[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur induktiven Energieversorgung einer auf
einer rotierenden Welle angeordneten elektrischen Schaltung, insbesondere eines Senders
und einer dazugehörigen Meßstelle, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und
geht aus von der GB-A-1 154 261.
[0002] Im Maschinenbau müssen häufig Messungen an rotierenden Wellen vorgenommen werden.
Dazu ist es erforderlich, daß die von einer auf einer rotierenden Welle angeordneten
Meßstelle aufgenommenen Meßwerte zu einer stationären Anzeigevorrichtung übertragen
werden. Ferner ist bei derartigen Messungen meist erforderlich, die Meßstelle, beispielsweise
eine Brückenschaltung mit Dehnungsmeßstreifen zur Drehmomentmessung mit elektrischer
Energie zu versorgen. Sowohl zur Übertragung der von der Meßstelle aufgenommenen Meßwerte
von der mit der Welle rotierenden Meßstelle zur stationären Anzeigevorrichtung als
auch zur Übertragung der elektrischen Energie zur Versorgung der Meßstelle werden
häufig Schleifring-Übertrager verwendet. Sie unterliegen jedoch einem hohen Verschleiß,
sind empfindlich gegenüber Umwelteinflüssen, benötigen viel Platz, haben ein hohes
Gewicht und sind nur mit hohem Arbeits- und Kostenaufwand an der Welle anzubringen.
[0003] Ferner kann die Übertragung der von der Meßstelle aufgenommenen Meßwerte zur stationär
angeordneten Anzeigevorrichtung auf drahtlosem Wege mit Hilfe eines auf der rotierenden
Welle angeordneten Senders und eines mit der stationären Anzeigevorrichtung galvanisch
verbundenen Empfängers erfolgen. Bei dieser Art der Meßwertübertragung muß neben der
Meßstelle auch noch der Sender mit Energie versorgt werden. Dies kann mit Hilfe eines
auf der Welle angeordneten Akkumulators erfolgen. Die Verwendung eines Akkumulators
hat jedoch den Nachteil, daß der Sender und die Meßstelle entsprechend der Speicherkapazität
des Akkumulators ohne Zwischenschaltung eines Ladevorgangs nur eine begrenzte Zeit
mit Energie versorgt werden können. Bei Verwendung eines kleinen und leichten Akkumulators
ist diese Zeit sehr kurz. Verwendet man dagegen einen größeren und damit auch schwereren
Akkumulator mit einer größeren Speicherkapazität, so werden durch das zusätzliche
große Gewicht des Akkumulators die mechanischen Eigenschaften der Welle derart negativ
beeinflußt, daß eine Reduzierung der höchstzulässigen Wellendrehzahl von einem gewünschten
Wert auf einen deutlich niedrigeren Wert erfolgen muß.
[0004] Da die Verwendung eines Akkumulators zur Energieversorgung des Senders und der Meßstelle
auf der Welle immer einen Kompromiß zwischen Größe und Gewicht des Akkumulators einerseits
und seiner Betriebszeit andererseits darstellt, wurden auch Meßsysteme entwickelt,
bei denen die Energie zur Versorgung des Senders und der Meßstelle auf der rotierenden
Welle auf induktivem Wege übertragen wird.
[0005] So ist beispielsweise eine Drehmoment-Meßwelle bekannt, bei der die Energieversorgung
der auf dem rotierenden Teil der Meßwelle angeordneten Drehmoment-Meßstelle mit Hilfe
eines elektromagnetischen Übertragers erfolgt, dessen ringförmige Primärspule den
rotierenden Teil der Meßwelle umgreift. Zur Zentrierung der ringförmigen Primärspule
auf dem rotierenden Teil der Meßwelle ist der Spulenträger auf diesem drehbar gelagert.
Der Nachteil der Messung an einer rotierenden Welle mit Hilfe einer separaten Meßwelle
liegt darin, daß die Welle, an der Messungen vorgenommen werden sollen, aufgetrennt
werden muß, um die separate Meßwelle einsetzen zu können. Dies erfordert nämlich einen
hohen Arbeits- und Kostenaufwand. Ferner wird durch das Einfügen der separaten Meßwelle
das mechanische Verhalten der zu überprüfenden Welle verändert. Darüber hinaus benötigt
diese bekannte Meßwelle viel Platz, der beispielsweise bei Messungen an einer im Fahrzeugtunnel
angeordneten Gelenkwelle nicht vorhanden ist. Da bei der bekannten Einrichtung der
Spulenträger der Primärspule auf dem rotierenden Teil der Meßwelle drehbar gelagert
ist, hat der rotierende Teil der Meßwelle und somit auch die mit diesem verbundene
Welle, an der die Messungen vorgenommen werden sollen, bei stationär angeordneter
Primärspule keinerlei Bewegungsspielraum in axialer und radialer Richtung.
[0006] Bei einer weiteren bekannten Einrichtung zur induktiven Energieversorgung einer auf
einer rotierenden Welle angeordneten elektrischen Schaltung besteht die mit der Welle
im Betrieb mitrotierende Sekundärspule aus zwei die Welle jeweils zur Hälfte umgreifenden
Halbschalen, die im zusammengefügten Zustand einen Innendurchmesser haben, der geringfügig
kleiner ist als der Außendurchmesser der Welle. Durch diese konstruktive Gestaltung
wird bewirkt, daß die beiden Halbschalen durch einfaches zusammenschrauben auf der
Welle festgeklemmt werden können. Die beiden Halbschalen weisen an ihrem äußeren Umfang
einen radial abstehenden Rand auf der im Betrieb in einer Nut frei läuft, die an dem
der Welle zugewandten Ende einer stationär angeordneten stabförmigen Primärspule ausgebildet
ist. Dadurch, daß der radial überstehende Rand der mit der Welle rotierenden Sekundärspule
nur einen sehr geringen Bewegungsspielraum in der Nut der stationär angeordneten Primärspule
hat, ist auch bei dieser Einrichtung die Bewegungsfreiheit der rotierenden Welle sowohl
in axialer Richtung als auch in radialer Richtung sehr gering. Darüber hinaus benötigt
die in radialer Richtung der Welle ausgerichtete stabförmige Primärspule viel Platz.
[0007] Aus der GB-A 1 154 261 ist ferner eine Einrichtung zur induktiven Energieversorgung
einer auf einer rotierenden Welle angeordneten elektrischen Schaltung bekannt, bei
der eine nahe der Welle stationär angeordnete Primärspule, eine mit der Welle rotierende
Sekundärspule sowie ein U-förmiger ferromagnetischer Spulenkern für die Primärspule
vorgesehen sind. Bei dieser bekannten Einrichtung sind ferner die Schenkel des U-förmigen
ferromagnetischen Spulenkerns in axialer Richtung der Welle hintereinander angeordnet
und mit ihren freien Enden zur Welle hin ausgerichtet. Darüber hinaus besteht die
Primärspule aus zwei auf den beiden Schenkeln des Spulenkerns angeordneten Teilen.
Schließlich ist auch die Sekundärspule etwa in der Mitte zwischen den beiden Schenkeln
des Spulenkerns auf der Welle angeordnet.
[0008] Durch die Anordnung der beiden Teile der Primärspule in axialer Richtung der Welle
hintereinander ist gewährleistet, daß der durch die beiden Teile der Primärspule erzeugte
Magnetfluß einen in axialer Richtung der Welle weit ausgedehnten Bereich durchflutet.
Durch die Anordnung der Sekundärspule auf der Welle etwa in der Mitte zwischen den
beiden Teilen der Primärspule wird erreicht, daß die auf der Welle angeordnete Sekundärspule
auch dann noch vom Magnetfluß der Primärspule durchflutet wird, wenn die Welle in
axialer Richtung um einen Betrag verschoben wird, der etwa dem halben Abstand der
beiden Teile der Primärspule entspricht. Es ist dadurch ein großer Bewegungsspielraum
der Welle in axialer Richtung gewährleistet. Auch in radialer Richtung ist ein im
Vergleich zum übrigen Stand der Technik großer Bewegungsspielraum der Welle gegeben.
Er wird lediglich durch den Abstand der Primärspule zur Welle einerseits und durch
die gerade noch zulässigen Schwankungen der Amplitude der in der Sekundärwicklung
induzierten Spannung andererseits begrenzt. Ein Nachteil dieser bekannten Einrichtung
sind die Schwankungen der Amplitude der in der Sekundärwicklung induzierten Spannung
bei Bewegung der Welle in radialer Richtung zur Primärspule hin als auch von dieser
weg.
[0009] Zur Beseitigung dieses Nachteils kann auch die gattungsfremde US-A 4 395 647 nichts
beitragen. Aus der US-A 4 395 647 ist lediglich eine elektrische Trennschaltung zur
galvanischen Trennung des Ausgangssignals vom Eingangssignal bekannt. Bei dieser bekannten
Trennschaltung ist ein Transformator vorgesehen, dessen Primärspule zusammen mit einem
ersten Kondensator einen primärseitigen elektrischen Schwingkreis und dessen Sekundärspule
zusammen mit einem zweiten Kondensator einen sekundärseitigen elektrischen Schwingkreis
bildet. Die Resonanzfrequenzen dieser beiden elektrischen Schwingkreise sind auf die
Modulations- bzw. Demodulationsfrequenz der elektrischen Trennschaltung abgestimmt,
wodurch ein guter Wirkungsgrad gewährleistet ist. Da die Primärspule und die Sekundärspule
des Trenntransformators der bekannten Trennschaltung stets den gleichen Abstand zueinander
haben, kann diese aus der US-A 4 395 647 bekannte Maßnahme zur Beseitigung des Nachteils
der aus der GB-A 1 154 261 bekannten Einrichtung keine Anregung geben.
[0010] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung eingangs genannter Art anzugeben,
die bei einem nur geringen Platzbedarf und einer großen Bewegungsfreiheit der Welle
sowohl in axialer als auch in radialer Richtung eine optimale Energieübertragung nahezu
frei von Amplitudenschwankungen der in der Sekundärwicklung induzierten Spannung gewährleistet.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs
1 gelöst.
[0012] Durch die erfindungsgemäße Einrichtung wird, wie im folgenden näher erläutert wird,
erreicht, daß bei einer radialen Auslenkung der Welle in Richtung zur Primärspule
hin als auch von dieser weg nahezu keine Änderung der Amplitude der in der Sekundärspule
induzierten Spannung auftritt. Beim maximal zulässigen Abstand zwischen der Primärspule
und der Welle ist die über den Luftspalt zwischen dem U-förmigen Spulenkern der Primärspule
und der Welle übertragene Energie minimal. Da andererseits bei diesem maximal zulässigen
Abstand zwischen der Primärspule und der Welle die Eigenschwingfrequenz des sekundärseitigen
elektrischen Schwingkreises mit der Eigenschwingfrequenz des primärseitigen Schwingkreises
übereinstimmt, der sekundärseitige elektrische Schwingkreis also mit der Resonanzfrequenz
angeregt wird, ist die Aufnahme der über den Luftspalt zwischen der Primärspule und
der Welle übertragenen Energie maximal. Wird nun die Welle radial in Richtung zur
Primärspule hin ausgelenkt, so nimmt der Abstand zwischen den Schenkelenden des U-förmigen
Spulenkerns und der Welle ab. Dadurch nimmt einerseits die über den Luftspalt zwischen
der Primärspule und der Welle übertragene Energie zu. Andererseits nimmt durch die
Abstandsverminderung zwischen der Primärspule und der Welle die von der Sekundärspule
aufgenommene Energie ab. Dies ist darauf zurückzuführen, daß durch die Annäherung
des ferromagnetischen Bereichs der Welle an die Schenkelenden des U-förmigen Spulenkerns
der Primärspule die Induktivität der Primärspule zunimmt. Diese Zunahme der Induktivität
der Primärspule des primärseitigen elektrischen Schwingkreises bewirkt, daß dessen
Eigenschwingfrequenz abnimmt. Der sekundärseitige elektrische Schwingkreis wird nun
nicht mehr mit seiner Eigenschwingfrequenz angeregt, sondern mit der nun gegenüber
dieser kleineren Eigenschwingfrequenz des primärseitigen elektrischen Schwingkreises.
Da die vom sekundärseitigen elektrischen Schwingkreis aufgenommene Energie mit zunehmender
Abweichung der Eigenschwingfrequenz des primärseitigen elektrischen Schwingkreises
von der Eigenschwingfrequenz des sekundärseitigen elektrischen Schwingkreises kleiner
wird, nimmt der vom sekundärseitigen elektrischen Schwingkreis aufgenommene Anteil
der über den Luftspalt übertragenen Energie ab. Aufgrund der Tatsache, daß sich diese
beiden gegensinnig auswirkenden Effekte nahezu vollständig kompensieren, bleibt die
Amplitude der in der Sekundärspule induzierten Spannung bei einer radialen Auslenkung
der Welle innerhalb der vorgegebenen Grenzen weitgehend konstant. Durch die Versorgung
der auf der rotierenden Welle angeordneten elektrischen Schaltung mit einer Spannung
mit nahezu gleichbleibender Spannungsamplitude ist ein funktionssicherer Betrieb der
elektrischen Schaltung gewährleistet.
[0013] Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Figuren erläutert.
[0014] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Wellenabschnitt, an dem eine Einrichtung nach der Erfindung angeordnet ist und
- Fig. 2
- die in Fig. 1 dargestellte Welle zusammen mit dem Spulenkern der in Fig. 1 gezeigten
Primärspule aus Blickrichtung A
[0015] Die in Fig. 1 gezeigte Einrichtung besteht im wesentlichen aus einem nahe der Welle
10 stationär angeordneten primärseitigen elektrischen Schwingkreis 12 und einem auf
der Welle angeordneten sekundärseitigen elektrischen Schwingkreis 14. Der primärseitige
elektrische Schwingkreis 12 umfaßt dabei eine aus den beiden Teilen 16 und 18 bestehende
Primärspule 20 und einen ersten Kondensator 22, dessen Elektroden mit den Wicklungsenden
24 und 26 der Primärspule 20 verbunden sind. Die beiden Teile 16 und 18 der Primärspule
20 sind auf den beiden Schenkeln 28 und 30 eines U-förmigen ferromagnetischen Spulenkerns
32 angeordnet. Dieser ist der Welle 10 derart zugeordnet, daß seine Schenkel 28 und
30 in axialer Richtung der Welle 10 hintereinander liegen und daß die freien Enden
34 und 36 der Schenkel 28 und 30 zur Welle 10 hin ausgerichtet sind.
[0016] Der sekundärseitige elektrische Schwingkreis 14 umfaßt eine Sekundärspule 38 deren
Wicklungsenden 40 und 42 mit den Elektroden 44 und 46 eines zweiten Kondensators 48
verbunden sind. Die Sekundärspule 38 ist etwa in der Mitte zwischen den beiden Schenkeln
28, 30 des Spulenkerns 32 auf die Welle 10 aufgewickelt. Sie wird zur Fixierung lediglich
mit einem Gießharz vergossen.
[0017] Die beiden elektrischen Schwingkreise 12 und 14 sind durch die Dimensionierung ihrer
Kondensatoren 22 und 48 derart aufeinander abgestimmt, daß ihre Eigenschwingfrequenzen
bei einem vorgegebenen, maximal zulässigen Abstand zwischen den Schenkelenden 34 und
36 des U-förmigen Spulenkerns 32 und der Welle 10 übereinstimmen. Dadurch wird, wie
in der Beschreibungseinleitung bereits ausführlich erläutert ist, erreicht, daß die
Amplitude der in der Sekundärspule 38 induzierten Spannung bei radialer Auslenkung
der Welle 10 in Richtung zur Primärspule 20 hin bzw. von dieser weg unabhängig vom
Abstand der Schenkelenden 34 und 36 des Spulenkerns 32 der Primärspule 20 von der
Welle 10 weitgehend konstant bleibt.
[0018] Mit Fig. 2 sollen lediglich die geometrischen Verhältnisse zwischen dem Spulenkern
32 der Primärspule 20 (Fig. 1) und der Welle 10 verdeutlicht werden. Es ist zu erkennen,
daß die erfindungsgemäße Einrichtung, deren platzintensivstes Teil der U-förmige Spulenkern
32 ist, im Vergleich zur Welle nur sehr wenig Platz benötigt. Ein weiterer Vorteil
der erfindungsgemäßen Einrichtung liegt darin, daß die Primärspule an jeder beliebigen
Stelle rund um den Umfang der Welle 10 angeordnet werden kann. Die erfindungsgemäße
Einrichtung eignet sich deshalb besonders zur induktiven Energieversorgung einer auf
einer im engen Fahrzeugtunnel rotierenden Gelenkwelle angeordneten elektrischen Schaltung,
beispielsweise eines Senders und einer dazugehörigen Drehmomentmeßbrücke.
1. Einrichtung zur induktiven Energieversorgung einer auf einer rotierenden Welle (10)
angeordneten elektrischen Schaltung, insbesondere eines Senders und einer dazugehörigen
Meßstelle, bei der eine nahe der Welle (10) stationär angeordnete Primärspule (20),
eine mit der Welle (10) rotierende Sekundärspule (38) sowie ein für die Primärspule
(20) vorgesehener U-förmiger ferromagnetischer Spulenkern (32) vorhanden sind, dessen
Schenkel (28, 30) in axialer Richtung der Welle (10) hintereinander angeordnet und
mit ihren freien Enden (34, 36) zur Welle hin ausgerichtet sind, bei der die Primärspule
(20) aus zwei auf den beiden Schenkeln (28, 30) des Spulenkerns (32) angeordneten
Teilen (16, 18) besteht und bei der die Sekundärspule (38) etwa in der Mitte zwischen
den beiden Schenkeln (28, 30) des Spulenkerns (32) auf der Welle (10) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Primärspule (20) zusammen mit einem ersten Kondensator
(22) einen primärseitigen elektrischen Schwingkreis (12) bildet und daß die Sekundärspule
(38) auf einem ferromagnetischen Bereich der Welle (10) angeordnet ist und mit einem
zweiten Kondensator (48) einen sekundärseitigen elektrischen Schwingkreis (14) bildet,
dessen Eigenschwingfrequenz bei einem vorgegebenen, maximal zulässigen Abstand zwischen
den Schenkelenden (34, 36) des U-förmigen Spulenkerns (32) und der Welle (10) mit
der Eigenschwingfrequenz des primärseitigen elektrischen Schwingkreises (12) übereinstimmt.
1. A device for supplying energy by induction to an electric circuit, more particularly
a transmitter and an associated measuring station, disposed on a rotating shaft (10),
the device comprising a primary coil (20) mounted in a stationary position near the
shaft (10), a secondary coil (38) rotating with the shaft (10), and a U-shaped ferromagnetic
core (32) for the primary coil (20), the limbs (28, 30) of the core being disposed
one behind the other in the axial direction of the shaft (10) and their free ends
(34, 36) being directed towards the shaft, the primary coil (20) comprising two parts
(16, 18) disposed on the two limbs (28, 30) of the core (32) and the secondary coil
(38) being disposed on the shaft (10) approximately in the middle between the two
limbs (28, 30) of the core (32),
characterised in that the primary coil (20) and a first capacitor (22) form an electric
resonant circuit (12) on the primary side and the secondary coil (38) is disposed
on a ferromagnetic region of the shaft (10) and co-operates with a second capacitor
(48) to form an electric resonant circuit (14) on the secondary side, and the natural
resonant frequency of the circuit on the secondary side coincides with the natural
resonant frequency of the circuit (12) on the primary side when there is a preset
maximum permissible distance between the shaft (10) and the ends (34, 36) of the limbs
of the U-shaped core (32).
1. Dispositif inductif d'alimentation d'énergie pour un circuit électrique monté sur
un arbre rotatif (10), en particulier d'un émetteur et d'un lieu de mesure qui en
fait partie, dispositif comprenant une bobine primaire (20) placée de façon fixe près
de l'arbre (10), une bobine secondaire (38) en rotation avec l'arbre (10) ainsi qu'un
noyau de bobine ferromagnétique en forme d'U, prévu pour la bobine primaire (20),
dont les branches (28, 30) sont disposées en ligne dans le sens axial de l'arbre (10)
et sont centrées avec leurs extrémités libres (34, 36) par rapport à l'axe, dispositif
dans lequel la bobine primaire (20) est composée de deux parties (16, 18) placées
sur les deux branchés (28, 30) du noyau de bobine (32) et dans lequel la bobine secondaire
(38) est enroulée sur l'arbre (10) à peu près au centre entre les deux branches (28,
30) du noyau de la bobine (32), dispositif caractérisé :
- en ce que la bobine primaire (20) de concert avec un premier condensateur (22) constitue
un circuit résonnant électrique (12) côté primaire et
- en ce que la bobine secondaire (38) est enroulée sur une zone ferromagnétique de
l'arbre (10) et forme avec un deuxième condensateur (48) un circuit résonnant électrique
(14) côté secondaire, dont la fréquence propre d'oscillation pour une distance donnée,
maximale admissible entre les extrémités des branches (34, 36) du noyau de bobine
(32) en forme d'U et l'arbre (10) coïncide avec la fréquence propre d'oscillation
du circuit résonnant électrique (12) côté primaire.