(57) Bei einer Einspritzeinrichtung für Dieselmotoren, insbesondere bei einer Pumpedüse
(1,41), bei welcher der Brennstoff durch eine Vorpumpe (32) in einen Saugraum (13,51)
gefördert wird, welcher mit dem Arbeitsraum (9) des Einspritzpumpen kolbens (3) über
wenigstens eine Steuerbohrung (8) in der Pumpenkolbenbüchse (7) verbindbar ist, wobei
das Förderende (i) des Einspritzpumpenkolbens (3) durch Absteuerung des Brennstoffes
durch die Steuerbohrung (8) oder Steuerbohrungen in den Saugraum (13,51) bestimmt
wird, ist wenigstens ein in einem Zylinder (21,47) geführter und zu hin- und hergehender
Bewegung angetriebener Verdrängerkolben (17,46) vorgesehen, dessen Arbeitsraum (23,49)
mit dem Saugraum (13) in ständig offener Verbindung steht, wobei der Verdrängerkolben
(17,46) seinen Arbeitsraum (23,49) vor Förderbeginn (h) des Einspritzpumpenkolbens
(3) verkleinert und bei oder nach Förderende (i) des Einspritzpumpenkolbens (3) vergrößert.
Dadurch wird der Brennstoffdruck im Ansaugraum (13) vor Förderbeginn (h) des Einspritzpumpenkolbens
(3) erhöht und die Füllung des Arbeitsraumes (9) desselben verbessert. Wenn bei Förderende
(i) der Brennstoff aus dem Arbeitsraum (9) des Einspritzpumpenkolbens (3) durch die
Steuerbohrungen (8) mit großer Energie in den Saugraum (13,51) austritt, wird durch
die Vergrößerung des Arbeitsraumes (23,49) des Verdrängerkolbens (17,46) das Aufnahmevolumen
des Ansaugraumes vergrößert und dadurch die entstehende Druckspritze abgeschwächt.
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