[0001] Die Erfindung betrifft eine Sickersperrwand, die aus mehreren in den Boden zwischen
einem Gefährdungsbereich und einem gefährdeten Bereich eingelassenen Teilwänden zusammengesetzt
ist, die jeweils aus dichten Flächenelementen und Verbindungsprofilen zum Anschluß
an benachbarte Teilwände bestehen, wobei zusammenwirkende Paare von Verbindungsprofilen
mehrere C-Profilteile aufweisen, in die T-Profilteile des jeweils gegenüberstehenden
Verbindungsprofils unter Bildung von Kammern mit Dichtungsmitteln eingreifen, wobei
mehrere im Durchtrittspalt der Verbindungsprofile hintereinander angeordnete Kammern
vorgesehen sind, von denen wenigstens die dem Gefährdungsbereich zugewendete, äußere
Kammer mit Dichtungsmitteln versehen ist.
[0002] Bei Spundwänden ist es bekannt, jeden Spundwandrand mit einem C-förmigen Profilteil
zu versehen, dessen einer Schenkel im Querschnitt T-förmig gestaltet ist und in den
C-Profilteil des jeweils gegenüberliegenden Verbindungsprofils eingreift. Während
man dabei oft bestrebt ist, den zwischen beiden Verbindungsprofilen verbleibenden
Durchtrittsspalt so eng wie möglich und erweiterungsfrei zu gestalten (DE-PS 624 960),
ist es auch bekannt, den innerhalb der C-Profilteile von dem eingreifenden T-Profilteil
angegrenzten Raum kammerartig zu erweitern und mit Dichtungsmitteln zu versehen (US-PS
3 302 412). Es ist auch bekannt, an den Rändern von Teilwänden einstückig mit den
Hauptkörpern Profile vorzusehen, die auf der einen Seite im Querschnitt schwalbenschwanzartig
im wesentlichen T-förmig und auf der anderen Seite entsprechend im wesentlichen C-förmig
ausgebildet sind, wobei jeweils ein Rand mit T-förmigem Querschnitt in einen Rand
mit C-förmigem Querschnitt eingreift (EP-PS 0 129 275). Da die Profile einstückig
mit dem Hauptteil ausgebildet sind, sind die Materialeigenschaften im Profilbereich
durch die Materialeigenschaften im Bereich der eigentlichen Wände bestimmt und können
daher nicht mehr optimal an die Gegebenheiten im Profilbereich angepaßt werden. Die
Dichtung hat aber vor allem den Nachteil, daß Leckströmungen nur sehr kurze Wege zwischen
den zusammengesetzten Profilwegen zurücklegen müssen, so daß die Dichtigkeit nicht
gewährt ist, obwohl ein Dichtungsmittel innerhalb des Profils vorgesehen ist. Die
Dichtigkeit kann auch nicht dadurch erhöht werden, daß mehrere solcher Dichtungen
nebeneinander vorgesehen werden, da dann die Profile sehr weit von den Wandteilen
abstehen würden und auch ohne zusätzliche Maßnahmen die Dichtungswirkung nicht erhöht
werden kann. Erfahrungsgemäß sind solche Dichtungsmittel jedoch nicht absolut verläßlich
und deshalb nur dann brauchbar, wenn Leckage unter einen bestimmten Grenzwert gedrückt
werden muß, nicht aber wenn überhaupt keine Leckage stattfinden darf. Für einen solchen
Fall ist es bekannt (DE-OS 34 30 789, Fig. 18), das Flächenelement der Teilwand doppelwandig
aus einer dichten Folie und einem Filtervlies aufzubauen, wobei der Zwischenraum als
Dränschicht ausgebildet ist, die mit einer in den zusammengesteckten Verbindungsprofilen
gebildeten Kammer verbunden ist, die mittels einer Pumpe entleert wird, so daß die
Dränschicht als hydraulische Falle für Sickerflüssigkeiten funktioniert und ein weiteres
Durchdringen der Sickersperrwand verhindert wird. Dies beruht darauf, daß der Flüssigkeitsspiegel
in der Dränschicht niedriger liegt als in dem an die Sickersperrwand angrenzenden
gefährdeten Bereich, so daß die in der Dränschicht anfallende Flüssigkeit nicht durch
hydrostatischen Druck in den gefährdeten Bereich gepreßt werden kann. Jedoch ist es
bei großer Längenausdehnung der Teilwände kaum möglich, überall und stets die Bedingung
zu erfüllen, daß in der Dränschicht der Flüssigkeitsstand niedriger ist als im gefährdeten
Bereich. Auch ist diese Lösung deshalb praktisch unbrauchbar, weil aus der Dränschicht
große Mengen schadstoffhaltigen Wassers anfallen, die nicht ohne weiteres beseitigt
werden können. Diese Probleme werden nicht dadurch behoben, daß die in dem Verbindungsprofil
gebildete Kammer auch mit einem Probenehmer versehen sein kann, da dieser nur feststellen
kann, was man ohnehin weiß, nämlich daß das anfallende Wasser schadstoffhaltig ist.
[0003] Deshalb geht die Erfindung von dem eingangs genannten Stand der Technik aus (US-PS
3 302 412) der Dichtheit der Sickersperrwand ohne die Notwendigkeit einer ständigen
Flüssigkeitsabführung zu erreichen sucht. Ihre Aufgabe besteht darin, die bekannte
Sickersperrwand dahingehend zu verbessern, daß das Auftreten einer Undichtheit bemerkt
wird, ohne daß die Gefahr eines Weiterdringens der Schadstoffe in den gefährdeten
Bereich entsteht.
[0004] Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß mindestens drei im Durchtrittsspalt
der Verbindungsprofile hintereinander angeordnete Kammern vorgesehen sind, von denen
die mittlere für Kontrolle zugänglich ist.
[0005] Die mit den Dichtmitteln versehene Kammer ist vergleichbar den herkömmlichen, mit
Dichtungsmitteln versehenen Verbindungsfugen, gleichgültig, ob diese nur eine oder
mehrere Kammern umfassen. Solange keine Leckage auftritt oder solange in einer etwaigen
Leckage keine Schadstoffe enthalten sind, funktioniert die erfindungsgemäße Dichtwand
wie eine herkömmliche. Der entscheidende Unterschied besteht darin, daß erstens jede
Schadstoffleckage - sei sie flüssig oder gasförmig - sofort festgestellt werden kann,
daß zweitens diese Leckage noch nicht zu dem gefährdeten Bereich durchdringen kann,
weil sie von der kontrollierbaren Kammer und notfalls der nachgeschalteten Kammer
aufgehalten wird, und daß drittens die Leckage reparierbar ist, weil zwei weitere
Kammern zur Verfügung stehen, von denen die erste zur Aufnahme eines zusätzlichen
Dichtungsmittels herangezogen werden kann, während die zweite noch zu Kontrollzwecken
verbleibt.
[0006] Um jedenfalls zu verhindern, daß irgendwelche Leckage zum gefährdeten Bereich durchdringt,
kann auch die dem gefährdeten Bereich benachbarte Kammer mit Dichtungsmitteln versehen
sein.
[0007] Unter Dichtungsmitteln ist vorzugsweise ein in der dafür vorgesehenen Kammer zusätzlich
eingebrachtes Material, beispielsweise ein Verguß oder eine Quelldichtung, zu verstehen.
Jedoch können auch die Verbindungsprofile als solche bereits mit Dichtungsmitteln
(beispielsweise elastisch vorgespannten Dichtlippen oder einem Labyrinth) versehen
sein. In manchen Fällen genügt sogar der die Kammern jeweils begrenzende, von den
ineinander greifenden C- und T-Profilteilen gebildete Engspalt in Verbindung mit einer
von außen zudringenden ihn abdichtenden Masse (beispielsweise einer thixotropen Schlemme,
die den die Sickersperrwand aufnehmenden Graben füllt) als Dichtungsmittel.
[0008] Vorteilhafterweise sind die zusammenwirkenden Verbindungsprofile an benachbarten
Teilwänden komplementär gleich und sind die T-Profilteile von Schenkeln der C-Profilteile
gebildet. Das heißt, daß die Verbindungsprofile durch Drehung um 180° identisch werden.
Demnach kann ein und dieselbe Profilform für beide Verbindungselemente Verwendung
finden. Es kommt für die Erfindung nicht darauf an, wie die Verbindungsprofile mit
den Flächenelementen verbunden werden. Sie können beispielsweise miteinander verklebt
oder verschweißt sein.
[0009] Einen besonders wichtigen Aspekt gewinnt die Erfindung in Verbindung mit der Verwendung
solcher Flächenelemente, die zwischen zwei Folien einen Kontrollzwischenraum einschließen.
Da die Kontrollzwischenräume derartiger Flächenelemente im allgemeinen mit Abstandshaltern
gefüllt sind, kann es problematisch sein, unmittelbar zu diesen Zwischenräumen Kontrollzugang
zu gewinnen. Die Erfindung ermöglicht einen bequemen Zugang zum Kontrollzwischenraum
eines Flächenelements dadurch, daß in der Dichtanordnung die diesem Flächenelement
nächstbenachbarte Kammer gegenüber einem Fluiddurchtritt von außerhalb der zu verbindenen
Flächenelemente abgedichtet wird und der Kontrollzwischenraum mit einer ferner gelegenene
Kammer strömungsverbunden wird, so daß diese mit dem Kontrollzwischenraum kommuniziert
und somit einen bequemen Kontrollzugang gestattet. Wenn diese Kammer auch noch mit
dem Kontrollzwischenraum des andere Flächenelements verbunden wird, können jeweils
zwei Flächenelemente von hier aus kontrolliert werden. Schließlich kann dieses Prinzip
auch lediglich zur Verbindung der Kontrollzwischenräume zweier oder mehr benachbarter
Flächenelement benutzt werden. Jedes dieser Flächenelemente ist dann von vornherein,
beispielsweise über eine Schlauchverbindung oder über eine Bohrung, mit beispielsweise
der zweit- oder drittnächsten Kammer des zugehörigen Verbindungsprofils verbunden,
die ihrerseits unabgedichtet an die entsprechend mit dem benachbarten flächenelement
verbundene Kammer des anderen Verbindungsprofils in Verbindung steht. Auf diese Weise
kann eine durchgehende Kommunikation der Kontrollzwischenräume einer Kette von Doppelflächenelementen
geschaffen werden, so daß Kontrollpunkte nur in größerem Abstand vorgesehen werden
müssen.
[0010] Will man hingegen zwecks leichterer Lokalisierung etwaiger Undichtigkeiten in den
Flächenelementen die Kontrollzwischenräume benachbarter Flächenelemente nicht miteinander
verbinden, so ordnet man zwischen den ihnen zugeordneten Kontrollkammern und den Verbindungsprofilen
solche Kammern an, die mit Dichtmitteln versehen werden können.
[0011] Es können marktgängige Dichtmittel in den abzudichtenden Kammern verwendet werden.
Beispielsweise können sie mit Vergüßmassen auf Kunststoffbasis oder hydraulischer
Basis gefüllt werden oder es können Quellschläuche eingelegt oder aufgrund von elastischer
Verformung wirksame Lippen darin vorgesehen werden.
[0012] Die Unterränder der Flächenelemente werden im allgemeinen in einem Betonverguß verankert.
Auch die unteren, offenen Enden der Kammern der Verbindungsprofile werden zweckmäßigerweise
durch einen solchen Betonverguß oder auf andere Weise verschlossen.
[0013] Das erfindungsgemäße Verbindungsprofil kann auch zur Anbindung von Flächenelementen
an andere Bauteile verwendet werden, beispielsweise an Beton-, Spundwände oder dergleichen,
mit denen es in geeigneter, analoger Weise zu verbinden ist, was im Rahmen der vorliegenden
Anmeldung keiner besonderen Erörterung bedarf.
[0014] Die Erfindung wird im folgenden näher unter Bezugnahme auf die in der Zeichnung dargestellen
Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1 und 2
- eine einfache Verbindungsvorrichtung in unterschiedlicher Anordnung und
- Fig. 3
- eine solche mit drei Kammerpaaren
[0015] Die Flächenelemente 1, 2, die jeweils als Doppelfolie mit Kontrollzwischenraum 3
ausgeführt sind, sind durch die allgemein mit 4 bzw. 5 bezeichneten Verbindungsanordnungen
miteinander verbunden, die aus zwei im Querschnitt gleichen, rotationssymmetrischen
Verbindungsprofilen 6 bestehen, die mit den Flächenelementen dicht verschweißt sind,
derart, daß der Kontrollzwischenraum 3 mit einem Hohlraum 7 über die zugehörigen Verbindungsprofile
in Verbindung steht und von diesen geschlossen wird. Jedes Verbindungsprofil weist
an seinem Ende gemäß Fig. 1 einen im Querschnitt C-förmigen Profilteil auf, der von
den Wandabschnitten 8 bis 12 gebildet wird, wobei der Schenkel 11 durch den Wandteil
12 und einen weiteren Wandteil 13 im Querschnitt T-förmig ergänzt wird. Die den Kopf
des T-Profilteils bildenden Wandteile 12, 13 haben eine wesentlich größere Querschnittsausdehnung
als die Öffnung des C-Profilteils. Zwischen dem Kopf 12, 13 jedes T-Profilteils und
den ihn umschließenden Wandteilen des C-Profilteils ergeben sich Zwischenräume, die
im vorliegenden Zusammenhang als Kammer bezeichnet werden.
[0016] Die Bezeichnung C-Profilteil bzw. T-Profilteil soll andeuten, daß die Form der so
bezeichneten Profile den genannten lateinischen Großbuchstaben entsprechen.
[0017] Wenn die Anordnung gemäß Fig. 1 unter Verhältnissen benutzt wird, in denen Schadstoffzufluß
ausschließlich von der in der Zeichnung oben liegenden Seite als Gefährdungsbereich
vorkommt, wie dies beispielsweise beim Einschluß von Mülldeponien denkbar ist, kann
es genügen, zunächst nur die Kammer 18 mit Dichtmitteln auszurüsten, während die Kammer
19 zur Kontrolle der Dichtheit der Kammer 18 benutzt wird. Sollten sich in der Kammer
19 Schadstoffspuren bemerkbar machen, so können geeignete Gegenmaßnahmen getroffen
werden, beispielsweise kann zusätzlich die Kammer 19 verschlossen werden oder es können
die Dichtmittel der Kammer 18 verbessert werden. Mindestens die Kammer 20 steht dann
noch zur Kontrolle zur Verfügung.
[0018] Die Gräben, in die derartige Folien oder Platten eingelassen werden, sind im allgemeinen
mit thixotroper Schlemme gefüllt, die - wenn nicht geeignete Vorkehrungen getroffen
werden - auch die Kammern 18, 19 und 20 füllt. Soll eine solche Kammer zu Kontrollzwecken
oder zur Ausrüstung mit Dichtmitteln oder aus anderen Gründen entleert werden, so
kann sie leergepumpt werden. Vorzugsweise ist am Fuß des später einzufügenden Profils
eine Dichtung angeordnet, die ringsum an den Wänden der Kammer anliegt, um während
des Ineinanderschiebens der Profile die zuvor dort befindliche Schlemme und sonstige
Fremdkörper zu verdrängen. Es kann der Kammerraum auch ganz oder teilweise über seine
gesamte oder teilweise Länge mit Dichtmaterial ausgefüllt sein, das später, soweit
erforderlich, entfernt wird.
[0019] In der Ausführung gemäß Fig. 1 sind mit nur zwei C- bzw. T-Profilteilen drei Kammern
18, 19, 20 gebildet, indem die Köpfe 12, 13 der T-Profilteile an den gegenüberliegenden
Wandteilen 10 anliegen.
[0020] Es können aber auch Zwischenstellungen dieser Elemente gemäß Fig. 2 erwogen werden,
in denen das Kammersystem durch eine Mehrzahl angedeuteter Dichtstreifen in einen
Vielzahl von Kammerteilen unterteilbar ist, die nach Wunsch unterschiedlichen Funktionen
dienen können. Die Dichtstreifen können beispielsweise einstückig mit den Verbindungsprofilen
aus geeignetem, meist weicherem Werkstoff extrudiert sein und eine ihrer Funktion
angemessene, im Stand der Technik bekannte Querschnittsgestalt aufweisen.
[0021] Für die Kontrolle des Zwischenraums der Flächenelemente steht in manchen Fällen der
Raum 7 zur Verfügung, der bei entsprechender Steifheit der ihn bildenden Wände auch
ohne eine spreizende Zwischenlage offen und daher zugänglich bleibt. Wenn hohe Dichtungszuverlässigkeit
oder eine Vielzahl von Kammerfunktionen verlangt wird, kann es vorzuziehen sein, die
Verbindungsprofile jeweils mit mehreren C- und T-Profilteilen zu versehen. Beispielsweise
zeigt Fig. 3 jeweils drei derartiger Profilteile an jedem Verbindungsprofil, die gemeinsam
sechs Kammer bilden. Dadurch wird naturgemäß die Zahl der verfügbaren Funktionen erhöht.
Außerdem erhöht sich selbstverständlich die Verbindungsfestigkeit und es sind Ausweichmöglichkeiten
vorhanden, falls eines der Profilteile bei der Montage beschädigt werden sollte.
[0022] In der Schemadarstellung ist vorgesehen, daß die Kammern 21 und 26 als Dichtkammern
dienen, indem sei geeignete Dichtorgane oder einen in der Zeichnung gepunktet angedeuteten
Verguß enthalten, während die Kammern 23 und 24 über geeignete Verbindungen 27, 28
mit den Kontrollzwischenräumen 3 der zugehörigen Flächenelemente 1,2 kommunizieren.
Die Kammern 22 und 25 dienen als Abdichtungs- oder Kontrollreserve für den Fall der
Nachbesserung oder können auch von vornherein ebenfalls zur Abdichtung herangezogen
werden. Nur der Anschaulichkeit halber sind die Verbindungen 27, 28 außerhalb des
Querschnitts der Verbindungsprofile geführt. Es versteht sich, daß sie im Hinblick
auf die beispielsweise bei der Montage auftretenden Beanspruchungen in geeigneter
Weise geschützt verlaufen können.
[0023] Bei dieser Anordnung dienen die Kammern 23, 24 zur Kontrolle der zugehörigen Kontrollzwischenräume.
Sie sollten in diesem Falle zweckmäßigerweise gegeneinander abgedichtet sein. Wenn
dieser Abdichtung hohe Bedeutung zukommt, kann die Kammerverteilung auch so getroffen
sein, daß lediglich die Kammern 21, 26 der Abdichtung nach außen dienen, während die
Kammern 23 und 24 oder eine von diesen zur inneren Abdichtung dient, während die Kammern
22, 25 als Kontrollkammern verwendet werden.
[0024] Als Alternative ist zwischen den mit den Kontrollzwischenräumen 3 der Flächenelemente
in Verbindung stehenden Kammern 23, 24 eine weitere Verbindung 29 dargestellt, die
eine Kommunikation zwischen den Kontrollzwischenräumen 3 der miteinander verbundenen
Flächenelemente 1, 2 sicherstellt und damit die Möglichkeit gebt, eine kommunizierende
Kette derartiger Kontrollzwischenräume zu schaffen, die es gestattet, die Kontrolle
auf größere Abstände zu beschränken.
[0025] Dadurch, daß die Reihung der C-T-Profile in Richtung der Erstreckung der Flächenelemente
1, 2 liegt, ist die Dicke der zusammengesetzten Verbindungsprofile quer zu dieser
Flächenerstreckung gering, zumal in der gegenseitigen Anordnung gemäß Fig. 1. Diese
hat den großen Vorteil, daß sie im Zusammenhang mit Verlegeeinrichtungen von der Art
der US-PS 3 968 658 verwendet werden können, die aus einer vertikalen, eine Rolle
des zu verlegenden Materials enthaltenden Kassette mit abgedichtetem Auslaufschlitz
bestehen. Sobald eine Rolle aufgebraucht ist, wobei sich ihr hinterer Rand noch in
der Kassette befindet, kann eine neue Rolle derart in die Kassette von oben eingesetzt
werden, daß die Verbindungsprofile im Schutz der Kassette ineinandergeschoben werden.
Die miteinander verbundenen Profile sind, wie man der Zeichnung entnimmt, in Richtung
der Erstreckung der Flächenelemente ebenfalls flächig gestreckt ausgeführt. Daher
kann die Dichtung am Auslaufschlitz der Kassette leicht so ausgeführt werden, daß
sie den gegenüber den Flächenelementen nur geringfügig verdickten Verbindungsabschnitt
durchlassen kann.
1. Sickersperrwand, die aus mehreren in den Boden zwischen einem Gefährdungsbereich und
einem gefährdeten Bereich eingelassenen Teilwänden zusammengesetzt ist, die jeweils
aus dichten Flächenelementen (1, 2) und Verbindungsprofilen (6) zum Anschluß an benachbarte
Teilwände bestehen, wobei zusammenwirkende Paare von Verbindungsprofilen (6) mehrere
C-Profilteile (8 - 12) aufweisen, in die T-Profilteile (12, 13) des jeweils gegenüberstehenden
Verbindungsprofils unter Bildung von Kammern (18 - 26) mit Dichtungsmitteln eingreifen,
wobei mehrere im Durchtrittspalt der Verbindungsprofile (6) hintereinander angeordnete
Kammern (18 - 26) vorgesehen sind, von denen wenigstens die dem Gefährdungsbereich
Zuge-wendete, äußere Kammer (20 bzw. 26) mit Dichtungsmitteln versehen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens drei hintereinander angeordnete Kammern (18 - 26) vorgesehen
sind, von denen die mittlere (19; 22 - 25) für Kontrolle zugänglich ist.
2. Sickersperrwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsprofile
(6) komplementär gleich sind und die T-Profilteile (11, 12, 13) von Schenkeln der
C-Profilteile gebildet sind.
3. Sickersperrwand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Flächenelement
(1, 2) doppelt ausgebildet ist und aus zwei-dichten Flächenelementen unter Einschluß
eines Kotrollzwischenraums (3) besteht, der mit der mittleren Kammer (19; 22 - 25)
verbunden ist.
4. Sickersperrwand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem zugehörigen Doppelflächenelement
(1, 2) nächstbenachbarte Kammer (21 bzw. 26) gegenüber einem Fluiddurchtritt von außerhalb
der zu verbindenden Flächenelemente (1, 2) abdichtbar ist und der Kontrollzwischenraum
(3) eine Strömungsverbindung (27, 28) zu einer ferner gelegenen Kammer (23, 24) aufweist.
5. Sickersperrwand nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontrollzwischenräume
der Flächenelemente (1, 2) jeweils über eine ferner gelegene Kammer (23, 24) miteinander
kommunizieren.
6. Sickersperrwand nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den mit
den Kontrollzwischenräumen (3) verbundenen Kammern weitere mit Dichtmitteln versehene
Kammern vorgesehen sind.
7. Teilwand für eine Sickersperrwand, die ein doppellagiges dichtes Flächenelement (1,
2) mit einem zwischen beiden Lagen angeordneten Kontrollzwischenraum (3) und wenigstens
ein daran angeschlossenes Verbindungsprofil (6) aufweist, das zur Verbindung mit einem
komplementären Verbindungsprofil (6) C- und T-förmige Profilteile (8 - 12 bzw. 11
- 13) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens je zwei C-förmige und zwei T-förmige
Profilteile vorgesehen sind und der Kontrollzwischenraum (3) jedes Flächenelements
(1, 2) mit dem ihm übernächst benachbarten C-Profil strömungsverbunden ist.
1. Seepage barrier wall, which is composed of a plurality of partial walls let into the
ground between a danger region and an endangered region, which consist respectively
of hermetic surface elements (1, 2) and connecting sections (6) for connection to
adjacent partial walls, cooperating pairs of connecting sections (6) comprising a
plurality of C-section parts (8 - 12), in which T-section parts (12, 13) of the respectively
opposed connecting section engage, forming chambers (18 - 26) with sealing means,
a plurality of chambers (18 - 26) arranged one behind the other in the gap of the
connecting sections (6) being provided, whereof at least the outer chamber (20 or
26) facing the danger region is provided with sealing means, characterised in that
at least three chambers (18 - 26) arranged one behind the other are provided, whereof
the central chamber (19; 22 - 25) is accessible for inspection.
2. Seepage barrier wall according to Claim 1, characterised in that the connecting sections
(6) are identical in a complementary manner and the T-section parts (11, 12, 13) are
formed by legs of the C-section parts.
3. Seepage barrier wall according to Claim 1 or 2, characterised in that the surface
element (1, 2) has a duplex construction and consists of two hermetic surface members
enclosing an intermediate inspection chamber (3), which is connected to the central
chamber (19; 22 - 25).
4. Seepage barrier wall according to Claim 3, characterised in that the chamber (21 or
26) closest to the associated double surface element (1, 2) can be sealed with respect
to a passage of fluid from outside the surface elements (1, 2) to be connected and
the intermediate inspection chamber (3) comprising a flow connection (27, 28) to a
more remote chamber (23, 24).
5. Seepage barrier wall according to Claim 4, characterised in that the intermediate
inspection chambers of the surface elements (1, 2) respectively communicate with each
other by way of a more remote chamber (23, 24).
6. Seepage barrier wall according to Claim 4 or 5, characterised in that provided between
the chambers connected to the intermediate inspection chambers (3) are further chambers
provided with sealing means.
7. Partial wall for a seepage barrier wall, which comprises a double-layered hermetic
surface element (1, 2) with an intermediate inspection chamber (3) located between
both layers and at least one connecting section (6) connected thereto, which for connection
to a complementary connecting section (6) comprises C-shaped and Tshaped sectional
parts (8 - 12 or 11 - 13), characterised in that at least two C-shaped and two T-shaped
sectional parts are respectively provided and the intermediate inspection chamber
(3) of each surface element (1, 2) is connected as regards flow to the next but one
adjacent C-section.
1. Paroi d'étanchéité aux infiltrations, composée de plusieurs sections de paroi qui
sont encastrées dans le sol entre une zone menaçante et une zone menacée et qui sont
constituées chacune par des éléments de surface étanches (1, 2) et par des profilés
d'assemblage (5) destinés à être raccordes à des sections de paroi voisines, les-
profilés d'assemblage (6), qui coopèrent par paires, présentant plusieurs parties
de profil en C (8-12) dans lesquelles s'engagent, avec des moyens d'étanchéité et
en formant des chambres (18-26), des parties de profil en T (12, 13) du profilé d'assemblage
situé chaque fois vis-à-vis, plusieurs chambres (18-26) disposées à la suite l'une
de l'autre dans la fente de passage des profilés d'assemblage (6) étant prévues, chambres
parmi lesquelles au moins la chambre externe (0 ou 26) tournée vers la zone menaçante
est garnie de moyens d'étanchéité, caractérisée en ce qu'il est prévu au moins trois
chambres (18-26) disposées à la suite l'une de l'autre, parmi lesquelles celle du
milieu (19; 22-25) est accessible à des fins de contrôle.
2. Paroi d'étanchéité aux infiltrations selon la revendication 1, caractérisée en ce
que les profilés d'assemblage (6) sont semblables et complémentaires et les parties
de profil en T (11, 12, 13) sont constituées par des branches des parties de profil
en C.
3. Paroi d'étanchéité aux infiltrations selon la revendication 1 ou 2 caractérisée en
ce que l'élément de surface (1,2) est réalisé sous forme double et se compose de deux
élements de surface etanches renfermant un espace intermediaire de contrôle (3) qui
est en communication avec la chambre du milieu (19; 22-25).
4. Paroi d'étanchéité aux infiltrations selon la revendication 3, caracterisée en ce
que la chambre (21 ou 26) la plus proche du double element de surface (1, 2) associe
peut être rendue étanche contre un passage de fluide à partir de l'exterieur des éléments
de surface (1, 2) a assembler, et en ce que l'espace intermediaire de controle (3)
presente une communication d'ecoulement (27, 28) avec une chambre (23, 24) située
plus loin.
5. Paroi d'étanchéité aux infiltrations selon la revendication 4, caractérisee en ce
que les espaces intermediaires de contrôle des éléments de surface (1, 2) communiquent
entre eux par l'intermédiaire d'une chambre (23, 24) située plus loin.
6. Paroi d'étanchéité aux infiltrations selon la revendication 4 ou 5, caracterisée en
ce que d'autres chambres garnies de moyens d'étanchéité sont prévues entre les chambres
en communication avec les espaces intermédiaires de contrôle (3).
7. Section de paroi pour une paroi d'étanchéité aux infiltrations, comportant un élément
de surface étanche en deux couches (1, 2) avec un espace intermédiaire de contrôle
(3) ménage entre les deux couches et au moins un profile d'assemblage (6) qui est
raccordé à cet élément de surface et qui comprend, pour son raccordement à un profilé
d'assemblage (6) complémentaire, des parties de profil en C et en T (8-12 et 11-13),
caracterisée en ce qu'il est prévu au moins deux parties de profil en C et deux parties
de profil en T, et en ce que l'espace intermédiaire de contrôle (3) de chaque élément
de surface (1, 2) est en communication d'écoulement avec le profil en C voisin de
celui qui est le plus proche de lui.