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(11) |
EP 0 284 822 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.05.1991 Patentblatt 1991/21 |
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Anmeldetag: 04.03.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E04B 1/99 |
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Wandverkleidung zur Änderung des akustischen Verhaltens einer Wand
Wall cladding for the modification of the acoustical properties of a wall
Revêtement mural pour la modification des propriétés acoustiques d'un mur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE GB IT LU NL |
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Priorität: |
04.03.1987 DE 3706984
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.10.1988 Patentblatt 1988/40 |
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Patentinhaber: G + H MONTAGE GmbH |
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D-67059 Ludwigshafen (DE) |
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Erfinder: |
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- Schwartz, Karl-Günter, Dr.
D-6520 Worms (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
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Maximilianstrasse 58 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 631 491
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GB-A- 375 726
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] In Fig.1 1 ist schematisch eine bekannte Wandverkleidung 10 dargestellt. Vor der
in gestrichelten Linien angedeuteten Gebäudewand 11 sind im Abstand voneinander mehrere
zylinderförmige Wandelemente 12-15 aufgestellt. Diese Wandelemente weisen einen horizontalen
Querschnitt auf, der einem gleichschenkligen oder einem gleichseitigen Dreieck entspricht.
Die Elemente sind jeweils so angeordnet, daß sie um senkrechte Achsen 16-19 drehbar
sind. Durch Drehen der Wandelemente 12-15 um diese Achse kann die Fläche, die dem
der Wand 11 abgewandten Raum zugewandt ist, verändert werden. Aufgrund des großen
Volumens jedes Wandelementes 12-15 ist ein verhältnismäßig großer Abstand zwischen
der Gebäudewand 11 und der abschließend von den Elementen gebildeten, dem Raum zugewandten
Wand 20 notwendig.
[0002] In Fig. 2 ist ein anderes bekanntes Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem die
einzelnen Wandelemente 21-23 aus kreisförmigen Zylindern, also Rollen, bestehen, die
um senkrechte Achsen 24-26 drehbar sind. Zwischen jeweils aneinandergrenzenden Rollen
sind in der Fig. 2 senkrecht verlaufende Blenden 27-29 angeordnet. Aufgrund ihres
großen Volumens sind derartige Rollen äußerst schwer manipulierbar.
[0003] Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Wandverkleidung
ist vor der Gebäudewand 30 ein aus senkrechten und waagerechten Streben 31-34 verlaufendes
Gittergerüst 35 angeordnet. Das Gittergerüst ist in einem geringen Abstand vor der
Gebäudewand 30 angeordnet oder unmittelbar auf diese aufgesetzt Durch die Streben
in dem Gittergerüst werden einzelne Felder, beispielsweise 36, 37, 38, 39, abgeteilt.
Jedes Feld ist durch einen Rahmen eingerahmt, von denen nur der Rahmen 40 für das
Feld 39 im einzelnen dargestellt ist. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist
jeder dieser Rahmen an seiner senkrechten linken Kante in Fig. 3 an dem Gittergerüst
35 mit Hilfe von Scharnieren 41,42 angelenkt. Der Rahmen 40 ist somit um eine senkrechte
Achse, die in oder vor der Strebe 32 verläuft, verschwenkbar. Der bzw. die Rahmen
können aus Holz, Kunststoff oder Metall bestehen und sie können aus dem gleichen Material
oder einem verschiedenen Material wie das Gittergerüst 35 hergestellt sein. Das Gittergerüst
kann ggf. auch entfallen, wenn die einzelnen Rahmen unmittelbar an der Gebäudewand
angelenkt sind.
[0004] In dem Rahmen 40 ist ein Wandelement 43 um eine senkrechte Symmetrieachse A verschwenkbar
gehaltert. Die Schwenkachse A verläuft symmetrisch sowohl in Bezug auf den Rahmen
40 wie auch auf eine senkrechte Symmetrieachse des Wandelementes 43. Das Wandelement
43 ist bevorzugt in Form einer Platte ausgebildet. Die Oberflächen des Wandelementes
43 können beliebig ausgestaltet sein und bevorzugt sind die Vor- und die Rückseite
des Wandelementes 43 mit verschiedenen Materialien bzw. Stoffen beschichtet, um ein
unterschiedliches akustisches Absorptions- bzw. Reflexionsvermögen des Wandelementes
zu erzielen. Trotz des unterschiedlichen akustischen Verhaltens könnten die Wandelemente
auf ihrer Vor- und Rückseite durch akustisch transparente Oberflächen natürlich auch
so ausgestaltet sein, daß sie ein gleichartiges optisches Aussehen aufweisen, sofern
eine Wandverkleidung mit gleichen optischen aber variablen akustischen Eigenschaften
gewünscht wird.
[0005] Das Wandelement 43 weist an seinen gegenüberliegenden Seitenkanten 44, 45 Rastelemente
auf, von denen lediglich das Rastelement 46 sichtbar ist. Dieses Rastelement 46 kann
mit einer entsprechenden Ausnehmung auf den Innenseiten der senkrechten Rahmenteile
47 bzw. 48 einrasten. Diese Ausnehmungen sind im einzelnen nicht gezeigt. Ebenso kann
der Rahmen 40 selbst mit einer entsprechenden Rastvorrichtung des Gittergerüstes 35,
und zwar an der Strebe 33, zusammenwirken. Eine solche Rastvorrichtung 49 kann beispielsweise
aus einer federvorgespannten Kugel bestehen, die in eine entsprechende komplementäre
Ausnehmung einrastet. Selbstverständlich können anstelle der Rastvorrichtungen auch
übliche Verriegelungsvorrichtungen wie Riegel usw. vorgesehen werden.
[0006] Die Wandelemente liegen, wenn der Raum auf ein bestimmtes akustisches Absorptions-
bzw. Reflexionsverhalten eingestellt ist, vorzugsweise in der Ebene der Wandverkleidung
50. Das heißt, die Wandelemente liegen jeweils in der Ebene ihres zugehörigen Rahmens
und der betreffende Rahmen seinerseits liegt in der Ebene des Gittergerüstes 35. Soll
nunmehr das akustische Verhalten des Raumes geändert werden, so kann dies auf einfache
Weise dadurch erfolgen, daß die einzelnen Rahmen, wobei in der Darstellung der Fig.
3 lediglich der Rahmen 40 näher dargestellt ist, um ihre senkrechte Achse, d.h. um
die Scharniere 41, 42 aus der Ebene des Gittergerüstes 35 heraus verschwenkt werden
können. Wenn sich der Rahmen 40 in dieser Verschwenkungsstellung befindet, kann seinerseits
das Wandelement 43 um seine senkrechte Achse um 180° verschwenkt werden, bis nunmehr
die vorherige Rückseite des Wandelementes 43 der Raumseite zugewandt ist. Nach der
Verschwenkung um 180° wird das Wandelement 43 wieder in dem Rahmen 40 verriegelt bzw.
einrasten gelassen. Sodann wird der Rahmen 40 seinerseits wieder in seine Ursprunsstellung
zurückverschwenkt, das heißt so weit verschwenkt, bis er wieder in derselben Ebene
wie das Gittergerüst 35 liegt. Dieser Vorgang wird für alle Felder 36-39 durchgeführt.
Am Ende ergibt sich eine Wandverkleidung, die nunmehr gegenüber dem Ausgangszustand
ein verändertes Raumakustikverhalten zeigt.
[0007] Die Wandelemente werden, wie oben beschrie-
different d'absorption ou de reflexion et dont la position par rapport ä la paroi
(30) peut être modifiee, caractérisé en ce que les elements de paroi (43) sont respectivement
maintenus dans un chässis (40) de façon ä etre orientable autour d'un axe prédéterminé
(A) et en ce que les chässis (40) sont orientables hors du plan du revêtement de paroi (50), autour
d'un axe respectif situe dans ce plan.
2. Revetement de paroi suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les chässis
(40) sont réalisés de façon ä pouvoir être verrouilles ou bloques dans des positions
predeterminees et en particulier dans leur position situee dans le plan du revêtement
de paroi (50).
3. Revêtement de paroi suivant l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé
en ce que les elements de paroi (43) sont maintenus dans leur chässis (40) de façon
à être orientables autour d'un axe de symetrie respectif horizontal ou vertical (A).
4. Revetement de paroi suivant l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé
en ce que les elements de paroi (43) sont orientables autour d'un axe de pivotement
respectif fixe horizontalement ou verticalement par rapport ä l'élément de paroi (43)
et en ce que cet axe de pivotement est porte de façon à pouvoir être déplacé dans
le plan du chässis (40).
5. Revetement de paroi suivant l'une quelconque des revendications 1 ä 4, caractérisé
en ce que les elements de paroi (43) peuvent être verrouillés ou bloques respectivement
au moins dans leurs positions situees dans le plan du chässis correspondant (40).

