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(11) |
EP 0 283 936 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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02.01.1997 Patentblatt 1997/01 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.06.1992 Patentblatt 1992/23 |
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Anmeldetag: 17.03.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B05D 1/04 |
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Verfahren zur Betriebssteuerung einer elektrostatischen Beschichtungsanlage
Process for controlling an electrostatic coating installation
Procédé de commande d'une installation de revêtement électrostatique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
23.03.1987 DE 3709510
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.09.1988 Patentblatt 1988/39 |
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Patentinhaber: Dürr GmbH |
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D-70432 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Schneider, Rolf
D-7151 Burgstetten 1 (DE)
- Henger, Peter
D-7123 Sachsenheim 3 (DE)
- Luderer, Manfred
D-7057 Leutenbach 2 (DE)
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Vertreter: Heusler, Wolfgang, Dipl.-Ing. et al |
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Dr. Dieter von Bezold
Dipl.-Ing. Peter Schütz
Dipl.-Ing. Wolfgang Heusler
Brienner Strasse 52 80333 München 80333 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 451 818 DE-A- 3 429 075 DE-A- 3 609 240 FR-A- 2 257 350 US-A- 4 481 557
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DE-A- 3 219 236 DE-A- 3 445 946 DE-C- 2 414 524 US-A- 4 266 262
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- Prospekt SAMES Gènerateur GNS 435
- Bericht CNRS, 1961; "La physique des forces electrostatiques"
- Bericht von R. Tholome, Juni 1965; "Faisons le point sur la peinture électrostatique"
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Bemerkungen: |
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Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht
wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind. |
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bei der elektrostatischen Beschichtung Von Werkstücken wie z.B. Fahrzeugrohkarossen
ist es bekannt und üblich, die Werkstücke serienweise durch Sprühkabinen zu fördern,
in denen einzeln oder gruppenweise an Hochspannungserzeuger angeschlossene Rotationszerstäuber
installiert sind. In konventionellen Anlagen wurde das Beschichtungsmaterial direkt
im oder am Zerstäuber auf das Hochspannungspotential gelegt. Damit die in neuerer
Zeit bevorzugten Beschichtungsmaterialien relativ hoher elektrischer Leitfähigkeit
wie die sogenannten Wasserlacke verwendet werden können, ist es dagegen zweckmäßiger,
das gesamte Lackzufuhrsystem und die Zerstäuberglocke od. dgl. zu erden und die mechanisch
zerstäubten Farbpartikel durch die Zerstäuberglocke umgebende äußere Elektroden aufzuladen
(vgl. DE-OS 34 29 075 und 36 09 240). Die Aufladung erfolgt durch Ionenanlagerung
aufgrund der Koronaentladung durch die Elektrodenspitzen.
[0003] Im Betrieb einer derartigen Anlage war es bisher üblich, die an die Sprüheinrichtungen
angelegte Spannung des Hochspanungserzeugers auf konstanten Werten zu stabilisieren,
die zur Berücksichtigung der jeweiligen Betriebsbedingungen stufenweise beispielsweise
im Bereich von 60 bis 100 kV eingestellt werden konnten. Wenn die Spannung auf einem
konstanten Wert gehalten wird, treten aber insbesondere bei der erwähnten Außenaufladung
des Beschichtungsmaterials durch Koronaentladung Probleme auf, da sich unter Umständen
beträchtliche Schwankungen des Koronastroms im Betrieb ergeben können. Der Koronastrom
ist deutlich höher als der bei der konventionellen Kontaktaufladung des Beschichtungsmaterials
im Zerstäuber übliche Betriebsstrom und hängt nicht nur von der Elektrodenspannung
ab, sondern auch von verschiedenen Umgebungsbedingungen wie Luftfeuchtigkeit und eventueller
Verschmutzung des Elektrodenbereiches. Beispielsweise kann in einer typischen Beschichtungsanlage
der erwähnten Art der Korona-Betriebsstrom zwischen 100 und 300 µA schwanken, wenn
sich die Luftfeuchtigkeit zwischen 30% und 90% ändert, wie es in der Praxis ohne weiteres
möglich ist. Sowohl zu geringe als auch zu hohe Betriebsströme müssen aber vermieden
werden, weil im ersten Fall keine ausreichende Ionisierung zustande kommt mit der
Folge eines unbefriedigenden Beschichtungswirkungsgrads (Verhältnis zwischen abgesprühtem
Material und dem das Werkstück erreichenden Material), während im zweiten Fall die
Gefahr einer Überladung des Farbnebels mit Raumladungseffekten besteht, die erfahrungsgemäß
den Koronastrom und die Ionisierung fast vollständig unterdrücken können. In beiden
Fällen kann es infolge der unzureichenden Aufladung der Farbpartikel zu einer schnellen
Verschmutzung der Elektroden sowie ihrer Halteranordnung und sonstiger Teile des Zerstäubers
durch das abgesprühte Material kommen. Zusätzliche Schwierigkeiten ergeben sich aus
der starken Abhängigkeit des im Vergleich zum Betriebsstrom bei Kontaktaufladung relativ
hohen Koronastroms von Schwankungen der Spannung, die wesentlich größere Stromänderungen
zur Folge haben als im Fall eines kleineren Betriebsstroms. Derartige Stromänderungen
sind in der Praxis unerwünscht.
[0004] Aus der DE-OS 34 45 946 ist es bekannt, beim elektrostatischen Beschichten von großen
Werkstücken wie z.B. Fahrzeugkarossen die Anlage zur Vermeidung eines Spannungsdurchbruchs
zwischen Werkstück und Beschichtungseinrichtung selbsttätig abzuschalten, wenn der
Betriebsstrom auf einen Schwellwert ansteigt, der in Abhängigkeit von der in einem
gewissen Bereich verstellbaren Betriebsspannung vorbestimmt wird. Zu diesem Zweck
werden alle für die wählbaren Spannungswerte geltenden Stromschwellwerte gemeinsam
insbesondere in einem Mikroprozessor gespeichert und im Betrieb entsprechend der jeweils
eingestellten Spannung selbsttätig ausgewählt. Es kann auch zunächst nur ein Warnsignal
erzeugt werden, wenn der während des Betriebes ständig gemessene Strom einen zwischen
dem Normalwert und dem Abschaltschwellwert liegenden Zwischenschwellwert überschreitet.
[0005] Bei einem aus der DE-OS 24 51 818 bekannten Verfahren zum elektrostatischen Beschichten
von Werkstücken, die mit veränderlichem Abstand an unter Hochspannung stehenden Sprühscheiben
vorbeilaufen, wird so lange die Spannung konstantgehalten, bis ein bestimmter Abstand
unterschritten und damit ein einstellbares Strommaximum erreicht wird. Dann wird zur
Begrenzung der Feldstärke zwischen Sprühscheibe und Werkstück der Strom vorübergehend
konstant gehalten, bis schließlich bei Unterschreiten eines einstellbaren Mindestabstands
die angelegte Hochspannung abgeschaltet wird. Abgesehen davon, daß bei diesem Verfahren
das Beschichtungsmaterial nicht beim Absprühen auf Erdpotential liegt und nicht durch
Koronaentladung aufgeladen wird, erfolgt also bei dem bekannten Verfahren nur eine
Begrenzung auf einen Strommaximalwert, der während des normalen Betriebes je nach
Abstand beliebig unterschritten werden kann, so daß die oben erwähnten Verschmutzungsprobleme
insbesondere bei Änderungen der Luftfeuchtigkeit und anderer Umgebungsbedingungen
auftreten können.
[0006] Der hier beschriebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben
das die beim Betrieb einer mit Koronaentladung und mit konstanter Spannung arbeitenden
Anlage festzustellende Gefahr einer Eigenverschmutzung der Sprüheinrichtung weitgehend
vermeidet.
[0007] Diese Aufgabe wird durch das im Anspruch 1 angegebene Verfahren gelöst.
[0008] Durch das Festhalten vorbestimmter, in der Regel konstanter Werte des Betriebsstroms
während des normalen Betriebes, d.h. nicht in Abhängigkeit von bestimmten Abständen
zwischen Werkstück und Sprüheinrichtung, kann insbesondere der Einfluß der Luftfeuchtigkeit
(Wasserdampfgehalt) auf die Koronaentladung kompensiert werden. Infolgedessen wird
im Betrieb stets optimale Koronaentladung gewährleistet, so daß die abgesprühten Farbpartikel
zum größtmöglichen Anteil aufgeladen werden und zu dem zu beschichtenden Werkstück
wandern, statt sich auf der Sprüheinrichtung selbst niederzuschlagen. Mit einem die
Isolation herabsetzenden Niederschlag können zugleich Probleme der Strommessung vermieden
werden, die sich aus Nebenschlußströmen ergeben können.
[0009] Im Normalfall erfordert die Konstanthaltung des Betriebsstroms einen geschlossenen
Regelkreis, in dem der gemessene Strom die Regelgröße darstellt und der Regler je
nach Abweichungen der Regelgröße vom Sollwert eine Stellgröße zur Steuerung der Versorgungsspannung
der Elektroden erzeugt. In der Praxis wird also eine kontinuierliche Änderung der
Spannung der den Hochspannungserzeuger bildenden Kaskade od. dgl. und damit der Feldstärke
zwischen den Elektroden und dem zu beschichtenden Werkstück erfolgen. Diese Regelung
ist aber nicht die einzige Möglichkeit zur Realisierung der Erfindung. Beispielsweise
kann man den Hochspannungserzeuger auch in direkter Abhängigkeit von der Luftfeuchtigkeit
im Sinne eines konstanten Koronastroms steuern.
[0010] Ferner muß der vorbestimmte einzuhaltende Stromwert nicht für alle Betriebsbedingungen
derselbe sein. Insbesondere kann es zweckmäßig sein, bei extrem trockener Luft in
der Sprühkabine einen anderen konstant bleibenden Wert einzustellen als bei extrem
feuchter Luft. Ähnliches gilt für sonstige veränderliche Umgebungsbedingungen wie
z.B. die räumliche Beziehung zwischen Sprüheinrichtung und Werkstück. Aus diesen Gründen
kann es also zweckmäßig sein, den einzuhaltenden Stromwert in Abhängigkeit von der
Luftfeuchtigkeit und/oder sonstigen Umgebungsbedingungen zu ändern.
[0011] Wenn die Versorgungsspannung der Elektroden zur Konstanthaltung des Betriebsstroms
geändert werden muß, lassen diese Änderungen auch Rückschlüsse auf richtigen oder
fehlerhaften Betrieb zu. Beispielsweise besteht bei einem Kurzschluß, bei zunehmender
Verschmutzung oder bei einer in Hinblick auf einen Spannungsdurchbruch gefahrlichen
Annäherung des Werkstücks an die Sprühvorrichtung die Tendenz zu einem steilen Stromanstieg,
dem durch entsprechende Verminderung der Spannung gegengesteuert wird. Die Versorgungsspannung
der Elektroden wird ständig gemessen, und wenn sie einen Grenzwert unterschreitet,
kann ein Alarmsignal erzeugt und/oder die Beschichtungsanlage abgeschaltet werden.
Der Spannungsgrenzwert kann unter Umständen in Abhängigkeit von den jeweiligen Betriebsbedingungen
eingestellt und selbsttätig geändert werden. Ein Alarmsignal kann auch dann erzeugt
werden, wenn die Versorgungsspannung sich bei der Regelung unzulässig schnell ändert,
oder wenn sich der Betriebsstrom selbst innerhalb einer vorgegebenen Zeit um mehr
als ein zulässiges Maß ändert, etwa wenn die Stromregelung versagt oder zu träge arbeitet.
Schließlich kann auch eine zu hohe Betriebsspannung eine Fehlermeldung auslösen.
[0012] Die beschriebene Einregelung des Korona-Betriebsstroms auf einen bestimmten, in der
Regel konstanten Wert erfolgt während des normalen Beschichtungsbetriebes. Bis bei
Inbetriebnahme der Anlage der gewünschte Stromwert erreicht wird, kann dagegen zunächst
der gemessene Betriebsstrom durch Vergleich mit vorgegebenen spannungsabhängigen Daten
daraufhin überwacht werden, ob er zulässige Werte unter- oder insbesondere überschreitet,
vorzugsweise in der aus der erwähnten DE-OS 34 45 946 an sich bekannten Weise. Bei
unzulässigen Abweichungen des Stromes wird ein Alarmsignal erzeugt bzw. die Anlage
abgeschaltet, während bei fehlerfreiem Erreichen des vorgesehenen Stromwertes die
Stromregelung eingeschaltet wird, wobei nun zur Betriebsüberwachung festgestellt wird,
ob die Versorgungsspannung über dem vorgeschriebenen Mindestwert bleibt. Die Umschaltung
der Anlage vom Stromschwellwertbetrieb auf Konstantstrombetrieb kann selbsttätig beispielsweise
bei Überschreiten einer vorbestimmten Spannung des Hochspannungserzeugers nach dessen
Einschaltung erfolgen.
1. Verfahren zur Betriebssteuerung einer elektrostatischen Beschichtungsanlage
in der das von einer Sprühvorrichtung zerstäubte Beschichtungsmaterial durch Koronaentladung
mit Hilfe von Elektroden aufgeladen wird, die an einen Hochspannungserzeuger mit änderbarer
Hochspannung angeschlossen sind, für leitfähiges und beim Absprühen auf Erdpotential
liegendes Beschichtungsmaterial,
wobei der der Koronaentladung entsprechende Betriebsstrom gemessen wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß während des Betriebes der Beschichtungsanlage der Korona-Betriebsstrom auf einem
vorbestimmten Wert durch einen geschlossenen Regelkreis festgehalten wird, in dem
der gemessene Strom die Regelgröße darstellt und der Regler je nach Abweichungen der
Regelgröße vom Sollwert eine Stellgröße zur Steuerung der Versorgungsspannung der
Elektroden erzeugt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vorbestimmte Wert konstant
ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der festzuhaltende Stromwert
in Abhängigkeit von der Luftfeuchtigkeit und/oder sonstigen Umgebungsbedingungen eingestellt
oder geändert wird.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Versorgungsspannung der Elektroden in Abhängigkeit von der Luftfeuchtigkeit gesteuert
wird.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Betriebsüberwachung festgestellt wird, ob die Versorgungsspannung der Elektroden einen
zulässigen Wert unterschreitet.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Alarmsignal erzeugt wird, wenn die Versorgungsspannung sich bei der Stromregelung
unzulässig schnell ändert.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Alarmsignal erzeugt wird, wenn sich der Betriebsstrom innerhalb einer vorgegebenen
Zeit um mehr als ein zulässiges Maß ändert.
8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst
der Betriebsstrom durch Vergleich mit vorgegebenen spannungsabhängigen Werten Überwacht
wird, bis er den vorgesehenen festzuhaltenden Wert erreicht, und daß bei unzulässigen
Abweichungen des Stroms ein Alarmsignal erzeugt wird, während bei fehlerfreiem Erreichen
des vorgesehenen Stromwertes die Beschichtungsanlage auf den Betrieb mit dem konstanten
bzw. vorbestimmten Stromwert umgeschaltet wird.
1. Method of controlling the operation of an electrostatic coating installation,
in which the coating material, which has been atomised by a spraying device, is charged
by corona discharge with the aid of electrodes which are connected to a high voltage
generator with a variable high voltage, for conductive coating material which is at
earth potential during spraying,
whereby the operating current corresponding to the corona discharge is measured,
characterised in that
the corona operating current is held at a predetermined value during the operation
of the coating installation by a closed control circuit in which the measured current
represents the control parameter and the controller produces a controlled parameter
to control the supply voltage to the electrodes in dependence on deviations of the
control parameter from the desired value.
2. Method as claimed in Claim 1, characterised in that the predetermined value is constant.
3. Method as claimed in Claim 1, characterised in that the current value which is to
be held constant is adjusted or altered in dependence on the atmospheric humidity
and/or other environmental conditions.
4. Method as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the supply
voltage of the electrodes is controlled in dependence on the atmospheric humidity.
5. Method as claimed in one of the preceding claims, characterised in that for the purpose
of operational monitoring it is determined whether the supply voltage of the electrodes
falls below an acceptable value.
6. Method as claimed in one of the preceding claims, characterised in that an alarm signal
is produced if the supply voltage changes impermissibly rapidly during the current
regulation.
7. Method as claimed in one of the preceding claims, characterised in that an alarm signal
is produced if the operating current varies within a predetermined time by more than
an unacceptable amount.
8. Method as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the operating
current is initially monitored by comparison with predetermined voltage-dependent
values until it reaches the intended value to be held and that an alarm signal is
produced in the event of impermissible variations of the current whilst the coating
installation is switched over to operation with the constant or predetermined current
value if the intended current value is reached without fault.
1. Procédé pour commander le fonctionnement d'une installation de revêtement électrostatique,
dans lequel le matériau de revêtement vaporisé par un dispositif de pulvérisation
est chargé par décharges Corona à l'aide d'électrodes qui sont reliées à un générateur
de haute tension à haute tension variable, pour un matériau de revêtement conducteur
et se trouvant au potentiel de la terre lors de la pulvérisation le courant de service
correspondant aux décharges Corona étant mesuré, caractérisé en ce que, pendant le
fonctionnement de l'installation de revêtement, le courant de service est maintenu
à une valeur prédéterminée par un circuit de régulation fermé, dans lequel le courant
mesuré représente la grandeur de réglage et le régulateur produit, suivant les écarts
entre la grandeur de réglage et la valeur de consigne, une grandeur de réglage destinée
à la commande de la tension d'alimentation des électrodes.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la valeur prédéterminée est
constante.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la valeur de courant à maintenir
est réglée ou modifiée en fonction de l'humidité de l'air et/ou de toutes autres conditions
ambiantes.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la tension
d'alimentation des électrodes est commandée en fonction de l'humidité de l'air.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, pour contrôle
le fonctionnement, on détermine si la tension d'alimentation des électrodes descend
en dessous d'une valeur autorisée.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'on produit
un signal d'alarme si la tension, d'alimentation varie avec une rapidité inacceptable
lors du réglage du courant.
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'on produit
un signal d'alarme si le courant de service varie, dans les limites d'un temps prédéterminé,
de plus d'une quantité acceptable.
8. Procédé sel on l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'on contrôle
d'abord le courant de service par comparaison avec des valeurs prédéterminées dépendant
de la tension, jusqu'à ce qu'il atteigne la valeur prévue qui doit être maintenue,
et en ce que, en cas de variations inacceptables du courant, on produit un signal
d'alarme, alors que une fois atteinte correctement la valeur de courant prévue, l'installation
de revêtement est commutée sur le fonctionnement avec la valeur de courant constante
ou prédéterminée.