[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zu fingerbefähigter Eingabe und Anzeige von
Steuerbefehlen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Die EP-A 01 60 167 zeigt eine gattungsgemäße Einrichtung mit einem Microcomputer.
Nachteilig ist, daß über die Bedienungsfläche herausragende Schalter, Lampen und Anzeigen
vorgesehen sind. Eine Bildschirmdarstellung zur graphischen und numerischen Anzeige
und Eingabe von Steuerbefehlen ist nicht vorgesehen.
[0003] Aus der US-A 37 60 360 ist fingerdruckbetätigbarer Matrixschalter mit einer Schaltfolie
mit aufgedruckter Straßenkarte zu entnehmen, der in einem Fahrzeug eingebaut ist.
Durch Fingerdruck auf die Straßenkarte wird ein Signal erzeugt, das drahtlos an eine
Empfängerstation gesendet wird und Informationen enthält, wo sich das Fahrzeug befindet.
Die Schaltfolien sind austauschbar und weisen Informationsträger zu ihrer automatischen
Identifizierung auf.
[0004] Eine Schalt-Tastaturkonsole ist aus der DE-A 18 01 696 bekanntgeworden, bei der die
Tastaturkonsole aus einem ersten Träger mit Leiterflächen besteht, die sich mit Abstand
gegenüberstehen und die Kontaktierung der sich gegenüberliegenden Leiterflächen durch
örtlichen Druck auf den flexiblen Träger geschieht.
[0005] Aus der DE-A 27 23 786 ist eine Datenterminalvorrichtung zu ersehen, die ein Tastenfeld
aufweist, das mit einer Schaltermatrix zusammenwirkt. Das Tastenfeld ist austauschbar.
Auf einem Display können die eingegebenen Werte angezeigt werden.
[0006] Durch die DE-A 32 20 622 ist eine Einrichtung zur Eingabe von Daten zur Überwachung
und Steuerung einer Druckmaschine bekannt. Die Dateneingabe erfolgt mittels einer
durchsichtigen, druckempfindlichen Schicht, die sich auf einer Anzeigeeinrichtung
befindet und die Steuersignale an die Druckmaschine weiterleitet. Der Nachteil dieser
Einrichtung liegt darin, daß das Dateneingabefeld von der Größe der Anzeigeeinrichtung
abhängig ist. Dies bedeutet, daß eine übersichtliche Anordnung bei großen Maschinen
mit relativ vielen Funktionsfeldern auf dem zur Anzeige benutzten recht kleinen Bildschirm
nicht möglich ist. Außerdem erfolgt das Steuern der Maschine hierarchisch von einem
Eröffnungsbild über verschiedene Zwischenbilder bis zu dem gewollten aktuellen Bild,
so daß eine relativ lange Zeit vergeht, bis man auf das gewünschte Bild stößt. Abgesehen
von dem nötigen Zeitaufwand ist eine gute Kenntnis der Bedienerstruktur erforderlich.
[0007] Ungünstig wirkt sich weiterhin aus, daß die Einund Ausgabeeinrichtung sehr schmutzantällig
ist, d. h. man kann bei einer Verschmutzung der druckempfindlichen Schicht, nicht
mehr gut durch diese hindurchsehen, so daß man weder die Funktionsfelder noch die
Anzeigen gut erkennen kann und es dadurch leicht zu Fehlbedienungen kommt.
[0008] Durch eine offenkundige Vorbenutzung ist eine Rollenrotations-Druckmaschine des Typs
COLORMAN 75 bekannt geworden. Es sind Bedienungstafeln an den einzelnen Druckeinheiten
vorgesehen. Die Bedienungstafeln bestehen aus Kontaktebenen, welche mit einer graphisch
gestalteten Kommandofolie abgedeckt werden. Durch Druck auf die Kommandofolie werden
elektrische Kommandos zur Steuerung der Druckmaschine oder ihrer Hilfsantriebe ausgelöst.
[0009] Durch öffentliche Zurschaustellung einer Rollenrotations-Druckmaschine des Typs UNIMAN
4/2 auf der "DRUPA 1986" mit einem Schaltpult sind Bedienungstafeln an den Druckeinheiten
und auf dem Schaltpult bekannt geworden.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Eingabe von Daten
zur Überwachung und Steuerung einer Druckmaschine zu schaffen, die es ermöglicht,
möglichst schnell unter Vermeidung langwieriger Bedienerführungen, in eine gewünschte
Funktionsebene zu gelangen, von der aus man Kommandos an die elektrische Maschinensteuerung
geben kann.
[0011] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs
1 gelöst.
[0012] Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß die Eingabeebene der Eingabekonsole
als Digitalisierebene ausgelegt ist, welche wahlweise als ein Digitalisiertableu mit
induktiver Ansteuerung oder als manuell bedienbare Digitalisierebene mit Mikrofolientastschaltern
(Folientaster) oder durch kapazitive bzw. induktive (Hall-IC) bzw. piezoelektrische
Schaltfelder sowie Multilayer-Digitalisierebene mit Widerstandskoordinaten manuell
betätigt werden kann, wobei deren Frontseite in vorteilhafter Weise jeweils aus einer
leicht auswechselbaren graphisch beliebig gestaltbaren Frontfolie bestehen kann. Bei
einer Multilayer-Digitalisierebene mit Widerstandskoordinaten wird z. B. je nach Berührungspunkt
der Eingabeebene ein definierter Widerstand an die X-/Y-Achse als Ausgangsgröße gemeldet.
[0013] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im folgenden näher beschrieben.
[0014] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Eingabeebene mit Kommandofolie und Verarbeitungslogik,
- Fig. 2
- perspektivischer Ausschnitt der Eingabeebene mit Kommandofolie,
- Fig. 3
- beispielhafte Anordnung von Funktionsfeldern auf einer Kommandofolie,
- Fig. 4
- Bildschirmanzeige,
- Fig. 5
- Kommandofolie mit Sicherheitswulsten.
[0015] Eine Eingabekonsole 1 für eine Druckmaschine weist in seiner geneigten Oberfläche
2 eine rechteckige Vertiefung 3 auf, deren Grundfläche 4 horizontal angeordnet ist.
Die Grundfläche 4 kann jedoch auch bedienerfreundlich geneigt sein. Die Grundfläche
4 dient als Auflage für eine als Digitalisiertableau ausgeführte Kontaktebene 6. Auf
der Kontaktebene 6 ist eine Kommandofolie 8 als Eingabefeld 9 angeordnet. Oberhalb
des Eingabefeldes 9 ist bequem ablesbar ein mit der Kontaktebene 6 über einen Leitstandrechner
14 gekoppelter Bildschirm 12 vorgesehen.
[0016] Die Kontaktebene 6 ist als Schaltermatrix ausgeführt, und in viele kleine (z. B.
672) Kontaktfelder 13 unterteilt. Die Kontaktfelder 13 sind mit einer Verarbeitungslogik
(Interface) des Leitstandrechners 14 mittels Kontaktleitungen 24 (Fig. 2) "hardware"-mäßig
verbunden. Die Ansteuerung der Verarbeitungslogik 14 kann binär oder auf andere Weise
codiert erfolgen. Die Unterteilung der Kontaktebene 6 in viele Kontaktfelder 13 ermöglicht
eine Änderung bzw. Erweiterung von Kommandofeldern 16 auf dem Eingabefeld 9, ohne
daß elektromechanische Änderungen vorgenommen werden müßten. Es wird lediglich das
Codierungsprogramm der Verarbeitungslogik 14 "software"-mäßig umcodiert. Die Kommandofelder
16 sind entsprechend gekennzeichnet auf die Kommandofolie 8 aufgedruckt.
[0017] Nach Auflage der Kommandofolie 8 auf die Kontaktebene 6 sind jedem Kommandofeld 16
je nach Größe ein oder mehrere Kontaktfelder 13 zugeordnet. Die weitere Zuordnung
zu den Stellmitteln 11 der Druckmaschine jedes der von den Kontaktfeldern 13 zum Leitstandrechner
14 zugeführten Signale erfolgt "software"-mäßig. Da man die einzelnen Eingabefunktionen
in Abhängigkeit von der "Software" beliebig anordnen kann, ergeben sich Anordnungsmöglichkeiten,
die nur durch die verfügbare Fläche des Eingabefeldes 9 bzw. der Kontaktebene 6 oder
durch die Anzahl der Kontaktfelder 13 begrenzt sind. Selbstverständlich ist es auch
möglich die Kommandofolie 8 auf der Kontaktebene 6 zu befestigen (z. B. aufzukleben).
[0018] Eine Betätigung der Kontaktfelder 13 erfolgt durch die Kommandofolie 8 hindurch,
z. B. mittels eines Fingers oder Stiftes.
[0019] Fig. 2 zeigt den mechanischen Aufbau der Kontaktfelder 13 der Kontaktebene 6. Die
Kontaktebene 6 besteht aus einer unteren Leiterfolie 22 mit darauf angeordneten Schaltelementen
23 und zugehörigen Kontaktleitungen 24. die die Verbindung zur nachgeschalteten Verarbeitungslogik
14 (Interface) herstellen. Auf der Leiterfolie 22 ist (z. B. mittels Klebstoffes)
eine Abstandsfolie 26 befestigt, die im Bereich der Schaltelemente 23 jeweils einen
Durchbruch 27 aufweist. Auf der Abstandsfolie 26 ist eine weitere Trägerfolie 28 befestigt,
die im Bereich der Durchbrüche 27 und Schaltelemente 23 jeweils ein Kontaktgitter
29 aufweist. Bei Betätigung eines auf der Kommandofolie 8 abgebildeten Kommandofeldes
16 wird das jeweils darunterliegende Kontaktgitter 29 in Berührung mit dem jeweils
darunter im Abstand angeordneten Schaltelement 23 gebracht und ein elektrisches Signal
ausgelöst, das mittels der Kontaktleitungen 24 zur Verarbeitungslogik 14 gelangt.
Selbstverständlich können die einzelnen Kontaktfelder 13 der Kontaktebene 6 auch als
kapazitive, induktive oder piezoelektrische Schaltelemente ausgeführt werden.
[0020] Fig. 3 zeigt beispielhaft eine Kommandofelderanordnung auf einer Kommandofolie 31.
Die Kommandofelder 32, 33 im oberen Drittel des Eingabefeldes 9 dienen z. B. zur Anwahl
der verschiedenen Druckeinheiten, Falzapparate, Trockner oder anderer Peripheriegeräte.
Bei z. B. einer Betätigung des Kommandofeldes 33 zur Anwahl einer zweiten Druckeinheit
wird auf dem Bildschirm 12 ein Bild 39 (Fig. 4) mit Istwerten der verschiedenen Registereinstellsystemen
der zweiten Druckeinheit angezeigt. Die Anzeige erfolgt sowohl graphisch 41, als auch
numerisch 42. Die frei zuordenbaren Kommandofelder F1 - F12 im mittleren Drittel des
Eingabefeldes 9 dienen zur gewünschten Funktionsanwahl gemäß den Funktionsanzeigen
35 am unteren Bildrand des Bildschirms 12.
[0021] Um z. B. das Umfangsregister des oberen Druckwerks der gewählten zweiten Druckeinheit
einstellen zu können, wird das der Funktionsanzeige 38 zugeordnete Kommandofeld F7
betätigt. Zur Eingabe der Sollwerte sind die Kommandofelder 34 im unteren Drittel
des Eingabefeldes 9 vorgesehen. Die Sollwerteingabe kann entweder numerisch oder inkremental
erfolgen, wobei unter inkremental zu verstehen ist, daß eine Aufsummierung der Sollwerte
bei einer anhaltenden oder wiederholten Betätigung einer der Kommandofelder 34 erfolgt.
Soll nun eine Registerverstellung z. B. in einer fünften Druckeinheit erfolgen, kann
das entsprechende Kommandofeld 32 direkt betätigt werden und es wird ein dem Bild
39 entsprechendes Bild für das fünfte Druckwerk angezeigt.
[0022] Es ist selbstverständlich auch möglich zur Verstellung (z. B. der Register) eine
geeignete "Software" derart zu erstellen, so daß der Ort und die Bewegungsrichtung
eines Gegenstandes (z. B. Finger) auf der Eingabeebene 6 vom Leitstandrechner 11 registriert
wird und für die Zeitdauer der Bewegung eine Verstellbewegung des zuvor z. B. mittels
des Kommandofeldes F7 angewählten Umfangsregisters durchführt. Die Richtung der Bewegung
des Gegenstandes z. B. von unten nach oben bedeutet beispielsweise eine Vergrößerung
eines Stellwertes, die Bewegungsrichtung von oben nach unten eine Verringerung des
Stellwertes. Zur Einstellung eines Diagonalregisters könnte die Bewegungsrichtung
entsprechend diagonal sein.
[0023] Da kapazitive und piezoelektrische Systeme auch durch eine Papierschicht hindurch
noch sicher arbeiten, ist es möglich z. B. beim Einsatz der Eingabekonsole 1 für eine
Farbregisterregelung an einer Bogenrotationsdruckmaschine eine Verstellung der Farbregister
wie beschrieben durch einen auf die Kontaktebene 6 oder das Eingabefeld 9 gelegten
Bogen hindurch vorzunehmen.
[0024] Beim Einsatz von piezoelektrischen Systemen für die Kontaktfelder 13 kann der Betätigungsdruck
als zusätzlicher Eingabeparameter verwendet werden, da die Piezoelemente je nach Druckbeaufschlagung
unterschiedlich hohe Ausgangsspannungen erzeugen. Durch Druckdosierung können also
auch Verstellvorgänge gesteuert werden. Die Kommandofelder 16, 32, 33, 34, F1 - F12,
weisen kleine Wulste 36 um ihre Betätigungsfläche 37 auf, damit diese Betätigungsflächen
37 nicht unbeabsichtigt betätigt werden können. In dieser Ausführung entspricht das
Eingabefeld 9 den allgemeinen Sicherheitsbestimmungen für Druckmachinen und kann deshalb
auch für Maschinen-Lauf-Kommandos (z. B. Vorrücken) verwendet werden.
Teileliste
[0025]
- 1
- Leitstand
- 2
- Oberfläche (1)
- 3
- Vertiefung
- 4
- Grundfläche
- 5
- -
- 6
- Kontaktebene
- 7
- 8
- Kommandofolie
- 9
- Eingabefeld
- 10
- -
- 11
- Stellmittel
- 12
- Bildschirm
- 13
- Kontaktfeld
- 14
- Verarbeitungslogik, Leitstandrechner
- 15
- -
- 16
- Kommandofeld
- 17
- 18
- 19
- 20
- 21
- 22
- Leiterfolie
- 23
- Schaltelement
- 24
- Kontaktleitung
- 25
- -
- 26
- Abstandsfolie
- 27
- Durchbruch
- 28
- Trägerfolie
- 29
- Kontaktgitter
- 30
- -
- 31
- Kommandofolie
- 32
- Kommandofeld
- 33
- Kommandofeld
- 34
- Kommandofeld
- 35
- Funktionsanzeige
- 36
- Wulst
- 37
- Betätigungsfläche
- 38
- Funktionsanzeige (Umfangsregister, oben)
- 39
- Bild
- 40
- -
- 41
- graphische Anzeige
- 42
- numerische Anzeige
1. Einrichtung zur fingerbefähigten Eingabe und Anzeige von Steuerbefehlen und / oder
Daten zur Steuerung bzw. Überwachung einer Druckmaschine von einem einzigen Bedienpult
(1) mit einem einzigen Eingabefeld (9) aus, mit einer Umrißdarstellung der zu steuernden
Druckwerke (1; 2; 3; 4; 5) der Druckmaschine und einer Anwahleinrichtung (32; 33)
für die Einzeldruckwerke ( 1; 2; 3; 4; 5), dadurch gekennzeichnet,
daß das Eingabefeld (9) aus einer Kommandofolie (31) mit einer Anzahl von graphisch
gestalteten Anwahlfeldern (32; 33) in Form einer Umrißdarstellung der zu steuernden
Druckwerke (1; 2; 3; 4; 5) und Einzelaggregate (A; P; W) zur Anwahl der Druckwerke
(1; 2; 3; 4; 5) und Einzelaggregate (A; P; W) und
einer unterhalb der Kommandofolie (31) angeordneten Kontaktebene (6) mit einer Anzahl
zumindest von innerhalb der Umrißdarstellung der Druckwerke (1; 2; 3; 4; 5) und der
Einzelaggregate (A; P; W)
betätigbarer Kontaktfelder (13) besteht, wobei die Freigabe für sämtliche Druckwerke
(1; 2; 3; 4; 5) und Aggregate (A; P; W) der Druckmaschine vom gemeinsamen Eingabefeld
(9) erfolgt,
daß die Kontaktfelder (13) durch die Kommandofolie (31) hindurch betätigbar angeordnet
sind,
daß die Kontaktfelder (13) mit einem Rechner (14) verbunden sind,
daß ein Bildschirm (12) vorgesehen ist,
daß der Bildschirm (12) mit dem Rechner verbunden ist,
daß im Anschluß an eine Betätigung eines der Kontaktfelder (13) eines Kommandofeldes
(33) auf dem Bildschirm (12) eine dem Kommandofeld (33) zugeordnete graphische und
/ oder numerische Anzeige (39) sichtbar wird und die diesem Kommandofeld (33) zugeordneten
Steuerkommandos (F1 bis F12) freigegeben werden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kommandofolie (7; 8;
31) zu ihrer automatischen Identifizierung einen Informationsträger (17) aufweist.
3. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechner (14)
derart programmiert vorgesehen ist, daß eine die Kontaktebene (6) aktivierende Bewegung
auf ihr in bezug auf Richtung und Wertigkeit dieser Bewegung in entsprechende Steuerbefehle
umformbar ist.
4. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kommandofolie
(7; 8; 31) um ihre Kommandofelder (16; 32; 33; 34; F1 bis F12) jeweils einen Wulst
(36) aufweist.
1. Device to allow the fingers to be used to input and display control commands and/or
data for controlling and monitoring a printing machine from a single control station
(1) with a single input panel (9), having an outline display of the printing mechanisms
(1; 2; 3; 4; 5) to be controlled in the printing machine and having a selection device
(32; 33) for the individual printing mechanisms (1; 2; 3; 4; 5), characterized in
that the input panel (9) comprises a command film (31) having a number of selection
areas (32; 33) in graphical form, in the form of an outline display of the printing
mechanisms (1; 2; 3; 4; 5) to be controlled, and individual units (A; P; W) for selecting
the printing mechanisms (1; 2; 3; 4; 5) and individual units (A; P; W), and
a contact level (6) which is arranged underneath the command film (31) and having
a number of contact areas (13) which can be operated at least from inside the outline
display of the printing mechanisms (1; 2; 3; 4; 5) and invidivual units (A; P; W)
in which case all printing mechanisms (1; 2; 3; 4; 5) and units (A; P; W) in the printing
machine are enabled from the common input panel (9),
in that the contact areas (13) are arranged such that they can be operated through
the command film (31),
in that the contact areas (13) are connected to a computer (14),
in that a screen (12) is provided,
in that the screen (12) is connected to the computer,
in that, following operation of one of the contact areas (13) of a command area (33)
on the screen (12), a graphical and/or numerical display (39), which is assigned to
the command area (33), becomes visible, and the control commands (F1 to F12) associated
with this command area (33) are enabled.
2. Device according to Claim 1, characterized in that the command film (7; 8; 31) has
an information label (17) so that it can be identified automatically.
3. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that the computer (14) is provided
programmed in such a manner that any movement towards it which activates the contact
level (6) can be converted to control commands whose direction and magnitude correspond
to this movement.
4. Device according to Claims 1 to 3, characterized in that the command film (7; 8; 31)
has a rim (36) around each of its command areas (16; 32; 33; 34; F1 to F12).
1. Dispositif pour introduire et afficher, à l'aide de touches, des instructions ou des
données pour assurer la commande ou la surveillance d'une machine à imprimer, depuis
un pupitre de commande (1) avec une zone d'introduction unique (9) comprenant une
représentation schématique des éléments d'impression commandés (1; 2; 3; 4; 5) de
la machine à imprimer et un dispositif de sélection (32; 33) pour les éléments d'impression
individuels (1; 2; 3; 4; 5), caractérisé en ce que la zone d'introduction (9) est
constituée par une feuille de commande (31) avec un certain nombre de zones de sélection
(32; 33) représentées graphiquement sous la forme du contour des éléments d'impression
(1; 2; 3; 4; 5) et des unités élémentaires (A; P; W) à commander, pour sélectionner
les éléments d'impression (1; 2; 3; 4; 5) et les unités individuelles (A; P; W) et
un plan de contact (6) disposé sous la feuille de commande (31) avec un certain nombre
de zones de contact (13) qui peuvent être commandées au moins depuis l'intérieur de
la représentation schématique des éléments d'impression (1; 2; 3; 4; 5) et des unités
élémentaires (A; P; W), ce qui permet la commande de tous les éléments d'impression
(1; 2; 3; 4; 5) et des unités élémentaires (A; P; W) de la machine d'impression depuis
la zone d'introduction unique (9), en ce que les zones de contact (13) sont agencées
pour pouvoir être activées à travers la feuille de commande (31), que les zones de
commande (13) sont en communication avec un ordinateur (14), qu'un écran de visualisation
(12) est prévu, que l'écran dc visualisation (12) est connecté avec l'ordinateur,
qu'à la suite d'une commande effectuée par une des zones des contact (13) d'une zone
de commande (33), des données graphiques et/ou des données numériques (39) associées
avec les zones de contact (33) sont affichées sur l'écran de visualisation (12) et
les commandes de contrôle (F1 à F12) associées avec les zones de commande (33) sont
effectuées.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la feuille de commande
(7; 8; 31) a un support d'information (17) permettant de l'identifier automatiquement.
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisé en ce que l'ordinateur
(14) prévu est programmé de manière à ce qu'un mouvement d'activation du plan de contact
(6) puisse être converti, en fonction de sa direction et de son importance, en une
commande correspondante.
4. Dispositif selon les revendications 1 à 3 caractérisé en ce que la feuille de commande
(7; 8; 31) a un bourrelet (36) entourant chacune des zones de commande (16; 32; 33;
34; F1 à F12).