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EP 0 285 602 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.07.1992 Patentblatt 1992/27 |
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Anmeldetag: 23.03.1988 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Erkennen und Entfernen von Fremdstoffen aus Rohbaumwolle
Method and apparatus for detecting and removing foreign matter from raw cotton
Procédé et dispositif pour détecter et enlever les corps étrangers du coton brut
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
25.03.1987 AT 719/87
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.10.1988 Patentblatt 1988/40 |
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Patentinhaber: Österreichisches Forschungszentrum
Seibersdorf Ges.m.b.H. |
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1010 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- Rieger, Georg, Dipl.-Ing.
A-1130 Wien (AT)
- Riedlmayer, Leo, Dipl.-Ing.
A-1130 Wien (AT)
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 571 502 US-A- 3 548 461
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US-A- 3 158 291
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung berifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1
sowie eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 9.
[0002] Ziel der Erfindung ist es, Fremdfasern aus der Rohbaumwolle zu entfernen. Fremdfasern
können in die Rohbaumwolle gelangen durch unsachgemäße Entfernung der Emballagen bzw.
beim Pflücken und Sammeln der Baumwolle sowie beim Entleeren der Säcke in der Sammelstelle
oder Ginnerei, wo z.B. die Schnüre, mit denen der Sack zugebunden war, aufgeschnitten
wurden, auf den Boden und mit der ausgeschütteten Baumwolle in die Ginn fallen. Wesentlich
für die nachfolgenden Betrachtungen ist die Tatsache, daß in den modernen Baumwollspinnereien
in der Mischung mit automatischer Abtragung oder Abfräsung ohne Aufsichtspersonal
vollautomatisch gearbeitet wird. Deshalb ist es auch illusorisch darüber nachzudenken,
ob man sichtbar werdende Fremdkörper manuell entfernen könnte. Im weiteren Verarbeitungsprozeß
verursachen derartige Fremdfasern jedoch essentielle Schäden im Fertiggewerbe. Ebenso
steigt die Fadenbruchhäufigkeit in der Spinnerei durch derartige Fremdfaseranteile.
Spinntechnisch existieren keine Möglichkeiten einer sicheren Ausscheidung, dadurch
wirken sich diese Verunreinigungen besonders negativ auf den Rotorspinnprozeß und
die Garnqualität aus. Ihr Anteil an den Gesamtfadenbrüchen kann durchaus 80% erreichen.
Die großen Probleme verursachen immer wieder die Fremdfaserverunreinigungen der Baumwolle
in den reinen Baumwoll-und Baumwollmischgarnsortimenten. Da es kein geeignetes Prüfgerät
gibt, mit dem permanente Produktions- überprüfungen im Vorwerk hinsichtlich des Erfassens
von Fremdfasern möglich sind, entstehen durch diese Verunreinigungen beträchtliche
Schäden.
[0003] Die bisherige Methode der Rohstoffüberprüfung beschränkte sich auf eine Überprüfung
der Beschädigung der Emballage bzw. auf Emballageverunreinigungen sowie auf Fremdstoffe
bzw. -teile innerhalb der Ballen. Da die meisten Emballagen beschädigt und zum Teil
Reste in die Ballen eingedrückt sind, wurde eine bessere Entfernung der erkennbaren,
äußerlichen Ballenverunreinigungen erforderlich. Derartige Einrichtung zum Erkennen
von Fremdstoffen in Ballen sind z.B. aus der FR-A2,571.502 bekannt. Abgesehen, daß
dabei ein händisch vorzunehmender Reinigungsaufwand von zusätzlich 5 bis 10 Minuten
pro Ballen erforderlich wird, können mit derartigen Fremdstoffenerkennungssystemen
nur große Gegenstände erkannt werden bzw. ausgeschieden werden; kleinere Verunreinigungen,
die jedoch in wesentlich größerer Anzahl vorliegen, können nicht erkannt werden und
stören den Betrieb der Anlage. Aus oben angeführten Gründen geht hervor, wie wichtig
automatisierte Fremdfasererkennungssysteme und Entfernungssystem für die Baumwollspinnereien
sind.
[0004] Im Rahmen des Aufschließungsprozesses der Rohbaumwolle sollte für Messungen jener
Ort gewählt werden, an dem zwar die Baumwolle schon relativ gut aufgeschlossen ist,
jedoch die Fremdfaser noch nicht in ihre Einzelfaser zerlegt ist. Direkt nach dem
Ballenöffnen finden sich noch große Anteile anorganischer Fehlsubstanzen sowie Schalen,
Gräser, Baumwohllsamen etc. in der Rohbaumwolle. Diese Fremdteilchen können jedoch
mit konventionellen Reinigerzügen problemlos eliminiert werden. Je später daher ein
Erkennungssystem eingesetzt wird, desto weniger Fehlauslösungen erfolgen aufgrund
der genannten leicht entfernbaren Fremdstoffe. Diese Forderung widerspricht jedoch
der ersten Forderung nach einem möglichst geringen Aufschließungsgrad, um die Fremdfasern
unzerlegt vorliegen zu haben.
[0005] Erfindungsgemäß ist ein Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gekennzeichnet,
daß das auf Fremdstoffe zu untersuchende Fasermaterial vor der Durchstrahlung auf
ein Flockengewicht von 10-
1 bis 10-
3g/Flocke, vorzugsweise auf ca. 2x1 0-
2g/Flocke, aufgelockert wird und daß Röntgenstrahlung mit einer Beschleunigungsspannung
von 5-30kV, vorzugsweise 8-20 kV, insbesondere 10 kV, zur Durchstrahlung eingesetzt
wird.
[0006] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung der eingangs genannten Art ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Röntgenanlage an einer Stelle im Aufschtießungsprozeß, vorzugsweise in einer
Beruhigungsstrecke, installiert ist, an der der Aufschließungsgrad der Flocken ein
Flockengewicht von 10-
1 bis 1 0-3g, vorzugsweise 2x10-
2g, ergibt, daß die Röntgenanlage mit einer Beschleunigungsspannung von 5-30 kV, vorzugsweise
8-20 kV, insbesondere 10 kV, betreibbar ist, und daß von dem Fremdkörpersuchgerät
eine die Fremdkörper dem Fasermaterial entnehmende, dem Fremdkörpersuchgerät nachgeordnete,
vorzugsweise am Ende der Beruhigungsstrecke angeordnete Entfernungseinrichtung gesteuert
ist. Dabei sind die Röntgeneinrichtung und die ihrzugeordnete Bilderkennungseinrichtung
in order nach der Aufbereitungseinrichtung für Fasern, insbesondere Rohbaumwolle,
z.B. im Verlauf eines Reinigers, an einer Stelle angeordnet, an der die vorzugsweise
kontinuierlich weiterbewegte, teilweise aufgeschlossene Faser, insbesondere Rohbaumwolle,
ausgehend von einem Anfangsflockengewicht in einem Normballen auf das oben angegebene
Flockengewicht aufgelockert ist. Die Entfernungseinrichtung für die Fremdfasern ist
von der Bilderkennungseinrichtung steuerbar.
[0007] Serienmäßige Röntgendurchleuchtungsgeräte mit hohen Beschleunigungsspannungen sind
nicht einsetzbar, da wie festgestellt wurde, die zu entfernenden Fremdfasern ein verwertbares
Signal nur bei Einsatz einer Röntgenröhre mit einer Beschleunigungsspannung von ca.
10 kV ergeben. Es wurde daher auf eine Röntgenröhre zurückgegriffen, die mit Beschleunigungsspannungen
von 8 - 12 kV arbeitet. Das derart erzeugte Bild der Fremdfasern in der Baumwolle
ergab genügend Kontrast, um mit konventionell erhältlichen Bildwandlungs- bzw. Bildabtastsystemen
ein Signal zu generieren, das bei Überschreitung einer bestimmten Größe eines abgebildeten
Fremdstoffes einen Ausscheidungsmechanismus auslössen kann. Dieses so gewonnenene
Signal wird (zeitverzögert synchron laufend mit der Vorschubgeschwindigkeit der Rohbaumwolle)
dazu verwendet, um jenen Teil der Rohbaumwolle, in dem sich die Fremdfaser befindet,
zu entfernen, z.B. mit einem Preßluftstrom,der quer zur Fortbewegungsrichtung der
Rohbaumwolle über ein Preßluftventil aktiviert wird, und in einen bereitstehenden
Sammelbehälter "herauszuschießen". Um nicht allzuviele Verluste an Baumwolle in Kauf
nehmen zu müssen bzw. bei eventuellen Fehlauslösungen aufgrund von Steinchen oder
organischen Materialien wird der Inhalt jenes Behälters z.B. händisch nachsortiert.
Auf diese Art konnten Fremdfasern hinab bis in eine Größenordnung von 18 mg entfernt
werden. Dies enspricht z.B. einer PVC-Schnur mit einer Länge von ca. 3 cm und einem
Durchmesser von ca. 2,5 mm, die aus Einzelfäden aufgebaut ist.
[0008] Bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens und der erfindungsgemäßen
Vorrichtung sind in den Unteransprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung näher
verdeutlicht.
[0009] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert.
[0010] In der Zeichnung wird der Aufschließungs- bzw. Reinigungsprozeß von Rohbaumwolle
rein schematisch in einer Teilstrecke einer Gesamtaufschliessungsstrecke dargestellt.
Von einem schematisch angedeuteten Ballenfräser 19 oder einer ähnlichen Einrichtung
wird die Rohbaumwolle von angelieferten Preßballen abgearbeitet bzw. diesen entnommen
und im Zuge der Abnahme aufgelockert. Die üblichen Ballen von Rohbaumwolle besitzen
ein Gewicht von etwa 480 Pfund und ein Volumen von etwas weniger als 1 m
3. Diese teilweise aufgelockerte Baumwolle kann bereits ein Flockengewicht von etwa
10-
1 bis 10-
3 g/Flocke, vorzugsweise 2x10-
2 g/Flocke besitzen. Mit einem von einem Ventilator 2 erzeugten Luftförderstrom wird
die Rohbaumwolle über eine Walze 24 und eine Fächerwalze 4, in welcher allenfalls
eine weitere Auflockerung bzw. Aufschließung erfolgt, einer Beruhigungsstrecke 18
zugeführt, in der z.B. Samenkörner, Steinchen od.dgl. Verunreinigungen ausgeschieden
werden. Mit 7 ist schematisch eine Reinigungsvorrichtung in der Beruhigungsstrecke
18 bezeichnet. Die dieser Beruhigungsstrecke 18 über einen Beschickungsschacht 5 und
eine Lichtschranke 6 zugeführte aufgelockerte Baumwolle wird am Ende der Strecke über
einen Zufuhrtisch 8, Druckwalzen 9 und Zufuhrwalzen 10 einer Sägezahnwalze 11 bzw.
Ausscheidemessern 12 bzw. Kardiersegmenten 13 zugeführt, welche die Baumwolle weiter
reinigen und aufschließen. Über den Schacht 25 wird die Baumwolle abgeführt, während
Verunreinigungen über den Schacht 26 ausgetragen werden.
[0011] Mit 15 ist eine Dichtemeßeinrichtung bezeichnet, die vorteilhafterweise eine von
einer Spannungsquelle 21 gespeiste Röntgenröhre bzw. ein Röntgendurchstrahlgerät ist,
dessen gegebenenfalls gefächerte Strahlen einer Sensorik bzw. einer Bildaufnahmeeinrichtung
14, z.B. Halbleiterbildaufnehmer, zugeführt sind, der ein Prozessorsystem bzw. eine
Bildauswerteeinrichtung zugeordnet ist, das bzw. die in Abhängigkeit von einer bestimmten
vorgegebenen Auflösung ein Auslösesignal abgibt, wenn die gemessenen Dichtewerte Rückschlüsse
auf Fremdfasern zulassen, die eine bestimmte Dimension überschreiten. Ein derartiges
Auslösesignal wird über eine Leitung 23 einer der Röntgeneinrichtung 15 im wesentlichen
in geringem Abstand nachgeordneten Entfernungseinrichtung 17, z.B. einer Preßluftdüse,
zugeführt, die somit von der Bildaufnahmeeinrichtung 14 gesteuert wird. Stellt die
Bildaufnahmeeinrichtung 14 Fremdfasern fest, so wird zeitabhängig synchron unter Berücksichtigung
der Durchströmgeschwindigkeit der Baumwolle die Entfernungseinrichtung 17 betätigt.
Wenn es sich um eine Preßluftdüse handelt, werden die Baumwolle und die Fremdfasern
durch eine Klappe 22 in einen Sammelbehälter 16 ausgeblasen. Aus dem Sammelbehälter
16 können die ausgeschiedene Rohbaumwolle und die Fremdfasern noch einer Nachsortierung
zugeführt werden. Anstelle einer Preßluftdüse zur Ausscheidung von verunreinigten
Baumwollanteilen könnte auch ein automatisch gesteuerter Greifer vorgesehen sein.
[0012] Zu bemerken ist, daß aufgrund der eingangs genannten einander entgegenstehenden Verfahrenskriterien,
nämlich daß einerseits zur Ausscheidung von Fremdstoffen die Baumwolle weitgehend
aufgeschlossen sein soll, aber anderseits ein weitgehender Aufschluß eine Erkennung
und Entfernung von Fremdfasern, die bei weiterem Aufschluß immer mehr zerfasert werden,
verschlechtert, ein Kompromiß zu treffen war. Demzufolge muß die erfindungsgemäße
Erkennungsvorrichtung in einem Bereich der geförderten Rohbaumwolle angeordnet werdem,
in welchem die Baumwolle auf ein theoretisches Flockengewicht von 10-
1 bis 10-
3 g/Flocke, vorzugsweise 2x1 0-
2 g/Flocke augelockert worden ist. Zu bemerken ist, daß die endgültig aufgelockerte,
gereinigte und aufgeschlossene Baumwolle ein theoretisches Flokkengewicht aufweist,
das etwa 5x1 0-7 g/Flocke trägt.
[0013] Die erfindungsgemäße Vorrichtung könnte, wenn diese Bedingung erfüllt ist, z.B. bereits
unmittelbar nach dem Ballenfräser angeordnet werden, da derartige Geräte die Baumwolle
bereits derart aufflocken können, daß dieser erfindungsgemäß angegebene Flockengewichtsbereich
erreicht wird. Wenn z.B. anstelle eines Ballenfräsers 19 eine andere Rohbaumwollzuführeinrichtung
vorgesehen wird, um die Rohbaumwolle dem Reinigungszuge zuzuführen, so wird die erfindungsgemäße
Einrichtung an einer anderen Stelle angeordnet, an der die gewünschte Flockengewichtsverringerung
vorliegt, z.B. erst nach einer oder mehreren Reinigungsstufen. Wesentlich warauch
die Auswahl der Spannung der Röntgenröhre, da eine zu tiefe oder zu hohe Spannung
kein verwertbares Signal ergibt und nur durch die gegenseitige Abstimmung der Röntgenspannung
und dem Grad der Volumsaufflockung erkennbare und auswertbare fremdfaseranzeigende
Auswertsignale erhalten werden können.
[0014] Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung bzw. mit dem erfindungsgemässen Verfahren sind
Kunststoffasern und Kunststoffschnüre optimal abzuscheiden. Für das Verfahren ist
es wesentlich, daß die mit dem Röntgenstrahl durchstrahlte Strecke, d.h. der von den
Baumwollflocken durchströmte Raum, eine Abmessung (a) besitzt, die in der Größe von
ca. 3-15 cm, vorzugsweise bei etwa 9 cm liegt. Es könnten rechteckige Kanäle bzw.
runde Kanäle mit den obigen Abmessungen als Durchstrahlungstiefe bzw. Durchstrahlungsdurchmesser
eingesetzt werden. Wichtig ist, daß die aufgelockerten Faserflocken am Meßort dicht
bzw. ohne Zwischenräume vorliegen, um für die Dichtemessung einen im wesentlichen
konstanten Ausgangspegel zu gewährleisten. Bei dem erfindungsgemäß vorgesehen Flokkengewicht
wird dies bei den angegebenen Abmessungen der Meßstreckentiefe erreicht.
[0015] Theoretische Berechnungen für die optimale Schichtdicke des zu durchstrahlenden Materials
ergaben eine Schichtdicke bzw. Durchstrahltiefe von ca. 10 cm. Um eine durch preisgünstige
Bildverarbeitungssysteme erfaßbare Dichteschwankung zu erhalten, sollte das Signal-Rauschverhältnis
möglichst hoch liegen (ca. 2:1). Daraus ergibt sich, daß die von den Strahlen zu durchdringende
Schichte nicht mehr Masse aufgeschlossenes Rohfasermaterial enthalten darf, als die
Masse des zu suchenden Fremdkörpers beträgt. Daraus ergibt sich, je kleiner eine Abmessung
der festzustellenden Fremdfaser ist, desto dünner muß auch die Schicht des aufgelockerten
Materials sein.
[0016] Aus Erfahrung, durch bisheriges händisches Aussortieren in Textilbetrieben ist bekannt,
daß ca. 80 % der zu entfernenden Framdfasern einen Durchmesser von ca. 2,5 mm haben.
Bei einer Fremdfaser aus Kunststoff ließ sich daher errechnen, daß die Schichtdicke
unter den genannten Randbedingungen der Signalstärke von ca. 8 cm sein darf.
[0017] Je dünner die Fasern am Durchstrahlungsmeßgerät vorbeigeführt worden sind bzw. je
geringer die Durchstrahlungstiefe ist, desto dünner können auch die Fremdfasern sein,
die noch erkannt werden. Dies bedeutet jedoch, bei gleichbleibendem Durchsatz von
Rohfasermaterial, durch einen Reinigerzug, eine Verbreiterung des notwendigen Kanals
bzw. eine Zunahme der Geschwindigkeit mit der das Bilderkennungssystem arbeiten muß.
[0018] Aus konstruktiven Gründen sollte die Breite eines Suchgerätes einen Wert von ca.
1 m nicht überschreiten, um z.B. herkömmliche Reinigerzüge, die diese Breite haben,
für den Einbau verwenden zu können.
[0019] Aus obigem geht hervor, daß zwar theoretisch auch dünnste Fremdfasern entdeckt werden
könnten, z.B. durch Reduktion des Mengendurchsatzes durch eine Reinigungseinheit,
wirtschaftlich jedoch ein Optimum einer Kanal breite von 5-10 cm gewählt werden sollte.
[0020] Vorteilhaft ist es, wenn zur Feststellung lokal abgrenzbarer Dichteerhöhung infolge
Fremdfasern, z.B. Kunststoffschnüren, Sensorelemente in einzeiliger bzw. mehrzeiliger
Anordnung verwendet werden, deren vorzugsweise quadratische oder kreisrunde Abmessung
in der Größenordnung der minimalen Abmessung der schwächsten zu erkennenden Fremdfaser
liegt, wobei die den Dichtschwankungen entsprechenden Signale einem elektronischen
Auswertesystem zugeführt werden.
1. Verfahren zum Erkennen und Entfernen von Fremdstoffen aus Fasermaterial, insbesondere
aus Rohbaumwolle, bei dem das Fasermaterial vorteilhafterweise kontinuierlich einer
Elektronenstrahl- oder Röntgendurchstrahldichtemeßanlage zugeführt und kontinuierlich
auf Dichteschwankungen untersucht wird und gegenüber Umgebungsdichte festgestellte
und deutlich lokal abgegrenzte Dichteerhöhungen als, z.B. Kunststoffschnüre enthaltende,
Fremdfaserbereiche definiert und daß derartige Bereiche aus dem Fasermaterial entfernt
werden, dadurch gekennzeichnet, daß das auf Fremdstoffe zu untersuchende Fasermaterial
vor der Durchstrahlung auf ein Flockengewicht von 10-1 bis 10-3g/Flocke, vorzugsweise auf ca. 2x10-2g/Flocke, aufgelockert wird und daß Röntgenstrahlung mit einer Beschleunigungsspannung
von 5-30kV, vorzugsweise 8-20 kV, insbesondere 10 kV, zur Durchstrahlung eingesetzt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflockerung des Fasermaterials
auf ein Flockengewicht von 10-1 bis 10-3g, vorzugsweise 2x10-Zg, im Zuge und durch entsprechende Regelung des Abtragungsvorganges für das Fasermaterial
von einem Rohfaserballen, z.B. mittels einer Ballenfräse, erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Dichteschwankungen
entsprechenden Signale einem elektronischen Auswertesystem zugeführt werden und daß,
gesteuert durch das Auswertesystem, die vom Auswertesystem definierten Fremdfaserbereiche,
vorzugsweise zeitverzögert und synchron mit der Vorschubbewegung, aus dem teilweise
aufgeschlossenen bzw. aufgelockerten Rohfasermaterial, insbesondere der Rohbaumwolle,
z.B. durch Herausschießen mit einem Preßluftstrom, Greiferentnahme od.dgl., entfernt
werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtemessung
an einer Transportstrecke, z.B. einer Luftförderstrecke oder einem Förderband, an
jener Stelle vorgenommen wird, an der die einzelnen, gegebenenfalls diskontinuierlich
anfallenden Flocken derart aufgestaut bzw. geführt werden, daß dazwischenliegende
Hohlräume eliminiert werden und ein weitgehend kontinuierlicher Materialfluß mit homogener
Flächendichte entsteht.
5. Vorrichtung zum Aufschließen von Fasermaterial sowie zum Erkennen und Entfernen
von Fremdstoffen aus Fasermaterial, insbesondere Rohbaumwolle, mit einer Aufschließungseinrichtung,
der das von Emballagen befreite Fasermaterial zugeführt ist, mit einem berührungslos
arbeitenden, den Förderweg des Fasermaterials während der Aufschließung überwachenden
Fremdkörpersuchgerät (14,15) insbesondere zum Aufsuchen von Fremdfasern, wobei das
Fremdkörpersuchgerät (15,14) als Durchstrahlungs-Dichtemeßgerät mit einer Elektronenstrahl-
oder Röntgenanlage ausgebildet ist, zur Durchführung des Verfahrens nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Röntgenanlage an einer Stelle im
Aufschließungsprozeß, vorzugsweise in einer Beruhigungsstrecke (18), installiert ist,
an der der Aufschließungsgrad der Flokken ein Flockengewicht von 10-lbis 10-3g, vorzugsweise 2x10-2g, ergibt, daß die Röntgenanlage mit einer Beschleunigungsspannung von 5-30 kV, vorzugsweise
8-20 kV, insbesondere 10 kV, betreibbar ist, und daß von dem Fremdkörpersuchgerät
(14,15) eine die Fremdkörper dem Fasermaterial entnehmende, dem Fremdkörpersuchgerät
(14,15) nachgeordnete, vorzugsweise am Ende der Beruhigungsstrecke (18) angeordnete
Entfernungseinrichtung (17) gesteuert ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchstrahlungs-Dichtemeßvorrichtung
ein oder mehrere röntgen- bzw. elektronenstrahlungsempfindliche(s) Sensorelement(e),
gegebenenfalls in ein- oder mehrzeiliger Anordnung, vorteilhafterweise senkrecht zur
Transportrichtung angeordnet, enthält, deren Auflösungsvermögen der minimalen Abmessung
des schwächsten zu erkennen gewünschten Fremdkörpers entspricht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoren zur Eliminierung
der Kontrastverschlechterung durch Streueffekte hinter einer Blende, vorteilhafterweise
in der Gehäuseabschirmung zurückgezogen, angebracht sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß den Sensorelementen
ein elektronisches Auswertesystem (14), vorteilhafterweise ein Bildauswertesystem,
nachgeschaltet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Auswertesystem
(14) mit der Entfernungsvorrichtung (17,22) gekoppelt ist und die Entfernungsvorrichtung
(17,22) vom Auswertesystem (14) gesteuert ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Entfernungsvorrichtung (17,22) aus einem Preßluftsystem oder einem Greifer besteht.
11. Vorrichtung nach einem derAnsprüche 4 bis 10, dadurch gegekennzeichnet, daß das
Auswertesystem eine Schwellwerteinheit mit gegebenenfalls einstellbaren Schwellen
für die von den Sensoren einlangenden, durch Fremdkörper erzeugte Dichtemeßsignale
umfaßt, die gegebenenfalls anzeigbar sind.
12. Vorrichtung nach einem derAnsprüche4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß für die
Bestimmung der jeweiligen Dichteänderung des sich an an der Durchstrahlungseinrichtung
vorbeibewegenden Fasermaterials eine Rechenschaltung an die Durchstrahlungseinrichtung
angeschlossen ist und daß die Rechenschaltung zur Betätigung der Entfernungseinrichtung
mit dieser verbunden ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dichtemeßanlage an einer Beruhigungsstrecke zwischen einer Ballenabtrageeinrichtung
für die Rohbaumwolle, z.B. einem Ballenfräser, und der nächstfolgenden Aufschlußeinrichtung,
z.B. einer Kardier- und Ausscheidemessereinrichtung, angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der
Entfernungseinrichtung ein Sammelbehälter für ausgeschiedene Fremdfasern und Rohbaumwolle
zugeordnet ist, der Teil einer Nachsortierung ist.
1. A method and an apparatus for detecting and removing foreign matter from fibrous
material, in particular from raw cotton,in which the fibrous material is conveniently
continuously fed to an electron beam or X-ray transmission densimeter device and continuously
examined as to density fluctuations and density increases detected and clearly locally
delimitated against surrounding density, as, for instance, foreign fiber areas containing
plastics material cords, are defined and such areas are removed from the fibrous material,
characterized in that the fibrous material to be examined as to foreign matter is
loosened preceding irradiation to a flock weight of 10-1 to 10-3g/flock, preferably to about 2 x 1 0-2g/flock and that X-ray radiation with an accelerating potential of 5 to 30 kV, preferably
8 to 20 kV, in particular 10 kV, is employed for irradiation.
2. A method according to claim 1, wherein the loosening of the fibrous material to
a flock weight of 10-1 to 10-3 g, preferably 2 x 10-2 g, is effected in the course and by appropriate control of the removing operation
of the fibrous material from a raw fiber bale, for instance by means of a bale breaker.
3. A method according to claim 1 or 2, wherein the signals corresponding to the density
fluctuations are fed to an electronic evaluation system and the foreign fiber areas
defined by the evaluation system are removed , controlled by the evaluation system
and preferably time-lagged and synchronous with the advance motion,from the partially
broken up or loosened raw fibrous material, in particular the raw cotton, for instance
by expelling by means of a compressed air jet, removal by grab or the like.
4. A method according to any one of the claims 1 to 3, wherein the density measurement
is carried out on a transport line, for instance air conveyor or conveyor belt, in
the location in which the individual, optionally discontinuously supplied flocks are
accumulated or made to pass in such a manner that interposed cavities are eliminated
and a largely continuous material flow with homogeneous surface density is created.
5. An apparatus for breaking up fibrous material as well as detecting and removing
foreign matter from fibrous material, in particular from raw cotton, with a breaking-up
device to which the fibrous material freed of packing material is fed, with a contactlessly
operating foreign body detector (14, 15), in particular for detecting foreign fibers,
monitoring the conveying path of the fibrous material during the breaking-up operation,
the foreign body detector (14, 15) being formed as a transmission densimeter with
an electron beam or X-ray device, for carrying out the method according to any one
of the claims 1 to 4, characterized in that the X-ray device is installed at a location
in the breaking-up process, preferably in a smoothing line (18), in which the breaking-up
degree of the flocks yields a flock weight of 10-1 to 10-3 g, preferably of 2 x 10-2, that the X-ray device is operable at an accelerating potential of 5 to 30 kV, preferably
of 8 to 20 kV, in particular 10 kV, and that a removing means (17) removing the foreign
bodies from the fibrous material and controlled by the foreign body detector (14,
15) is disposed downstream from the foreign body detector (14, 15), preferably at
the end of the smoothing line (18).
6. An apparatus according to claim 4 or 5, wherein the transmission densimeter device
contains one or a plurality of sensor element(s) sensitive to X-ray or electron irradiation,
optionally in single-line or multiple-line arrangement, preferably disposed perpendicularly
to the conveying direction, whose sensor resolution corresponds to the minimum dimensions
of the smallest foreign body to be detected
7. An apparatus according to claim 6, wherein the sensors are disposed behind a collimator,
conveniently in the housing shield, for eliminating the contrast deterioration caused
by scattering.
8. An apparatus according to claim 6 or 7, wherein an electronic evaluation system
(14), conveniently an image processing system, is connected to the sensor elements.
9. An apparatus according to any one of the claims 4 to 8, wherein the evaluation
system (14) is coupled with the removing device (17, 22) and the removing device (17,
22) is controlled by the evaluation system (14).
10. An apparatus according to any one of the claims 4 to 9, wherein the removing device
(17, 22) consists of a compressed air system or a grab.
11. An apparatus according to any one of the claims 4 to 10, wherein the evaluation
system comprises a trigger unit with optionally adjustable thresholds for the optionally
displayable density measuring signals generated by foreign bodies and transmitted
by the sensors.
12. An apparatus according to any one of the claims 4 to 11, wherein a computer circuit
is connected to the irradiation device for determining the respective change in density
of the fibrous material moving past the irradiation device and the computer circuit
is connected to the removing device for actuating the same.
13. An apparatus according to any one of the claims 4 to 12, wherein the densimeter
device is disposed on a smoothing line between a bale breaking-up device for the raw
cotton, for instance a bale breaker, and the next following breaking-up device, for
instance a carding and removing knife device.
14. An apparatus according to any one of the claims 4 to 13, wherein a collecting
container for discarded foreign fibers and raw cotton forming part of a final sorting
means is associated with the removing device.
1. Procédé pour détecter et enlever les corps étrangers d'une matière fibreuse, en
particulier du coton brut, selon lequel la matière fibreuse est amenée, avantageusement
en continu, à un dispositif d'exploration par rayonnement et de mesure de l'opacité
à un faisceau d'électrons ou aux rayons X, les variations d'opacité au rayonnement
sont observées en continu, toute augmentation de l'opacité au rayonnement nettement
circonscrite constatée par rapport à l'opacité ambiante est définie comme région de
corps étrangers, renfermant p.ex. des cordons de matière plastique, et ces régions
contenant des corps étrangers sont éliminées, caractérisé en ce que la densité des
touffes de matière fibreuse dans laquelle on veut détecter les corps étrangers est
réduite avant exploration par rayonnement à une valeur de 10-1 à 10-3 g/flocon, avantageusement env. 2x10-2 g/flocon et que l'on utilise une unité radiographique avec une tension accélératrice
de 5-30kV, avantageusement 8-20 kV, en particulier 10 kV.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la réduction de densité
des touffes de matière fibreuse à une valeur de 10-1 à 10-3 g/flocon, avantageusement env. 2x10-2 g/flocon, est obtenue, par réglage approprié, au cours du prélèvement de la matière
fibreuse sur une balle de fibres crues, p.ex. au moyen d'une fraise.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que des signaux correspondant
aux variations d'opacité au rayonnement sont transmis à un système d'analyse électronique
et que les régions de corps étrangers définies par le système d'analyse sont enlevées
de la matière fibreuse brute partiellement ouverte ou rendue moins dense, selon un
processus commandé par le système d'analyse, de préférence avec retard et en synchronisme
avec le mouvement d'avance, p.ex. en les chassant à l'aide d'un jet d'air comprimé,
en les arrachant avec une griffe ou de toute autre façon.
4. Procédé selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la mesure de
l'opacité au rayonnement est effectuée sur une ligne de transport, qui peut être p.ex.
un transporteur pneumatique ou un convoyeur à bande, au point où les flocons arrivant
le cas échéant de façon discontinue se rassemblent ou s'amassent de manière que les
vides entre les flocons soient éliminés et que l'on obtienne un courant relativement
continu de matière présentant une densité superficielle homogène.
5. Dispositif pour ouvrir la matière fibreuse de même que pour détecter et enlever
les corps étrangers d'une matière fibreuse, en particulier du coton brut, consistant
en un système d'ouvraison auquel arrive la matière fibreuse sortie de l'emballage,
avec un détecteur de corps étrangers (14, 15) permettant en particulier de rechercher
les fibres étrangères, fonctionnant sans contact avec la matière et surveillant le
courant de matières fibreuses pendant l'ouvraison, ledit détecteur (15, 14) consistant
en un appareil de mesure de l'opacité au rayonnement avec émetteur de faisceau électronique
ou de radiographie pour réaliser le procédé selon une des revendications 1 à 4, caractérisé
en ce que la source radiographique est située en un point donné du processus d'ouvraison,
avantageusement dans une zone de stabilisation (18) dans laquelle la densité des flocons
est de 10-1 à 10-3 g, avantageusement 2xl 0-2 g, que l'unité radiographique peut fonctionner sous une tension accélératrice de
5-30 kV, avantageusement 8-20 kV et en particulier 10 kV, et que le détecteur de corps
étrangers (14, 15) commande un dispositif d'élimination (17) enlevant les corps étrangers
de la matière fibreuse, situé après le détecteur (14, 15), avantageusement à la fin
de la zone de stabilisation (18).
6. Dispositif selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que le dispositif de
mesure de l'opacité au rayonnement comporte un ou plusieurs éléments détecteurs sensibles
aux rayons X ou au rayonnement électronique, disposés le cas échéant sur une ou plusieurs
rangées, avantageusement verticalement par rapport au sens de transport, et dont la
résolution répond à la dimension minimum du plus petit corps étranger que l'on désire
détecter.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que pour éliminer les rayons
parasites provoquant un mauvais contraste, les éléments détecteurs sont placés derrière
un collimateur, avantageusement en retrait dans le blindage du boîtier.
8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que les éléments détecteurs
sont raccordés en aval à un système d'analyse électronique (14), avantageusement un
système d'analyse de l'image.
9. Dispositif selon une des revendication 4 à 8, caractérisé en ce que le système
d'analyse (14) est relié à un dispositif d'élimination (17, 22) et que le dispositif
d'élimination (17, 22) est commandé par le système d'analyse (14).
10. Dispositif selon une des revendication 4 à 9, caractérisé en ce que le dispositif
d'élimination (17, 22) est un système à air comprimé ou une griffe.
11. Dispositif selon une des revendication 4 à 10, caractérisé en ce que le système
d'analyse comporte une unité à seuil avec le cas échéant des seuils réglables pour
les signaux émis par les éléments détecteurs lorsque des corps étrangers occultent
le rayonnement, lesdits signaux étant le cas échéant visualisés par affichage ou dispositif
indicateur.
12. Dispositif selon une des revendication 4 à 11, caractérisé en ce que pour calculer
la modification d'opacité de la matière fibreuse passant devant le dispositif d'exploration
par rayonnement, ledit dispositif est raccordé à une unité de calcul et que ladite
unité de calcul est à son tour reliée au dispositif d'élimination qu'elle commande.
13. Dispositif selon une des revendications 4 à 12, caractérisé en ce que le dispositif
de mesure de l'opacité au rayonnement est situé dans une zone de stabilisation entre
un dispositif de prélèvement du coton brut sur les balles, p.ex. une fraise, et le
dispositif de démélage suivant, p.ex. un dispositif de cardage et épuration.
14. Dispositif selon une des revendication 4 à 13, caractérisé en ce qu'un collecteur
recueillant les fibres éliminées et le coton brut fait suite au dispositif d'élimination,
ledit collecteur faisant partie d'un système de tri ultérieur.
