[0001] Die Erfindung geht aus von einem einstellbaren Gelenkband für Türen oder Fenster,
mit einem am Rahmen zu befestigenden Rahmenbandteil und einem am Flügel zu befestigenden
Flügelbandteil, das sich aus einem am Flügel festlegbaren Widerlagerteil und einem
das Widerlagerteil übergreifenden und mit einem der beiden Gelenkteile versehenen
Verstellteil zusammensetzt, wobei das Verstellteil gegenüber dem Widertagerteil rechtwinklig
zur Scharnierachse verschiebbar geführt, mittels einer gegen das Widertagerteil abgestützten,
von außen zugänglichen Gewindespindel stufenlos einstellbar und nach Einstellung feststellbar
ist und wobei auf das Verstellteil eine Abdeckkappe anbringbar ist.
[0002] Einstellbare Gelenkbänder dieser Art sind bekannt aus der DE-OS 3412953. Die Ausbildung
des Flügelbandteiles aus zwei gegeneinander verstellbaren Teilen, nämlich dem auf
den Flügel festlegbaren Widerlagerteil und dem dazu verstellbaren Verstellteil hat
den Zweck, eine Justierung des Türflügels oder des Fensterflügels in der Rahmenöffnung
in der parallel zur Rahmenebene gelegenen Ebene zu erzielen. Dadurch, daß der mit
dem Verstellteil verbundene Gelenkteil (Zapfen oder Buchse) rechtwinklig zur Scharnierachse
gegenüber dem Flügel einstellbar ist, erhält die Scharnierachse eine andere Position
gegenüber dem Flügel.
[0003] Bei den bekannten einstellbaren Gelenkbändern ist das Verstellglied zwischen dem
Widertagerteil und dem Flügel angeordnet, so daß das Verstellteil zwischen dem Widertagerteil
und dem Flügel eingeklemmt wird, wenn die Befestigungsschrauben des Widerlagerteiles
angezogen werden. Ferner kann bei dem bekannten Gelenkband das Widertagerteil nur
über zylindrische Justierbolzen gegenüber dem Flügel justiert werden.
[0004] Aus der EP-A-140114 ist ein einstellbares Gelenkband für einen Fenster- oder Türladen
bekannt mit einem Ladenbandteil, das sich aus einem am Laden zu befestigenden Widerlagerteil,
einem winkelförmigen Verstellteil und einem Halterungsteil zusammensetzt. Das Widerlagerteil
hat einen breiten und einen schmalen Schenkel. Der schmale Schenkel ist mit Schraublöchern
versehen zum Anschrauben an eine Stirnseite des Ladens. Das winkelförmige Verstellteil
ist mit einem Schenkel verschiebar zwischen dem Widerlagerteil und dem Halterungsteil
gehalten und ist mit seinem anderen Schenkel mit einer auf diesem Schenkel verschiebbaren
und feststellbaren Bandhülse verbunden. Das Halterungsteil übergreift das Verstellteil
und durchsetzt dieses in einer Langlochführung mittels Distanzhülsen, welche die Befestigungsschrauben
des Halterungsteils aufnehmen. Beim Anziehen dieser Befestigungsschrauben stützen
sich die Distanzhülsen auf dem Laden ab. Zwischen dem Widerlagerteil und dem Verstellteil
ist eine Stellschraube angeordnet, deren mit einem Innensechskant versehene Kopf in
einer Kammer des Verstellteils drehbar, aber axial unverschieblich, gehalten ist,
und deren Gewinde mit einem im Widerlagerteil befindlichen Gewindeteil kämmt.
[0005] Dieses für Fenster- oder Türläden bestimmte Gelenkband ist aus technischen und ästhetischen
Gründen nicht für Tür- oder Fensterflügel geeignet. Trotz der Selbsthemmung der Stellschraube,
die auch in axialer Richtung ein gewisses Spiel haben muß, ist nach Einstellen der
Stellschraube der Laden nicht ausreichend fixiert.
[0006] Aus der US-A-2839778 ist ein Gelenkband für Türen bekannt, dessen Rahmenbandteil
sich aus einem auf den Rahmen aufschraubbaren Widerlagerteil und einem gegenüber dem
Widerlagerteil rechtwinklig zur Bandachse verstellbaren Verstellteil zusammensetzt.
Das Verstellteil überdeckt das Widertagerteil teilweise und ist über eine Schwalbenschwanzführung
im Widerlagerteil geführt Über eine im Widerlagerteil axial fixierte Stellschraube,
die in eine Gewindebohrung des Verstellteils eingreift, ist das Verstellteil einstellbar.
Nach Einstellen des Verstellteils kann dieses mittels in den Türrahmen einschraubbaren
Schrauben, welche das Verstellteil durchsetzen, fixiert werden. Im Bereich der Schwalbenschwanzführung
bzw. in dem Bereich, in dem sich das Widerlagerteil und das Verstellteil überlappen,
ist die Durchlaßöffnung im Verstellteil als Langloch ausgebildet, dessen Länge dem
maximalen Verstellweg entspricht. Auch dieses Gelenkband entspricht nicht den heutigen
ästhetischen Ansprüchen. Ferner kann das Widerlagerteil nur zusammen mit dem Verstellteil
auf dem Rahmen befestigt werden, was das Anbringen dieser Gelenkbännder erschwert.
[0007] Ausgehend von dem eingangs beschriebenen Gelenkband liegt der Erfindung die Aufgabfe
zugrunde, ein einstellbares Gelenkband zu schaffen, bei dem das Widerlagerteil mit
zwei rechtwinklig zueinander stehenden Anlageflächen an eine Kante des Flügels angelegt
wenden kann und bei dem die das Widerlagerteil auf dem Flügel haltenden Schrauben
angezogen werden können, bevor das Verstellteil ausgerichtet wird.
[0008] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Anspruches 1.
[0009] Eine weitere Aufgabe besteht darin, das Gelenkband so auszubilden, daß es aus nur
wenigen Teilen besteht und mit geringem Fertigungsaufwand herstellbar ist.
[0010] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale der Ansprüche 2 und 3.
[0011] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen 4-7.
[0012] Durch ein der Öffentlichkeit zugängliches Prospekt der Firma ONI - Metallwarenfabriken,
Günter GmbH & Co., Vlotho / Deutschland, mit Datum 02/86 ist ein Gelenkband bekannt
geworden, das sich vom Gelenkband nach Anspruch 1 dadurch unterscheidet, daß das Verstellteil
keine Langlöcher aufweist, daß keine das Verstellteil durchgreifenden, in ein Flügelprofil
eingreifenden Tragschrauben vorgesehen sind, daß keine Abdeckkappe vorgesehen ist
und daß anstelle einer Gewindespindel ein Exzenter vorgesehen ist, der neben dem am
Gelenkband zu befestigenden Tür- oder Fensterflügel zugänglich ist.
[0013] In der folgenden Beschreibung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen in
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf das neue Gelenkband bei abgenommener Abdeckkappe (teilweise geschnitten),
- Fig. 2
- eine Schnittansicht nach der Schnittlinie II-II in Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Stirnansicht und
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf das Widerlagerteil,
- Fig. 5
- eine Schnittansicht und
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf das Verstellteil.
[0014] Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, besteht das Gelenkband aus einem am Rahmen zu befestigenden
Rahmenbandteil 1 und einem am Flügel zu befestigenden Flügelbandteil 2. Diese beiden
Bandteile sind mit je einem Gelenkteil, nämlich einer Buchse 3 und einem Zapfen 4
versehen. Das Flügelbandteil 2 setzt sich zusammen aus einem Widerlagerteil 5, das
am Flügel festlegbar ist und einem Verstellteil 6, das gegenüber dem Widerlagerteil
5 rechtwinklig zur Scharnierachse 7 verschiebbar geführt und mittels einer gegen das
Widerlagerteil 5 abgestützten, von außen zugänglichen Gewindespindel 8 stufenlos einstellbar
ist. Nach Einstellung des Verstellteils kann dieses durch Anziehen von Feststellschrauben
12 auf dem Widerlagerteil 5 festgestellt werden.
[0015] Am Rahmenbandteil 1 sind Tragbolzen 15 und am Widerlagerteil 5 sind Tragbolzen 14
vorgesehen, die bei Befestigen an Kunststoffhohlprofilen in die Metallarmierung dieser
Profile greifen.
[0016] Wie insbesondere die Fig. 2 zeigt, ist das Widerlagerteil 5 als ein an einer Kante
des Flügels mit zwei im wesentlichen rechtwinklig zueinander stehenden Schenkeln 9
und 10 anlegbares Winkelteil ausgebildet. Der Winkel zwischen den beiden Schenkeln
kann genau rechtwinklig sein oder aber auch, je nach Ausbildung des Flügelrahmenprofils,
größer als 90°. Das Verstellteil 6 weist rechtwinklig zur Scharnierachse 7 verlaufende
Langlöcher 11 auf zur Aufnahme von das Verstellteil 6 auf das Widerlagerteil 5 haltenden
und durch Anziehen feststellenden Schrauben 12. Diese Feststellschrauben 12 greifen
in Gewindebohrungen 28 ein, die im Widerlagerteil vorgesehen sind. Ferner sind weitere
Langlöcher 11' vorgesehen, welche Tragschrauben 13 aufnehmen, die durch Durchgangsbohrungen
29 im Widerlager 5 hindurch in das Flügelprofil eingreifen, insbesondere mit einem
selbstschneidenden Gewinde.
[0017] Zur Einstellung des Verstellteils 6 auf dem Widerlagerteil 5 dient eine relativ kurze
und dicke Gewindespindel 8, die beispielsweise 25 mm lang sein kann und einen Durchmesser
von 10 oder 12 mm hat. Diese Gewindespindel 8 ist in der Gleitebene 17 zwischen dem
Widerlagerteil 5 und dem Verstellteil 6 gelagert und stützt sich mit den Stirnseiten
in einem halbzylindrischen Gehäuse 18 ab, das im Verstellteil 6 oder aber auch im
Widerlagerteil 5 angeordnet ist. Die Gewindespindel 8 ist in diesem halbzylindrischen
Gehäuse frei drehbar. Im Widerlagerteil 5 ist in einer halbzylindrischen Einformung
19 ein Innengewinde 20 angeordnet, das mit dem Außengewinde der Gewindespindel 8 kämmt.
Durch einen Kanal 32 kann ein Steckschlüssel in einen Innensechskant 31 der Gewindespindel
8 eingeführt werden, so daß die Gewindespindel gedreht und zusammen mit dem Verstellteil
6 rechtwinklig zur Scharnierachse 7 eingestellt werden kann. Das Widerlagerteil 5
ist ein Gußteil, bei dem das Innengewinde 20 eingegossen ist. Die Gewindespindel 8
kann ein Metallteil sein, das an seiner Oberfläche verchromt ist, um einen guten störungsfreien
Lauf im Druckgußgewinde zu erzielen. Auf der nach außen weisenden Fläche des Widerlagerteils
5 ist eine die Mittelstellung der Gewindespindel 8 und Abweichungen davon anzeigende
Skala 21 angeordnet, die durch ein im Verstellteil 6 angeordnetes Fenster 22 sichtbar
ist.
[0018] Wie die Fig. 2 zeigt, ist eine Abdeckkappe 16 auf das Verstellteil 6 anbringbar.
Hierzu dienen die aus Fig. 6 ersichtlichen Bohrungen 33, in welche Zapfen der Abdeckkappe
16 eingreifen.
[0019] Wie die Fig. 3 zeigt, sind in dem schmalen Schenkel 10 des Widerlagerteils 5 Schraublöcher
30 vorgesehen, mit deren Hilfe das Widerlagerteil an einer Stirnseite des Flügels
angeschraubt werden kann. Die Ausnehmungen im Schenkel 10 sind so, daß die Köpfe der
Schrauben im Schenke 10 versenkt sind.
[0020] Zur Führung da Verstellteiles auf dem Widerlagerteil 5 dienen am Widerlagerteil 5
befindliche kurze Stege 26, die in Schlitze 27 eingreifen, welche im Verstellteil
angeordnet sind.
[0021] Als Einbruchssicherung ist das Verstellteil 6 so mit dem Widerlagerteil 5 verbunden,
daß auch nach Losen der Feststellschrauben 12 und der Tragschrauben 13 das Verstellteil
6 nicht vom Widerlagerteil 5 abgenommen werden kann. Dazu ist gemäß Fig. 4 im Widerlagerteil
5 mindestens ein rechtwinklig zur Scharnierachse verlaufendes Langloch 23 angeordnet
und gemäß den Fig. 5 und 6 am Verstellteil 6 mindestens ein durch dieses Langloch
23 hindurchgeführter Sicherungsbolzen 24 angeordnet mit einem am freien Ende befindlichen
Halteelement 25. Dieses Halteelement 25 kann eine Schraube, eine Klemmscheibe oder
aber auch eine Nietumbördelung sein. Diese Sicherungsbolzen 24 und Langlöcher 23 können
auch so ausgeführt sein, daß sie die Führung des Verstellteils auf dem Widerlagerteil
übernehmen.
[0022] Das Widerlagerteil und das Einstellteil sind Metallgußteile, insbesondere Druckgußteile,
bei denen die Führungselemente, wie Stege, Schlitze, Durchgangslöcher oder dergleichen
sowie das Gehäuse und das Innengewinde für die Spindel so an- oder eingeformt sind,
daß eine zusätzliche Bearbeitung nicht erforderlich ist. Wegen des relativ großen
Durchmessers der Gewindespindel kann das Innengewinde im Widertagerteil- oder, je
nach Ausbildung, im Verstellteil - so ausgebildet sein, daß es im Gießverfahren hergestellt
werden kann. Das Gewinde in der Gewindespindel kann auch gegossen oder gerollt sein.
Bezugszeichenliste
[0023]
- 1
- Rahmenbandteil
- 2
- Flügelbandteil
- 3
- Lagerbuchse
- 4
- Lagerzapfen
- 5
- Widerlagerteil
- 6
- Verstellteil
- 7
- Scharnierachse
- 8
- Gewindespindel
- 9
- breiter Schenkel
- 10
- schmaler Schenkel
- 11
- Langloch (im Verstellteil)
- 12
- Feststellschraube
- 13
- Tragschraube
- 14
- Tragbolzen am Widerlagerteil
- 15
- Tragbolzen am Rahmenteil
- 16
- Abdeckkappe
- 17
- Gleitebene
- 18
- Gehäuse
- 19
- Einformung
- 20
- Innengewinde
- 21
- Skala
- 22
- Fenster
- 23
- Langloch (im Widerlagerteil)
- 24
- Sicherungsbolzen
- 25
- Halteelement (Kopf,Schraube,Klemmscheibe)
- 26
- Stege
- 27
- Schlitz
- 28
- Gewindebohrung
- 29
- Durchgangsbohrung
- 30
- Schraublöcher
- 31
- Innensechskant
- 32
- Kanal
- 33
- Bohrung
- 34
- Widerlagerböckchen
- 35
- Widerlagerböckchen
1. Einstellbares Gelenkband für Türen oder Fenster, mit einem am Rahmen zu befestigenden
Rahmenbandteil (1) und einem am Flügel zu befestigenden Flügelbandteil (2), das sich
aus einem am Flügel festlegbaren Widerlagerteil (5) und einem das Widerlagerteil (5)
übergreifenden und mit einem der beiden Gelenkteile (3 oder 4) versehenen Verstellteil
(6) zusammensetzt, wobei das Verstellteil (6) gegenüber dem Widerlagerteil (5) rechtwinklig
zur Scharnierachse (7) verschiebbar geführt, mittels einer gegen das Widerlagerteil
(5) abgestützten, von außen zugänglichen Gewindespindel (8) stufenlos einstellbar
und nach Einstellung feststellbar ist, und wobei auf das Verstellteil (6) eine Abdeckkappe
(16) anbringbar ist, außerdem mit folgenden Merkmalen :
a) das Widerlagerteil (5) ist als ein an einer Kante des Flügels mit zwei im wesentlichen
rechtwinklig zueinander stehenden Schenkeln (9,10) anlegbares Winkelteil ausgebildet;
b) das Widerlagerteil (5) ist an seinem breiten Schenkel (9) mit in den Flügel eingreifenden
Tragbolzen (14) versehen;
c) das Widerlagerteil (5) ist an seinem schmalen Schenkel (10) mit Schraublöchern
(30) versehen zum Anschrauben an eine Stinseite des Tür- oder Fensterflügels;
d) das Verstellteil (6) weist rechtwinklig zur Scharnierachse (7) verlaufende Langlöcher
(11) auf zur Aufnahme von in Gewindebohrungen (28) des Widerlagerteils (5) eingreifenden,
das Verstellteil (6) auf das Widerlagerteil (5) haltenden und durch Anziehen feststellenden
Schrauben (12);
e) das Verstellteil (6) weist weitere zur Scharnierachse (7) verlaufende Langlöcher
(11') auf zur Aufnahme von in das Flügelprofil eingreifenden Tragschrauben (13).
2. Gelenkband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindel (8) in
der Gleitebene (17) des Verstellteils (6) auf dem Widerlagerteil (5) angeordnet und
zylindrisch ausgebildet und an einer Stirnseite mit einen Innensechskant (34) versehen
ist und in einen halbzylindrischen Gehäuse (18) in Widerlagerteil (5) oder in Verstellteil
(6) gehalten und im jeweils anderen Teil in einer halbzylindrischen, mit einen Innengewinde
(20) versehenen Einformung (19) rechtwinklig zur Scharnierachse (7) verstellbar ist.
3. Gelenkband nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stirnseiten des halbzylindrischen
Gehäuses (18) Widerlagerböckchen (34, 35) angeformt sind, gegen die sich die Stirnseiten
der Gewindespindel (8) zusätzlich abstützen.
4. Gelenkband nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlagerteil
(5) ein Gußteil, insbesondere ein Zink-Druckgußteil ist in dem die Einformung (19)
mit Innengewinde (20) eingegossen ist.
5. Gelenkband nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der nach außen weisenden
Fläche des Widerlagerteils (5) eine die Mittelstellung der Gewindespindel (8) und
Abweichungen davon anzeigende Skala (21) angeordnet ist, die durch ein in Verstellteil
(6) angeordnetes Fenster (22) sichtbar ist.
6. Gelenkband nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in Widerlagerteil
(5) mindestens ein rechtwinklig zur Scharnierachse (7) verlaufendes Langloch (23)
und am Verstellteil (6) mindestens ein durch dieses Langloch (23) hindurchgeführter
Sicherungsbolzen (24) angeordnet ist, mit einen am freien Ende befindlichen Halteelement
(25).
7. Gelenkband nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Widerlagerteil
(5) rechtwinklig zur Scharnierachse (7) verlaufende Stege (26) angeordnet sind, die
in Schlitze (27) eingreifen, die im Verstellteil (6) angeordnet sind.
1. An adjustable hook-and-eye hinge for doors or windows, comprising a frame hinge member
(1) to be secured to the frame and a leaf hinge member (2) which is to be secured
to the door or window leaf and which is composed of a support portion (5) which can
be fixed to the door or window leaf and an adjustment portion (6) which engages over
the support portion (5) and which is provided with one of the two pivot members (3
or 4), wherein the adjustment portion (6) is guided displaceably relative to the support
portion (5) perpendicularly with respect to the hinge axis (7), it is steplessly adjustable
by means of a screwthreaded spindle (8) which is accessible from the outside and is
supported against the support portion (5), and it can be fixed after adjustment, and
wherein a cover cap (16) can be fitted on to the adjustment portion (6), and also
having the following features:
a) the support portion (5) is in the form of an angle portion which can be applied
against an edge of the door or window leaf with two limbs (9, 10) which are disposed
substantially at a right angle to each other;
b) the support portion (5) is provided at its wide limb (9) with carrier pins (14)
engaging into the door or window leaf;
c) the support portion (5) is provided at its narrow limb (10) with screw holes (30)
for screwing to an end face of the door or window leaf;
d) the adjustment portion (6) has slots (11) extending perpendicularly to the hinge
axis (7) for receiving screws (12) which engage into screwthreaded bores (28) in the
support portion (5) and which hold the adjustment portion (6) to the support portion
(5) and fix it by being tightened;
e) the adjustment portion (6) has further slots (11') extending perpendicularly to
the hinge axis (7) for receiving carrier screws (12) which engage into the door or
window leaf profile member.
2. A hinge according to claim 1 characterised in that the screwthreaded spindle (8) is
arranged in the plane (17) of sliding movement of the adjustment portion (6) on the
support portion (5) and is of a cylindrical configuration and is provided at one end
with a hexagonal recess (34) and is held in a semicylindrical housing (18) in the
support portion (5) or in the adjustment portion (6) and is displaceable in the respective
other portion perpendicularly to the hinge axis (7) in a semicylindrical recess (19)
therein, which is provided with an internal screwthread (20).
3. A hinge according to claim 2 characterised in that support blocks (34, 35) are formed
at the ends of the semicylindrical housing (18), the ends of the screwthreaded spindle
(8) being additionally supported against the support blocks.
4. A hinge according to claim 2 or claim 3 characterised in that the support portion
(5) is a cast component, in particular a zinc die-cast component, in which the recess
(19) with internal screwthread (20) is cast.
5. A hinge according to claim 4 characterised in that arranged on the outwardly facing
surface of the support portion (5) is a scale (21) which indicates the central position
of the screwthreaded spindle (8) and deviations therefrom and which is visible through
an opening (22) in the adjustment portion (6).
6. A hinge according to one of claims 1 to 5 characterised in that provided in the support
portion (5) is at least one slot (23) which extends perpendicularly to the hinge axis
(7) and provided on the adjustment portion (6) is at least one securing pin (24) which
is passed through said slot (23), having a holding element (25) disposed at the free
end.
7. A hinge according to one of claims 1 to 6 characterised in that disposed on the support
portion (5) are leg portions (26) which extend perpendicularly to the hinge axis (7)
and which engage into slots (27) in the adjustment portion (6).
1. Charnière réglable pour portes ou fenêtres, avec une partie fixe (1) à fixer au dormant
et une partie mobile (2) à fixer au vantail, se composant d'une contre-pièce (5) solidaire
du vantail et d'une pièce de réglage (6) prenant appui sur la contre-pièce (5) et
comportant l'une des deux pièces d'articulation (3 ou 4), la pièce de réglage (6)
pouvant se déplacer par rapport à la contre-pièce (5) dans un axe perpendiculaire
à l'axe de la charnière (7), sous l'action d'un goujon fileté (8) qui s'appuie sur
la contre-pièce (5) et qui est accessible de l'extérieur pour effectuer un réglage
continu et être bloqué après réglage, la pièce de réglage (6) pouvant recevoir une
plaque de recouvrement (16)
caractérisée en outre par les points suivants :
a) la contre-pièce (5) se présente sous la forme d'un profil en L qui s'applique sur
un bord du vantail par deux ailes (9, 10) formant pratiquement un angle droit;
b) la contre-pièce (5) est munie sur son aile la plus large (9) d'axes porteurs (14)
qui pénètrent dans le vantail ;
c) la contre-pièce (5) comporte sur son aile étroite (10) des trous filetés (30) permettant
son vissage sur le chant du vantail de porte ou de fenêtre ;
d) la pièce de réglage (6) comporte des trous oblongs (11) allongés selon un axe perpendiculaire
à l'axe de la charnière (7) et prévus pour recevoir des vis de blocage (12) qui s'engagent
dans les trous taraudés (28) de la contre-pièce (5) en maintenant, et serrant après
blocage, la pièce de réglage (6) sur la contre-pièce (5) ;
e) la pièce de réglage (6) comporte d'autres trous oblongs (11') s'étendant en direction
de l'axe de la charnière (7) pour recevoir les vis support (13) venant s'ancrer dans
le profil du vantail.
2. Charnière selon la revendication 1, caractérisée en ce que le goujon fileté (8) est
disposé sur la surface de glissement (17) de la pièce de réglage (6) contre la contre-pièce
(5), qu'il est de forme cylindrique et que l'une de ses extrémités comporte un six
pans creux (31) et qu'il est maintenu dans un logement (18) semi-cylindrique de la
contre-pièce (5) ou de la pièce de réglage (6) et, dans l'autre de ces deux pièces,
dans une forme (19) semi-cynlindrique avec filetage intérieur (20) permettant un déplacement
perpendiculaire à l'axe de la charnière (7).
3. Charnière selon la revendication 2, caractérisée en ce que les faces frontales du
logement semi-cylindrique (18) sont en forme de porte-paliers (34, 35) assurant un
renforcement de l'appui des faces frontales du goujon fileté (8).
4. Charnière selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisée en ce que la contre-pièce
(5) est une pièce de fonderie, plus particulièrement en zinc moulé sous pression,
dans laquelle est moulée la forme (19) avec son filetage intérieur (20).
5. Charnière selon la revendication 4, caractérisée en ce que la face de la contre-pièce
(5) dirigée vers l'extérieur, comporte une graduation (21) indiquant le déplacement
du goujon fileté (8) par rapport à sa position médiane, visible à travers un regard
(22) ménagé dans la pièce de réglage (6).
6. Charnière selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la contre-pièce
(5) comporte au moins un trou oblong (23) disposé perpendiculairement a l'axe de la
charnière (7), et la pièce de réglage (6) au moins un axe de sécurité (24) passant
à l'intérieur du trou oblong (23) et comportant à son extrémité libre un dispositif
d'arrêt (25).
7. Charnière selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la contre-pièce
(5) comporte des tenons (26) allongés perpendiculairement à l'axe de la charnière
(7), et qui s'engagent dans les rainures (27) prévues dans la pièce de réglage (6).