(19)
(11) EP 0 284 601 A3

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(88) Veröffentlichungstag A3:
13.09.1989  Patentblatt  1989/37

(43) Veröffentlichungstag A2:
28.09.1988  Patentblatt  1988/39

(21) Anmeldenummer: 88890075.0

(22) Anmeldetag:  24.03.1988
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4F02M 57/02, F02M 59/16, F02M 39/00, F04B 3/00
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE FR GB IT LI SE

(30) Priorität: 26.03.1987 AT 746/87

(71) Anmelder: Automotive Diesel Gesellschaft m.b.H.
A-4020 Linz (AT)

(72) Erfinder:
  • Haider, Gottfried, Dipl.-Ing.
    A-4020 Linz (AT)

(74) Vertreter: Haffner, Thomas M., Dr. et al
Patentanwalt Schottengasse 3a
1014 Wien
1014 Wien (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Einspritzeinrichtung für Dieselmotoren


    (57) Bei einer Einspritzeinrichtung für Dieselmotoren, insbeson­dere bei einer Pumpedüse (1,41), bei welcher der Brennstoff durch eine Vorpumpe (32) in einen Saugraum (13,51) gefördert wird, welcher mit dem Arbeitsraum (9) des Einspritzpumpen kolbens (3) über wenigstens eine Steuerbohrung (8) in der Pumpenkolbenbüchse (7) verbindbar ist, wobei das Förderende (i) des Einspritzpumpenkolbens (3) durch Absteuerung des Brennstoffes durch die Steuerbohrung (8) oder Steuerbohrungen in den Saugraum (13,51) bestimmt wird, ist wenigstens ein in einem Zylinder (21,47) geführter und zu hin- und hergehender Bewegung angetriebener Verdrängerkolben (17,46) vorgesehen, dessen Arbeitsraum (23,49) mit dem Saugraum (13) in ständig offener Verbindung steht, wobei der Verdrängerkolben (17,46) seinen Arbeitsraum (23,49) vor Förderbeginn (h) des Ein­spritzpumpenkolbens (3) verkleinert und bei oder nach Förder­ende (i) des Einspritzpumpenkolbens (3) vergrößert. Dadurch wird der Brennstoffdruck im Ansaugraum (13) vor Förderbeginn (h) des Einspritzpumpenkolbens (3) erhöht und die Füllung des Arbeitsraumes (9) desselben verbessert. Wenn bei Förderende (i) der Brennstoff aus dem Arbeitsraum (9) des Einspritz­pumpenkolbens (3) durch die Steuerbohrungen (8) mit großer Energie in den Saugraum (13,51) austritt, wird durch die Vergrößerung des Arbeitsraumes (23,49) des Verdrängerkolbens (17,46) das Aufnahmevolumen des Ansaugraumes vergrößert und dadurch die entstehende Druckspritze abgeschwächt.







    Recherchenbericht