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(11) |
EP 0 283 897 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.06.1993 Patentblatt 1993/24 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.03.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01B 17/30 |
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Stützisolator
Supporting insulator
Isolateur de support
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR IT LI NL SE |
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Priorität: |
26.03.1987 DE 3709947
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.09.1988 Patentblatt 1988/39 |
| (73) |
Patentinhaber: ABB Kabel und Draht GmbH |
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D-68199 Mannheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Fenske, Dieter, Dipl.-Ing.
D-6800 Mannheim 24 (DE)
- Leonhardt, Gottfried, Dipl.-Ing.
D-6800 Mannheim 81 (DE)
- Kurz, Adolf
D-6836 Oftersheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rupprecht, Klaus, Dipl.-Ing. et al |
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c/o ABB Patent GmbH,
Postfach 10 03 51 68128 Mannheim 68128 Mannheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A- 2 630 470
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US-A- 3 278 883
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Stützisolator, insbesondere zum steckbaren Anschluß
an Transformatoren und gekapselte Schaltanlagen, mit einem rotationssymmetrischen,
hohlen Isolierkörper zur zentrischen Aufnahme des Leiters, der zwei miteinander fest
verbundene Bereiche aus unterschiedlichem Material aufweist.
[0002] Ein solcher Stützisolator ist aus dem Prospekt der Firma Elastimold mit dem Titel
"Übergangsstützer Serie 200" bekannt geworden, wobei der Stützisolator im wesentlichen
von oben bis unten durchgehend aus Gießharz besteht und im Bereich der Gerätedurchführung
eine Kunststoffeinlage aus EPDM enthält. Bei dieser Ausführung hat jedoch die schwach
elastische EPDM-Einlage keinen Ausdehnungsraum, wie er einerseits für die Montage
für Durchführungen mit unterschiedlichen Abmessungen bei einer üblichen Toleranz von
einigen zehntel Millimeter und andererseits aus Gründen der Wärmedehnung erforderlich
ist.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die geschilderten Nachteile zu vermeiden
und ein stärker elastisches Material zu verwenden, das eine sichere Abdichtung ermöglicht,
ungeachtet der vorgenannten üblichen Toleranz, und im Bereich des Fußteils bzw. der
Befestigung in seiner Elastizität und Ausdehnung nicht durch eine hohlraumfrei, das
elastische Material starr umgebende Stützerform behindert ist.
[0004] Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung bei einem Stützisolator der eingangs genannten
Art dadurch gelöst, daß der Stützerteil bzw. Strunk des Stützisolators aus starrem
Material und sein geräteseitig angeordnetes Fußteil aus elastischem Material besteht,
das das Anschlußteil der Gerätedurchführung mit radialer Vorspannung staub- und wasserdicht
umgibt und im Bereich der elektrischen Kontaktierung eine ringsumlaufend in das Fußteil
integrierte Feldsteuerelektrode enthält.
[0005] Das Fußteil endet normalerweise in dem zwischen der Anschlußoberkante der Gerätedurchführung
und dem gerätenächsten Schirm des Strunks gelegenen Bereich. Falls der Stützisolator
keine Schirme bzw. Teller aufweisen sollte, so gilt sinngemäß, daß das elastische
Fußteil wenig oberhalb der Gerätedurchführung endet und in den starren Teil übergeht.
[0006] Die Grenzfläche zwischen starrem und elastischem Material soll etwa senkrecht zu
den Feldlinien verlaufen, was in der Regel einen Winkel α von 30 bis 60° zur Isolatorachse
ergibt. Dabei kann die ringsumlaufende Grenzfläche anstelle eines geraden auch ein
gekrümmtes Profil aufweisen.
[0007] Bevorzugt besteht das Fußteil samt integrierter Feldsteuerelektrode aus Silikonkautschuk
und das übrige Teil des Stützisolators aus Gießharz. Zur Befestigung des Stützisolators
auf der Gerätedurchführung ist eine im Bereich des starren Teiles ringsumlaufende
Schulter mit einer Erhöhung bzw. Kante sehr empfehlenswert. Diese kann von gerätedurchführungsseitig
befestigbaren Halteorganen übergriffen und in Richtung Gerätedurchführung gedrückt
werden zur Befestigung. Dabei sind mindestens zwei sich gegenüberliegende Organe bzw.
Krallen notwendig, besser drei. Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird ein kompletter
ringsumlaufender Haltering mit die vorgenannte Kante übergreifender Anformung benutzt,
der aus zwei Halbschalen besteht. Diese weisen im Bereich der zu verbindenden Fugen
formschlüssige Verbindungsorgane auf und sind bevorzugt als in axialer Richtigung
betätigbarer Verschiebefalz ausgebildet.
[0008] Weitere bevorzugte Ausführungsformen sind in Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0009] Sofern ein ringsumlaufender Haltering benutzt wird, sollte dieser bezüglich seines
Inndendurchmessers einen ausreichenden Abstand zum Isolierkörper aufweisen, damit
Hohlräume vorhanden sind für ein gewisses notwendiges Ausdehnungsvolumen des Fußteiles.
In der Regel genügt hierfür ein Abstand von ca. 1 mm.
[0010] Gemäß der vorbeschriebenen Erfindung ist es nun möglich, Stützisolatoren staub- und
wasserdicht sowie elektrisch sicher ohne Montageprobleme auf übliche Gerätedurchführungen,
insbesondere solchen mit Steck- oder Schraubtechnik, aufzubringen. Infolge des vermittels
des Stützisolators gewonnenen Abstandes vom geerdeten Anlagengehäuse ist es möglich,
den Stromanschluß mittels blanker Leiter oder mittels einfacher, nicht gekapselter
Kabelendverschlüsse zu bewerkstelligen.
[0011] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert,
aus dem sich weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben.
[0012] In der zugehörigen Zeichnung zeigt
- Fig. 1
- eine Gesamtansicht eines auf eine Gerätedurchführung montierten Stützisolators, wobei
die rechte Bildhälfte als Längsschnitt dargestellt ist;
- Fig. 2
- einen Ausschnitt aus Fig.1, dieselbe Ausführungsform betreffend;
- Fig. 3
- einen Ausschnitt gemäß Fig. 2, jedoch eine alternative Befestigungsart betreffend.
[0013] Im einzelnen zeigt Figur 1 die senkrechte Montage eines Stützisolators mit dem aus
starrem Material, insbesondere Gießharz bestehenden eigentlichen Stützerteil 10, an
das im dargestellten Falle Teller bzw. Schirme 14 angeformt sind. Nach unten schließt
sich das angegossene Fußteil 11 aus elastischem Silikonkautschuk an. Die Grenzfläche
12 von elastischem und starrem Material verläuft im Falle der Darstellung etwa unter
α = 45° schräg von innen nach außen unten, und zwar vorteilhafterweise etwa parallel
zur entsprechend konisch umlaufenden oberen Begrenzungsfläche der Feldsteuerelektrode
16. Wie ersichtlich, ist die Grenzfläche 12 und damit das obere Ende des Fußteiles
11 in dem Bereich angeordnet, der zwischen der Oberkante des Anschlußteiles 22 der
Gerätedurchführung 20 liegt und dem untersten Schirm 14.
[0014] Der Stützisolator weist einen durchgehenden Leiterbolzen 15, vorzugsweise aus Kupfer,
auf mit einem oberen Stromanschlußgewinde 15c, einem verjüngten Steckkontaktteil 15a
zur Aufnahme in einer entsprechenden Sackbohrung der Gerätedurchführung 20 und mit
einer für die Montage wichtigen Auflagekante 15b, die auf die Anschlußoberkante 24
des Anschlußteiles 22 der Gerätedurchführung 20 nach Montage zu liegen kommt.
[0015] Die Feldsteuerelektrode 16 ist so geformt, daß sie den elektrisch kritischen Bereich
ab Austreten des Leiterbolzens 15 aus dem Isolator bis über die Kante des Anschlußteiles
22 der Gerätedurchführung 20 abdeckt und damit das elektrische Feld homogenisiert.
Vorteilhaft ist es auch, das elastische Material an der Außenfläche des starren Teiles
10 oberhalb der Grenzfläche 12 noch etwa bis zur umlaufenden Befestigungsschulter
bzw. deren äußeren Kante 18 hochzuziehen. Dasselbe gilt für die äußere Leitschicht
17, die sich über die ganze Höhe des elastischen Fußteiles 11 zylindrisch ringsumlaufend
erstreckt.
[0016] Die senkrechte Montage, wie sie in der Figur 1 dargestellt ist, ist besonders häufig.
Es ist aber beispielsweise auch eine Montage in der Waagrechten möglich. Dann empfiehlt
es sich allerdings, einen zylindrisch das gesamte Fußteil 11 umgebenden Haltering
30 zu verwenden und diesen mit einem umlaufenden Befestigungsflansch 32 zu versehen,
der mehrfach mittels der üblichen Befestigungsorgane 34, 35, 36 an der Durchführung
befestigt wird. Zwischen Fußteil 11 und Haltering 30 sollte ein Dehnungsspalt 19 vorgesehen
sein, um durch Wärmedehnung oder Maßtoleranzen bedingten Raumbedarf aufnehmen zu können.
[0017] Im einzelnen wird bei der Montage wie folgt vorgegangen: Zunächst wird der Stützisolator
samt Steckkontakt 15a auf das Anschlußteil 22 der Gerätedurchführung 20 aufgebracht.
Sodann werden von zwei Seiten her die beiden Halbschalen des Halteringes 30 um das
elastische Fußteil 11 gelegt. Dabei ist im Falle des bevorzugt benutzten Verschiebefalzes
in axialer Richtung ein Freiraum von etwa 10 bis 15 mm notwendig, um die zunächst
mit axialer Verschiebung aneinander gefügten beiden Halbschalen in ihre bündige Verrastungsstellung
zu bringen. Dies ist bezüglich des Abstandes zum untersten Schirm 14 zu berücksichtigen.
Dabei greift nun die Anformung 31 des Haltringes über die äußere umlaufende Kante
18 des starren Stützerteiles 10. Nun werden die Befestigungsorgane miteinander verbunden.
Dabei werden die Gegenmuttern 36 entlang der in die Befestigungsfahnen 26 eingehängten
Gewindestangen 34 auf den Befestigungsflansch 32 des metallenen Halteringes 30 gepreßt,
bis die Auflagekante 15b des Leiterbolzens 15 auf der Anschlußoberkante 24 der Gerätedurchführung
20 aufliegt. Bei entsprechend genauer Bemessung liegt dann auch die Unterkante des
Halteringes 30 und die des elastischen Fußteils nahezu spielfrei auf dem Flansch der
Gerätedurchführung 20 auf.
[0018] Der Haltering mit ringsumlaufendem Befestigungsflansch 32 ist eine bevorzugte Ausführungsform.
Ebenso ist es möglich, statt des Befestigungsflansches einzelne Befestigungsnasen
am Haltering 30 anzuformen, wie im linken Teil der Figur 1 gezeigt. Im linken Bildteil
sind alternativ zu den eingegossenen Befestigungsfahnen 26 eingegossene Gewindebuchsen
mit eingeschraubten Gewindestangen gezeigt. Schließlich können statt eines umlaufenden
Halteringes 30 auch einzelne Klauen benutzt werden, die in die äußere umlaufende Befestigungskante
18 der umlaufenden Schulter eingreifen.
[0019] Während Figur 2 ein Detail zeigt, das mit der Ausführungsform gemäß Figur 1 voll
übereinstimmt, ist im Falle der Figur 3 eine Ausführungsvariante dargestellt. Hier
ist in das starre Teil 10 ringsumlaufend ein Anschlußring 38 eingebettet, das außenseitig
Halteorgane zur Befestigung des Stützisolators aufweist, bevorzugt ein Gewinde 39
- wie dargestellt. Der Haltering 40 weist an seinem oberen Ende ein entsprechendes
Innengewinde auf und kann ansonsten im wesentlichen so gestaltet sein, wie das aus
Figur 1 ersichtliche und dort beschriebene Teil 30. Die Verwendung von Halbschalen
entfällt hier. Stattdessen wird der Stützisolator 10 in das als geschlossenen Ring
ausgebildete Teil 40 eingeschraubt.
[0020] Weiterhin ist in Figur 3 eine ringsumlaufende weitere Feldsteuerelektrode 37 gezeigt.
Sie dient dem Ausgleich des elektrischen Feldes im Bereich der Kanten 38a des integrierten
Anschlußringes 38. Eine entsprechend umlaufende Feldsteuerelektrode kann sich im Bereich
der Kante 31 (vgl. Figur 2) empfehlen.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0021]
- 10
- Stützerteil bzw. Strunk (starres Material)
- 11
- Elastisches Fußteil des Stützisolators
- 12
- Grenzfläche von elastischem zu starrem Material
- 14
- Schirm bzw. Teller
- 15
- Leiterbolzen
- 15a
- Steckkontakt des Leiterbolzens
- 15b
- Auflagekante
- 15c
- Stromanschlußgewinde des Leiterbolzens
- 16
- Feldsteuerelektrode
- 17
- Äußere Leitschicht des Fußteils
- 18
- Äußere umlaufende Kante der Schulter des Stützers
- 19
- Dehnungsspalt
- 20
- Gerätedurchführung
- 22
- Anschlußteil der Gerätedurchführung
- 24
- Anschlußoberkante
- 26
- Befestigungsfahne, eingegossen in Gerätedurchführung
- 28
- Gerätewand
- 30
- Haltering bzw. Halbschalen
- 31
- Anformung des Halterings
- 32
- Befestigungsflansch bzw. Befestigungsnase des Halterings
- 34
- Gewindestange
- 35
- Befestigungsschraube
- 36
- Gegenmutter
- 37
- Weitere Feldsteuerelektrode
- 38
- Anschlußring
- 38a
- Kante des Anschlußringes
- 39
- Schraubgewinde
- 40
- Schraubring
1. Stützisolator, insbesondere zum Anschluß an Transformatoren und gekapselte Schaltanlagen,
mit einem rotationssymmetrischen, hohlen Isolierkörper (10, 11) zur zentrischen Aufnahme
des Leiters (15), welcher Isolierkörper (10, 11) zwei miteinander fest verbundene
Bereiche aus unterschiedlichem Material aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützerteil bzw. Strunk (10) des Stützisolators aus starrem Material und
sein geräteseitig angeordnetes Fußteil (11) aus elastischem Material besteht, das
das Anschlußteil (22) der Gerätedurchführung (20) mit radialer Vorspannung staub-
und wasserdicht umgibt und im Bereich der elektrischen Kontaktierung eine innenseitig
ringsumlaufend in das Fußteil (11) integrierte Feldsteuerelektrode (16) enthält.
2. Stützisolator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußteil (11) in dem zwischen der Anschlußoberkante (24) der Gerätedurchführung
(20) und dem gerätenächsten Schirm (14) des Strunks (10) gelegenen Bereich endet.
3. Stützisolator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Grenzfläche (12) zwischen starrem und elastischem Material etwa senkrecht
zu den Feldlinien, bevorzugt mit einem Winkel α von 30 bis 60°, zur Isolatorachse
verläuft.
4. Stützisolator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußteil (11) aus Silikonkautschuk besteht.
5. Stützisolator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützerteil bzw. Strunk (10) im wesentlichen aus Gießharz besteht und das
Fußteil (11) hohlraumfrei aus Silikonkautschuk angegossen ist.
6. Stützisolator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldsteuerelektrode (16) aus elastischem, leitfähigem Silikonkautschuk besteht.
7. Stützisolator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußteil (11) zur Homogenisierung des elektrischen Feldes eine leitfähige
Außenschicht (17) aufweist.
8. Stützisolator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Höhe der in Anpassung an übliche Gerätedurchführungen bemessenen
Querschnittserweiterungen des Fußteils (11) jeweils so bemessen ist, dass die Auflagekante
(15b) des Leiterbolzens (15) nach Ausübung einer gewissen Pressung des elastischen
Fußteils (11) in Richtung Geräteanschluß mittels der Befestigungsorgane (34, 35, 36)
auf die entsprechende Anschlußoberkante (24) der Gerätedurchführung (20) zu liegen
kommt und in dieser Position dauerhaft gehalten wird.
9. Stützisolator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Nähe der Grenzfläche (12) das aus starrem Material bestehende Stützerteil
bzw Strunk (10) des Isolierkörpers eine ringsumlaufende Schulter mit einer außen umlaufenden
Erhöhung bzw. Kante (18) aufweist, die von gerätedurchführungsseitig befestigbaren
Halteorganen übergriffen und in Richtung Gerätedurchführung (20) gedrückt werden kann.
10. Stützisolator nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen vorzugsweise metallenen, gerätedurchführungsseitig befestigbaren Haltering
(30), der aus zwei durch axiale Verschiebung miteinander verrastbaren Halbschalen
besteht, und eine die umlaufende Kante (18) des Stützers (10) übergreifende Anformung
(31) aufweist.
11. Stützisolator nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Anschlußring (38), der ringsumlaufend in Nähe der Grenzfläche (12) im Stützerteil
bzw Strunk (10) des Isolierkörpers eingebettet ist und Halteorgane zur Befestigung
des Stützisolators aufweist.
12. Stützisolator nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der metallene Anschlußring (38) eine überstehende Außenfläche aufweist, die
mit einem Gewinde (39) versehen ist.
13. Stützisolator nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der metallenen Kanten (18, 38a) eine weitere ringsumlaufende Feldsteuerelektrode
(37) im Stützerteil bzw. Strunk (10) eingebettet ist.
1. Post insulator, particularly for connection to transformers and encapsulated switchplants,
comprising a rotationally symmetric, hollow insulating body (10, 11) for central accommodation
of the conductor (15), which insulating body (10, 11) exhibits two areas of different
material, permanently joined to one another, characterised in that the insulator part
or core (10) of the post insulator consists of rigid material and its foot part (11)
arranged on the equipment side consists of elastic material which surrounds the terminal
part (22) of the equipment bushing (20) with radial pre-tension in a dust- and watertight
manner and contains in the area of the electrical contact arrangement a field control
electrode (16) which is circularly peripherally integrated into the foot part (11)
on the inside.
2. Post insulator according to Claim 1, characterised in that the foot part (11) ends
in the area located between the terminal top edge (24) of the equipment bushing (20)
and the shield (14) of the core (10) next to the equipment.
3. Post insulator according to Claim 1 or 2, characterised in that the boundary face
(12) between the rigid and elastic material extends approximately perpendicularly
to the field lines, preferably at an angle a of 30 to 60°, with respect to the insulator
axis.
4. Post insulator according to one of the preceding claims, characterised in that the
foot part (11) consists of silicone rubber.
5. Post insulator according to Claim 4, characterised in that the insulator part or core
(10) essentially consists of cast resin and the foot part (11) is moulded on from
silicone rubber without cavities.
6. Post insulator according to Claim 5, characterised in that the field control electrode
(16) consists of elastic, conductive silicone rubber.
7. Post insulator according to one of the preceding claims, characterised in that the
foot part (11) has a conductive outer layer (17) for homogenising the electrical field.
8. Post insulator according to one of the preceding claims, characterised in that the
axial height of the cross-sectional expansions of the foot part (11), dimensioned
in adaptation to conventional equipment bushings, is in each case dimensioned in such
a manner that the support edge (15b) of the conductor bolt (15), after exertion of
a certain pressure of the elastic foot part (11) in the direction of the equipment
terminal by means of the mounting elements (34, 35, 36), comes to lie on the corresponding
terminal top edge (24) of the equipment bushing (20) and is durably held in this position.
9. Post insulator according to one of the preceding claims, characterised in that in
the vicinity of the boundary face (12), the insulator part or core (10), consisting
of rigid material, of the insulator body exhibits a circularly peripheral shoulder
with a raised portion or edge (18), peripheral on the outside, which can be engaged
by holding elements, which can be mounted on the equipment bushing side, and can be
pressed in the direction of the equipment bushing (20).
10. Post insulator according to one of the preceding claims, characterised by a preferably
metallic holding ring (30) which can be mounted on the equipment bushing side and
which consists of two half shells which can be locked to one another by axial displacement,
and exhibits a moulding (31) engaging over the peripheral edge (18) of the insulator
(10).
11. Post insulator according to one of the preceding claims, characterised by a terminal
ring (38), which is embedded circularly peripherally in the vicinity of the boundary
face (12) in the insulator part or core (10) of the insulating body and exhibits holding
elements for mounting the post insulator.
12. Post insulator according to Claim 11, characterised in that the metallic terminal
ring (38) exhibits a protruding outer area which is provided with a thread (39).
13. Post insulator according to one of Claims 9 to 12, characterised in that a further
circularly peripheral field control electrode (37) is embedded in the insulator part
or core (10) in the area of the metallic edges (18, 38a).
1. Isolateur rigide, notamment pour la connexion à des transformateurs et des installations
de distribution blindées, comportant un corps (10, 11) isolant creux, symétrique de
rotation, qui reçoit le conducteur (15) en son centre, lequel corps (10, 11) isolant
comporte deux parties qui sont réalisées en des matériaux différents et sont liées
rigidement entre elles, caractérisé par le fait que la partie support ou le fût (10)
de l'isolateur est réalisé en un matériau rigide et sa base (11), côté appareil, est
en matériau élastique, entoure de manière étanche à la poussière et à l'eau, avec
précontrainte radiale, la partie de branchement (22) de l'entrée (20) de l'appareil
et comporte, dans la région des contacts électriques, une électrode (16) de contrôle
de champ annulaire, intégrée dans la base (11) côté intérieur.
2. Isolateur rigide selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la base (11)
se termine dans la zone située entre le bord (24) supérieur de la partie de branchement
de l'entrée (20) de l'appareil et l'ailette (14) du fût (10) la plus proche de l'appareil.
3. Isolateur rigide selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que la surface
de séparation (12) entre les matériaux rigide et élastique est sensiblement perpendiculaire
aux lignes de champ, et forme de préférence un angle α compris entre 30 et 60° avec
l'axe de l'isolateur.
4. Isolateur rigide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que la base (11) est en caoutchouc silicone.
5. Isolateur rigide selon la revendication 4, caractérisé par le fait que la partie support
ou le fût (10) est constitué essentiellement de résine moulée et que la base (11)
en caoutchouc silicone est moulée sur celui-ci sans cavités.
6. Isolateur rigide selon la revendication 5, caractérisé par le fait que l'électrode
(16) de contrôle de champ est réalisée en caoutchouc silicone élastique, conducteur.
7. Isolateur rigide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que la base (11) présente un revêtement (17) extérieur conducteur destiné à rendre
homogène le champ électrique.
8. Isolateur rigide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que la hauteur axiale de la partie de section plus forte de la base (11), dimensionnée
pour permettre le raccordement aux entrées d'appareil courantes, est telle que le
bord d'appui (15b) de la tige (15) conductrice vient en contact avec le bord supérieur
(24) et est maintenu de manière permanente dans cette position lorsqu'une certaine
pression est exercée sur la base (11) élastique, dans la direction de la connexion
de l'appareil, au moyen des éléments de fixation (34, 35, 36).
9. Isolateur rigide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que, au voisinage de la surface de séparation (12), la partie support ou le fût (10)
du corps isolant comporte un épaulement annulaire avec un rebord (18) circulaire extérieur
qui est saisi par des éléments de retenue fixés côté entrée d'appareil et peut être
pressé en direction de l'entrée d'appareil (20).
10. Isolateur rigide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par une bague
de retenue (30), de préférence métallique, qui est fixée côté entrée de l'appareil,
est formée de deux coquilles qui s'encliquètent l'une dans l'autre par déplacement
axial et présente une partie (31) qui saisit le bord (18) circulaire de la partie
support (10).
11. Isolateur rigide selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par une bague
de raccordement (38) qui est noyée dans la partie support ou le fût (10) du corps
isolant, au voisinage de la surface de séparation (12), et comporte des éléments de
retenue destinée à la fixation de l'isolateur rigide.
12. Isolateur rigide selon la revendication 11, caractérisé par le fait que la bague de
raccordement (38) métallique présente une surface extérieue en saillie pourvue d'un
filetage (39).
13. Isolateur rigide selon une des revendications 9 à 12, caractérisé par le fait qu'une
électrode (37) de contrôle de champ annulaire supplémentaire est noyée dans la partie
support ou le fût (10) au voisinage des bords (18, 38a) métalliques.

