untersatz für Teller od.dgl., auf dem Teller od.dgl.
aufgestellt werden können. Im Untersatz ist eine Scheibe aus Metall, beispielsweise
Aluminium aufgenommen, die erwärmt wird und ihre Wärme an den Teller abgibt. Dabei
kann noch vorgesehen sein, daß zwischen der Scheibe und dem Teller ein Stahlwollekissen
oder ein Asbestkissen mit Metallfedereinlagen angeordnet wird. Irgendwelche Maßnahmen,
den die erwärmte Metallplatte aufnehmenden Teil mit dem Teller zu verbinden, sind
in der CH-A-374812 nicht geoffenbart, vielmehr soll zunächst die erwärmte Metallplatte
in ihrer Halterung auf den Tisch vor den Gast abgestellt werden, erst dann wird der
Teller darübergestellt (siehe CH-A- 374812, Zeilen 56-59).
[0010] Aus der AT-B- 331 442 ist eine Platte bekannt, die über Magnetkräfte an der Unterseite
eines Telles od.dgl. befestigt werden kann. In dieser Platte sind Ringe aus Metall
eingelassen. Die Platte selbst besteht aus einem Isolationsmaterial. Durch diese
Ausbildung ergibt sich der Nachteil, daß beim Aufwärmen der Metallringe auch der
Isolationskörper erwärmt wird, so daß er seine eigentliche Funktion nicht mehr erfüllen
kann.
[0011] Ein Untersetzer für Geschirr, der über Magnetkräfte am Geschirr festgelegt werden
kann, ist aus der DE-A-3 506 280 bekannt. Dieser Untersetzer dient dazu, die Wärmeabstrahlung
von Geschirr auf eine Standfläche (Tisch od.dgl.) zu verhindern und nicht dazu, Speisen
oder Getränke in einem Behältnis warm oder kühl zu halten.
[0012] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die geschilderten Nachteile zu vermeiden
und ein Behältnis für Speisen oder Getränke anzugeben, in dem Speisen oder Getränke
gleichmäßig und ohne Temperaturspitzen, sowie über einen längeren Zeitraum warmgehalten
oder gekühlt werden können.
[0013] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einer Vorrichtung zum Warmhalten oder Kühlen
von Speisen oder Getränken der oben genannten Art dadurch gelöst, daß der Körper aus
Werkstoff mit Wärmespeichervermögen über wenigstens einen Magnet an einer an der Unterseite
des Behältnisses befestigten Folie aus magnetisch leitfähigem Werkstoff haftet,
und daß dem Körper aus Werkstoff mit Wärmespeichervermögen an seiner von Behältnis
abgekehrten Fläche eine abnehmbare Verkleidung aus Wärmeisolationswerkstoff zugeordnet
ist.
[0014] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die Befestigung auf einfache Art und Weise
möglich, wobei der Körper aus Werkstoff und Wärmespeichervermögen (z.B. ein keramischer
Werkstoff) selbst nicht mit den Händen erfaßt werden braucht. Da die Verkleidung aus
Wärmeisolationswerkstoff abnehmbar ist, kann diese beim Anwärmen oder Abkühlen des
Körpers aus Werkstoff mit Wärmespeichervermögen von diesem abgenommen werden und
wird so anders als z.B. bei der AT-B-331442, die isolierende, beim Anwärmen oder Abkühlen
nicht miterwärmt bzw. abgekühlt.
[0015] Die Erfindung bietet den Vorteil, daß der mit dem Behältnis verbundene Körper aufgewärmt
oder gekühlt und unmittelbar vor Gebrauch des Behältnisses mit diesem verbunden werden
kann, so daß das warmzuhaltende oder zu kühlende Gut (Speise oder Getränk) im Behältnis
über die benötigte Zeit (Zeit des Verzehrs) gebrauchswarm oder -kühl bleibt.
[0016] Das Problem bei den bekannten Vorschlägen sind manchmal nicht nur die eventuell zu
heißen Teller beim Servieren (Finger verbrennen, unrationeller Service, da nur 2 bis
3, anstatt 4 bis 5 Teller getragen werden können), sondern auch, daß Eiweiß sich
ins Porzellan brennt. Dadurch verschmutzt das Porzellan. Meistens sind auch die Teller
zu kalt, weil eine richtige Temperierung der Teller während des Geschäftes so gut
wie nicht durchführbar ist (mit bisher bekannten Erwärmungsvorrichtungen).
[0017] Auch wenn ein Teller sorgfältig vorgewärmt wurde, damit man sich die Finger nicht
verbrennt, ist die Zeitspanne vom Anrichten des Speisegutes auf dem Teller bis zum
Servieren dieses Tellers einfach zu lang, um dann beim Essen überhaupt noch die richtige
Temperatur zu haben. Und wenn auch noch im Freien serviert wird, ist es mit einem
richtig warmen Essen vorbei. Hingegen sind beim erfindungsgemäßen System Handhabung
keiner arbeitsaufwendigen Handgriffe notwendig. Im Gegenteil, der Koch kann den normal
temperierten Teller in unmittelbarer Nähe des Koch- oder Anrichteplatzes oder -plätzen
plazieren und die Speise anrichten und spart sich somit schon Zeit und Weg zu den
gebräuchlichen Warmhalteschränken u.dgl..
[0018] Es genügt beispielsweise, den Teller an eine z.B. vormarkierte Stelle eines Gerätes
zum Erwärmen oder Kühlen der wärmespeichernden Körper abzustellen, wo dieser automatisch
am Teller anhaftet. Das Servierpersonal nimmt dann den Teller, stellt ihn auf eine
vormarkierte Stelle, wo die Isolation vorzugsweise automatisch angebracht wird. Somit
entsteht weder für Küche noch für Service ein Mehraufwand, im Gegenteil, küchentechnisch
rationeller. Das Servierpersonal braucht keinen Schutz zum Tragen zu heißer Teller,
braucht sich nicht mit Tischrechauds herumzuplagen und es gibt keine Reklamationen
mehr über zu kalte Teller. Meistens ist es in der Praxis auch so, daß die fertig angerichteten
Teller nie sofort zum Tisch getragen werden.
[0019] Beim erfindungsgemäßen System bekommen die Teller gerade zu diesem Zeitpunkt die
richtige Essentemperatur.
[0020] Der mit dem Behältnis zu verbindende Körper kann seiner Form nach der Form des Behältnisses
mit dem er zu verbin den ist, angepaßt werden. In der Regel wird er die Form einer
Scheibe besitzen, die von unten am Behältnis befestigt wird. Die Befestigung an der
Unterseite des Behältnisses hat auch den Vorteil, daß der Körper aus wärmespeichendem
Werkstoff in der üblichen nach unten offenen Vertiefung des Behältnisses, z.B. eines
Tellers, aufgenommen ist und so mit der Tischwäsche oder der Tischplatte nicht unmittelbar
in Berührung kommt.
[0021] Auf diese Weise wird die Wärme vom Körper zunächst unmittelbar auf das Behältnis
und von diesem dann, also indirekt auf das warmzuhaltende Gut übertragen oder umgekehrt
beim Kühlhalten von Speisen oder Getränken.
[0022] Die erfindungsgemäße Befestigung des wärmespeichernden oder Wärme aufnehmenden Körpers
am Behältnis erlaubt eine rasche und einfache Befestigung bzw. Abnahme des Körpers
vom Behältnis.
[0023] Der vom Behältnis abgenommene Körper aus wärmespeicherndem Werkstoff kann auf beliebige
Art und Weise aufgewärmt oder gekühlt werden. Beispielsweise kann die Erwärmung in
einem Mikrowellengerät mit Hilfe einer Infrarotquelle, einem Dampf- oder Warmwassererhitzer
oder auch auf oder in einem gewöhnlichen Ofen oder Herd erfolgen. Im Prinzip ist es
auch möglich, in den wärmespeichernden Körper eine elektrische Heizleitung einzulegen
und diesen elektrisch direkt zu erwärmen. Schließlich ist auch eine chemotechnische
Erwärmung (d.h. exotherme Reaktion von mindestens zwei chemischen Stoffen innerhalb
oder außerhalb des Körpers, z.B. Chemoeinsatz in Scheibe) möglich. Durch eine endotherme
Reaktion ist sinngemäß auch eine Kühlung möglich. Die Kühlung des Körpers mit Wärmespeichervermögen
kann auch in Kühlschränken oder anderen kühlenden Aggregaten erfolgen.
[0024] In der angeschlossenen Zeichnung ist schematisch und im Schnitt ein Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Vorrichtung gezeigt.
[0025] Bei der in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsform ist das Behältnis als Teller
1 ausgebildet. An der Unterseite des Tellers 1 ist mit diesem fest verbunden eine
Haftscheibe 2 aus magnetisch leitfähigem Werkstoff, z.B. einer selbstklebend ausgerüsteten
Stahl- oder Weicheisenfolie vorgesehen. Unter der Haftscheibe 2 ist ein als Platte
ausgebildeter Körper 5 vorgesehen, der aus einem Werkstoff mit erhöhtem Wärmespeichervormögen,
z.B. Keramik, gebildet ist. Im Körper 5 ist wenigstens ein Magnet (im Ausführungsbeispiel
zwei Magnete) 4 eingesetzt, über den der Körper 5 flächig an der Haftscheibe 2 anliegend,
mit dem Teller 1 verbunden werden kann. Die Zahl der im Körper 5 vorgesehenen Magnete
4 richtet sich nach der Größe des Körpers 5.
[0026] Aus der Zeichnung ist noch ersichtlich, daß die vom Teller 1 abgekehrten Flächen
des plattenförmigen Körpers 5 mit einer abnehmbaren, wärmeisolierenden Verkleidung
3 versehen sind. Durch die Verkleidung 3 wird gewährleistet, daß die Wärme aus dem
Körper 5 in erster Linie zum Behälter 1 (Teller) gelangt und nicht nach unten, d.h.
ungenützt abgestrahlt bzw. abgeleitet wird (oder umgekehrt Wärme aus der Umgebung
aufgenommen wird).
[0027] Als Werkstoff für die Platte 5 kommen in erster Linie keramische Werkstoffe, beispielsweise
Ton, jedoch auch Metall, in Frage. Die Isolierung 3 besteht beispielsweise aus einem
wärmeisolierenden Kunststoff.
[0028] Es ist ersichtlich, daß bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung der Körper 5 leicht
vorgewärmt (oder abgekühlt) und dann einfach mit dem Teller 1 verbunden werden kann.
Weiters ist ersichtlich, daß die erfindungsgemäße Anordnung des Körpers 5 den normalen
Gebrauch des Tellers 1 nicht behindert, da dieser, wie üblich auf einen Tisch gestellt
werden kann, wobei der Körper bei genügend hohem Behältnisrand nicht unmittelbar mit
der Tischwäsche oder der Tischplatte in Berührung kommt. Ein weiterer Vorteil ergibt
sich daraus, daß keine Energieversorgung am Tisch oder einen besonderer Platzbedarf
am Einsatzort (Tisch) nötig ist.
[0029] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist besonders für die Gastronomie geeignet, um Speisen
während des Verzehrs warm zu halten. Sie stört weder den Gast noch das Bedienungspersonal,
da sie unter dem z.B. als Teller 1 ausgebildeten Behältnis vorgesehen ist und mit
diesem während des Gebrauchs eine Einheit bildet.
[0030] Zur Reinigung des Geschirrs kann der Körper 5 vom Teller 1 ohne weiteres wieder abgenommen
werden und für einen erneuten Gebrauch vorgewärmt werden.
[0031] Bei Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung braucht das Geschirr nicht mehr
vorgewärmt werden, so daß keine Gefahr besteht, daß man sich an übermäßig vorgewärmten
Geschirr verbrennt.
[0032] Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist noch darin zu sehen, daß die vom
Körper aus wärmespeichernden Werkstoff abgegebene Wärme mit einer gewissen Verzögerung
wirksam wird, die dadurch bedingt ist, daß es eine Zeit dauert, bis die Wärme durch
den Boden des Behältnisses, beispielsweise des Tellers 1, in dem die Speisen aufgenommen
sind, dringt. Auf diese Weise wird der vorteilhafte Effekt erzielt, daß, den Speisen
im Teller 1 erst dann Wärme zugeführt wird, wenn sie abzukühlen drohen. Somit ist
eine übermäßige Erhitzung der Speisen am Beginn ohne aufwendige Maßnahmen wirksam
verhindert.
[0033] Der Körper 5 kann auch mittels eines eingebauten Peltierelementes erwärmt werden.
Dies hat den Vorteil, daß der Körper 5 auf einer Seite erwärmt und gleichzeitig auf
der anderen Seite gekühlt wird, so daß der Körper 5 auf der dem Tisch zugewandten
Unterseite nie zu heiß werden kann. Wenn ein mit einem Peltierelement ausgerüsteter
Körper 5 umgedreht und so am Behältnis 1 befestigt wird, dann dient er zum Kühlen.
Das Peltierelement kann einfach an eine entsprechend ausgelegte Stromversorgung angeschlossen
werden.
[0034] In Abänderung der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform kann die Isolierung 3 auch
größer sein und wie in Figur 2 angedeutet, den an der Unterseite des Tellers 1 vorgesehenen
Ringwulst 6 übergreifen. Figur 2 zeigt auch eine Ausführungsform mit nur einem Magnet
4 im Körper 5. In diesem Fall kann die Folie 2 wie gezeigt, auch kleiner sein.
[0035] Die Isolierung 3 kann am Körper 5, z.B. auch durch die vom Magnet 4 ausgeübten Magnetkräfte
gehalten werden, wozu sie z.B. an ihrer Innenseite mit einem Belag aus weichmagnetischem
Werkstoff versehen ist, oder eine Scheibe aus weichmagnetischem Werkstoff trägt, die
im Bereich des oder der Magnete 4 angeordnet ist.
1. Vorrichtung zum Warm- oder Kühlhalten von Speisen und/oder Getränken mit einem
Behältnis (1) zur Aufnahme der Speise oder des Getränkes, beispielsweise einem Teller
oder einer Tasse, und einem mit dem Behältnis (1) an diesem anliegend lösbar verbundenen
Körper (5), der wenigstens teilweise aus einem Werkstoff mit Wärmespeichervermögen
besteht, wobei der mit dem Behältnis (1) verbundene Körper (5) als Scheibe ausgebildet
und an der Unterseite des Behältnisses anliegend durch magnetische Kräfte gehalten
ist, wobei Magnete (4) vorzugsweise im Bereich des Außenrandes des Körpers (5) in
diesen eingesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (5) aus Werkstoff mit
Wärmespeichervermögen über die Magnete (4) an einer an der Unterseite des Behältnisses
(1) befestigten Folie (2) aus magnetisch leitfähigem Werkstoff haftet, und daß dem
Körper (5) aus Werkstoff mit Wärmespeichervermögen an seiner vom Behältnis (1) abgekehrten
Fläche eine abnehmbare Verkleidung (3) aus Wärmeisolationswerkstoff zugeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Körper (5) wenigstens
ein Peltierelement angeordnet ist, dessen warme Stelle(n) der einen Fläche und dessen
kalte Stelle(n) der gegenüberliegenden Fl che des Körpers (5) zugeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (5) durch Ablauf
einer exothermen bzw. endothermen Reaktion erwärmbar bzw. kühlbar ist.